Englisch in New York lernen

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Englisch in New York lernen: City Infos

New York ist eine Stadt, die sich jeden Tag aufs Neue definiert und ständig ihre eigenen Sensationen schafft. Sie ist Nährboden für Neugier und Abenteuerlust, denn alles ist aufregend neu und überdimensioniert. Im "Big Apple" ist Kunst und Kultur zu Hause: Zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Museen und Galerien, Theater und Restaurants sorgen für einen unvergesslichen Aufenthalt.

Länderinfos

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Bevor Sie Englisch in New York lernen möchten Sie sich auch über die USA informieren? Dann lesen Sie unsere Länderinfos zu den USA!

City Info

Kurz das Wichtigste

New York City liegt an der Ostküste der USA an der Mündung des Hudson Rivers und des East River in den Atlantik. Die größte Stadt der Vereinigten Staaten ist einer der bedeutendsten Wirtschaftsräume und Handelsplätze der Welt und mit der weltgrößten Börse (Wall Street), dem New York Stock Exchange und zahlreichen auch ausländischen Großbanken "die" Finanzmetropole schlechthin. Seit 1825 ist die Stadt Anlaufpunkt für Einwanderer aus aller Welt.

Die nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 stark erschütterte Stadt hat zur Normalität zurückgefunden. Erlebte sie bis zum Beginn der Wirtschafts- und Finanzkrise ein großes Comeback (die Wirtschaft in New York wuchs schneller als im Rest des Landes, die Immobilienpreise explodierten und der Tourismus boomte), so hinterlässt die Krise jetzt starke Wunden. Sie ist an jeder Ecke und in jeder Branche zu spüren, am Broadway, in der Gastronomie und auch in der Modeindustrie.

Die Stadt hat für Besucher dadurch aber nichts von ihrem Zauber verloren und die Besucher strömen in den "Big Apple" - im Jahr 2009 waren es rund 45 Millionen, 2010 sogar 48,7 Millionen Touristen. Für das Jahr 2011 wird die Rekordzahl von 50 Millionen Besucher angestrebt. Ihnen kommen dabei zurzeit die gefallenen Kosten, z.B. in der Hotellerie, zugute.

Die Aufräumungsarbeiten am "Ground Zero" sind abgeschlossen und bis im Jahr 2013 soll er wieder ins Stadtbild des Finanzdistrikts eingepasst werden. An Stelle des World Trade Centers wird mit dem 541 Meter hohen Freedom Tower von Daniel Libeskind der höchste Turm der Welt gebaut, an den eine Gedenkstätte für die Opfer des Terroranschlags sowie ein Kulturzentrum angeschlossen werden soll. Daneben werden zwei Bürogebäude entstehen, deren Bauverzögerungen zurzeit die ursprüngliche Planung nach hinten schiebt. Zumindest die Gedenkstätte soll aber bis zum zehnten Jahrestag der Anschläge im Jahr 2011 fertiggestellt sein.

Manhattan ist das Aushängeschild der Stadt und zugleich das bedeutendste Wirtschafts- und das größte Industriezentrum der USA. Hier, im Herzen New Yorks, findet man die meisten Sehenswürdigkeiten, die man mit der Metropole assoziiert, wie zum Beispiel den Central Park, das Künstlerviertel Greenwich Village, Chinatown oder Little Italy. An der südlichen Spitze von Manhattan (Lower Manhattan oder Downtown genannt) liegen das Finanzviertel mit der Wall Street, der legendäre Broadway mit dem Times Square sowie auf einer kleinen Insel die berühmte "Statue of Liberty", die Freiheitsstatue. Im Osten des Central Parks bildet die Fifth Avenue die Museumsmeile. Hier befinden sich zum Beispiel das Metropolitan Museum of Art, eines der größten Kunstmuseen der Welt, sowie das berühmte Solomon R. Guggenheim Museum.

Die Stadt hat neben Manhattan noch weitere vier Stadtbezirke, die Boroughs. Die Bronx, im Norden Manhattans, liegt als einziger auf dem Festland. Brooklyn im Süden, Queens im Osten und Staten Island im Südwesten befinden sich wie Manhattan auf Inseln, wodurch New York eine Küstenlänge von 720 Kilometern aufweist. Die Inseln sind untereinander und mit dem Festland durch Brücken und Tunnel verbunden.

Wer sich nach dem Besuch von New York etwas erholen möchte, der kann dies im angrenzenden New York State tun. Neben historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten bieten sich beispielsweise auf Long Island kilometerlange Strände und eine einladende ländliche Umgebung, im Hudson Valley stattliche Herrenhäuser und das schöne Catshill-Gebirge, im Central State die Wintersportgebiete um Lake Placid und im Upstate die weltberühmten Niagara-Wasserfälle zu einem Besuch an. Für Aktivurlauber stehen zahlreiche Sport- und Freizeitmöglichkeiten zur Verfügung.

New York City hat circa 8,1 Millionen Einwohner. Die Metropolregion 19 Millionen. Die Einwohnerzahl New Yorks hat sich seit Anfang des 20. Jahrhunderts verdoppelt. Die Zusammensetzung der Bevölkerung ist sehr heterogen und spiegelt alle Einwanderungswellen wider.

Anreise und Verkehr

Einreise

Im Rahmen des "U.S. Visa Waiver Program" visumfrei für maximal 90 Tage mit "non-immigrant visa waiver arrival form" (Flug- oder Schifffahrtsgesellschaft). Notwendig sind: Ein für die Aufenthaltsdauer gültiger maschinenlesbarer Reisepass (kein vorläufiger maschinenlesbarer Reisepass), der die Voraussetzungen für die Teilnahme am Visa Waiver Verfahren erfüllt. Je nach Ausstellungsdatum ist ein digitales Foto bzw. zusätzlich noch ein intergrierter Chip mit biometrischen Daten notwendig), Rück- oder Weiterreisetickets sowie ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt.

Spätestens 72 Stunden vor der beabsichtigten Einreise muss via Internet unter https://esta.cbp.dhs.gov eine elektronische Einreiseerlaubnis ("Electronic System for Travel Authorization" - ESTA) eingeholt werden. (Seit dem 8. September 2010 wird eine Einreisegebühr von 14 US-Dollar fällig, die bei Durchführung der ESTA-Genehmigung eingefordert wird.) Nähere Informationen über ESTA in deutscher Sprache sind erhältlich auf der Website der US-Botschaft in Berlin unter http://german.germany.usembassy.gov/visa/vwp/esta/ und

http://german.germany.usembassy.gov/visa/vwp/esta/faqs.

Informationen in englischer Sprache sind unter http://germany.usembassy.gov/visa/vwp/ verfügbar. Von dieser Seite aus kann man auch die Informationen über die ESTA-Genehmigung ansteuern.

Ebenfalls mindestens 72 Stunden vor Antritt des Fluges müssen im Rahmen des sog. "Secure Flight Program Data" (SFPD) der transportierenden Fluggesellschaft zur Weiterleitung an die US-amerikanische "Transportation Security Administration" (TSA) folgende Mindestangaben zu jedem Flugpassagier gemacht werden: Vorname (wie im Reisepass angegeben), Nachname, Geschlecht, Geburtsdatum und optional die so genannte "Redress Number". Reisende, die ihren USA-Flug selbst über das Internet buchen, müssen die Daten grundsätzlich über die Website der Fluggesellschaft eingeben.

Im Rahmen des "Advance Passenger Information System" (APIS) muss jeder Reisende entweder online oder auf speziellem APIS-Formular noch einmal ähnliche Angaben machen, zusätzlich hier auch die erste vollständige Adresse des Reisenden während des USA-Aufenthaltes. Das APIS-Formular muss ausgefüllt bzw. ausgedruckt zum Check-In mitgebracht werden.

Reisenden, die oben genannte Voraussetzungen nicht vollständig erfüllen, kann die Einreise in die USA verweigert werden.

Einreisedokumente für Kinder

Kinder mit einem maschinenlesbaren Kinderreisepass können ohne Visum in die USA einreisen, Sofern der maschinenlesbare Kinderreisepass vor dem 26. Oktober 2006 ausgestellt oder verlängert wurde. Ab dem Stichtag 26. Oktober 2006 ausgestellte maschinenlesbare Kinderreisepässe berechtigen nicht mehr zu visafreien Ein- bzw. Durchreise in die USA, in diesem Fall muss für das betreffende Kind entweder ein normaler maschinenlesbarer ePass oder ein US-Visum beantragt werden.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen, daher ist eine Auslandskrankenversicherung dringend anzuraten.

Fremdenverkehrsämter

Brooklyn Tourism Visitors Center

Borough Hall, 209 Joralemon Street, 11201 New York. Tel.: (718) 802 38 20, E-Mail: info@visitbrooklyn.org. Geöffnet: Mo bis Fr 10-18 Uhr. Subway: Borough Hall oder Court Street.

Informationen rund um den Stadtteil Brooklyn sowie Souvenirs.

Internet: www.visitbrooklyn.org.

New York Citys Official Visitor Information Center

810 Seventh Avenue (zwischen 52nd und 53rd Street), Midtown, 10019 New York. Tel.: (212) 484 12 22, E-Mail: visitorinfo@nycvisit.com. Geöffnet: Mo bis Fr 8.30-18 Uhr, Sa/So 9-17 Uhr, Feiertage 9-15 Uhr. Subway: Seventh Avenue oder 50th Street.

Das NYC Official Visitor Information Center dient als offizielle Informationsquelle für alle Sehenswürdigkeiten und Unternehmungen in New York City: Tipps zu Attraktionen, detaillierte Stadtpläne, Buchung von Stadtführungen und Unterkünften, Verkauf von Eintrittskarten, Fahrkarten, Souvenirs und CityPasses. Daneben verfügt das Büro über interaktive Bildschirme, die über Theaterprogramme, Museen und andere Touristikangebote informieren, Geldautomaten, und vieles mehr.

Weitere Touristeninformationsbüros der Stadt New York:

- City Hall Information Kiosk: Broadway, auf der Höhe der Park Row, 10036 New York. Geöffnet: Mo bis Fr 9-18 Uhr, Sa/Sonn- und Feiertage 10-17 Uhr. Subway: Park Place oder Brooklyn Bridge/City Hall.

- Chinatown Information Kiosk: Kreuzung Canal, Walker und Baxter Street, 10013 New York. Geöffnet: täglich 10-18 Uhr. Subway: Canal Street.

- Financial District Information Center: Federal Hall National Memorial, 26 Wall Street, 10005 New York. Geöffnet: Mo bis Fr 9-17 Uhr (außer an Feiertagen). Subway: Broad Street oder Wall Street.

Internet: http://nycgo.com/.

Anreise

Es gibt von allen größeren deutschen Flughäfen täglich Verbindungen in die amerikanische Metropole, unter anderem mit der Deutschen Lufthansa, Continental Airlines und Delta Airlines. Direktflüge werden von Berlin, Frankfurt/Main und München angeboten. Ab Frankfurt/Main dauert der Flug acht bis neun Stunden.

Flughafen

John F. Kennedy International Airport (JFK)

Jamaica Bay, 11430 New York. Fluginformation Tel.: (718) 244 44 44.

Der JFK International Airport, der größte Flughafen New Yorks, liegt etwa 25 Kilometer südöstlich von Manhattan, auf Staten Island (im Stadtteil Queens) direkt in der Jamaica Bay. Hier landen täglich Flugzeuge von über 110 Fluggesellschaften. Für den Transfer zwischen den neun Terminals und den Parkplätzen stehen kostenlose, rollstuhlzugängliche Busse sowie der "AirTrain" zur Verfügung.

Anbindung an die City

Zug/Metro/Straßenbahn

Der "AirTrain", eine führerlose Schnellbahn, verbindet täglich rund um die Uhr die Terminals wahlweise mit den Subway-Stationen Howard Beach (A) oder Jamaica (E,J,Z). Die Fahrt mit dem AirTrain im Flughafenbereich ist kostenlos, ansonsten löst man eine Einzelfahrt "Pay-Per-Ride MetroCard" für etwa 5,50 US$, die man erst nach Verlassen des Air-Train-Bereichs bezahlt (an den MetroCard-Automaten an den Ausgängen der Stationen Jamaica oder Howard Beach). Von beiden Stationen aus gibt es einen direkten Anschluss in die Innenstadt. Manhattan ist für circa 2,25 US$ jeweils in etwa 45 Minuten mit der Subway erreichbar. Infos: Tel.: (877) 535 24 78, Internet: www.airtrainjfk.com.

Eine schnellere Variante ist ab der Subway-Station Jamaica die Long Island Rail Road (LIRR) bis zur Penn Station zu nehmen. Fahrdauer rund 25 Minuten, Fahrpreis: etwa 14 US$ (Off Peak 12 US$).

Internet: www.mta.nyc.ny.us/lirr/.

Bus

Die Metropolitan Transit Authority (MTA) bietet einen Busservice mit Green Bus Lines an. Alle 5 bis 20 Minuten, 24 Stunden am Tag, fährt die Buslinie Q10 von jedem Terminal in Richtung Kew Gardens mit Stopp an der Subway-Station Ozone Park/Lefferts Boulevard. Von hier fährt die Subway A nach Manhattan. Man kann aber auch bis zur Bus-Endstation Kew Gardens fahren, von der es ebenfalls Verbindungen zur Subway E und F nach Midtown Manhattan gibt. Fahrpreis Bus: 2,25 US$ bzw. 5,50 US$ (Espressbus, hält nicht an jeder Haltestelle); Subway: 2,25 US$. Das Umsteigen zwischen Bus und Subway kostet nichts, wenn man mit der MetroCard bezahlt. Infos: Tel.: (718) 330 12 34 und 330 48 47 (6-22 Uhr), Internet: www.mta.nyc.ny.us.

Der "New York Airport Service Bus" fährt vom Flughafen (Haltestellen sind ausgeschildert) für 15 US$ nach Manhattan (täglich etwa 6 Uhr bis 23 Uhr). Haltestellen sind Grand Central Station (Manhattan East Side), Port Authority Bus Terminal (Manhattan West Side) und Penn Station (Midtown Manhattan). Infos: Tel.: (212) 875 82 00, Internet: www.nyairportservice.com.

Taxi

Vor jedem Flughafengebäude gibt es einen Taxistand, der von einem so genannten Dispatcher betreut wird. Dieser organisiert den reibungslosen Ablauf und ist auch für Sonderwünsche zuständig. Eine Taxifahrt kostet nach Manhattan, Brooklyn und in die Bronx etwa 55 US$, nach Queens etwa 25 US$ und nach Staten Island rund 60 US$.

Die lizenzierten Yellow Cabs bieten einen Fixpreis von 45 US$ (plus Brücken- und Tunnelgebühren) an. Ein Trinkgeld von 15 bis 20 Prozent sollte noch zusätzlich gegeben werden. Beschwerde-Telefon 311.

Von Tür zu Tür kann man sich 24 Stunden und 365 Tage im Jahr mit den Minivans von SuperShuttle fahren lassen. Infos: Tel.: (800) BLUE-VAN (258 38 26), E-Mail: reservation@supershuttle.net, Internet: www.supershuttle.com.

Limousinen zu allen Zielen können gemietet werden. Kostenlose Reservierungstelefone befinden sich in der Nähe der Informationsschalter für öffentliche Verkehrsmittel auf der Ebene der Gepäckausgabe.

Hinweise für behinderte Reisende

Der Flughafen ist voll rollstuhlzugänglich. Behindertengerechte Toiletten und TDD-Telefone für Hörbehinderte befinden sich in allen Terminals. Behindertenparkplätze stehen zu vergünstigten Tarifen in der Nähe der Terminals zur Verfügung. Behindertengerecht ausgestattete Mietwagen können bei Avis oder Hertz gemietet werden.

Internet: www.kennedyairport.com, panyni.gov/airportsjfk.html.

La Guardia Airport (LGA)

Queens, Flushing, 11371 New York. Tel.: (718) 533 34 00.

13 Kilometer östlich von Manhattan, an der Flushingbay im Stadtteil Queens, liegt der zweitgrößte Flughafen in New York. Er bedient hauptsächlich Flüge, innerhalb den USA, von/nach Kanada oder der Karibik. Zwischen allen Terminals verkehrt ein kostenloser Flughafenbus.

Anbindung an New York

Bus

Vor allen Terminals hält Bus M60 von MTA-New York City Transit (Bushaltestelle "M60 to Manhattan"). Er verkehrt täglich alle 10 bis 30 Minuten, zwischen etwa 4 Uhr und 2 Uhr nachts, und hält in Manhattan an der East Side in der Lexington Avenue und 125th Street (Verbindungen zu den Subway-Linien 4,5 und 6 zum Grand Central Terminal in Midtown). Der Bus fährt weiter zur West Side, hält an der St. Nicholas Avenue, wo Verbindungen zu den Subway-Linien A,B,C und D bestehen; die Endstation ist Broadway und 106th Street, wo man in die Subway-Linien 1, 2 und 3 umsteigen kann. Fahrpreis etwa 2,25 US$.

Nach Queens besteht rund um die Uhr ein Busservice von MTA. Die Bushaltestellen befinden sich vor jedem Terminal (außer dem Marine Air Terminal) und zeigen "Q33", "Q47", "Q48" und "Q72" an. Beide Linien fahren zur Subway-Station Jackson Heights/Roosevelt Avenue. Von dort nimmt man die Subway-Linien E, F, G, R, V oder 7 nach Manhattan. Fahrpreis: 2,25 US$ bzw. 5,50 US$ (Expressbus), 2,25 US$ (Subway). Das Umsteigen zwischen Bus und Subway kostet mit der MetroCard nichts. Internet: www.mta.nyc.ny.us.

Der "New York Airport Service Bus" fährt vom Flughafen (Haltestellen sind ausgeschildert) für 12 US$ nach Manhattan (täglich etwa 7.20 Uhr bis 23 Uhr). Haltestellen in Manhattan sind Grand Central Station, Port Authority und Penn Station. Internet: www.nyairportservice.com.

Taxi

Vor jedem Flughafengebäude gibt es einen Taxistand, der von einem so genannten Dispatcher betreut wird. Dieser organisiert den reibungslosen Ablauf und ist auch für Sonderwünsche zuständig. Eine Taxifahrt in die City kostet zwischen 25 und 35 US$ und dauert etwa 25 Minuten.

Von Tür zu Tür kann man sich 24 Stunden und 365 Tage im Jahr mit den Minivans von SuperShuttle, Tel.: (800) BLUE-VAN (258 38 26), fahren lassen. Internet: www.supershuttle.com.

Hinweise für behinderte Reisende

Der Flughafen ist gut zugänglich für behinderte Reisende. TDD-Texttelefone für Hörbehinderte und behindertengerechte Toiletten stehen in allen Terminals zur Verfügung. Behinderte Reisende werden gebeten, ihre Fluggesellschaften im Voraus über ihre speziellen Bedürfnisse zu informieren. Alle Flughafenshuttlebusse sind rollstuhlzugänglich. Alle Terminals verfügen über Behindertenparkplätze.

Internet: www.laguardiaairport.com.

Newark Liberty International Airport (EWR)

Newark, 07114 New Jersey. Tel.: (973) 961 60 00.

Der Flughafen Newark ist nicht Bestandteil der Stadt und des Staates New York. Er liegt aber nur 26 Kilometer südwestlich von New York. Der Newark Airport bietet den Service rund 50 Fluggesellschaften an, von denen die meisten international sind. Ein kostenloser Shuttlezug "AirTrain" verkehrt rund um die Uhr im Drei- bis Vier-Minutentakt zwischen den drei Terminals und den Parkplätzen P1, P2, P3 und P4.

Anbindung an New York

Zug/Metro/Straßenbahn

Passagiere können die Flughafenbahn "AirTrain" nehmen, die direkt von den Ankunftsterminals zur Newark Liberty International Airport Bahnstation fährt. Von dort gelangt man mit den Zügen von NJ Transit (Northeast Corridor Line oder North Jersey Coast Line) und Amtrak in 23 bis 36 Minuten zur Manhattan Penn Station. Fahrpreis zur Manhattan Penn Station mit NJ Transit: circa 12,50 US$; mit Amtrak 31 bis 50 US$, je nach Zugart. Internet: www.airtrainnewark.com.

Eine weitere Variante ist mit dem NJ Transit Zug in sechs Minuten bis zur Newark Penn Station zu fahren (etwa 8,25 US$) und dort auf dem gegenüberliegenden Bahnsteig in den Path Train (circa 2,25 US$) nach Manhattan umzusteigen. Internet: www.njtransit.com und www.panynj.gov.

Bus

Die Busgesellschaft "Olympia Airport Express" bietet täglich zwischen etwa 4 Uhr morgens und 1 Uhr nachts, alle 15 bis 30 Minuten, Shuttle-Verbindungen zwischen dem Newark International Airport (vor den Ausgängen von Terminal A, B und C) und Stationen in Midtown Manhattan: Grand Central Terminal, Port Authority Bus Terminal und Bryant Park. Die Tickets zu etwa 15 US$ erhält man beim Newark Liberty Airport Express Agent im Ground Transportation Center in jedem der drei Terminals.

Internet: www.newarklibertyairportexpress.com.

Taxi

Vor jedem Flughafengebäude gibt es einen Taxistand, der von einem so genannten Dispatcher betreut wird. Dieser organisiert den reibungslosen Ablauf und ist auch für Sonderwünsche zuständig. Taxis kosten zwischen 50 und 75 US$. Die Fahrt in die Stadt dauert etwa eine Stunde.

Von Tür zu Tür kann man sich 24 Stunden und 365 Tage im Jahr mit den Minivans von SuperShuttle, Tel.: (800) BLUE-VAN (258 38 26), fahren lassen. Internet: www.supershuttle.com.

Hinweise für behinderte Reisende

TDD-Telefone für Hörbehinderte, Rollstuhlrampen, Aufzüge und behindertengerechte Toiletten stehen in allen Terminals zur Verfügung. Skycap-Gepäckträger stellen auf Anfrage Elektrowagen bereit und Minibusse können für den Transport behinderter Reisender zwischen den einzelnen Terminals angefordert werden. Hertz und Avis bieten behindertengerecht ausgestattete Mietwagen an. Behindertenparkplätze sind überall vorhanden.

Internet: www.newarkairport.com.

Bahnhöfe

Grand Central Terminal

87 East 42nd Street, 10017 New York. Tel.: (212) 532 49 00. Geöffnet: täglich 5.30-1.30 Uhr. Subway: Grand Central Terminal/42nd Street.

Im Herzen von Midtown Manhattan liegt der zwischen 1903 und 1913 errichtete Grand Central Terminal, der zur Bauzeit neue Maßstäbe setzte. Die damals revolutionäre Innengestaltung ersparte den Reisenden oder Pendlern Wegkreuzungen und sorgt für eine übersichtliche und gut durchdachte Raumaufteilung. Noch heute ist das architektonische Meisterwerk im Beaux-Art-Stil der größte Bahnhof der Welt. Auf zwei Etagen verteilen sich 44 Bahnsteige und 67 Gleise. Über 500.000 Menschen strömen täglich zu den Zügen - zur Rush Hour kommen alle zwei Minuten sechs Züge, verteilt auf zwei Ebenen, an. Allerdings verkehren keine Fernzüge mehr, sondern nur noch Pendlerzüge der Metro North Railroad aus den Vororten von New York und New Jersey.

Im Untergeschoss befinden sich Cafés, Restaurants und edle Geschäfte. In der Mitte der Haupthalle (Main Concourse) ist die vierseitige Messinguhr einer der berühmtesten Treffpunkte der Welt.

Die Grand Central Station verfügt über Anbindungen an zahlreiche Bus- und Subway-Linien: Subway 4, 5, 6, 7 und S sowie Bus M1 bis M5, M42, M98, M101, M102, M104, Q32.

Touren durch das Bahnhofsgebäude

Täglich zwischen 8 Uhr und 18 Uhr Reservierungen unter Tel.: (212) 340 23 45. Kostenlose Touren finden mittwochs um 12.30 Uhr (Info Tel.: (212) 935 39 60) und freitags um 12.30 Uhr (Info Tel.: (212) 883 24 20) statt (Spenden werden erwartet).

Hinweise für behinderte Reisende

Infos für Menschen mit eingeschränkter Mobilität können unter Tel.: 596 85 85, Infos für Hörbehinderte unter Tel.: 596 82 73 abgefragt werden.

Internet: www.grandcentralterminal.com und www.mta.info/mnr/.

Pennsylvania Station (Penn Station)

8th Avenue 31st Street/8th Avenue 33rd Street, 10001 New York. Geöffnet: rund um die Uhr; Ticketschalter: täglich 5.10-21.50 Uhr. Subway: 34 Street/Penn Station.

Die Penn Station befindet sich unterhalb des Madison Square Gardens und wird jeden Tag von Tausenden von Passagieren frequentiert. Die Penn Station ist der zentrale Bahnhof für die Züge von Amtrak (z.B. nach Washington DC, Montreal, Quebec), Long Island Railroad, New Jersey Transit und PATH. Außerdem gibt es Verbindungen zu den Subway-Linien A, C, E, 1, 2 und 3 sowie zu den Bussen M10, M16, M20, M34.

Das ehemalige Bahnhofsgebäude der Penn Station im Beaux-Art-Stil, mit einer 45 Meter hohen Decke und einem 84 Meter langen Wartesaal, wurde nach dem Vorbild der Caracalla-Thermen und der Maxentius-Basilika in Rom gebaut. Im Jahre 1963 fiel dieser Prachtbau jedoch dem Abriss zum Opfer und wurde durch einen neuen Bahnhof ersetzt.

Hinweise für behinderte Reisende

Infos können unter Tel.: 1 800 872 72 45 abgefragt werden.

Internet: www.amtrak.com, www.lirr.org/lirr/, www.njtransit.com und www.panynj.gov/path/.

Port Authority Bus Terminal

625 8th Avenue, 10018 New York. automatische Ansage, Tel.: (212) 564 84 84. Subway: 42nd Street.

Der geschäftige Busbahnhof befindet sich westlich des Times Squares und bedient pro Jahr 58 Millionen Fahrgäste. Ungefähr 38 Busgesellschaften verbinden den Port Authority mit fast jedem Ort der Vereinigten Staaten, Kanadas und Mexikos. Vom Airport Bus Center fahren auch Linien zum La Guardia Airport, John F. Kennedy und Newark International Airport. Weitere Zielorte sind Atlantic City, New Jersey Casinos, Meadowlands Sports Complex, Monmouth Park und Aqueduct Pferderennbahnen, Jersey Shore, Jones Beach, außerdem viele Freizeiteinrichtungen.

Der Port Authority Busbahnhof ist über direkte Untergrundpassagen mit den Subwaylinien A, C, E, N, Q, R, S, 1, 2, 3 und 7 verbunden.

Hinweise für behinderte Personen

Info-Tel.: (212) 564 84 84.

Internet: www.panynj.gov/bus-terminals/port-authority-terminal.html.

Öffentlicher Nahverkehr

2.7.1. Allgemeine Beschreibung

Die öffentlichen Verkehrsmittel in New York, die täglich von etwa 4,8 Millionen Fahrgästen benutzt werden, funktionieren hervorragend.

