Französisch lernen in Paris

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Französisch in Paris lernen: City Infos

Für Paris gibt es keine Gebrauchsanleitung, keine zutreffende Beschreibung. Paris ist laut und leise, grell und dunkel zugleich. In jedem Fall aber ist Paris eine Reise wert. Sei es, wegen des atemberaubenden Ausblicks vom Montmartre auf eine schier endlose Stadt, sei es wegen der vielen Museen, Galerien, Parks und Schlösser oder einfach für einen Café au lait am Straßenrand.

Denn überall gibt es etwas zu sehen und zu entdecken. Heinrich Heine schrieb einst: “Wenn sich der liebe Gott im Himmel langweilt, dann öffnet er das Fenster und betrachtet die Boulevards von Paris.”

Länderinfos

Länderinfos Frankreich von carpe diem Sprachreisen

Bevor Sie Französisch in Paris lernen möchten Sie sich auch über das Land Frankreich informieren? Dann lesen Sie unsere Länderinfos zu Frankreich!

City Info

Kurz das Wichtigste

Paris, Hauptstadt sowie politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Frankreichs, gehört zu den großen Metropolen der Welt. Paris ist Sitz der französischen Regierung, der französischen Nationalversammlung und des Senats, aller Ministerien, Sitz der UNESCO, der OECD und der ICC, ausländischer Botschaften, Banken und Firmen des Finanzwesens sowie der Sorbonne, der ältesten Universität in Frankreich.

Weltberühmte Monumente wie der Eiffelturm, das Wahrzeichen der Stadt, bekannte Kirchen wie Notre Dame und Sacré Coeur, bedeutende Museen, allen voran der Louvre mit seiner Glaspyramide, futuristische Architektur, beispielsweise im Büroviertel La Défense und der Charme der "100 Dörfer" gehören genauso zur Stadt wie der Fluss Seine und der bisweilen chaotische Verkehr. Paris ist eine Stadt für Kunstliebhaber wie für Nachtschwärmer, für Mode-Fans wie für Gourmets, für Flaneure wie für Verliebte und sogar Naturliebhaber finden in den ausgedehnten Parks und Promenaden und in der umgebenden Kulturlandschaft der Île-de-France Ruhe und Entspannung. 300 Bibliotheken, 80 Museen und 60 Theater laden zu Besuchen ein. Auch für Kinder wird mit Disneyland de Paris, dem Parc Astérix und France Miniature in Elancourt einiges Interessantes geboten. Und in der näheren Umgebung von Paris sind die sieben Königsschlösser, von Fontainebleau bis Versailles, imposante Ausflugsziele.

Es kommt also nicht von ungefähr, dass sich der Tourismus seit Jahrzehnten als bedeutender Wirtschaftsfaktor etabliert hat - rund 45 Millionen Besucher aus aller Welt statten der französischen Hauptstadt und der Île-de-France jährlich einen Besuch ab. Für Touristen als besonders anziehend hat sich in den letzten Jahren der Pariser Osten entwickelt, der sich von einer traditionellen Arbeitergegend zu einem Künstler- und Kulturviertel gemausert hat. Paris ist von vielen Waldgebieten umgeben, die die Bewohner gern zur Naherholung nutzen. Neben den großen Einkaufsstraßen, stilvollen Stadtvierteln, exotischen Märkten, alterwürdigen Läden und jungen Boutiquen sorgen stimmungsvolle Bistros und Szenekneipen für eine abwechslungsreiche Unterhaltung der Besucher.

Zur Orientierung: Die 20 Pariser Arrondissements (erkennbar an den letzten beiden Stellen der Postleitzahl) winden sich, angeordnet wie ein Schneckenhaus, um den Louvre im Mittelpunkt des ersten Stadtbezirks bis zum Friedhof Père Lachaise im Nordosten der Stadt im 20. Bezirk. Im Zentrum von Paris, vor allem vom 1. bis zum 9. Arrondissement, befinden sich die meisten großen touristischen Attraktionen. Aber auch in den äußeren Bezirken ist die eine oder andere berühmte Sehenswürdigkeit, wie zum Beispiel die Basilika Sacré Coeur, zu entdecken.

Paris hat circa 2,2 Millionen Einwohner, mit Vororten etwa 10 Millionen. Rund 20 Prozent der französischen Bevölkerung lebt in der Hauptstadt.

Anreise und Verkehr

Einreise

Für Deutsche besteht keine Visumpflicht. Zur Einreise wird ein gültiger Reisepass oder Personalausweis benötigt.

Fremdenverkehrsämter

Maison de la France/French Convention Bureau

Zeppelinallee 37, 60325 Frankfurt/Main. Tel.: 0900 157 00 25, Fax: 0900 159 90 61 (jeweils 0,49 Euro/Min. aus dem dt. Festnetz); E-Mail: info.de@franceguide.com. Besuchszeiten: Mo bis Fr 9-16.30 Uhr.

Internet: http://de.franceguide.com/.

Office de Tourisme et des Congres de Paris

25, rue des Pyramides, 75001 Paris. Tel.: 0892 68 30 00 (0,34 Euro/Min.). Geöffnet: 1. Juni bis 31. Oktober täglich 9-19 Uhr, 1. November bis 31. Mai Mo bis Sa 10-19 Uhr, Sonn- und Feiertage 11-19 Uhr. Métro: Pyramides.

Offizielles Fremdenverkehrsamt der Stadt Paris mit Hotelreservierung und Ticketbüro.

Weitere Büros:

- Gare de Lyon Welcome Centre, 20 boulevard Diderot, 75012 Paris. Geöffnet: Mo bis Sa 8-18 Uhr. Métro: Gare de Lyon.

- Gare du Nord Welcome Centre, 18 rue de Dunkerque, 75010 Paris. Geöffnet: täglich 8-18 Uhr. Métro: Gare du Nord.

- Montmartre Welcome Centre, 21 place du Tertre, 75018 Paris. Geöffnet: täglich 10-19 Uhr. Métro: Abbesses.

- Anvers Welcome Centre, 72 boulevard Rochechouart, 75018 Paris. Geöffnet: täglich 10-18 Uhr. Métro: Anvers.

- Paris Expo/Porte de Versailles Welcome Centre, 1 place de la Porte de Versailles, 75015 Paris. Geöffnet: während Messen 11-19 Uhr. Métro: Porte de Versailles.

- Tourist-Info-Centre Gare de l'Est, place du 11 novembre, 75010 Paris. Geöffnet: Mo bis Sa 8-19 Uhr. Métro: Gare de l'Est.

- Tourist-Info-Centre Clémenceau, Ecke Avenue de Champs-Elysées und Avenue Marigny, 75008 Paris. Geöffnet: 6. April bis 20. Oktober 9-19 Uhr. Métro: Champs-Elysées-Clémenceau.

Internet: http://de.parisinfo.com/.

Anreise

2.4.1 Allgemeine Beschreibung

Die französische Hauptstadt ist mit Flugzeug, Bahn, Bus und Auto gut zu erreichen.

2.4.2 Flug

Paris hat zwei Flughäfen: Roissy-Charles de Gaulle, 25 Kilometer nördlich von Paris, und Orly, 15 Kilometer südlich von Paris. Flüge werden täglich von mehreren deutschen Städten, wie zum Beispiel von Berlin, Hamburg, Frankfurt/Main, München und Stuttgart angeboten. Die Flugzeit beträgt von Deutschland etwa 90 Minuten.

2.4.3 Bahn

Die Bahn bietet eine bequeme Alternative zum Flug und auch zum Auto. Paris besitzt sieben Bahnhöfe, die alle sehr gut an das öffentliche Verkehrsnetz (Metro, RER und Bus) angeschlossen sind. Züge aus Norddeutschland kommen in der Regel am Gare du Nord, Züge aus Süddeutschland am Gare de l'Est an. Die Fahrzeit von Stuttgart nach Paris beträgt beispielsweise circa sechs Stunden mit Umsteigen. Wer es schneller möchte, sollte den Hochgeschwindigkeitszug TGV der französischen Staatsbahn SNCF zwischen Stuttgart und Paris (Südroute) wählen, der die Strecke konkurrenzlos in 3 Stunden und 40 Minuten bewältigt. Der "Thalys" Schnellzug zwischen Köln und Paris Nord benötigt rund vier Stunden, mit Stopps in Aachen, Lüttich und Brüssel.

Infos erteilen die DB ReiseZentren oder die Service-Nummer der Deutschen Bahn unter Tel.: 0180 599 66 33 (0,14 Euro/Min. aus dt. Festnetz). Die kostenlose Fahrplanauskunft der Bahn lautet Tel.: 0800 150 70 90. TGV Verkaufsbüro Deutschland: Boutique Rail Europe SNCF, Am Bahnhofsvorplatz 1, 50667 Köln, Tel.: 0180 500 90 73 (0,12 Euro/Min.). Geöffnet: Mo bis Fr von 9.30 bis 18.30 Uhr und Sa von 10 bis 14 Uhr.

Internet: www.raileurope.eu, www.tgv-europe.de oder www.bahn.de.

2.4.4 Bus

Eurolines-Busse verbinden zahlreiche deutsche Städte mit Paris. Informationen über aktuelle Fahrpläne und Tarife erhält man bei der Deutschen Touring GmbH, Am Römerhof 17, 60486 Frankfurt/Main, Tel.: (069) 790 35 01, E-Mail: service@touring.de.

Internet: www.touring.de.

2.4.6 Auto

Autobahnen sind in Frankreich kostenpflichtig. Die Gebühren sind an Mautstellen entweder bar oder mit Kreditkarte zu zahlen. Wer Zeit hat und Geld sparen möchte, kann die Nationalstraßen "Route National" benutzen.

Wer mit dem PKW anreist, sollte allerdings bedenken, dass dies nicht der beste Weg ist, Paris zu erkunden. Die Pariser sind bekannt für ihren rasanten Fahrstil und freie Parkplätze sind Mangelware. Am wildesten geht es während der Stoßzeiten um den Arc de Triomphe und auf der Place de la Concorde zu, wo sich die Blechlawinen in Zehnerreihen fortbewegen.

2.4.7 Parken

Parkmöglichkeiten sind in Paris vorhanden, aber teuer.

Parken auf der Straße ist im Allgemeinen von Montag bis Samstag, von 9 Uhr bis 19 Uhr, gebührenpflichtig. Nachts und sonntags ist das Parken kostenlos. An Feiertagen und im August ist es möglich, in einigen Straßen kostenlos zu parken: ein gelber Punkt über dem Parkscheinautomaten weist entsprechend darauf hin.

Die Parkgebühren belaufen sich auf 1,20 bis 3,60 Euro pro Stunde, je nach dem Gebiet. Bezahlt werden Parkgebühren am Parkscheinautomaten ausschließlich mit der "Paris Carte", die man in allen Tabakläden für einen Betrag von zehn oder 30 Euro erhält. Der Automat stellt dann ein Ticket aus, das man gut ersichtlich hinter die Windschutzscheibe legen muss. Falschparken kann teuer werden, da Radkrallen angelegt oder die Fahrzeuge abgeschleppt werden.

Die zahlreichen Tiefgaragen in Paris sind täglich 24 Stunden lang für Auto- und Motorradfahrer geöffnet. Zu erkennen sind sie an den Schildern mit einem weißen "P" auf blauem Grund und zu finden sind sie im Allgemeinen in den Geschäfts- und Touristenvierteln sowie den Büroquartiers.

An den "Toren" von Paris, den Portes, sind Parkplätze für Park and Ride angelegt worden. Von dort aus kann man bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt fahren.

Infos zum Parken in der französischen Hauptstadt gibt es im Internet unter www.parkingsdeparis.com.

Flughafen

Aeroport Charles-De-Gaulle/Roissy (CDG)

BP 20101, 95711 Roissy Charles de Gaulle. Tel.: +33 1 70 36 39 50 (von außerhalb Frankreichs), Tel.: 39 50 (innerhalb Frankreichs, 0,34 Euro/Min.).

Der internationale Verkehrsflughafen, 25 Kilometer nördlich von Paris, ist der größte Flughafen Frankreichs und das Liniendrehkreuz der Air France. Er verfügt über drei Terminals, die in weitere Terminals untergliedert sind. Terminal 1 besteht aus einem zentralen Gebäude und mehren Satelliten, die über Tunnel zu erreichen sind. Terminal 2 gliedert sich in Terminal 2A bis Terminal 2G. Eine Besonderheit ist das "Umsteigemodul" welches die Terminals 2C, D, E und F untereinander verbindet. Hier befindet sich der TGV- und RER-Bahnhof der SNCF. Terminal 3, in der Nähe des RER-Bahnhofes, nimmt Charter- und Billigfluggesellschaften auf.

Anbindung an die City:

Am schnellsten kommt man mit der RER (Linie B), einer Art S-Bahn, ins Zentrum von Paris. Die Züge starten am Flughafen von Terminal 1 und 2 (TGV-Bahnhof) und fahren wichtige Ziele in der Innenstadt, z.B. den Gare du Nord (Fahrzeit 32 Minuten) oder Châtelet-les-Halles (Fahrzeit 36 Minuten) an. Betriebszeiten: täglich zwischen etwa 5 Uhr und 24 Uhr. Tickets zu 8,50 Euro (5 Zonen) gibt es am Automaten. Internet: www.ratp.info.

Shuttlebusse "RoissyBus" fahren von allen drei Terminals alle 15 Minuten (nach 19 Uhr alle 20 Minuten) zwischen etwa 6 Uhr und 23 Uhr direkt ins Pariser Stadtzentrum zum Place de l'Opéra (Ecke Rue Scribe und Rue Auber). Die Tickets zu 9,10 Euro können am Tourismus- und Informationspunkt im Flughafen sowie im Bus gekauft werden; Fahrzeit etwa 50 Minuten. Internet: www.ratp.info.

Die Flughafenbusse der Air France verbinden ebenfalls den Flughafen mit der Innenstadt. Air-France-Bus Nr. 2 fährt zum Place de la Porte Maillot und weiter zur Haltestelle Paris Etoile, Ecke Avenue Carnot (zwischen 5.45 und 23 Uhr, alle 30 Minuten, Fahrpreis: 15 Euro), Air-France-Bus Nr. 4 zum Gare de Lyon und zum Gare de Montparnasse (zwischen 7 und 21 Uhr, alle 30 Minuten, Fahrpreis: 16,50 Euro). Die Linie 3 pendelt zwischen den beiden Flughäfen Roissy und Orly zwischen 5.55 Uhr und 22.25 Uhr, Fahrpreis: 19 Euro. Die Tickets können an den Schaltern von Air France oder direkt beim Busfahrer gekauft werden. Internet: www.cars-airfrance.com.

RATP-Busse fahren von den Terminals 1 und 2 nach Paris ab: Linie 350 hält am Gare du Nord und am Gare de l'Est, Linie 351 an der Porte de Bagnolet und am Place de la Nation. Fahrpreis jeweils: 4,80 Euro (3 t+ Fahrscheine). Internet: www.ratp.info.

Zwischen etwa 24 Uhr und 4.30 Uhr übernimmt der Noctilien-Nachtbus-Service (Linien N140/N143) den Transport zum Gare de l'Est in Paris. Er verkehrt alle 60 Minuten. Bei Fahrten mit dem Noctilien muss man einen t+ Fahrschein für die ersten beiden Zonen und pro weitere Zone einen weiteren Fahrschein entwerten. Internet: www.noctilien.fr.

Eine Taxifahrt ins Zentrum von Paris, nach La Défense und Orly kostet rund 50 Euro.

Hinweise für behinderte Reisende:

Der "Guide du Passager à monilité réduite" wurde von den Pariser Flughäfen herausgegeben. Im Internet stehen unter www.aeroportsdeparis.fr weitere Infos zum Zugang der Flughäfen für Menschen mit Handicap zur Verfügung.

Internet: www.aeroportsdeparis.fr.

Aeroport Orly (ORY)

Orly Sud, 94396 Orly. Tel.: +33 1 70 36 39 50 (von außerhalb Frankreichs), Tel.: 39 50 (innerhalb Frankreichs, 0,34 Euro/Min.).

