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Englisch in San Francisco lernen: City Infos
Wohlhabend und unkonventionell, weltstädtisch und provinziell, das ist San Francisco. Die Stadt erinnert mit ihrem Kulturangebot an Florenz und in ihrer politischen Diskutierfreude an Boston. Die Stadt ist kompakt, elektrisierend, romantisch, exotisch.
Erleben Sie die vielen Facetten von San Francisco und verbessern Sie gleichzeitig Ihre Englischkenntnisse im Herzen der Stadt. Von der Sprachschule aus lässt sich in Ihrer Freizeit die Stadt erkunden und gleichzeitig das Gelernte anwenden und vertiefen.
Länderinfos
Bevor Sie Englisch in San Francisco lernen möchten Sie sich auch über die USA informieren? Dann lesen Sie unsere Länderinfos zu den USA!
City Info
Kurz das Wichtigste
San Francisco, die Golden Gate City im Sonnenstaat Kalifornien, ist für viele die Stadt mit dem größten europäischen Flair in den Vereinigten Staaten. Sie erinnert mit ihrem maritimen Klima und ihrem "way of live" an den europäischen Mittelmeerraum und besitzt mit ihrer Kunst und Kultur eine überdurchschnittlich hohe Lebensqualität. Die Sehenswürdigkeiten sind dank ihrer Kompaktheit, die untypisch für amerikanische Städte ist, in einem Spaziergang zu entdecken. San Francisco liegt aber auch an einem Punkt, an dem man so lange nach Westen gefahren ist, dass man den Osten schon wieder spüren kann. Die große chinesische und japanische Gemeinde der Stadt mit ihren jeweiligen "-towns" und Festen laden zur Entdeckung östlicher Lebensart ein - das geschäftige Chinatown ist die größte asiatische Ansiedlung außerhalb Asiens. Und auch sonst haben die übrigen ethnisch geprägten Stadtteile wie das Viertel der Italiener oder der Latino District Mission bis heute ihren individuellen Charakter bewahrt.
San Francisco, das sich erst nach der späten Entdeckung der Bucht im Jahre 1775 vor allem wegen der Gold- und später der Silberfunde zu einem wirtschaftlichen Zentrum mit rund 400.000 Einwohnern an der Westküste entwickelte, erlebte im Jahr 1906, als ein Erdbeben die Stadt zerstörte, einen herben Einbruch. Jahre waren nötig um San Francisco wieder aufzubauen. Die jüngste Blüte erlebt die Stadt durch das Silicon Valley am Südende der Bucht, das sich seit den 1960er Jahren zum Zentrum der Computerindustrie entwickelt hat.
Kalifornien und San Francisco sind heute das Traumziel von Millionen von Reiselustigen. Mit schöner Regelmäßigkeit wird das Gebiet zur beliebtesten Destination der Vereinigten Staaten von Amerika gekürt. Das mediterrane Klima mit angenehm warmen und nahezu regenfreien Sommern zieht Touristen an. Die Cable Cars und die Lombard Street Serpentinen sind in Dutzenden von Filmen verewigt. Symbol der Stadt ist die Golden Gate Bridge, die San Francisco mit dem sehenswerten Künstlerort Sausalito verbindet.
Die Stadt wird im Westen durch den Pazifischen Ozean, im Norden durch die Golden Gate-Meeresstraße und im Osten durch die Bucht von San Francisco eingefasst. Segeln, Surfen, Jogging, Spazieren gehen und Radfahren sind die bevorzugten Aktivitäten entlang der Küste.
Das kulturelle Angebot ist groß und vielseitig. Die Theater- und Musikszene San Franciscos gilt nicht zu unrecht als äußerst kreativ - die City ist ein Hort geistigen Schaffens. Das hat Tradition, denn bereits zur Jahrhundertwende gehörten die Theater- und Musikbühnen der Stadt zur ersten Garde des amerikanischen Kulturbetriebes. Und auch wer nicht intensiv ins Nightlife einsteigt, bekommt bereits in den Shopping Malls, der Fisherman's Wharf, dem Pier 39, der Jahr für Jahr neue Unterhaltungsangebote bietet und einem Freiluft-Vergnügungspark gleicht, einen Vorgeschmack auf das kulturelle Leben San Franciscos.
Auch die Umgebung der Stadt lädt zu Entdeckungstouren ein. Die Stadtlandschaft geht im Vergleich zu vielen anderen amerikanischen Städten relativ schnell in sanftes Grün über. Im Norden der Stadt locken Napa County und Sonoma County mit gutem Essen, Wein und smaragdgrünen Weingärten. 120 Kilometer südlich liegt das beschauliche Küstenstädtchen Santa Cruz. Daneben sind die kalifornischen Höhepunkte wie der Lake Tahoe in der Nevada und der Yosemite Nationalpark touristische Anziehungspunkte, die sich gut mit einem San Francisco-Besuch verbinden lassen.
San Francisco hat circa 808.000 Einwohner und liegt damit auf Platz vier der kalifornischen Städte. Die Bevölkerungsdichte ist sehr hoch.
Anreise und Verkehr
Einreise
Deutsche Touristen und Geschäftsreisende (Ausnahme z.B. Journalisten), die sich nicht länger als 90 Tage in den USA aufhalten, sind vom Visumzwang im Rahmen des "US Visa Waiver Program" (non-immigrant visa Waiver arrival form) befreit. Notwendig für die Einreise ist ein noch für die Dauer des Aufenthalts gültiger maschinenlesbarer Reisepass (nicht jedoch vorläufiger maschinenlesbarer Reisepass) der Bundesrepublik Deutschland (je nach Ausstellungsdatum ist zusätzlich digitales Foto bzw. zusätzlich noch integrierter Chip mit biometrischen Daten notwendig), Rück- und Weiterreisetickets sowie ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt.
Kinder mit einem maschinenlesbaren Kinderreisepass können ohne Visum in die USA einreisen, sofern der maschinenlesbare Kinderreisepass vor dem 26. Oktober 2006 ausgestellt wurde. Ab dem Stichtag 26. Oktober 2006 ausgestellte maschinenlesbare Kinderreisepässe berechtigen nicht mehr zur visafreien Ein- bzw. Durchreise in die USA. In diesem Fall muss für das betreffende Kind entweder ein normaler maschinenlesbarer Reisepass oder ein US-Visum beantragt werden.
Achtung: Spätestens 72 Stunden vor der beabsichtigten Einreise in die USA muss via Internet unter https://esta.cbp.dhs.gov eine gebührenfreie elektronische Einreiseerlaubnis ("Electronic System for Travel Authorization" - ESTA) eingeholt werden. Die Beantragung über Dritte (z.B. Reisebüro) ist möglich. Die einmal erteilte Einreiseerlaubnis gilt für beliebig viele Einreisen innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren. Nur bei folgenden Sondersituationen muss auch vor Ablauf von zwei Jahren eine neue "Travel Authorization" beantragt werden:
- Wechsel des Reisepasses
- Änderung des Namens
- Wechsel der Staatsangehörigkeit
- Wechsel des Geschlechts
- Wenn sich die Antwort auf eine der im ESTA-Antragsformular gestellten mit ja oder nein zu beantwortenden Fragen geändert hat (siehe hierzu o.a. ESTA-Website)
Die Website mit dem elektronischen Antragsformular ist auch in deutscher und 19 weiteren Sprachen verfügbar. In aller Regel erhält der Antragsteller - gemäß Auskunft des zuständigen Department of Homeland Security (DHS) - innerhalb kurzer Zeit eine Antwort. Es empfiehlt sich, die Erlaubnis auszudrucken und bei Reisen mit sich zu führen.
Informationen über ESTA in deutscher Sprache sind erhältlich auf der Website der US-Botschaft in Berlin unter http://german.germany.usembassy.gov/visa/vwp/esta/.
Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen, daher ist eine Auslandskrankenversicherung dringend anzuraten.
Fremdenverkehrsämter
California Tourism
c/o Marketing Services International GmbH, Frankfurter Straße 175, 63263 Neu-Isenburg. Tel.: (06102) 20 26 91, Fax: (06102) 20 79 47, E-Mail: info@MSi-Germany.de.
Internet: www.visitcalifornia.de.
California Welcome Center
Pier 39, Building P, Second Level, Marina Plaza, San Francisco CA 94133. Tel.: (415) 981 12 80, Fax: (0415) 956 02 09; E-Mail: cwcsanfrancisco@guestservicesolutions.com.
Touristeninformation und Hotelreservierung für die San Francisco Bay Area und Kaliforniens Nordküste, Internetservice, Mietwagen usw.
Internet: www.visitcwc.com.
San Francisco Visitors Information Center
900 Market Street, Hallidie Plaza, San Francisco CA 94102-2804. Tel.: (415) 391 20 00, Fax: (415) 362 73 23; E-Mail: vic1@sanfrancisco.travel. Geöffnet: Mai bis Oktober Mo bis Fr 9-17 Uhr, Sa, Sonn- und Feiertage 9-15 Uhr; November bis April Mo bis Fr 9-17 Uhr, Sa 9-15 Uhr.
Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten, Stadtpläne, Fahrkarten für öffentliche Verkehrsmittel, Hotelreservierung und vieles mehr. Vor Ort gibt es mehrsprachiges Personal, auch deutschsprechend. Aktuelle Ansagen auf Deutsch erhält man unter Tel.: (415) 391 20 04.
Internet: www.onlyinsanfrancisco.com.
Anreise
In der Regel wird man am San Francisco International Airport, einem der geschäftigsten amerikanischen Flughäfen, ankommen. Charterflüge aus dem Ausland und viele inneramerikanische Flüge dagegen, haben das Ziel Oakland International Airport, auf der anderen Seite der Bucht.
Direktflüge von Deutschland nach San Francisco gibt es zum Beispiel mit der Deutschen Lufthansa ab Frankfurt/Main und München. Die Flugzeit beträgt etwa zwölf Stunden. Flüge mit Transit können schnell auch 20 Stunden dauern.
Flughafen
Oakland International Airport (OAK)
1 Airport Drive, Oakland CA 94621. Tel.: (510) 563 33 00.
Der Flughafen liegt 19 Kilometer südöstlich von Oakland, 29 Kilometer östlich von San Francisco und dient vor allem Billigfluggesellschaften und der Luftfracht. Größte Fluggesellschaft ist dabei Southwest Airlines, die das gesamte Terminal 2 alleine nutzt.
Anbindung an die City:
AirBART-Shuttlebusse verlassen im zehn bis 20-Minuten-Takt (Mo bis Sa 5-24 Uhr, So 8-24 Uhr) die Haltestellen am Oakland International Airport (vor Terminal 1 und Terminal 2) zur Coliseum/Oakland Airport BART Station am San Leandro Boulevard. Von dort gelangt man mit BART-Zügen in etwa 30 Minuten in die Innenstadt von San Francisco. Der Fahrpreis für den Pendelbus liegt bei 3 US$ für Erwachsene und 1 US$ für Kinder, Rentner und Behinderte. Das Fahrgeld muss passend sein, die Busfahrer führen kein Wechselgeld mit sich. Internet: www.bart.gov.
Daneben verkehren Regionalbusse von AC Transit (Linie 50) für 2 US$ (Kinder, Rentner, Behinderte 1 US$), zwischen 5.45 Uhr und 1.45 Uhr (Sa/So 6.21-1 Uhr), ebenfalls vom Flughafen zur Coliseum/Oakland Airport BART Station. Internet: www.actransit.org.
Taxis sind ausreichend vorhanden, der Preis für eine Fahrt nach Downtown Oakland liegt bei 25 US$, nach San Francisco bei etwa 55 US$.
Internet: www.flyoakland.com.
San Francisco International Airport (SFO)
P.O. Box 8097, San Francisco CA 94128 9916. Flughafeninformation, Tel.: 800 435 97 36.
Der San Francisco International Airport liegt etwa 20 Kilometer südlich Downtown, auf der Westseite der Bay. Für den Transport auf dem Flughafen selbst gibt es den kostenlosen, automatischen AirTrain, der die drei Terminals (Internationales Terminal, Terminal 1 und 3), die Parkgaragen, die BART Station und das Mietwagenzentrum rund um die Uhr ansteuert.
Anbindung an die City:
SamTrans-Busse verbinden den Airport mit dem Stadtzentrum von San Francisco (Mission Street):
Linie 292: täglich zwischen 5.26 und 1.16 Uhr, alle 20 bis 60 Minuten; Fahrzeit 60 Minuten. Fahrpreis: Erwachsene 2 US$, Kinder 1,25 US$.
Expresslinie KX: zwischen 6.10 Uhr und 22.37 Uhr, samstags und sonntags zwischen 7.27 und 21.33 Uhr; Fahrzeit 30 Minuten. Bei den KX-Bussen ist nur Kleingepäck erlaubt. Fahrpreis: Erwachsene 5 US$, Kinder 2,50 US$.
Internet: www.samtrans.com.
Daneben bietet das Bay Area Rapid Transit System (BART) einen Metro-Service vom San Francisco International Airport über die Innenstadt bis zur anderen Seite der Bay. In Verbindung mit anderen Diensten, wie beispielsweise dem CalTrain, können Passagiere zu vielen Orten in der Bay Area gelangen. Der BART-Bahnhof am Flughafen liegt auf Ebene 3 des Internationalen Terminals. Eine Fahrt mit dem BART in die Innenstadt (Station Embacadero) dauert rund 30 Minuten und kostet 8,10 US$. Die Züge sind Montag bis Freitag von 4.09 bis 23.45 Uhr im Einsatz, Samstag und Sonntag von 8.04 bis 24 Uhr. Internet: www.bart.gov.
Außerdem sind Shuttle-Dienste verfügbar, die vom Flughafen zu jeder gewünschten Adresse in San Francisco fahren, zum Beispiel Lorrie's Airport Service. Infos: Tel.: (415) 334 90 00, Internet: www.gosfovan.com.
Für eine Taxifahrt in die Innenstadt muss man zwischen 35 US$ und 45 US$ rechnen.
Hinweise für behinderte Besucher:
Der Flughafen ist gut zugänglich für Rollstuhlfahrer. Reisende, die Hilfe benötigen oder einen Rollstuhl leihen möchten, werden gebeten, ihre Fluggesellschaft im Voraus zu informieren. TDD/TDY-Telefone für Hörbehinderte stehen überall im Flughafen zur Verfügung. Behindertenparkplätze sind in allen Parkgaragen und Parkplätzen vorhanden.
Internet: www.flysfo.com
Öffentlicher Nahverkehr
Die San Francisco Municipal Transportation Agency (SFMTA) betreibt mit Bussen, Trolley Bussen (Oberleitungsbussen), historischen Streetcars (Straßenbahnen), der MUNI-Metro (Stadt-/Straßenbahn) und den Cable Cars (Kabelstraßenbahnen) ein dichtes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln. Diese verkehren von etwa 5 bis 1 Uhr, samstags und sonntags ab etwa 7.30 bis 1 Uhr, danach gibt es einen Nachtbetrieb (Owl Service).
Die berühmten Cable Cars fahren auf drei Routen, der Powell-Hyde-Line (Powell Market Streets - Aquatic Park, via Nob und Russian Hill), der Powell-Mason-Line (Powell Market - Fisherman's Wharf, via Nob Hill) und der California-Street-Line (Financial District - Van Ness, via Nob Hill). Ein- bzw. aussteigen kann man an einer der Wendeplatten (am Anfang und Ende einer Linie) oder an einer der Haltestellen, die durch ein braunes Schild gekennzeichnet sind. Das Aufspringen während der Fahrt ist verboten - auch wenn man es hin und wieder sieht. Besonders mit der Powell-Hyde-Line und der Powell-Mason-Line erlebt man das typische Flair auf den steilen Straßen San Franciscos. Leider herrscht bei diesen zwei Strecken ein solcher Menschenandrang, dass eine längere Wartezeit in Kauf genommen werden muss. Das Warten an den Wendeplatten wird durch verschiedene Künstler verkürzt. Internet: www.sfcablecar.com.
Die MUNI-Metro, ein Stadtbahn-ähnliches ÖPNV-System, fährt unter- und oberirdisch. Sechs Linien J (Church), K (Ingleside), L (Taraval), M (Ocean View), N (Judah) und T (Third Street) stehen zur Verfügung. Sie fahren von der Innenstadt San Franciscos hinaus in viele außerhalb liegende Stadtteile.
Nostalgische Straßenbahnen aus aller Welt, Streetcars genannt, werden seit 1995 in San Francisco eingesetzt. Die Haltestellen der MUNI F-Line findet man in kurzen Abständen zwischen der Fisherman's Wharf und dem Castro District. Oft sind die F-Line-Haltestellen neben den gläsernen Wartehäuschen der Buslinien zu finden. Internet: www.streetcar.org.
Busse und Trolley Busse sind in der ganzen City in Intervallen von fünf bis 20 Minuten unterwegs. Jede Route hat eine Nummer und einen Namen, die auf der Frontseite der Busse angeschlagen sind. Die Haltestellen sind durch Schilder, Bordstein- und Straßenmarkierungen gekennzeichnet.
Ein Einzelticket für MUNI-Busse, historische Streetcars und die MUNI-Metro kostet 2 US$ (Senioren, Kinder, Behinderte 0,75 US$). Kinder unter 4 Jahren fahren frei mit. Beim Ticketkauf sollte man immer nach einem kostenlosen Transferticket fragen, das man zum Umsteigen (innerhalb von 90 Minuten) in einen anderen Bus, eine andere Metro/Straßenbahn benötigt (gilt nicht für BART und Cable Car). In Cable Cars zahlt man 5 US$ für die Einzelfahrt - vor 7 Uhr und nach 21 Uhr 1 US$. Eine günstigere Variante ist der "Cable Car All-Day Pass" für 13 US$, der an einem Tag zu unbegrenzten Fahrten mit den Cable Cars berechtigt.
Bezahlt wird in den Bussen und historischen Straßenbahnen direkt beim Fahrer bzw. Schaffner. Achtung! Man braucht abgezähltes Kleingeld oder Token, die Fahrer führen kein Wechselgeld mit sich. Fahrkarten für die Cable Cars sind an den Ticketschaltern an den Wendeplatten oder beim San Francisco Convention Visitors Bureau (900 Market Street) zu bekommen. Für die MUNI-Metro sind die Fahrscheine an Automaten oder Schaltern an den Stationen zu lösen.