Hinweise für behinderte Reisende

Täglich von 6 bis 22 Uhr können über das Info-Telefon (718) 596 85 85 Erkundigungen eingeholt werden.

2.7.2 Metro/S-Bahn/Straßenbahn

Die Subway (U-Bahn) ist das mit Abstand schnellste Fortbewegungsmittel New Yorks. Sie verfügt über ein dichtes Streckennetz mit rund 470 Stationen und knapp 30 Linien und bedient Manhattan, die Bronx, Brooklyn und Queens. Die Linien sind durch Buchstaben (A, B, C etc.) und durch Nummern (1, 2, 3 etc.) gekennzeichnet und fahren Uptown (Norden) als auch Downtown (Süden). Daneben gibt es noch Cross-Shuttles, die die Ost-West-Richtung bedienen. "Express Trains" halten nur an größeren Bahnhöfen und Knotenpunkten, "Local Trains" überall. Haltestellen der "Local Trains" sind mit einem schwarzen Punkt auf der Karte gekennzeichnet, Haltestellen für beide mit weißen Punkten oder Ovalen.

Die Züge verkehren rund um die Uhr - in der Rush Hour (Mo bis Fr 6.30-9.30 Uhr und 15.30-20 Uhr) alle 2 bis 5 Minuten, sonst alle 5 bis 20 Minuten. Kostenlose Subway-Pläne erhält man an den Schaltern der Subway-Stationen und bei den Touristeninformationen.

Bezahlt wird mit der digital lesbaren, wieder aufladbaren "MetroCard", die man vor der Fahrt an Schaltern, Automaten oder in vielen Hotels kaufen kann. Beim Zugang zur Subway zieht man diese durch den Schlitz an der Schranke (Drehkreuz). Innerhalb des Subway-Netzes kann man beliebig oft umsteigen. Eine Einzelfahrt kostet 2,25 US$, egal wie groß die Entfernung ist. Für Touristen gibt es den 1-Tages oder 7-Tages Pass, mit dem man beliebig viel fahren kann (siehe günstige Tickets).

Die Subway-Stationen sind entweder durch eine große grüne Kugel gekennzeichnet, wenn sich hier ein Schalter oder Automat befindet, an dem man MetroCards kaufen kann oder durch eine rote Kugel, wenn keine Schalter vorhanden sind.

Infos zur Subway sind täglich beim Travel Information Center der Metropolitan Transport Authority (MTA) unter der Tel.: (718) 330 12 34 (täglich 6-22 Uhr) zu bekommen (Fremdsprachen, Tel.: (718) 330 48 47, (täglich 6-22 Uhr). Internet: www.mta.info.

2.7.4 Bus

Neben der Subway ist die Benutzung der Busse empfehlenswert, die auch nachts fahren. Für gewöhnlich befindet sich immer eine Bushaltestelle in der Nähe einiger Blocks. Wie bei der U-Bahn gibt es auch hier eine Unterscheidung zwischen Local und Express. Expressbusse sind mit einem X gekennzeichnet und fahren nur zu bestimmten Tageszeiten. Ein Localbus-Ticket kostet 2,25 US$, ein Expressbus-Ticket 5,50 US$, egal wie groß die Entfernung ist. Achtung! Man muss das Geld passend geben, da der Busfahrer kein Wechselgeld bereithält. Es werden keine Geldscheine oder Pennies angenommen. Akzeptiert wird auch die "MetroCard", die in den Schacht beim Fahrer eingeschoben werden muss (ertönt ein unangenehmer Ton ist die Karte entweder verkehrt eingesteckt oder die obligatorische Zwangspause von etwa zehn Minuten wurde nicht eingehalten). Zum Aussteigen muss man je nach Bus einen der schwarzen Streifen zwischen den Fenstern antippen oder die gelbe Schnur zwischen den Fenstern ziehen. Die Bushaltestellen besitzen ein großes rundes Schild mit der Nummer der Buslinie, einige haben auch ein Wartehäuschen. Zudem findet man hier Routen und Fahrpläne der Busse.

Tipp

Wird im Bus mit der "MetroCard" bezhalt, kann innerhalb von zwei Stunden kostenlos vom Bus in die Subway und umgekehrt sowie von Bus zu Bus umgestiegen werden. Hat man nur eine Einzelfahrt gelöst, erhält man vom Fahrer das entsprechende Transfer Ticket. Mit der "Unlimited Ride MetroCard" mit unbegrenzten Fahrten sind alle Umsteigemöglichkeiten kostenlos.

Infos zum Busverkehr sind täglich beim Travel Information Center der Metropolitan Transport Authority (MTA) unter der Tel.: (718) 330 12 34 (täglich 6-22 Uhr), (Fremdsprachen, Tel.: (718) 330 48 47, (täglich 6-22 Uhr)zu bekommen. Internet: www.mta.info.

2.7.5 Schiff/Fähre

Knallgelbe Katamarane, die so genannten New Yorker Water Taxis, verkehren nach einem festen Fahrplan auf dem Hudson und sorgen für eine schnelle Beförderung entlang der Upper West Side, Midtown Manhattan, Lower Manhattan und Brooklyn. Auf den Hop-on/Hop-off-Routen sind die Wassertaxis werktags von etwa 11 bis 19 Uhr, an den Wochenenden von 10 bis 20 Uhr (je nach Saison auch nur an den Wochenenden), unterwegs. Auf den Pendler-Routen verkehren diese nur zur rush hour am Morgen zwischen etwa 6 Uhr und 9 Uhr. Tickets sind am Schalter von Pier 11 in Manhattan (Wall Street), an Bord der Schiffe sowie online erhältlich. Die Preise für ein Tagesticket liegen bei circa 25 US-$ für Erwachsene und 15 US-$ für Kinder. Infos: Kundenservice Tel.: (212) 742 196 90, Tickets Tel.: (212) 742 19 69, E-Mail: info@harborexperience.com,

Internet: www.nywatertaxi.com.

Nach Staten Island gelangt man rund um die Uhr zum Nulltarif mit der Staten Island Ferry, die zwischen der Whitehall Street in Lower Manhattan und dem Saint George Ferry Terminal auf Staten Island pendelt. Auf der 25-minütigen Fährüberfahrt hat man traumhafte Ausblicke auf die Freiheitsstatue, den Hafen von New York und Lower Manhattan. Autos und Motorräder werden nicht transportiert.

Internet: www.siferry.com.

Günstige Tickets

New York City Pass

Infos: Tel.: 1 888 330 50 08 (Mo bis Fr 8-17 Uhr).

Der "New York City Pass" für 79 US$ (was etwa der Hälfte der einzelnen Eintrittspreise entspricht), Kinder 59 US-$ ist eine großartige Möglichkeit, die Stadt zu entdecken. Er bietet freien Eintritt in sechs große Attraktionen der Stadt: Guggenheim Museum, Museum of Modern Art (MoMa), Empire State Building Obervatory, American Museum of Natural History, Metropolitan Museum of Art sowie Statue of Liberty Ellis Island bzw. alternativ eine Schiffstour mit Circle Line Harbour Cruise. Der "City Pass" kann bei der ersten besichtigten Attraktion bezogen werden und ist für neun aufeinanderfolgende Tage gültig.

Internet: www.citypass.com.

New York Pass

36 West 44th Street, Suit 1407, New York, Tel.: 1 877 714 19 99.

Mit dem "New York Pass" erhalten Touristen freien Eintritt zu rund 40 Attraktionen, Museen, Touren, Theater- und Broadway-Musicals sowie Rabatte in ausgesuchten Geschäften und Restaurants in New York. Zusammen mit dem Pass wird ein 140-seitiges Handbuch geliefert, in dem alle Angebote mit Adressen und Öffnungszeiten angegeben sind. Der Preis für den Eintagespass beläuft sich auf 75 US$, für den Zweitagespass auf 120 US$, für den Dreitagespass auf 150 US$ sowie für den Siebentagespass auf 190 US$. Kinder von 2 bis 12 Jahren zahlen etwa 55, 100, 130, 150 US$. Der Pass ist online unter der Internetadresse www.newyorkpass.com zu erwerben.

Rock Pass

New York City-Besucher können drei zum Rockefeller Center gehörende Attraktionen mit nur einem Ticket, dem so genannten "Rock Pass", erkunden und dabei 20 Prozent gegenüber den Einzelticket-Preisen sparen. Der Pass ermöglicht den Besuch der beliebten Besucherplattform "Top of the Rock", der NBC-Studios sowie der Bühne der Radio City Music Hall. Er kann zum Preis von 35 US$ an den Kassen der drei beliebten Touristenmagneten erworben werden.

Internet: www.topoftherocknyc.com.

Unlimited Ride MetroCard

Auf mehreren Fahrten mit Bus und/oder Subway kann man mit der "Unlimited Ride MetroCard" Geld sparen. Man hat die Möglichkeit, eine Eintageskarte (1-Day Fun Pass für 8,25 US$), eine Wochenkarte (7-Day Pass für 27 US$), eine Zweiwochenkarten (14-Day Pass für 51,50 US$) oder eine Monatskarte (30-Day Pass für 89 US$) für unbegrenzte Fahrten in dem jeweils angegebenen Zeitraum (1, 7, 14 oder 30 Tage) zu nutzen. Das 7 Tage Express Bus und Metro Ticket kostet 45 US-$. Reduzierte Tickets kosten 13,50 US-$ (7 Tage), 25,75 US-$ (14 Tage) und 44,50 US-$ (30 Tage).

Um zu den Bahnsteigen zu gelangen muss die "MetroCard" vor der Fahrt durch eine Schranke (Lesegerät) gezogen werden. Erscheint ein grünes "Go" im Display kann man passieren. Erhältlich ist sie in MetroCard-Bussen, an Automaten, Schaltern in Subway-Stationen, im NYC Official Visitor Information Center sowie in einigen Hotels und Supermärkten.

Internet: www.mta.info/metrocard/.

Mietwagen

Ein Auto zu mieten ist bei den auch in Europa bekannten Autovermietungsfirmen bereits am Flughafen mit Kreditkarte problemlos möglich. Ein internationaler Führerschein ist nicht erforderlich. Es empfiehlt sich trotz allem die zusätzliche Mitnahme des internationalen Führerscheins, da bei "örtlichen" Mietstationen immer wieder nach dem englischsprachigen Führerschein gefragt wird. Das Mindestalter für die Autovermietung beträgt in der Regel 21 Jahre, viele Firmen vermieten aber nur an Personen, die mindestens 25 Jahre alt sind. Bei der Fahrzeugübernahme muss eine Kaution hinterlegt werden, meist per Kreditkarte.

Tipp

Wenn man nicht unbedingt Auto fahren muss, sollte man es vor allem in Manhattan vermeiden. Der Verkehr ist besonders in der rush hour so dicht, dass man sich kaum fortbewegt. Außerdem ist parken fast ausgeschlossen - auch die Parkgaragen sind oft überfüllt und extrem teuer.

Hotels

Unterkunft

In New York findet man Hotels aller großen, internationalen Ketten. Daneben gibt es Unterkünfte im so genannten "European Style" in kleineren, persönlichen Hotels sowie Bed-and-Breakfast-Unterkünfte. Auch Jugendherbergen und Hostels sind Übernachtungsmöglichkeiten, die zwar wenig Komfort bieten, aber günstig sind.

Aufgrund der hohen Belegungsrate (um die 80 Prozent) empfiehlt sich eine frühzeitige Hotelreservierung, vor allem in der Hauptsaison von kurz vor Ostern bis Anfang Juli, September und Oktober, Ende November bis Anfang Januar und zu Kongressen. Viele Hotels bieten saisonal bedingt (z. B. von Januar bis März und im Juli/August) und am Wochenende spezielle Preise an. Bei der Buchung nach "Special Rates" fragen. Manchmal ist auch bei längerem Aufenthalt ein Rabatt verhandelbar. Wird das Hotelzimmer über ein Buchungsbüro wie Quikbook reserviert, erhält man zumeist eine Vergünstigung von etwa 20 bis 30 Prozent. Die Zahlung erfolgt dann beim Auschecken aus dem Hotel.

Zimmer können bequem telefonisch von Europa aus vorbestellt werden, man benötigt allerdings eine Kreditkarte.

Die Hotelpreise New Yorks sind in den Luxushotels mit die höchsten der Welt.

Vorsicht! Auf den angegebenen Preis der Hotelzimmer werden mehrere Steuern aufgeschlagen, die den Preis bis zu 20 Prozent erhöhen können.

Hotelpreise im Doppelzimmer ca.:

Standardhotels: 100 - 180 US$.

Gehobene Hotels: 180 - 300 US$.

Luxushotels: 300 US$.

Hotelreservierungen

Express Hotel Reservations New York

3825 Iris Avenue, Suite 200, 80301 Boulder. USA und Kanada, Tel.: (800) 407 33 51; Außerhalb USA, Tel.: (001 303) 440 84 81; Fax: (001 303) 440 01 66.

Spezialist seit 1987 auf dem Gebiet der Hotelreseriverungen in NYC für Geschäftsreisende. Niedrige Preise, Beratung von Experten. Internet: www.express-res.com.

NYC Company Reservation Service

Tel.: 1-888 219 10 76.

Online-Hotelreservierungsystem des Fremdenverkehrsamtes. Zimmer in über 160 New Yorker Hotels können direkt reserviert werden. Internet: www.nycvisit.com.

Praktische Tipps

Sicherheit

Die Sicherheitssituation in New York hat sich Dank des harten Durchgreifens der Polizei stark verbessert. New York ist die sicherste Großstadt der USA geworden. In den U-Bahnen wird so wenig gestohlen wie noch nie und Harlem gilt auch jenseits der 125th Straße als ungefährlich. Insgesamt ist die Kriminalitätsrate in New York auf einem Tiefststand. In den ersten acht Monaten des Jahres 2010 verringerten sich die Kriminalitätsfälle um weitere 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Dennoch ist Vorsicht angebracht:

Insbesondere im Norden Manhattans ungefähr ab der 96th Street liegen sichere und unsichere Viertel dicht nebeneinander. Am besten informiert man sich im Hotel, welche Viertel zu meiden sind. Wer zufällig doch in solch einen Bezirk gelangt, sollte diesen zügig und zielstrebig, am besten mit einem Taxi, verlassen. Wertsachen sollten in der Safe Deposit Box des Hotels aufbewahrt werden. Keinen auffälligen Schmuck (auch keine Imitationen!) tragen und abends möglichst in einer Gruppe ausgehen. Nachts sind Stadtteile wie Harlem oder die Bronx genauso zu meiden, wie Spaziergänge im Central Park und im Gebiet um die City Hall. Auch wird geraten, nachts nicht alleine U-Bahn zu fahren. Am besten wartet man abends und nachts in dem besonders gekennzeichneten Wartebereich "off hour waiting area", den es in jeder Subway-Station gibt. Dieser Bereich ist meist videoüberwacht und wenn man dort einsteigt, sitzt man automatisch in dem Zug, in dem der zweite Fahrer mitfährt. Wesentlich sicherer als die U-Bahn sind Taxis und Busse. Bei Autofahrten sollten zur Sicherheit immer die Türen verriegelt werden.

Sollte es zu einem Raub kommen, ist es ratsam, keinen Widerstand zu leisten. Man sollte den Tätern alles geben, was sie verlangen. Die Verbrecher nie direkt ansehen, da dies im schlimmsten Fall als Provokation empfunden wird. Nach dem Überfall sofort die nächste Polizeistation aufsuchen.

Geld

4.2.2 Währungseinheit

Die Währungseinheit ist der US-Dollar (US$). Ein US-Dollar = 100 Cents.

Umgangssprachlich wird der Dollar auch "Buck" genannt, der Cent "Penny", das Fünf-Cent-Stück "Nickel", 10 Cent sind ein "Dime" und 25 Cent ein "Quarter".

4.2.3 Zahlungsverkehr

Die Ein- und Ausfuhr von Fremd- und Landeswährung ist unbeschränkt möglich.

Bei der Einfuhr von Fremd- oder Landeswährung im Gegenwert von über 10.000 US-$ (Zollformular 790 "Currency Report") muss jedoch deklariert werden. In Bezug auf Devisenfragen gelten "miteinander Verwandte" juristisch als eine Person!

Kreditkarten sind das gängige Zahlungsmittel in den USA und bei der Anmietung eines Zimmers oder eines Autos beinahe unumgänglich. Travellerschecks (in US$) können nicht nur in Wechselstuben und einigen Banken, sondern auch in vielen großen Geschäften und Kaufhäusern eingewechselt werden, aber meistens nur mit Reisepass. An Geldautomaten (ATM), die das blaue Cirrus-Zeichen tragen, kann man problemlos mit der EC-Karte Geld abheben. Diese Variante Geld abzuheben ist günstiger als die mit der Kreditkarte.

4.2.4 Kaufkraft

Die Kaufkraft für einen Euro beträgt für den deutschen Urlauber in den Vereinigten Staaten von Amerika 1,02 Euro (Stand: Mai 2011).

4.2.5 Banköffnungszeiten

Mo bis Fr 9-16 Uhr. An Wochenenden und Feiertagen sind nur die Bankschalter in den internationalen Flughäfen geöffnet.

Kommunikation

4.3.2 Telefon

Die Ländervorwahl für die USA ist 001. Die Vorwahl für Manhattan ist 212, 917 und 646; für die Bronx, Brooklyn, Queens und Staten Island 718 und 347. Um von einem Stadtteil New Yorks in den anderen zu telefonieren, muss vorweg die Landeskennung 1 gewählt werden, dann folgt die Vorwahl des gewünschten Bezirks.

Aus den USA nach Deutschland wählt man 01149, die Ortsvorwahl ohne die 0 und dann die Teilnehmernummer.

Viele öffentliche Telefonapparate in New York können nur noch mit Telefonkarten benutzt werden, die die verschiedenen Telefongesellschaften anbieten (Gebührenvergleich lohnt sich). Sehr unkompliziert ist eine amerikanische "prepaid calling card", eine Karte mit vorausbezahlten Einheiten, die sowohl für Ortsgespräche als auch für internationale Gespräche - auch vom Hotelzimmer aus - geeignet ist. Diese Karten können in Supermärkten, an Tankstellen oder Kiosken gekauft werden. Hier wählt man nach einer auf der Karte angegebenen Vorwahl und einer freizurubbelnden Codezahl die gewünschte Nummer (unbedingt beim Kauf eine Telefonkarte mit "no connection fee" verlangen - bei diesen Karten wird keine zusätzliche Gebühr für jeden Verbindungsaufbau fällig).

Ohne Telefonkarte laufen viele Ferngespräche über einen Telefonisten (Operator), den man über die Vorwahl 0 erreicht. Man teilt ihm die gewünschte Nummer mit, und er/sie sagt einem, wie viel Geld man einwerfen muss. Telefonate zwischen Manhattan und den anderen Bezirken gelten als Ortsgespräche (25 Cents für die ersten drei Minuten). Ferngespräche vom Hotel aus sind sehr teuer. Sogar für inneramerikanische Telefonate von Staat zu Staat werden erhebliche Gebühren verlangt.

Nummern mit der Vorwahl 800 und 888 sind Servicenummern und innerhalb der USA gebührenfrei (toll free). Man muss eine 1 vorwegwählen, also z.B. 1-800... Diese Nummern gelten aber nur für das Festnetz, vom Mobiltelefon fallen dafür Kosten wie für ein Inlandsgespräch an. "R-Gespräche", bei denen der Angerufene die Kosten übernimmt, werden über kostenfreie Nummern der US-Gesellschaften vermittelt.

Eine in den USA besonders ausgeprägte Art, sich Telefonnummern zu merken, ist es, die Zahlenreihe in Buchstaben umzusetzen. Eine äußerst praktische Weise, die sich in Europa erst durchzusetzen beginnt. So bedeutet z.B. 1-800-HILTON = 1-800-44 58 66.

4.3.3 Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/1900 und iDEN. Die Karte des einheimischen Handys kann verwendet werden, allerdings wird ein so genanntes Triband- oder Quadband-Handy benötigt. An den Flughäfen und in der Stadt können Handys gemietet werden. Derzeit bestehen Roamingverträge mit Anbietern in den USA von T-Mobile, E-Plus, O2 und Vodafone.

Für die Netztechnik iDEN wird ein spezielles iDEN Mobiltelefon benötigt.

Der Gebrauch von Handys in Theaters, Kinos und Museen kann mit einem Ordnungsgeld belegt werden.

4.3.4 Post

Öffnungszeiten: Mo bis Fr 8/9-17 Uhr, Sa 8-14 Uhr. Die Hauptpostämter sind 24 Stunden lang geöffnet. Die Adresse der New Yorker Hauptpost ist 421 8th Avenue (at 33th Street), direkt hinter dem Madison Square Garden.

Tipp

Da es in den USA relativ wenige Postämter gibt, sollte man Briefmarken in größeren Mengen kaufen. Hotels und Geschäfte haben Briefmarkenautomaten, die aber 25 Prozent teurer sind.

4.3.5 Mail/Internet

In New York ein Internet-Café zu finden ist gar nicht so einfach, da fast jeder im Big Apple einen Internetanschluss Zuhause hat.

Hat man ein portables Gerät dabei, kommt man in New York relativ einfach ins World Wide Web: In allen Starbucks Coffees und in vielen großen Buchhandlungen (wie Barnes Noble) gibt es Hotspots, wo man sich gegen eine Gebühr ins Wireless Internet einloggen kann. In der New York Public Library (Fifth Avenue at 42nd Street, Manhattan) hat man Free Access.

Notdienste

Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Tel.: 911.

Medical Director, NY Hotel Urgent Medical Services

952 5th Avenue, Suite 1D (zwischen 76th und 77th Streets), 10021 New York. Tel.: (212) 737 12 12 (24 Stunden).

Anerkannter medizinischer und zahnärztlicher Notdienst, der rund um die Uhr erreichbar ist und bei Bedarf auch Krankenbesuche im Hotel macht.

Internet: www.travelmd.com.

New York Downtown Hospital

170 William Street, 10038 New York. Tel.: (212) 312 50 00. Emergency Center des Hospitals (24 Stunden Notfallaufnahme): Lower Manhattan, Gold Street, between Spruce and Beekman Streets, Tel.: (212) 312 50 70. Internet: www.downtownhospital.org.

Zahnärztlicher Notdienst

345 E. 24th Street/First-Second Av. Tel.: (212) 998 98 72, außerhalb der Sprechzeiten Tel.: (212) 998 98 18.

Find a doctor, Tel.: (212) 312 58 00.

Duane Reade (24-Stunden-Apotheken):

- 155 E 34th Street, 3rd Avenue, Manhattan, Tel.: (212) 683 30 42.

Weitere Filialen

- 250 W 57th Street, Broadway, Manhattan. Tel.: (212) 265 21 01.

- 1279 3rd Ave 200 E 74th Street, Manhattan. Tel.: (212) 744 26 68.

- 2522 Broadway, Manhattan.

ADAC-Notruf-Station USA, Pannenhilfe, Tel.: 188 82 22 13 73.

AAA - American Automobile Association (Triple A), Pannenhilfe, Tel.: 1-800 AAA-HELP bzw. 1-800 222 43 57.

Sperr-Notruf

Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (von USA aus: (01149) 116 116) sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.

Hinweise für Behinderte

4.5.1 Allgemeine Beschreibung

New York ist eine relativ behindertengerechte Stadt. So haben viele Busse Rampen für Rollstuhlfahrer bzw. können abgesenkt werden, um den Einstieg für körperlich Behinderte zu erleichtern. Viele Subway-Stationen sind mit Fahrstühlen, Rampen und öffentlichen Telefonen für mobilitätseingeschränkte Personen eingerichtet. Für die meisten Fahrten erhalten Behinderte eine Ermäßigung von 50 Prozent. Zahlreiche Telefonzellen sind mit Hörhilfen für Schwerhörige ausgestattet. Hotels, Bürogebäude und Kaufhäuser sind in der Regel für Rollstuhlfahrer geeignet. Die meisten Museen sind behindertenfreundlich eingerichtet; einige Museen organisieren sogar für Taube, Blinde und Gehbehinderte Führungen. Theater halten Plätze für Behinderte und Rollstuhlfahrer bereit und bieten Vergünstigungen für körperlich Behinderte.

4.5.3 Nützliche Adressen

Mayor's Office for People with Disabilities

100 Gold Street, 2nd Floor, 10038 New York. Tel.: (212) 788 28 30, Fax: (212) 341 98 43, TTY (212) 788 28 38.

Neben Informationen für Behinderte ist hier auch die kostenlose 100-seitige Broschüre "Access New York" erhältlich, die ausführliche Informationen zu kulturellen Institutionen, Theatern, Nightlife, Sportstätten und Touren für behinderte Menschen gibt. Internet: www.nyc.gov/html/mopd/.

Hospital Audiences, Inc.

548 Broadway, 3rd Floor, 10012 New York. Tel. (212) 575 76 76, Fax: (212) 575 76 69, E-Mail: hai@hospaud.org.

Arrangement von Theater- und Konzertbesuchen für Rollstuhlfahrer, Blinde und Taubstumme. Internet: www.hospitalaudiences.org.

Hands On Sign Interpreted Performances, Inc.

159-00 Riverside Drive West, Suite 7F, 10032 New York. Tel. (212) 740 30 87, Fax: (212) 740 41 57, E-Mail: hinfo@handsonorg.

Gebärdensprache für viele kulturelle Veranstaltungen wie Museums- und Theaterbesuche in NYC. Internet: www.handson.org.

Lokale Zeit

In New York liegt die Uhrzeit 6 Stunden hinter der MEZ.

In den USA gilt vom ersten Sonntag im April bis zum letzten Sonntag im Oktober die Daylight Saving Time, d.h. die Uhr wird um eine Stunde vorgestellt. Da auch in Europa für den größten Teil dieses Zeitraums Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied erhalten (nur für wenige Tage im März/April ist der Zeitunterschied in New York -7 Stunden bzw. im Oktober -5 Stunden).

Die Zeit von 0 bis 12 Uhr wird mit "a.m." (vor Mittag) und die Zeit von 12 bis 24 Uhr mit "p.m." (nach Mittag) bezeichnet.

Feiertage

New Year's Day: 1. Januar 2012.

Martin Luther King Day: Jährlich am dritten Montag im Januar.

Presidents Day (Washingtons Birthday): Jährlich am dritten Montag im Februar.

Memorial Day: Jährlich am letzten Montag im Mai.

Independance Day: 4. Juli 2012.

Labor Day: Jährlich am ersten Montag im September.

Columbus Day: Jährlich am zweiten Montag im Oktober.

Veteran's Day: 11. November 2011.

Thanksgiving: Jährlich am vierten Donnerstag im November.

Christmas Day: 25. Dezember 2011.

Strom

110/120 Volt Wechselstrom, 60 Hertz. Es sind amerikanische Blattstecker in Gebrauch. Adapter oder duale Stromschalter sind erforderlich. Viele Hotels stellen einen Föhn auf dem Zimmer zur Verfügung.