Der internationale Flughafen liegt 14 Kilometer südlich von Paris. Er dient vor allem dem Inlandsverkehr. Zwischen den beiden Terminals Süd und West verkehren die automatischen Züge des OrlyVAL. Die Fahrt zwischen den Terminals ist kostenlos.

Anbindung an die City:

Der OrlyVAL verbindet täglich zwischen 6 Uhr und 23 Uhr in acht Minuten den Flughafen (Orly Sud Ausgang K; Orly Ouest Ausgang A, Ebene 1) mit dem Bahnhof Antony. Von dort gelangt man mit der RER-Schnellbahnlinie B zu den Métro-Stationen Denfert-Rochereau, Saint-Michel-Notre-Dame, Châtelet-Les-Halles und Gare du Nord. Fahrtdauer (Orlyval + RER B) bis Châtelet-Les Halles: 35 Minuten. Das Sonderticket Orlyval + RER B bis Paris kostet 9,85 Euro (7,60 Euro nur für den OrlyVAL bis Antony), und ist am OrlyVAL-Schalter im Flughafen erhältlich. Internet: www.orlyval.com.

Daneben verkehrt ein Pendelbus "Paris par le train" vom Flughafen (Orly Sud Ausgang F und Orly Ouest Ausgang G) zur Haltestelle Pont-de-Rungis/Aéroport d'Orly an der RER-Schnellbahnlinie C. Von dort fahren die Züge zwischen circa 5 Uhr und 23.30 Uhr, alle 20-25 Minuten, unter anderem zu den Bahnhöfen Gare d'Austerlitz, Saint-Michel-Notre-Dame, Invalides und Champ de Mars/Tour Eiffel. Fahrpreis: Pendelbus = 2,50 Euro, RER = 3,70 Euro (1-4 Zonen). Die Fahrzeit von Pont-de-Rungis bis Invalides beträgt 35 Minuten. Internet: www.transilien.com.

Die Flughafenbusse der Air France (Linie 1) fahren täglich zwischen 6.15 Uhr und 23.15 Uhr vom Flughafen (Orly Sud Ausgang L, Orly Ouest Ausgang B-C) zum Gare du Montparnasse. Die Linie 1* verbindet den Flughafen von 6 bis 23.30 Uhr mit dem Gare Montparnasse und fährt dann weiter zu den Metro-Stationen Invalides und Etoile. Fahrpreis jeweils 11,50 Euro. Die Linie 3 pendelt zwischen den beiden Flughäfen Charles de Gaulle und Orly zwischen 5.55 Uhr und 22.20 Uhr. Fahrpreis 19 Euro. Die Tickets können an den Schaltern von Air France oder direkt beim Busfahrer gekauft werden. Internet: www.cars-airfrance.com.

RATP-Busse (Orlybus) verkehren von circa 6 Uhr bis 23.30 Uhr zwischen dem Flughafen (Orly Sud Ausgang H und Orly Ouest Ausgang D) und der Métro/RER-Station Denfert-Rochereau im 14. Arrondissement. Fahrzeit: circa 30 Minuten. Die Tickets zu 6,40 Euro erhält man direkt im Bus beim Fahrer.

Internet: www.ratp.info.

Die RATP Buslinie 183 startet im Orly Terminal Sud. Die Busfahrt zur Métro-Station "Porte de Choisy" dauert 45 Minuten und kostet 1,60 Euro. An der Station "Porte de Choisy" verkehrt die Linie 7, mit Anschluss ins Pariser Stadtzentrum (z.B. Louvre, Palais Royal oder Châtelet-Les-Halles). Die RATP Buslinie 285 ab Terminal Sud bietet nicht nur eine Verbindung zur RER-Station "Juvisy" sondern auch zur Métro-Station "Louis Aragon" im Stadtteil Villejuif. Von dort verkehrt ebenfalls die Linie 7 der Pariser Métro. Die Busfahrt dauert etwa 15 Minuten und kostet 1,60 Euro.

Für eine Taxifahrt ins Zentrum von Paris muss mit 35 bis 40 Euro gerechnet werden.

Hinweise für behinderte Reisende:

Der "Guide du Passager à monilité réduite" wurde von den Pariser Flughäfen herausgegeben. Im Internet stehen unter www.aeroportsdeparis.fr weitere Infos zum Zugang der Flughäfen für Menschen mit Handicap zur Verfügung.

Internet: www.aeroportsdeparis.fr.

Bahnhöfe

Gare de Est

Place du 11 Novembre 1918, 75010 Paris. Information und Tickets, Tel.: 36 35 (SNCF, 0,34 Euro/Min.). Métro und RER: Gare de l'Est.

Der Gare de l'Est ist das einzige Zeugnis von Stationsgebäuden der ersten Generation in Paris. Sein heutiger Westflügel wurde in den Jahren von 1847 bis 1850 als Gare de Strasbourg für die seit 1844 bestehende Verbindung Paris-Strasbourg errichtet. 1854 erhielt der Bahnhof seinen heutigen Namen Gare de l'Est.

Von hier verkehren sowohl internationale Züge (mit Zielen in Luxemburg, Deutschland und Zentraleuropa), als auch nationale Fernverkehrszüge, die die östlichen Regionen Frankreichs (Champagne-Ardenne, Lothringen und das Elsass) mit Paris bedienen. Seit Juni 2007 verbindet der Hochgeschwindigkeitszug TGV Est Européen den Gare de l'Est unter anderem mit Straßburg und Stuttgart.

Internet: www.sncf.com, www.gares-en-mouvement.com.

Gare du Nord

112, rue de Maubeuge, 75010 Paris. Information und Tickets, Tel.: 36 35 (SNCF, 0,34 Euro/Min.). Métro und RER: Gare du Nord.

Der zwischen 1861 und 1865 erbaute und 2001 erweiterte Nordbahnhof ist der Bahnhof mit den schnellsten Zügen (Eurostars, Thalys, TGVs) sowie mit der höchsten Tagesfrequenz an Passagieren in Europa. Über 500.000 Reisende strömen täglich durch den zweitältesten Bahnhof der französischen Metropole. Er bietet alle Einrichtungen die Passagiere benötigen: Geschäfte, Banken, Autovermietungen, Restaurants und eine Apotheke.

Der Gare du Nord ist Haltestelle der Züge von und nach Nordfrankreich, Norddeutschland, Belgien und in die Niederlande. Seit 1994 ist der Bahnhof außerdem mit dem Eurotunnel verbunden und ermöglicht somit auch die Reise nach Großbritannien.

Internet: www.sncf.com, www.voyages-sncf.com, www.gares-en-mouvement.com.

Öffentlicher Nahverkehr

2.7.1 Allgemeine Beschreibung

Es ist einfach, sich in Paris und der Île-de-France fortzubewegen - ob mit Métro, Bus, Straßenbahn, der Funiculaire de Montmartre oder der Regionalbahn RER, die gemeinsam von der Régie autonome des transports Parisiens (RATP) und der Staatlichen Französischen Eisenbahngesellschaft (SNCF) betrieben werden. Dabei sind die französische Hauptstadt und die Vororte in konzentrische Zonen eingeteilt, nach denen sich auch der Fahrpreis richtet. Die Zonen 1 bis 3 decken das gesamte Stadtkerngebiet von Paris ab; das Disneyland Resort Paris liegt in Zone 5, Schloss Versailles in Zone 4, der Flughafen Charles de Gaulle in Zone 5 sowie der Flughafen Orly in Zone 4.

Ein Streckennetzplan der öffentlichen Verkehrsmittel ist sehr hilfreich und gehört zu den wichtigsten "Ausrüstungsgegenständen" für eine Paris-Tour. Dieser ist kostenlos in allen Métro- und RER-Stationen sowie beim Fremdenverkehrsamt der Stadt Paris erhältlich.

2.7.2 Metro/S-Bahn/Straßenbahn

Die Métro ist bei weitem das schnellste und praktischste Verkehrsmittel, denn Paris besitzt mit 16 Linien (etwa 300 Stationen) und rund 200 Kilometern Gesamtstrecke eines der dichtesten U-Bahn-Netze der Welt. Die zum Teil schönen Art-Nouveau-Eingänge prägen das Pariser Stadtbild. Die Züge der Métro verkehren täglich zwischen etwa 5.20 und circa 1.20 Uhr (an Samstagen eine Stunde länger) mit einer hohen Taktfrequenz. Sie können hinsichtlich ihrer Farbe und Nummer unterschieden werden und sind außerdem klar mit den Namen der Métro-Endstationen gekennzeichnet.

Zusätzlich sind moderne Straßenbahnen (T1-T4), vor allem in den Vorstädten und am Rande der Stadt, im Einsatz. Am interessantesten ist die Linie "T3", die innerhalb der Stadt - vom Pont du Garigliano im Südwesten bis zur Porte d'Ivry im Südosten verläuft. Betriebzeiten: etwa 6 bis 0.30 Uhr. In der Hauptverkehrszeit halten die eleganten weißen Waggons im Vier-Minuten-Rhythmus. Internet: www.tramway.paris.fr.

Tarife

Métro, Straßenbahnen, Busse, Funicular Montmartre und RER können im ganzen Stadtgebiet mit denselben Fahrkarten benutzt werden.

Ein Einzelticket (Ticket t+) kostet 1,60 Euro und ist an Schaltern und Fahrkartenautomaten an Metro-, Bus-, Straßenbahn- und RER-Stationen erhältlich. Mit diesem kann man so oft umsteigen wie man möchte, solange man die Métro-Station nicht verlässt. Auch die Möglichkeit zum Umsteigen von Bus auf Bus, von Bus auf Straßenbahn und von Straßenbahn auf Straßenbahn besteht. Wer nicht für jede Fahrt ein Ticket lösen will, kann sich in den RATP-Stationen oder in Cafés mit dem Schild "Tabac" so genannte Carnets (ermäßigte Blöcke mit zehn Tickets) für 11,60 Euro besorgen. Fahrkarten müssen gleich beim Einsteigen in den Bus und in die Straßenbahn am Entwerter entwertet werden. In den Métro-Stationen steckt man das Ticket an der Eingangschleuse in den Metallschlitz. Die Durchgangssperre wird freigegeben und man erhält nach dem passieren das Ticket wieder zurück. Das Ticket sollte man immer aufbewahren. Oftmals benötigt man es zum Umsteigen oder Verlassen einer Métro- oder RER-Station.

Eine Tageskarte "Carte Mobilis" für beliebig viele Fahrten (außer Fahrten zu den Flughäfen) mit der Métro, RER und Bus kostet 5,90 Euro (1-2 Zonen), 7,90 Euro (1-3 Zonen), 9,80 Euro (1-4 Zonen), 13,20 (1-5 Zonen), 16,70 (1-6 Zonen). Mit einer Wochenkarte, dem "Passe Navigo découverte", fährt man jedoch wesentlich günstiger. Eine Woche kostet für zwei Zonen 17,20 Euro, für drei Zonen 22,70 Euro. Achtung! Für den "Passe Navigo découverte" wird ein Passbild benötigt.

Internet: www.ratp.fr.

2.7.3 Zug

Durch den Großraum Paris und einen Großteil der Île-de-France verläuft die Regionalbahn RER (Réseau Express Régional), die teilweise eine Alternative zu Métro und Bus darstellt. Sie umfasst fünf Linien, welche mit den Buchstaben A, B, C, D und E gekennzeichnet sind. Ein wichtiger Knotenpunkt der RER ist die Station Châtelet-Les-Halles. Die RER-Bahnen verkehren täglich, einschließlich feiertags, von etwa 5.30 Uhr bis 0.30 Uhr. Die Taktfrequenz ist ähnlich wie bei der Métro, doch die Wartezeit kann für einige Fahrtziele in den Vororten etwas länger ausfallen.

Achtung: Um die RER nicht mit der Métro zu verwechseln, sollte man die Fahrpläne und die Streckenverläufe genau betrachten. An sehr vielen Stationen überschneiden sich die beiden Verkehrsmittel und man muss sich erst orientieren, ehe man den richtigen Einstieg findet.

Tarife

Siehe Kapitel "Metro/S-Bahn/Straßenbahn".

2.7.4 Bus

Busse sind langsamer als Métro und RER, doch sieht man bei der Fahrt etwas von Paris. Allerdings ist es nicht immer einfach, die richtigen Routen herauszufinden. Busse mit dreistelligen Nummern fahren in die Vorstädte von Paris, Busse mit zweistelligen Nummern ausschließlich innerhalb der Stadt.

Die Betriebszeiten sind von etwa 6 Uhr bis 20.30 Uhr, einige Linien fahren bis 0.30 Uhr. An Sonn- und Feiertagen verkehren nicht alle Busse. Die Haltestellen tragen die Liniennummern, die den Halt anfahren, und weisen die Streckenpläne und Tarife für die insgesamt mehr als 50 Buslinien aus. Damit der Bus anhält, muss man dem Busfahrer ein deutliches Handzeichen geben. Zum Aussteigen drückt man einen der roten Halteknöpfe, die überall im Bus angebracht sind.

In der Nacht, wenn der öffentliche Schienenverkehr nicht mehr zur Verfügung steht, werden in Paris und der Region Île-de-France Nachtbusse, so genannte Noctilien, eingesetzt. In Paris sind die fünf großen Umsteigplattformen Gare de Lyon, Gare de l'Est, Gare Saint-Lazare, Châtelet und Gare Montparnasse. Die zwei Rundlinien N01 und N02 fahren zahlreiche Orte des Pariser Nachtlebens an (Champs-Elysées, Saint-Germain-des-Près, Bastille, Pigalle, usw.) an. Die Noctilien-Busse verkehren täglich von etwa 0.30 Uhr bis 5.30 Uhr, die Fahrausweise sind dieselben wie am Tag.

Internet: www.noctilien.fr.

Tarife

Siehe Kapitel "Metro/S-Bahn/Straßenbahn".

Günstige Tickets

Carte Musées et Monuments

Mit dem "Paris Museum Pass" können Besucher mehr als 60 Museen und historische Monumente in Paris und Umgebung besichtigen. Der Pass kostet für zwei Tage 32 Euro, für vier Tage 48 Euro und für sechs Tage 64 Euro. Der "Paris Museum Pass" kann an den großen Metro-Stationen, im Office de Tourisme de Paris, FNAC-Filialen sowie in den angeschlossenen Museen gekauft werden. Kartenbesitzer ersparen sich nicht nur Geld, sondern auch das Anstellen an den Kassen.

Internet: www.parismuseumpass.com.

Carte Paris Visité

Die "Carte Paris Visité" ermöglicht unbeschränkte Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Paris und Umgebung. Sie gilt für einen, zwei, drei oder fünf Tage und für verschiedene Zonen in folgenden Verkehrsnetzen: Métro, RER (RATP and SNCF), Île-de-France Buslinien (RATP und OPTILE), Orlyval und Montmartre funicular. Mit dieser Karte erhält man zudem in zahlreichen Pariser Museen und Sehenswürdigkeiten, inklusive Disneyland Paris, ermäßigte Eintrittspreise.

Tarife:

Zonen 1-3

1 Tag = 9,00 Euro, 2 Tage = 14,70 Euro, 3 Tage = 20,00 Euro, 5 Tage = 28,90 Euro.

Zonen 1-6

1 Tag = 18,90 Euro, 2 Tage = 28,90 Euro, 3 Tage = 40,50 Euro, 5 Tage = 49,40 Euro.

Kinder zwischen vier und elf Jahren zahlen etwa die Hälfte.

Erhältlich ist die "Carte Paris Visité" bei den Fremdenverkehrsbüros in Paris, an SNCF- und RER-Bahnhöfen, Métro-Stationen, den Flughäfen Orly und Charles-de-Gaulle sowie in einigen Pariser Hotels.

Internet: www.ratp.fr.

Paris City Passport

Mit dem "Paris City Passport" für fünf Euro genießen Besucher außergewöhnliche Angebote in rund 47 Pariser Attraktionen, Läden und Gaststätten. Diese praktische Broschüre besteht aus einem detaillierten Führer der verschiedenen Einrichtungen, aus einem Stadtplan sowie aus Ermäßigungscoupons für jedes Angebot. Der "Paris City Passport" ist ein ganzes Jahr lang gültig und ist auf eine andere Person übertragbar. Jedes Angebot ist nur einmal gültig. Zu beziehen ist der Pass bei den Tourist-Info-Center in Paris sowie im Internet unter www.parisinfo.com.