Einen guten Übersichtsplan mit allen Linien der MUNI, die "Official San Francisco Street Transit Map" gibt es für 3 US$ bei zahlreichen Geschäften in San Francisco, den Cable Car Ticketschaltern: Powell und Market Streets, Hyde und Beach Streets, Bay und Taylor Streets sowie beim City Payment Center (City Hall, 1 Dr. Carlton B. Goodlett Place, Raum 140).
Weitere Informationen zu den öffentlichen Verkehrsmitteln in San Francisco erteilt das SFMTA Customer Service Center, 11 South Van Ness Avenue, Tel.: (415) 311 (außerhalb der Bay Area, Tel.: (415) 701 30 00) und die Internetseite der San Francisco Minicipal Railway (MUNI) - www.sfmuni.com.
Das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel in San Francisco ist an das regionale Netz des San Francisco Bay Area Rapid Transit (BART) angeschlossen, das San Francisco mit den Vororten und Städten jenseits der Bay (Berkeley, Oakland, Richmond, Fremont, Pittsburg) verbindet. Die Schnellbahn-Züge fahren Montag bis Freitag zwischen 4 und 24 Uhr, Samstag ab 6 Uhr und Sonntag ab 8 Uhr. Tickets erhält man an Automaten an jeder Haltestelle, sie kosten je nach Entfernung ab 1,75 US$. Kinder unter vier Jahren fahren kostenlos. Zugang zu den Bahnsteigen erhält man, in dem man den Fahrschein in den Kontrollautomaten einführt, damit die Durchgangssperre freigegeben wird.
Internet: www.bart.gov.
Günstige Tickets
Die San Francisco Minicipal Railway (MUNI) bietet den so genannten "Muni-Passport" an. Er berechtigt zur uneingeschränkten Fahrt mit Cable Cars, MUNI-Bussen, MUNI-Metros und Streetcars. Er ist für einen Tag (13 US$), drei Tage (20 US$) oder sieben Tage (26 US$) beim SFMTA Customer Service Center, bei Cable Car-Ticketständen sowie am San Francisco International Airport (Info-Stand) erhältlich.
Internet: www.sfmuni.com.
Der "San Francisco CityPass" ist eine günstige und bequeme Möglichkeit in San Francisco Attraktionen zu besuchen. Er beinhaltet ein Ticketheft mit Eintrittskarten für sechs Attrraktionen in San Francisco: Blue Gold Fleet Bay Cruise, San Francisco Museum of Modern Art, California Academy of Science, Aquarium of the Bay, Exploratorium oder alternativ California Palace of the Legion of Honor. Der Pass erspart somit langes Warten an Kassen und Ticketschaltern und berechtigt außerdem sieben Tage zum uneingeschränkten Transport mit Cable Cars und allen MUNI-Services. Der City Pass für Erwachsene kostet 64 US$, für Kinder 39 US$ (5-12 Jahre) und ist bei allen genannten Attraktionen, beim San Francisco Visitor Information Center, MUNI-Ticketschaltern oder im Internet unter www.citypass.net erhältlich.
Besucher der beliebten Touristenmeile Fisherman's Wharf können mit dem "Fisherman's Wharf Pass" bis zu 42 US$ sparen, der bei sechs von zwölf Attraktionen von Fischerman's Wharf kostengünstigen Einlass gewährt. Zur Auswahl stehen: Grey Line Trolley Hop Tour oder San Francisco CitySightseeing Open Top Double Decker Tour, Blue Gold Fleet oder Red White Fleet, Ripleys believe it or not oder Pier 39 Turboride, Wax Museum oder USS Pampanito Submarine Tour, Aquarium of the Bay oder Historic Ships at Hyde Street Pier, Boudin Sourdough Bakery Museum and Tour oder San Francisco Carousel at Pier 39. Der Pass ist drei Tage gültig und kostet für Erwachsene 61 US$, für Kinder 41 US$ (5-11 Jahre). Zu beziehen online unter www.WharfPass.com oder bei einer der angeschlossenen Attraktionen.
Mietwagen
Die großen Autovermieter haben am Flughafen und in der Innenstadt ihre Niederlassungen.
Der nationale Führerschein ist erforderlich (es empfiehlt sich trotz allem die zusätzliche Mitnahme des internationalen Führerscheins, da bei "örtlichen" Mietstationen immer wieder nach dem englischsprachigen Führerschein gefragt wird). Das Mindestalter ist 21 Jahre, teilweise 25 Jahre. Für die Hinterlegung der Kaution ist eine Kreditkarte sehr empfehlenswert.
Parken: Wer für einen Aufenthalt in San Francisco einen Wagen mietet, muss damit rechnen, dass viele Straßen als Einbahnstraßen angelegt sind und die Stadt häufig sehr voll ist. Zudem trüben hohe Parkgebühren die Freiheit des Autofahrens. Illegal geparkte Autos werden fast immer gebüßt und manchmal auch abgeschleppt.
Parken kann man in den rund 20 stadteigenen Parkhäusern und auf Parkplätzen mit Parkuhr. Die Gebühren belaufen sich auf ca. 3,50 US$ pro Stunde; für 24 Stunden auf ca. 38 US$. Parkplätze im Bereich South of Market sind meist preiswerter.
Beim Parken des Autos am Straßenrand im Gefälle ist auf den Reifenstand zu achten: hügelabwärts: Vorderräder eingeschlagen zum Bürgersteig hin, hügelaufwärts, Vorderräder eingeschlagen zur Fahrbahn hin. Nichtbeachtung führt zu einem Bußgeld. Anders als in Deutschland werden Parkzonen durch angemalte Bordsteine markiert: falls nichts anderes angegeben ist, kann man vor den farblosen oder grau-markierten Zonen parken. Grün bedeutet nur 10-minütiges Parken, weiß nur Halten, blauen entspricht Behinderten Parkplatz. In roten und gelben Zonen darf nicht geparkt werden (z.B. Hydranten, Lieferzonen, Ausfahrten).
Hotels
Unterkunft
In San Francisco findet man Unterkünfte aller Kategorien: Luxushotels, Pensionen, Appartementhäuser, Motels, Jugendherbergen und Campingplätze. Die beliebten und bequemen Touristenhotels liegen nördlich der Market Street. Die Preise sind allerdings satt, vor allem in Downtown und Nob Hill, da die Stadt wegen der eingeschränkten Fläche und den vielen Besuchern oft überfüllt ist.
Hotelpreise im Doppelzimmer ca.:
Standardhotels: 90 - 160 US$.
Gehobene Hotels: 150 - 240 US$.
Luxushotels: 220 US$.
Hotelreservierungen
SFCVB - Hotelreservierung
San Francisco. Tel.: (415) 391 20 00.
Das San Francisco Convention Visitors Bureau unterhält in Zusammenarbeit mit den San Francisco Reservations ein stadtweites Hotelreservierungs-System mit über 200 Hotels in der Stadt und in der San Francisco Airport Area. Buchungen sind auch online über Internet unter www.sfvisitors.org möglich.
Praktische Tipps
Sicherheit
Im Vergleich mit anderen US-amerikanischen Großstädten ist San Francisco keine Hochburg der Kriminalität. Dennoch ist es ratsam einige Sicherheitshinweise zu beachten:
Auffälligen Schmuck, Wertsachen und größere Bargeldbeträge sollte man besser im Hotelsafe lassen.
Nach Einbruch der Dunkelheit sind viele Parks und Strände nicht besonders sicher. Aber auch bestimmte Stadtgebiete sollte man nachts meiden, zum Beispiel das heruntergekommene Tenderloin-Viertel südwestlich vom Union Square und Western Addition zwischen Van Ness Avenue und Fillmore Street. Grundsätzlich ist es besser in den Abendstunden ein Taxi zu benützen.
Wer mit dem Mietwagen unterwegs ist sollte nachts nach Möglichkeit in einer Tiefgarage parken und Gepäck und Wertsachen aus dem Wagen nehmen. In unbekannten und zwielichten Stadtvierteln gilt es mit verschlossenen Türen und Fenstern zu fahren. Wird das Auto von hinten oder der Seite angefahren, ist Vorsicht geboten: nach Möglichkeit nicht sofort anhalten, sondern den nächsten gut ausgeleuchteten Parkplatz einer Tankstelle oder eines Ladengeschäfts anfahren, um von dort aus die Polizei zu rufen.
Wer Opfer eines Überfalls wird, sollte sich auf keinen Fall zur Wehr setzen. Viele "Straßenräuber" verstehen keinen Spaß und würden auch nicht zögern eine Waffe zu benutzen.
Geld
Die Währungseinheit ist der US-Dollar (US$). Ein US-Dollar = 100 Cents.
Umgangssprachlich wird der Dollar auch "Buck" genannt, der Cent "Penny", das Fünf-Cent-Stück "Nickel", 10 Cent sind ein "Dime" und 25 Cent ein "Quarter".
Die Ein- und Ausfuhr von Fremd- und Landeswährung ist unbeschränkt möglich.
Bei der Einfuhr von Fremd- oder Landeswährung im Gegenwert von über 10.000 US-$ (Zollformular 790 "Currency Report") muss jedoch deklariert werden. In Bezug auf Devisenfragen gelten "miteinander Verwandte" juristisch als eine Person!
Kreditkarten sind das gängige Zahlungsmittel und bei der Anmietung eines Zimmers oder eines Autos beinahe unumgänglich. Travellerschecks (in US$) können nicht nur in Wechselstuben und einigen Banken, sondern auch in vielen großen Geschäften und Kaufhäusern eingewechselt werden, aber meistens nur mit Reisepass. An Geldautomaten (ATM), die das blaue Cirrus-Zeichen tragen, kann man problemlos mit der EC-Karte Geld abheben. Diese Variante Geld abzuheben ist günstiger als die mit der Kreditkarte.
Die Kaufkraft für einen Euro beträgt für den deutschen Urlauber in den Vereinigten Staaten von Amerika 1,02 (Stand: Mai 2011).
Banköffnungszeiten: Mo bis Fr 9-16 Uhr. An Wochenenden und Feiertagen sind nur die Bankschalter in den internationalen Flughäfen geöffnet.
Kommunikation
Die internationale Vorwahl für die USA ist die +1, von Deutschland aus 001. Die nationale Vorwahl für den Großraum San Francisco ist die (415), für die Peninsula die (650), für den Bereich Oakland, Berkeley und East Bay die (510). Für Auslandsgespräche wählt man 011 vor der internationalen Vorwahl (für Deutschland 01149), gefolgt von der nationalen Vorwahl ohne 0 und der Teilnehmernummer.
Viele öffentliche Telefonapparate können nur noch mit Telefonkarten benutzt werden, die die verschiedenen Telefongesellschaften anbieten (Gebührenvergleich lohnt sich). Sehr unkompliziert ist eine amerikanische "prepaid telephone card", eine Karte mit vorausbezahlten Einheiten, die sowohl für Ortsgespräche als auch für internationale Gespräche geeignet ist. Diese Karten können in Supermärkten, an Tankstellen oder Kiosken gekauft werden. Hier wählt man nach einer auf der Karte angegebenen Vorwahl und einer ebenfalls angegebenen Codezahl die gewünschte Nummer (unbedingt beim Kauf eine Telefonkarte mit "no connection fee" verlangen. Bei diesen Karten wird keine zusätzliche Gebühr für jeden Verbindungsaufbau fällig). Möglich ist auch eine "calling card", bei der die Gespräche über die heimische Kreditkarte abgewickelt werden.
Vom Hotel aus zu telefonieren ist der teuerste Weg, da Hotels sogar schon für inneramerikanische Telefonate von Staat zu Staat erhebliche Gebühren verlangen.
Nummern mit der Vorwahl 800 und 888 sind Servicenummern und innerhalb der USA gebührenfrei (toll free). Man muss eine 1 vorwegwählen, also z.B. 1-800... Diese Nummern gelten aber nur für das Festnetz, vom Mobiltelefon fallen dafür Kosten wie für ein Inlandsgespräch an. Für Fragen und Probleme ist der "Operator" zuständig, den man mit der 0 erreicht. "R-Gespräche", bei denen der Angerufene die Kosten übernimmt, werden über kostenfreie Nummern der US-Gesellschaften vermittelt.
Eine in den USA besonders ausgeprägte Art, sich Telefonnummern zu merken, ist es, die Zahlenreihe in Buchstaben umzusetzen. Eine äußerst praktische Weise, die sich in Europa erst durchzusetzen beginnt. So bedeutet z.B. 1-800-HILTON = 1-800-445866.
Mobilfunk:
Netztechnik: GSM 850/1900 und iDEN. Die Karte des einheimischen Handys kann verwendet werden, allerdings wird ein so genanntes Triband- oder Quadband-Handy benötigt. An den Flughäfen und in der Stadt können Handys gemietet werden.
Derzeit bestehen Roamingverträge mit Anbietern in den USA von T-Mobile, E-Plus, O2 und Vodafone.
E-Mail/Internet: Internetcafés sind in San Francisco weit verbreitet und meist preisgünstig. Darüber hinaus bieten auch Copy Shops immer häufiger Computer zum Onlinegehen und in manchen Cafés oder Restaurants gibt es Hot Spots. Hier kann man sich kabellos einwählen, falls man einen Wireless LAN (WLAN) fähigen Laptop oder PDA besitzt.
Post: Die Postämter sind in der Regel von Montag bis Freitag 8/9-17 Uhr und Samstag 8-14 Uhr geöffnet. Das Postamt Macys Station in der Nähe des Union Square (170 Ofarrell Street) hat verlängerte Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 10-17.30 Uhr, Sonntag 11-17 Uhr.
Da es in den USA relativ wenige Postämter gibt, sollte man Briefmarken in größeren Mengen kaufen. Hotels und Geschäfte haben Briefmarkenautomaten, die aber 25 Prozent teurer sind. Luftpost nach Europa ist bis zu einer Woche unterwegs. Internet: www.usps.com.
Notdienste
Notruf - Polizei/Feuerwehr/Ambulanz, Tel.: 911.
Saint Francis Memorial Hospital
900 Hyde Street, zwischen Bush und Pine Streets, Civic Center, San Francisco. Tel.: (415) 353 60 00; 24-Studen-Notfallamulanz, Tel.: (415) 353 63 00. Mehrsprachiges Personal.
Internet: www.saintfrancismemorial.org.
Traveler Medical Group
490 Post Street, Suite 225 (2nd Floor), Financial District, San Francisco. Tel.: (415) 981 11 02.
Medizinischer Service für Hotels, Unternehmen und Reisende, täglich 24 Stunden. Auch Hotel- und Bürobesuche. Mehrsprachiges Personal.
Internet: www.travelermedicalgroup.net.
San Francisco Dental Office
131 Steuart Street, San Francisco, Tel.: (415) 777 51 15. Zahnärztlicher Notdienst.
Drugstore Walgreens (24-Stunden Apotheke)
- 459 Powell Street, San Francisco. Tel.: (415) 984 07 93.
- 3201 Divisadero Street, San Francisco. Tel.: (415) 931 64 17.
- 498 Castro Street, San Francisco. Tel.: (415) 861 31 36.
ADAC-Notruf-Station USA, Pannenhilfe, Tel.: 188 82 22 13 73.
AAA - American Automobile Association, Pannenhilfe, Tel.: 1-800 AAA-HELP (1 800 222 43 57).
SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.
Hinweise für Behinderte
Anreise:
Flug - Der Internationale Flughafen von San Francisco ist behindertengerecht ausgestattet. Nähere Informationen findet man auf den Internetseiten des Flughafens - siehe TIP-Rubik "Flughafen".
Aufenthalt:
Unterwegs in der Stadt:
Die von der San Francisco Minicipal Railway (MUNI) betriebenen Busse, Trolley-Busse und Streetcars sind zu 80 Prozent mit dem Rollstuhl zugänglich. An zahlreichen Stationen befinden sich Bahnsteige mit Rampen, Aufzüge und ebenerdige Eingänge; viele Busse verfügen über spezielle Lifte. Nur die Cable Cars sind nicht mit dem Rollstuhl zugänglich.
Eine detaillierte Beschreibung der Linien und Haltestellen gibt der "MUNI access guide", der unter der Tel.: (415) 701 44 85 zu beziehen ist. Die Informationen finden sich außerdem auf der Internetseite von MUNI - www.sfmta.com/cms/raccess/mag2003.htm.
In den Stationen des Bay Area Rapid Transport (BART) weisen Deckenschilder und Schilder in Blindenschrift mit der jeweiligen Endstation den Weg zum richtigen Bahnsteig. Auf dem Bahnsteig wird die Endstation einfahrender Züge sowohl auf elektronisch gesteuerten Deckenschildern als auch durch eine Ansage bekannt gegeben. Ein Signalton wird gegeben und Signalleuchten blinken, wenn sich die Türen schließen. Alle Züge verfügen über spezielle Plätze für Rollstühle; die BART-Stationen über Aufzüge zu allen Ebenen. Internet: www.bart.gov.
Detailliertere Informationen zum öffentlichen Nahverkehr, zu Attraktionen, Hotels, Shopping und Restaurants in San Francisco erhalten behinderte Besucher in der kostenlosen Broschüre "Access San Francisco", die beim Convention Visitors Bureau San Francisco, Tel.: (415) 391 20 00 zu beziehen ist. Internet: www.accessnca.com und www.onlyinsanfrancisco.com/plan_your_trip/access_guide.asp.
Tipps für Rollstuhlfahrer auf Deutsch hält die Website www.sfjourney.com/sfbayarea/san_francisco/SF_fuer_Rollstuhlfahrer.html bereit.
Nützliche Adressen:
San Francisco Mayor's Office on Disability
401 Van Ness Avenue, Raum 300, San Francisco CA 94102. Tel.: (415) 554 67 89, TTY: (415) 554 67 99, Fax: (415) 554 61 59; E-Mail: mod@sfgov.org.
Internet: www.sfgov.org/sfmod.
Fundbüros
Lost Found - San Francisco Police Department
Hall of Justice, 850 Bryant Street, Room 403, San Francisco. Tel.: (415) 553 13 92. Geöffnet: Montag bis Freitag 9-16 Uhr.
Lost Found - San Francisco Minicipal Railway (MUNI)
Tel.: 311. Internet: www.sfmta.com/cms/mcust/lostfound.htm.
Lost Found - Bay Area Rapid Transport (BART)
12th Street Oakland City Center Station. Tel.: (510) 464 70 90. Geöffnet: Montag Mittwoch, Freitag 12-14 Uhr und 15-18 Uhr. Internet: www.bart.gov/guide/lostandfound/.