Maße und Gewichte

Es gilt das Imperiale System:

1 inch = 2,54 cm; 1 foot = 30,38 cm; 1 yard = 91,44 cm; 1 mile = 1,61 km; 1 pint = 0,47 l; 1 gallon = 3,785 l; 1 ounce = 28,35 g; 1 pound = 453,6 g.

Kleidung (US-amerikanische Größen in Klammern):

Damengrößen 34 (4), 36 (6), 38 (8), 40 (10), 42 (12), 44 (14), 46 (16)

Damenschuhe: 36 (4), 38 (6), 39 (7), 40 (8), 41 (9)

Herrenanzüge: 46 (36), 48 (38), 50 (40), 52 (42), 54 (44), 56 (46), 58 (48)

Herrenhemden: 36 (14), 37 (14,5), 38 (15), 39/40 (15,5), 41 (16), 42 (16,5), 43 (17)

Herrenschuhe: 41 (9), 42 (10), 43 (11), 44 (12), 45 (13), 46 (14), 47 (15), 48 (16)

Ansonsten werden auch die Größen S, M, L, XL, XXL bzw. 1X, 2X, 3X verwendet.

Trinkgeld

In den USA leben die Beschäftigten vom Trinkgeld. Unter 15 Prozent Trinkgeld zu geben, wird als grober Verstoß gegen die ungeschriebenen Gesetze der Gastronomie empfunden. Kellner und Taxifahrer erhalten 15 bis 20 Prozent, Bellboys (Pagen) einen US$ pro Gepäckstück.

Gesellschaftliche Verhaltensformen

Amerikaner sind herzlich, hilfsbereit, ungezwungen und sehr kontaktfreudig.

Sie grüßen mit festem Handschlag und direktem Augenkontakt, stehen aber bei der Unterhaltung um eine Armeslänge (Comfort Zone) auseinander.

Kennt man den Namen nicht, sind die Anredeformen Sir und Madam ausreichend und höflich. Man legt keinen allzu großen Wert auf Titel. Viele Amerikaner sprechen sich mit dem Vornamen an. Ausländer sollten abwarten, bis sie dazu aufgefordert werden. Im Geschäftsleben kommt man ohne große Umschweife schnell und direkt zum Punkt.

Gutes Benehmen und Pünktlichkeit haben trotz der lockeren Umgangsformen einen hohen Stellenwert. Gedränge oder Ungeduld gibt es nicht - man stellt sich in einer Reihe an und wartet auf die Frage "who's next"? (Wer ist der Nächste?).

In einem Restaurant wartet man am Eingang neben dem Schild "please wait to be seated!" (Sie werden platziert!), bis man vom Personal an den Tisch geführt wird. Die Rechnung nach dem Essen wird ungefragt gebracht: langes Herumsitzen in einem Restaurant ist unüblich.

Schnell ausgesprochene Einladungen wie "come and see me" oder "give me a call" sind zumeist als Floskeln zu verstehen.

Bei Gesprächen sollte man die Themen Sex, Waffengesetze und die Rassenfrage vermeiden. Mit dem Thema Geld hingegen wird locker umgegangen. Man sollte sich daher nicht wundern, wenn man nach dem Einkommen gefragt wird.

Rauchen ist in öffentlichen Gebäuden, Flughäfen, Bahnhöfen, Büros, Restaurants, Bars und Diskotheken gesetzlich verboten.

Kleidung

Ganz allgemein wird die gleiche Bekleidung wie in Mitteleuropa benötigt. An der Ostküste, speziell in New York, ist die Luftfeuchtigkeit in den Sommermonaten sehr hoch. Daher sind viele Bürogebäude, Läden, öffentliche Gebäude und Hotels mit Klimaanlagen ausgestattet und man sollte immer ein leichtes Jackett oder eine Jacke dabeihaben. Regenschutz ist immer empfehlenswert.

Im Geschäftsleben ist konservative Kleidung üblich; in guten Restaurants sollten Männer mit Krawatte und Jackett bekleidet erscheinen.

Beste Reisezeit

Die besten Zeiten für einen New York-Besuch sind der Frühling von Ende April bis Anfang Juni und der "Indian Summer", der Spätsommer, im September und Oktober mit angenehmen Tagestemperaturen um 20 ºC und wenigen Regentagen.

Sightseeing

Die Stadt kennenlernen

New York ist eine der wenigen Städte Amerikas, in denen man sehr gut zu Fuß gehen kann. Am besten stattet man sich hierfür vorher beim New York City's Official Visitor Information Center oder beim Times Square Information Center mit einem kostenlosen Stadtplan aus.

Zur Orientierung: Das Straßennetz Manhattans ist angelegt wie ein Schachbrett. Alle Straßen von Nord nach Süd und umgekehrt heißen "Avenue" (Ausnahme: Broadway), die Zahl wird ausgeschrieben (z. B. Fifth Avenue). Alle Straßen von Ost nach West und umgekehrt werden "Street" genannt, die Zahl wird als Ordnungszahl angegeben (z. B. 42nd Street).

New York zum Nulltarif:

Wer gut organisieren kann, kann einen Tag lang umsonst die ausgefallensten Sehenswürdigkeiten der Stadt erkunden.

Am Morgen bietet sich der Besuch im botanischen Garten in Queens an - der Eintritt ist frei (Internet: www.queensbotanical.org). Die eindrucksvolle Skyline New Yorks kann man von der Staten Island Ferry erleben. Dieser Spaß (Round Trip) dauert rund 25 Minuten und kostet nichts. Mittwochs und freitags gibt es eine kostenlose Führungen durch das Grand Central Terminal (Internet: www.grandcentralterminal.com). Jeden Donnerstag und Samstag veranstaltet die Downtown Alliance einen kostenlosen Rundgang durch Downtown Manhattan. Start ist um 12 Uhr am US Custom House (One Bowling Green), eine vorherige Reservierung ist nicht nötig (www.downtownny.com).

Freien Eintritt in ihre Ausstellungen bieten täglich zum Beispiel das Whitney Museum of American Art at Altria (120 Park Avenue at 42nd Street), das National Museum of the American Indian (Alexander Hamilton US Custom House, One Bowling Green), die Erlebniswelt "Sony Wonder Technology Lab" (Sony Plaza Public Arcade), die Hispanic Society of America (Audubon Terrace, Broadway zwischen 155 und 156 Streets) und die Forbes Magazine Galleries (62 Fifth Avenue), das Privatmuseum des Millionärs Malcolm Forbes. Abrunden lässt sich der Tag im Central Park im Juli und August mit kostenlosen Aufführungen der Central Park Summer Stage (Internet: www.summerstage.org).

Kostenlos vorankommen kann man in Downtown Manhattan mit dem "Downtown Connection Bus". Dieser hält an jedem wichtigen Ziel zwischen South Street Seaport und Battery Park City und bietet somit eine bequeme Möglichkeit Downtowns Shops, Restaurants und Attraktionen zu erkunden. Er verkehrt täglich von 10 bis 19.30 Uhr, alle zehn Minuten.

Stadtbesichtigungen

Big Apple Greeter

1 Centre Street, Suite 2035, 10007 New York. Tel.: (212) 669 81 59, E-Mail: visitrequest@bigapplegreeter.org.

Big Apple Greeter veranstaltet individuelle, kostenlose Touren durch NYC, die von ehrenamtlichen New Yorkern geführt werden. Das Besichtigungsprogramm bringt den Besuchern den einzigartigen Charme der Stadt näher und führt zu den weniger bekannten Sehenswürdigkeiten und eher unscheinbaren Ecken in den fünf Stadtbezirken. Die Guides zeigen dabei den Besuchern die Stadt aus ihrer persönlichen Perspektive. Da die Touren immer ausgebucht sind, sollte die Anmeldung mindestens drei bis vier Wochen im Voraus stattfinden. Die Guides sprechen insgesamt über 20 Sprachen.

Internet: www.bigapplegreeter.org.

Big Onion Walking Tour

476 13th Street, Brooklyn, 11215 New York. Tel.: (212) 439 10 90, E-Mail: info@bigonion.com.

Wer nicht gerne auf eigene Faust unterwegs ist oder wen Spezialthemen interessieren, der bucht am besten bei Big Onion Walking Tours einen der zweistündigen Rundgänge, die alle von Guides geführt werden, die einen Universitätsabschluss in amerikanischer Geschichte haben. Bei den Touren, die vom New York Magazine als "The Best Walking Tours in New York" ausgezeichnet wurden, besucht man unter anderem Chinatown, Harlem und den Financial District.

Neu ist die Tour "Gangs of New York", die zu den Original-Schauplätzen des Kinofilms von Martin Scorsese, in die damaligen Five Points, die Slums von New York, geht.

Internet: www.bigonion.com.

Central Park Bike Tours

203 West 58th Street, 10019 New York. Tel.: (212) 541 87 59, E-Mail: biketours1@aol.com.

Im Central Park, der berühmten New Yorker Grünanlage, gibt es einige unbekannte Ecken, die man mit dem Fahrrad erkunden kann. Die zweistündige geführte Fahrradtour beinhaltet unter anderem die Besichtigung des Belvedere Castle, des Shakespeare Garden und der Strawberry Fields, die dem Andenken von John Lennon gewidmet sind. Die Radtouren werden täglich veranstaltet.

Internet: www.centralparkbiketour.com.

Circle Line Seaport

West 42nd Street, Pier 83, 10038 New York. Tel.: (212) 563 32 00, Gruppen Tel.: (212) 630 88 85, E-Mail: info@circleline42.com und groups@circleline42.com.

Ganzjährige Bootsrundfahrten um Manhattan, vorbei an den Höhepunkten des Big Apple. Von den Stadtführern an Bord erfährt man dabei alles über die Geschichte von New York. Zum Angebot gehören außerdem Abendtouren und saisonal verschiedene Bootsfahrten mit Live-Musik. Nervenkitzel verspricht die abenteuerliche, 30-minütige Fahrt mit dem Schnellboot Beast (Mai bis Mitte Oktober).

Ablegestelle für alle Bootsfahrten: Pier 83, West 42nd Street am Hudson River.

Internet: www.circleline42.com.

Hafen-Touren mit NY Waterways

4800 Avenue at Port Imperial, Weehawken, 07086 New York. Tel.: 1-800-53-FERRY, E-Mail: customerservice@nywaterway.com.

Die Reederei NY Waterways bietet ganzjährig verschiedene Bootstouren im New Yorker Hafen sowie ins Umland von New York an.

Beispiele:

- "Skyline Cruise" (90 Minuten), vorbei an den Wahrzeichen New Yorks - Empire State Building, United Nations, Brooklyn Bridge und Freiheitsstatue.

- "City Lights Cruise" (90 Minuten), die Sonnenuntergangsfahrt passiert die Manhatten Skyline. Kostenlose Zubringerbusse transportieren die Passagiere zum Pier 78 in Midtown (West 38th Street at Hudson River Park). Die Route der Zubringerbusse geht täglich durch Manhattan - man kann auf der 57th, 49th, 42nd und 34th einsteigen.

Internet: www.nywaterway.com.

Harlem Spirituals - New York Visions

690 Eight Avenue, 10036 New York. Tel.: (212) 391 09 00, E-Mail: info@harlemspirituals.com.

Harlem Spirituals bietet informative und unterhaltsame Jazz- und Gospel-Touren. Sonntag morgens inklusive dem Besuch eines authentischen Gospel-Kirchenkonzerts. Zum weiteren Angebot gehören kulturelle und ethnische Touren, die durch Manhattan, Brooklyn und die Bronx führen. Führungen gibt es in mehreren Sprachen: Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch und Spanisch.

Internet: www.harlemspirituals.com.

Hop-on-/Hop-off-Tour - City Sights NY

47-25 27th Street, Long Island City, 11101 New York. Tel.: (212) 812 27 00, Fax: (718) 361 73 77, E-Mail: info@citysightsny.com.

Office in Deutschland: Get It Across Marketing, Neumarkt 33, Köln. Tel.: (0221) 233 64 09.

Besucher haben die Gelegenheit, die Metropole in Doppeldeckern zu entdecken. Dazu gehört auch der Service, mit dem zwei Tage gültigen Ticket je nach Belieben ein- und wieder aussteigen zu können. Die Hop-on, Hop-off-Touren führen zu 25 bedeutenden Touristenattraktionen der Stadt, die sich zwischen dem Central Park im Norden und Downtown im Süden befinden. Die Busse verkehren täglich zwischen 8 und 18 Uhr im 20-Minuten-Intervall. Während der kommentierten Fahrt hat man von den Sitzen auf dem offenen Oberdeck einen fantastischen Ausblick (in den kalten Wintermonaten ist das Oberdeck verglast).

Weiterhin bietet City Sights NY eine Hop-on, Hop-off-Tour durch Harlem, dem Zentrum der afroamerikanischen Kultur, mit dem Titel "Uptown Treasures und Harlem" an.

Abfahrt jeweils: City Sights NY Visitor Center in Madame Tussauds, 234 West 42nd Street (Times Square) und 8th Avenue zwischen 49th und 50th Streets.

Internet: www.citysightsny.com.

Liberty Helicopter Tours

West 30th Street 12th Avenue, 10001 New York. Tel.: (212) 967 64 64, toll free 800 542 99 33, E-Mail: sales@libertyhelicopters.com.

Ein einmaliges Erlebnis ist es New York aus der Vogelperspektive zu erleben. Aus dem Hubschrauber genießt man einen einmaligen Blick auf die Attraktionen des Big Apples, wie Empire State Building, Freiheitsstatue und Central Park. Es gibt verschiedene Flugrouten, die ab 150 US$ pro Person beginnen. Die Durchführung der Flüge ist wetterabhängig.

Internet: www.libertyhelicopters.com.

On Location Tours

330 East 91 Street, 10128 New York. Tel.: (212) 683 20 27, Tickets, Tel.: (212) 209 33 70; E-Mail: service@zerve.com.

On Location bringt Fans zu über 40 Drehorten in Manhattan von bekannten Fernsehserien und Kinofilmen. Unter anderem wird das Restaurant aus "Spiderman", die Feuerwache aus dem Kinohit "Ghostbusters" und Schauplätze des Kinofilms "Der Teufel trägt Prada" besucht. Daneben sind Touren zu Locations bekannter Kult-Serien, wie "Sex and the City" oder "Die Sopranos" im Programm. Die Touren leiten einheimische Schauspieler, die Insider-Informationen und zusätzliche Fakten zu den Serien und Filmen liefern. Einige Führungen werden auch in Deutsch angeboten.

Internet: www.sceneontv.com.

Queens Jazz Trail

Flushing Town Hall, 137-35 Northern Boulevard, 11354 New York. Tel.: (718) 463 77 00, E-Mail: ekodadek@flushingtownhall.org.

Der Jazz Trail durch Queens versetzt in die Gründerjahre des Jazz zurück. Die Tour wird von der Flushing Town Hall arrangiert und hat die Viertel, Clubs und Museen, die dem Jazz in Amerika gewidmet sind und in denen Jazzlegenden wie Dizzy Gillespie, Louis Armstrong, Billie Holiday, Ella Fitzgerald, Count Basie und Tony Bennett auftraten, im Programm. Zu den Höhepunkten des Rundgangs zählt ein Besuch im Louis-Armstrong-Museum mit der weltweit größten Material-Sammlung rund um "Satchmo". Die Rundgänge werden jeden ersten Samstag im Monat (13-16 Uhr) veranstaltet.

Internet: www.flushingtownhall.com.

A Slice of Brooklyn Pizza Tour

Tel.: (212) 209 33 70, E-Mail: info@bknypizza.com.

Laut dem "Food Network", dem "Travel Channel" und dem "Zagat Survey" ist die "A Slice of Brooklyn Pizza Tour" die einzige geführte Bustour der Stadt durch die besten Pizzerien von Brooklyn. Dabei kann man der Speise - ob sizilianisch oder neapolitanisch - im Detail auf den Grund gehen und natürlich probieren. Der Tourguide Tony Muia besucht mit den Teilnehmern in den knapp fünf Stunden aber auch bekannte Filmdrehorte ("Saturday Night Fever", "Der Duft der Frauen" oder "The French Connection").

Internet: www.bknypizza.com.

Queens Bridge and Hollis Rap Tour

Hush Tours, 292 Fifth Avenue, Suite 608, 10001 New York. Tel.: (212) 209 33 70, E-Mail: info@hushtours.com.

Den Stadtteil Queens - eine Hochburg des Rap - auf einer geführten Tour erleben. Der Streifzug - untermalt von lockeren Beats - führt unter anderem an Graffiti-Kunst und an den Silver Cup Studios vorbei, wo so berühmte Rapper wie LL Cool, Run DMC und 50 Cent ihre Platten aufnahmen. Am Ende der Tour steht "Hip-Hop-Karaoke" auf dem Programm.

Internet: www.hushtours.com.

Harlem Hip Hop Tours

69 West 106th Street, Suite 58, New York. Tel: (212) 769 90 47, gebührenfrei 800 655 20 91, E-Mail: info@h3tours.com. Geöffnet: Do, Fr, Sa 9, 13 und 17 Uhr. Startpunkt: Broadway zwischen 50. und 51. Straße.

Während der dreistündigen Hip Hop Tour führt die Bus-Rundfahrt zu den großen Schauplätzen der Szene wie den wichtigsten Plattenlabels (Bad Boy Entertainment, Def Jam Records) sowie zu Clubs und Theatern wie dem Cotton Club, dem Apollo Theater und der Graffiti Hall of Fame. Für Souvenirs ist ein Halt am bekannten Sean John Hip Hop Clothing Store eingeplant. Internet: www.harlemhiphoptours.com.

Museen

American Museum of Natural History

79th Street at Central Park West, 10024 New York. Tel.: (212) 769 51 00, Tickets Tel.: (212) 769 52 00. Geöffnet: täglich 10-17.45 Uhr. Subway: 81st Street/Museum of Natural History.

Das American Museum of Natural History zählt zu den größten und innovativsten Naturkundemuseen der Welt. Auf fünf Stockwerken wird nahezu die komplette Geschichte der Menschheit abgedeckt - von der Steinzeit bis ins Weltraumzeitalter. Die Sammlung ist derart umfangreich, dass ein Tag für den Besuch des Museums nicht ausreicht. Besonders empfehlenswert sind die Hall of Biodiversity mit ihren begehbaren Dioramen eines Regenwaldes, die Hall of Oceans mit der Nachbildung eines 30 Meter langen Blauwals sowie die berühmte Dinosaurierabteilung - bereits im Foyer lehrt der Barosaurus Lentus die Besucher das Staunen. Die neueste Attraktion ist das Rose Center for Earth and Space mit dem Hayden Planetarium, die modernste Weltraumshow der Welt (Vorstellungen alle 30 Minuten, Mo bis Fr 10.30-16.30 Uhr, Sa/So 10.30-17 Uhr). Für das IMAX-Kino und die Space-Show wird separater Eintritt erhoben.

Internet: www.amnh.org.

American Museum of the Moving Image

35th Avenue at 37th Street, 11106 New York. Tel.: (718) 784 00 77. Geöffnet: Nach der Renovierung wird das Museum nach dem 15. Januar 2011 wieder geöffnet sein. Subway: Steinway Street (34 Avenue Exit).

Das erste und einzige amerikanische Film- und Fernsehmuseum präsentiert in Wechselausstellungen in den Astoria-Studios im Stadtteil Queens rund 60.000 Requisiten und Erinnerungsstücke, insbesondere über die Filmgeschichte New Yorks. Die Hauptausstellung "Behind the Screen" zeigt wie Film und Fernsehprogramme produziert, vermarktet und ausgestellt werden. Zusätzlich kann man sich auch über die Techniken, die für Film und Fernsehen eingesetzt werden, informieren und teilweise selbst ausprobieren. Am Wochenende gibt es Kinofilme.

Hinweise für behinderte Besucher

Alle Sammlungen sind mit dem Rollstuhl zugänglich. Rollstühle können kostenlos ausgeliehen werden.

Internet: www.ammi.org.

Brooklyn Museum of Art

200 Eastern Parkway, 11238 New York. Tel.: (718) 638 50 00, E-Mail: information@brooklynmuseum.org. Geöffnet: Mi 11--18 Uhr, Do/Fr 11-22 Uhr, Sa/So 11-18 Uhr, erster Sa im Monat 11-23 Uhr. Subway: Eastern Parkway/Brooklyn Museum.

In einem monumentalen Beaux-Arts-Gebäude ist das zweitgrößte Kunstmuseum in New York City untergebracht. Seine weltberühmte Sammlung umfasst mehr als eine Millionen Objekte, von koptischen, griechischen, römischen und nahöstlichen Meisterstücken bis zur zeitgenössischen Kunst aus nahezu allen Kulturkreisen. Die Ägypten-Sammlung zählt weltweit zu den wertvollsten und eindrucksvollsten Sammlungen dieser Art. Im Erdgeschoss des Museums werden ständig wechselnde, erstklassige Sonderausstellungen gezeigt. Mit Geschenke-Shop und Café.

Hinweise für behinderte Besucher

Das Museum ist rollstuhlgängig. Rollstühle können ausgeliehen werden. Hörhilfen sind einsetzbar.

Internet: www.brooklynmuseum.org.

Frick Collection

1 East 70th Street, 10021 New York. Tel.: (212) 288 07 00, E-Mail: info@frick.org. Geöffnet: Di bis Sa 10-18 Uhr, So 11-17 Uhr, an Feiertagen geschlossen. Kinder bis zum 10. Lebensjahr haben keinen Einlass, Jugendliche unter 16 Jahren müssen in Begleitung eines Erwachsenen sein. Subway: 68th Street/Hunter College.

Ein "Muss" für Kunstliebhaber ist die Frick Collection, eine der berühmtesten privaten Kunstsammlungen der Welt. Sie ist die Hinterlassenschaft von Henry Clay Frick (1849-1919), einem schwerreichen Industriellen, der im Stahlgeschäft sein Geld verdiente. In den luxuriösen Räumen seines ehemaligen Stadtpalais kommt die großartige Sammlung europäischer Malerei und Bildhauerkunst - von der Renaissance bis zum späten 19. Jahrhundert - richtig zur Geltung. Besondere Kostbarkeiten sind Rembrandts "Polnischer Reiter", Vermeers "Soldat und lachendes Mädchen" und Goyas "Die Schmiede". Sehr eindrucksvoll sind auch der Salon, die Bibliothek und das Speisezimmer des Wohnhauses. Neben der ständigen Ausstellung gibt es Wechselausstellungen, Musikvorführungen und Vorträge sowie eine öffentlich zugängliche Bücherei zu westlicher Kunst.

Internet: www.frick.org.

Intrepid Sea-Air-Space Museum

Pier 86, West 46th Street und 12th Avenue, 10036 New York. Tel.: (212) 245 00 72. Geöffnet: Di bis So 10-17 Uhr, April bis Oktober Mo bis Fr 10-17 Uhr, Sa/So 10-18 Uhr. Subway: 42nd Street, dann Fußweg oder M42 West Bus bis Hudson River (12th Avenue).

Der altgediente US-Flugzeugträger "Intrepid" ist seit 1982 ein schwimmendes Museum am Ufer des Hudson River. Historische Flugzeuge, Raketen, Raumkapseln, Satelliten und eine Concorde der British Airways können an Deck besichtigt werden. In der virtuellen Flugzone können sich Besucher am Simulator des A-6 Cockpits versuchen. Audiovisuelle Shows geben filmische Einblicke in das Leben an Bord.

Internet: www.intrepidmuseum.org.

Madame Tussauds New York Wax Museum

Times Square, 234 West 42nd Street, 10036 New York. Tel.: (800) 246 88 72, E-Mail: info@madametussaudsny.com. Geöffnet: So bis Do 10-20 Uhr, Fr/Sa 10-22 Uhr (Ende Mai bis Anfang September täglich 10-22 Uhr). Subway: Port Authority oder 42nd Street/Times Square.

Nach London, Amsterdam, Las Vegas, Berlin und Hongkong hat auch New York ein Madame Tussaud's-Wachsfiguren-Museum. Zu sehen sind über 200 lebensechte Wachsnachbildungen bekannter Persönlichkeiten aus Geschichte, Film, Musik und Sport - von Sitting Bull über Benjamin Franklin und John F. Kennedy bis hin zu Marilyn Monroe, Jennifer Lopez und Brad Pitt. Eine Multimedia-Ausstellung führt hinter die Kulissen des Museums und zeigt die Entstehung der Figuren.

Hinweise für behinderte Besucher

Das Museum ist mit dem Rollstuhl zugänglich. Rollstühle können an der Information kostenlos ausgeliehen werden. Hilfe wird gern angeboten.

Internet: www.madametussauds.com/NewYork/.

Museum of Jewish Heritage - A living Memorial to the Holocaust

36 Battery Place, 10280 New York. Tel.: (646) 437 42 00, Tickets (646) 437 42 02. Geöffnet: So bis Di und Do 10-17.45 Uhr, Mi 10-20 Uhr, Fr und an jüdischen Feiertagen 10-15 Uhr. Subway: Bowling Green, Whitehall Street oder South Ferry.

Das Museum des Jüdischen Erbes ist zweifellos eine der interessantesten und bewegendsten Ausstellungen New Yorks. Die Gebäudeform ist einem Davidstern nachempfunden und soll schon von außen an die sechs Millionen getöteten Juden im Holocaust erinnern. Jüdisches Leben im 20. Jahrhundert vor, während und nach dem Holocaust wird anhand von Erzählungen, Fotos und Filmen beschrieben. Besonders bewegend sind die Aussagen von Überlebenden der Shoah, die in Videos von den durchlebten Schrecken erzählen. Das Museum will jüdische Traditionspflege und Totengedenken vereinen und die Erneuerung jüdischer Kultur in Israel und den Vereinigten Staaten zeigen. Es gibt Audio-Touren, einen Souvenir-Shop und ein Café.

Internet: www.mjhnyc.org.

Museum of Modern Art (MoMA)

11 West 53 Street, 10019 New York. Tel.: (212) 708 94 00, E-Mail: info@moma.org. Geöffnet: täglich außer Di 10.30-17.30 Uhr, Fr 10.30-20 Uhr. Subway: Fifth Avenue/53 Street oder 47-50 Street/Rockefeller Center. Jeden Freitag von 16 bis 20 Uhr ist der Eintritt frei.

Nach dem umfangreichsten Renovierungsprojekt seiner Geschichte hat das MoMa in Manhattan seit November 2004 wieder geöffnet. Mit 60.000 Quadratmetern hat sich die Ausstellungsfläche in dem neu gestalteten Museum - vom Japaner Yoshio Taniguchi entworfen - fast verdoppelt. Die rund 150.000 Exponate, eine der bedeutendsten Sammlungen moderner Kunst auf der Welt, sind auf sechs Museumsebenen verteilt zu sehen - Malerei und Skulptur, Druckgrafik und Buchillustration, Grafik, Architektur und Design, Fotografie, Film und Medien. Den Schwerpunkt bilden traditionsgemäß Malerei und Skulptur, darunter Klassiker der Moderne wie Van Goghs "Sternennacht", Monets "Seerosen", Picassos "Les Demoiselles d'Avignon", Warhols "Campbells Soup Cans" und "Der Tanz" von Matisse.