Hotels

Unterkunft

Das Spektrum reicht vom noblen Luxushotel, über die Touristenklasse bis hin zur einfachen Herberge.

Die Hotels sind in Frankreich nach Sternen klassifiziert; Ausstattung und Preise der Zimmer müssen auf einer Tafel bekannt gegeben werden. Das Preis-Leistungsverhältnis ist im Verhältnis zu anderen europäischen Metropolen gut, wenn gleich das Frühstück in Frankreich nicht denselben Stellenwert hat als in Deutschland - häufig gibt es Kaffee, Croissants, Butter und Marmelade, zum Teil wird das Frühstück extra berechnet.

Hinweise für Behinderte: In Frankreich ist es üblich, das WC separat vom Badezimmer unterzubringen. Das hat zur Folge, dass die Türen meist recht schmal sind und der Bewegungsspielraum für Rollstuhlfahrer erheblich einschränkt ist. Daher sollte man sich nach einem Hotel umschauen, dass als rollstuhlgerecht ausgewiesen ist. Ein Hotel- und Restaurantführer für Menschen mit Handicap kann unter Association des Paralysés de France, 17 boulevard Auguste Blanqui, F-75013 Paris angefordert werden.

Standard Hotels: *,**; Gehoben: ***; Luxushotels ****, ***** - Preise für ein Doppelzimmer pro Nacht.

Hotelpreise im Doppelzimmer ca.:

Standardhotels: 60 - 130 Euro.

Gehobene Hotels: 130 - 250 Euro.

Luxushotels: 250 Euro.

Praktische Tipps

Sicherheit

Wie in vielen Großstädten ist die Kriminalität in Paris hoch.

Vor geschickten Taschendieben sollte man sich zu allen Zeiten in Acht nehmen. Gehäufte Taschendiebstahldelikte treten auf den Bahnhöfen, Flughäfen, bei der Bahnverbindung vom Flughafen Charles-de-Gaulle in die Stadt, auf der von Touristen stark frequentierten Metro-Linie 1 (La Defense - Bois de Vincennes), in den Metro-Stationen am Arc de Triomphe und unter der Prachtstraße Champs-Elysées, bei den Kaufhäusern Galeries Lafayette und Printemps sowie um den Eiffelturm und auf den Stufen von Sacré-Coeur auf. Deshalb ist es äußerst ratsam Wertsachen im Hotelsafe aufzubewahren, Hand- und Fototaschen nicht lässig über die Schulter hängen zu lassen und nur so viel Bargeld als nötig mit sich zu führen. Auf Geldbeutel in der Gesäßtasche sollte verzichtet werden, Brustbeutel sind besser. Seit neuestem haben es die Diebe auch auf Handys abgesehen, mit denen gerade telefoniert wird.

Die Parkanlagen Bois de Boulogne und den Bois de Vincennes sollte man nach Anbruch der Dunkelheit meiden, bzw. auf den Hauptwegen in der Gruppe verlassen. Hier werben abends und nachts Prostituierte und Transvestiten ihre Kundschaft an. Gefährlich kann es auch am Ostrand des Montmartre sein, vor allem für Frauen, die nachts alleine unterwegs sind. Der ehemalige Großmarkt ist tabu.

Die Vorstädte (Banlieue) von Paris sollte man als Tourist auf keinen Fall aufsuchen. Hier gibt es immer wieder Aufstände und Unruhen. Ausnahmen sind der Geschäftsbereich von La Defense, Versailles und Fontainebleau.

Da Kraftfahrzeuge mit ausländischem Kennzeichen oder Mietwagen ein bevorzugtes Ziel von Autodieben sind, sollte man niemals Gepäck mit Wertgegenständen im Auto zurücklassen und am besten alle Hinweise (Servicekarten, Prospekte, etc.) entfernen, die darauf hindeuten, dass es sich um einen Mietwagen handelt.

Geld

4.2.2 Währungseinheit

Währungseinheit ist der Euro. Ein Euro = 100 Cents.

Französische Euromünzen - nationale Rückseite

In Frankreich hat man sich für einen Lebensbaum und den Schriftzug Liberté, Egalité, Fraternité auf den 1- und 2-Euro-Münzen entschieden.

Für die Cent-Werte wurde eine Säerin bzw. das Porträt der Nationalfigur "Marianne" ausgewählt.

4.2.3 Zahlungsverkehr

Geldautomaten sind weit verbreitet, an denen mit EC-Karte und PIN-Nummer oder Kreditkarte Geld abgehoben werden kann. Kreditkarten werden in größeren Hotels, zahlreichen Restaurants und Geschäften sowie von Autovermietern akzeptiert.

4.2.4 Kaufkraft

Die Kaufkraft für einen Euro beträgt für den deutschen Urlauber in Frankreich 0,87 Euro (Stand: Mai 2011).

4.2.5. Banköffnungszeiten

Montag bis Freitag in der Regel 9-17 Uhr, einige Filialen sind um die Mittagszeit geschlossen. Manche Banken haben auch Samstag von 9-12 Uhr geöffnet. Montags ist in Banken manchmal kein Publikumsverkehr möglich.

Kommunikation

4.3.2 Telefon

Die internationale Vorwahl für Frankreich ist +33 (aus Deutschland: 0033). Bei Ortsgesprächen in Frankreich muss die Ortsvorwahl (Paris: 01) mitgewählt werden. Die Null vor der Regionalzahl ist aber nur innerhalb Frankreichs vorzuwählen. Bei einem Anruf aus dem Ausland nach Paris entfällt die 0 vor der 1: also 00331.

Von Frankreich ins Ausland muss 00, gefolgt vom Ländercode, gewählt werden (nach Deutschland: 0049).

Telefonkarten (Télécartes) für öffentliche Telefonzellen sind bei France Telecom-Büros, in Tabakläden, an Zeitungskiosken sowie auf der Post erhältlich. Wer ins Ausland telefonieren möchte, für den bieten die internationalen Calling-Cards sehr günstige Preise. Diese Karten sind auch für Inlandsgespräche in Frankreich gültig. Münztelefone gibt es seit einigen Jahren nicht mehr. Telefonieren vom Hotel aus ist sehr teuer.

4.3.3 Mobilfunk

Telefonieren im T-Mobile-, Vodafone-, 02 und E-Plus-Netz ist möglich.

4.3.4 Post

Die Filialen der Post sind Montag bis Freitag 8-19 Uhr, Samstag 8-12 Uhr geöffnet.

Das Hauptpostamt in der 52, rue du Louvre (Métro: Louvre-Rivoli), hat von Montag bis Samstag 24-6 Uhr und 7.30 bis 24 Uhr geöffnet.

Internet: www.laposte.fr.

4.3.5 Mail/Internet

Zahlreiche Internet-Cafés bieten in Paris die Möglichkeit das Internet zu benutzen.

Notdienste

Allgemeiner Notruf, 112.

Polizei (Police), Tel.: 17.

Feuerwehr (Pompiers), Tel.: 18.

Ambulanz (SAMU), Tel.: 15.

SOS Médecins (Ärzte-Notdienst - außerhalb der Sprechstunden von Ärzten und Kliniken), Tel.: 01 47 07 77 77.

SOS Dentaire (Zahnärztlicher Notdienst - außerhalb der Sprechstunden von Ärzten und Kliniken), Tel.: 01 43 37 51 00.

Hôpital Européen Georges Pompidou

20, rue Leblanc, 75015 Paris. Tel.: 01 56 09 20 00. Métro: Balard. Internet: www.aphp.fr.

Hotel Dieu Hospital Group (AP-HP)

1, place du Parvis Notre-Dame, 75181 Paris. Tel.: 01 42 34 82 34. Métro: Cité oder Hôtel de Ville.

Internet: www.aphp.fr.

Pharmacie Les Champs (24-Stunden-Apotheke)

84, avenue des Champs Elysées, 75008 Paris. Tel.: 01 45 62 02 41. Métro: George V.

ADAC-Notruf-Station Frankreich (Lyon), Tel.: 04 72 17 12 22 (deutschsprachig).

AIT- Assistance (Pannenhilfe), Tel.: 0800 08 92 22.

Einheitliche Sperr-Notruf-Nummer (für deutsche EC-Karten, Kreditkarten, Handys), Tel.: (0049) 116 116. Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.

Hinweise für Behinderte

4.5.1 Allgemeine Beschreibung

Obwohl sich die Situation in Paris für Behinderte in den letzten Jahren deutlich verbessert hat, ist ein Aufenthalt noch immer nicht einfach für die betroffenen Personen. Die Zugänglichkeit der kulturellen Stätten, Attraktionen, Restaurants und Hotels für Menschen mit Behinderung ist oft kompliziert und begrenzt. Das Vorankommen mit einem Rollstuhl wird durch die vielen Kopfsteinpflaster auf den Straßen, hohe Bordsteine und Straßencafes, deren Stühle bis an den Straßenrand verteilt sind, erschwert.

In die meisten Museen und Sehenswürdigkeiten in Paris erhalten Besucher mit Behinderung und ihr jeweiliger Begleiter gegen Vorlage eines gültigen Behindertenausweises kostenlosen Zutritt.

4.5.2 Aufenthalt

Für Rollstuhlfahrer ist es fast nicht möglich die Metro zu benutzen, da es in den Stationen kaum Aufzüge sondern nur Treppen gibt. Die Metro Linie 14 sowie die RER Linie A sind teilweise für Menschen mit Handicap zugänglich. Auch Busse sind kaum umgerüstet, es gibt nur sehr wenige Niederflurbusse in Paris.

Informationen zum barrierefreien Zugang in öffentlichen Verkehrsmitteln bietet die Internetseite der Verkehrsbetriebe RATP - www.ratp.fr - oder eine Broschüre, die die einzelnen Metrostationen nach ihrer Zugänglichkeit auflistet. Diese kann kostenlos bei RATP bestellt werden.

Im Internet stehen unter www.aeroportsdeparis.fr Infos zum Zugang der Flughäfen für Menschen mit Handicap zur Verfügung.

4.5.3 Nützliche Adressen

Infomobi.com, Tel.: 0810 64 64 64.

Informationsservice für behinderte Menschen, die nach Paris und in die Umgebung reisen möchten. Die Infos beziehen hauptsächlich sich auf den öffentlichen Nahverkehr und auf Zugangserleichterungen im Verkehrsnetz.

Internet: www.infomobi.com.

G7 Horizon, Tel.: 01 47 39 47 39.

Die Taxis von G7 Horizon bieten einen Service speziell für mobilitätseingeschränkte Personen in Paris. 30 behindertengerechte Fahrzeuge stehen täglich, 24 Stunden, für den Transport von Behinderten zur Verfügung. Die Preise entsprechen denen der normalen Taxis.

Internet: www.taxisg7.fr.

Fundbüros

Service des Objets Trouvés Préfecture de Police - Fundamt der Polizeipräfektur Paris

36, rue des Morillons, 75732 Paris. Tel.: 08 21 00 25 25 (0,12 Euro/Min). Geöffnet: Mo bis Do 8.30-17 Uhr, Fr 8.30-16.30 Uhr. Métro: Convention.

Lokale Zeit

Es gilt die MEZ, die Sommerzeit ist wie in Deutschland geregelt.

Feiertage

Neujahr - Jour de l'An: 1. Januar 2012.

Ostermontag - Lundi de Pâques: 9. April 2012.

Tag der Arbeit - Fête du Travail: 1. Mai 2012.

Waffenstillstand 1945 - Armistice 1945: 8. Mai 2012.

Christi Himmelfahrt - Ascension: 17. Mai 2012.

Pfingstmontag - Lundi de Pentecôte: 28. Mai 2012.

Nationalfeiertag - Fête Nationale: 14. Juli 2011.

Mariä Himmelfahrt - Assomption: 15. August 2011.

Allerheiligen - Toussaint: 1. November 2011

Waffenstillstand 1918 - Armistice 1918: 11. November 2011.

Weihnachten - Noël: 25. Dezember 2011.

Strom

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. Für ältere Geräte braucht man wegen unterschiedlicher Steckdosen einen Adapter (une fiche allemande), den man vor Ort in Supermärkten oder im Fachhandel kaufen kann. In großen Hotels kann man oft auch Eurostecker ausleihen.

Trinkgeld

Sofern nicht bereits in der Hotel- oder Restaurantrechnung enthalten, gibt man 15 Prozent Trinkgeld. Trinkgeld ist auch üblich für Taxifahrer und Platzanweiserinnen in Kinos und Theatern.

Gesellschaftliche Verhaltensformen

Gegenüber Geschäftspartnern und Fremden sind die Franzosen höflich, aber eher förmlich und konventionell. Diese Unaufdringlichkeit sollte auch der Reisende den Franzosen entgegenbringen. Unter Freunden und Bekannten ist dagegen ein lockerer, auch lauter Umgangsstil, üblich. Freunde begrüßen sich nicht mit Handschlag, sondern mit Küsschen links und rechts.

Im Restaurant ist es üblich als Mittag- und Abendessen ein Menü aus mehreren Gängen zu bestellen. Wer das nicht will, sollte einen Imbiss bevorzugen, den es auch in Supermärkten und Lebensmittelgeschäften gibt. In Frankreich ist es nicht üblich, sich in einem Restaurant selbst einen freien Tisch zu suchen. Man bleibt brav im Eingangsbereich stehen, bis das Personal einen Platz zuordnet. Außerdem wird in einem französischen Lokal niemals eine Rechnung geteilt. Bei mehreren Leuten zahlt man gemeinsam und einigt sich später über die jeweiligen "Essensanteile".

Für Besuche ist die beste Zeit am späten Nachmittag. Sofern keine Einladung zum Essen vorliegt, sind Essenszeiten Tabuzeiten für Besuche. Besonderer Wert wird auf das Mittagessen gelegt. Bei Besuchen ist darauf zu achten, dass es in Frankreich üblich ist eine halbe Stunde Verspätung einzurechnen.

Rauchen ist in Frankreich in öffentlichen Gebäuden, Museen, Kinos, Restaurants, Hotels usw. sowie in allen Zügen und öffentlichen Verkehrsmitteln verboten.

Kleidung

Die Franzosen kleiden sich gepflegt. Nicht zufällig ist der Begriff Haute Couture international geworden. Shorts, Birkenstock und Hawaiihemden outen einen Besucher sofort als Touristen. Besonders in Restaurants, Theater und Oper wird großer Wert auf schicke Kleidung gelegt.

Beste Reisezeit

März bis Juni und September/Oktober sind die besten Reisezeiten - aber Paris ist das ganze Jahr über eine Reise wert. Während der Frühlingszeit ist Paris sicher am attraktivsten, was sich aber längst herumgesprochen hat - vor allem zu Ostern ist es entsprechend voll.

Sightseeing

Die Stadt kennenlernen

Wer zum ersten Mal nach Paris kommt, hat die Qual der Wahl: Ein Spaziergang vom Triumphbogen über die Champs-Elysées und durch die Tuilerien zum Louvre und weiter über die Pont Neuf zur Kirche Notre Dame? Oder zuerst auf den Eiffelturm, wegen des besseren Überblicks?

Richtige Urlaubsstimmung kommt auf, wenn man in den Jardin du Luxembourg eintaucht und anschließend über den Straßen- und Flohmarkt am Place Maubert schlendert. Fahrrad fahren, Inline-Skaten und Spazieren gehen kann man am besten sonntags zwischen 9 und 17 Uhr (März bis November) auf den dann für den Autoverkehr gesperrten Uferstraßen der Seine.

Auch mit der Metro kann man die Stadt entdecken, denn die Linie 6 taucht zur Panoramatour aus dem Untergrund auf. An der Station Montparnasse beginnt die Fahrt Richtung Etoile/Charles de Gaulle, durch das noble 7. Arrondissement. Höhepunkt der Tour ist der Blick auf Seine und den Eiffelturm von der Brücke Bir-Hakeim. Von der Station Bir-Hakeim sind es nur fünf Gehminuten bis zum Eiffelturm.