Lost Found - San Francisco International Airport
Verlorene Gegenstände im AirTrain: Terminal 1 (gegenüber Gepäckkarussell 17), Tel.: (650) 821 70 14; E-Mail: SFOLostandFound@flysfo.com. Geöffnet: Montag bis Freitag 8-18 Uhr.
Verlorene Gegenstände an den Sicherheitskontrollen: Fax: (630) 633 26 26;
E-mail: sfolostandfound@covenantsecurity.com.
Lokale Zeit
MEZ minus neun Stunden. Die Sommerzeit vom ersten Sonntag im April bis zum letzten Sonntag im Oktober ist weitgehend identisch mit der in Europa, so dass dadurch nur an wenigen Tagen Abweichungen auftreten.
Feiertage
New Year: Jährlich am 1. Januar.
Martin Luther Kings Birthday: Jährlich am dritten Montag im Januar.
President's Day: Jährlich am dritten Montag im Februar.
Memorial Day: Jährlich am dritten oder vierten Montag im Mai.
Independance Day: Jährlich am 4. Juli.
Labour Day: Jährlich am ersten Montag im September.
Columbus Day: Jährlich am zweiten Montag im Oktober.
Veteran's Day: Jährlich am vierten Montag im Oktober.
Thanksgiving Day: Jährlich am vierten Donnerstag im November.
Christmas Day: Jährlich am 25. Dezember.
Strom
110/120 Volt Wechselstrom, 60 Hertz. Es sind amerikanische Blattstecker im Gebrauch. Adapter oder duale Stromschalter sind erforderlich. Viele Hotels stellen einen Föhn auf dem Zimmer zur Verfügung.
Maße und Gewichte
Es gilt das Imperiale System:
1 inch = 2,54 cm; 1 foot = 30,38 cm; 1 yard = 91,44 cm; 1 mile = 1,61 km; 1 pint = 0,47 l; 1 gallon = 3,785 l; 1 ounce = 28,35 g; 1 pound = 453,6 g.
Kleidung (US-amerikanische Größen in Klammern):
Damengrößen 34 (4), 36 (6), 38 (8), 40 (10), 42 (12), 44 (14), 46 (16)
Damenschuhe: 36 (4), 38 (6), 39 (7), 40 (8), 41 (9)
Herrenanzüge: 46 (36), 48 (38), 50 (40), 52 (42), 54 (44), 56 (46), 58 (48)
Herrenhemden: 36 (14), 37 (14,5), 38 (15), 39/40 (15,5), 41 (16), 42 (16,5), 43 (17)
Herrenschuhe: 41 (9), 42 (10), 43 (11), 44 (12), 45 (13), 46 (14), 47 (15), 48 (16)
Ansonsten werden auch die Größen S, M, L, XL, XXL bzw. 1X, 2X, 3X verwendet.
Trinkgeld
In den USA leben die Beschäftigten vom Trinkgeld. Unter 15 Prozent Trinkgeld zu geben, wird als grober Verstoß gegen die ungeschriebenen Gesetze der Gastronomie empfunden. Kellner und Taxifahrer erhalten 15 bis 20 Prozent, Bellboys (Pagen) einen US$ pro Gepäckstück.
Gesellschaftliche Verhaltensformen
Amerikaner sind herzlich, hilfsbereit, ungezwungen und sehr kontaktfreudig.
Sie grüßen mit festem Handschlag und direktem Augenkontakt, stehen aber bei der Unterhaltung um eine Armeslänge (Comfort Zone) auseinander.
Kennt man den Namen nicht, sind die Anredeformen Sir und Madam ausreichend und höflich. Man legt keinen allzu großen Wert auf Titel. Viele Amerikaner sprechen sich mit dem Vornamen an. Als Ausländer sollte man abwarten, bis man dazu aufgefordert wird. Im Geschäftsleben kommt man ohne große Umschweife schnell und direkt zum Punkt.
Gutes Benehmen und Pünktlichkeit haben trotz der lockeren Umgangsformen einen hohen Stellenwert. Gedränge oder Ungeduld gibt es nicht - man stellt sich in einer Reihe an und wartet auf die Frage "who's next"? (Wer ist der Nächste?).
In einem Restaurant wartet man am Eingang neben dem Schild "please wait to be seated!" (Sie werden platziert!), bis man vom Personal an den Tisch geführt wird. Die Rechnung nach dem Essen wird ungefragt gebracht: langes Herumsitzen in einem Restaurant ist unüblich.
Schnell ausgesprochene Einladungen wie "come and see me" oder "give me a call" sind zumeist als Floskeln zu verstehen.
Bei Gesprächen sollte man die Themen Sex, Waffengesetze und die Rassenfrage vermeiden. Mit dem Thema Geld hingegen wird locker umgegangen. Man sollte sich daher nicht wundern, wenn man nach dem Einkommen gefragt wird.
Rauchen ist in öffentlichen Gebäuden, Flughäfen, Bahnhöfen, Büros, Restaurants, Bars und Diskotheken gesetzlich verboten.
FKK ist unter Androhung ernsthafter Strafen (hohe Bußgelder bis hin zur Festnahme) verboten, es gibt einige FKK-Strandabschnitte z.B. in der San Francisco National Recreation Area. "Oben ohne" ist ebenfalls strengstens untersagt.
Kleidung
Allgemein genügt in Kalifornien leichte und sommerliche Kleidung. Da San Francisco aber im Norden liegt und die Temperaturen nicht selten plötzlich von 25 °C auf 13 °C fallen, sollte ein wärmender Pullover oder eine Jacke nicht vergessen werden. Auch weht in der Nähe des Wassers oft ein kühler Wind. Regenschutz ist vor allem im Winter nötig.
Wer Restaurants der gehobenen Klasse aufsuchen will, muss sich einem Kleiderzwang anpassen. Ansonsten ist saloppe Freizeitkleidung ausreichend.
Beste Reisezeit
April, Mai und September bis November ist die schönste Reisezeit. In den Sommermonaten gibt es oft dichten Morgennebel. Zwischen Dezember und März ist es recht kühl und regnerisch.
Sightseeing
Die Stadt kennenlernen
In San Francisco sind die Entfernungen überraschend gering und es ist einfach in der Stadt herumzukommen. Das San Francisco Visitor Information Center empfiehlt einige Routen, die City zu Fuß zu erkunden. Allerdings liegt San Francisco auf über 40 Hügeln und wegen dem ständigen Auf und Ab, ist auch für hartgesottene "Stadtwanderer" eine Aufteilung ratsam.
Eine charmante Möglichkeit, das Stadtzentrum kennen zu lernen, sind die seit 1873 weitgehend unveränderten Cable Cars, die die Hänge hinauf und hinunter rumpeln. Neben den Cable Cars bieten auch die gläsernen Aufzüge an zahlreichen Hochhäusern wie Hyatt Regency, Embarcadero Center, Westin St. Francis Hotel, 335 Powell Street und Fairmont Hotel Towers, Nob Hill interessante Perspektiven.
Wer einen Wagen mietet, kann den etwa vierstündigen "49 Mile Scenic Drive", der vom Visitor Information Center empfohlen wird, ausprobieren. Die selbstgeführte Autotour ist mit einer in den blauen Himmel schauende Seemöwe ausgeschildert und führt an den schönsten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei: vom Civic Centre (City Hall) über die berühmtesten Hügel zur turbulenten Fisherman's Wharf und zur Golden Gate Bridge, durch Parkgrün und Wohnstraßen mit viktorianischen Villen zum Seal Rock mit Seelöwen und Wasservögeln und wieder zurück zum Civic Centre. Die Hauptverkehrszeiten zwischen 8 Uhr und 10 Uhr und 17 Uhr und 18 Uhr sollte man dabei allerdings meiden.
Internet: www.onlyinsanfrancisco.com/maps/49miledrive.asp.
Stadtbesichtigungen
Gray Line San Francisco
Tel.: (415) 434 86 87; Reservierungen, Tel.: 888 428 69 37; E-Mail: info@graylinesanfrancisco.com.
Gray Line Tours veranstalten viele unterschiedliche Busrundfahrten in San Francisco (Tages-, Halbtages- und Abendtouren) sowie Ausflüge in die Umgebung (Monterey, Carmel, Sausalito, Sonoma und Napa Valley). Unter anderem die Luxus-Stadtrundfahrt, inklusive Bootsfahrt, in deutscher Sprache, die täglich angeboten wird. Die Touren kann man am Pier 43 1/2, Fisherman's Wharf buchen.
Internet: www.graylinesanfrancisco.com.
Haight Ashbury Flower Power Walking Tours
San Francisco CA 94117. Tel.: (415) 863 16 21; Tickets, Tel.: 800 979 33 70 oder (212) 209 33 70.
Schwerpunkt der Führung durch das einstige Hippie-Viertel Haight Ashbury sind selbstredend die 1960er Jahre, aber man erfährt auch allerhand über die ältere Geschichte des Viertels und bekommt die Häuser der Grateful Dead, von Janis Joplin und Charlie Manson gezeigt. Die Führungen finden dienstags und samstags um 9.30 Uhr, freitags um 11 Uhr statt. Treffpunkt: Ecke Stanyan und Waller Streets. Reservierung erforderlich.
Internet: www.hippygourmet.com
Red and White Fleet Bay Cruises
Fisherman's Wharf, Pier 43 1/2, San Francisco CA 94133. Tel.: (415) 673 29 00, Fax: (415) 447 06 19.
Das Unternehmen bietet Bootsrundfahrten in der Bucht von San Francisco.
Der Klassiker unter den Rundfahrten ist die "Golden Gate Bay Cruise", die unter der Golden Gate Bridge hindurch, vorbei an Angel Island und direkt um Alcatraz herum führt. Die Kommentare an Bord erfolgen über Kopfhörer in acht Sprachen. Abfahrt mehrmals täglich ab 10 Uhr am Pier 43 1/2.
Internet: www.redandwhite.com.
San Francisco Ghost Hunt Walking Tours
1590 Sutter Street, San Francisco CA 94109. Tel.: (415) 922 55 90; E-Mail: sfghosthunt@yahoo.com.
Mutige Besucher von San Francisco können an der "Ghost Hunt Walking Tour" (Geisterjägertour) teilnehmen. Bei der Geisterjagd führt Jim Fassbinder über eine Stunde lang zu "nachgewiesenen" Geistererscheinungen, Spukhäusern und anderen verwunschenen Plätzen. Neben makabren Details gibt es jede Menge Anekdoten und Historie. Abmarsch ist am Queen Anne Hotel, 1590 Sutter Street, täglich außer Dienstag um 19 Uhr. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.
Internet: www.sfghosthunt.com.
San Francisco Helicopter Tours and Charter
P.O. Box 280776, San Francisco CA 94128. Tel.: (650) 635 45 00 und 800 400 24 04 (toll free); E-Mail: info@sfhelicopters.com. Geöffnet: Pickup am Pier 39 Fisherman's Wharf um 10, 12.30 und 3 Uhr.
"Flightseeing" über San Francisco: Golden Gate Bridge, Sausalito, Alcatraz, Südküste, Wine County und vieles mehr. Abflug ganzjährig am San Francisco International Airport.
Internet: www.sfhelicoptertours.com.
Three Babes and a Bus (Night Club) Tours
334 Thornton Avenue, San Francisco CA 94102. Tel.: 800 414 01 58; E-Mail: info@threebabes.com.
Bei dieser rund fünfstündigen Tour durch das Nachtleben von San Francisco bringt ein Partybus die Teilnehmer zu vier angesagten Clubs der Stadt.
Die Fahrten finden samstags statt, Treffpunkt ist um 20.30 Uhr am Ruby Skye Nachtclub (420 Mason Street zwischen Post und Geary). Der Eintritt in die Clubs ist im Tourpreis mit eingeschlossen. Mindestalter 21 Jahre.
Internet: www.threebabes.com.
Wok Wiz Daily Walking Tour
250 King Street, Suite 268, San Francisco CA 94111. Tel.: (650) 355 96 57, E-Mail: wokwiz@aol.com; Tickets, Tel.: (212) 209 33 70.
Die ideale Möglichkeit, Chinatown auf einem Stadtrundgang kennen zu lernen sind die täglichen Touren von Wok Wiz. Dabei werden Tempel, chinesische Künstler, ein Kräuterladen sowie eine chinesische Teezeremonie besucht. Im Spaziergang eingeschlossen ist ein Dim Sum-Lunch in einem der ältesten Restaurants Chinatowns. Die Tour gehört zu den beliebtesten Rundgängen, es ist ratsam rechtzeitig zu buchen.
Internet: www.wokwiz.com.
SFTaxide-Tour
E-Mail: buchung@sftaxi.de.
Mit einem deutschsprachigen Tourguide San Francisco entdecken. Matthais Leue, der seit über 30 Jahren in der Stadt lebt und die Stadt wie seine Westentasche kennt, bietet Insider-Stadtrundfahrten an.
Internet: www.sftaxi.de.
Museen
Asian Art Museum
200 Larkin Street, San Francisco CA 94102. Tel.: (415) 581 35 00, Fax: (415) 581 47 00. Geöffnet: Di bis Mi 10-17 Uhr, Do 10-17 Uhr (Februar bis September 10-21 Uhr), Fr bis So 10-17 Uhr. Am ersten Sonntag im Monat freier Eintritt. MUNI Metro: J, K, L, M, N bis Civic Center.
Eines der größten Museen der westlichen Welt, dass sich der asiatischen Kunst und Kultur widmet, befindet sich im umgebauten Gebäude der ehemaligen Stadtbibliothek. Etwa 17.000 Objekte - Möbel, Waffen, Skulpturen, Porzellan, Schmuck, Gemälde und Textilien - aus 6.000 Jahren sind im Museumsbesitz und werden in ultra-modernen Ausstellungsräumen mit umfassenden Erklärungen präsentiert. Eine Besonderheit ist die beeindruckende, zweistöckige Rolltreppe, die entlang der Außenseite des Gebäudes verläuft, und die Besucher zu den Ausstellungsräumen im ersten und zweiten Stock bringt.
Internet: www.asianart.org.
Bay Area Discovery Museum
557 Mc Reynolds Road, East Fort Baker, Sausalito CA 94965. Tel.: (415) 339 39 00, E-Mail: contact@badm.org. Geöffnet: Di bis Fr 9-16 Uhr, Sa/So 10-17 Uhr.
Am nördlichen Ende der Golden Gate Bridge, in Sausalito, bietet das "Entdeckungsmuseum" innovative und interaktive Ausstellungen zu den Themenkreisen Naturwissenschaft, Kunst und Multimedia. Die Besucher können selbst Hand anlegen und an den Exponaten herumprobieren. Besonders für Familien mit Kindern interessant.
Internet: www.baykidsmuseum.org.
Cable Car Bell Ringing Competition
Jährlich im Oktober.
San Franciscos Cable Car-Führer stellen ihr musikalisches Talent unter Beweis: wer die Straßenbahnglocke am besten und originellsten läutet gewinnt den begehrten Preis. Das Spektakel wird am Union Square ausgetragen.
Internet: www.cablecarmuseum.org.
California Academy of Sciences
55 Music Concourse Drive, Golden Gate Park, San Francisco CA 94118. Tel.: (415) 379 80 00; E-Mail: info@calacademy.org. Geöffnet: Mo bis Sa 9.30-17 Uhr, So 11-17 Uhr. MUNI-Metro: N bis 9th Avenue/Irving Street.
Das größte Innenraum-Korallenriff der Welt, Sumpflandschaften und ein eigener tropischen Regenwald nebst diverser Ausstellungen über bedrohte Tierarten und Klimawandel sind im "grünsten" Naturkundemuseum der Welt - entworfen von Star-Architekt Renzo Piano - zu sehen. Unter einem Dach finden sich Naturkundemuseum, Aquarium, Planetarium und Forschungsstätte mit über 20 Millionen Pflanzen- und Tierexemplaren. Das elegante Museumsgebäude aus Glas und Recycling-Stahlträgern hat ein hügeliges, begrüntes Dach und ist ringsherum von einem Vordach mit 60.000 Solarzellen umgeben, die zehn Prozent des gesamten Energiebedarfs decken.
Hinweise für behinderte Besucher:
Behindertenparkplätze stehen zur Verfügung. Rollstühle können ausgeliehen werden. Audio-Touren für blinde oder sehbehinderte Besucher sind verfügbar. Blindenhunde sind erlaubt.
Internet: www.calacademy.org.
California Palace of the Legion of Honor
34th Avenue Clement Street, Lincoln Park, San Francisco CA 94121. Tel.: (415) 750 36 00; E-Mail: contact@famsf.org. Geöffnet: Di bis So 9.30-17.15 Uhr. Am ersten Dienstag im Monat freier Eintritt. MUNI Bus: 18.
Auf einem Hügel, von dem aus man die Golden Gate Bridge übersieht, liegt der Palast im klassizistischen Beaux-Arts-Stil, der als Museum eine der größten Sammlungen europäischer Kunst außerhalb Europas zeigt - vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert. Rund 70 Skulpturen des französischen Bildhauers Auguste Rodin - darunter ein Abguss von Rodins berühmten "Denker" - nehmen den zentralen Platz ein. Daneben werden Gemälde, englisches Porzellan, Theaterkostüme, Gobelins und französische Barockmöbel präsentiert. Im Untergeschoss befindet sich die "Achenbach Foundation for Graphic Arts" mit 100.000 Drucken und 3.000 Zeichnungen von Albrecht Dürer bis Georgia O'Keefe. Von der Terrasse des Museumscafés genießt man einen wunderschönen Blick über den Pazifischen Ozean.
Internet: www.famsf.org.
Cartoon Art Museum
655 Mission Street, San Francisco CA 94105. Tel.: (415) 227 86 66. Geöffnet: Di bis So 11-17 Uhr. MUNI Metro: J, K, L, M, N bis Montgomery Street.
Comic-Freunde werden vom Cartoon Art Museum begeistert sein. Es ist eines von zwei seiner Art in den USA. Die Schau zeigt über 11.000 originale Cartoons in der ständigen Ausstellung, darunter Originalarbeiten aus den Bereichen Comics, Zeichentrick, Magazinen und Anzeigen. Dazu kommen interessante wechselnde Ausstellungen. Von Underground Zeichnern bis hin zu Walt Disney, von Bildern der Gegenwart bis zurück ins 18. Jahrhundert reichen die ausgestellten Kunstwerke. Die nach vorheriger Anfrage zugängliche Bibliothek enthält rund 3.000 Bände.
Internet: www.cartoonart.org.