Daneben bietet das MoMa ein exzellentes Restaurant, Bildungs-, Weiterbildungs- und Filmprogramme, Vorlesungen über Sammlungen und Sonderausstellungen sowie einen Design- und Buchshop.

Internet: www.moma.org.

Museum of Sex

233 Fifth Avenue at 27th Street, 10016 New York. Tel.: (212) 689 63 37. Geöffnet: So bis Fr 11-18.30 Uhr, Sa 11-20 Uhr. Für Jugendliche unter 18 Jahren ist der Eintritt nicht gestattet. Subway: 28th Street/Broadway oder 28th Street/Park Avenue.

Das umstrittene Museum of Sex ist das erste offizielle Sexmuseum der USA. Die in einem ehemaligen Bordell untergebrachte Ausstellung widmet sich in erster Linie einer kulturhistorischen Verortung sexueller Praxen und Strömungen der Metropole, die von hier aus die künstlerischen wie gesellschaftspolitischen Entwicklungen des Landes geprägt haben sollen. Auf zwei Etagen befinden sich Exponate zur Geschichte der amerikanischen Homosexuellenbewegung. Fotodokumente erzählen unter anderem die Geschichte um die Ereignisse in der legendären Christopher Street und die Story eines Soldaten aus der Bronx, der sich in den 1950er Jahren zur Frau umoperieren lies - er gilt als Amerikas erster Transsexueller.

Ein Teil des Eintrittsgeldes geht an gemeinnützige Organisationen, darunter auch eine Aids- Forschungsstiftung. Internet: www.mosex.com.

Museum of the American Indian

George Gustav Heye Center, US Custom House, One Bowling Green, 10004 New York. Tel.: (212) 514 37 00, E-Mail: gghc-vs@si.edu. Geöffnet: täglich 10-17 Uhr, Do 10-20 Uhr. Subway: Bowling Green oder South Ferry. Freier Eintritt.

Das 1994 eröffnete Nationalmuseum der Indianer ist Teil der Smithsonian Institution und befindet sich im früheren US-Zollamt. Das Museum hat sich der Sammlung, Bewahrung und der Präsentation der Kunst und Kultur der Ureinwohner Nordamerikas verschrieben. Die Kollektion, hauptsächlich zusammengetragen durch George Gustav Heye, bietet eine enorme Vielfalt an kulturellem Material - einschließlich mehr als 800.000 Stücke mit außergewöhnlichem kunstvollem, religiösem und historischen Stellenwert, sowohl als auch Utensilien des täglichen Gebrauchs - von Speerspitzen des amerikanischen Urjägers bis hin zu modernen Kunstinstallationen. Alle Kulturkreise Nord-, Mittel- und Südamerikas werden in der Ausstellung behandelt, die fast alle Stämme der Vereinigten Staaten, größtenteils aus Kanada, und eine erhebliche Zahl an Kulturen aus Mittel- und Südamerika sowie auch aus der Karibik umfasst. Neben den Ausstellungen bietet das Museum viel Raum für Workshops, indianische Darbietungen, Theater und Filmvorführungen.

Hinweise für behinderte Besucher

Das Museum ist voll rollstuhlzugänglich. Infos: Tel.: (212) 514 37 58.

Internet: www.nmai.si.edu.

Museum of the City of New York

1220 Fifth Avenue at 103rd Street, 10029 New York. Tel.: (212) 534 16 72, E-Mail: info@mcny.org. Geöffnet: Di bis So 10-17 Uhr. Subway: 110th Street oder 103rd Street.

Hier kann man die Geschichte New Yorks sehen und erleben: Den "Big Apple" von dem kolonialen holländischen Vorposten bis zur großartigen und facettenreichen Metropole von heute. Insgesamt verfügt das Museum über 1,5 Millionen Objekte, zu denen Gemälde, Drucke, Fotografien, Kostüme, seltene Bücher, Skulpturen und vieles mehr gehören. Beachtung verdient die Foto-Sammlung, die zu den besten Amerikas zählt sowie die Ausstellung "Broadway. In den aktuellen Ausstellungen werden verschiedene Themen bezüglich New York City geboten.

Internet: www.mcny.org.

Solomon R. Guggenheim Museum

1071 Fifth Avenue at 89th Street, 10128 New York. Tel.: (212) 423 35 00, Besucherdienst, Tel.: (212) 423 36 18, Box Office Tel.: (212) 423 35 87, E-Mail: visitorinfo@guggenheim.org. Geöffnet: So bis Mi 10-17.45 Uhr, Fr 10-17.45 Uhr, Do geschlossen, Sa 10-19.45 Uhr. Subway: 86th Street. Geführte Touren werden angeboten.

Im weltberühmten Guggenheim Museum kommen Freunde der Avantgarde auf ihre Kosten. Das Museum besitzt eine der wichtigsten Sammlungen der klassischen Moderne des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Hier finden sich wichtige Werke von Paul Klee, Franz Marc, Pablo Picasso, Fernand Léger, Robert Delaunay, Wassily Kandinsky, Alexander Calder, Edgar Degas, Joseph Beuys, Robert Rauschenberg und vielen anderen. Schon das Gebäude selbst, entworfen von Frank Lloyd Wright, in der Form einer Betonspirale, ist sehenswert. Der Bau durchbricht jedes herkömmliche Verständnis eines Museums - es gibt keine Säle - mit dem Aufzug fährt der Besucher in das oberste Stockwerk und schlendert dann auf einer Rampe stetig abwärts. Im Vierteljahresrhythmus finden wechselnde Ausstellungen statt.

Tipp

Jeden ersten Freitag im Monat von 21 bis 1 Uhr finden im Guggenheim Museum die "First Fridays" statt, eine Party mit bekannten DJs, bei der auch die Sammlung zugänglich ist. Eintritt etwa 25 US$, für Mitglieder frei.

Hinweise für behinderte Besucher

Bis auf die "High Gallery" ist das Museum mit Rollstuhl zugänglich. Rollstühle können ausgeliehen werden. Behinderten WCs sind vorhanden, Blindenhunde erlaubt.

Internet: www.guggenheim.org.

The Metropolitan Museum of Art

1000 Fifth Avenue at 82nd Street, 10028 New York. Tel.: (212) 535 77 10. Geöffnet: Di bis Do und So 9.30-17.30 Uhr, Fr/Sa 9.30-21 Uhr. Subway: 86th Street oder 82nd Street and Fifth Avenue.

Das im Dezember 2007 wiedereröffnete, illustre Metropolitan Museum of Art, unmittelbar am östlichen Rand des Central Park gelegen, zählt zu den Top-Museen der Welt. Fünf Millionen Besucher kommen jährlich hierher um auf rund 140.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche Sammlungen zu allen wichtigen Kunstströmungen aus Amerika, Afrika, Asien, Ozeanien, Ägypten, Griechenland und dem Nahen Osten zu bewundern. Eine ganze Abteilung widmet sich nur der europäischen Malerei. Zu den bekanntesten Ausstellungsstücken des Museums zählen Van Gogh's "Weizenfeld mit Zypressen", John Sargent's "Madame X" sowie der Tempel von Dendur, den der römische Kaiser Augustus errichten ließ und der beim Bau des Assuan-Staudamms abgetragen wurde. Leider kann das Museum trotz aller Erweiterungen nur einen Viertel seiner rund 3,3 Millionen Exponate ausstellen. Da sich die Sammlungen stetig durch Schenkungen erweitern, müssen viele berühmte Kunstwerke in den Archiven verbleiben. Nach der Renovierung von 2007 wurden vor allem die "Nineteenth-Century European Paintings and Sculpture Galleries" erweitert.

Wer nicht auf eigene Faust versuchen möchte, den riesigen Museumskomplex zu erkunden, kann sich einer Führung anschließen. Zum Verschnaufen laden mehrere Cafés und Restaurants ein.

Tipp

Vom Dachgarten des "Lila Acheson Wallace Wing" genießt man einen fantastischen Blick auf den Central Park.

Die Mittelalterabteilung des Metropolitan Museum of Art - The Cloisters - liegt idyllisch im Fort Tryron Park (99 Margaret Corbin Drive) im Bezirk Washington Heights. Etwa die Hälfte der mittelalterlichen Werke aus dem 12. bis 15. Jahrhundert - Manuskripte, Buntglasfenster, Skulpturen, Schmuck, Reliquien und Gobelins - werden in diesem schönen Kloster in chronologischer Reihenfolge gezeigt. Öffnungszeiten: März bis Oktober Di bis So 9.30-17.15 Uhr, sonst Di bis So 9.30-16.45 Uhr. Der Eintritt zum Metropolitan Museum of Art berechtigt auch zum Besuch der Cloisters am selben Tag. Vom Metropolitan Museum of Art fährt ein Bus (M4) direkt zu den Cloisters. Infos: Tel.: (212) 923 37 00.

Internet: www.metmuseum.org.

The New York City Police Museum

100 Old Slip at South Street, 10005 New York. Tel.: (212) 480 31 00. Geöffnet: Mo bis Sa 10-17 Uhr, So 12-17 Uhr. Subway Bowling Green, Whitehall oder Wall Street.

Neben einem historischen Streifzug durch die Polizeigeschichte New Yorks, bei dem sowohl Uniformen, als auch Waffen ausgestellt werden, kann man auch eine Zelle eines New Yorker Gefängnisses, Streifenwagen und diverse Zweiräder, darunter berühmte Motorräder wie die roten "Indians", besichtigen. Eine audiovisuelle Ausstellung ermöglicht es, Polizisten direkt bei der Arbeit zuzusehen. Mehrere Bereiche im Museum beschäftigen sich mit dem 11. September 2001.

Hinweise für behinderte Besucher

Das Museum ist mit dem Rollstuhl zugänglich.

Internet: www.nycpolicemuseum.org.

Whitney Museum of American Art

945 Madison Avenue at 75th Street, 10021 New York. Tel.: (212) 570 36 00, E-Mail: info@whitney.org. Geöffnet: Mi, Sa und So 11-18 Uhr, Fr 13-21 Uhr. Subway: 77th Street. Geführte Touren werden angeboten.

Die Künstlerin Gertrude Vanderbilt Whitney gründete das nach ihr benannte Museum im Jahre 1931 mit etwa 700 Kunstwerken aus ihrem eigenen Besitz. Seitdem gilt es als Meilenstein in der Präsentation zeitgenössischer, amerikanischer Kunst. Die großen Namen sind alle vertreten, von den Realisten, Pop Artisten, Abstrakten Expressionisten bis hin zu den "Graffiti"-Künstlern: Warhol, Rauschenberg, Jasper Johns, Wesselman, Pollock, de Kooning, Basquiat und Haring.

Eine Sehenswürdigkeit ist auch das von Marcel Breuer entworfene Whitney-Gebäude selbst. Es gleicht einer stufenförmigen, auf dem Kopf stehenden Pyramide. Angeschlossen sind ein Museumsshop und das beliebte Sarabeth's Restaurant (bis Frühjahr 2011 zeitweise wegen Renovierung geschlossen).

Internet: www.whitney.org.

Morgan Library Museum

225 Madison Avenue at 36th Street, 10016 New York. Tel.: (212) 685 00 08, E-Mail: visitorservices@themorgan.org. Geöffnet: Di bis Do 10.30-17 Uhr, Fr 10.30-21 Uhr, Sa 10-18 Uhr, So 11-18 Uhr. Subway: 33rd Street oder Grand Central.

Nicht allzu weit weg von der New York Public Library liegt die Morgan Library, welche nach fast drei Jahren und 106 Millionen US-Dollar Renovierungskosten am 29. April 2006 wiedereröffnet wurde. Für die Umgestaltung des Museumsbaus war der italienische Stararchitekt Renzo Piano verantwortlich, der den ursprünglichen Bau von 1906 und die historischen Zubauten durch einen Pavillon aus Glas und Stahl verband. Neu sind unter anderem ein unterirdischer Konzertsaal und ein Lesesaal.

Den Grundstock der Bibliothek bildet die Privatbibliothek des amerikanischen Bankiers John Pierpont Morgan, der um 1890 mit dem systematischen Kauf wichtiger und wertvoller Manuskripte und Bücher, vor allem des Mittelalters und der Renaissance sowie von Autographen, Handzeichnungen und seltenen Büchern in besonders kostbaren Einbänden, begann. Heute gilt die Morgan Library als eine der größten Sammlungen der Welt mit Werken aus Kunst, Literatur, Musik und Geschichte. Viele der Schätze sind so kostbar, dass sie nur hinter Glas gezeigt werden können. Hervorzuheben sind eine Gutenberg-Bibel, das Stundenbuch der Katharina von Kleve, eine venezianische Bilderbibel, ein Mainzer Psalter und Bücher des ersten englischen Druckers William Caxton sowie Notenhandschriften von Beethoven, Bach, Schubert, Mozart, Brahms und Chopin.

Internet: www.morganlibrary.org.

Museum of Arts and Design (MAD)

2 Columbus Circle, 10019 New York. Tel.: (212) 299 77 77. Geöffnet: Di bis So 11-18 Uhr, Do 11-21 Uhr. Subway: 59th Street/Columbus Circle oder 57th Street and 7th Avenue.

Direkt am südwestlichen Rand des Central Parks liegt das MAD in einem markanten, im September 2008, bezogenen neuen Gebäude. Das mehr als 5.000 Quadratmeter große Museum widmet sich internationalen Alltags- und Kunstgegenständen aus dem 20. und 21. Jahrhundert. Der komplette sechste Stock beherbergt Bildungsprogramme sowie Künstler-Ateliers, die das Museum zur ersten multidisziplinären Institution machen, in der Künstler ihre Arbeit innerhalb des Museumsbesuches demonstrieren. Im 9. Stock bietet das Museums-Restaurant einen schönen Blick auf den Central Park.

Internet: www.madmuseum.org.

Smithsonian - Cooper Hewitt National Design Museum

2 East 91st Street, 10128 New York. Tel.: (212) 849 84 00. Geöffnet: Mo bis Fr 10-17 Uhr, Sa 10-18 Uhr, So 11-18 Uhr. Subway: 86th oder 96th Street.

Das Cooper-Hewitt-Museum ist das einzige Design Museum New Yorks und gehört weltweit zu den größten Sammlungen seiner Art. Dieses ist den Hewitt-Schwestern zu verdanken, die die Objekte ab 1897 zusammengetragen haben. Das Spektrum der Sammlung reicht von Möbeln über Gläser und Keramik bis hin zu Tapeten und Textilien. Außerdem werden regelmäßig Wechselausstellungen gezeigt. Das Museum befindet sich im 1901 erbauten Renaissance-Stadtschloss der Familie Carnegie. Diese bewohnte das große Haus mit den 64 Zimmern bis 1949, bevor es zunächst von der Columbia University und dann von der Carnegie-Stiftung der Smithsonian Institution genutzt wurde. Letztere erwarb 1967 die Bestände der Cooper-Stiftung und stellt sie seither in der Carnegie-Villa aus.

Hinweise für behinderte Besucher

Das Museum ist voll rollsuhlgängig. Rollstühle sind ausleihbar.

Internet: http://ndm.si.edu/.

Kirchen

Cathedral Church of St. John the Divine

1047 Amsterdam Avenue, 10025 New York. Tel.: (212) 316 75 40, Führungen, Tel.: (212) 932 73 47. Geöffnet: täglich 7-18 Uhr. Subway: 110th Street/Cathedral Parkway.

Der Bau der größten gotischen Kathedrale der Welt, 1892 mit byzantinischen und romanischen Anspielungen begonnen, ist bis heute unvollendet und eine Fertigstellung nicht in Sicht. Trotzdem lieben New Yorker Bürger aller Glaubensrichtungen die herrliche Kathedrale, auch wegen ihrer fröhlichen und einladenden Spiritualität. Zu den Kirchenschätzen gehören verschiedene Altäre, die von bekannten Künstlern geschaffen wurden (darunter ist der kuriose Altar des Pop-Künstlers Keith Haring) sowie viele wertvolle Kunstprodukte, unter anderem sechs seltene Barberini-Tapisserien aus dem 17. Jahrhundert, die das Leben von Jesus Christus bildlich darstellen und auf den amtlichen Webstühlen des Papstes gesponnen wurden. Der biblische Garten, der Rosengarten sowie die fantasiereiche Peace Fountain vor der Kirche sind ebenfalls sehenswert.

Im Programm des Gotteshauses finden sich neben den regelmäßig stattfindenden bischöflichen Messen auch Konzerte, Führungen und Veranstaltungen. Zu den besonderen Feierlichkeiten des Jahres gehören Halloween, Weihnachten, Ostern und Neujahr.

Internet: www.stjohndivine.org.

St. Patricks Cathedral

Fifth Avenue zwischen 50th und 51st Streets, 10022 New York. Tel.: (212) 753 22 61, E-Mail: spctrojas@aol.com. Geöffnet: täglich 6.30-20.45 Uhr. Subway: 47-50th Street/Rockefeller Center. Geführte Touren werden auf Anfrage angeboten, Tel.: (212) 355 27 49.

Inmitten der Hochhäuser an der Fifth Avenue steht die St. Patrick's Cathedral, Sitz des New Yorker Erzbistums. Sie gilt, mit ihren über 100 Meter hohen Kirchtürmen und der Fassade aus hellem Marmor, als die schönste Kirche New Yorks. Errichtet wurde der gewaltige Bau zwischen 1858 und 1879 von irischen Einwanderern, nach dem Vorbild des Kölner Domes und der Westminster Abbey in London. Durch diese Anlehnung an die europäische Architekturgeschichte symbolisiert sie die europäischen Wurzeln dieser Stadt.

Bei den Terroranschlägen am 11. September 2001 wurde die St. Patrick's Cathedral, als die nahegelegenen Türme des World Trade Centers zusammenstürzten, wie durch ein Wunder nicht zerstört. Im Kirchengebäude wurde sofort nach dem Unglück ein Quartier für die Feuerwehrleute eingerichtet. Seitdem hat das Gotteshaus einen besonderen Platz im Herzen der New Yorker.

Internet: www.saintpatrickscathedral.org.

St. Pauls Chapel

209 Broadway, 10007 New York. Tel.: (212) 233 41 64. Geöffnet: Ausstellung: Mo bis Fr 10-18 Uhr, Sa 10-16 Uhr, So 7-15 Uhr. Friedensgebete täglich 12.30 Uhr. Subway: Fulton Street/Broadway Nassau oder Park Place.

Die kleine St. Paul's Chapel ist das älteste, ununterbrochen benutzte öffentliche Gebäude auf der Manhattan-Insel und die einzige aus der Kolonialzeit erhaltene Kirche in New York. Wie durch ein Wunder blieb sie bei den Anschlägen am 11. September 2001 unversehrt. Ihr Inneres ist hell, sahnefarben und von feinster englischer Art. Vierzehn wunderschöne Kristall-Leuchter erhellen den farbenprächtigen Innenraum; der Glorienaltar wird dem französischen Baumeister Pierre L'Enfant zugeschrieben, dem Architekten der Bundeshauptstadt Washington. Im nördlichen Kirchengang befindet sich der Kirchenstuhl, auf dem George Washington, der erste Präsident der Vereinigten Staaten, unmittelbar nach seiner Amtseinführung am 30. April 1789 einem Gottesdienst beiwohnte.

Nach dem Anschlag auf das World Trade Center war die Kapelle acht Monate lang ausschließlich für die Arbeiter am Ground Zero zugänglich, die dort verpflegt wurden und sich ausruhen konnten. An diese Zeit erinnert die Ausstellung "Hope Healing at Ground Zero".

Internet: www.trinitywallstreet.org.

Abyssinian Baptist Church

132 Odell Clark Place, 10030 New York. Tel.: (212) 862 74 74, E-Mail: esimpson@abyssinian.org. Subway: 135th Street/Lenox Avenue.

Die bekannteste der rund 400 Kirchen in Harlem ist die Abyssinian Baptist Church, gegründet 1808 in Downtown von afrikanisch-amerikanischen Händlern. In den 1920er-Jahren zog die Gemeinde nach Harlem, wo Pastor Adam Clayton Powell Sr. sie zur größten protestantischen Kirchengemeinschaft (schwarz und weiß) in Amerika machte. Sein Sohn Adam Clayton Powell Jr. folgte der Tradition und wurde der erste afroamerikanische Kongressabgeordnete der USA. Heutzutage, unter der Leitung von Pastor Calvin O. Butts, ist die Kirche eine zentrale politische, soziale und religiöse Institution in New York.

Berühmt ist die Abyssinian Baptist Church für ihr so genanntes "social gospel". Bis zu 40 Busse parken sonntags vor der Kirche, wo die Messe (9 Uhr und 11 Uhr) eine wunderbare Gelegenheit darstellt, einen Gospel-Gottesdienst mitzuerleben. Angesichts des großen Andrangs sollte man früh da sein.

Internet: www.abyssinian.org.

Sehenswerte Gebäude

Chrysler Building

405 Lexington Avenue at 42nd Street, 10017 New York. Subway: 42nd Street/Grand Central. Geöffnet: während der Bürozeiten.

Walter P. Chrysler, einer der bedeutendsten Automobil-Pioniere seiner Zeit, gab den Auftrag für den Art-Deco-Wolkenkratzer, seinen Firmensitz. Im Mai 1930 wurde das Bauwerk eröffnet, blieb aber nur für ein knappes Jahr das höchste Gebäude der Welt, bis es vom Empire State Building überholt wurde. Außergewöhnlich ist die Turmhaube. Die Ornamente dieser Haube sind in Anlehnung an Chrysler Automobile entworfen worden. So sind die gestaffelten Bögen in der Form von Autoradkappen modelliert, die Mauervorsprünge sind mit geflügelten Kühlerhauben, mit Rädern und stilisierten Autos der Marke Chrysler gefertigt. Die Wasserspeier ähneln der Kühlerfigur eines Plymouth. Eine Aussichtsplattform, wie sie beispielsweise das Empire State Building hat, gibt es hier nicht, denn das Chrysler Building wird heute ausschließlich als Büro- und Verwaltungsgebäude genutzt. Die mit Marmor und Granit ausgestattete Eingangshalle darf jedoch von Jedermann frei besichtigt werden.

Empire State Building

350 Fifth Avenue at 34th Street, 10118 New York. Tel.: (212) 736 31 00, E-Mail: mmaach@esbnyc.com. Geöffnet: täglich 8-2 Uhr (letzte Auffahrt mit dem Aufzug 1.15 Uhr). Subway: 34th Street/Penn Station oder 34th Street/Avenue of the Americas.

Das Empire State Building, im Herzen von Manhattan, ist das berühmteste Bauwerk New Yorks. Bei seiner Fertigstellung im Jahre 1931 war es mit einer Gesamthöhe von 443,2 Metern das höchste Gebäude der Welt. Von den Aussichtsterrassen im 86. und 102. Stock hat man tagsüber und abends einen unvergleichlichen Ausblick auf das Häusermeer der Metropole - welcher jährlich mehr als vier Millionen Besucher anzieht. Bei guten Wetterverhältnissen kann man von dort bis in die benachbarten Staaten New Jersey, Pennsylvania, Connecticut und Massachusetts sehen.

Dazu gibt es eine Menge Extras wie Restaurants, Cafés, den alljährlichen "Run-Up" auf die Aussichtsplattform, Hochzeiten am Valentinstag, simulierte Helikopterflüge (Skyride) und Ausstellungen in der Lobby.

Für einen Besuch des Empire State Buildings sollte man etwa eine Stunde Wartezeit einplanen. Die erste Menschenschlange erwartet die Besucher vor dem Ticketschalter, danach beginnt die eigentliche Wartezeit vor den Expressaufzügen (426 Meter/Minute). Wenn man die Tickets vorab online bestellt, erspart man sich die Wartezeit am Ticketschalter.

Tipp

Zum 80. Geburtstag des Gebäudes wurde im Juli 2011 im 80. Stock des Empire State Buildings eine neue, permanente Ausstellung eröffnet, die sich der Geschichte, den Entwürfen und dem Bau des berühmten Gebäudes widmet.

Internet: www.esbnyc.com.

Flatiron Building

23rd Street, Broadway und Fifth Avenue, 10001 New York. Geöffnet: während der Bürozeiten. Subway: 23rd Street.

Eines der ältesten Hochhaus New Yorks ist das 1902 fertiggestellte Flatiron Building - 22 Stockwerke verteilt auf 86 Meter Höhe. Seine Form, die an ein Bügeleisen erinnert, resultiert aus dem an der Ecke Broadway - Fifth Avenue liegenden, spitzwinkligen Grundstück. Die New Yorker befürchteten anfangs, dass es beim ersten stärkeren Sturm einstürzen würde, denn an der Schmalseite beträgt die Breite lediglich zwei Meter. Zu seiner Bauzeit war das Flatiron hochmodern: als eines der ersten Gebäude besaß es ein Stahlgerüst. Heute ist es eines der beliebtesten Fotomotive der Stadt.

Rockefeller Center

1 Rockefeller Plaza, 10020 New York. Tel.: (212) 332 68 68, Info-Tel.: (212) 632 39 75. Führungen Tel.: (212) 698 20 00 (Top of the Rock Observation Desk). Subway: Rockefeller Center oder East 51th Street/Lexington Avenue. Touren durch das Rockefeller Center werden täglich angeboten. Eine vorherige Reservierung ist ratsam.

Als einer der architektonischen Höhepunkte New Yorks gilt das Rockefeller Center, mit 21 Wolkenkratzern die größte zusammenhängende Wolkenkratzer-Stadt der Welt. Außer Büros findet man im Center zahlreiche Restaurants, Fernsehstudios, Ausstellungsräume, die Radio City Music Hall und im Winter eine Eislaufbahn. Mehrere Gebäude sind durch unterirdische Gänge miteinander verbunden, die ein attraktives Einkaufszentrum beherbergen.

Auf dem höchsten Gebäude des Komplexes, dem General Electric Building, befindet sich ferner eine mehrstöckige Aussichtsplattform - "The Top of the Rock" -, die eine der Touristenattraktionen New Yorks darstellt (Eingang nur in der West 50th Street). Zur Plattform gelangt man über den Sky Shuttle und dann weiter per Aufzug und Treppen (geöffnet: täglich von 8 Uhr bis Mitternacht, der letzte Lift nach oben fährt um 23 Uhr). Im 67. und 69. Stock blicken die Besucher durch einen Glasboden direkt auf die 5th und 6th Avenue, im 70. Stock treten sie ins Freie und genießen die Rundumsicht. Es empfiehlt sich eine vorherige Reservierung, wenn man den Blick von circa 260 Metern Höhe nicht versäumen möchte. Internet: www.rockefellercenter.com, www.topoftherocknyc.com.

United Nations Headquarters

First Avenue zwischen 42nd Street und 48th Street, Besuchereingang: First Avenue at 46th Street, 10017 New York. Touren, Tel.: (212) 963 86 87, Gruppen Tel.: (212) 963 44 40. Subway: Grand Central.