Stadtpläne hängen überall in der Stadt aus, auf den großen Verkehrsachsen, an den Eingängen und in den Metro-Strationen, an Bushaltestellen etc. Automaten, an denen man kostenpflichtige, aber sehr detaillierte Pläne der Arrondissements erhalten kann, stehen ebenfalls in allen Stadtvierteln zur Verfügung. Schließlich bekommt man kostenlose Pläne auch an den Metro-Stationen, in den Kaufhäusern und in den verschiedenen Auskunftsstellen des Office du Tourisme de Paris.

Wer es sportlich mag, kann auf eines der 15.000 Leihräder an gut 1.300 Stationen des Mietfahrrad-Service "Vélib" umsteigen. Nach der Anmeldung mit der Kreditkartennummer direkt an der Ausleihstation wird ein Rad freigeschaltet. Ein Tag kostet einen Euro, sieben Tage fünf Euro die erste halbe Stunde ist gratis. Das Rad kann an jeder beliebigen "Vélib"-Station zurückgegeben werden. In Paris gibt es 380 Fahrradwege mit einem Streckennetz von rund 370 Kilometern. Für die Sicherheit der Fahrradfahrer wurden in letzter Zeit verstärkte Anstrengungen unternommen.

Internet: www.velib.paris.fr.

Stadtbesichtigungen

Batobus

Port de la Bourdonnais, 75007 Paris. Tel.: 08 25 05 01 01 (0,15 Euro/Min.).

Mit acht Stopps entlang der Seine ist diese Bootsfahrt eine originelle Möglichkeit um die Stadt zu erleben. Die Linienschiffe legen in Abständen von 15 bis 30 Minuten, zum Beispiel am Porte de la Bourdonnais (Eiffelturm), am Quai de Solférino (Musee d'Orsay), am Champs-Elysées Stop (Arc de Triomphe) und am Quai de Montebello (Notre Dame) ab. An den Haltestellen kann man beliebig ein- und aussteigen und die Sehenswürdigkeiten besichtigen. Die Tageskarte für eine unbegrenzte Anzahl von Fahrten und Zwischenstopps zu 13 Euro ist in den Touristenbüros in Paris sowie an allen Anlegehäfen erhältlich.

Internet: www.batobus.com.

Cityrama Paris

149, rue Saint Honoré, 75001 Paris. Tel.: 01 44 55 61 00.

Angeboten werden zahlreiche Bus-Touren in Paris und Umgebung, z. B. die 90-minütige "Cityrama-Tour" mit dem komfortablen Doppeldecker-Bus zu den berühmtesten Bauwerken und schönsten Plätzen von Paris: Champs Elysées, Louvre, Notre-Dame, Eiffelturm usw. Die Kommentare erfolgen bei dieser Tour über Kopfhörer in mehreren Sprachen, auch in Deutsch. Abfahrt ist täglich um 10 Uhr, 11.45 Uhr und 14.45 Uhr (im Winter täglich 10, 11.30 und 14.30 Uhr) am Cityrama-Busterminal (2, rue des Pyramides, Métro: Pyramides/Palais Royal).

Internet: www.cityrama.com.

Paris Canal

Bassin de la Villette, 19/21 Quai de la Loire, 75019 Paris. Tel.: 01 42 40 96 97; E-Mail: infos@pariscanal.com.

Empfehlenswerte Bootsfahrt auf dem Saint-Martin-Kanal zwischen Musée Orsay und Parc de la Villette, die ein Stück urtümliches Paris vermittelt. Die kleinen Schiffe passieren bekannte Sehenswürdigkeiten wie den Louvre und Notre Dame, gleiten unter den Gewölben der Bastille hindurch und fahren an beschaulichen Schleusen, romantischen Ufer und Ecken vorbei. Die Kommentare erfolgen in Englisch. Abfahrt täglich von Mitte März bis Mitte November.

Internet: www.pariscanal.com.

Paris Open Tour

"La Boutique", 13, rue Auber, 75009 Paris. Tel.: 01 42 66 56 56; E-Mail: information@paris-opentour.com. Métro: Havre-Caumartin, Opéra.

Paris per offenem Panorama-Doppeldeckerbus entdecken: Vier Busstrecken bieten die Gelegenheit das historische, das romantische und das moderne Paris kennen zu lernen. Auf der ganzen Rundfahrt kann man an rund 50 Haltestellen beliebig oft ein- und aussteigen. Die Erklärungen zu den Sehenswürdigkeiten erfolgen in 10 verschiedenen Sprachen über Kopfhörer.

Die Busse starten in Zeitabständen von 10 bis 30 Minuten: April bis Oktober täglich 9.30-19 Uhr, November bis März täglich 9.30-17.30 Uhr. Tickets gibt es in der rue Auber ("La Boutique"), am RATP-Kiosk am Place de la Madeleine sowie bei den Office du Tourisme in Paris.

Internet: www.ratp.fr.

Paris vom Ballon aus

Parc André Citroën, 2, rue de la Montagne de la Fage, 75015 Paris. Tel.: 01 44 26 20 00. Métro: Javel André Citroën oder Balard.

Der festinstallierte Heißluftballon ist eine der Pariser Attraktionen für Touristen und Einheimische gleichermaßen. Wenn das Wetter es zulässt, steigt er täglich zwischen 9.30 und 20.30 Uhr auf 150 Meter über dem Parc André Citroën in den Himmel - nur knapp zwei Kilometer südlich des Eiffelturms. Aus dem Ballon haben die Fahrgäste einen einzigartigen Blick über die französische Hauptstadt. Jede aeronautische Mission dauert eine viertel Stunde.

Internet: www.aeroparis.com.

Radtouren Paris a Velo Cest sympa!

22, rue Alphonse Baudin, 75011 Paris. Tel.: 01 48 87 60 01; E-Mail: info@parisvelosympa.com. Geöffnet: Mo, Mi bis Fr 9.30-13 Uhr und 14-17.30 Uhr, Sa/So 9.30-13 Uhr und 14-18 Uhr.

Reisende, die sich gern sportlich betätigen und dabei Paris entdecken wollen, haben bei den angebotenen Fahrradtouren Gelegenheit dazu. Früh geht es los bei der Tour "Paris erwacht", zu der sich Interessierte um 6 Uhr treffen um die Morgenstimmung einzufangen. Mitten am Tag werden Alternativen wie Rundfahrten, die Sehenswürdigkeiten wie den Louvre oder Palais Royal tangieren, oder Tagesausflüge nach Versailles angeboten. Reservierungen sind erforderlich. Treffpunkt ist der Laden, wenige Meter von der Métro-Station Richard Lenoir entfernt.

Internet: www.parisvelosympa.com.

Explore Paris

11b, rue Scribe, 75009 Paris. Tel.: 01 42 66 62 06. Métro: Opéra.

Explore Paris ist eine neue 60-minütige Multimedia/Panorama-Leinwand-Show über die französische Hauptstadt und ein guter Auftakt für einen Parisbesuch. Mit Hilfe von modernster Technik führt Victor Hugo auf eine Entdeckungsreise durch 2.000 Jahre Pariser Geschichte - angefangen bei den Römern bis ins 21. Jahrhundert. Untermalt wird das Ganze von Kommentaren und schöner Musik. Per Kopfhörer ist eine Simultanübersetzung in Deutsch bei jeder Vorstellung verfügbar. Shows täglich, jede Stunde von 10-18 Uhr.

Internet: www.paris-story.com.

Roues sous parapluie

22, rue Bernard Dimey, 75018 Paris. Tel.: 800 800 631; E-Mail: info@4roues-sous-1parapluie.com.

Die Firma "4 roues sous 1 parapluie", das heißt wörtlich "Vier Räder unter einem Regenschirm", bietet außergewöhnliche Parisrundfahrten, und zwar in einem legendären Citroën 2CV (Ente). Die "Eternal Tour" über anderthalb Stunden, zu den Hauptsehenswürdigkeiten von Paris, gibt es ab 54 Euro pro Person. Außerdem werden Shoppingtouren oder eine Rundfahrt zu den Gärten von Paris angeboten. Die Fahrer sprechen Französisch, Englisch, Spanisch und Deutsch und geben jederzeit gerne Tipps zum Aufenthalt in Paris.

Internet: www.4roues-sous-1parapluie.com.

Segway Tours

24, rue Edgar Faure, 75015 Paris. Tel.: 01 56 58 10 54; E-Mail: Paris@CitySegwayTours.com.

Die Touren mit dem selbst balancierenden elektrischen Hightech-Roller führen abseits der Verkehrswege, bequem und sicher durch Paris, vorbei an Eiffelturm, Triumphbogen und Louvre. Während der Tour erhalten die Teilnehmer Audio-Informationen. Den Auftakt zu der vierstündigen Rundfahrt bildet ein Segway-Fahrsicherheitstraining. Die Touren finden bei jedem Wetter ganzjährig statt. Treffpunkt ist am südlichen Fuß des Eiffelturms um 9.30 Uhr (März bis November zusätzliche Tour um 14 Uhr). Eine Nacht-Tour wird ebenfalls angeboten.

Internet: www.citysegwaytours.com.

a se visite !

63, avenue Parmentier, 75011 Paris. Tel.: 01 43 57 59 50; E-Mail: info@ca-se-visite.fr.

"ça se visite !" offenbart die zahlreichen Facetten der Pariser Stadtviertel, wie sie heute sind: lebendig, kontrastreich, mit all ihren Vor- und Nachteilen. So bekommen Touristen bei diesen Rundgängen die Stadt aus einem ganz anderen Blickwinkel zu sehen. Anekdoten und Historisches kommen dabei auch nicht zu kurz. Für Gruppen und Einzelpersonen, das ganze Jahr über.

Internet: www.ca-se-visite.fr.

Classic Walks

24, rue Edgar Faure, 75015 Paris. Tel.: 01 56 58 10 54; E-Mail: info@ClassicWalksParis.com.

Paris auf den Spuren des Bestsellers "Da Vinci Code", zu deutsch "Sakrileg", von Dan Brown kennen lernen ermöglicht diese Führung. Die Teilnehmer werden dabei zu den Originalschauplätzen des Romans geführt: Tuilerien, Carrousel du Louvre, Kirche Saint-Sulpice usw. und begeben sich auf die Suche nach der Wahrheit um die Gralslegende. Die Führung findet von März bis Oktober statt und beginnt dienstags, donnerstags und samstags um 10 Uhr auf der Place Vendôme vor dem Hotel Ritz.

Internet: www.classicwalksparis.com.

Museen

Cinematheque francaise

51, rue de Bercy, 75012 Paris. Tel.: 01 71 19 33 33. Geöffnet: Mo, Mi, Fr, Sa 12-19 Uhr; Do 12-22 Uhr; So 10-20 Uhr. Métro: Bercy.

Im ehemaligen US-Kulturzentrum in Bercy ist das legendäre Pariser Filminstitut untergebracht. Für 60 Millionen Euro wurde das von Stararchitekten Frank O. Gehry errichtete American Center erworben und umgebaut. Die Cinémathèque umfasst vier Kinosäle, in denen ein ausgewähltes Programm läuft, drei Stockwerke, in denen Sonderaustellungen oder Dauerausstellungen gezeigt werden sowie eine umfassende Bibliothek. Die permanente Ausstellung "Passion Cinéma" präsentiert die schönsten Stücke (Kameralinsen, Laterna-Magica-Geräte aus dem 18. Jahrhundert, berühmte Filmplakate, Kultobjekte usw.) sowie Dokumente aus Sammlungen des französischen Filmarchivs, des CNC und der BiFi (Bibliothèque du Film) über die Geschichte des Kinos.

Internet: www.cinemathequefrancaise.com.

Cite des Sciences et de Industrie

30 avenue Corentin-Cariou, 75019 Paris. Tel.: 01 40 05 70 00 oder Tel.: 01 40 05 80 00. Geöffnet: Explora: Di bis Sa 10-18 Uhr, So 10-19 Uhr. Métro: Porte de la Villette.

Die Cité im Herzen des Parc de la Villette präsentiert die wichtigsten technologischen Errungenschaften unserer Zeit auf populärwissenschaftliche Weise. Den Kern bildet die Dauerausstellung "Explora" zu den Themen: Universum, Wasser und Land, Mensch und Gesundheit, Industrie und Kommunikation umfasst. Dutzende von Exponaten, die sich mit Energie, Ton, Raum, Wetter, Licht, Entwicklung usw. befassen, können hier angefasst und ausprobiert werden. Besucher dürfen Computer selbst bedienen, die Schallgeschwindigkeit messen oder im Flugsimulator Erfahrungen sammeln. Die größte Attraktion der Cité dürfte die glänzende Stahlkugel "Géode" von 36 Metern Durchmesser sein, die in einem Wasserbecken zu schwimmen scheint. Im Inneren befindet sich die mit 1.000 Quadratmetern größte Kinoleinwand der Welt. Sie ist halbkreisförmig gebogen und erzeugt daher von jedem der Sitzplätze aus einen 3-D-Effekt. Gezeigt werden hauptsächlich Dokumentar- oder Naturfilme.

Internet: www.cite-sciences.fr und www.lageode.fr.

Musee Arts et Metiers des Techniques

60, rue Réaumur, 75003 Paris. Tel.: 01 53 01 82 00. Geöffnet: Di bis So 10-18 Uhr, Do 10-21.30 Uhr. Métro: Arts et Métiers oder Réaumur-Sébastopol.

Nach einer umfangreichen Renovierung im Jahr 2000 präsentiert sich das Wissenschafts- und Technikmuseum in der ehemaligen Abteikirche Saint-Martin-des-Champs modern und äußerst interessant. Auf 10.000 Quadratmetern sind über 80.000 Objekte und Erfindungen von 1750 bis in die Gegenwart - von altmodischen Messgeräten über eine TGV-Lokomotive bis hin zum Modell einer Ariane-Rakete - zu sehen. Ein Anziehungspunkt ist das Foucaultsche Pendel mit welchem der französische Physiker Léon Foucault Mitte des 19. Jahrhunderts bewiesen hat, dass die Erde sich um die eigene Achse dreht.

Internet: www.arts-et-metiers.net.

Musee Auguste Rodin - Hotel Biron

79, rue de Varenne, 75007 Paris. Tel.: 01 44 18 61 10. Geöffnet: Museum: Di bis So 10-17.45 Uhr; Garten: April bis September 9.30-18.45 Uhr, Oktober bis März 9.30-17 Uhr. Métro: Varenne oder Invalides.

Schon zu Lebzeiten war es der Wunsch des Bildhauers Auguste Rodin (1840-1917), den Rokokopalais Hôtel Biron zum Museum für seine Kunst zu machen. Heute wird hier in 16 Sälen ein Querschnitt durch Rodins Werk präsentiert, unter anderem seine weltberühmten Arbeiten wie "Der Kuss" und "Johannes der Täufer". Weitere bekannte Werke finden sich in dem wunderschön angelegten Palastgarten, der für sich allein schon sehenswert ist. Von der Terrasse des Café-Restaurants überblickt man diese grüne Oase.

Internet: www.musee-rodin.fr.

Musee Dapper

35, rue Paul Valéry, 75116 Paris. Tel.: 01 45 00 91 75. Geöffnet: Mi bis Mo 11-19 Uhr. Métro: Victor Hugo.

Das nach dem niederländischen Humanisten und Afrika-Forscher Olfert Dapper benannte Museum beschäftigt sich in vielfacher Weise mit dem schwarzen Kontinent. Im Museum können Besucher eine der bedeutendsten Sammlungen traditioneller und zeitgenössischer afrikanischer Kunst in Frankreich besichtigen, sowie an einem interessanten Veranstaltungsprogramm rund um die afrikanische Kultur mit Filmen, Tanzvorführungen, Musik und Theater teilnehmen. Pro Jahr finden zwei Sonderausstellungen statt. Auch Bibliothek und Buchhandlung sind gut ausgestattet, so dass ein Besuch in diesem Museum für jeden Afrikan-Interessierten äußerst lohnend ist.

Internet: www.dapper.fr.

Musee de Erotisme

72, boulevard de Clichy, 75018 Paris. Tel.: 01 42 58 28 73; E-Mail: info@musee-erotisme.com. Geöffnet: täglich 10-2 Uhr. Métro: Blanche.