Exploratorium
3601 Lyon Street, Palace of Fine Arts, San Francisco CA 94123. Tel.: (415) 561 03 60. Geöffnet: Di bis So 10-17 Uhr. Am ersten Mittwoch im Monat freier Eintritt. MUNI Bus: 30, 43, 28.
Das Erlebnismuseum zum Anfassen macht technische und naturwissenschaftliche Vorgänge erlebbar und damit leichter begreifbar. Das Museum ist sozusagen ein Versuchslabor für moderne Technik, Chemie und Physik. Hunderte von Ausstellungsobjekten auf 10.000 Quadratmetern Fläche, anhand derer man unzählige Experimente durchführen kann, lassen keine Langeweile aufkommen. Man kann eigenhändig Nebel erzeugen, einen Sturm im Wasserglas anzetteln, eine Glühbirne zum Leuchten bringen und mehr als 500 Versuche mit Schall, Licht und Energie anstellen. Im Tactile Dome (Reservierung nötig) erlernt man das Tasten neu, denn darin muss man in völliger Dunkelheit den Weg durch ein Labyrinth finden.
Gründer des außergewöhnlichen Museums war 1969 der Physiker Frank Oppenheimer, der wie sein berühmterer Bruder Robert Oppenheimer an der Entwicklung der Atombombe beteiligt war.
Internet: www.exploratorium.edu.
M.H. De Young Memorial Museum
50 Hagiwara Tea Garden Drive, Golden Gate Park, San Francisco CA 94118. Tel.: (415) 750 36 00. Geöffnet: Di bis So 9.30-17.15 Uhr. Am ersten Di im Monat freier Eintritt. MUNI Metro: N bis Judah 9th Avenue.
16 Jahre nach seiner schweren Zerstörung durch das Loma-Prieta-Erdbeben wurde am 15. Oktober 2005 das De Young Museum mitten im Golden Gate Park wieder eröffnet. Das sandbraune Gebäude des Kunstmuseum, das für seine breite Sammlung von amerikanischer Kunst vom 17. bis 20. Jahrhundert sowie für Kunstgegenständen der Ureinwohner Amerikas, der Südsee und Afrikas berühmt ist, wurde nach Plänen der Schweizer Architekten Herzog de Meuron gebaut, die auch das neue Münchner Fußballstadion entwarfen. Die Architektur des Museumsgebäudes ist genauso interessant wie die gezeigten Schauen - egal ob Mode von Vivienne Westwood oder Fotoarbeiten von Hiroshi Sugimoto aus seiner Kino-Serie. Vom Aussichtsturm hat man an klaren Tagen einen spektakulären Blick bis zum Pazifik und der Golden Gate Bridge. Der Zugang zum Aussichtsturm ist kostenlos und das Warten am Aufzug lohnt sich.
Internet: www.famsf.org.
Museum of the African Diaspora (Moad)
685 Mission Street, St. Regis Tower/Williams Building, San Francisco CA 94105. Tel.: (415) 358 72 00. Geöffnet: Mi bis Sa 11-18 Uhr. MUNI Metro: J, K, L, M, N bis Montgomery Street.
In unmittelbarer Nachbarschaft zum San Francisco Museum of Modern Art liegt das Museum der afrikanischen Diaspora, welches die Geschichte der Menschen afrikanischer Herkunft außerhalb ihrer traditionellen Heimat aufbereitet. Um die nach Nordamerika verschleppten Sklaven geht es dabei ebenso, wie um Musik mit afrikanischem Ursprung oder multikulturelle Gesellschaften. Die Ausstellung, die über drei Stockwerke verteilt ist, enthält viele interaktive bzw. Video/Ton-Installationen.
Internet: www.moadsf.org.
San Francisco Maritime National Historical Park Museum and Visitors Center
Jefferson Street, San Francisco CA 94109. Tel.: (415) 447 50 00. Geöffnet: Besucherzentrum und Hyde Street Pier: Mitte August bis Mitte Juni täglich 9.30-17 Uhr, sonst täglich 9.30-18 Uhr. Cable Car: Powell Hyde Line bis Maritime Museum; Historic Streetcar: F Market.
Nur einen halben Kilometer westlich der Fisherman's Wharf liegt der Maritime National Historical Park, ein tolles Freilichtmuseum, dass sich Amerikas reichem maritimem Erbe widmet. Historische Dampf- und Segelschiffe liegen hier am Hyde Street Pier vor Anker und sind für Besucher geöffnet. Prunkstück der Sammlung ist der Dreimaster Balclutha aus dem Jahre 1896, der mehrmals das Kap Horn umsegelte und durch seinen Auftritt im Filmklassiker "Meuterei auf der Bounty" berühmt wurde. Das Besucherzentrum befindet sich gegenüber dem Pier an der Ecke Jefferson Street und Hyde Street und zeigt Ausstellungsstücke zur Seefahrtsgeschichte San Franciscos. Besucher können von Rangern am Informationsschalter eine Einleitung erhalten oder einfach durch die bunte und interaktive Ausstellung "segeln".
Internet: www.nps.gov/safr/ und www.maritime.org.
San Francisco Museum of Modern Art
151 Third Street, San Francisco CA 94103. Tel.: (415) 357 40 00, Fax: (415) 357 40 37. Geöffnet: Mitte Mai bis Anfang September täglich außer Mi 10-17.45 Uhr, Do 10-20.45 Uhr; sonst täglich außer Mi ab 11 Uhr. Am ersten Di im Monat freier Eintritt. MUNI Metro: J, K, L, M, N bis Powell Street.
Eine umfangreiche Sammlung zeitgenössischer Kunst des 20. Jahrhunderts wird im spektakulären Gebäude von Stararchitekt Mario Botta gezeigt. Der Kern der ständigen Ausstellung konzentriert sich auf Gemälde und Skulpturen von 1900 bis 1907. Darunter befinden sich Werke von Picasso, Matisse, Salvador Dalí und Max Ernst. Das MOMA beherbergt auch, neben Bern in der Schweiz, die umfangreichste Werk-Sammlung von Paul Klee. Die Architektur- und Designausstellung präsentiert Zeichnungen und Designs von Charles und Ray Eames, Willis Polk und vielen anderen. In der Sammlung der Fotografie sind Künstler wie Anselm Adams, Man Ray, Maholy-Nagy und Edward Weston vertreten.
Der Museumsshop ist die beste Quelle der Stadt für Kunstbücher. Das "Caffè Museo" bietet Gaumenfreuden vom Frühstück bis zum Abendessen.
Internet: www.sfmoma.org.
Kirchen
Cathedral of Saint Mary of the Assumption
1111 Gough Street, Cathedral Hill, San Francisco CA 94109. Tel.: (415) 567 20 20. Geöffnet: täglich 6.30-18 Uhr. MUNI Bus: 38.
Sowohl von außen als auch von innen beeindruckt das außergewöhnliche Gotteshaus. Der ultra-moderne Bau ist eher schlicht und sparsam gehalten und wirkt trotz seiner enormen Masse und der 2.500 Plätze, die in einem Halbkreis rund um den Altar angelegt sind, anmutig und leicht. Die zentrale Kuppel erhebt sich 15 Etagen in die Luft und wird durch Strebepfeiler abgestützt. Die Lichtverhältnisse durch die wunderbaren Fenster sind herrlich. Die Kirche wurde 1971 eingeweiht und ersetzt die alte Saint Mary Kirche, die 1962 durch einen Brand zerstört wurde. Der Neubau kostete circa sieben Millionen Dollar. 1987 zelebrierte Papst Johannes Paul II. bei seinem Besuch in San Francisco zwei Messen in der Kathedrale.
Internet: www.stmarycathedralsf.org.
Grace Cathedral
1100 California Street, San Francisco CA 94108. Tel.: (415) 749 63 00. Geöffnet: Mo bis Fr 7-18 Uhr, Sa 8-18 Uhr, So 8-19 Uhr. Cable Car: California Line bis California Street.
Eindrucksvoll auf dem Nob Hill steht die 1964 eingeweihte Kathedrale, die Notre Dame in Paris nachempfunden ist. Durch die goldenen Bronzetüren, die dem Original von Lorenzo Ghibertis Türen der Taufkapelle des Florentiner Doms nachgegossen sind, die herrlichen Buntglasfenster im Hauptschiff sowie durch die Keith Haring AIDS Kapelle entwickelte sich das Gotteshaus zu einem international bekannten Wallfahrtszentrum. Das Labyrinth, das den Boden der Kathedrale ziert, ist eine Nachbildung des mittelalterlichen Steinfußbodens der Kathedrale von Chartres. Wie in Chartres auch, gibt es ein Outdoor-Labyrinth auf der Nordseite der Kathedrale. Die Besucher werden aufgefordert, die Labyrinthe als eine Form der aktiven Meditation zu gehen.
Als eine beliebte Touristenattraktion bietet die Kathedrale nicht nur Gottesdienste, sondern auch Vorlesungen, Konzerte und täglich geführte Touren.
Internet: www.gracecathedral.org.
Old St. Marys Church
660 California Street, San Francisco CA 94108. Tel.: (415) 288 38 00. Geöffnet: täglich 6-18 Uhr. Cable Car: California Line bis Grant Street.
Die älteste Kirche San Franciscos liegt mitten in Chinatown und bildet einen Kontrast zu den modernen Hochhäusern des angrenzenden Business Districts. Im Jahr 1854 erbaut, trotzte sie 1906 dem Erdbeben und überlebte das Feuer im Jahr 1966. Das Bibelzitat "Son observe the time and fly from evil" (mein Sohn bedenke die Zeit, und meide das Böse) am Glockenturm war an die Kunden der noch in den ersten 50 Jahren nach Erbauung der Kirche in der Nähe angesiedelten Bordelle gerichtet. Der Paulist Bookstore gleich um die Ecke von Old Saint Marys führt die üblichen religiösen Gegenstände, einschließlich russischer Ikonen und eine große Auswahl an Büchern.
Internet: www.oldsaintmarys.org.
Sehenswerte Gebäude
Alcatraz Island
Mitten in der San Francisco Bay gelegen, ist Alcatraz eine Welt für sich. Die 500 Meter lange und bis zu 41 Meter hohe Sandsteininsel war nach dem Ende des Goldrausches Standort für ein befestigtes Fort und danach von 1934 bis 1963 das strengste und meist gefürchtetste Hochsicherheitsgefängnis der USA. Die eiskalten Wassertemperaturen in der Bucht und die tückische Strömung machten das Bundesgefängnis ausbruchsicher. Nicht umsonst erhielt die Insel die Beinamen "Fels der Verzweiflung", "Insel des Teufels" oder auch nur "The Rock" (der Fels). Die wohl bekanntesten Gefangenen waren Gangsterboss Al Capone, der wegen Steuerhinterziehung und Geldwäsche inhaftiert war, sowie der zweifache Mörder Robert Franklin Stroud, genannt der Birdman von Alcatraz.
Seit 1972 ist Alcatraz als Teil der neu geschaffenen National Recreation Area für die Öffentlichkeit zugänglich und populäre Touristenattraktion. Bei einem Rundgang kann man den Zellenblock, den Speisesaal, die Bibliothek sowie das Gefängniskrankenhaus besichtigen. Hintergrundwissen vermittelt eine Audio-Tour per Walkman, die in mehreren Sprachen angeboten wird.
Der Besuch der Gefängnisinsel beginnt mit der Überfahrt auf einer Fähre von Alcatraz Cruises, die täglich ab 9 Uhr, vom Pier 33 (Hornblower Alcatraz Landing) in Fisherman's Wharf, ablegt. In den Sommer- und Ferienmonaten empfiehlt sich die Buchung eines Alcatraz-Besuchs eine Woche im Voraus. Infos und Tickets erhält man beim Ticketbüro am Pier 33, Tel.: (415) 981 76 25 bzw. (415) 981-ROCK oder im Internet: www.alcatrazcruises.com.
Tipp:
Da auf Alcatraz meist eine kräftige Brise weht und die Insel auch oft nebelverhangen ist, sollte man nicht vergessen einen Pullover und/oder eine Jacke mitzunehmen.
Internet: www.nps.gov/alcatraz/, http://alcatrazcruises.com/.
City Hall
Dr. Carlton B. Goodlett Place, San Francisco CA 94102. Tel.: (415) 554 49 33, Führungen Tel.: (415) 554 61 39. Geöffnet: Mo bis Fr 8-20 Uhr. MUNI Metro: J, K, L, M, N bis Civic Center.
Der Mittelpunkt der Civic Center Plaza bildet das gigantische Rathaus, welches aus weißem Granit im Stil der französischen Renaissance von 1912 bis 1916 erbaut wurde. Die vergoldete Kuppel des Gebäudes ist höher als die des Kapitols in Washington und wurde dem Peterdom in Rom nachempfunden. Im Erdgeschoss gibt es regelmäßig Kunstausstellung zu sehen. 1954 wurde das Rathaus Schauplatz der Hochzeit von Baseball-Spieler Joe DiMaggio und US-Schauspielerin Marilyn Monroe.
Führungen: Montag bis Freitag um 10 Uhr, 12 Uhr und 14 Uhr statt.
Internet: www.sfgov.org/site/cityhall_index.asp.
Coit Tower
1 Telegraph Hill Boulevard, San Francisco CA 94133. Tel.: (415) 362 08 08. Geöffnet: täglich 10-18 Uhr. MUNI Bus: 39.
Der Telegraph Hill, einst Künstlerkolonie, ist heute eine vornehme Wohngegend mit millionenteuren Häusern. Hier steht der flötenähnliche Coit Tower, San Franciscos einzigster Aussichtsturm. Er wurde 1933 aus dem Nachlass der Millionärin Lillie Hitchcock Coit (1843-1929) gestiftet, um den von ihr verehrten Feuerwehrmännern ein Denkmal zu setzen. Seine Form soll dem Mündungsrohr eines Löschschlauches nachgebildet sein. Die bemerkenswerten Wandgemälde in seinem Inneren schufen 26 Künstler, die von dem mexikanischen Maler Diego Rivera inspiriert wurden. Sie beschreiben das kalifornische Alltagsleben und die dramatische wirtschaftliche Situation Amerikas in den 1930-Jahren. Ein Lift führt auf die knapp 60 Meter hohe Aussichtsplattform, von der man einen herrlichen Blick über die gesamte Stadt, einschließlich der Golden Gate Bridge und Alcatraz, hat. Den Hügel hinunter führt eine Freitreppe mit Hunderten von Stufen bis zum Levis Plaza.
Achtung: Zu Stosszeiten kann die Anfahrt mit dem Pkw zu Parkproblemen führen.
Haas-Lilienthal Haus
2007 Franklin Street, San Francisco 94109. Tel.: (415) 441 30 00. Geöffnet: nur innerhalb einer geführten Tour zu besichtigen: Mi und Sa 12-15 Uhr, So 11-16 Uhr. MUNI Bus: 1, 12, 19, 27, 47, 49.
Diese wunderschöne viktorianische Villa wurde 1886 im Queen Anne-Stil erbaut und diente als Privatwohnsitz des aus Bayern eingewanderten Kolonialwaren-Großhändlers William Haas. Das Gebäude mit 24 Räumen ist heute das einzigste intakte private Heim dieser Periode, welches als Museum - komplett mit Möbeln und Gegenständen ausgestattet - besichtigt werden kann. Die teuren Holzvertäfelungen, geprägten Tapeten und Marmorkamine verleihen dem Haus noch immer das Gefühl bewohnt zu sein. Seit 1974 dient die Villa als Hauptsitz der "Foundation for San Francisco's Architectural Heritage". Ehrenamtliche Dozenten führen durch die Räume und erläutern die Architektur.
Internet: www.sfheritage.org.
Mission Dolores
3321 Sixteenth Street, San Francisco CA 94114. Tel.: (415) 621 82 03. Geöffnet: Mai bis Oktober täglich 9-16.30 Uhr, sonst täglich 9-16 Uhr. MUNI Metro: J bis Church 16th Street.
Die Mission Dolores, auch Mission San Francisco de Asís genannt, ist Ziel vieler Touristen, denn sie das älteste erhaltene Bauwerk der Stadt von 1776. Zur damaligen Zeit wurden entlang der kalifornischen Küste insgesamt 21 solcher Missionsstätten gebaut, die jeweils einen Tagesritt voneinander entfernt waren und das Ziel hatten, die Ureinwohner in der Gegend zum christlichen Glauben zu bekehren. Insgesamt vier Erdbeben konnten dem historischen Gebäude nichts anhaben, so dass die Innenausstattung aus dem 18. Jahrhundert erhalten ist.
Auf dem Friedhof finden sich sowohl die Gräber berühmter Familien aus der Kolonialzeit als auch die der amerikanischen Ureinwohner, die verpflichtet wurden, beim Bau der Mission zu helfen und später dort zu dienen. Ihre Gräber sind an den Abalonmuscheln zu erkennen, mit denen sie geschmückt sind. Rechts neben der Mission erhebt sich die Basilika aus dem Jahr 1918 im Stil des spanischen Neo-Barock.
Internet: www.missiondolores.org.
Monumente
Golden Gate Bridge
US Highway 101, am Eingang der San Francisco Bay. Tel.: (415) 921 58 58. Geöffnet: Bridge Walk East für Fußgänger: Mitte März bis Oktober täglich 5-21 Uhr, sonst täglich 5-18 Uhr. Golden Gate Transit Bus: 10, 70, 80, 101 bis Golden Gate Bridge.
Die 2,73 Kilometer lange Golden Gate Bridge wird of als "eines der sieben modernen Weltwunder" bezeichnet und ist "das" Wahrzeichen von San Francisco. Sie verbindet mit ihren sechs Fahrspuren San Francisco mit der Halbinsel Marin (Sausalito, Muir Woods und Point Reyes) und dem Napa- und Sonoma-Valley. Bei ihrer Errichtung in den Jahren 1933-1937 wurden 750.00 Tonnen Stahl, 300.000 Kubikmeter Beton und 125.000 Kilometer Draht verbaut. Zusammengehalten wird das Bauwerk mit mehr als 600.000 Nieten, von denen die letzte die eingesetzt wurde aus reinem Gold ist. Die Pfeiler der Golden Gate ragen vom Wasser aus 277 Meter in die Höhe. Bei sehr starkem Wind bewegt sich der mittlerer Teil bis zu acht Meter hin und her und auch einige Meter nach oben und unten.