Das Hauptquartier der Vereinten Nationen wurde in den Jahren 1948 bis 1951 auf einem 73.000 Quadratmeter großem Gelände, welches John D. Rockefeller jr. den Vereinten Nationen schenkte, gebaut. Die Besonderheit ist, dass der Standort der UNO nicht Hoheitsgebiet der Vereinigten Staaten ist, sondern eine internationale Zone, vergleichbar mit einer Botschaft. Der Komplex besteht aus vier Gebäuden: dem Sekretariatsgebäude, dem Konferenzgebäude, dem Gebäude der Generalversammlung sowie der Dag Hammarskjold Bibliothek. Das größte der vier Gebäude, das Sekretariatsgebäude, ist Sitz der UN Administration. Es zählt 39 Stockwerke und ist weltweites Symbol der UN geworden.

Geführte Touren durch die General Assembly Hall und die Council Chambers in mehreren Sprachen (auch in Deutsch) werden angeboten: Montag bis Freitag 9.45-16.45 Uhr. Für Gruppen mit 15 oder mehr Personen ist eine Voranmeldung erforderlich (E-Mail: unitg@un.org). Man muss mit langen Warteschlangen und intensiven Sicherheitskontrollen rechnen. Die Führungen dauern circa 45 Minuten. Ausstellungen zu UN-relevanten Themenbereichen sind das ganze Jahr über in der Eingangshalle des Generalversammlungsgebäudes kostenlos zu besichtigen.

Hinweise für behinderte Besucher

Das Gebäude ist mit dem Rollstuhl zugänglich. Rollstühle werden kostenlos ausgeliehen.

Internet: www.un.org/tours/.

Louis Armstrong House

34-56 107th Street, New York. Tel.: (718) 478 82 74. Geöffnet: Di bis Fr 10-17 Uhr, Sa/So 12-17 Uhr. Geführte Touren von 40 Minuten Länge finden alle 60 Minuten statt. Subway: 103rd Street-Corona Plaza.

Die private Seite von Louis Armstrong (1901-1971) lernt man hautnah bei einem Besuch seines Wohnhauses in Queens, dem heutigen Louis Armstrong House Museum kennen. Das rote Backsteinhaus, in dem der begnadete Jazzmusiker bis zu seinem Tod mit seiner Frau Lucille gelebt hat, ist ein Muss für jeden Musikfan. Alles ist genau so, wie es die Legende verlassen hat. Über Tonband erhält man Einblick in Louis' ganz persönlichen Alltag, hat "Satchmo" doch zu Lebzeiten zahlreiche Aufnahmen gemacht. So hört man ihn scherzen, schwatzen, Trompete spielen - aber auch beim gemütlichen Abendessen mit Lucille plaudern. "Satchmo" liegt auf dem nahen Flushing Cemetery begraben, wo auch Dizzie Gillespie und Johnny Hodges ihre letzte Ruhe gefunden haben.

Internet: www.louisarmstronghouse.org.

Monumente

Brooklyn Bridge

10002 New York. Subway: Brooklyn Bridge/City Hall.

Im Jahr 1883 wurde die Brooklyn Bridge, die die beiden Stadtteile Brooklyn und Manhattan miteinander verbindet, als architektonisches Meisterwerk fertiggestellt. Mit einer Spannweite von 486 Metern über den East River war sie zum damaligen Zeitpunkt die längste Hängebrücke der Welt und wurde teilweise sogar als achtes Weltwunder bezeichnet. Sie besitzt sechs Fahrspuren für Kraftfahrzeuge sowie oberhalb der Hauptfahrbahn einen separaten Fuß- und Radweg. Täglich passieren rund 100.000 Fahrzeuge die Brücke. Ein Spaziergang von Manhattan nach Brooklyn (oder besser noch umgekehrt) ist für New York Besucher ein absolutes Highlight. Fast direkt unter der Brücke befindet sich das edle River Café mit bezaubernder Aussicht. Der Anblick der Brooklyn Bridge ist bei Tage, beim Sonnenuntergang und bei Nacht spektakulär.

Ellis Island National Monument - Immigration Museum

Ellis Island, 10004 New York. Tel.: (212) 561 45 88. Fähre (Statue Cruises) ab Battery Park (Infos zum Fahrplan, Tel.: (877) 523 98 49), E-Mail: historycenter@ellisisland.org. Achtung: Aufgrund von Sicherheitskontrollen müssen Besucher mit 1 bis 1,5 Stunden Wartezeit an der Fährstation rechnen. Das Museum und die Statue of Liberty sind frei, geführte Touren im Museum werden täglich angeboten.

Etwa zwölf Millionen Immigranten passierten die kleine, Manhattan vorgelagerte Insel zwischen 1892 und 1954 und mussten dort auf eine Genehmigung zur Einreise in die USA warten. Die Einwanderer nannten Ellis Island die "Träneninsel", da sich hier nach Vorlage der Papiere, einer 2-minütigen Befragung durch die Inspektoren und einer medizinischen Untersuchung das weitere Schicksal entschied.

Nachdem die Einwanderungsbehörde im März 1954 die Stilllegung von Ellis Island verfügte, wurde die Insel unter die Verwaltung des National Park Service gestellt. 1990 wurden die renovierten Bauten als Ellis Island Immigration Museum wiedereröffnet, das nun eindrucksvoll durch Zeitzeugenberichte, Briefe, Fotos und Dokumente die Geschichte und die Schicksale der Einwanderer dokumentiert. Sehenswert sind vor allem die Große Halle, in der einst die Personalien der Ankommenden geprüft wurden, sowie Schlafsaal und Gepäckraum. Für den Aufenthalt sollte man mindestens drei Stunden einkalkulieren. Eine Audio-Tour (Kassette) ist auch auf Deutsch erhältlich. Zum Museum gehört ein elektronisches Archiv, welches auch über das Internet verfügbar ist.

Vom Battery Park an der Südspitze Manhattans aus verkehren täglich (ab 9 Uhr, gegen 17.15 fährt die letzte Fähre zurück) Fähren, um Besucher zur Insel zu bringen, die nach der Besichtigung von Ellis Island von dort auch zur Freiheitsstatue auf Liberty Island weiterfahren können. Eintritt wird für den Zugang zur Insel nicht verlangt.

Internet: www.ellisisland.org, www.nps.gov/elis/ und www.statuecruises.com.

Freiheitsstatue - Statue of Liberty

Liberty Island, 10004 New York. Tel.: (212) 363 32 00 (National Park Service), TTY für Hörgeschädigte (212) 363 83 43. Geöffnet: täglich 8.30-18.15 Uhr, erweiterte Öffnungszeiten in den Sommermonaten und in den Ferien.

Alle, die im Hafen von New York ankommen, werden von der Freiheitsstatue begrüßt. Die 93 Meter hohe Statue - allein ihr Kopf misst drei mal fünf Meter - wurde als Geschenk französischer Republikaner an die Vereinigten Staaten im Jahr 1886 im Hafen von Manhattan aufgestellt. In ihrer linken Hand hält sie eine Tafel in der das Datum der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung eingemeißelt wurde, in ihrer rechten Hand eine Fackel mit einer goldbeschichteten Flamme. Die Statue ist mit einer siebenstrahligen Krone geschmückt, in der sich 25 Fenster befinden. Die Krone ist nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 seit Juli 2009 wieder für Besucher geöffnet. 30 Besucher dürfen pro Stunde die 354 engen Stufen bis zum Strahlenkranz am Kopf der Freiheitsstatue emporsteigen und können von dort den weiten Ausblick auf den Hafen und die Stadt genießen.

Achtung: Die Freiheitsstatue auf Liberty Island und die nahe gelegene Ellis Island sind nur per Fähre zu erreichen. Die Fähren von "Statue Cruises" starten ab Battery Park (Lower Manhattan). Die Besichtigung der Freiheitsstatue und Ellis Island ist kostenlos, aber man muss eine Karte für die Fähre kaufen. Reservierung der Fährtickets unter www.statuecruises.com oder Tel.: 1-877-LADY-TIX (1877 523 98 49). Die Fährtickets gibt es auch beim Büro von "Statue Cruises" im Castle Clinton National Monument im Battery Park, aber nur in limitierter Zahl. Für die Aussichtsplattform in der Krone muss eine zusätzliche Gebühr entrichtet werden. Alle Touristen die kein Ticket für die Krone haben, können sich das Museum im Sockel der Statue ansehen und die Aussichtsplattform in 50 Meter Höhe nutzen.

Tipp

Die Schlange von Leuten, die auf die Fähre wollen, ist oft sehr lang, darum sollte man früh genug dort sein.

Internet: www.nps.gov/stli und www.statuecruises.com.

Ground Zero

Church Street und Liberty Street, 10007 New York. Tribute Visitor Center, 120 Liberty Street, Tel.: 1 866 737 11 84 Gruppen Tel.: (212) 393 91 60, E-Mail: groupservices@tributewtc.org. Subway: Cambers Street oder World Trade Center.

Die traurigste Sehenswürdigkeit New Yorks ist ein einziges Mahnmal. Am Ground Zero befanden sich vor dem 11. September 2001 die markanten Zwillingstürme des 110 Meter hohen World Trade Centers, bevor diese durch Terroristen in Schutt und Asche gelegt wurden. Jahrzehnte lang waren die beiden Türme ein Statussymbol für New York und die gesamte Wirtschaft Amerikas.

Seit April 2006 wird das Areal wieder bebaut. Bis 2011 soll hier der Büro-Wolkenkratzer "Freedom-Tower", der höchste Turm der Welt, anstelle des ehemaligen World Trade Centers entstehen. Die umgebenden Gebäude sollen bis 2013 fertiggestellt sein. Im Mittelpunkt der Wiederaufbaupläne steht zusammen mit dem 541 Meter hohen Wolkenkrater auch eine Gedenkstätte mit dem Namen "Reflecting Absence" (Spiegelung des Abwesenden) sowie ein Museum, die an die Zerstörung und die rund 3.000 Opfer der Terroranschläge erinnern sollen.

Im Tribute (WTC) Visitor Center, einem von der "September 11th Families Association" geförderten Besucherzentrum, finden auf 560 Quadratmetern Ausstellungen zu den Anschlägen auf die Twin Towers Platz. In fünf Bereichen werden Erinnerungen an den Tag wach gehalten, wird der Opfer gedacht und den Helfern Tribut gezollt. Das Tribute Visitor Center veranstaltet auch täglich Führungen am Ground Zero, bei denen ehrenamtliche Guides - Überlebende, Rettungskräfte, Angehörige Verstorbener und Augenzeugen - ihre persönliche Geschichte, ohne die Hintergründe zu vernachlässigen, erzählen. Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch bis Samstag 10-18 Uhr, Dienstag 12-18 Uhr, Sonntag 12-17 Uhr. Infos: Tel.: (212) 312 88 00, E-Mail: info@national911memorial.org.

Das Tribute Visitor Center ist allerdings nur verübergehend und wird durch das beständige Museum und die Gedenkstätte "Reflecting Absence" abgelöst werden. In der Vesey Street, im Nordosten des Geländes, wurde ein Informationszentrum eröffnet, in dem die Entwürfe und Modelle der Gedenkstädte und des offiziellen Museums ausgestellt sind. Per Video werden die Fortschritte des Baus dokumentiert. Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch, Freitag und Samstag 10-19 Uhr, Donnerstag 10-21 Uhr, Sonntag 10-18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Die Gedenkstätte soll am 11. September 2011 eröffnet werden. Die Eröffnung des Museums ist ein Jahr später geplant.

Internet: www.tributewtc.org, www.national911memorial.org.

Plätze und Stadtviertel

Broadway - Times Square

Subway: 42nd Street/Times Square.

Der Broadway ist die älteste und längste Straße von New York. Er verläuft an der Stelle eines alten Indianerpfades über 27 Kilometer vom Bowling Green nahe der Südspitze Manhattans quer durch die Insel bis zur Grenze der Bronx. Entsprechend unterschiedlich sind die Bewohner dieser Straße: von Bankiers bis zu Einwanderern aus der Karibik. Zwischen der 41ten und 53ten Straße und zwischen der Sixth und Ninth Avenue liegt der "Theater-District" mit rund 40 Theatern. Klassiker des amerikanischen Theaters von Arthur Miller, Thornton Wilder und Tennessee Williams traten hier ihren Siegeszug durch die Welt an. Die Kreuzung von Broadway und 42nd Street bildet der berühmte Times Square. Tagsüber prägen Attraktionen wie die "MTV Studios", "Toys R Us", "Disney Superstore" und "Virgin Records" den Platz. Bei Einbruch der Dunkelheit vermögen Musical-Shows, Kinos und die unaufhörlich blinkenden und flimmernden Neonreklamen und Videowände, in der Größe von Fußballfeldern, dem "Glitzer-Dreieck" einen absoluten Reiz zu geben. Der Times Square ist zwar kein Ort zum gemütlichen Umherschlendern, aber dennoch ein "Muss" für jeden New-York-Besucher. Er ist der berühmteste Platz Amerikas, an dem traditionell das Neue Jahr begrüßt wird.

Internet: www.timessquarenyc.org.

Chinatown

Subway: Canal Street, Grand Street oder East Broadway.

Südlich der Canal Street befindet sich das geschäftige Chinatown, das sich über die Jahre bis in die Lower East Side und Little Italy ausgedehnt hat. Hier lebt die größte chinesische Gemeinschaft in Nordamerika, die um 1870 von asiatischen Einwanderern gegründet wurde und quasi selbstverwaltet ist. Das soziale, kulturelle und wirtschaftliche Leben wird von Einzelorganisationen bestimmt, die unter dem Dach der "Chinese Consolidated Benevolent Association" (CCBA) agieren.

Bummelt man durch die quirligen Straßen von Chinatown meint man in einer anderen Stadt zu sein. Tempel, chinesische Restaurants und Garküchen, Märkte mit exotischem Angebot und Geschäfte mit fernöstlichem Billigramsch tragen zu einem Gefühlt der Exotik bei. Lebensader von Chinatown ist die Canal und die Mott Street. In der Mulberry Street lässt sich das Schicksal der Einwanderer im Museum of Chinese in the Americas nachvollziehen. Am chinesischen Neujahr (Februar) finden in Chinatown die traditionellen Feierlichkeiten mit Drachen- und Löwentänzen statt, die sich dann auf die Straßen ergießen.

Internet: www.explorechinatown.com.

Financial District - Wall Street

Subway: Wall Street oder Rector Street.

Die Wall Street ist das Herz von Amerikas weltberühmten Finanzzentrum. Gigantische Gebäude wie das der Federal Reserve Bank und der New York Stock Exchange, der bedeutendsten Wertpapierbörse der Welt, bestimmen das Bild der nur 500 Meter langen Straße im südöstlichen Teil Manhattans. Ihren Namen erhielt die Wall Street von einem hölzernen Schutzwall, den Gouverneur Peter Stuyvesant 1653 gegen die Indianer errichten ließ. Nachdem die niederländische Kolonie über diese Grenze hinausgewachsen war, wurde der Wall 1693 als Straße befestigt. Bereits im 19. Jahrhundert ließen sich dann die ersten Geldinstitute hier nieder. Mittlerweile sind alle großen Banken und Investmenthäuser der Welt mit Geschäftsstellen ansässig. Um die Gegend zu besuchen, sollte man einen Wochentag wählen, um das quirlige Treiben mitzuerleben. Am Wochenende sind die Häuserschluchten fast menschenleer.

Tipp

Die Downtown Alliance bietet für Besucher eine kostenlose "Wall Street Walking Tour" an: Donnerstag und Samstag, um 12 Uhr (bei jedem Wetter). Eine vorherige Reservierung ist nicht nötig. Treffpunkt ist vor dem US Custom House, One Bowling Green.

Internet: www.downtownny.com.

Greenwich Village

Subway: 8th Street oder West 4th Street/Washington Square.

Greenwich Village ist das Gegenstück zu Schwabing und zum Montmartre. Das Viertel ist berühmt für seine intellektuelle Atmosphäre und die niedrigen, charmanten Stadthäuser mit den kleinen Gärten. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts ließen sich Künstler, Schriftsteller und die Bohème nieder. Und auch heute noch zieht es die Kreativen hierher wo einst Allen Ginsberg und Jimmy Hendrix wohnten und die Rolling Stones Platten aufnahmen. Vor allem die inspirierende Künstlerszene im Literatur- und Musikbereich ist hier anzutreffen. Nicht von ungefähr kommt es also, dass Greenwich Village als Hauptquartier für neue Trends gilt. Ausdruck des offenen Gedankenaustausches sind die bizarren Moden, die geselligen Cafés, die experimentellen Theater sowie die vielen Schwulenläden und -lokale. Zentrum des Village ist der Washington Square, wo sich die Studenten der New York University tummeln, Straßenkünstler jonglieren und Anwohner ihre Haustiere spazieren führen. Nachts ist eine etwas schrägere Szene anzutreffen.

Internet: www.nycgv.com.

SoHo

Subway: Broadway/Lafayette-Street, Prince Street oder Spring Street.

SoHo (South of Houston Street) hat sich in den letzten Jahren zum absoluten Schicki-Viertel entwickelt. Die Blocks südlich von Houston die ursprünglich als Warenhäuser und Fabrikhallen dienten, wurden in Wohnraum, Ateliers und Galerien umfunktioniert, in denen nun Künstler, Models und Schauspieler zu Hause sind. In den gepflasterten Straßen findet man Designerboutiquen, Trendbars, Gourmetshops, exquisite Restaurants und Kunstgalerien. Tagsüber, vor allem am Wochenende, ist hier das Touristen-Hauptquartier von Manhattan.

Da man in SoHo die größte Ansammlung von Gusseisen-Architektur weltweit findet, hat man das Viertel unter dem Namen "Cast-Iron Historic District" unter Denkmalschutz gestellt. Die repräsentativen Gebäude sind "King of Greene Street", "Queen of Greene Street" und "Haughwout Building".

South Street Seaport

Subway: Fulton Street oder Broadway/Nassau Street.

Am South Street befand sich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts der kaufmännische Hafen New Yorks, an dem die großen Fracht- und Passagierschiffe aus aller Welt anlegten. Nach der Fertigstellung des Erie-Kanals im Jahr 1824 verlor der South Street Seaport immer mehr an Bedeutung, da die Schiffe nun den Hudson River nutzten. Der Hafen geriet langsam in Vergessenheit, was sich jedoch in den letzten Jahren geändert hat. Ein Großteil des Areals wurde kommerziell erschlossen, zahlreiche Ladengalerien, Boutiquen, Restaurants und Bars sind in den Lagerhäuser aus Backstein eingezogen und laden zum Bummeln ohne Hektik ein. Die Hauptattraktionen sind der Fulton Market sowie das South Street Seaport Museum mit Ausstellungsstücken aus dem Bereich der Seefahrt. Auf dem historischen Schoner "Pioneer" und auf dem historischen Schlepper "W.O. Decker" können auch kleine Hafenrundfahrten unternommen werden.

Internet: www.southstreetseaport.com.

TriBeCa

Subway: Canal Street oder Chambers Street.

Früher war Triangle Below Canal Street (TriBeCa) ein Industriebezirk und die Gegend der wichtigsten Lebensmittelgroßmärkte der Stadt. Seit den 1990er Jahren hat TriBeCa eine gesellschaftliche Aufwertung erfahren und ist mittlerweile absolut trendy. Edle Läden, Kunstgalerien, Bars, Clubs und Restaurants, wo sich schon mal die Prominenz trifft, zogen ein. Dies hat TriBeCa auch Schauspieler Robert de Niro zu verdanken, der hier sein Restaurant "Tribeca Grill" sowie seine Filmproduktion "Tribeca Films" angesiedelt hat. Als Wohngegend ist TriBeCa allerdings schwer zu bezahlen für den Normalverdiener. Lofts können hier schon mal fünfstellige Monatsmieten verschlingen.

Tipp

Am eindrucksvollsten ist ein Besuch von TriBeCa am Samstag. Sonntags und montags ist nicht viel los, dann haben auch viele Galerien geschlossen.

Harlem

Subway: 116th Street, 7th Avenue oder Lexington Avenue.

An der nördlichen Spitze Manhattans findet sich Harlem - eines der ältesten kulturellen Zentren in der Stadt durch die Einbringung der afrikanisch-amerikanischen Kultur. Bereits in den zwanziger Jahren war Harlem ein blühendes Viertel, doch dann begann in den 1930ern ein rapider Niedergang. Kriminalität und Drogen beherrschten das Straßenbild. Doch seit einigen Jahren entwickelt sich Harlem wieder zu einem Trendviertel. Immer mehr der alten "Brownstones"-Gebäude werden renoviert, Restaurants und Musikclubs halten Einzug und die junge New Yorker Elite trifft sich hier. Die Besucher kommen nach Harlem um Jazz, Soul und Hip-Hop zu hören oder einen Gospel-Gottesdienst zu besuchen. Donnerstagsabends gegen 18.30 Uhr gibt es in der Greater Hood Memorial Ame Zion Church sogar einen Hip-Hop-Gottesdienst. Einen Besuch wert sind das Studio Museum of Harlem, eine große Sammlung mit Skulpturen und Gemälden von afroamerikanischen Künstlern, sowie eine Aufführung des Dance Theatre of Harlem. Auch fürs Einkaufen lohnt ein Besuch, Flohmärkte und fliegende Händler bieten ein buntes Sammelsurium an unterschiedlichsten Waren an.

Internet: www.harlemonestop.com.

Parks und Anlagen

Battery Park

Battery Place/State Street, 10004 New York. Geöffnet: täglich 6-1 Uhr. Subway: Bowling Green, Whitehall Street oder South Ferry. Botte fahren von 8.30 bis 15.30 Uhr.

An der Südspitze von Manhattan erstreckt sich von der West und Chambers Street im Süden bis zum Hudson River im Westen der Battery Park. Über vier Millionen Menschen aus der ganzen Welt besuchen jährlich die Anlage direkt am Wasser und ihre wichtigste Sehenswürdigkeit, das Castle Clinton National Monument, einst eine vorgelagerte Artilleriestellung. Vom Park aus bietet sich ein guter Blick auf den Hafen und die Freiheitsstatue. Von hier aus starten die Fähren zur Statue of Liberty und nach Ellis Island. An der An- bzw. Ablegestelle der Fähre treten bei gutem Wetter Straßenkünstler auf und unterhalten die anstehenden Passagiere.

nternet: www.thebattery.org, www.nps.gov/cacl/.

Brooklyn Botanic Garden

1000 Washington Avenue, 11225 New York. Tel.: (718) 623 72 00. Geöffnet: Mitte März bis Oktober Di bis Fr 8-18 Uhr, Sa/So 10-18 Uhr; sonst Di bis Fr 8-16.30 Uhr, Sa/So 10-16.30 Uhr. Subway: Prospect Park oder Eastern Parkway.

Der Botanische Garten in Brooklyn ist nicht der größte seiner Art, gilt aber als Meisterwerk des Gartenbaus. Auf 200 Quadratmetern reihen sich verschiedene Themengärten aneinander - darunter ein japanischer Teichgarten, ein sinnlicher Duftgarten, eine riesige Rosensammlung sowie der Shakespeare-Garten, in dem ausschließlich Pflanzen zu finden sind, die in den Werken des Meisters vorkommen. Im Steinhardt Conservatory ist das Bonsai-Museum mit 750 Arten untergebracht.

Besonders schön ist im April die Magnolienblüte der 80 Bäume und Anfang Mai die japanische Kirschblüte. Veranstaltungen gibt es für jede Altersklasse.

Internet: www.bbg.org.

Central Park

59th bis 110th Streets, 5th Avenue bis Central Park West, 10023 New York. Geöffnet: täglich 6-1 Uhr. Subway: 81 Street/Central Park West oder 96 Street/Central Park West. Wer die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Central Park während einer Tour kennen lernen möchte, sollte an einer Führung der "Central Park Conservancy" teilnehmen. Sie werden ganzjährig kostenlos angeboten. Termine und Infos: Tel.: (212) 360 27 26, E-Mail: tours@centralparknyc.org.

Der seit mehr als 150 Jahren bestehende Central Park ist die "grüne Lunge" der Millionenmetropole New York und dient Einheimischen aus allen Schichten sowie Touristen als Rückzugsort aus der Hektik der Stadt. Auf 340 Hektar Fläche, mitten im Big Apple, gibt es verschiedene Landschaften mit üppigen Gärten, weite Rasenflächen, abgeschiedene Wäldchen und glitzernde Seen. Die Auswahl an Erholung und kulturellen Ereignissen sind hier so vielfältig wie die 25 Millionen Parkbesucher jährlich. Man kann spazieren gehen (93 Kilometer Parkwege), eine Fahrt mit der Pferdekutsche unternehmen, joggen, inlineskaten, picknicken oder die berühmten Strawberry Fields (Erdbeerfelder) zu Ehren von John Lennon besuchen. Wenn es das Wetter erlaubt, ist es möglich Boote und Kayaks zu leihen oder im Winter auf dem Wollman Rink eiszulaufen. Vor allem am Wochenende, wenn der Central Park für den Autoverkehr gesperrt ist, nehmen viele New Yorker das große Freizeitangebot war. Für das leibliche Wohl sorgen mehrere Restaurants und Hot-Dog Verkaufsstände überall im Park.

Im Sommer gibt es außerdem Theateraufführungen, zum Beispiel "Shakespeare im Park" sowie Gratisveranstaltungen und -konzerte der Metropolitan Opera und der New Yorker Philharmoniker.

Pläne und Informationen zum Central Park erhält man beim "Dairy Visitor Center" (Mid-Park at 65th Street) von Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr.

Leihfahrräder gibt es am Boathouse (www.thecentralparkboathouse.com) und bei Metro Bicycles an der Lexington Avenue at 88th Street (www.metrobicycles.com).

Internet: www.centralparknyc.org, www.centralpark.com.

Flushing Meadows Corona Park

Grand Central Parkway, Queens, 11368 New York. Subway: Willets Point/Shea Stadium.

Auf diesem ausgedehnten Areal mit Wiesen, Seen und Sportanlagen, fanden 1939/1940 und 1964/1965 die beiden großen New Yorker Weltausstellungen statt. Davon zeugt heute noch Unisphäre, das größte je gebaute Globusmodell der Erde. Die gewaltige Weltkugel aus grünem Stahl ist fast 43 Meter hoch und 350 Tonnen schwer.

Der Park selbst hält verschiedene Vergnügungsattraktionen bereit: Eislaufbahn, Karussell und Radwege, einen kleiner Hafen mit Bootsvermietung, Museen, Theater, Picknickplätze sowie einen kleinen Zoo. Das USTA National Tennis Center im Park, ist als Austragungsort hochrangiger Turniere, zum Beispiel der US Tennis Open, bekannt.

Internet: www.nycgovparks.org.

New York Botanical Garden

Bronx River Parkway und Fordham Road, 10458 New York. Tel.: (718) 817 87 00. Geöffnet: Di bis So 10-18 Uhr. Subway: Bedford Park Boulevard, dann Bus "Bx-26" bis zum Eingang oder 20 Minuten Fußweg; Metro-North Railroad bis Botanical Garden.