Das einzigartige Museum am Pigalle ist der Erotik in jeder Form, in jeder Kultur und in jedem Zeitalter gewidmet. Auf sieben Etagen präsentiert das Museum alles zum Thema Erotik in der Kunst. Über 2.000 Skulpturen, Zeichnungen, Gemälde, Filme und Fotos sind hier ausgestellt. In den oberen Stockwerken finden regelmäßig Wechselausstellungen statt.

Internet: www.musee-erotisme.com.

Musee de Institut du Monde Arabe

1, rue des Fossés-Saint-Bernard, Place Mohammed V, 75005 Paris. Tel.: 01 40 51 38 38. Geöffnet: Di bis So 10-18 Uhr; Bibliothek: Di bis Sa 10-18 Uhr. Métro: Jussieu oder Cardinal Lemoine.

Das Institut du Monde Arabe wurde 1980 gegründet um die traditionellen, sehr engen Bindungen Frankreichs zur arabischen Welt zu pflegen. Hinter der Fassade des Gebäudes, das in harmonischer Weise die modernen Baumaterialien mit Formen verbindet, die der traditionellen arabisch-islamischen Architektur entlehnt sind, befindet sich ein interessantes Museum mit Ausstellungen zur arabisch-islamischen Kunst und Kultur. Daneben umfasst das IMA eine Bibliothek mit 65.000 Werken in Französisch und Arabisch, ein Dokumentationszentrum sowie eine Buchhandlung. Für Kulturbegeisterte der etwas anderen Art bietet das Restaurant im 9. Stockwerk des Gebäudes typische kulinarische Genüsse und eine herrliche Aussicht.

Internet: www.imarabe.org.

Musee de Montmartre

12, rue Cortot, 75018 Paris. Tel.: 01 49 25 89 37; E-Mail: infos@museedemontmartre.com. Geöffnet: Di bis So 11-18 Uhr. Métro: Anvers oder Lamarck-Caulaincourt.

Dieses kleine Museum, in einem ländlich wirkenden Haus aus dem 17. Jahrhundert, steht im Herzen des Montmartre und widmet sich in Form von diversen Dokumenten sowie Möbeln, Plakaten und Kunstobjekten der Geschichte des Viertels und der Lebensart seiner Künstler. Beeindruckend sind vor allem die Gemälde von Modigliani und Toulouse-Lautrec sowie die Erinnerungsstücke an große Komponisten wie Gustave Charpentier. Der Blick aus den Fenstern des Museums fällt auf den kleinen Montmartre-Weinberg, dessen Rebensaft die Montmartrois zur Erntezeit mit einem dörflichen Fest zelebrieren.

Internet: www.museedemontmartre.fr.

Musee de Orangerie

Jardin des Tuileries, Place de la Concorde, 75001 Paris. Tel.: 01 44 77 80 07; E-Mail: information-orangerie@culture.govr.fr. Geöffnet: täglich außer Di 9-18 Uhr. Métro: Concorde.

Kunst von den Anfängen des Impressionismus bis zu den 1950er Jahren präsentiert die Orangerie in den Gärten der Tuilerien. Hauptattraktion der Sammlung sind Claude Monets Seerosenbilder, ein monumentaler Bilderzyklus den der Künstler am See seines Hauses in Giverny malte und 1922 dem französischen Staat überließ. Das Ensemble aus acht insgesamt 2 x 100 Meter langen Wandbilder mit Seerosen (Nymphéas) wurde nach Monets Anweisungen in der Orangerie installiert und kann von bequemen Sitzgelegenheiten in aller Ruhe betrachtet werden.

Das Untergeschoss ist der Walter-Guillaume-Sammlung gewidmet. Diese 144 Bilder umfassende Kollektion enthält Werke von Renoir, Cezanne, Picasso, Modigliani, Derain und Soutine.

Hinweise für behinderte Besucher:

Das Museum ist für behinderte Personen zugänglich. Rollstühle können ausgeliehen werden.

Internet: www.musee-orangerie.fr.

Musee de Orsay

62, rue de Lille, 75007 Paris. Tel.: 01 40 49 48 14. Geöffnet: Di bis So 9.30-18 Uhr, Do 9.30-21.45 Uhr. Métro: Soférino. Am ersten Sonntag im Monat gilt freier Eintritt für jedermann.

Am südlichen Ufer der Seine gegenüber des Tuileriengartens beeindruckt das Musée d'Orsay seine Besucher durch ungewöhnliche Architektur und auserlesene Meisterwerke im ehemaligen Orsay-Bahnhof von 1900.

Ausgestellt ist eine wunderschöne Kunstsammlung mit hauptsächlich französischer Kunst von 1848 bis 1914, welche durch das Licht der Glaskuppeln bestens zur Geltung kommt. Weltweit einzigartig ist die Sammlung französischer Impressionisten mit Werken von Renoir, Manet, Cézanne, Gaugin, Monet, Toulouse-Lautrec und Degas. Aber auch die anderen Sammlungen von Gemälden, Skulpturen und Kunstobjekte fast aller Stilrichtungen und von vielen Einzelkünstlern des 19. und frühen 20. Jahrhunderts sind sehr umfangreich und von herausragender Qualität. Ein lebendiges Programm wechselnder Ausstellungen, Konzerte und Filmfestivals ergänzt die Museums-Sammlung. Bei gutem Wetter ist die Freiluftterrasse in der 5. Etage ein "Muss", um einen Blick über Paris zu genießen und einen gelungenen Museumstag in Ruhe ausklingen zu lassen.

Hinweise für behinderte Besucher:

Kostenloser Eintritt für behinderte Besucher mit Behindertenausweis und ihre Begleitperson. Im Jahr 2005 erhielt das Museum von der Association nationale Tourisme et Handicap die Auszeichnung "Tourisme et Handicap" als Anerkennung für die behindertengerechte Ausstattung und die gebotenen Hilfsmittel. Die Sammlungen und Räumlichkeiten sind für mobilitäts- und hörbehinderte sowie geistig behinderte Besucher zugänglich. Broschüren für behinderte Besucher sind vorhanden.

Internet: www.musee-orsay.fr.

Musee du Louvre

34, quai Louvre, 75001 Paris. Tel.: 01 40 20 50 50; E-Mail: info@louvre.fr. Geöffnet: Do, Sa bis Mo 9-18 Uhr, Mi und Fr 9-22 Uhr. Métro: Palais-Royal/Musée du Louvre. Am ersten Sonntag im Monat und am 14. Juli gilt freier Eintritt in die ständige Sammlung für jedermann.

Das größte Museum der Welt liegt im Zentrum von Paris zwischen dem rechten Seineufer und der Rue de Rivoli. Es verfügt über einen legendären Ruf und ist eines der wichtigsten und interessantesten Ausflugsziele in der französischen Metropole. Der Kunsttempel besitzt eine Ausstellungsfläche von 60.000 Quadratmetern und insgesamt drei Flügel: Richelieu im Norden, Sully im Osten und Denon im Süden. Der Eingang erfolgt über die 21 Meter hohe, spektakuläre Glaspyramide des chinesischen Architekten I.M. Pei im Innenhof.

Vertreten sind in sieben Abteilungen qualitativ einzigartige orientalische, ägyptische, griechische, etruskische und römische Sammlungen sowie europäische Gemälde, Skulpturen und andere Kunstgegenstände vom 13. bis zum 19. Jahrhundert. Berühmtestes Gemälde des Louvre ist die "Mona Lisa" von Leonardo da Vinci, die im Salle des États in einer abgeschlossenen Vitrine aus unzerbrechlichem und nicht reflektierendem Spezialglas zu sehen ist. Weitere berühmte Exponate sind die "Venus von Milo" (antike Aphroditestatue), "Die Hochzeit zu Kana" von Paolo Veronese, "Krönung Napoléons I." von Louis David und "Die Sklaven" von Michelangelo.

Am besten rüstet man sich mit einem detaillierten Orientierungsplan aus, der an den Kassen auch in deutscher Sprache erhältlich ist. Allerdings sollte man sich aufgrund der Weitläufigkeit des Louvre erst einmal auf eine oder zwei Abteilungen beschränken.

Besonders im Sommer muss man mit sehr langen Warteschlangen rechnen - jährlich kommen rund acht Millionen Besucher. Wer das Schlangestehen vermeiden möchte, sollte in einer FNAC-Filiale oder online eine Eintrittskarte vorab kaufen. Besitzer des "Paris Museum Pass" ersparen sich ebenfalls das Anstehen.

Hinweise für behinderte Besucher

Kostenloser Eintritt für Behinderte mit Behindertenpass und ihre Begleitperson. Der Zugang über die Pyramide wird empfohlen. Ein Plan für Behinderte ist vorhanden. Die Ausleihe von Rollstühlen ist möglich. Infos: Tel.: 0140 20 59 90; E-Mail: handicap@louvre.fr.

Internet: www.louvre.fr.

Musee du Petit Palais

Avenue Winston Churchill, 75008 Paris. Tel.: 01 53 43 40 00. Geöffnet: täglich bis auf Montag und Feiertage 10-18 Uhr. Métro: Champs-Elysées-Clémenceau.

Das nach langjähriger Renovierung wieder eröffnete Petit Palais, welches zur Weltausstellung 1900 erbaut wurde, präsentiert die respektable Kunstsammlung der Stadt Paris. Neben Meisterwerken von Jean-Baptiste Greuze, Jean-Auguste-Dominique Ingres, Eugène Delacroix, Édouard Manet und Paul Cézanne sind auch altgriechische Vasen, venezianische Gläser, Beauvais-Tapisserien, Rodin-Skulpturen und Rocaille-Möbel zu bewundern.

Das Gebäude mit seinen reichen Deckenmalereien und seinem vergoldeten schmiedeeisernen Eingang erhielt mit der Renovierung zusätzliche 7.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche sowie meterhohe Fensterflächen, die einen herrlichen Blick auf den Grand Palais, die Champs-Élysées oder den Invaliden-Dom frei geben. Neu sind auch ein unterirdisches Auditorium, Ateliers für Schulungen sowie ein Garten-Café.

Internet: www.petitpalais.paris.fr.

Musee Grevin

10, boulevard Montmartre, 75009 Paris. Tel.: 01 47 70 85 05; E-Mail: contact@grevin.com. Geöffnet: Mo bis Fr 10-18.30 Uhr, Sa/So und an Feiertagen 10-19 Uhr. Métro: Grand Boulevards.

Das Wachsfigurenkabinett ist das Pariser Pendant zu dem von Madame Tussaud in London. Personen und Szenen der französischen Geschichte werden hier gruselig schön präsentiert: die königliche Familie während der Revolution im Kerker, Johanna von Orleans auf dem Scheiterhaufen usw. Aber auch mit berühmten Persönlichkeiten der Gegenwart aus Kunst, Sport, Musik, Film und Politik steht man Auge in Auge - von Naomi Campbell über Zinédine Zidane bis Michael Jackson. Ein Höhepunkt ist das "Palais des Mirages" ein prächtiger Spiegelraum, der, effektvoll beleuchtet, die Illusion vermittelt, sich in einer ganzen Flucht von Sälen zu befinden.

Internet: www.grevin.com.

Musee Maillol - Fondation Dina Vierny

61, rue de Grenelle, 75007 Paris. Tel.: 01 42 22 59 58; E-Mail: contact@museemaillol.com. Geöffnet: Mi bis Mo 10.30-19 Uhr. Métro: Rue du Bac.

Mit viel persönlichem Künstlerflair bietet das Museum einen umfangreichen Einblick in das Werk des berühmten französischen Bildhauers und Malers Aristide Maillol (1861-1944) - von Tapisserien bis zu Frauenakten und Skulpturen. Ergänzt wird die Maillol-Ausstellung durch Werke aus der Privatsammlung von Dina Vierny, die über viele Jahre seine Muse und sein Modell war. Zudem präsentiert das Museum verschiedene Sammlungen moderner Kunst von Maillols Zeitgenossen, Picasso, Gaugin, Degas und Duchamp. Spannende Akzente setzen Mitglieder der russischen Avantgarde wie Kandinsky und Poliakoff sowie Ilya Kabakovs Installation einer Küche aus einer russischen Wohnkommune.

Internet: www.museemaillol.com.

Musee National de Art Moderne

Centre Georges Pompidou, Place Georges Pompidou, 75004 Paris. Tel.: 01 44 78 12 33. Geöffnet: täglich außer Di 11-21 Uhr. Métro: Rambuteau oder Hôtel de Ville.

Das Musée National d'Art Moderne im Centre Georges Pompidou bietet im würdigen Rahmen hochkarätiges Industriedesign und Architektur des 20. Jahrhunderts sowie eine der schönsten Sammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst auf der Welt mit Werken von Matisse, Miró, Picasso, Kandinsky, Warhol, Giacometti, Klee, Dali und anderen. Besonders sehenswert ist das Kabinett von André Breton, dem "Papst der Surrealisten". Im Erweiterungsbau ist das Atelier von Constantin Brancusi (1876-1957) untergebracht. Der Bildhauer hatte dem französischen Staat sein Atelier mit der Auflage hinterlassen, es im Museum für moderne Kunst zu rekonstruieren.

Internet: www.cnac-gp.fr.

Musee National du Moyen Age - Thermes et hotel de Cluny

6, place Paul Painlevé, 75005 Paris. Tel.: 01 53 73 78 00 oder Tel.: 01 53 73 78 16. Geöffnet: Mi bis Mo 9.15-17.45 Uhr. Métro: Cluny-La Sorbonne, Odéon oder Saint-Michel.

Das Nationalmuseum des Mittelalters gehört zu den großen Anziehungspunkten in Paris. Es besteht aus zwei außergewöhnlichen Baudenkmälern: dem gotischen Stadthaus im Flamboyant-Stil des 15. Jahrhunderts, wo einst die Äbte von Cluny residierten, und den Überresten der Therme von Lutetia (2. bis 3. Jahrhundert), deren Frigidarium (Kaltwasserbad) noch sehr gut erhalten ist.

Die 24 Räume des Museums selbst beherbergen Kunstwerke aus den wichtigsten mittelalterlichen Zentren von Paris: Ste-Chapelle, Notre Dame und St.-Denis. Außerdem sind auch viele Ausstellungstücke aus dem Alltagsleben des Mittelalters, Kleidung, Möbel, Kochgeschirr, Waffen, Schmuck, Spielsachen, Keramik sowie liturgische Gewänder und Gegenstände zu sehen. Besonders wertvoll ist die legendäre Tapisserienfolge "Dame mit dem Einhorn", "La Dame a la Licorne", aus dem 15. Jahrhundert, die auf rotem Hintergrund die fünf Sinne zeigt. Diese Gobelins gelten als die schönsten Frankreichs.

Internet: www.musee-moyenage.fr.

Musee National Picasso

Hôtel Salé, 5, rue de Thorigny, 75003 Paris. Tel.: 01 42 71 25 21. Geöffnet: August 2009 bis Anfang 2012 wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Métro: Saint-Paul oder Saint-Sébastien Froissart.

Im altehrwürdigen Palais Hôtel Sale im Herzen des Marais-Viertels sind - wie der Name schon sagt - mehr als 200 Werke des Ausnahmekünstlers Picasso ausgestellt. Sämtliche Schaffensperioden des Meisters sind vertreten und ermöglichen einen Überblick von der Blauen Periode über den Kubismus bis hin zu Spätwerken. Zu den besonders bemerkenswerten Arbeiten gehören das Selbstportrait "Paolo als Harlequin" aus der Blauen Periode, das surrealistische Bild "Sitzende Frau" und das ergreifende Portrait von Marie-Thérèse. Zu den Museumsbeständen gehört auch die einstige private Kunstsammlung Picassos mit den Gemälden von Georges Braque, Paul Cézanne, Henri Matisse, Joan Miró und Amedeo Modigliani. Diese Exponate haben seine Erben dem französischen Staat übergeben, um auf diesem Wege die Erbschaftssteuer zu entrichten.

Internet: www.musee-picasso.fr.

Palais de Tokyo - Site de Creation Contemporaine

13, avenue du Président Wilson, 75116 Paris. Tel.: 01 47 23 54 01; E-Mail: info@palaisdetokyo.com. Geöffnet: Di bis So 12-24 Uhr. Métro: Iéna.