Man sollte auf jeden Fall über die Golden Gate gehen (zu Fuß braucht man etwa 30 Minuten) - oder zumindest fahren (Fahrrad oder PKW). Um den Verkehrsfluss nicht zu unterbrechen ist das Anhalten auf der Brücke jedoch strengstens untersagt. Je nach Verkehrslage wird die Brücke für den stadteinwärts oder stadtauswärts fließenden Verkehr freigegeben. Die Maut wird nur bei Fahrzeugen, die aus dem Norden kommen und in die Stadt hineinfahren, kassiert. Leider ist die Golden Gate Bridge oft in den berüchtigten San Francisco Nebel gehüllt.
Am südöstlichen Ende gibt es einen Souvenir-Shop im historischen "Roundhouse" und ein Café.
TIPP: Den besten Blick auf die berühmte Hängebrücke hat man vom Fort Point im Presidio (Long Avenue, Ecke Marine Drive) und vom Vista Point der Marin-Seite am nördlichen Brückenende. Für einen Spaziergang über die Brücke warm anziehen, da es auf der Brücke sehr windig ist.
Internet: www.goldengatebridge.org.
Transamerica Pyramid
600 Montgomery Street, San Francisco CA 94111. MUNI Metro: J, K, L, M, N bis Montgomery Street.
Das höchste und sicherlich auffälligste Bauwerk in der Skyline von San Francisco markiert die Grenze zwischen dem Financial District, North Beach und Chinatown. Der Wolkenkratzer in Pyramidenform ist 260 Meter hoch und beherbergt 48 Stockwerke mit Verkaufs- und Büroräumen. Seine 3.678 Fenster beschäftigen Fensterputzer gut einen Monat lang. Beeindruckend ist die besondere Architektur mit zwei Seitenflügeln, welche dem Bauwerk bei Erdbeben eine besondere Stabilität verleihen sollen.
Für Besucher sind die oberen Stockwerke seit den 9/11-Anschlägen aus Sicherheitsgründen nicht mehr zugänglich, statt dessen befinden sich Kameras auf der Spitze, die in die vier Himmelsrichtungen filmen. Im Eingangsbereich des Gebäudes können diese Bilder 24 Stunden am Tag beobachtet werden.
Internet: www.transamerica.com/company_profile/about_the_pyramid/.
Plätze und Stadtviertel
Alamo Square
Fulton Street, Hayes Street, Scott Street und Steiner Street, Western Addition. MUNI Bus: 5, 21, 22, 24.
Der Alamo Square, ein relativ kleiner hochgelegener Park, wurde durch eine Reihe schöner viktorianischer Wohnhäuser (712-720 Steiner Street) berühmt. Diese "Painted Ladies", die oft als die "Six Sisters" bezeichnet werden, entstanden zwischen 1892 und 1896. Sie sind zu einem Symbol der einzigartigen Architektur von San Francisco geworden und sind häufig mit der modernen Skyline des Financial Districts im Hintergrund auf Postkarten und Werbematerial für die Stadt abgebildet. Der Begriff "Painted Ladies" wurde 1978 geprägt und bezieht sich auf viktorianische und edwardianische Häuser, die in Pastellfarben gestrichen sind. Einige der unter Denkmalschutz stehenden Häuser können innerhalb einer Privathaustour besichtigt werden, andere sind zu kleinen Bed Breakfasts umfunktioniert. Leider gilt die Gegend um den Alamo Square nicht als die sicherste.
Internet: www.alamosq.org.
Chinatown
Grant Avenue zwischen Bush Street und Columbus Avenue sowie anliegende Straßen. Cable Car: California Line bis Grant Avenue.
Die Chinatown San Franciscos besitzt die größte chinesische Gemeinde außerhalb Chinas. Schätzungsweise 100.000 Menschen, neben Chinesen auch Vietnamesen, Koreaner und Kambodschaner, leben in den etwa 24 dicht besiedelten Blocks zwischen Stockton und Kearny Street. Der offizielle "Eingang" zu Chinatown ist das "Dragon Gate", welches an der Bush Street/Ecke Grand Avenue liegt. Gleich dahinter beginnt eine andere Welt: zweisprachige Straßenschilder, bunte Drachen, Lampions und exotische Gerüche künden davon. Chinesische Restaurants und Garküchen findet man an jeder Ecke. Wer den Besucherströmen entkommen möchte, der sollte einen Abstecher in die schmalen Seitengassen machen, in denen es "rein chinesisch" zugeht.
Internet: www.sanfranciscochinatown.com, www.c-c-c.org.
Financial District
Nördlich und südlich der Market Street, zwischen Embarcadero und Kearny Street. MUNI Metro: J, K, L, M, N bis Montgomery Street.
Der Aufschwung der einstmals spanischen Siedlung Yerba Buena begann an der Montgomery Street, im heutigen Financial District. Hier, in der "Wallstreet des Westens", ließen einst Goldsucher in kleinen Läden ihren Goldstaub wiegen. Inzwischen haben sind alle wichtigen Banken, Börsen- und Anwaltsbüros sowie Wertpapierhändler in diesem Gebiet angesiedelt und ihre Unternehmenssitze - moderne Wolkenkratzer aus Glas und Stahl - prägen die Skyline der Stadt. Der bekannteste Wolkenkratzer ist zweifelsohne die Bank of America, die Zentrale des größten kalifornischen Kreditinstitutes (555 California Street). Nur um den Jackson Square sind noch einige Zeugnisse des ursprünglichen, alten San Franciscos zu besichtigen. Hier stehen die einzigsten Gebäude Downtowns, die bei dem katastrophalen Großfeuer von 1906 unversehrt blieben.
Fishermans Wharf
The Embarcadero und Taylor Street. Historic Streetcar: F Market Line bis Pier 39.
Jährlich zieht es rund zwölf Millionen Besucher zur Fisherman's Wharf, die in der Beliebtheit noch vor der Golden Gate Bridge rangiert. Einst ein Zentrum für die Fischindustrie bildet das Gebiet nun das Herzstück der nördlichen Waterfront. Den ganzen Tag über herrscht auf dem acht Hektar großen Areal bunter Trubel und fröhliches Gedränge. Fischrestaurants, Seafoodstände, Souvenirshops und Ladenzentren reihen sich hier aneinander. Flohmärkte und Livekonzerte tun ihr übriges um die Attraktivität noch zu steigern. Touristischer Mittelpunkt ist das Pier 39, am östlichen Ende der Fisherman's Wharf. Auf den Bootsstegen vor Pier 39 lässt sich sogar eine laute Kolonie von Seelöwen beobachten. An den Molen 39 und 43 laufen die Fähren aus, die San Francisco mit Alcatraz, Sausolito, Tiburon und Angel Island verbinden.
Internet: www.fishermanswharf.org.
Haight-Ashbury
Zwischen Western Addition und Golden Gate Park. MUNI Bus: 7, 33, 37, 43.
Haight-Ashbury ("The Haight") war in den 1960er Jahren das Zentrum der alternativen Kultur und der amerikanischen Hippie-Bewegung - fernab aller bürgerlichen Konventionen. Zu Tausenden kamen die Blumenkinder hierher und machten San Francisco zur Hippiehauptstadt der Welt. "Make Love not War" hieß ihr Motto. Zeitweise wohnten Prominente wie Jimmy Hendrix, Jim Morrison, The Jefferson Airplane (2400 Fulton Street), Janes Joplin (112 Lyon Street) und die legendäre Rockband Grateful Dead (710 Ashbury Street) im Viertel.
Die Hippies sind mittlerweile längst weggezogen und Yupies leben in den restaurierten alten Häusern mit gepflegten Vorgärten. Aber dennoch ist das Flair, die Offenheit und die Toleranz des Viertels geblieben. Ausgehend von der Haight Ecke Ashbury-Street finden sich noch immer Tatoo-Studios, gemütliche Cafés, alternative Secondhand-Läden und Geschäfte, die Batikhemden und Haschischpfeifen verkaufen. Im Psychedelic History Museum (525 Haight Street) kann man stöbern und alles zum Thema Hippies kaufen. Internet: www.lovehaight.org, www.haightashburytour.com.
Lombard Street
Russian Hill. Cable Car: Powell-Hyde Line bis Hyde Street.
In jedem San Francisco-Film ist sie zu sehen: die Lombard Street, die kurvenreichste Straße der Welt. Der kurze Abschnitt zwischen Leavenworth und Hyde Street wird durch Bürgerhäuser mit Gärten und schmiedeeisernen Toren gesäumt und ist der berühmtester Teil. Hier windet sich die Straße in insgesamt acht Serpentinen durch wunderbare Hortensienbeete einspurig bergab. Dieses Teilstück wird besonders gerne von Touristen besucht, die auch einmal in Schlangenlinien hinunter fahren möchten. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit beträgt 5 mph. Fußgänger können die seitlich verlaufende Treppe benutzen.
Achtung: Die Strecke ist als Einbahnstraße angelegt und ist die einzigste Zufahrt zum Telegraph Hill und zum Coit Tower. Das bedeutet, dass in der Hochsaison, sich die Autos bis zu vier Blöcken entlang der Lombard Street zurück stauen. Der beste Ort um die Lombard Street zu fotografieren, ist von unten nach oben.
Mission District
Zwischen Castro, South of Market und Potrero Hill. BART: 24th Street.
Im sonnigen Südosten der Stadt liegt der Mission District, der mit seinen südamerikanischen Einflüssen zu San Franciscos lebhaftesten Gegenden gehört. Hier leben überwiegend hispanische Einwanderer, wobei inzwischen aufgrund der billigen Mieten auch viele Künstler, Szenegänger und alternative Projekte ins Viertel gezogen sind. Das bunte Leben spielt sich hauptsächlich auf der Mission Street mit ihren mexikanischen Bäckereien, Taquerias (mexikanische Restaurants), Secondhandgeschäften, Gemüsemärkten und Salsa-Bars ab. Hier findet man auch die größte Konzentration von "Murals" in der Stadt. Die Geschichte dieser Wandgemälde führt in das postrevolutionäre Mexiko der Zwanziger, wo Diego Rivera, Ehemann von Frida Kahlo, zu den berühmtesten Muralisten gehörte. Mit Illustrationen auf prestigereichen Gebäuden versuchte er, der analphabetischen Bevölkerung die Geschichte des Landes näherzubringen.
Es lohnt sich auch einen Blick in das Eyes Mural Arts Visitors Center (2981 24th Street) zu werfen, das Informationen zu den geschichtsträchtigen Wandmalereien im Viertel gibt und die politische und soziale Botschaften hinter einigen der Kunstwerke erläutert.
Internet: www.sfmission.com.
North Beach
Columbus Avenue bis Washington Square. Cable Car: Powell-Mason Line bis Bay Street.
North Beach, auch "Little Italy" genannt, ist die Heimat der italienischen Bevölkerung von San Francisco. Zwischen Chinatown und Fisherman's Wharf befinden sich zahlreiche, sehr beliebte Trattorien, traditionelle italienische Café-Bars, Eisdielen und Lebensmittelgeschäfte. In den 1950er und 1960er Jahren war North Beach auch Heimat der Beat-Generation und von Künstlern, die die Cafés und Musikclubs bevölkerten. Spuren der Beat-Generation findet man noch heute im Café Vesuvio oder im Café Tosca, die nach wie vor künstlerisch angehauchte Gäste anziehen. In der Columbus Avenue liegt der erste Taschenbuchladen Amerikas "City Lights", original Herausgeber von "Allen Ginsberg's Howl". Er ist immer noch einer der besten Buchläden in San Francisco und Gründer Lawrence Ferlinghetti sieht man manchmal bei einem Spaziergang durch die Nachbarschaft.
Internet: www.sfnorthbeach.org.
Twin Peaks
Twin Peaks Boulevard, San Francisco CA 94114.
Twin Peaks ist der höchste natürliche Aussichtspunkt mitten in San Francisco. Der Zwillingshügel mit etwa 300 Metern Höhe bietet bei klarem Wetter einen konkurrenzlosen Panoramablick über die Stadt und die Bucht. Twin Peaks ist am besten mit dem Auto zu erreichen, am einfachsten von der 17th Street dem Twin Peaks Boulevard bis zur Spitze folgen. Die Aussicht von oben ist eine der schönsten, die die Stadt zu bieten hat - vor allem bei Nacht atemberaubend.
Parks und Anlagen
Angel Island State Park
Geöffnet: täglich 8 Uhr bis Sonnenuntergang.
Die größte Insel in der Bucht von San Francisco, heute geschützte Parklandschaft, war bereits vor tausend Jahren von den Coastal Miwok Indianern bewohnt. Von 1910 bis 1940 war das Eiland für Einwanderer aus dem pazifischen Raum, hauptsächlich aus China, das Tor in die Vereinigten Staaten. Heute kann man Fahrräder, Segways und See-Kajaks mieten, eine Straßenbahn-Tour über die Insel machen, das ehemalige Sammellager für Immigranten besichtigen, baden oder picknicken. Der 240 Meter hohe Mount Livermore im Herzen der Insel bietet einen wunderschönen Blick auf die Bucht, San Francisco, Sausalito und Tiburon und an klaren Tagen auf die Golden Gate Bridge. Für das leibliche Wohl sorgt das Cove Café (März bis Oktober).
Der Zugang zum Inselpark ist täglichvia Fähre (Blue Gold Fleet) ab Fisherman's Wharf (Pier 41) möglich. Das Besucherzentrum befindet sich in der Ayala Cove, auf der Nordseite der Insel. Infos und Vorausbuchungen für Gruppen-Picknicks, Events, zum Mieten von Fahrrädern und vieles mehr sind beim Ranger-Büro (Tel.: (415) 435 53 90) möglich.
Internet: www.angelisland.org, www.angelisland.com und www.parks.ca.gov.
Golden Gate Park
Zwischen Stanyan Street und dem Pazifik. Geöffnet: ganzjährig. MUNI Metro: N bis Judah 9th Avenue. MUNI Bus: 5, 29, 44, 71.
Einige Kilometer westlich der Innenstadt liegt der große und sehr sehenswerte Golden Gate Park. Er erstreckt sich über sieben mal einen Kilometer Fläche und gehört zu den größten Stadtparks der USA. Die Grünanlage mit der geradezu meditativen Atmosphäre fungiert als ein riesiges Erholungsgebiet für die Stadtbevölkerung, die hier joggt, skatet oder Drachensteigen lässt. Seen zum Rudern, laden genauso ein wie ein Polofeld, ein Golfplatz und Sportplätze. Der japanische Teegarten, zwei Museen, das Strybing Arboretum Botanical Garden, das Karussell aus dem Jahr 1912, das Conservatory of Flowers (viktorianisches Gewächshaus mit tropischen Pflanzen) sowie üppige Gartenanlagen ermöglichen es, einen ganzen Tag ohne Langeweile im Golden Gate Park zu verbringen. Regelmäßig finden auch Events und Aufführungen statt. Seit 1882 gibt die Golden Gate Park Band jeden Sonntag von April bis Oktober kostenlose Konzerte (13-15 Uhr).
TIPP: Es gibt rund 20 Eingänge zum Park. Empfehlenswert ist die östliche Seite, denn dort versammeln sich viele der Attraktionen, u.a. das Conservatory of Flowers, die California Academy of Science und der japanische Teegarten. Informationen und Karten sind im Hauptquartier des Parkverwaltung in der McLaren Lodge hinter dem Osteingang erhältlich. Idealerweise lässt sich der Park mit dem Fahrrad erkunden. Es gibt auch einen Shuttlebus, der von Mai bis September zwischen den Attraktionen im Park pendelt. Die 2 US$ für das Ticket müssen passend bezahlt werden.
Internet: www.parks.sfgov.org, www.conservatoryofflowers.org.
Sutro Heights Park und Cliff House
Point Lobos Avenue, San Francisco CA 94121. Besucher-Info Tel.: (415) 561 43 23. Geöffnet: ganzjährig. MUNI Bus: 18, 38, 38X.
Adolph Sutro, Millionär und späterer Bürgermeister der Stadt San Francisco, kaufte um 1880 das 22 Hektar große Gelände am Rande der Stadt und ließ darauf eine viktorianische Villa mit italienischem Garten und Gewächshaus errichten. Nach dem Tod von Adolph Sutro bewohnte seine Tochter Emma bis 1938 die Villa, die später von der Stadt bis auf einige wenige Statuen abgetragen wurde. Auch wenn es die Villa heute nicht mehr gibt, ist ein Spaziergang durch den baumreichen Park sehr lohnenswert. Geht man über die Point Lobos Avenue kommt man zu den Ruinen von Sutros Badeanstalt, die Adolf Sutro 1896 für eine Million US$ bauen ließ. Das 20.000 Quadratmeter große, mehrstöckige Meerwasserbad besaß sieben Becken mit unterschiedlichen Temperaturen, die unter einer Glaskuppel lagen. 1966 wurde das Bad durch einen Brand zerstört.
Auf den Klippen unterhalb des Sutro Heights Parks thront das historische Cliff House, in welchem ein Restaurant, ein Bistro und verschiedene Bars untergebracht sind. Von hier hat man einen spektakulären Blick auf den Pazifischen Ozean und die Robbenfelsen.
Internet: www.nps.gov/goga/historyculture/sutro.htm, www.cliffhouse.com, www.sutrobaths.com/.
The Presidio of San Francisco
Haupteingang: Ecke Lombard und Lyon Streets, San Francisco CA 94129. MUNI Bus: 28, 29, 43, 82X.
Das Presidio von San Francisco ist einer der jüngsten National Parks in den Vereinigten Staaten und war einmal der wichtigste Militär-Stützpunkt an der Westküste. Über eine Zeitspanne von 200 Jahren wehten hier die spanische, mexikanische und amerikanische Flagge.
Vom Presidio hat man eine der besten Aussichten auf den Pazifik und die Goldenen Gate Bridge. Insgesamt findet man in dem Park elf Kilometer Wanderwege, die auch zu einigen historischen Gebäuden führen. Dazu gehören vor allem alte Kasernen und Kanonenstellungen. Besonders reizvoll sind die Golden Gate Promenade und der bekannte Coastal Trail, der sich von der Goldenen Gate Bridge bis zum Cliff House erstreckt und damit einer der schönsten Trails in San Francisco ist. Entlang des Weges liegt Baker Beach, der Lieblingsstrand unter Einheimischen.
Das Besucherzentrum befindet sich im Presidio Officers' Club, Building 50, Moraga Avenue. Tel.: (415) 561 43 23. Geöffnet: täglich 9-17 Uhr.
Internet: www.nps.gov/prsf/, www.presidio.gov.
