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Stimmen der Wirtschaft zum Thema "Auslandspraktikum"

„Für ein international tätiges Unternehmen wie der Volkswagen AG hängt der Erfolg der Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern maßgeblich von den Mitarbeitern ab, die die damit verbundenen Beziehungen zu Kollegen und Geschäftspartnern des anderen Kulturkreises gestalten. Daher wird seitens des Unternehmens immer stärker der Anspruch des „Global Players“ an Führungskräfte und Mitarbeiter erhoben. Dieses Profil ist u.a. geprägt durch sichere  Fremdsprachenkenntnisse sowie die Fähigkeit, erfolgreich in multikulturellen Teams zu agieren.

Mitarbeiter/-innen mit Auslandserfahrung und soliden Sprachkenntnissen verfügen bereits über eine gute Basis, um den hohen Anforderungen, die die zunehmende Globalisierung mit sich bringt, gerecht zu werden. Für potentielle Nachwuchskräfte ist es empfehlenswert, möglichst viel Erfahrung im Ausland zu sammeln, um ihre Chancen auf eine zukünftige Tätigkeit in einem international tätigen Unternehmen zu erhöhen.“

Janet Stolze, Abt. Überfachliche Kompetenzentwicklung,
Volkswagen Coaching GmbH,
Wolfsburg


"In einer von Globalisierung geprägten Zeit wird es immer wichtiger interkulturelle Kompetenz zu beweisen und sich professionell in einer  Fremdsprache zu verständigen. Besonders während Auslandsaufenthalten können sich Berufseinsteiger frühzeitig diese Kompetenzen aneignen. Außerdem haben Bewerber mit einer solchen Erfahrung bereits Durchhaltevermögen, Risikobereitschaft und Offenheit für Neues bewiesen - alles Eigenschaften, die für uns als Unternehmen wichtig sind".

Stefanie Kurz,
Personalreferentin International bei der Festo AG & Co. KG,
Esslingen


„Auslandspraktika oder Studienaufenthalte im Ausland nehmen in den meisten Berufsfeldern inzwischen einen sehr hohen Stellenwert ein. Neben den verbesserten Sprachkenntnissen erwirbt man auch Kenntnisse bezüglich
der kulturellen Besonderheiten anderer Länder und demonstriert Eigenständigkeit und Durchsetzungsvermögen. Im Umgang mit internationalen tätigen Partnern oder Dienstleistern befördert dies die Gesprächs- und
Verhandlungsführung und im Idealfall auch die Ausweitung des eigenen Netzwerks. In einem international ausgerichteten Unternehmen sind sprachliche und kulturelle Kenntnisse sowie die Fähigkeit, in unterschiedlichen
Kommunikationssituationen bestehen zu können, von großem Nutzen, teilweise sogar unabdingbar“.

Christian Kohl,
Projektverantwortlicher Elektronisches Publizieren,
Verlag Walter de Gruyter,
Berlin/München/Tübingen/New York

 
„Die Technik ist heute eingebunden in einen internationalen Wettbewerb und einen Wertschöpfungsprozess, an dem zahlreiche Nationen mit unterschiedlichen Interessen, Möglichkeiten und Voraussetzungen mitwirken. Wer diesen Prozess erfolgreich mit gestalten möchte, braucht spezifische Fähigkeiten wie internationale Beweglichkeit, gute Fremdsprachenkenntnisse sowie eine grenzüberschreitende technische Aufgeschlossenheit und Neugier.

Ein Fachpraktikum im Ausland stellt eine ausgezeichnete Möglichkeit dar, einen ersten wichtigen Schritt zur Entwicklung dieser Fähigkeiten zu tun, einen Grundstein zu legen zu einem Berufsleben mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und damit besonders gut den Anforderungen zu entsprechen, die sowohl von dem gemeinsamen europäischen Binnenmarkt als auch dem globalisierten Weltmarkt gestellt werden.“

Dr. Peter Dahlmann, Direktor
Zentralbereich Technology, Thyssenkrupp AG,
Düsseldorf


„In zehn Jahren muss es normal sein, dass jeder 10. Azubi einen beruflichen Auslandsaufenthalt absolviert”, sagte Ludwig Georg Braun, Präsident des Deutschen Industrie und Handelskammertages (DIHK) bei der Konferenz 'Lernraum Europa verwirklichen' im Juni in München. Im Zeitalter des Europäsichen Binnenmarktes müsse sich nationale Berufsbildung europäisch öffnen, denn der gemeinsame Markt habe zu neuen Qualikfikationsanforderungen geführt, so der DIHK-Präsident. „Die Unternehmen benötigen verstärkt Mitarbeiter, die neben ihrer beruflichen Fachkompetenz auch die Fähigkeit besitzen, über Sprach- und Kulturgrenzen hinweg mit anderen Mitarbeitern zusammen zu arbeiten.”

Auslanderfahrenes und fremdsprachlich versiertes Personal sei ein konkreter Wettbewerbsvorteil. Braun: „Der Kunde honoriert es, wenn man in seiner Sprache auf die Wünsche eingeht.” Dies gelte in besonderem Maße für den Exportweltmeister Deutschland mit neun Nachbarstaaten und -grenzen zu den neuen wirtschaftlichen Wachstumszentren in Mittel- und Osteuropa. Um die jungen Menschen fit für einen Auslandsaufenthalt zu machen, müssten allerdings bereits die Schulen das notwendige Rüstzeug für berufliche Auslandspraktika bereitstellen, zum Beispiel durch frühzeitige und ausreichende Fremdsprachenangebote.

Pressemitteilung Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) e.V.

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