In der Bronx, dem nördlichsten Stadtbezirk von New York City, liegt der Botanische Garten, der zu den ältesten und größten Gärten der USA zählt. Die 117 Hektar große Anlage schließt auch einen Rosen- und Steingarten sowie einen weitgehend naturbelassenen Nadelwald mit ein. Sehenswert ist das Enid A. Haupt Conservatory, ein viktorianischer Kristallpalast aus elf Glaspavillons, die jeweils eigenständige botanische oder geografische Areale sind. Dort werden Temperatur, Licht und Luftfeuchtigkeit exakt den natürlichen Bedingungen angepasst. Quer durch den Botanischen Garten fließt der Bronx River. An einem seiner Ufer liegt die historische Lorillard Snuff Mill aus dem Jahre 1840. Dort wurde ehemals Schnupftabak gemahlen und Tabak verpackt. In der Mühle befindet sich heute ein Restaurant.

In den Besucher-Pavillons, die neben Informationen rund um den Botanischen Garten einen Garten-Shop mit Pflanzenmarkt bieten, ist auch ein Café untergebracht.

Internet: www.nybg.org.

Socrates Sculpture Park

32-01 Vernon Boulevard, Long Island City, 11106 New York. Tel.: (718) 956 18 19. Geöffnet: täglich 10 Uhr bis Sonnenuntergang. Eintritt frei. Subway: Broadway/Queens.

Die verlassene Mülldeponie am East River wurde zu einem Freiluft-Skulpturenpark verwandelt. Besucher haben hier die Chance den Menschenmengen zu entkommen und Werke von etablierten Künstlern als auch von Newcomern vor der dramatischen Kulisse der Manhattan Skyline zu sehen. Das Projekt wurde von Bildhauer Mark di Suvero ins Leben gerufen und 1995 als einer der 60 "Great American Public Places" ausgewiesen. In Ergänzung zur ständigen Ausstellung werden interessante temporäre Schauen veranstaltet, die internationale Bildhauer mit der natürlichen Umgebung ins Spiel bringen und Künstlern erlauben ein Schaufenster der modernen Kunst zu entwerfen. Im Juli und August gibt es auch Freilichtkino.

Internet: www.socratessculpturepark.org.

Zoo

Bronx Zoo

Bronx River Parkway und Fordham Road, 10460 New York. Tel.: (718) 367 10 10 und (718) 220 51 00. Geöffnet: April bis Oktober Mo bis Fr 10-17 Uhr, Sa/So und Feiertage 10-17.30 Uhr; sonst täglich 10-16.30 Uhr. Subway: East Tremont Avenue/West Farm Square.

Im größten Stadtzoo der USA sind über 4.000 Tiere aus rund 600 Arten beheimatet. Die Tiere leben in weitläufigen, teilweise naturnahen Gehegen und Tierhäusern, wobei die Aufteilung nach geografischen Gesichtspunkten getroffen wurde. Zu den Höhepunkten des Zoos gehören die "World of Darkness", ein ganzes Haus nur mit Fledermäusen und anderen Nachttieren, die "Himalayan Highlands" mit Schneeleoparden, die "Jungle World", ein artifizieller Urwald, inklusive künstlichem Morgennebel und Dschungelgeräuschen sowie der 2,6 Hektar große "Congo Gorilla Forest", ein nachgebildeter afrikanischer Regenwald in dem Flachlandgorillas leben. Sehr beliebt sind auch die Live-Fütterungen und Demonstrationen mit den Tieren.

Einen guten Überblick über den Zoo verschafft man sich mit der Fahrt in der Skyfari-Kabinenbahn.

Internet: www.bronxzoo.com.

New York Aquarium

West 8th Street Surf Avenue, 11224 New York. Tel.: (718) 265 51 08, Führungen Tel.: (718) 265 34 48 (täglich 9-15 Uhr). Geöffnet: täglich ab 10 Uhr, Schließzeiten nach Jahreszeit unterschiedlich. Subway: West 8th Street/Coney Island.

Ein Anziehungspunkt für Meeresliebhaber ist das tolle New York Aquarium. Die gesamte Unterwasser-Fauna lässt sich hier bewundern. Mehr als 20.000 Meerestiere, vom kleinen Butterfisch bis zum Belugawal, tummeln sich im "Bermuda-Dreieck", im "Roten Meer" oder in den Abteilungen "Einheimische Gewässer". Das Aquarium bietet außerdem Show-Vorführungen mit Delphinen, Walen und Seelöwen, Streichelbecken sowie interaktive Ausstellungen. Darüber hinaus ist es eine Forschungsstätte für Meereskunde.

Internet: www.nyaquarium.com.

Strände

Coney Island

Surf Avenue at Atlantic Shore, Brooklyn, 11224 New York. Subway: Stillwell Avenue/Coney Island.

Um die Jahrhundertwende war Coney Island, im äußersten Süden von Brooklyn, das Seebad für wohlhabende amerikanische Bürger. Neben dem langen Atlantikstrand gab es auch andere Attraktionen, wie zum Beispiel ein Ferris Wheel (Riesenrad). Auch heute noch ist die "Kanincheninsel" der Inbegriff von Freizeit, Spaß und Wochenende, vor allem für die einfachen Leute. Neben dem breiten Strand bestehen die weiteren Attraktionen aus etlichen angestaubten Fahrgeschäften, dem New York Aquarium und einem Spaziergang nach Brighton Beach - ins russische Viertel. Ein Muss nach dem Aussteigen aus der U-Bahn ist der Hot-Dog-Stand von Nathan's. Hier soll 1871 der erste Hot Dog verkauft worden sein.

Internet: www.coneyislandusa.com.

Kurioses

NBC Experience Studio Tour

GE Building, NBC Experience Store, 30 Rockefeller Plaza, 10112 New York. Info, Tel.: (212) 69 82 00, Touren Mo bis Do 8.30-16.30 Uhr alle 30 Minuten. Geöffnet: Mo bis Sa 8.30-17.30 Uhr, So 9.30-16.30 Uhr. Subway: Rockefeller Center/47-50th Street oder East 51th Street/Lexington Avenue.

Besuchern ist es direkt im Rockefeller Center möglich, einen Blick hinter die Kulissen des weltbekannten Fernsehsenders NBC zu werfen. Bei der gut einstündigen Führung kann man den Moderatoren bei der Arbeit zuschauen oder an die Schauplätze bekannter Serien, wie "Friends", gelangen. Der Andrang ist groß, Reservierungen werden empfohlen. Kinder unter sechs Jahren haben keinen Zutritt.

Internet: www.rockefellercenter.com, www.topoftherocknyc.com.

Ausflüge

Central New York State

Amtrak ab New York Penn Station.

In Central New York State liegt Albany, die Hauptstadt des US-Bundesstaates New York, die es bis heute geschafft hat, ihre Vergangenheit gegenwärtig zu halten. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören das Wohnhaus von Philip Schuyler (1762) und das State Capitol (1867-1898).

Der Adirondack State Park, der von New York in vier Stunden zu erreichen ist, ist einer der größten Parks der Vereinigten Staaten. Jede Jahreszeit hat hier etwas Besonderes zu bieten. Sehr zu empfehlen sind die Monate September und Oktober, wenn die Wälder in den prächtigsten Herbstfarben des "Indian Summers" leuchten.

Saragota Springs, das Tor zu dem auch North Country genannten Gebiet, ist als Heilbad, Pferderenn-Eldorado und als Kulturzentrum gut bekannt. Im Performing Arts Center treten unter anderem das New York Ballet und das Philadelphia Orchestra auf.

Der 51 Kilometer lange Lake George wird als Amerikas Comer See gehandelt. Nördlich von dem See liegt das Naturwunder Ausable Chasm, eine zwischen 30 und 60 Meter tiefe Schlucht, die man über Holzstege entdecken kann.

Lake Placid war 1930 und 1980 Austragungsort der Olympischen Winterspiele. Im nahe gelegenen Mount Van Hoevenburg stehen die Langlaufpisten der Winterspiele von 1980 für Besucher offen. Der Whiteface Mountain ist der höchste Skigipfel des Ostens der USA, Mount Marcy der bekannteste der insgesamt 42 Berge der Adirandack-Region, die über 1.200 Meter hoch sind. In der Nähe, beim Lake Tear-off-the-Clouds, befinden sich die Quellen des Hudson Rivers. Ende des 19. Jahrhunderts wurden hier von den Familienclans wie Rockefeller und Vanderbilt so genannte "great camps" errichtet, in denen der gesamte Haushalt aus Boston oder New York in die Sommerfrische geschickt wurde. Einige der Camps sind heute für Besucher zugänglich.

Saranac Lake ist als Tuberkulose-Zentrum und als Mittelpunkt der Kanuten bekannt, die gern auf den Wasserarmen der Fulton Chain of Lakes fahren.

Die Thousand Islands, die in Wirklichkeit aus mehr als 1.800 Inseln bestehen, bilden das Grenzland zu Kanada. Sie sind ein Paradies für Angler und Sportfischer und lassen sich am besten auf einer Rundreise per Schiff entdecken.

Internet: www.iloveny.com, www.albany.org.

Hudson Valley

Metro-North Railroad (Hudson Line) ab New York Grand Central Terminal; Amtrak ab New York Penn Station.

Das grüne Tal des Hudson, in dem der vom Stadtleben müde Reisende saubere Luft, schöne Panoramen und zahlreiche historische Monumente findet, liegt rund 80 Kilometer von New York City entfernt. Das Gebiet wird gerne als das "Rheinland Amerikas" gepriesen. Statt Burgen säumen hier jedoch Herrenhäuser den Strom. Zu den bekanntesten zählt das Anwesen Springwood, das heute die Bezeichnung Franklin D. Roosevelt Historic Site trägt und das von seiner Ausstattung in das Jahr 1945, das Sterbejahr Franklin D. Roosevelts, passt. Zum Besitz gehört auch ein Rosengarten mit den Gräbern des Präsidenten, seiner Gattin und deren Hund. Im Franklin D. Roosevelt Library Museum sind viele Erinnerungsstücke des Präsidenten sowie auch Geschenke bekannter Staatsoberhäupter an den Präsidenten zu sehen.

Nicht weit vom Roosevelt Anwesen entfernt, liegt das Vanderbilt National Historic Site, der Luxuspalast des Enkels des berühmten Industriellen Vanderbilt. Das Clermont State Historc Site an der Route 9G ist eine weitere historisch interessante Adresse, die auch für Besucher zugänglich ist. Sie war Eigentum der Livingston Familie, die viele bekannte Politiker hervorgebracht hat.

In North Tarrytown liegt Kykuit, der prachtvolle Familienwohnsitz der Rockefeller-Dynastie, erbaut unter John D. Rockefeller. Sehenswert sind außer dem Gebäude auch die Gartenanlagen, die in einer Garten- und Skulpturentour besichtigt werden können. In den Anlagen befinden sich 70 Skulpturen, unter anderem von Picasso und Henry Moore.

Neben weiteren stattlichen Anwesen bietet das Hudson Valley Bilderbuch-Städtchen mit kolonialem Ambiente, Wein- und Sektkellereien sowie die Catskill-Mountains mit unberührten Wäldern, Seen, Wasserfällen und viktorianischen Holzhäusern, die das Valley zu einer Erholungslandschaft machen. Das Catskill-Gebirge, das für die Ureinwohner Amerikas ein Heiligtum war, wurde im 20. Jahrhundert zum Synonym für Sommerurlaub. Von der Stadt Kingston starten in der Saison Schiffstouren auf dem malerischen Hudson River. Im Feriengebiet am so genannten Borscht Belt wird das gesamte Spektrum an Sport- und Freizeitaktivitäten von Angeln, Reiten und Kanufahren bis hin zum Skilaufen geboten.

Etwa 16 Kilometer von Kingston entfernt, liegt die Künstlergemeinde Woodstock, die durch das Riesen-Freiluft-Konzert von 1969 weltberühmt wurde, und die sich danach zu einem blühenden Zentrum für Künstler- und Kunsthandwerker herausgebildet hat.

Internet: www.hudsonvalley.org, www.travelhudsonvalley.org, www.nps.gov/hofr/, www.nps.gov/vama/.

Long Island

Long Island Rail Road ab New York Penn Station.

Long Island erstreckt sich von der Queens-Nassau-Grenzlinie bis zum alten Leuchtturm am äußersten Montauk Point. Das 200 Kilometer ins Meer ragende Eiland ist mehr als nur "suburbia" von New York, es ist ein interessantes Freizeitgebiet mit kilometerlangen Sandstränden von Long Beach bis nach Montauk, imposanten Herrensitzen an der Gold Coast sowie hübschen kolonialen Häusern, baumgesäumten Straßen und kleinen Farmen im ländlichen Ostteil der Insel (North Fork).

In Oyster Bay, an der Gold Coast, lebte Präsident Theodore Roosevelt, dessen viktorianisches Herrenhaus heute die Bezeichnung Sagamore Hill National Historic Site trägt, und das zu besichtigen ist. Ganz in der Nähe befindet sich das Raynham Hall Museum, das lokales britisches Hauptquartier während des Unabhängigkeitskrieg war. Als Gold Coast wird die Nordküste der Insel von Glen Cove, über Oyster Bay nach Huntington Bay, bezeichnet, da hier besonders viele New Yorker Millionäre sich große Landsitze bauen ließen. So auch Otto Hermann Kahn, dessen "Oheka-Castle" 125 Zimmer besitzt und heute ein Hotel ist. Bei Huntington in Centerport liegt das Vanderbilt Museum (mit Planetarium), das ehemalige Sommerhaus der legendären Familie Vanderbilt.

Der Südteil von Long Island (South Fork) trägt mit kilometerlangen Stränden, weißen Dünen und den riesigen Wellen des Atlantischen Ozeans zurecht den Spitznamen "New York Riviera". Jones Beach, am Südufer von Long Island, gilt als einer der schönsten Strände Amerikas.

Der wohl bezauberndste Ort der Insel ist Montauk Point an der Ostspitze von Long Island mit seinem Jachthafen und dem den ganzen Ort beherrschenden Leuchtturm, der als einer der berühmtesten der Welt gehandelt wird. Er ist der älteste, noch aktive Leuchtturm des Bundesstaates New York. Das 1796 von George Washington in Auftrag gegebene Bauwerk bietet in 34 Meter Höhe einen einzigartigen Ausblick. Im Inneren ist ein Museum eingerichtet. Der Montauk State Park ist ein idealer Ort für lange Strandspaziergänge.

Internet: www.licvb.com und, www.nps.gov/sahi/, www.vanderbiltmuseum.org, www.montauklighthouse.com.

Upstate New York

Amtrak ab New York Penn Station.

Zu den Sehenswürdigkeiten von Upstate New York gehören neben den Finger Lakes, der Stadt Buffalo und dem Chautauqua County vor allem die Niagara Fälle, die jährlich von mehr als zehn Millionen Menschen besucht werden.

Die Finger Lakes Region liegt auf dem mittleren Weg zwischen New York und den Niagara Falls. Neben guten Möglichkeiten für Angler, Jäger, Kanuten, Segler, Camper und Wanderer bietet das Gebiet der lang gestreckten Seen für Kulturfreunde auch erstklassige Museen sowie gute Konzertaufführungen und Kunstausstellungen. Eine weitere Attraktion sind die Weinberge und Weinkellereien, die ebenfalls besucht werden können.

Von den berühmten Amerikanern, die hier lebten, ist besonders Mark Twain zu erwähnen, der in Elmira wohnte und die Welt von hier aus mit seinen Abenteuern des Tom Sawyer und Huckleberry Finn begeisterte. Im Elmira College kann Twains Arbeitszimmer besichtigt werden.

Seneca Falls war Ausgangspunkt für die amerikanische Frauenbewegung. Die National Women's Hall of Fame steht dort, wo 1848 der erste Kongress der amerikanischen Frauenrechtlerinnen stattfand.

Rochester gilt als Blumenstadt. Das hier angesiedelte International Museum of Photography hat weltweit die größte Sammlung künstlerischer Fotografien und fotografischer Apparaturen und lohnt in jedem Fall eine Besichtigung.

Nahe Buffalo, der zweitgrößten Stadt des New York States, liegt Allentown, in dem alljährlich in der zweiten Juniwoche die größte Freiluft-Kunstausstellung der USA veranstaltet wird.

Die nördlich von Buffalo gelegenen Niagara Falls sind die Touristenattraktion von New York State schlechthin und als romantisches Plätzchen besonders bei Paaren in den Flitterwochen als Reiseziel beliebt. Sie sind in einer Flugstunde bzw. sechs Stunden mit Bahn oder Bus von New York City aus erreichbar. Das Wasser stammt aus vier Seen, dem Superior-, dem Michigan-, dem Huron- und dem Erie-See, und fließt in den fünften, den Ontario-See, wobei im Sommer 2.646.000 Liter Wasser über die Fälle stürzen. Ein spannendes Erlebnis ist die Bootsfahrt mit der "Maid of the Mist", die fast so bekannt ist, wie die Wasserfälle selbst.

Etwa elf Kilometer von den Niagara Fällen entfernt, liegt das Dorf Lewiston, in dessen Artpark Werke aus den Bereichen Theater, Film und Fotografie gezeigt werden.

Chautauqua County, ein Gebiet mit sanften Hügeln, Weinbergen, Weinkellereien und Indianerreservaten, schließt sich südlich von Buffalo an. Die älteste kulturelle Einrichtung der Region Chautauqua Institution zeigt hier eine unkonventionelle Mischung aus Künstlererlebnis, Fortbildung und Erholung.

Internet: www.iloveny.com.

Essen, Trinken

Die regionale Küche

Das Vorurteil, die amerikanische Küche reduziere sich auf Hamburger, Eis, Donuts und Coca Cola, ist weit verbreitet. In Wahrheit gibt es so etwas wie die typisch amerikanische Küche eigentlich gar nicht. Die Küche unterlag zu vielen Einflüssen (mexikanischen, englischen, deutschen, afrikanischen usw.), so dass man schwerlich etwas typisch amerikanisches ausmachen kann. Andererseits sind es aber gerade diese vielfältigen Einflüsse der Eroberer, Siedler und Immigranten, die die Küche so vielfältig machen und dann eben doch das Typische darstellen.

Die Nationalspeise der New Yorker ist der "Hot Dog" (mit Senf, Ketchup und/oder Sweet Relish und Sauerkraut). Über 6.000 Straßenverkäufer in ganz New York bringen diese an fast jeder Straßenecke unter die Leute. Weitere beliebte Snacks sind so genannte "Bagels" (Hefeteigkringel), wahlweise pur, mit Zwiebeln oder Rosinen, sowie "Hot Pastrami" (Gepökeltes vom Rind auf Roggenbrot). Für New York typisch ist auch italienische Pizza, die stückweise oder als ganzer Kuchen zu bekommen ist, sowie die chinesische Küche.

Das amerikanische Frühstück wird als 100-prozentige Hauptmahlzeit angesehen. Dazu gehören Spiegel- oder Rühreier mit Bratkartoffeln, Speck, heiße Würstchen, Toast, Pancakes mit Ahornsirup (Pfannkuchen), Peanutbutter (Erdnussbutter), Muffins (Rührteig-Mini-Kuchen) und jede Menge Kaffee.

Zur Hauptmahlzeit, dem Dinner (zwischen 17 und 21 Uhr), gibt es unter anderem "Rib-eye steak", "BBQ spare ribs" (gegrillte Rippchen), "Chicken wings hot or mild" (kleine, gegrillte Hühnerflügel, scharf oder mild gewürzt) und "Potato skins" (gegrillte Kartoffelhälften mit Schinken, Käse und Sour cream überbacken). Besonders hervorzuheben ist das "Prime rib" (dicke Scheibe Roastbeef aus der Hochrippe) mit einer "Baked potato" als Beilage. Groß ist auch das Angebot an Meeresfrüchten - Crayfish, Shrimps und Crabs.

Zu Thanksgiving wird traditionell "Turkey" (Truthahnbraten) mit "Mashed potatoes" (Kartoffelbrei), "Yam" (süße Kartoffeln) und "Cranberries" (Preiselbeeren) gegessen.

Die Auswahl an Desserts ist in den USA eher gering. Zum Lunch werden ohnehin kaum Desserts verspeist, dafür aber nach dem Dinner. Meist sind das "nur" Früchte, Obstsalate, Eiscreme oder - zu festlichen Gelegenheiten - Pies und Kuchen, auf die dann noch ein Klecks Sahne oder eine Kugel Eis kommen. Versuchen sollte man den New York Cheescake (süße Käsetorte).

Amerikaner trinken vor dem Essen gerne ein bis zwei Cocktails. Zum Essen wird oft Bier getrunken. Allerdings ist das amerikanische Bier wesentlich dünner und kohlensäurehaltiger als das europäische. Ein Renner ist das Light-Beer, das noch dünner als das herkömmliche ist. Light Beer muss ein Drittel weniger Kalorien enthalten als ein übliches Bier (regular). Gehaltvoll ist das mexikanische Bier (z.B. Corona). Die größten Brauereien des Landes sind Anheuser-Busch (mit den Marken Busch, Budweiser, Michelob) und Miller. Root Beer (Wurzelbier) hingegen, ist ein in den USA beliebtes alkoholfreies, und meistens mit Kohlensäure versetztes Erfrischungsgetränk (Softdrink).

Amerikanische Weine, besonders aus Kalifornien, sind von ausgezeichneter Qualität.

Gastronomie

New York bietet eine unglaubliche Auswahl, was das kulinarische Angebot angeht - es gibt unzählige Restaurants im Big Apple, die Speisen aus aller Herren Länder anbieten. Für jede Preisklasse und für jeden Geschmack ist etwas zu finden, wobei die Qualität der Restaurants ausgesprochen gut ist. Mittlerweile gibt es auch rund 40 Restaurants mit Michelin-Sternen - damit ist New York City die Stadt mit den meisten Sternelokalen nach Paris.

Zum Lunch kann man neben den Restaurants in so genannte Delis, meist jüdisch inspirierte Snackbars, gehen. Diners (Eisenbahn-Speisewagen ähnliche Schnellrestaurants) und Coffee Shops, die neben Kaffee und Gebäck auch deftige Hausmannskost servieren, bilden eine weitere (günstigere) Alternative zum Restaurantbesuch. Einige Lokale bieten günstigere "Todays spezial" an, die meistens eine größere Portion und einen Salat als kostenlose Beilage beinhalten. In der "Happy Hour" zwischen 17 und 20 Uhr bekommt man häufig Drinks für die Hälfte des Preises. Zu jedem Essen erhält man kostenlos Eiswasser (Leitungswasser), soviel man möchte. Mineralwasser muss man dagegen extra bestellen und bezahlen. Auch Kaffee wird in der Regel nachgeschenkt, so oft man möchte, man bezahlt nur die erste Tasse.

Zwischen der 42nd und 53rd Street, im South Seaport Viertel, in Greenwich Village, in SoHo, in Chinatown oder Little Italy findet man eine reichliche Auswahl an Restaurants.

Es ist in jedem Fall ratsam, rechtzeitig einen Tisch zu bestellen (besonders wichtig am Wochenende und bei "In-Lokalen", bei denen es schon einmal Reservierungszeiten von mehreren Wochen geben kann). Tische werden in der Regel vom Restaurant mehrmals pro Abend vergeben. Dies hat zur Folge, dass man die üblichen drei Gänge (Appetizer, Entree, Dessert) normalerweise innerhalb einer Stunde serviert bekommt, was für europäische Verhältnisse unangenehm schnell ist.

In vielen Restaurants herrscht Krawatten- und Jackettpflicht für Herren sowie Rauchverbot.

Empfehlenswert ist der Top-Restaurantführer "Zagat Survey" (in New York im Buchhandel und in Zeitschriftenläden zu bekommen), in dem New Yorker ausführlich über 2.000 Lokale und Restaurants beschreiben (www.zagat.com). Daneben bietet der "Guide Michelin" für New York eine Übersicht über die Nobelküchen der City.

Restaurants

Bubbys Pie Company

120 Hudson Street, 10013 New York. Tel.: (212) 219 06 66. Geöffnet: Mo bis Fr 8-17 Uhr, Mo, Di, Mi, So 17-22 Uhr, Do, Fr, Sa 17-23 Uhr; Sa/So Brunch 9-16 Uhr. Subway: Franklin Street oder Canal Street.

Angesagter Treffpunkt der New Yorker im Herzen von TriBeCa. Mittag- und Abendessen, hervorragende Desserts und großzügig bemessene Cocktails. Das Frühstück ist üppig und typisch amerikanisch. Besitzer ist Hollywood-Star Harvey Keitel.

Internet: www.bubbys.com.

Katzs Delicatessen

205 East Houston Street, 10002 New York. Tel.: (212) 254 22 46. Geöffnet: So bis Di 8-22 Uhr, Mi/Do 8-23 Uhr, Fr/Sa 8-3 Uhr. Subway: 2nd Avenue.

Das jüdische Imbissrestaurant im Stadtteil Lower East Side ist seit 1888 eine New Yorker Institution. Das Großkantinen-Ambiente machen die himmlischen Pastrami-Sandwiches wieder wett, die selbst die höchsten Staatsmänner anlocken. Corned Beef und Salami werden selbst hergestellt und in alle Welt verschickt. Übriges wurde bei Katz's die legendäre Orgasmus-Szene mit Meg Ryan im Film "Harry Sally" gedreht.

Internet: www.katzdeli.com.

Lobster Crab Company

121 West 49th Street, New York. Tel.: (212) 354-17 17. Geöffnet: Mo bis Do 11.30-23 Uhr, Fr/Sa 11.30-24 Uhr. Subway: Rockefeller Center.

Die Lobster Crab Company befindet sich zwischen Rockefeller Center und Times Square und ist ein Meeresfrüchte- und Fisch-Mekka für Geschäftsleute. Es bietet außerdem ein Pre-Theater Menü und ist besonders kinderfreundlich.

Internet: http://citylobster.com/.

Peanut Butter Co

240 Sullivan Street, 10012 New York. Tel.: (212) 677 39 95. Geöffnet: So bis Do 11-21 Uhr, Fr/Sa 11-22 Uhr. Subway: West 4th Street.

Alles dreht sich in diesem Lokal in Greenwich Village um die Erdnussbutter. Man hat eine Auswahl von 25 verschiedenen Erdnussbutter-Sandwiches, Milchshakes und Desserts.

Internet: www.ilovepeanutbutter.com.

Tao

42 East 58th Street, 10022 New York. Tel.: (212) 888 22 88. Geöffnet: Mo und Mi 11.30-24 Uhr, Do bis Fr 11.30-1 Uhr, Sa 17-1 Uhr, So 17-24 Uhr. Subway: 59th Street/Lexington Avenue oder Fifth Avenue/59th Street.