Das schräge Ambiente hat das zeitgenössische Kunsthaus am rechten Ufer der Seine zum Lieblingstreffpunkt der jungen Kunstszene gemacht. In "Baustellen-Atmosphäre" werden französische Avantgarde-Werke jeder vorstellbaren Technik und Stilrichtung, Computerspiele, Comics und Videos präsentiert. Besucher können außerdem spielen, Musik hören oder Wände bemalen - und das bis Mitternacht. Immer wieder beeindruckt das Palais Tokyo auch durch gewagte Sonderausstellungen.

Internet: www.palaisdetokyo.com.

Musee d art et d histoire du Judaisme

Hôtel de Saint-Aignan, 71, rue du Temple, 75003 Paris. Tel.: 01 53 01 86 60; E-Mail: info@mahj.org. Geöffnet: Mo bis Fr 11-18 Uhr, So 10-18 Uhr. Métro: Rambuteau oder Hôtel de Ville.

Das ultramoderne Museum der Kunst und der Geschichte des Judentums ist die Nachfolgeeinrichtung des 1948 gegründeten Musée d'Art juif de Paris. In seinen Räumen in einem herrlich restaurierten Palais des Marais-Viertels dokumentiert es eindrucksvoll die geschichtliche Entwicklung jüdischer Gemeinden vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert in ihren unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen, Traditionen und ihrem kulturellen Erbe. Das Museum konzentriert sich dabei vor allem auf die Geschichte der Juden in Frankreich, aber auch auf andere westliche und nordafrikanische Gemeinschaften. Neben zahlreichen Exponaten, Kultgegenständen und Nachbildungen von Synagogen werden auch bedeutende Kunstwerke der jüngeren Kunstgeschichte, zum Beispiel von Marc Chagall, sowie Werke moderner Kunst, die die Nationalsozialisten aus dem Eigentum jüdischer Bürger geraubt hatten, gezeigt.

Dem Museum ist eine Bibliothek, ein Shop und ein Café angeschlossen.

Internet: www.mahj.org.

Musée Galliera - Musée de la Mode de la Ville de Paris

10, avenue Pierre 1er de Serbie, 75116 Paris. Tel.: 01 56 52 86 00. Geöffnet: bis Herbst 2011 wegen Renovierung geschlossen. Métro: Alma-Marceau oder Iéna.

Im Schloss der Herzogin von Galliera lässt das Musée de la Mode die Geschichte der Mode und des Kostüms lebendig werden. Mit zwei Wechselausstellungen von internationalem Renommee pro Jahr wird der Öffentlichkeit der Fundus aus drei Jahrhunderten vorgestellt, der etwa 30.000 vollständige Kostüme und 70.000 Accessoires umfasst. Die prunkvollen Gewänder und die Kreationen berühmter Couturiers und Designer sind aus Gründen der Konservierung nicht in einer ständigen Ausstellung zu sehen.

Internet: www.galliera.paris.fr.

Musée du Quai Branly

37, quai Branly, Portail Debilly, 75007 Paris. Tel.: 01 56 61 70 00. Geöffnet: Di, Mi, So 11-19 Uhr, Do bis Sa 11-21 Uhr. Métro: Iéna, Alma-Marceau oder Bir Hakeim.

Am gleichnamigen Seine-Quai, im Schatten des Eiffelturms, liegt das Musée du Quai Branly. Das von Gärten und einem riesigen "Garten-Wald" aus 178 Bäumen umgebene spektakuläre Gebäude von Star-Architekt Jean Nouvel, ist der bedeutendste Museumsneubau Frankreichs seit 30 Jahren. Auf 39.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden die bedeutendsten Sammlungen für Stammeskunst aus Afrika, der Ureinwohner Amerikas, Ozeaniens sowie Asiens gezeigt - insgesamt 300.000 Exponate. Dabei sind Masken aus Westafrika genauso zu sehen wie bemalte Bisonhäute aus Nordamerika und präkolumbianische Figuren aus Mexiko. Die rund 180.000 Bände umfassende Präsenzbibliothek ergänzt die Sammlung. Jeder Besucher kann vor Ort die Bücher einsehen und lesen. Im Erdgeschoss und auf Emporen werden regelmäßig große, internationale Wechselausstellungen präsentiert.

Internet: www.quaibranly.fr.

Musée des Arts décoratifs

107, rue de Rivoli, 75001 Paris. Tel.: 01 44 55 57 50. Geöffnet: Di bis So 11-18 Uhr, Do 11-21 Uhr. Métro: Palais Royal-Musée du Louvre, Tuileries oder Pyramides.

Nach langjährigen Umbauarbeiten ist das stilgeschichtliche Museum Musée des Arts décoratifs wieder komplett geöffnet. Auf einer Fläche von 9.000 Quadratmetern werden dem Besucher die kostbaren Sammlungen dieser privaten Institution präsentiert, die sich der französischen Lebensart vom Mittelalter bis zur Gegenwart widmen. Das Museum blickt heute auf einen unvergleichlichen Bestand von 150.000 Werken. Darunter befinden sich so interessante Ausstellungsstücke wie die seltenen italienischen Hochzeitstruhen aus dem 13. Jahrhundert, Schränke aus der Zeit Ludwig des XV., Arbeiten des Architekten Le Corbusier (1887-1965) oder komplett eingerichtete Zimmer wie das hellbraune Bad der französischen Modeschöpferin Jeanne Lanvin (1867-1946) und das Esszimmer des Schweizer Art-Nouveau-Designers Eugène Grasset aus dem Jahr 1880. Das Museum hat zwei weitere Standorte: Site Monceau, rue de Monceau, 75008 Paris und Site Raspail, boulevard Raspail, 75014 Paris.

Hinweise für behinderte Besucher:

Der Zugang ist über einen Lift in der rue de Rivoli 105 möglich.

Internet: www.lesartsdecoratifs.fr.

Galerien

Galerie Nationale du Jeu de Paume

1, place de la Concorde, 75008 Paris. Tel.: 01 47 03 12 50. Geöffnet: Di 12-21 Uhr, Mi bis Fr 12-19 Uhr, Sa/So 10-19 Uhr. Métro: Concorde.

Das einstige Ballspielhaus des Tuilerien-Palasts ist zum Zentrum für moderne Kunst und innovative Fotografie geworden. Regelmäßig finden wechselnde Ausstellungen, von aufstrebenden und etablierten Talenten statt, viele von ihnen gewagte Avantgarde. Um die Kultur des Bildes für eine breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen, veranstaltet die Galerie Jeu de Paume den "Dienstag für junge Leute" - am letzten Dienstag jeden Monats, von 17 bis 21 Uhr, ist der Eintritt für Studenten und Besucher unter 26 Jahren frei, wodurch diese in den Genuss der Ausstellungen, von Filmen in der Aula und von thematischen Führungen kommen. Jeden Sonntag um 16.30 Uhr werden auch Besuche für Familien organisiert.

Internet: www.jeudepaume.org.

Galeries Nationales du Grand Palais

3, avenue du Général Eisenhower, 75008 Paris. Tel.: 01 44 13 17 17. Geöffnet: bei Ausstellungen täglich außer Di 10-22 Uhr, Do 8-22 Uhr. Métro: Champs-Elysées-Clemenceau oder Franklin-Roosevelt.

Nur wenige Schritte vom der Champs-Elysées entfernt eröffnete der größte erhaltene Glaspalast der Welt im September 2005 nach zwölfjähriger Renovierung wieder seine Tore. Im Gebäude, welches ursprünglich für die fünfte Pariser Weltausstellung 1900 erbaut wurde, fanden bis 1993 Kunstausstellungen und Messen statt. Auch nach seiner Neueröffnung ist das Grand Palais wieder Plattform für große Wechselausstellungen renommierter Künstler - von Andy Warhol bis Picasso. Es fungiert aber auch als Kulturzentrum mit Musikfestivals und Ort kultureller Großveranstaltungen wie Modenschauen bekannter Designer.

Hinweise für behinderte Besucher:

Zugang über 1 square Jean Perrin, Avenue du Général Eisenhower. Rollstühle können ausgeliehen werden.

Internet: www.rmn.fr und www.grandpalais.fr.

Kirchen

Basilique du Sacre Coeur

35, rue du Chevalier de la Barre, 75018 Paris. Tel.: 01 53 41 89 00. Geöffnet: Basilika: täglich 6-22.30 Uhr; Krypta und Kuppel: täglich 9-19 Uhr (im Winter bis 18 Uhr). Métro: Anvers oder Abbesses, dann Funiculaire; Métro: Pigalle, dann Montmartrobus bis "Norvins".

Die berühmte, strahlend weiße Basilika im Zuckerbäckerstil liegt auf dem Hügel Montmartre hoch über der Stadt. Sie wurde 1919 dem Herzen Jesu geweiht und sollte als weithin sichtbares Zeichen der nationalen Sühne an die Niederlage im deutsch-französischen Krieg von 1870/71 und die Verbrechen während der darauffolgenden Pariser Kommune erinnern. Heute ist Sacré-Coeur eine der von Touristen meistbesuchten Sehenswürdigkeiten von Paris. Von den Stationen Anvers und Abbesses ist es nur ein kurzer, gut ausgeschilderter Fußmarsch auf den Hügel. Wer den Anstieg scheut, steigt in die Drahtseilbahn (Funiculaire) und lässt sich fahren. Oben angekommen lohnt sich ein Aufstieg zur 55 Meter hohen Kuppel der Basilika. Bis zu vierzig Kilometer weit blickt man an klaren Tagen über die Dächer von Paris und der Vororte. Aber nicht nur der Blick von der Kuppel ist beeindruckend - auch im Innern der Kirche gibt es einiges zu besichtigen. Sacré Coeur beherbergt unter anderem ein Christusmosaik des Künstlers Luc-Olivier Merson, das als eines der größten Mosaiken der Welt gilt sowie das sogenannte "Heilige Sakrament", eine Hostie, die als Leib Christi verehrt wird. Die Treppenstufen vor der Basilika werden im Sommer zum Treffpunkt für Menschen aus aller Welt.

Hinweise für behinderte Besucher:

Um den Montmartre zu erklimmen gibt es einen kleinen Schrägaufzug. Die Stufen des Haupteingangs lassen sich für Rollstuhlfahrer umgehen. Auf der Rückseite befindet sich ein Tor und in dem kleinen Nebeneingang ein Lift, mit dem man in die zweite Etage fahren kann. Von dort aus führt ein Gang direkt in die Basilika, die dann ohne Probleme besichtigt werden kann.

Internet: www.sacre-coeur-montmartre.com.

Cathedrale Notre Dame de Paris

6, place du Parvis, 75004 Paris. Tel.: 01 42 34 56 10. Geöffnet: Mo bis Fr 8-18.45 Uhr, Sa/So 8-19.15 Uhr. Während der Gottesdienste sind einige Teile der Kathedrale nicht zugänglich. Métro: Cité oder Saint-Michel.

"Die" große gotische Kathedrale erhebt sich im Zentrum der Stadt auf der Ostspitze der Seineinsel Île de la Cité. Erbaut zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert, gilt sie als das künstlerisch und auch historisch bedeutendste Gebäude des Landes. Ihre Geschichte spiegelt die Geschichte Frankreichs wider - hier wurde im Jahr 1430 Heinrich VI. von England zum König von Frankreich gekrönt, 1455 der Revisionsprozess um Johanna von Orléans eröffnet und 1804 setzte Napoleon in Anwesenheit von Papst Pius VII. sich selbst eine goldene Lorbeerkrone auf. Aber auch Dichter und Künstler besangen und malten das Gotteshaus - Victor Hugo verewigte Notre Dame in seinem berühmten Roman "Der Glöckner von Notre Dame".

Besonders eindrucksvoll ist die Hauptfassade mit ihren drei Portalen, von denen das Mittelportal mit der fein gearbeiteten Darstellung des Jüngsten Gerichts hervorsticht. Im Inneren fasziniert der fünfschiffige, würdevolle Kirchenraum, der ungefähr 10.000 Menschen fasst. In der Mitte des Innenraums befinden sich rechts und links von der Altarnische herrliche Bleiglasfenster, durch die an sonnigen Tagen ein wunderbares Licht in die Kirche fällt. Am besten ist die Rosette im Nordquerhaus erhalten, sie zeigt Maria und das Christuskind neben alttestamentarischen Figuren.

Die in der Sakristei befindliche Schatzkammer bewahrt die Kostbarkeiten der Kathedrale, darunter alte Manuskripte und Reliquienschreine, auf (Mo bis Fr 9.30-18 Uhr, Sa 9.30-18.30 Uhr, So 13.30-18.30 Uhr).

An der nordwestlichen Ecke der Kathedrale (Rue du Cloître Notre-Dame) liegt der Eingang zum 69 Meter hohen Südturm (422 Stufen, kein Lift). Von oben hat man eine wunderbare Aussicht auf die Seine mit ihren Brücken und auf Paris (April bis September täglich 10-18.30 Uhr, Juni bis August Sa und So 10-23 Uhr, Oktober bis März täglich 10-17.30 Uhr).

Auf dem Vorplatz befindet sich der Einstieg zur über 100 Meter langen archäologischen Krypta, die Einblicke in das Leben und die Architektur der Île de la Cité bis zurück zum 3. Jahrhundert erlaubt (Di bis So 10-18 Uhr).

Hinweise für behinderte Besucher:

Außer einzelnen Stufen am Eingang ist ein Besuch von Norte Dame de Paris problemlos möglich.

Internet: www.cathedraledeparis.com, http://notre-dame-de-paris.monuments-nationaux.fr/.

Eglise de la Madeleine

Place de la Madeleine, 75008 Paris. Tel.: 01 44 51 69 00. Geöffnet: täglich 9.30-19 Uhr. Métro: Madeleine.

Die Kirche mit dem klassizistischen Giebelrelief von Philippe Lemaires und den 52 korinthischen Säulen erinnert an einen griechischen Tempel. In der Mitte des 18. Jahrhunderts begann man mit dem Kuppelbau, der der Heiligen Maria Magdalena geweiht werden sollte. Die Bauarbeiten wurden aber 1791 durch die französische Revolution unterbrochen und Napoléon beschloss, die halbfertige Kirche zu einer Ruhmeshalle zu Ehren seiner siegreichen Soldaten umzubauen. Nach dem Russlandfeldzug 1812 rückte Napoléon allerdings von seinem Plan ab und kehrte zum ursprünglichen Projekt zurück, eine Kirche zu errichten. Am 9. Oktober 1845 wurde das Gebäude der Öffentlichkeit übergeben. Im Inneren wölben sich drei Kuppeln über den Raum, inspiriert von der Bauweise römischer Thermen. Über dem Altar steht die Statue von Carlo Marochetti, welche Maria Magdalena zeigt, wie Sie von zwei Engeln in den Himmel geleitet wird.

1849 fand in der Eglise de la Madeleine die Totenmesse für Frédéric Chopin, 1921 die für Camille Saint-Saëns und 1992 die für Marlene Dietrich statt.

Internet: www.eglise-lamadeleine.com.

Sainte Chapelle

4, boulevard du Palais, Palais de la Cité, 75001 Paris. Tel.: 01 53 40 60 80. Geöffnet: März bis Oktober täglich 9.30-18 Uhr, November bis Februar täglich 9-17 Uhr. Métro: Cité oder Châtelet.

Im Innenhof des heutigen Palais de Justice auf der Ile de la Cité verbirgt sich ein Juwel gotischer Baukunst - die ehemalige Palastkapelle der königlichen Residenz. Sie wurde auf Geheiß König Ludwigs IX. zwischen 1243 und 1248 erbaut, um die Dornenkrone Christi und andere kostbare Reliquien der Christenheit zu verwahren. Zweistöckig errichtet, stand die etwas dunkle und niedrig gehaltene Unterkapelle der Dienerschaft zur Verfügung, die Oberkapelle war einzig für den König und seine Familie, Würdenträger und die Reliquien bestimmt, die sich heute in der Schatzkammer von Notre Dame befinden. Die Kapelle besitzt 12 Meter hohe, kostbare Buntglasfenster, die in Tausenden Szenen die Geschichte des Alten Testaments und das Leben Jesu erzählen. Durch sie bricht sich das bunte Licht, so dass der hohe Raum dem Betrachter beinahe unwirklich vorkommt. Bei einem der häufigen Konzerte kann man das Ganze wunderbar auf sich wirken lassen.