Zoo
San Francisco Zoological Gardens and Childrens Zoo
1 Zoo Road, San Francisco CA 94132. Tel.: (415) 753 70 80. Geöffnet: Mitte März bis Anfang November täglich 10-17 Uhr, sonst täglich 10-16 Uhr. MUNI Metro: L bis San Francisco Zoo; MUNI Bus: 18, 23.
Zwischen Pazifik und Lake Merced liegt der größte Tierpark Nordkaliforniens, zu dessen Bewohnern Schneeleoparden, Zwergflusspferde und Sibirische Tiger zählen. Gorilla World, ein Zwei-Millionen-Dollar-Spielplatz für die größte Menschenaffenart, ist mit acht Beobachtungsstellen besonders beliebt. Neueste Attraktion ist die große Bärenschlucht (Grizzly Gulch), die 12.000 Quadratmeter natürlichen Lebensraum bietet. Aus Augenhöhe und aus einem Unterwasserfenster lassen sich die Grizzly Bären beim Schwimmen, Fischen und Herumtoben beobachten. Im Kinderzoo können junge Besucher ihrer Lieblingstiere streicheln.
Für einen Besuch sollte man einen ganzen Tag einplanen, da das Gelände sehr weiträumig ist.
Internet: www.sfzoo.org.
Ausflüge
Monterey
Mit dem Auto auf dem Highway 1 in nördlicher Richtung.
Monterey, am Highway 1 zwischen San Francisco und Los Angeles, war bereits 1775 Hauptstadt des spanischen und ab 1821 des mexikanischen Kaliforniens. Die aus jener Zeit erhaltenen bzw. restaurierten Gebäude samt einiger frühamerikanischer Bauwerke wurden insgesamt zum Monterey State Historic Park erklärt und durch den Path of History (etwa 3 Kilometer) symbolisch miteinander verbunden.
Die größte Sehenswürdigkeit der Küstenstadt ist das berühmte Monterey Bay Aquarium, das am westlichen Ende der Cannery Row angesiedelt ist. Das Aquarium mit seinen 300.000 Meerestieren gehört zu den schönsten seiner Art und zieht jährlich rund 1,8 Millionen Besucher an. Von Montereys Hafen laufen Ausflugsschiffe aller Art und Größe aus. Es werden Hafen- und Küstenrundfahrten, Walbeobachtungstouren oder Fahrten mit einem Glasboot angeboten. Das Zentrum des Hafens bildet die Fisherman's Wharf, wo sich Souvenirläden, Imbissstände und gute Fischrestaurants drängen.
Internet: http://monterey.org/ und www.mbayaq.org.
Napa und Sonoma Valley
In etwa einer Stunde mit dem Auto gelangt man in das nordöstlich von San Francisco gelegene Napa Valley und in das benachbarte Sonoma Valley. Die bekanntesten und besten Weingüter der USA liegen hier und entlang des Highways 29. Ihre schlossartigen Gebäude und die schöne Landschaft laden allein schon zum Besuch ein; viele bieten Weinproben und Führungen an.
Napa Valley: Mehr als 200 Weingüter haben hier ihren Sitz. Neben europäischen Kellereien wie Rothschild, Chandon und Taittinger, haben sich hier Filmstars und Persönlichkeiten den Traum vom eigenen Weingut erfüllt und im Napa Valley eingekauft. Nicht versäumen sollte man den Besuch in den Katakomben von Hollywood-Regisseur Francis Ford Coppola, der einen Teil des Erlöses seiner Erfolgsfilme "Apocalypse Now", "Dracula", "Der Pate" in den Erwerb einer 1879 gegründeten Kellerei in Oakville steckte. Der efeuberankte Hauptbau der Niebaum-Coppola Estate Winery ist filmberühmt: aus der amerikanischen TV-Serie "Falcon Crest".
Sonoma Valley: Das Sonoma Valley besticht mit einer Landschaft, die wie eine Kreuzung aus Burgund und Toskana erscheint, paradiesischen Landgasthöfen, stilvollen Restaurants und natürlich einer riesigen Auswahl hervorragender Weine. Ein Besuch beim Weingut Buena Vista vor den Toren Sonomas, eines der ältesten der Region, eröffnet einen Einblick in die traditionsreiche Geschichte des Weinanbaus im Sonoma Valley.
Internet: www.napavalley.com, www.napavintners.com, www.sonomavalley.com, www.visitsantarosa.com.
TIPP: Eine Alternative zur Fahrt mit dem PKW ist die Fahrt mit dem Napa Valley Wine Train, einem Pullman Zug im Stil der Jahrhundertwende, in dem Weine gekostet und Spezialitäten gereicht werden. Die dreistündige Fahrt beginnt an der McKinstry Street Station in Napa und führt an der gesamten Weinstrasse entlang. Internet: http://winetrain.com/.
Paramounts Great America
4701 Great America Parkway, Santa Clara CA 95052. Tel.: (408) 988 17 76. Geöffnet: April, Mai, September, Oktober an den Wochenenden ab 10 Uhr; Juni bis August täglich ab 10 Uhr. Mit dem Auto auf dem Highway 101 South, Exit Great America Parkway.
Der Film- und Fernsehriese Paramount hat 70 Kilometer südlich von San Francisco den Themenpark mit Unterhaltung für die ganze Familie erschaffen. Der Park bietet Besuchern die Gelegenheit, Top Gun, Drop Zone und Nickelodeon's Splat City live zu erleben oder sich mit den zahlreichen Bühnenshows und Fahrgeschäften zu vergnügen. Außerdem gibt es in Paramount's Great America die weltweit erste Achterbahn, die im Liegen - mit dem Gesicht nach unten - befahren werden kann. Bei einer Geschwindigkeit von bis zu 90 km/h dauert die Fahrt über die 843 Meter lange Strecke rund zwei Minuten.
Internet: www.cagreatamerica.com.
Point Reyes National Seashore
Nationalpark Information, Tel.: (415) 464 51 00. Nördlich über den Highway 101 Richtung Marin County, Exit Sir Francis Drake Boulevard (450B).
55 Kilometer nördlich von San Francisco befindet sich die Point Reyes National Seashore, eine vollständig unter Naturschutz stehende Halbinsel, auf der einst die Miwok-Indianer lebten. Sie ist berühmt für ihre Strände und ihre Lage auf dem San-Andreas-Graben, der die ungewöhnlichen Landschaftsformationen dieser Küstenlandschaft schuf. Schwimmen im Pazifik ist hier nicht möglich, das Wasser ist ganzjährig zu kalt und die harte Brandung ist lebensgefährlich. Dafür laden 240 Kilometer Wege zum Wandern und viele Plätze zum Pausieren ein. Auf der äußersten Spitze der Halbinsel thront der Point-Reyes Leuchtturm, der dem Meer seit Jahrzehnten trotzt. Die Aussicht von hier ist atemberaubend. Außerdem ist der Leuchtturm im Dezember und Januar sowie im April und Mai ein guter Standort zur Beobachtung der Grauwale auf ihrer Wanderung.
Wissenswertes:
Besuchern wird empfohlen vor Betreten des Parks am Point Reyes National Seashore Visitor Center im Tal bei Olema (Bear Valley Road) zu stoppen. Hier erhält man Kartenmaterial und Informationen sowie Genehmigungen zum Campen.
Aufgrund der begrenzten Parkmöglichkeiten am Leuchtturm in der Whale-Watching-Saison und an Wochenenden bei schönem Wetter ist der Sir Francis Drake Boulevard außerhalb South Beach von 9 Uhr bis 17.15 Uhr für den privaten Autoverkehr gesperrt. Besucher müssen ihre PKWs am Drakes Beach Parkplatz abstellen und die Shuttlebusse zum Leuchtturm benützen. Die Bustickets können im Ken Patrick Visitor Center am Drakes Beach erworben werden. Die Busse fahren alle 15-20 Minuten zwischen 9 Uhr und 15.30 Uhr (nicht bei stürmischem Wetter).
Internet: www.nps.gov/pore/home.htm, http://pointreyes.areaparks.com.
Sacramento und Lake Tahoe
Mit dem Auto 145 Kilometer nordöstlich auf der I-80.
Sacramento ist die sympathische Hauptstadt des US-Bundesstaats Kalifornien und das Tor zum Gold Country. Das Sacramento 1850 zur Hauptstadt wurde, verdankt die Stadt dem Goldrausch. Im Jahr 1848 fand man 30 Meilen weiter landeinwärts das erste Gold. Bis heute hat sich Sacramento seinen Charme aus der Pionierzeit bewahrt; in "Old Sacramento", dem rekonstruierten Stadtteil am Sacramento-River, kann man sich davon überzeigen. In Downtown ist das State Capitol, Sitz des Gouverneurs, weithin sichtbar. Es lohnt sich den kalifornischen Regierungssitz auch von innen zu besichtigen. Auch ein Spaziergang durch den rundum angelegten Capitol Park ist eine willkommene Abwechslung zum geschäftigen Treiben der Stadt.
Auf der Fahrt von Sacramento zum Lake Tahoe, dem zweitgrößten Bergsee der Welt, kommt man durch einige der bekanntesten kalifornischen Goldgräberstädte des 19. Jahrhunderts.
Internet: www.sacramentocvb.org, www.cityofsacramento.org, www.bluelaketahoe.com.
Sausalito
Über die Golden Gate Bridge nach Norden oder mit der Fähre (Blue Gold Fleet Ferry ab Pier 41, Fisherman's Wharf) gelangt man in das malerische Künstlerdorf Sausalito, das sich von einer kleinen Stadt zu einem wohlhabenden Vorort San Franciscos gemausert hat. Mit seinem mediterranen Flair, den Kunstgalerien, Boutiquen, Straßencafés, hervorragenden Restaurants und den auf steilen Hängen gebauten Häusern ist es zu einem beliebten Ziel für einen Tagestrip von San Francisco aus geworden. Die Grundstückpreise sind deshalb extrem teuer und lassen die Künstlergemeinde vor allem auf Hausbooten im Hafen wohnen. Am Wochenende, vor allem bei schönem Wetter, ist der Ort sehr überlaufen. Wer dem Trubel entfliehen möchte, sollte eine der steilen Straßen hinaufgehen. Von den Hängen hat man einen unvergesslichen Blick über die Bucht von San Francisco.
Im Bay Model Visitor Center (2100 Bridgeway) ist eine maßstabsgetreue Nachbildung der Bucht von San Francisco zu sehen, welche die Strömungsverläufe und Wassertiefen veranschaulicht.
Internet: www.sausalito.org.
Winchester Mystery House
525 South Winchester Boulevard, San Jose CA 95128. Tel.: (408) 247 21 01. Geöffnet: täglich ab 9 Uhr; letzte Führung 15/17/19 Uhr. Mit dem Auto auf der I-280 South bis San Jose, Exit Winchester Boulevard.
Auf drei verschiedenen Besichtigungstouren kann man die viktorianische Villa von Sarah Winchester, der millionenschweren Witwe des berühmten Waffenherstellers William Winchester, erkunden. Insgesamt 38 Jahre, von 1884 bis 1922, baute sie an ihrem Domizil, das sehr viele Kuriositäten auf weist. Allerdings ist nicht sicher, ob Sarah Winchester lediglich eine schlechte Architektin war oder ob sie die Geister verwirren wollte, von denen sie sich verfolgt fühlte. So finden sich im Haus Geheimgänge, Treppen, die ins Nichts führen und Türen und Fenster, die sich auf kahle Mauern öffnen. Ebenso findet sich überall im Haus die Zahl 13 wieder, genauso wie das Spinnennetzmotiv, in dem Mrs. Winchester etwas Positives sah. Mitunter war der Bau so planlos, dass sich selbst die Bauherrin nur durch ein ausgeklügeltes Klingel-System bei ihren Angestellten bemerkbar machen konnte. Insgesamt umfasst die Villa 160 Räume mit 2.000 Türen, 47 Kaminen und 10.000 Fenstern.
Internet: www.winchestermysteryhouse.com.
Essen, Trinken
Die regionale Küche
Die kalifornische Küche ist ein kulinarischer Mix aus mexikanischen, chinesischen und mediterranen Einflüssen - eine Küche, die sich durch Frische, Leichtigkeit, Fantasie und einer hoher Qualität der Zutaten auszeichnet.
Mahi-Mahi (Goldmakrele), Schnapperfisch, Lobster (Hummer), Riesengarnelen, Dungeness Crab (Krebs) sowie Schwert- und Thunfisch sind die Spezialitäten aus dem Meer. An den Piers gibt es diese täglich fangfrisch. Ein San Francisco Klassiker ist "Cioppino", ein italienisch-kalifornischer Meeresfrüchte-Eintopf in Tomatensauce mit frischem Fisch, Teppichmuscheln, Miesmuscheln, Garnelen und Krebsfleisch. Einige Lokale servieren auch "Hangtown Fry", ein Omelett mit Schinken und Austern, das sich ein in den Goldrauschtagen zum Tode verurteilter Feinschmecker als Henkersfrühstück gewünscht haben soll.
Steaks und gegrillte Hochrippen sind die beliebtesten Fleischspeisen. Am häufigsten werden dazu kalifornische Salate gereicht, zum Beispiel der würzige Ceasar's Salad (grüner Salat mit Lattich, Rochefort-Sauce, Brotcroutons und geriebenem Parmesan) oder Salat mit dem berühmten Green-Goddess-Dressing (Komposition aus Mayonnaise, Sardellenfilets, Frühlingszwiebeln, Petersilie, Estragon und Schnittlauch), das im Palace-Hotel von San Francisco erfunden wurde.
Daneben liegt der Schwerpunkt auf mexikanischen Gerichten. Guacamole (Avocadocreme), Tamales (süße oder scharf gewürzte Maisgriespasteten in Bananeblätter gewickelt und gedünstet) und Enchiladas (mit Fleisch gefüllte, würzige Teigrollen aus Maismehl) sind überall erhältlich.
Zum Dessert gibt es meist "nur" Früchte, Obstsalate, Eiscreme oder - zu festlichen Gelegenheiten - Pies und Kuchen.
Vergessen sollte man nicht, San Franciscos knuspriges Sauerteigbrot (sourdough bread) zu probieren. Das feste, deftige Sauerteigbrot war bei den Goldsuchern sehr beliebt und wurde später zur Spezialität der Stadt.
Die Weine Kaliforniens sind fruchtig und voll, die bekanntesten Vinerys heißen "Cuvaison", "Christian Brothers", "Krug", "Beringer" und "Chandon".
Das Anchor Steam Beer wird in San Francisco seit den Zeiten des Goldrausches gebraut und gerne getrunken. Aber auch das Bier kalifornischer Kleinbrauereien kann man durchaus probieren.
Gastronomie
Die Vielzahl an ethnischen Gruppen in San Francisco wirkt sich auch auf das kulinarische Angebot aus - es ist riesig und gut. Je nach Vorliebe sollte man sich in Chinatown, Japantown oder für Seafood in der Hafengegend um Fisherman's Wharf nach einem Restaurant umschauen. Unzählige italienische Restaurants findet man in North Beach. Im Mission District liegen dicht gedrängt die mexikanischen Lokale; in Nob Hill die teuren französischen Restaurants.
Für den schnellen Imbiss unterwegs gibt es natürlich wie überall in den USA die zahlreichen Fast-Food-Restaurants, die unter anderem Fish and Chips, Hamburger und Tacos anbieten.
Typisch für San Francisco sind die zahlreichen Cafés, die in jedem Viertel zu finden sind. Jedes unterscheidet sich ein wenig vom anderen. Einige sind Treffpunkte der Bohème mit Dichterlesungen und Schachpartien, manche sind wegen ihrer Auswahl an frischgepressten Säften beliebt, andere wegen der feinen Kuchen. Touristen sind meist über die angebotene Vielzahl an Kaffeezubereitungsarten fasziniert. Neben Espresso und Cappuccino servieren die meisten Cafés in San Francisco auch Hausspezialitäten.
Jährlich im Januar offerieren beim "Dine About Town Festival" mehr als 100 Restaurants in San Francisco Spezialpreise für Lunch und Dinner. Eine Liste der teilnehmenden Restaurants findet man im Internet unter www.onlyinsanfrancisco.com/taste/dineabouttown/.
Restaurants
Bubba Gump Shrimp Restaurant
Pier 39, Embarcadero, San Francisco CA 94133. Tel.: (415) 781 48 67. Geöffnet: So bis Do 11-22 Uhr, Fr/Sa 11-23 Uhr.
Bekannt aus dem Kinohit "Forrest Gump", gibt es hier die verschiedensten Shrimp-Spezialitäten. Das Restaurant ist gespickt mit unzähligen Souvenirs und Utensilien aus dem Film; im angeschlossenen Shop sind alle erdenklichen Merchandising Artikel zu erstehen.
Internet: www.bubbagump.com.
Buca di Beppo
855 Howard Street, San Francisco CA 94103. Tel.: (650) 543 76 73. Geöffnet: Mo bis Fr und So 11-22 Uhr, Sa 11-23 Uhr.
Italienische Restaurant-Kette mit günstigen Preisen. Auf der Speisekarte finden sich zwar keine ausgefallenen Delikatessen, aber die Pasta und Pizza schmecken lecker und werden in großen Portionen serviert.
Internet: www.bucadibeppo.com.
Café Tiramisu
28 Belden Place, San Francisco CA 94104. Tel.: (415) 421 70 44. Geöffnet: Mo bis Fr 11.30-16.30 Uhr, Mo bis Sa 16.30-22 Uhr.
Die reizende Trattoria erfreut ihre Gäste mit norditalienischer Küche. Im Inneren des Lokals gibt es zwar nur wenige Tische, aber an warmen Tagen kann man die köstlich zubereiteten Mahlzeiten und hausgemachten Nachspeisen an Tischen im Freien vor dem Restaurant einnehmen.
Internet: www.cafetiramisu.com.
Greens Restaurant
Building A, Fort Mason Center, Marine District, San Francisco CA 94123. Tel.: (415) 771 62 22. Geöffnet: Lunch: Di bis Sa 11.45-14.30 Uhr, Cafe Dinner: So bis Fr 17.30-21 Uhr, Prix Fixe Dinner: Sa 17.30-21 Uhr, Brunch: So 10.30-14 Uhr.
Empfehlenswert und hochbeliebt. Vegetarische Küche mit Spezialitäten aller Erdteile in einem umgebauten Lagerhaus. Tische mit Blick auf die Golden Gate Bridge.
Internet: http://greensrestaurant.com.