Asiatische Küche mit chinesischem, japanischem und koreanischem Einfluss. Die Attraktion des In-Lokals, mit Lounge und zwei Bars, ist ein fünf Meter hoher Buddha. Neben den Spezialitäten Peking Ente und Rinderbraten Tokioter Art, sind die Desserts außergewöhnlich, vor allem der riesige Glückskeks mit Schokoladenmoussefüllung. Eine vorherige Reservierung wird dringend empfohlen

Internet: www.taorestaurant.com.

The River Cafe

1 Water Street, Brooklyn, 11201 New York. Tel.: (718) 522 52 00, E-Mail: info@rivercafe.com. Geöffnet: Mo bis Sa 12-15 Uhr und 17.30-23 Uhr; So Brunch 11.30-15 Uhr. Reservierung 24 Stunden im Voraus unter reservation@rivercafe.com. Subway: High Street/Brooklyn Bridge oder Clark Street.

Das edle River Café, unterhalb der Brooklyn Bridge, ist eine gute Empfehlung für jeden New York Besucher. Besonders für den Abend ist es ein sehr romantisches Restaurant mit wundervollem Blick auf den Hudson River und die Skyline von Downtown Manhattan. Für Besucher mit weniger "Budget" gibt es die Möglichkeit nur einen Drink an der Bar zu nehmen. Tischreservierung erforderlich.

Internet: www.rivercafe.com.

Zanzibars

645 9th Avenue at 45th Street, 10036 New York. Tel.: (212) 957 91 97, E-Mail: info@zanzibarny.com. Geöffnet: Mo bis Mi 17-1 Uhr, Do 17-2 Uhr, Fr/Sa 17-4 Uhr. Subway: 42nd Street. Gäste müssen mindestens 21 Jahre sein.

Luxuriös, mit mediterranem Ambiente und eigenem DJ. Internationale Küche und schöne Terrasse.

Internet: www.zanzibarnyc.com.

Dévi

8 East 18th Street, 10003 New York. Tel.: (212) 691 13 00, E-Mail: info@devinyc.com. Geöffnet: Mo bis Sa 12-14.30 Uhr und 17.30-23 Uhr, So 17-22 Uhr. Subway: Union Square.

Indische kulinarische Hochgenüsse werden zwischen Antiquitäten, Schnitzarbeiten, Stoffbahnen und Leuchtern auf weiß gedeckten Tischen serviert. Küchenchef Suvir Saran ist der Autor des erfolgreichen Kochbuchs "Indian Home Cooking".

Internet: www.devinyc.com.

Dim Sum A Gogo

5 East Broadway (Chatham Square), Chinatown, 10038 New York. Tel.: (212) 732 07 96. Geöffnet: täglich 10-22.30 Uhr. Subway: Brooklyn Bridge/City Hall.

Neben Dim Sum gibt es in futuristischem Ambiente eine handvoll chinesischer Spezialitäten. Das Angebot ist lecker und vor allem preiswert. Besonders empfehlenswert ist das Mango Chicken.

Lombardis

32 Spring Street, 10012 New York. Tel.: (212) 941 79 94. Geöffnet: So bis Do 11.30-23 Uhr, Fr/Sa 11.30-24 Uhr. Subway: Spring Street.

Der Sage nach die älteste Pizzeria in ganz Amerika (1905 eröffnet) und zudem eine der letzten Pizzerien in Manhattan, die noch im original Steinofen backen. Das Schlangestehen hat sich gebessert, seit man das Ladenlokal nebenan gekauft hat. Nur Barzahlung möglich.

Internet: www.firstpizza.com.

Gilt

New York Palace Hotel, Villard Mansion, 455 Madison Avenue at 50th Street, 10022 New York. Tel.: (212) 891 81 00. Geöffnet: Di bis Do 17.30-22 Uhr, Fr/Sa 17.30-22.30 Uhr; Bar täglich 17-1 Uhr. Subway: 51st Street, 53rd Street oder Rockefeller Center.

Das opulente, von Stardesigner Patrick Jouin gestaltete Restaurant mit zwei Michelin-Sternen und angeschlossener Bar ist der neue Liebling der New Yorker. Über dem ovalen Bartresen schwebt eine leuchtende Skulptur und die Wände schimmern in Gold. Unter hohen, kuppelförmigen Decken speist man innovative Menüs und trinkt erlesene Weine.

Internet: www.giltnewyork.com.

Café Cortadito

210 East 3rd Street, 10009 New York, Tel.: (212) 614 30 80. Geöffnet: Di bis Fr 12-23 Uhr, Sa 12-23 Uhr, So bis 22 Uhr. Subway: Lower East Side/Second Avenue.

Gemütliches kubanisches Restaurant in der Lower East Side mit moderaten Preisen. Ob zum Frühstück, Lunch oder Dinner - hier ist die Atmosphäre einladend mit bunt bemalten Wänden und einer offenen Fensterfront für eine warme Sommerbrise. Die Bocaditos sind die besten der Gegend.

Internet: www.cafecortadito.com.

Minetta Tavern

113 MacDougal Street, 10012 New York. Tel.: (212) 475 38 50. Geöffnet: täglich 12-24 Uhr, Sa/So Brunch 11-15 Uhr. Subway: West 4th Street/Washington Square.

Mitten im Greenwich Village liegt die Minetta Tavern, die sich seit den 1940er Jahren kaum verändert hat. Dichter und Poeten wie E. E. Cummings, Ezra Pound und Ernest Hemingway gingen hier ein und aus. Wie früher zieht das italienische Lokal auch heute noch zahlreiche Stammgäste zum Lunch und Dinner an; die Wände sind mit den Autogrammkarten zahlreicher Sportgrößen, Stars und Politiker gepflastert.

Internet: www.minettatavernny.com.

Sylvias

328 Lenox Avenue, 10027 New York. Tel.: (212) 996 06 60, E-Mail: info@sylviasrestaurant.com. Geöffnet: Mo bis Sa 8-22.30 Uhr, So 11-20 Uhr. Subway: 125th Street.

Sylvia's ist das berühmteste Soulfood-Restaurant in den USA, gegründet 1962 von Köchin Sylvia Woods. Das Restaurant ist ein must-stop für Harlem Besucher. Spezialitäten sind gegrilltes Huhn und Catfish, gebratene Bohnen, Käse-Maccaroni, Yam und süßer Rührkuchen. Sylvia hat inzwischen auch ein Kochbuch mit ihren Rezepten herausgegeben, das im Restaurant erhältlich ist. An Wochenenden spielen Soul- und Gospelbands zum Lunch und Dinner.

Internet: www.sylviassoulfood.com.

Stk Steakhouse

26 Little West, 12th Street, 10014 New York. Tel.: (646) 624 24 44, E-Mail: info@stkhouse.com. Geöffnet: täglich 17.30-2 Uhr. Subway: 14th Street oder Eighth Avenue.

Ein Steakhouse der besonderen Art. Das STK im Herzen des Meatpacking Bezirkes bietet nicht nur exzellente Steaks, sondern wartet mit einem modern-loungigen Interior auf. An der Bar, die von etlichen Reihen Rinderhörnern umkrönt ist, sorgt ein DJ mit coolem Sound für entspannte Atmosphäre.

Internet: www.stkhouse.com.

Biergärten

Bohemian Hall and Beer Garden

29-19 24th Avenue Astoria, 11102 New York. Tel.: (718) 274 49 25. Geöffnet: Mo bis Mi 17-2 Uhr, Do bis Fr 17-3 Uhr, Sa 12-3 Uhr, So 12-2 Uhr. Subway: Astoria Boulevard.

Bohemian Hall in Queens ist der einzigste verbliebene Biergarten in ganz New York City von ehemals Hunderten. Zahlreiche Gäste finden in dem einstigen tschechischen und slowakischen Klub Platz. Zu essen gibt es eine Menge Fleischgerichte, die man mit tschechischem Bier "herunterspülen" kann. In den Sommermonaten finden Konzerte auf der Open-Air-Bühne statt. Im Winter laden das Restaurant und die Bar ein.

Internet: www.bohemianhall.com.

Cafes und Bistros

Cafe Lalo

201 West 83rd Street, 10024 New York. Tel.: (212) 496 60 31, E-Mail: cafe@cafelalo.com. Geöffnet: Mo bis Do 8-2 Uhr, Fr 8-4 Uhr, Sa 9-4 Uhr, So 9-2 Uhr. Subway: 79th Street.

Im Café Lalo waren Meg Ryan und Tom Hanks in "E-Mail für Dich" zu sehen. Und das Café ist tatsächlich genauso gemütlich und einladend wie im Film. Auf der Karte stehen eine Auswahl von rund 100 unschlagbaren Kuchen und ein paar herzhafte Gerichte. Nicht ganz billig, aber es lohnt sich.

Internet: www.cafelalo.com.

Magnolia Bakery

401 Bleecker Street, Ecke 11th Street, 10014 New York. Tel.: (212) 462 25 72. Geöffnet: Mo bis Do 9-23.30 Uhr, Fr/Sa 9-0.30 Uhr. Subway: 14th Street oder 6th Avenue.

Bäckerei im Stil der 1950er Jahre mit Szene-Publikum. Renner sind die Cupcakes und der Bananenpudding, alles nach alten Familienrezepten hergestellt. Leider wenig Sitzplätze und meist lange Menschenschlangen.

Internet: www.magnoliabakery.come.

Rice To Riches

37 Spring Street, 10012 New York. Tel.: (212) 274 00 08, E-Mail: info@ricetoriches.com. Geöffnet: So bis Do 11-23 Uhr, Fr/Sa 11-1 Uhr. Subway: Spring Street oder Prince Street.

In dieser Milchreisbar gibt es 20 Sorten Milchreis - und die Reichen und Schönen der Stadt langen kräftig zu. "Coconut Coma", "Chocolate Chip Flirt" oder "Sex Drugs and Rocky Road" heißen die Kreationen. Das Ambiente ist als Anspielung auf den Milchreis in weiß gehalten - mit dezenter orangener Beleuchtung.

Internet: www.ricetoriches.com.

Cafe Pick me up

145 Avenue A, 10009 New York. Tel.: (212) 673 72 31. Geöffnet: täglich 9-0.30 Uhr.. Subway: 1st Avenue.

In diesem gemütlichen Café im East Village bleibt man meist länger als geplant. Kaffee und Croissants holt man sich direkt an der Theke. Mit etwas Glück ist ein Platz an der Sonne frei, vor dem Schaufenster spielt sich das Leben auf dem Tompkin Square ab. Sonntags gibt es Livemusik.

Caffe Dante

79-81 Macdougal Street, 10012 New York. Tel.: (866) 681 02 99, E-Mail: info@caffe-dante.com. Geöffnet: So bis Do 10-2 Uhr, Fr/Sa 10-3 Uhr. Subway: Houston Street oder West 4th Street/Washington Sqaure.

Im Herzen von Greenwich Village bietet eines der ältesten Cafés des Big Apple unschlagbaren italienischen Kaffee, Desserts, Eis und kleine Gerichte. Eine Spezialität ist der Caffé Corretto alla Sambuca (Kaffee mit Sambuca-Likör). Im Sommer kann man alles auch "Open Air" genießen.

Internet: www.caffe-dante.com.

Hungarian Pastry Shop

1030 Amsterdam Avenue, 10025 New York. Tel.: (212) 866 42 30. Geöffnet: Mo bis Fr 7.30-23.30 Uhr, Sa 8.30-23.30 Uhr, So 8.30-22.30 Uhr. Subway: 110th Street.

In nächster Nähe zur Columbia University liegt das Café, das längst eine New Yorker Institution geworden ist. Die sanfte Beleuchtung und die nette Atmosphäre laden zum stundenlangen lesen und relaxen ein. Neben einer großen Auswahl an Tee und Kaffee gibt es auch leckere Kuchen und Schnitten, wie die ungarische Dobostorte. An sonnigen Tagen sind die Stühle und Tische vor dem Café sehr begehrt.

Pinkberry

313 Columbus Avenue, 10023 New York. Tel.: (212) 874 12 80. Geöffnet: So bis Do 12-23 Uhr, Fr/Sa 12-24 Uhr. Weitere Filialen in der Stadt.

Die minimalistische Bar in Manhattan bietet gefrorene Joghurts mit Früchte-Topping in stylischen Schalen. Der Renner in New York.

Internet: www.pinkberry.com.

Teany

90 Rivington Street, 10002 New York. Tel.: (212) 475 91 90. Geöffnet: täglich 10-24 Uhr, Fr/Sa bis 9-1 Uhr. Zurzeit wegen Sanierung geschlossen. Subway: Delancey Street.

Mobys hippes Vegan-Café ist eine Oase in der Großstadt. Erstaunlich sind die 98 Teesorten. Mit etwas Glück schenkt der Musiker selbst den Tee ein.

Internet: www.teany.com.

Bars und Kneipen

Heartland Brewery Beer Hall

93 South Street at Fulton, 10038 New York. Tel.: (646) 572-BEER, E-Mail: info@heartlandbrewery.com. Geöffnet: Mo 11.30-21 Uhr, Di bis Fr 11.30-22 Uhr, Sa 11.30-23 Uhr, So 12-21 Uhr. Subway: Fulton Street.

Eine der besten Mikrobrauereien der Stadt befindet sich in einer 200 Jahre alten Taverne. Hier pult man die Krabben selbst und trinkt saisonal wechselnde Biere - mit Blick auf die Brooklyn Bridge. Große Terrasse.

Internet: www.heartlandbrewery.com.

Hudson Bar

Hudson Hotel, 356 West 58th Street, 10019 New York. Tel.: (212) 554 62 17. Geöffnet: So bis Mi 17-2 Uhr, Do bis Sa 17-3 Uhr. Subway: 59th Street/Columbus Circle.

Aus Stanley Kubricks Film "2001: A Space Odyssey" könnte die futuristische Bar im Hudson Hotel stammen. Für 125 Millionen Dollar ließ Stardesigner Philippe Starck hier ein schrilles und dennoch gut organisiertes Chaos entstehen. Kein Stuhl gleicht dem anderen, die Decke ist ein wildes Traumgemälde des italienischen Künstlers Francesco Clemente und der Boden ein Puzzle aus quadratischen, von unten beleuchteten Glasfliesen. Natürlich hat dies seinen Preis - auch an den strengen Türstehern muss man vorbeikommen. Das Publikum ist - wie nicht anders zu erwarten - trendig und schick.

Internet: www.hudsonhotel.com.

Petes Tavern

129 East 18th Street, 10003 New York. Tel.: (212) 473 76 76. Geöffnet: täglich 11-2.30 Uhr. Subway: 14th Street/Union Square.

Die älteste Kneipe der Stadt - eröffnet 1864 - ist immer gut besucht und noch im Originalzustand. Hier schrieb der amerikanische Schriftsteller O. Henry seine bekannte Kurzgeschichte "The Gift of the Magi". Im Sommer ist die Terrasse geöffnet.

Internet: www.petestavern.com.

Hogs Heifers

859 Washington Street, 10014 New York. Tel.: (212) 929 06 55, E-Mail: events@hogsandheifers.com. Geöffnet: Bar täglich 1-4 Uhr. Subway: 14th Street.

Cowboy-Punkbar mit Kultstatus, besonders für Fans von Coyote Ugly. Zu später Stunde kann es schon mal vorkommen, dass die Gäste zu Musik der 1950er bis 1980er Jahre auf der Theke tanzen.

Internet: http://hogsandheifers.com.

Paddy Reillys Music Bar

519 2nd Avenue, 10016 New York. Tel.: (212) 686 12 10. Geöffnet: Mo bis Sa 11-4 Uhr, So 12-4 Uhr. Subway: 28th Street.

Die Nummer Eins unter den traditionellen Pubs der irischen Gemeinde und ein Promi-Treff dazu: Matt Dillon, Tim Robbins, Naomi Campbell und Pierce Brosnan schnupperten hier schon irische Luft. Mittwoch bis Sonntag Livemusik: keltischer Rock oder traditioneller Irish-Folk.

Bar Neunundachtzig

89 Mercer Street, 10012 New York. Tel.: (212) 274 09 89. Geöffnet: So bis Do 12-1 Uhr, Fr/Sa 12-2 Uhr, Küche täglich bis 1 Uhr. Subway: Prince Street oder Spring Street.

Die Bar 89 gibt es schon seit einigen Jahren und sie gehört noch immer zu den hippen Plätzen in SoHo. Die Chocolate Martinis sind köstlich, die Barsnacks unwiderstehlich. Doch die wahre "Attraktion" sind die verglasten Unisex-Toiletten. Die Wände sind aus einem speziellen Glas, das erst nach dem Schließen undurchsichtig wird.

Internet: www.bar89.com.

Employees Only

510 Hudson Street, 10014 New York. Tel.: (212) 242 30 21. Geöffnet: täglich 18-4 Uhr. Subway: Christopher Street.

Eine geheimnisvolle Wahrsagerin am Eingang weist den Weg in die elegante Bar im Art-decó-Stil. Drinnen ist es meistens voll, aber für die fantastischen Drinks lohnt es zu warten.

Internet: www.employeesonlynyc.com.

Fifth

230 Fifth Avenue, 10001 New York. Tel.: (212) 725 43 00, E-Mail: susie@230-fifth.com. Geöffnet: täglich 16-4 Uhr. Subway: 28th Street and Broadway oder 23rd Street and 6th Avenue.

New Yorks größte Dachbar bringt es auf 1.000 Quadratmeter und bietet genug Platz für alle, die den Tag mit frischer Luft ausklingen lassen wollen. Von hier aus hat man eine hervorragende Sicht auf Midtown Manhattan und blickt direkt auf das Empire State Building. Der Eingang zur Dachbar führt durch die gediegene Lobby des ehemaligen Victoria Hotels.

Internet: www.230-fifth.com.

The Beauty Bar

231 East 14th Street, 10003 New York. Tel.: (212) 539 13 89. Geöffnet: Mo bis Fr 17-4 Uhr, Sa/So 19-4 Uhr. Subway: 3rd Avenue oder Union Square.

Die schräge Bar in einem ehemaligen Friseursalon ist eine der amüsantesten Locations in NYC. Der Tresen steht zwischen Trockenhauben und alten Frisierstühlen. Ein besonderes Angebot ist täglich ab 18 Uhr (Sa/So ab 19 Uhr) "Martinis and Manicures": während Mann (bzw. Frau) Cocktails trinkt feilen, polieren und lackieren "Nagelmädchen" einem die Fingernägel. Natürlich darf auch ein Live DJ mit groovigen Beats nicht fehlen, der täglich ab etwa 22 Uhr auflegt.

Internet: http://thebeautybar.com.

Shopping

7.7.1 Allgemeine Beschreibung

Der Big Apple ist ein Einkaufsparadies ohnegleichen, in dem es einfach alles gibt - von Schweizer Schokolade bis hin zu Handtaschen aus Florenz. Deshalb gehört Shopping bei New York-Besuchern mit zu den beliebtesten Aktivitäten. Die Devise lautet "Shop until you drop" (Einkaufen bis zum Umfallen).

Besonders interessant ist der Kauf von Kleidung amerikanischer Designer, Sportartikeln, Jeans, Kosmetik, Sonnenbrillen, Tonträgern (z. B. CDs) oder elektronischen Artikeln (unter anderem Kameras und Notebooks), die günstiger als in Europa sind.

Das "typische" New Yorker Einkaufserlebnis bieten im Herzen von Manhattan, vor allem die 57th Street und die Fifth Avenue. Hier findet man auch die riesigen und weltbekannten Kaufhäuser. Auf der eleganten Madison Avenue, etwa zwischen 59th und 96th Street, haben die international bekannten Modeschöpfer ihre exklusiven Boutiquen. Zwischen der 6th und der 8th Avenue sowie der 34th und 40th Street liegt der Garment District (Kleiderbezirk). Ein Drittel der gesamten Kleidung welche in den USA gefertigt wird, wird in diesem Viertel entworfen und produziert. Viele der Kleidungshersteller haben Fabrikgeschäfte welche dem Publikum zugänglich sind. Eine günstigere Alternative zu den Einkaufsstraßen Manhattans bietet die Bronx, mittlerweile New Yorks drittgrößter Shoppingbezirk - und dort vor allem die Fordham Road mit mehr als 300 Fachgeschäften und Markenketten. Wer auf der Suche nach Trends, origineller Kleidung, Antiquitäten und Kunst ist, für den bietet sich SoHo an, während im East Village ein buntes Gemisch aus aktueller Mode, schrillen neuen Designern und Kuriositätengeschäften herrscht. Ein riesiges Angebot von Antiquitätengeschäften und Kunstgalerien findet man in Greenwich Village. Eine große Auswahl an Souvenirs gibt es im Shop des Metropolitan Museum of Art. Aber auch die übrigen New Yorker Museen haben reichhaltige Andenkenläden.

In New York ist fast immer "Sale", d.h. irgendein Ausverkauf mit Sonderangeboten. Ein Feiertag reicht vielen Shops schon, um einen großangelegten Ausverkauf zu starten. Für Modefans sind auch die so genannten Sample-Sales - also Musterverkäufe - interessant. Hier verkaufen viele New Yorker Designer die Muster, oder Restbestände ihrer Kollektion. Günstigere Einkaufsmöglichkeiten bieten auch die Shopping Malls, die etwas außerhalb liegen und entweder noch zum Staat New York gehören oder sich gegenüber von Manhattan in New Jersey befinden.

7.7.2 Shopping-Tipps

Jährlich findet im Januar und Februar die Rabattaktion "Paint the Town" statt. Circa 300 Unternehmen wie Hotels, Restaurants, Museen und Musicalveranstalter beteiligen sich daran und reduzieren ihre Preise zum Teil um bis zu 50 Prozent. Die Aktion wird von American Express und American Airlines präsentiert. Internet: www.nycgo.com.

7.7.3 Geschäftsöffnungszeiten

In den USA gibt es kein Ladenschlussgesetz und somit auch keine gesetzlich geregelten Öffnungs- und Schließzeiten. In der Regel haben Geschäfte Montag bis Samstag von 9/10-17/18 Uhr, zum Teil bis 21 Uhr geöffnet. Shopping Malls haben vielfach länger und auch am Wochenende auf. Verschiedene Supermärkte und Alkoholgeschäfte sind rund um die Uhr an allen Tagen geöffnet.

Shopping Adressen

Bloomingdales

59th Street Lexington Avenue, 1000 Third Avenue, 10022 New York. Tel.: (212) 705 20 00. Geöffnet: Mo bis Sa 9-22 Uhr, z.T. kürzer. Subway: 59th Street.

Exklusiv und weltbekannt, vergleichbar mit dem Traditionsunternehmen Harrods in London. Seit 1886 bietet das Nobelkaufhaus Designermode, Accessoires und Möbel.

Internet: www.bloomingdales.com.

Greenflea Indoor/Outdoor Markets

Columbus Avenue at 77th Street, 10023 New York. Tel.: 1800 321 14 84, E-Mail: greenflea@aol.com und customerservice@hammacher.com. Geöffnet: So 10-17.30 Uhr, im Sommer bis 18 Uhr. Subway: 77th/81st Street oder 79th Street.

Auf dem Flohmarkt von Greenwich Village findet man antike Möbel, Kleidung, Schmuck, Kunsthandwerk und einfach alles, was das Herz begehrt zu günstigen Preisen. Zudem gibt es auch Obst von Bauern aus der weiteren Umgebung. Samstags findet der Flohmarkt in kleinerer Form in der Greenwich Avenue Charles Street statt.

Internet: www.greenfleamarkets.com.

Hammacher Schlemmer

147 East 57th Street, 10022 New York. Tel.: (212) 421 90 02. Geöffnet: Mo bis Sa 10-18 Uhr. Subway: 59th Street/Lexington Avenue.

Einzigartige und exklusive Dinge, vom fernbedienbaren Golfball über das Babytretboot bis zum elektrischen Austernmesser, bietet Hammacher Schlemmer. Auch wenn man nichts kaufen möchte, sollte man durch den Laden bummeln - man kommt aus dem Staunen nicht heraus. Natürlich kann man sich die Sachen auch nach Hause schicken lassen.

Internet www.hammacher.com.

Historic Orchard Street Shopping District

Visitor Center, 10002 New York. Tel.: (212) 226 90 10, E-Mail: info@lowereastsideny.com. Subway: Delancey Street, Essex Street oder Grand Street.

Das Gebiet besteht aus der Orchard, Grand und Delancey Street sowie der näheren Umgebung. Über 400 Geschäfte, Restaurants und Bars sind hier zu finden. Die Orchard Street ist als Zentrum der New Yorker Avantgarde Modeszene bekannt und sonntags für den Verkehr gesperrt. Zu kaufen gibt es Bekleidung, Damenunterwäsche, Handtaschen und Schuhe, die bis zu 25 Prozent reduziert sein können.

Internet: www.lowereastsideny.com.

Niketown New York City

6 East 57th Street, 10022 New York. Tel.: (212) 891 64 53. Subway: Fifth Avenue oder 59th Street.

In diesem fünfstöckigen Palast findet man alles von Nike. Ob die neuesten Jogging-Schuhe, Snowboard-Outfits, Tennis- oder Basketball-Treter - Niketown hat sie bestimmt. Sehenswert ist die Riesenleinwand im Geschäft, auf der alle 20 Minuten ein Werbefilm von Nike gezeigt wird. Die faszinierende Architektur und die riesige Auswahl machen diesen Laden zu einem Ereignis auf jeder Sightseeing-Tour.

Internet: www.niketown.com.

Strand Book Store

828 Broadway at 12th Street, 10003 New York. Tel.: (212) 473 14 52. Geöffnet: Mo bis Sa 9.30-22.30 Uhr, So 11-22.30 Uhr (der Raum für Raritäten schliesst täglich um 18.20 Uhr). Subway: Union Square.

Zwei Millionen Bücher in einem Laden - so etwas gibt es nur in New York. Verkauft werden neben den üblichen Neuerscheinungen auch Secondhandbücher und neue, seltene Exemplare, die meistens sehr viel günstiger sind als woanders. Für den Durchblick in diesem "altehrwürdigen" Chaos sorgen ein neu installiertes Computersystem und über 200 freundliche Mitarbeiter.

Internet: www.strandbooks.com.

Tiffany Co.

5th Avenue at 57th Street, 10022 New York. Tel.: (212) 755 80 00. Geöffnet: Mo bis Mi 10-19 Uhr, Sa 10-20 Uhr, So 12-18 Uhr. Subway: 57th Street oder Fifth Avenue/59th Street.

Audrey Hepburn im Film "Breakfast at Tiffanys" hat diese Adresse zum berühmtesten Schmuckgeschäft der Welt gemacht. Im Innern findet sich ein Warenhaus mit vier Etagen, in dem auch Porzellan, Glas und Gegenstände für den Schreibtisch verkauft werden - manches zu durchaus erschwinglichen Preisen.

Internet: www.tiffany.com.

Apple Store SoHo

103 Prince Street, 10012 New York. Tel.: (212) 226 31 26. Geöffnet: Mo bis Sa 9-21 Uhr, So 9-19 Uhr. Subway: Prince Street oder Spring Street.