Achtung: Da der Weg zur Sainte-Chapelle über den Hof des Justizpalasts führt, müssen sich Besucher einer Sicherheitskontrolle unterziehen.

Internet: www.monum.fr.

Eglise St. Sulpice

Place Saint-Sulpice, 75006 Paris. Tel.: 01 42 34 59 98. Geöffnet: täglich 7.30-19.30 Uhr. Métro: Saint-Sulpice.

Die Kirche Saint Sulpice ist spätestens seit dem Erscheinen von Dan Browns Roman "Sakrileg" im Jahr 2003 in aller Munde. In diesem Roman wird ein in der Kirche versteckter geheimnisvoller Schlussstein vom Mörder gesucht. Die Kirche wurde im 17. Jahrhundert gebaut, allerdings stammen einige ihrer Fundamente aus dem 12. Jahrhundert. Heute gehört das Bauwerk zu den größten Kirchen der französischen Hauptstadt. Besonders beeindruckend sind die herrlichen Wandmalereien von Eugène Delacroix und die außergewöhnliche Orgel der Basilika. Ein so genanntes Gnomon - eine einfache Form einer Sonnenuhr - wurde 1743 in der Kirche zur exakten Bestimmung der Windersonnenwende und des daraus folgenden Ostersonntags errichtet. In den Boden des Gebäudes ließ man eine Meridianlinie aus Messing ein, die zu einem etwa 11 Meter hohen Obelisk aus weißem Marmor führt. Zur Wintersonnenwende (am 21. Dezember) fällt ein Lichtstrahl auf die Messingschiene des Obelisken. Zum Frühlings- und Herbstanfang fällt der Lichtstrahl auf eine in den Boden eingelassene Kupferplatte in der Nähe des Altars.

Internet: www.paroisse-saint-sulpice-paris.org.

Sehenswerte Gebäude

Conciergerie

Palais de la Cité, Eingang: 2, boulevard du Palais, 75001 Paris. Tel.: 01 53 40 60 80. Geöffnet: März bis Oktober täglich 9.30-18 Uhr; November bis Februar täglich 9-17 Uhr. Métro: Châtelet oder Citè.

Dieses düstere, gotische Gebäude im Westen der Île de la Cité war im 14. Jahrhundert der Sitz des Hofmarschalls (Concierge) und der königlichen Garde von König Philipp IV., dem Schönen. Doch nur wenige Jahre nach seiner Erbauung wurde das Bauwerk in ein Gefängnis umgewandelt, welches bald das berüchtigtste der Stadt war. Bis zu 1.200 Gefangene waren während der Französischen Revolution gleichzeitig in den feuchten Sälen unter Arrest, darunter auch Königin Marie-Antoinette sowie die Anführer der Revolution selbst, Danton und Robespierre.

Der historische Trakt des Conciergerie ist heute Besuchermagnet. Zu besichtigen sind in einem Rundgang die riesige Schlossküche, die Nachbildung der Zelle von Marie-Antoinette, in der sie auf ihre Hinrichtung wartete sowie der Salle des Gens d'Armes (Saal der Bewaffneten). Er wurde zwischen 1302 und 1313 im gotischen Stil errichtet und gilt nicht nur als der schönste mittelalterliche Profanbau von Paris, sondern auch als der älteste mittelalterliche Saal Europas. Mit einem Ausmaß von 64 Meter x 27,5 Meter und einer Gewölbehöhe von 8,50 Meter spiegelt er am ehesten die Großartigkeit der Palastanlage wider.

Internet: http://conciergerie.monuments-nationaux.fr/en/.

Grande Arche de la Defense

1, parivs de la Défense, 92044 Paris. Tel.: Tel.: 01 49 07 27 55. Geöffnet: April bis August täglich 10-20 Uhr, sonst täglich 10-19 Uhr. Métro: Grand-Arche-de-la-Défense.

Der mit weißem Carrara-Marmor verkleidete futuristische Triumphbogen markiert das Eingangstor zu Europas größter Geschäfts-, Ausstellungs- und Wohnstadt La Défense, die sich auf mehr als 80 Hektar erstreckt. Das spektakuläre Gebäude wurde Ende der 1980er Jahre, als modernes Gegenstück zum Arc de Triomphe, nach den Entwürfen des dänischen Architekten Johan Otto von Spreckelsen errichtet. Seine Einweihung erfolgte pünktlich zur 200-Jahr-Feier der Französischen Revolution. Im Inneren des 300.000 Tonnen schweren, gigantischen Bauwerks, das als offener Kubus konzipiert wurde, befinden sich Büros und Ministerien. Im letzten Stock ist ein Informatikmuseum beheimatet. Gläserne Panorama-Aufzüge bringen die Besucher zur Aussichtsterrasse in 110 Metern Höhe mit grandiosem Ausblick auf die historische Achse von Paris, welche die Défense mit dem Triumphbogen und dem Louvre verbindet.

Internet: www.grandearche.com.

Hotel de Ville

Place de l'Hôtel de Ville, rue de Rivoli, 75004 Paris. Tel.: 01 42 76 40 40. Métro: Hôtel de Ville.

Auf dem Weg zur Kathedrale Notre Dame kommt man fast zwangsläufig am prächtigen Pariser Rathaus vorbei. Es ist Sitz des Oberbürgermeisters von Paris, dem sämtliche Bürgermeisterämter der 20 Arrondissements der französischen Hauptstadt unterstellt sind. Der gegenwärtige Bau ist vor über 100 Jahren im Neurenaissancestil fertig gestellt worden, nachdem das Rathaus während des Pariser Kommunenaufstandes 1891 niedergebrannt und völlig zerstört wurde. Besonders beeindruckend sind die 150 Statuen herausragenden Pariser Persönlichkeiten, die an der Fassade abgebildet sind sowie die Repräsentationsräume im Inneren, im Stil der Dritten Republik. Führungen durch die Räume müssen lange im Voraus angemeldet werden (Tel.: 01 42 76 54 04).

Der Place de Grève vor dem Rathaus ist legendär. Auf dem Platz wurden im Laufe der vergangenen Jahrhunderte öffentliche Hinrichtungen und vor allem während der Revolution auch mit Guillotine exerziert. François Ravaillac, der Mörder von König Henri IV., wurde hier genauso hingerichtet wie der Revolutionär Robespierre.

Internet: www.paris.fr.

Hotel et Dome des Invalides - Musee de Armee

129, rue de Grenelle, 75007 Paris. Tel.: 01 44 42 38 77. Geöffnet: Oktober bis März Mo bis Sa 10-17 Uhr, So 10-17.30 Uhr; April bis September Mo, Mi bis Sa 10-18 Uhr, Di 10-21 Uhr, So 10-18.30 Uhr (jeden ersten Mo im Monat geschlossen, außer Juli bis September); Dom: Juli und August bis 19 Uhr. Métro: Invalides oder Latour-Maubourg.

Den großartigen Gebäudekomplex "Les Invalides" mit Wohngebäuden und zwei Kirchen ließ der Sonnenkönig Ludwig XIV. (1670) für die Soldaten seiner Armee erbauen. Bis zu 6.000 Kriegsinvaliden fanden hier eine Unterkunft, die alle Opfer der letzten französischen Kriege geworden waren. Den meisten Raum des Komplexes beansprucht heute das Musee de l'Armee. Hier wird auf interessante und unterhaltsame Weise alles gezeigt, was mit Frankreichs Militärgeschichte zu tun hat, auch zahlreiche Andenken an Napoléon. In der sich anschließenden Eglise du Dôme (Invalidendom), mit der beeindruckenden goldenen Kuppel, ruhen in fünf ineinander gefügten Särgen die Gebeine Napoléon Bonapartes, die 1840 von St. Helena überführt wurden, wo er im Exil verstorben war. Es war Napoléons ausdrücklicher Wille "an den Ufern der Seine" bestattet zu werden. Neben Napoléon ruhen auch viele weitere Größen des französischen Militärs im Invalidendom.

Internet: www.invalides.org.

Monumente

Arc de Triomphe

Place Charles de Gaulle, 75008 Paris. Tel.: 01 55 37 73 77. Geöffnet: April bis September täglich 10-23 Uhr, Oktober bis März täglich 10-22.30 Uhr. Métro: Charles-de-Gaulle-Étoile.

Auf der eindrucksvollen Sichtachse zwischen dem kleinen Bogen am Louvre und dem großen Bogen von La Défense erhebt sich eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten von Paris - der Triumphbogen. Das 50 Meter hohe Wahrzeichen wurde von Napoléon I. 1806, nach dem Sieg von Austerlitz, zu Ehren der französischen Armee in Auftrag gegeben. Doch erst 30 Jahre später, als Napoléons große Zeit längst vorbei war, wurde das gigantische Bauwerk fertiggestellt. Seit dem 11. November 1920 befindet sich unter dem Geviert das Grabmal des Unbekannten Soldaten, auf dem eine ewige Flamme der Toten mahnt, die für Frankreich gefallen sind. Wer über 284 Stufen zur Aussichts-Plattform hinaufsteigt, hat einen fantastischen Blick über die zwölf, von der Place Charles de Gaulle sternförmig ausgerichteten Straßen, bis hinaus nach La Défense.

Internet: www.monum.fr.

Pantheon

Place du Panthéon, 75005 Paris. Tel.: 01 44 32 18 00. Geöffnet: täglich 10-18 Uhr (letzter Einlass 17.15 Uhr); Kolonnade/Kuppel: 1. April bis 31. Oktober täglich. Métro: Cardinal Lemoine.

Das vom Architekten Jacques-Germain Soufflot erbaute Pariser Panthéon sollte eigentlich als Kirche der Abtei Sainte-Geneviève genutzt werden. Während der französischen Revolution im Jahre 1791 beschloss die Nationalversammlung jedoch, die ursprünglich geplante Funktion zu verwerfen. Statt dessen wurde es zum Panthéon Français umfunktioniert und diente nunmehr als ewige Ruhestätte bedeutender Franzosen. In den Kellergewölben liegen Voltaire, Rousseau, Victor Hugo, Emile Zola, Alexandre Dumas, Pierre Curie und weitere "große" Männer der Nation begraben. Die Nobelpreisträgerin Marie Curie und Sophie Berthelot, die Gattin des Chemikers Marcelin Berthelot, sind die einzigsten Frauen, die in der Ruhmeshalle bestattet wurden. Unter der Kuppel des Panthéon erbrachte der Physiker Jean Bernard Léon Foucault im Jahr 1849 mit dem nach ihm benannten Pendel den Nachweis der Erdrotation. Lohnenswert ist ein Aufstieg zur äußeren Kolonnade der Kuppel, ein toller Panoramablick entschädigt für die kurze Anstrengung.

Internet: www.monum.fr, www.pantheonparis.com.

Pont Neuf

Quai de la Mégisserie, Quai des Grands Augustins, 75001 Paris. Métro: Pont Neuf.

Obwohl sie wörtlich neue Brücke heißt, ist der Pont Neuf über die Seine-Insel "Ile de la Cité" die älteste Brücke von Paris. Ursprünglich wurde sie nur erbaut, um Heinrich IV. den Weg von seinem Wohnsitz, dem Louvre, in die Abtei in Saint-Germain-des-Prés zu verkürzen. Als die ca. 300 Meter lange Doppelbrücke 1607 eingeweiht wurde, konnte es sich Heinrich nicht versagen, einen seiner extravaganten Auftritte zu inszenieren, und galoppierte auf einem edlen Ross über die neue Brücke. Ihm zu Ehren wurde die Brücke mit einer Reiterstatue geschmückt, die aber während der Französischen Revolution zerstört und 1818 durch eine neue ersetzt wurde. Auch Künstler haben sich mit dieser wunderschönen Brücke auseinander gesetzt: Turner verewigte sie in einem Gemälde, und der Verpackungskünstler Christo hüllte sie im Herbst 1985 für zwei Millionen US-Dollar mit champagnerfarbenen Stoff ein.

Tour Eiffel

5, avenue Anatole France, Champ de Mars, 75007 Paris. Tel.: (0)892 70 12 39. Geöffnet: Aufzug: 1. Januar bis 12. Juni und 29. August bis 31. Dezember 9.30-23.45 Uhr, letzte Auffahrt 23 Uhr (Treppe 9.30-18.30 Uhr); 13. Juni bis 28. August 9-0.45 Uhr, letzte Auffahrt 23 Uhr (Treppe 9-0.45 Uhr). Métro: Bir Hakeim, Ecole Militaire oder Trocadèro.

Die weltberühmte Stahlkonstruktion wurde von Alexandre Gustave Eiffel im Jahr 1889 anlässlich der Weltausstellung errichtet. Zunächst sollte der Eiffelturm nach zwanzig Jahren wieder abgerissen werden, aber er erwies sich als sehr nützlich für die aufkommende Funktechnik und es konnte die erste Funkverbindung über den Atlantik über den Eiffelturm hergestellt werden. Mittlerweile ist der 10.000 Tonnen schwere und 327 Meter hohe Eiffelturm das bekannteste Wahrzeichen der französischen Hauptstadt - über sechs Millionen Besucher kommen jährlich um ihn zu bewundern. Für die Öffentlichkeit zugängliche Plattformen befinden sich auf 57, 115 und 276 Metern Höhe. Drei Aufzüge bringen die Besucher in die erste und zweite Etage, um an die Spitze zu gelangen muss man in der zweiten Etage den Fahrstuhl wechseln. Die erste und zweite Plattform kann auch über Treppen zu Fuß erreicht werden. Von oben reicht der Blick an klaren Tagen bis weit in das Pariser Becken. Atemberaubend ist das Abendpanorama, auch ein Essen im Nobelrestaurant "Jules Verne" ist immer ein exquisites Vergnügen.

Achtung: Aufgrund der hohen Besucherzahlen an Wochenenden und während der Hauptsaison sowie zu bestimmten Tageszeiten muss mit längeren Wartezeiten gerechnet werden.

Seit Oktober 2010 können Eintrittskarten für den Eiffelturm über ein neues Online-Buchungssystem mit gesicherter Zahlungsabwicklung gekauft werden. Um ein Ticket online zu kaufen, sind nur wenige Klicks notwendig. Nach Abwicklung des Zahlungsvorgangs können die Tickets entweder ausgedruckt oder als Bar-Code aufs Handy geschickt werden. Alternativ wird auch der Postversand an die Heimatadresse angeboten. Die Online-Reservierung ist nur bis einen Tag vor der Besichtigung möglich. Reservierung: www.tour-eiffel.fr.

Hinweise für behinderte Besucher

Besucher im Rollstuhl oder mit eingeschränkter Mobilität können den Aufzug in den 1. und 2. Stock nehmen. Aus Sicherheitsgründen ist der Zutritt zum Obergeschoss für diese Besucher leider nicht möglich.

Internet: www.tour-eiffel.fr.

Tour Montparnasse

33, avenue du Maine, Eingang: rue de l'Arrivée, 75015 Paris. Tel.: 01 45 38 52 56. Geöffnet: April bis September täglich 9.30-23.30 Uhr; Oktober bis März So bis Do 9.30-22.30 Uhr, Fr/Sa und an Tagen vor Feiertagen 9.30-23 Uhr (letzte Auffahrt jeweils 30 Minuten vorher). Métro: Montparnasse-Bienvenue.

Für alle schwindelfreien Gäste bietet der 210 Meter hohe Montparnasse-Turm ein unvergessliches Erlebnis und eine Alternative zum Eiffelturm. Von der Freiluftterrasse im 59. Stock und der vollverglasten Aussichtsetage im 56. Stock, in die man in 38 Sekunden mit dem schnellsten Aufzug Europas gelangt, hat man einen fantastischen Blick auf die Sehenswürdigkeiten der französischen Metropole. An schönen Tagen beträgt die Sichtweite 40 Kilometer. Verschiedene interaktive und audiovisuelle Installationen helfen den Besuchern Paris zu entdecken (Fotogalerien, interaktive Terminals, Multimedia-Animationen, Videoclip über Paris, Orientierungstafeln).