Johns Grill
63 Ellis Street, San Francisco CA 94103. Tel.: (415) 986 32 74. Geöffnet: Mo bis Sa 11-22 Uhr, So 12-22 Uhr.
In der Nähe des Union Square liegt das legendäre Restaurant, das schon seit 1908 besteht. Kriminalschriftsteller Dashiell Hammett verbrachte hier regelmäßig seine Mittagspausen und widmete Johns Grill eine Szene in seinem Roman "Der Malteser Falke". Die Küche ist klassisch-amerikanisch - berühmt sind die saftigen Steaks.
Internet: http://johnsgrill.com/.
Maya Restaurant
303 Second Street at Harrison, San Francisco CA 94107. Tel.: (415) 543 29 28. Geöffnet: Mo bis Fr 11.30-14 Uhr, Di bis Sa 17.30-22 Uhr, So/Mo 17.30-21 Uhr.
Gehobenes mexikanisches Restaurant mit einfallsreicher und interessanter Küche. Preisgekrönt für Essen, Ausstattung und Ambiente. Schöner Patio.
Internet: www.mayasf.com.
Opaque
Crimson Lounge, 689 McAllister Street, San Franciso CA 94102. Tel.: (800) 710 12 70. Geöffnet: Do bis Sa 18.30-24 Uhr.
Essen in absoluter Finsternis. Die Speisen werden gerochen, geschmeckt und getastet. Blinde und sehbehinderte Kellner servieren. Reservierung erbeten.
Internet: www.darkdining.com.
Blue Mermaid Chowder House
471 Jefferson Street, Fisherman's Wharf, San Francisco CA 94109. Tel.: (415) 771 22 22. Geöffnet: Frühstück: täglich 7-10.30 Uhr; Brunch: Sa/So 7-14.30 Uhr; Lunch: täglich 11.30-17 Uhr, Dinner: So bis Do 17-21 Uhr, Fr/Sa 17-22 Uhr.
Farbenfrohes und im maritimen Stil gehaltenes Restaurant in einem alten Lagerhaus, das für seine köstlichen Chowder-Gerichte bekannt ist. Daneben werden täglich frische Fischspezialitäten und frische Austern angeboten. Bei gutem Wetter können Gäste auch auf der Terrasse mit Blick auf den malerischen Del Monte Square speisen.
Internet: www.bluemermaidsf.com.
Cafes und Bistros
Cafe Flore
2298 Market Street, Castro, San Francisco CA 94114. Tel.: (415) 621 85 79. Geöffnet: So bis Do 7-1 Uhr, Fr/Sa 7-2 Uhr.
Entspanntes Café in einem ehemaligen Gewächshaus, das typisch für das kreative San Francisco ist. Windgeschützt, von einer mit subtropischen Pflanzen überwucherten Glasfront, sitzt man bei Caffé Latte oder den leckeren Dinner-Specials mit Blick auf die belebte Market Street. Das Publikum ist international.
Internet: http://cafeflore.com.
Cafe Greco
423 Columbus Avenue, North Beach, San Francisco CA 94133. Tel.: (415) 397 62 61. Geöffnet: So bis Do 7-23 Uhr, Fr/Sa 7-24 Uhr.
Unschlagbare Cappuccinos und selbstgemachtes Tiramisu. Von den Tischen im Freien lässt sich das Treiben auf der Straße wunderbar beobachten.
Internet: http://caffegreco.com.
Caffe Centro
102 South Park Avenue, South of Market, San Francisco CA 94107. Tel.: (415) 882 15 00. Geöffnet: Mo bis Fr 7-17 Uhr, Sa 8-16 Uhr.
Inmitten der Multimedia-Schlucht treffen sich Designer, Künstler und Fotografen zum Frühstück, Mittagessen oder zu einem schnellen Espresso an der Bar. Die Tische stehen an einer großen Glasfront, auch vor dem Café, und bieten viel Sonne. In der Mittagszeit ist es voll; man kann die Speisen aber auch mitnehmen und im benachbarten Park verzehren.
Internet: www.caffecentro.com.
Caffe Trieste
601 Vallejo Street, San Francisco CA 94133. Tel.: (415) 392 67 39. Geöffnet: Fr/Sa 6.30-24 Uhr, So bis Do 6.30-23 Uhr.
Das italienische Café in North Beach ist für den guten Espresso und die langjährige Geschichte bekannt: die Beat-Poeten Jack Kerouac und Allan Ginsberg verbrachten hier viele Stunden bei Konversation und einer Tasse Kaffee. Die Konzerte der Caffe Trieste Band und der Familie Giotta, die hier Samstagnachmittags stattfinden, sind zur einer Institution geworden.
Internet: www.caffetrieste.com.
Dotties True Blue Cafe
522 Jones Street, Civic Center, San Francisco CA 94102. Tel.: (415) 885 27 67. Geöffnet: Mi bis Mo 7.30-15 Uhr.
Beliebtes kleines Café in typisch amerikanischer Atmosphäre. Das Frühstück mit selbstgemachtem Brot, Muffins, Getreidemüsli und riesigen Omeletts ist großartig. Deshalb bilden sich am Wochenende lange Menschenschlangen, besser unter der Woche hingehen.
Zuni Cafe Grill
1658 Market Street, San Francisco CA 94102. Tel.: (415) 552 25 22. Geöffnet: Di bis Do 11.30-22 Uhr, Fr/Sa 11.30-24 Uhr, So 11-23 Uhr.
Das Zuni, seit über 20 Jahren trendy, bietet frische Meerestiere und ein Italienisch-Mittelmeermenü an. Außerdem gibt es eine ausgezeichnete Auster Bar. Wenn man nicht unbedingt auf das Essen aus ist, sollte man das Zuni am späten Morgen oder frühen Nachmittag aufsuchen. Dann kann man einen Café Latte schlürfen und zuschauen, wie sich der Nebel lichtet.
Internet: www.zunicafe.com.
Bars und Kneipen
Club Deluxe
1509-1511 Haight Street, San Francisco CA 94117. Tel.: (415) 552 69 49. Geöffnet: Mo 12-2 Uhr, Di, Do, Sa 14-2 Uhr, Mi,Fr 19-2 Uhr, So 14-24 Uhr.
Zurzeit ist die kleine, schicke Retro-Bar sehr angesagt bei den Locals. In der angeschlossenen Lounge treten fast täglich Bosa Nova- oder Jazzbands auf. Das Publikum ist hier relaxter als in vielen Bars des hippen Mission Districts.
Internet: www.swedishwrench.com/deluxe/club_deluxe.htm.
Edinburgh Castle
950 Geary Street, San Francisco CA 94109. Tel.: (415) 885 40 74. Geöffnet: täglich 17-2 Uhr.
Beliebter schottischer Pub mit der größten Auswahl an Whiskys in der Stadt. Dazu gibt es frisch zubereitet Fish and Chips. Regelmäßig Livemusik, Poesie-Lesungen und Filmnächte.
Internet: www.castlenews.com.
Redwood Room
Clift Hotel, 495 Geary Street, San Francisco CA 94102. Tel.: (415) 929 23 72. Geöffnet: So bis Do 17-2 Uhr, Fr/Sa 16-2 Uhr.
Wer zum Jet Set in San Francisco gehört, geht an die legendäre Bar im Clift Hotel. Die dunklen Holzwände, die lange Theke und die leise Pianomusik verströmen pure Eleganz. Die Martinis sind berühmt. Formelle Kleidung erwünscht.
Internet: www.clifthotel.com.
Vesuvio
255 Columbus Avenue, San Francisco CA 94133. Tel.: (415) 362 33 70. Geöffnet: täglich 18-2 Uhr.
Kult-Kneipe aus den Tagen der Beat-Generation. Auf der Drink-Karte stehen noch immer die Lieblingsdrinks der Beatniks. Übrigens schrieb Francis Ford Coppola hier das Manuskript für seinen Film "Der Pate".
Internet: www.vesuvio.com.
Shopping
Im Gegensatz zu vielen anderen US-amerikanischen Städten haben sich in San Francisco die riesigen Einkaufszentren nicht durchsetzen können. "Shopping" wird dennoch groß geschrieben.
Die edlen amerikanischen Kaufhäuser Saks, Macy's und Neiman Marcus befinden sich rund um den palmenbestandenen Union Square, wo auch die Edelboutiquen von Gucci, Hermes und Tiffany angesiedelt sind. Fisherman's Wharf bietet als Einkaufsparadies hauptsächlich für zahlungskräftige Touristen neben den vielen schrillen Souvenir-Shops auch gehobene Geschäfte und Galerien in den Ladenkomplexen "The Cannery" und "Ghirardelli Square". Ausgefallene Mitbringsel gibt es in Chinatown, im pittoresken Mission District oder im Shop des San Francisco Museum of Modern Art. Antiquitäten findet man in den zahlreichen Läden in den alten Backsteingebäuden am Jefferson Square und rund um die Kreuzung Montgomery und Jackson Street. North Beach gilt in erster Linie als Fundgrube für Bücherfreunde. Altes und Verrücktes bieten die kleinen Geschäfte und Boutiquen in Haight Ashbury. Besonders beliebt sind hier die Secondhand-Läden, die coole Klamotten zu erschwinglichen Preisen anbieten.
Mitbringsel aus San Francisco sind breitrandigen Cowboyhüte (ten-gallon hat), kalifornische Weine, Ghirardelli Trinkschokolade, Jeans der in San Francisco ansässigen Firma Levi, Strauß Co. sowie Design- und Sportkleidung, die billiger als in Europa ist.
Tipp
Kim Connector bietet geführte Shoppingtouren durch San Francisco. Mit bis zu acht Personen im Schlepptau zeigt Kim in drei Stunden wo man sein Geld schnell los wird. Internet: www.sffashionslave.com.
Geschäftsöffnungszeiten: In den USA gibt es kein Ladenschlussgesetz und somit auch keine gesetzlich geregelten Öffnungs- und Schließungszeiten. In der Regel haben Geschäfte Montag bis Samstag von 9/10-17/18 Uhr, zum Teil bis 21 Uhr geöffnet. Shopping Malls haben vielfach länger und auch am Wochenende auf. Verschiedene Supermärkte und Alkoholgeschäfte sind rund um die Uhr an allen Tagen geöffnet.
Shopping Adressen
City Lights Bookstore
261 Columbus Avenue, San Francisco CA 94133. Tel.: (415) 362 81 93. Geöffnet: täglich 10-24 Uhr.
Lawrence Ferlinghetti's City Lights Bookstore in North Beach ist eine "Gedenkstätte" der Beat-Kultur und einer der besten Buchläden San Franciscos. Im Geschäft findet man eine Sammlung von Literatur, Lyrik und Avantgarde-Theorien sowie Kritiken, von denen einige unter der Marke City Lights veröffentlicht sind, die man nirgendwo sonst zu kaufen bekommt.
Internet: www.citylights.com.
Embarcadero Center
Drumm, Sacramento, Sansome und Clay Streets, San Francisco CA 94111. Tel.: (415) 772 07 53. Geöffnet: Shops: Mo bis Fr 10-19 Uhr, Sa 10-18 Uhr, So 12-17 Uhr.
Fünf Stadtblocks weit erstreckt sich das Einkaufs-, Unterhaltungs- sowie Hotelzentrum. Insgesamt befinden sich hier über 120 Geschäfte und Boutiquen sowie zahlreiche Restaurants und Kinosäle. Events und Aktivitäten werden das ganze Jahr über angeboten. Auch die Skulpturensammlung genießt einen guten Ruf.
Internet: www.embarcaderocenter.com.
Ghirardelli Square
900 North Point Street, San Francisco CA 94109. Tel.: (415) 775 55 00. Geöffnet: So bis Do 10-18 Uhr, Fr/Sa 10-21 Uhr.
Im historischen Backsteingebäude der ehemaligen Schokoladenfabrik des italienischen Kaufmanns Domingo Ghirardelli befinden sich Spezialitätenläden, Restaurants und natürlich auch der Ghirardelli Ice Cream Chocolate Shop. Die beliebte Ghirardelli-Schokolade kann man an der Soda Fountain im Erdgeschoss der Anlage kosten.
Internet: www.ghirardellisq.com und www.ghirardelli.com.
Gumps
135 Post Street, San Francisco CA 94108. Tel.: (800) 766 76 28. Geöffnet: Mo bis Sa 10-18 Uhr, So 12-17 Uhr.
Dieses Luxus "Mini"-Kaufhaus ist bekannt für seine feine Auswahl an Geschenken, Porzellan, Glas, dekorativen Sammlerstücken und teurem Schmuck von beispielsweise Tiffany oder Shreve. Während der Weihnachtssaison ziehen die kunstvollen Schaufensterauslagen des Gump's Zehntausende von Leuten an.
Internet: www.gumps.com.
Levis Store
300 Post Street (Union Square), San Francisco CA 94108. Tel.: (415) 501 01 00. Geöffnet: Mo bis Sa 10-21 Uhr, So 10-18.30 Uhr.
Der Flagship-Store des Jeans-Herstellers Levi Strauss bietet Liebhabern Produkte, die es sonst nirgendwo auf der Welt gibt: In der Vintage-Line findet man zum Beispiel James Deans 501 aus dem Jahr 1951 und viele andere historische Schnitte. Man kann sich aber auch seine ganz persönliche Levi's Jeans schneidern lassen.
Internet: http://us.levi.com/home/index.jsp.
Napa und Sonoma Valley
In etwa einer Stunde mit dem Auto gelangt man in das nordöstlich von San Francisco gelegene Napa Valley und in das benachbarte Sonoma Valley. Die bekanntesten und besten Weingüter der USA liegen hier und entlang des Highways 29. Ihre schlossartigen Gebäude und die schöne Landschaft laden allein schon zum Besuch ein; viele bieten Weinproben und Führungen an.
Napa Valley: Mehr als 200 Weingüter haben hier ihren Sitz. Neben europäischen Kellereien wie Rothschild, Chandon und Taittinger, haben sich hier Filmstars und Persönlichkeiten den Traum vom eigenen Weingut erfüllt und im Napa Valley eingekauft. Nicht versäumen sollte man den Besuch in den Katakomben von Hollywood-Regisseur Francis Ford Coppola, der einen Teil des Erlöses seiner Erfolgsfilme "Apocalypse Now", "Dracula", "Der Pate" in den Erwerb einer 1879 gegründeten Kellerei in Oakville steckte. Der efeuberankte Hauptbau der Niebaum-Coppola Estate Winery ist filmberühmt: aus der amerikanischen TV-Serie "Falcon Crest".
Sonoma Valley: Das Sonoma Valley besticht mit einer Landschaft, die wie eine Kreuzung aus Burgund und Toskana erscheint, paradiesischen Landgasthöfen, stilvollen Restaurants und natürlich einer riesigen Auswahl hervorragender Weine. Ein Besuch beim Weingut Buena Vista vor den Toren Sonomas, eines der ältesten der Region, eröffnet einen Einblick in die traditionsreiche Geschichte des Weinanbaus im Sonoma Valley.
Internet: www.napavalley.com, www.napavintners.com, www.sonomavalley.com, www.visitsantarosa.com.
TIPP: Eine Alternative zur Fahrt mit dem PKW ist die Fahrt mit dem Napa Valley Wine Train, einem Pullman Zug im Stil der Jahrhundertwende, in dem Weine gekostet und Spezialitäten gereicht werden. Die dreistündige Fahrt beginnt an der McKinstry Street Station in Napa und führt an der gesamten Weinstrasse entlang. Internet: http://winetrain.com/.
Pier 39
Beach Street und The Embarcadero, San Francisco CA 94133. Tel.: (415) 705 55 00. Geöffnet: Shops: Januar, Februar So bis Do 10-19 Uhr, Fr/Sa 10-21 Uhr; März, April, November, Dezember So bis Do 10-20 Uhr, Fr/Sa 10-21 Uhr; Mai bis Oktober So bis Do 10-21 Uhr, Fr/Sa 10-22 Uhr.
Das Pier 39 ist eigentlich eine Shopping Mall. Neben den über rund 110 Shops finden sich hier etliche Restaurants, eine ständig von Straßenkünstlern bespielte Freiluftbühne, ein "Frequent Flyers Bungee Trampoline", ein Aquarium sowie ein "Turbo Ride"-Kino mit hydraulisch geschüttelten Stühlen und einer 3.600 Watt Soundanlage.
Eine besondere Attraktion sind die Seelöwen, die sich in unmittelbarer Nähe von Pier 39 nieder gelassen haben und meist für eine Menschenanhäufung sorgen. Seit 1990 sind die lustigen Tierchen in der Hafenanlage bereits heimisch. Über 400 Seelöwen kann man aus nächster Nähe bestaunen und erst recht beschnuppern. Denn die pelzigen Gesellen stinken scheußlich.
Internet: www.pier39.com.
The Cannery
2801 Leavenworth Street, San Francisco CA 94133. Tel.: (415) 771 31 12. Geöffnet: Mo bis Sa ab 10 Uhr, So ab 11 Uhr.
In der Konservenfabrik der Firma "Del Monte" am Ende der Fisherman's Wharf wurden einst 200.000 Dosen täglich von Hand zusammengeschweißt. Nach Schließung der Fabrik baute man das Gebäude zu einer farbenfrohen Galerie mit Läden, verschiedenen Restaurants und Bars um. Im Sommer treten im Innenhof Künstler und Bands unter freiem Himmel auf.
Internet: www.thecannery.com.
Amoeba Records
1855 Haight Street, San Francisco CA 94117. Tel.: (415) 831 12 00. Geöffnet: Mo bis Sa 10.30-22 Uhr, So 11-21 Uhr.
Amobea beherbergt eine der besten Schallplatten- und CD-Sortierungen der USA und ist für Musik- und Plattensammler weltweit ein Paradies. Neben unzähligen, aktuellen Tonträgern, gibt es auch eine scheinbar endlose Sammlung an Secondhand-Schallplatten und CDs jeder erdenklichen Stilrichtung sowie unabhängige Labels. Tradition sind die Live-Sessions verschiedenster Künstler im Amoeba Store. Das Personal ist freundlich und hilfsbereit.
Internet: www.amoeba.com.
Kultur und Nightlife
Kultur und Unterhaltung
Das kulturelle Leben ist in San Francisco genauso vielfältig wie die Menschen unterschiedlichster Herkunft in der Stadt.
Im War Memorial Opera House geben die hochangesehene San Francisco Opera sowie das San Francisco Ballet, eines der besten Ballettensembles der USA, regelmäßig hochklassige Aufführungen. Die Opernsaison dauert von Mitte September bis Dezember, die Ballettsaison von Februar bis Mai.