In einem ehemaligen Postamt ist der stylische Computerladen von Apple untergebracht. In erster Linie stehen hier Apples iPads, MacBooks, iPods und iMacs zur Verfügung, so dass man "hands on" alles ausprobieren kann. Im zweiten Stock findet man ein kleines Schulungszentrum, in dem jeden Tag kostenlose Seminare rund um Apple abgehalten werden, sowie die Genius Bar, an der man technische Unterstützung erhält. An rund 50 PCs kann man außerdem kostenlos im Internet surfen.

Internet: www.apple.com/retail/soho/.

Economy Candy

108 Rivington Street, 10002 New York. Tel.: (800) 352 45 44. Geöffnet: So bis Fr 9-18 Uhr, Sa 10-17 Uhr. Subway: Delancey Street.

Die Cohen-Familie betreibt diesen absolut fantastischen Süßigkeiten-Laden seit 1937. Vom Boden bis zur Decke reichen die Regale, die überfüllt sind mit Süßwaren aus der ganzen Welt: Gummibärchen, Scharffen Berger Schokolade, Odense Marzipan, Jelly Beans, Lollipops, getrocknete Früchte usw., darunter auch ausgefallene und altmodische Süßigkeiten. Als Souvenir beliebt sind die kitschigen Economy Candy-T-Shirts.

Internet: www.economycandy.com.

Century

22 Cortlandt Street, 10007 New York. Tel.: (212) 227 90 92, E-Mail: customerservice@c21stores.com. Geöffnet: Mo bis Mi 7.45-21 Uhr, Do/Fr 7.45-21.30 Uhr, Sa 10-21 Uhr, So 11-19 Uhr. Subway: Rector Street.

Direkt in Manhattan sind Shopping-Fetischisten in ihrem Paradies. Alle bekannten Designerlabels sind in diesem bis unters Dach vollgestopften Kaufhaus mit Waren vertreten. Damenkleidung, Herrenkleidung, Kinderkleidung, Unterwäsche, Schuhe, Ledertaschen und eine riesige Kosmetikabteilung laden zum Stöbern und "Schnäppchen machen" ein. Die Top Markenwaren sind bis zu 40 bis 70 Prozent reduziert und überall gibt es fantastische Zugaben.

Internet: www.c21stores.com.

Earnest Sewn

90 Orchard Street, 10002 New York. Tel.: (212) 979 51 20. Geöffnet: Mo bis Sa 12-20 Uhr, So 12-19 Uhr. Subway: Delancey-Essex Street.

Den ehemaligen Shop des Tenement Museums hat das New Yorker Kult-Jeanslabel Sewn bezogen. Neben den Jeans, die auch von Natalie Portman und den Olsen Zwillingen getragen werden, ergänzen Jacken, T-Shirts und Accessoires die Kollektion. Nach dem Einkauf kann man sich im angeschlossenen Blumenladen einen Strauß binden lassen.

Internet: www.earnestsewn.com.

Kultur und Nightlife

Kultur und Unterhaltung

8.1.1 Allgemeine Beschreibung

Die Stadt, die niemals schläft" - dieses Attribut trifft wohl auf keine andere Stadt der Welt besser zu als auf New York. Das Unterhaltungsangebot ist riesengroß und reicht von Ausstellungen, Konzerten, Jazzmusik, Theater und Broadway-Shows, Musicals, Opern und Ballettaufführungen bis hin zu Kinos, Clubs und Bars.

Zu den kulturellen Attraktionen in der "Welthauptstadt der Kultur" zählen ein Besuch der Metropolitan Opera (MET), eine Ballettaufführung des New York City Ballets, ein Konzert der New York Philharmonics sowie eine Theater- oder Musicalaufführung am weltberühmten Broadway, Off-Broadway oder Off-Off-Broadway, wobei die Broadway-Shows die teuersten und die Vorstellungen am Off-Off-Broadway die experimentierfreudigen sind. Im Sommer wird das große kulturelle Angebot noch bereichert - viele Opern und Theater ziehen nach draußen in die Parks und auf die Plätze der Stadtviertel. Die Aufführungen der Metropolitan Opera auf der Great Lawn im Central Park gehören hierbei zu den Höhepunkten. Dazu kommen die zahlreichen jährlichen Festivitäten wie das Chinesisches Neujahrsfest, der St. Patrick's Day, die Steuben Parade oder die Macy's Thanksgiving Day Parade.

Das Nachtleben des Big Apple bietet an jedem Tag der Woche Partys sowie tolle Locations und Clubs mit ausgefallenen Events. Nachtschwärmer sind in den Straßen des Belgian Block im Meatpacking District am besten aufgehoben. Hier versorgen DJ's bis zum Morgengrauen die vollen Tanzflächen mit pulsierender Musik. Für Liebhaber von Livemusik gibt es Late-Night-Jazz-Sessions in den unzähligen Clubs der Stadt, besonders in Harlem.

Das aktuelle Veranstaltungsprogramm veröffentlichen die Magazine "Time Out NY" (www.timeout.com/newyork/) und "Village Voice" (www.villagevoice.com) sowie die Tageszeitung "New York Times" (www.nytimes.com).

Umfangreiche Informationen zu Broadway- und Off-Broadway-Shows hält die Internetseite: www.theatermania.com bereit. Dort kann man auch direkt Tickets buchen. Eine gute Website für Jazzfans ist www.bigapplejazz.com.

8.1.2. Kultur-Tipps

Tickets für populäre Stücke sowie Tickets für Fernsehshows sind schnell ausverkauft. Daher sollte man diese bereits ein paar Wochen im Voraus reservieren. Für den Eintritt muss man 50 US-$ bis 100 US-$ einplanen.

Ticketservice

Americana Tickets

Times Square, 115 West 45th Street, 10036 New York. Tel.: (212) 518 66 60 oder 1-800-833-31 21, E-Mail: sales@americanatickets.com.

Tickets für Events (Konzerte, Theater, Oper, Sportveranstaltungen) in New York sowie für Broadway Shows.

Internet: www.americanatickets.com.

Ticketmaster

Tel.: (212) 307 71 71 (Mo bis Fr 9-21 Uhr, Sa 9-20 Uhr, So 9-18 Uhr).

Tickets für Shows, Musicals, Konzerte und viele andere Veranstaltungen in New York und den USA.

Ticket-Outlets in New York:

- Macy's East, Herald Square, 151 West 34th Street, 10001 New York. Geöffnet: Mo bis Sa 10-21 Uhr, So 11-20 Uhr.

- NBA Store, 666 5th Avenue at 52nd, 10022 New York. Geöffnet: Mo bis Sa 10-18.30 Uhr, So 11-18 Uhr.

- Disc-O-Rama, 40 Union Square East, 10003 New York. Geöffnet: Mo bis Fr 8.30-18.30 Uhr, Sa/So 10-17 Uhr.

- Disc-O-Rama, 44 West 8th Street, 10011 New York. Geöffnet: Mo bis Sa 9-20 Uhr, So 11-18 Uhr.

Internet: www.ticketmaster.com.

TKTS Times Square Theatre Centre

Duffy Square, Broadway and 47th Street, 10036 New York. Ticket-Verkauf: für Abendvorstellungen: Mo bis Sa 15-20 Uhr; So ab 15 Uhr; für Nachmittagsvorstellungen: Mi bis Sa 10-14 Uhr, So 11-15 Uhr. Subway: Times Square.

Hier erhält man Karten für Broadway und Off-Broadway Musicals und Theaterstücke, die am selben Tag stattfinden, bis zu 50 Prozent verbilligt. Leider muss man oft lange Warteschlangen am Schalter in Kauf nehmen. Kein Verkauf von Vollpreis-Tickets!

Weitere TKTS-Verkaufsstellen befinden sich am South Street Seaport (199 Water Street) und in Brooklyn (1 MetroTech Center).

Tipp:

Bevor man sich in der Schlange nach einem ganz bestimmten Ticket anstellt, sollte man auf der elektronischen Anzeigetafel nachsehen, für welche Shows es am jeweiligen Tag überhaupt Tickets gibt. Eventuell ist nichts dabei, was gefällt, und man hat umsonst angestanden.

Internet: www.tdf.org/tkts/.

Ausstellungs- und Messegelände

Jacob K. Javits Convention Center

655 West 34th Street, 10001 New York. Tel.: (212) 216 20 00, E-Mail: moreinfo@javitscenter.com. Subway: 34th Street/Penn Station oder 42nd Street/Times Square.

Das führende Messe- und Tagungszentrum der Stadt wurde in den 1980er Jahren von Stararchitekt I.M. Pei entworfen. Die riesige Konstruktion aus Stahl und Glas erstreckt sich über fünf Blöcke in Manhattan. Hier finden Messen statt, wie zum Beispiel die New York International Boat Show, die New York International Art Expo und die New York International Auto Show.

In den nächsten Jahren soll das Javits Center bis zur 30th Street im Süden sowie zur 40th Street im Norden erweitert werden und seine Grundfläche verdoppeln.

Internet: www.javitscenter.com.

Ballett- und Opernhäuser

Alvin Ailey American Dance Theatre

Joan Weill Center for Dance, 405 West 55th Street, 10019 New York. Tel.: (212) 405 90 00. Subway: 59th Street/Columbus Circle.

Die Company gehört zur Spitze der internationalen Tanzelite und gilt als eine der angesehensten kulturellen Organisationen des Landes. Zu jeder Spielzeit stehen Choreographien mit internationaler Reputation unter anderem von Alvin Ailey und Judith Jamison auf dem Programm.

Internet: www.alvinailey.org.

Metropolitan Opera

Lincoln Center, Columbus Avenue at 64th Street, 10023 New York. Tel.: (212) 799 31 00, Tickets, Tel.: (212) 362 60 00. Subway: 66th Street/Lincoln Center.

Die "Met" ist eines der führenden Opernhäuser der Welt, seit der Eröffnung 1883. Eine rechtzeitige Kartenreservierung wird dringend empfohlen. "Backstage Tours", Führungen hinter die Kulissen, werden in der Saison von Montag bis Samstag um 15.30 Uhr, Sonntag um 10.30 Uhr veranstaltet (Infos, Tel.: (212) 769 70 20).

Hinweise für behinderte Besucher

Der Zugang für Rollstuhlfahrer erfolgt über die Founders Hall. Rollstühle können ausgeliehen werden (Tel.: (212) 362 60 00. Behinderten WCs sind vorhanden. Hilfe für Behinderte Tel.: (212) 799 31 00. Drahtlose Kopfhörer für Menschen mit Hörbehinderungen können ausgeliehen werden. Informationsschriften in Braille-Schrift stehen zur Verfügung.

Internet: www.metopera.org.

New York City Ballet

New York State Theater, Lincoln Center, Columbus Avenue at 63rd Street, 10023 New York. Tel.: (212) 870 56 56, Tickets, Tel.: (212) 870 55 70. Subway: 66th Street/Lincoln Center.

Das New York City Ballett ist eines der gefragtesten der Welt. Auf dem Spielplan stehen neoklassische Choreographien von George Balanchine, Jerome Robbins, Peter Martins und anderen.

Internet: www.nycballet.com.

New York City Opera

New York State Theater, Lincoln Center, Columbus Avenue at 63rd Street, 10023 New York. Hotline Tel.: (212) 870 77 89, Tickets, Tel.: (212) 870 55 70. Subway: 66th Street/Lincoln Center.

1943 gegründet, hat die New York City Opera sich als einzige Opernbühne neben dem "Metropolitan Opera House" (Met) etabliert und bis auf den heutigen Tag behauptet. Bekannt ist das Haus durch erstklassige Produktionen und moderne Opern. Hier sind die Eintrittspreise moderater als bei Aufführungen der Metropolitan Opera. Saison: September bis November und März bis April.

Internet: www.nycopera.com.

Don Hills

511 Greenwich Street at Spring Street, 10013 New York. Tel.: (212) 219 28 50, E-Mail: info@donhills.com und booking@donhills.com. Geöffnet: täglich 21-4 Uhr. Subway: Spring Street oder Canal Street.

Im Don Hill's gibt es keinen Glamour - nur dunkle Räume mit großer Bar und Matrosen-Tattoos an den Wänden. Hauptsächlich wird Heavy Metal/Hard Rock und Indie gespielt. Auch Live-Auftritte: schon Courtney Love, Alice in Chains und The Strokes waren hier.

Internet: www.donhills.com.

Konzerthäuser

Carnegie Hall

57th Street and 7th, 10019 New York. Tel.: (212) 903 96 00, Tickets und Programminfo, Tel.: (212) 247 78 00, Führungen Tel.: (212) 903 97 65. Subway: Columbus Circle oder 57 Street/Seventh Avenue.

Benannt nach dem Stahlindustriellen und Kunstmäzen Andrew Carnegie, der die Konzerthalle 1891 erbauen lies, ist die Carnegie Hall einer der bekanntesten Veranstaltungsorte in den USA - sowohl für Pop-Konzerte als auch für Veranstaltungen der klassischen Musik. Das Gebäude selbst genießt Denkmalstatus - große Teile der neo-italienischen Renaissance-Fassade sind noch im Originalzustand erhalten.

Internet: www.carnegiehall.org.

Irving Plaza

17 Irving Place, 10003 New York. Tickets, Tel.: (212) 777 68 00 (Mo bis Fr 12-18.30 Uhr, Sa 1-16 Uhr). Subway: Union Square.

Eine der Top Musik-Adressen des Landes. Auf der Liste der Stars die hier gespielt haben stehen Eric Clapton, Debbie Harry, Bob Dylan, U2, Johnny Cash, Iggy Pop, Prince und viele andere.

Hinweise für Behinderte

Eingang mit dem Rollstuhl ist möglich. Kein Behinderten WC vorhanden.

Internet: www.irvingplaza.com.

New York Philharmonic

10 Lincoln Center Plaza, 10023 New York. Tel.: (212) 875 59 00, Tickets Tel.: (212) 875 56 56, E-Mail: customerservice@nyphil.org. Subway: 66th Street/Lincoln Center.

1842 gegründet, gehört die New Yorker Philharmonie zu Amerikas ersten Orchester-Adressen. Die Saison der New York Philharmonic ist von September bis Juni in der Avery Fisher Hall. Mitte Juli spielen die Philharmoniker in vielen New Yorker Parks.

Internet: www.newyorkphilharmonic.org.

Radio City Music Hall

1260 6th Avenue, 10020 New York. Tickets, Tel.: (212) 307 71 71 (Mo bis So 11.30-18 Uhr). Subway: Rockefeller Center/50th Street.

Im Rockefeller Center Komplex gelegen, finden in dem 1932 erbauten Art-Deco-Palast laufend Konzerte international berühmter Stars statt. Geführte Touren hinter die Kulissen werden täglich angeboten.

Internet: www.radiocity.com.

Kulturzentren

Lincoln Center for the Performing Arts

70 Lincoln Center Plaza, 10023 New York. Tel.: (212) 875 50 00, Tickets, Tel.: (212) 721 65 00, Führungen Tel.: (212) 875 53 50, E-Mail: tour_desk@lincolncenter.org und customerservice@lincolncenter.org. Subway: 66th Street/Lincoln Center. Besichtigungstouren werden täglich zwischen 10.30 Uhr und 16.30 Uhr angeboten.

Amerikas erstes und größtes Kulturzentrum, welches insgesamt aus acht Gebäuden besteht und sich über ein Areal von 61.000 Quadratmetern erstreckt. Beheimatet sind hier elf kulturelle Organisationen, unter anderem:

- New York Philharmonic.

- Metropolitan Opera.

- School of American Ballet.

- Chamber Music Society of Lincoln Center.

- New York State Theatre mit New York City Ballet.

- New York City Opera.

Internet: www.lincolncenter.org.

Madison Square Garden

4 Pennsylvania Plaza, 10001 New York. Eventinfo, Tel.: (212) 465 67 41, Tickets, Tel.: (212) 307 71 71, Führungen Tel.: (212) 465 58 00. Subway: 34th Street/Penn Station oder 34th Street/Avenue of the Americas. Geführte Touren hinter die Kulissen des MSG finden täglich, alle 30 Minuten, zwischen 11 Uhr und 15 Uhr statt.

Der Madison Square Garden ist eine der bekanntesten Arenen der Welt. Die Mehrzweckhalle wird vor allem für Sportveranstaltungen (Boxen, Basketball, Eishockey) und Konzerte benutzt. Hier sind während der letzten 40 Jahre die größten Stars der Musikindustrie aufgetreten: Elvis Presley, Frank Sinatra, Rolling Stones, Michael Jackson usw. Im MSG tragen sowohl das Basketballteam der New York Knicks als auch das Eishockeyteam der New York Rangers ihre Heimspiele aus.

Hinweise für Behinderte

Infos unter Tel.: (212) 465 60 34.

Internet: www.thegarden.com.

Musikclubs

Birdland

315 West 44th Street, 10036 New York. Tel.: (212) 581 30 80. Geöffnet: täglich ab 17 Uhr, Konzerte um 20.30 Uhr und 23 Uhr. Subway: 42nd Street.

Berühmter Jazzclub in Manhattan, in dem alle Größen des Jazz auftreten. Es gibt einen 10 Dollar Mindestverzehr pro Person an den Tischen.

Internet: www.birdlandjazz.com.

Blue Note Jazz Club Restaurant

131 West 3rd Street, 10012 New York. Tel.: (212) 475 85 92. Geöffnet: Mo bis Do 18-1 Uhr, Fr 18-3 Uhr, Sa 12-3 Uhr, So 12-1 Uhr. Subway: West 4th Street/Washington Square.

Feiner Jazz-Club mit angeschlossenem Restaurant. Jeden Abend werden zwei Shows um 20 Uhr und 22.30 Uhr aufgeführt. Allerdings nicht ganz billig. Jeden Sonntag Brunch mit Jazzmusik.

Internet: www.bluenote.net.

Lenox Lounge

288 Lenox Avenue at 125th Street, 10027 New York. Tel.: (212) 427 02 53, E-Mail: info@lenoxlounge.com. Geöffnet: täglich 12-4 Uhr. Subway: 125th Street.

Die Lenox Lounge, in der schon Billie Holiday sang, ist einer der elegantesten Jazzclubs von New York. Das altwehrwürdige Lokal liegt im tiefsten Harlem und besticht durch sein Art-déco-Interieur. Täglich werden Konzerte gegeben, an den Wochenenden mit international bekannten Jazzmusikern.

Internet: www.lenoxlounge.com.

The Bitter End

147 Bleecker Street, 10012 New York. Tel.: (212) 673 70 30, E-Mail: info@bitterend.com. Geöffnet: So bis Do 19-2 Uhr, Fr/Sa 19-4 Uhr. Subway: 4th Street/Washington Square.

Legendärer Musikclub in Greenwich Village, in dem Superstars wie Bob Dylan, Neil Diamond, Van Morisson und Stevie Wonder ihre Karriere begannen. Auch heute noch ist das Bitter End ein Karrieresprungbrett für Nachwuchskünstler. Jeden Abend treten vier bis sechs Liveacts auf und geben Blues, Rock, oder Country zum Besten.

Internet: www.bitterend.com.

Webster Hall

125 East 11th Street, 10003 New York. Tel.: (212) 353 16 00. Geöffnet: Do bis Sa 22-5 Uhr. Subway: Union Square/14th Street.

Auf vier verschiedenen Ebenen tanzen und feiern die Nachtschwärmer in dieser Großraumdisco. Die Musik reicht von Pop und House bis Reggae - regelmäßig auch unterschiedliche Partys und Live Acts. Das Publikum ist bunt gemischt - viele schrille Typen.

Internet: www.websterhall.com.

Cielo

18 Little West 12th Street, 10014 New York. Tel.: (212) 645 57 00. Geöffnet: Mo 21.30-3.30 Uhr, Mi bis Do 22.30-4 Uhr, Do bis Sa 23-4 Uhr, So 22-4 Uhr. Subway: 14th Street at 8th Avenue. Eintritt ab 21 Jahre.

Angesagter House-Club im Meatpacking District, designt von Stéphane Dupoux. Zu den Sounds bekannter DJs tanzt die hippe "Crowd" auf dem tiefergelegten Dancefloor unter der riesigen Discokugel. Von Clubworld, dem Urb Magazine und Housemusicawards im Jahr 2005 zum besten Club der Welt gewählt.

Internet: www.cieloclub.com.

Knitting Factory

361 Metropolitan Avenue, Williamsburg, Brooklyn, New York. Tel.: 347 529 66 96. Geöffnet: täglich 17-4 Uhr. Subway: Canal Street oder Franklin Street.

In der Knitting Factory finden regelmäßig avantgardistische und alternative Livekonzerte, quer durch alle Musikrichtungen (Rock, Rap, Elektro, Jazz, etc.), statt. Perfekte Akkustik auf drei Etagen - eine Institution im Nachtleben New Yorks.

Internet: www.knittingfactory.com.

Sportanlagen

Shea Stadium

123-01 Roosevelt Avenue, Flushing, Queens, 11368 New York. Tel.: (718) 507-TIXX. Subway: Willets Point/Shea Stadium.

Im Shea Stadium im Flushing Meadows Park finden Baseballspiele der New York Mets statt. Das Stadion fasst 55.601 Zuschauer und wird auch für andere Veranstaltungen, wie Konzerte, genutzt.

Hinweise für behinderte Besucher

Infos unter 8662 39 12 84, international 512 434 15 42. Internet: www.mets.com.

Yankee Stadium

161th Street River Avenue, Bronx, 10451 New York. Tel.: (718) 293 43 00. Subway: 161st Street/Yankee Stadium. Führungen im Stadium werden angeboten. Sie dauern 95 Minuten und können unter Tel.: 646 977-TOUR reserviert werden.

Das Yankee Stadium - unsterblich mit dem Namen Babe Ruth verbunden - ist die Heimat der "New York Yankees", der erfolgreichsten Baseball-Mannschaft, die die USA jemals gesehen haben. Als eine der renommiertesten Adressen der Welt ist das Yankee Stadium auch die Heimat einer Mengen anderer Sportarten und interessanter Entertainments. Während die Yankees unterwegs sind oder außerhalb der Spielsaison, öffnet das Stadion für College- und Profifootball, Fußball, politische und religiöse Veranstaltungen und Konzerte seine Tore. Das Stadion hat Platz für 57.545 Besucher.

Internet: www.yankees.com.

Theater

Apollo Theater

253 West 125th Street, 10027 New York. Tel.: (212) 531 53 00, Tickets, Tel.: (212) 531 53 05, Führungen Tel.: (212) 513 53 37, E-Mail: billy.mitchell@apollotheatre.org. Subway: 125th.

Das weltberühmte Theater im Herzen von Harlem ist seit 1934 reich an Kultur und Hinterlassenschaften afro-amerikanischer Musik und Unterhaltung. Hier starteten Weltstars wie Ella Fitzgerald, James Brown, Jackson Five, Marvin Gaye und Stevie Wonder ihre Karriere. Wer in diese Riege aufsteigen will, kann an der jeden Mittwochabend veranstalteten "Amateur Night" teilnehmen, bei der unentdeckte Talente gegeneinander antreten und versuchen mit ihrer Stimme die Gunst des Publikums zu gewinnen. Daneben finden regelmäßig Konzerte, Theater- und Filmvorstellungen statt.

Da das Apollo Theater zu den beliebtesten Theatern in New York zählt, gibt es meist nur noch Restticktes an der Abendkasse zu ergattern, wenn man früh genug da ist.

Internet: www.apollotheater.com.

Broadway Theater

1681 Broadway at 53rd Street, 10036 New York. Tel.: 1 800 BROADWAY und (212) 239 62 00. Subway: 53th Street.

Das Broadway Theatre wurde 1924 errichtet und abwechslungsweise als Filmpalast und Varieté genutzt. Für Theaterzwecke wurde es 1930 mit der Cole Porter Revue "The New Yorkers" eingeweiht. 1990 renoviert, erstrahlt es wieder in altem Glanz und präsentiert Musicals.

Hinweise für Behinderte

Behinderten WCs sind vorhanden.

Internet: www.broadway.com.

Carolines on Broadway

1626 Broadway, 10019 New York. Tel.: (212) 956 01 01, Tickets, Tel.: (212) 757 41 00. Subway: 49th Street oder 50th Street.

Erstklassiger Comedy-Club - gehoben und dennoch funky. Das Restaurant SupperLounge ist abends zum Dinner geöffnet.

Internet: www.carolines.com.

Lunt-Fontanne Theatre

205 West 46th Street, 10036 New York. Tel.: (212) 575 92 00. Subway: 42nd Street/Times Square oder 50th Street.

Das schöne Theater eröffnete 1913 unter dem Namen "The Globe". 1964 spielte Richard Burton hier den Hamlet, 1967 gab Marlene Dietrich im Theater ihr Broadway-Debüt. Heute stehen bekannte Musicals auf dem Programm.

Internet: http://luntfontannetheatre.com/.

Manhattan Theatre Club

New York City Center, 131 West 55th Street, 10019 New York. Tel.: (212) 581 12 12. Subway: 57th Street oder 47th Street.

Eine der angesehensten Bühnen des Landes führt die neuen Stücke des amerikanischen Theaters auf. Die Qualität der Aufführungen kann nicht getoppt werden.

Internet: www.mtc-nyc.org.

Palace Theatre

1546 Broadway, 10036 New York. Tickets Tel.: (212) 730 82 00. Subway: 50th Street.

In der goldenen Ära des Varieté-Theaters gastierten hier die Großen des Showbusiness: Fred Astaire, Judy Garland, The Marx Brothers und Will Rogers. 1965 wurde das Theater originalgetreu restauriert - Kristallleuchter und Gold schmücken die Räume.

Hinweise für Behinderte

Der Besuch mit dem Rollstuhl ist möglich - Lifts vorhanden. Hilfsbedürftige Personen sollten sich vorher anmelden. Hörhilfen können abgefragt werden.

Internet: www.palacetheatreonbroadway.com.

Studio 54

254 West 54th Street, 10019 New York. Tickets, Tel.: (212) 719 13 00. Subway: 49th Street oder 50th Street.

Das Studio 54 war in den 1970ern die schrillste Szenedisco New Yorks und einer der bekanntesten Nachtclubs der Welt. Zu den Stammgästen gehörten zum Beispiel Mick Jagger, Andy Warhol und Liz Taylor. Heute stehen Musicals und Kabarett auf dem Programm.

Lyceum Theatre

149 West 45th Street, 10036 New York. Shubert Organization Theatre operations Tel.: (212) 944 37 00, Ticketing Tel.: (212) 944 41 00. Subway: 42nd Street.

Das Lyceum ist das älteste in Betrieb befindliche Theater am Broadway (seit 1903). Auf dem Spielplan stehen Broadway-Klassiker.

Internet: www.shubertorganization.com/theatres/lyceum.asp.

Town Hall Theatre

123 West 43rd Street, 10036 New York. Tickets Tel.: (212) 840 28 24. Subway: 42nd Street oder Times Square.

Im Herzen des Theaterbezirks liegt die Town Hall, national historischer Ort und gemeinnützige Organisation, die der Gemeinde seit 1921 mit Theater, Tanz, Musik und Vorträgen dient.

Internet: www.the-townhall-nyc.org.

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