Wer sich für klassische Musik interessiert, sollte ein Konzert des San Francisco Symphony Orchestra in der Davies Symphonie Hall besuchen, das während seiner Spielzeit auch oft mit Gastdirigenten oder auch Gastsolisten arbeitet. Das Herbst Theatre im War Memorial and Performing Arts Center veranstaltet alljährlich Veranstaltungsreihen für Kammermusik, Gesang, Tanz und Jazz, bei denen oftmals international anerkannte Künstler auftreten.
Die zahlreichen Theater der Stadt bieten ein sehr breitgefächertes Programm - nach wie vor gibt es viel alternatives, experimentelles Theater, aber auch traditionellere Bühnenstücke werden erfolgreich inszeniert. Im September bzw. Oktober erfreut sich das kostenlose "Shakespeare in the Park Festival" großer Beliebtheit. Immer für Gelächter sorgen die zahlreichen Comedy Clubs in der Stadt.
Ergänzt wird das große kulturelle Angebot durch die vielen Festivals, die während des ganzen Jahres statt finden. Zum Großereignis werden jährlich das Chinese New Year Festival, Cinco de Mayo, der Volkslauf Bay to Breakers, die schwul-lesbische Pride Parade sowie das San Francisco Jazz Festival.
Auch das Nightlife San Franciscos lässt keine Wünsche offen. Es bietet verschiedenste Ausgehmöglichkeiten, unter anderem Downtown, South of Market (SoMa), North Beach und Castro. Aber einen guten Platz für das Bierchen oder den Cocktail an der Ecke kann man überall finden. Da es mehr als 2.000 Bars und Kneipen gibt, hat man die Qual der Wahl.
Durchblick im Dschungel der unzähligen Veranstaltungen in und um San Francisco ermöglicht die Sonntagsausgabe des "San Francisco Chronicle" (www.sfgate.com). Diese liefert nach Rubriken unterteilt eine Veranstaltungsübersicht für die darauf folgende Woche. Als Informationsquelle für aktuelle Veranstaltungen und Party-Events sind auch der "SF Bay Guardian" (www.sfbg.com) und "SF Weekly" (www.sfweekly.com) sehr hilfreich, die wöchentlich erscheinen und kostenlos in Zeitungsständern, Geschäften, Lokalen und Hotelfoyers ausliegen.
Ticketservice
TIX Bay Area Half Price Ticket Booth
350 Powell Street (Union Square), San Francisco CA 94102. Tel.: (415) 433 78 27 (Bandansage). Geöffnet: Di bis Fr 11-18 Uhr, Sa 10-18 Uhr, So 10-15 Uhr.
Verkauf von Tickets für Aufführungen von über 300 Theater- und Tanzensembles in der Bay Area sowie von Tickets zum halben Preis, die aber nur am Tag der Aufführung (täglich ab 11 Uhr) erhältlich sind.
Internet: www.theatrebayarea.org/tix/.
Ausstellungs- und Messegelände
Donald Pippins Pocket Opera
469 Bryant Street, San Francisco CA 94107. Tel.: (415) 972 89 30; Tickets, Tel.: (415) 972 89 34.
Kleines, sehr gutes und professionelles Ensemble mit Interpretationen meist komischer Opern. Die Aufführungen finden im Florence Gould Theater im Palace of the Legion of Honor (San Francisco), im Napa Valley Opera House (Napa) oder im Osher Marin Jewish Community Center (San Rafael) statt. Internet: www.pocketopera.org.
San Francisco Ballet Association
455 Franklin Street, San Francisco CA 94102. Tel.: (415) 861 56 00, E-Mail: sfbmail@sfballet.org; Tickets, Tel.: (415) 865 20 00, E-Mail: sfbtickets@sfballet.org.
Das San Francisco Ballet ist die älteste professionell Ballettgesellschaft der USA. Auf dem Programm stehen neoklassische und zeitgenössische Stücke. Die Aufführungen finden im War Memorial Opera House (301 Van Ness Avenue) statt.
Internet: www.sfballet.org.
San Francisco Opera
War Memorial Opera House, 301 Van Ness Avenue, San Francisco CA 94102. Tel.: (415) 861 40 08; Tickets, Tel.: (415) 864 33 30, Fax: (415) 626 17 29.
Die hochangesehene San Francisco Opera bietet in der Opernsaison oft internationale Stars. Spielstätte ist das War Memorial Opera House.
Internet: www.sfopera.com.
Kino
Castro Theatre
429 Castro Street, San Francisco CA 94114. Tel.: (415) 621 61 20.
Das Castro Theatre, erbaut 1922, hat als einer der wenigen historischen Filmpaläste die Zeit überdauert. Gezeigt werden intellektuell angehauchte Filme sowie Kinoklassiker. Auf der alten eingebauten Wurlitzer-Orgel werden bei manchen Vorstellungen Musical-Melodien und Schlager zum Besten gegeben.
Internet: www.thecastrotheatre.com.
Konzerthäuser
Davies Symphony Hall
201 Van Ness Avenue, San Francisco CA 94102. Tel.: (415) 552 80 00; Tickets, Tel.: (415) 864 60 00. Die San Francisco Symphony mit Musikdirektor Michael Tilson Thomas und weltberühmte Gastdirigenten präsentieren klassische Musik von September bis Mai. Die Sommer Saison beginnt mit einem zweiwöchigen Festival im Juni und wird fortgesetzt mit der "Sommer in der Stadt"-Reihe im Juli.
Internet: www.sfsymphony.org.
SF Weekly Warfield
982 Market Street, San Francisco CA 94102. Tickets, Tel.: (800) 745 30 00.
Beliebter Veranstaltungsort für Rockkonzerte. Die Sicht von den Balkonen auf die Bühne ist ausgezeichnet.
Internet: http://thewarfieldtheatre.com/.
The Fillmore Auditorium
1805 Geary Street, San Francisco CA 94115. Tel.: (415) 346 60 00.
Ein Ort an dem in den 1960er-Jahren Rockgeschichte geschrieben wurde. Auch heute noch treten namhafte Bands und Musiker hier auf. Mit Bar und Restaurant.
Internet: www.thefillmore.com.
The Great American Music Hall
859 O'Farrell Street, San Francisco CA 94109. Infos und Tickets Tel.: (415) 885 07 50.
Livemusik und Comedy in einem stilvollen Theater aus dem Jahr 1907. Nationale Berühmtheiten und Talente auf dem Sprung gastieren hier.
Internet: www.musichallsf.com.
Kulturzentren
Chinese Culture Center
750 Kearny Street, 3rd Floor, San Francisco CA 94108. Tel.: (415) 986 18 22, E-Mail: info@c-c-c.org. Geöffnet: Di bis Sa 10-16 Uhr.
Das Chinese Culture Center präsentiert regelmäßig faszinierende Wechselausstellungen klassischer und zeitgenössischer chinesischer Kunst sowie Tanz- und Musicalaufführungen.
Internet: www.c-c-c.org.
Fort Mason Center
Fort Mason, San Francisco Bay zwischen Fisherman's Wharf und Golden Gate Bridge, San Francisco CA 94123. Tel.: (415) 441 75 00.
Bis in die fünfziger Jahre erfüllte Fort Mason militärische Zwecke. Jetzt beherbergen die früheren Kasernengebäude Kunst- und Musikworkshops, Theater und Museen und eine Abteilung des San Francisco Museum of Modern Art. Jährlich finden im Fort Mason Center über 15.000 Events, Konferenzen, Aufführungen und Ausstellungen statt.
Internet: www.fortmason.org.
Metreon - Sony Entertainment Center
101 Fourth Street, San Francisco CA 94103. Tel.: (415) 369 60 00, E-Mail: metreon@westfield.com. Geöffnet: täglich 10.30-21.30 Uhr.
Das Metreon ist eine Mischung aus Einkaufsgalerie, Freizeitpark und Kinokomplex. Fünfzehn Kinosäle, unter anderem ein Sony IMAX-Kino, acht Restaurants/Cafés und interaktive Attraktionen sowie jede Menge Shops befinden sich auf vier Stockwerken.
Internet: http://westfield.com/metreon.
War Memorial and Performing Arts Center
401 Van Ness Avenue, San Francisco CA 94102. Tel.: (415) 621 66 00; Führungen Tel.: (415) 552 83 38; Tickets Tel.: (415) 864 33 30.
Das San Francisco War Memorial and Performing Arts Center umfasst drei Hektar in San Franciscos Civic Center. Das Zentrum beherbergt das War Memorial Opera House, das War Memorial Veterans Building (inklusive Herbst Theatre und Green Room), die Davies Symphony Hall und die Harold L. Zellerbach Rehearsal Hall. Damit ist das War Memorial and Performing Arts Center ein Zentrum für Opern, Ballett- und Konzertaufführungen sowie von Kongressen, Kultur- und Sportveranstaltungen.
Touren durch den Komplex werden jeden Montag (außer an Feiertagen) stündlich zwischen 10 Uhr und 14 Uhr angeboten. Treffpunkt ist am Grove Street Eingang der Davies Symphony Hall.
Internet: http://sfwmpac.org.
Yerba Buena Center for the Arts
701 Mission Street at 3rd Street, San Francisco CA 94103. Tel.: (415) 978-ARTS oder (415) 978 27 87. Geöffnet: Galerien: Do/Fr 14-18 Uhr, Sa 12-20 Uhr, So 12-18 Uhr, erster Di im Monat 12-20 Uhr.
Im Oktober 1993 wurde dieses 44 Millionen Dollar teure Zentrum für bildende Kunst mit Theater und Galerien eingeweiht. Das Programm umfasst Theater- und Tanzaufführungen, Ausstellungen, experimentelle Film- und Videoarbeiten sowie Freilicht-Performances nationaler und internationaler Künstler. Mittelpunkt des Centers ist das wunderschöne Parkgelände mit Blick auf das Museum of Modern Art.
Internet: www.ybca.org.
Musikclubs
Bimbos Club
1025 Columbus Avenue, San Francisco CA 94133. Tel.: (415) 474 03 65. Geöffnet: abhängig von der Vorstellung.
Bimbo's ist einer der großartigsten Konzertorte in San Francisco. Das nostalgische Clubinterieur stammt aus dem Jahre 1931. Gespielt wird mehr Jazz und Blues als Rock.
Internet: www.bimbos365club.com.
DNA Lounge
375 Eleventh Street, San Francisco CA 94103. Tel.: (415) 626 14 09. Geöffnet: Mi bis So ab 21/22 Uhr.
Der Clubs gehört dem bekannten Softwareentwickler Jamie Zawinski. Die Musik (Rockabilly, Discohits der 70er Jahre oder auch alternative Musik) kommt live von der Bühne oder wird von DJ's gemixt. Dazu tanzt sich die hippe Menge auf der riesigen Tanzfläche die Seele aus dem Leib. Internet: www.dnalounge.com.
Folsom
1015 Folsom Street, San Francisco CA 94103. Tel.: (415) 431 86 09. Geöffnet: Fr 22-6 Uhr, Sa 22-7 Uhr.
Eine der größten Diskotheken Kaliforniens - es gibt Dancefloors auf mehreren Etagen. Auf die Plattenteller kommt Hip-Hop, Techno und House von international bekannten DJs. Als Gaststars treten schon mal Paradiesvögel wie Boy George auf.
Internet: www.1015.com.
Harry Dentons Starlight Room
Sir Francis Drake Hotel, 450 Powell Street, San Francisco CA 94102. Tel.: (415) 395 85 95. Geöffnet: Di bis Sa 18-2 Uhr, Liveunterhaltung: Fr/Sa ab 20.30 Uhr.
Top-Nightclub auf der Penthouse-Etage des Sir Francis Drake Hotels. Von der Tanzfläche hat man einen fantastischen Panoramablick auf die Stadt und weit darüber hinaus. Die Musik reicht von House, Funk und Soul bis hin zu Liveauftritten. Die hervorragenden Drinks werden aus professioneller Hand gemixt. Dress Code: keine Jeans, Freizeitkleidung und Turnschuhe.
Internet: www.harrydenton.com.
John Lee Hookers Boom Boom Room
1601 Fillmore Street, San Francisco CA 94115. Tel.: (415) 673 80 00. Geöffnet: Di bis Sa 16-2 Uhr, So 14-1 Uhr.
Der Musikclub gegenüber dem Fillmore Theater wurde 1997 von Blues-Legende John Lee Hooker eröffnet. Jazz-, Soul- und Blueskonzerte von nationalen und internationalen Bands und Solisten gibt es jede Nacht - viele Veranstaltungen werden zu wahren Jamsessions vor vollbesetztem Haus.
Internet: www.boomboomblues.com.
Ruby Skye
420 Mason Street, San Francisco CA 94102. Tel.: (415) 693 07 77. Geöffnet: Do bis Sa 19-4 Uhr.
Vom Dancestar Magazin zu einem der fünf Top-Nachtclubs in San Francisco gewählt, präsentiert Ruby Skye die feinsten DJ's und Performers aus der ganzen Welt, einschließlich Paul Van Dyk, Roger Sanchez und Boy George. Die plüschige Inneneinrichtung stammt aus dem Theater, das hier früher untergebracht war, dazu gibt es ein hypermodernes Soundsystem, eine riesige Tanzfläche und VIP-Bereiche.
Internet: www.rubyskye.com.
Slims
333 Eleventh Street, San Francisco 94103. Tel.: (415) 255 03 33. Geöffnet: täglich geöffnet, Öffnungszeiten variieren.
Nirvana und die Red Hot Chilli Peppers haben in diesem berühmten Club schon gespielt, bevor irgendjemand etwas von ihnen gehört hatte. Die Mitarbeiter sind Insider der Musikszene, dementsprechend erfolgt auch die Auswahl der Bands.
Internet: www.slims-sf.com.
The Holy Cow
1535 Folsom Street, San Francisco CA 94103. Tel.: (415) 621 60 87. Geöffnet: Do bis Sa 21-2 Uhr.
San Franciscos Kult-Club, erkennbar an der riesigen Plastik-Kuh über dem Eingang. Gespielt wird Disco- und Funkmusik der 1970er, 80er und 90er Jahre. Die Übersichtlichkeit des Clubs führt dazu, dass schnell echte Partystimmung herrscht.
Internet: www.theholycow.com.
Sportanlagen
Coliseum Arena
7000 Coliseum Way, Oakland CA 94621. Tel.: (510) 569 21 21.
Das Stadium der Oakland Athletics (Baseball) und der Golden State Warriors, dem einzigen Profi-Basketballteam der Bay Area. Gelegentlich finden hier auch große Rock- und Popkonzerte statt.
Internet: www.coliseum.com.
Monster Park Stadium
602 Jamestown Avenue, San Francisco CA 94124. Tickets, Tel.: (415) 656 49 00.
Das Stadion liegt 13 Kilometer südlich der Stadt am Bayshore Freeway. Das American-Football-NFL-Team San Francisco 49ers (Saison von August bis Dezember) tragen im Candlestick ihre Heimspiele aus. Die Spiele sind oft Wochen vorher ausverkauft.
Internet: www.sf49ers.com.
SBC Park
24 Willie Mays Plaza, San Francisco CA 94107. Hotline und Touren Tel.: (415) 972 24 00, Giants Tel.: 972 20 00.
Das Stadion der San Francisco Giants (Baseball Saison von März bis Oktober) liegt direkt am Ufer der South Beach. Neben den Spielen der Giants werden den Besucher Attraktionen wie zum Beispiel eine Rutsche in einer überdimensionalen Coca-Cola-Flasche geboten. Geführte Touren durch das Stadion werden täglich, außer an Spieltagen, veranstaltet.
Internet: www.sfgiants.com.
Theater
American Conservatory Theatre - Geary Theater
415 Geary Street, San Francisco CA 94102. Tel.: (415) 834 32 00; Tickets, Tel.: (415) 74 92-ACT (22 28), Fax: (415) 749 22 91.
Tony Award prämierte Aufführungen vom modernen Drama bis Comedy werden im historischen Geary Theater präsentiert. Das ACT führt auch oft im ZEUM Theater in den Yerba Buena Gardens auf.
Internet: www.act-sfbay.org.
Audium - Theatre of Sound-Sculptured Space
1616 Bush Street, San Francisco CA 94109. Tel.: (415) 771 16 16, E-Mail: audium@mindspring.com.
Das Audium ist das einzige Theater, das den Raum in der Musik erforscht. Die verschieden geformten Räume modellieren Töne von 136 Sprechern zu Kompositionen. Die eindrucksvollen Aufführungen im Dunkeln, sind für diesen speziellen Ort konzipiert. Aufführungen: jeden Freitag und Samstag um 20.30 Uhr, die Türen schließen pünktlich. Reservierungen sind nicht möglich. Kindern unter zwölf Jahren ist der Zutritt nicht erlaubt.
Internet: www.audium.org.
Berkeley Repertory Theatre
2025 Addison Street, Berkeley CA 94704. Tel.: (510) 647 29 00; Tickets, Tel.: (510) 647 29 49, Fax: (510) 647 29 75.
Das Theater auf der anderen Seite der Bucht ist bekannt als Theater der Klassik, auch der modernen Klassik. Zum Theater gehört auch eine Schauspielschule.
Internet: www.berkeleyrep.org.
Curran/Golden Gate/Orpheum Theatres
San Francisco CA 94102. Infos vom Band Tel.: (415) 551 20 00; Tickets Tel.: (415) 512 77 70.
Drei Theater, das Curran Theatre (445 Geary Street), Golden Gate Theatre (1 Taylor Street) und Orpheum Theatre (1192 Market Street) unter einer Regie. Gezeigt werden Broadway-Hits (Schauspiel und Musicals).
Internet: www.shnsf.com.
Marines Memorial Theatre
609 Sutter Street, San Francisco CA 94102. Tickets, Tel.: (415) 771 69 00.
Eines der besten kleinen Theater in San Francisco, zwei Blocks vom Union Square entfernt. Auf dem Programm stehen hauptsächlich Musicals und Shows.
Internet: www.marinesmemorialtheatre.com.
Exit Theatre
156 Eddy Street, San Francisco CA 94102. Tel.: (415) 931 10 94, Fax: (415) 931 26 99, E-Mail: mail@theexit.org.
Kleines, experimentelles Theater mit Bohème-Cabaret-Atmosphäre. Von surrealistisch verfeinerter Comedy bis zu David Mamet's nachdenklichen Werken reicht das Repertoire. Das Exit Theater ist auch der Produzent des jährlichen San Francisco Fringe Festivals.
Internet: www.sffringe.org.