Internet: www.tourmontparnasse56.com.

Tour Jean sans Peur

20, rue Etienne Marcel, 75002 Paris. Tel.: 01 40 26 20 28. Geöffnet: November bis März Mi, Sa und So 13.30-18 Uhr; April bis Oktober Mi bis So 13.30-18 Uhr. Métro: Étienne Marcel oder Châtelet Les Halles.

Der Turm ist eines der weniger bekannten mittelalterlichen Bauwerke in Paris. Anfang des 15. Jahrhunderts von Jean Sans Peur, dem Herzog von Burgund, gebaut, war er viele Jahrhunderte in Vergessenheit geraten. Sein Überleben hat er in erster Linie einem privaten Verein zu verdanken, der das mittelalterliche Gebäude instandsetzte. Heute kann man den 29 Meter hohen Turm besichtigen und ihn über die gut erhaltene Wendeltreppe besteigen. Der Besuch eignet sich besonders auch für Kinder, die hier spielerisch an die Zeit des Mittelalters herangeführt werden.

Internet: www.tourjeansanspeur.com.

Plätze und Stadtviertel

Avenue des Champs-Elysees

Métro: Champs-Elysèes-Clèmenceau oder Franklin D. Roosevelt.

Die Champs-Élysées ist eine der berühmtesten Straße der Welt. Um 1830 hat man mit ihrer Bebauung begonnen. Mit etwa 71 Meter Breite und 1,9 Kilometern Länge bildet sie das Rückgrat der einzigartigen südöstlich-nördwestlichen Pariser Sichtachse. Ihren Namen verdankt die Prachtstraße einem ehemaligen Park in der Nähe, dem "Champs Élysées", der auf Deutsch etwa "Heiliges Feld" oder "Gefilde der Seligen" heißt. Die Avenue beginnt beim Louvre, führt über den Place de la Concorde und endet beim Arc de Triomphe, durch den 1939 die deutschen Truppen und vier Jahre später General Charles de Gaulle als siegreicher Befreier marschierten. Entlang der Champs-Élysées liegen neben den schon genannten Sehenswürdigkeiten auch das Théâtre Marigny, das Théâtre du Rond Point, der Grand Palais, Kinos, Hotels, Boutiquen bekannter Designer wie Dior und Chanel, Cafés und alteingesessene Restaurants wie die Brasserie "Fouquet's". Hinter den Bäumen des großen Parks an der "Avenue de Marigny" befindet sich der Elysees-Palast, der seit 1873 als Sitz des französischen Staatschefs dient.

Neben dem Nationalfeiertag am 14. Juli, an dem tagsüber auf der Champs-Élysées eine Militärparade abgehalten wird, findet seit 1975 ein bis zwei Wochen später die Tour de France hier ihren Abschluss.

Internet: www.champselysees.org.

Bastille

Métro: Bastille.

War das Bastilleviertel früher eher ein volkstümliches Viertel mit kleinen Handwerksbetrieben, so ist es heute Treffpunkt der Künstler und der Pariser Jugendlichen, die voll im Trend liegen. Fast täglich machen neue Galerien, Bars und Boutiquen auf, aber auch alteingesessene Lokale wie den Nachtclub Balajo, in dem schon Edith Piaf auftrat, findet man hier. Mittelpunkt des Viertels ist die Place de la Bastille mit der beeindruckenden Säule zur Erinnerung an die Opfer der Juli-Revolution von 1830 und dem modernen Operhaus. Zu Zeiten der Französischen Revolution stand an dieser Stelle die alte Festung mit dem gefürchteten Gefängnis. Beim Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 wurde die mittelalterliche Burg jedoch vollständig zerstört. Von ihr zeugen heute nur noch Markierungen auf den Straßenpflaster und ein paar Fundamente, die beim Bau der Métro-Station freigelegt wurden.

Montmartre

Métro: Blanche, Pigalle oder Abesses.

Montmartre ist ein malerisches Viertel auf der Butte (= Hügel) im 18. Arrondissement. Anfang des 19. Jahrhunderts war Montmartre noch ein beschauliches Dorf mit 30 Mühlen - am Ende des 19. Jahrhunderts schon eine Künstlerkolonie mit berühmten Bewohnern wie Picasso, Renoir, Degas, van Gogh und Toulouse Lautrec. Toulouse Lautrec war es auch, der eines der Wahrzeichen des Montmartres, das Kabarett Moulin Rouge, in seinen Plakatzeichnungen verewigte. Die großen Künstler sind mittlerweile gegangen und Touristen bevölkern die Plätze rund um Sacré-Coeur, auf denen sich allerhand Cafés mit englischsprachigen Speisekarten, Souvenirhändler und Straßenmaler finden, die Touristen aus aller Welt porträtieren. Wer das alte Paris entdecken möchte, sollte sich ein wenig in den verwinkelten Gassen und Nebenstraßen umschauen. Hier gibt es wunderbare kleine Restaurants und in vielen netten Kneipen kann man abends ein Glas Wein genießen. Das Atelier von Picasso (Le Bateau Lavoir) ist noch heute am Place Emile Goudeau zu finden. Vom Berg und den Stufen der Basilika Sacré-Coeur hat man einen großartigen Blick über ganz Paris.

Internet: www.montmartre-paris-france.com.

Place de la Concorde

Métro: Concorde.

Ein Ort der Superlative ist der monumentale Place de la Concorde. Er ist der zweitgrößte Platz Frankreichs, der größte Platz von Paris und verkehrsreichster Knotenpunkt der französischen Hauptstadt. Während der Französischen Revolution stand mitten auf dem Place de la Concorde die gefürchtete Guillotine, mit der auch Marie-Antoinette und Ludwig der XVI. enthauptet wurden. Heute erhebt sich an der Stelle der 1836 aufgestellte, 3.000 Jahre alte Obelisk aus Luxor, ein Geschenk des ägyptischen Vizekönigs Mehmet-Ali. Daneben zieren zwei Brunnen sowie acht Frauenstatuen des Kölner Architekten Jakob Ignaz Hittorf den Platz. Sie stehen für acht französische Städte: Bordeaux, Lille, Brest, Rouen, Lyon, Marseille, Nantes und Strassburg. Vom Place de la Concorde aus hat man einen schönen Blick auf die Champs-Elysèes, den Arc de Triomphe, den Louvre, die Madeleine-Kirche und die Tuilerien.

Place de Vosges

Métro: Bastille oder Saint-Paul.

Dieser Platz liegt mitten im charmanten Quartier du Marais und gilt als einer der schönsten und architektonisch harmonischsten der Stadt. Völlig symmetrisch wird er von 36 prachtvollen Adelspalästen aus hellem Stein und rotem Ziegel eingerahmt, die im 17. Jahrhundert im Auftrag von Ludwig XIII. errichtet wurden. In ihren gewölbten Galerien befinden sich kleine Restaurants, Galerien, Antiquitätenhändler und Buchhändler. Hinter ihnen erstrecken sich Hinterhöfe und verborgene Gärten. Im Haus Nr. 6 (Hôtel Guéménée) wohnte von 1832 bis 1848 der Schriftsteller Victor Hugo (siehe Museen); im Haus Nr. 8 von 1828 bis 1834 der Schriftsteller Théophile Gautier und in Haus Nr. 21 von Ende 1622 bis 1625 Kardinal Richelieu. Vom kleinen Park im Zentrum des Platzes aus ist die Geschlossenheit des Ensembles am besten zu erkennen.

Quartier Latin

Métro: Saint-Michel.

Seit rund 900 Jahren ist das Quartier Latin (lateinisches Viertel) das Studenten- und Intellektuellenviertel von Paris und so bekannt wie der Eiffelturm. Neben der berühmten Universität Sorbonne sind dort viele andere Pariser Bildungseinrichtungen und Eliteschulen zu finden. Seinen Namen verdankt es der Tatsache, dass Latein auch außerhalb der Hörsäle zur Universalsprache unter Studenten und Gelehrten wurde. Heute können sich die Stundenten das Leben im Viertel, in dem einst viele Schriftsteller wie Honoré de Balzac und Klaus Mann wohnten und arbeiteten, nicht mehr leisten. Das Quartier Latin ist ein beliebtes Ziel für Touristen geworden, worauf sich die Gegend mit der Errichtung von Diskotheken, Cafés, Bars und Restaurants eingestellt hat. Da aber nach wie vor zahlreiche Schulen und die Universität vor Ort sind, konnte das Viertel trotz des Tourismus sein studentisches Flair beibehalten. Die kleinen charmanten Straßen mit ihren schiefen Häusern, die ausgefallenen Typen und die lockere Atmosphäre, machen das Quartier Latin zu einem lohnenswerten Besuch. Erlaubt ist hier, was gefällt.

Internet: www.paris-sorbonne.fr.

Quartier Saint-Germain-des-Pres

Métro: Saint-Michel oder Saint-Germain-des-Prés.

Das einst ruhige Viertel wurde im Ersten Weltkrieg zu einem der belebtesten von Paris. Hier befand sich das Zentrum der intellektuellen Szene, in der sich bürgerliche Querdenker mit neuen Philosophen in Cafés (Les Deux Magots, Café de Flore) brillante Wortgefechte lieferten. Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir, Alberto Giacometti, Antoine de Saint-Exupéry, Ernest Hemingway und Picasso - alle gaben sich hier ein Stelldichein. Noch heute ist das Viertel Stammsitz vieler bedeutender Verlage, und nicht selten trifft man in den Cafés auf bekannte Schriftsteller, Bestseller-Verleger und Fotografen. Doch Saint-Germain, wie es in Paris kurz genannt wird, hat außer seinen berühmten Cafés noch wesentlich mehr zu bieten: die Kirche Saint-Germain-des-Prés, deren Ursprünge bis ins 6. Jahrhundert zurück reichen, die Kirche Saint-Sulpice, der Jardin du Luxembourg und das Musée Eugène Delacroix.

Internet: www.eglise-sgp.org.

Parks und Anlagen

Friedhöfe in Paris

Öffnungszeiten der städtischen Friedhöfe: 16. März bis 5. November Mo bis Fr 8-18 Uhr, Sa 8.30-18 Uhr, Sonn- und Feiertage 9-18 Uhr; sonst bis 17.30 Uhr.

Cimetière Père-Lachaise

8, boulevard de Ménilmontant, 75020 Paris. Métro: Père-Lachaise oder Philippe Auguste.

Der Cimetière Père-Lachaise wird mit Recht als einer der großartigsten Friedhöfe der Welt bezeichnet. Von Ausmaß, Atmosphäre und Kulturfaktor unübertroffen, ist es hier mit einem Besuch nicht getan. Auf 44 Hektar befinden sich rund 800.000 Gräber, Mausoleen und Gruften, darunter die von vielen berühmten Persönlichkeiten wie die der Schriftsteller Honoré de Balzac, Marcel Proust und Oscar Wilde, der Maler Max Ernst und Camille Pissaro, der Komponisten Georges Bizet und Frédéric Chopin, der Sängerinnen Edith Piaf und Maria Callas und von Jim Morrison von den Doors, deren Gräber zu Kultstätten wurden. Um sich in dieser Totenstadt, wo die Straßen tatsächlich Avenuen genannt werden, zurechtzufinden, empfiehlt es sich, am Eingang einen Lageplan zu holen.

Internet: www.pere-lachaise.com.

Cimetière Montmartre

20, avenue Rachel, 75018 Paris. Métro: Blanche oder Place de Clichy.

Auf dem pompösen Pariser Nordfriedhof liegt der Adel begraben. So berühmte Leute wie Edgar Degas, Stendhal, Hector Berlioz, Alexandre Dumas jr., die Gebrüder Goncourt und François Truffaut. Ein Anziehungspunkt für viele deutsche Besucher ist das Grab von Heinrich Heine.

Cimetière de Montparnasse

3, boulevard Edgar Quinet, 75014 Paris. Métro: Edgar Quinet oder Raspail.

Der Cimetière de Montparnasse ist der Intellektuelle unter den Friedhöfen von Paris. Jean Paul Sartre, Simone de Beauvoir, Charles Baudelaire, Samuel Beckett, Guy de Maupassant und Man Ray fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Nicht verpassen sollte man das Grab von Serge Gainsbourg, das mit von Fans zurückgelassenen Metrotickets übersäht ist, die an sein berühmtes Lied "Poinçonneur des Lilas" erinnern sollen.

Jardin des Plantes

Rue Cuvier, rue Buffon, rue Geoffroy-Saint-Hilaire, place Valhubert, 75005 Paris. Tel.: 01 40 79 30 00 oder 01 40 79 56 01. Geöffnet: täglich 7.30-17.30 Uhr. Eintritt frei. Métro: Jussieu oder Gare d'Austerlitz.

Der bereits im Jahr 1626 angelegte und 1640 der Öffentlichkeit zugänglich gemachte Garten am Südufer der Seine ist der älteste Bestandteil des bedeutenden staatlichen Forschungs- und Bildungsinstitutes für Naturwissenschaften Muséum national d'histoire naturelle. Sämtliche renommierte französische Botaniker arbeiteten hier, in einem Pavillon entdeckte Becquerel 1903 die Radioaktivität. Auch heute noch wird der Garten von Studenten der Pariser Universität als Arbeitsplatz genutzt. In den nostalgischen Gewächshäusern wuchern zahllose Farne, Orchideen und seltene Palmen, in der "Roseraie" kommen Rosenfreunde auf ihre Kosten und der Alpingarten präsentiert 2.000 Gebirgspflanzen. Im Garten gibt es auch ein Museum und eine Ménagerie (zoologischer Garten). Übrigens verbrachte Rainer Maria Rilke viele Stunden seiner Freizeit in seinem Lieblingspark und hinterließ das bekannte Gedicht "Der Panther".

Internet: www.mnhn.fr.

Jardin des Tuileries

Eingänge: Place de la Concorde, Rue de Rivoli, Quai des Tuileries, Avenue du General Lemonnier, Passerelle Solferino, 75001 Paris. Geöffnet: April/Mai/September 7-21 Uhr, Juni bis August 7-23 Uhr, Oktober bis März 7.30-19.30 Uhr. Métro: Tuileries, Palais-Royal oder Concorde.

Die als Flanierpromenade beliebte Parkanlage, zwischen Louvre und Place de la Concorde, gehört zu den bekanntesten Stadtgärten Europas. Mitte des 16. Jahrhunderts ließ Katharina de Medici den Tuileriengarten vor ihrem Schloss, auf dem Gelände einer ehemaligen Ziegelei, anlegen. Rund 100 Jahre später gestaltete der berühmte Gartenarchitekt André Le Nôtre die Anlage um und noch heute sind seine Elemente erhalten: gerade Alleen, sorgsam in Form gestutzte Bäume und Hecken und exakt umgrenzte Beete und Rasenflächen. Nicht zu vergessen die Wasserbassins und die Statuen. Auch die Idee, Stühle zu verleihen reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück, wobei man heute auf den Bänken und Stühlen kostenlos Platz nehmen darf.

Internet: www.louvre.fr/llv/musee/jardins_tuileries.jsp.

Jardin du Luxembourg

Eingänge: place Edmond Rostand, place André Honnorat, rue Guynemer, rue de Vaugirard, 75006 Paris. Geöffnet: 1. März bis 30. September täglich ab 7.30 Uhr bis Sonnenuntergang; sonst täglich ab 7.45/8/8.15 Uhr bis Sonnenuntergang. Eintritt frei. Métro: Odéon.

Ein Spaziergang durch den Jardin du Luxembourg bietet - trotz der vielen Touristen - immer eine sehr gute Möglichkeit, sich vom Shopping oder Sightseeing zu entspannen. Maria von Medici ließ Anfang des 17. Jahrhunderts die gepflegte Anlage anlegen und das Palais du Luxembourg, in dem heute der Senat tagt, errichten. Der Park gehört mit seiner Lage und dem heiteren Flair zu den beliebtesten Grünflächen der Stadt. Viele Einheimische und Studenten aus dem nahen Quartier Latin kommen hierher um zu lesen, Schach zu spielen, in der Sonne zu dösen oder zu joggen. Hauptattraktion ist das große achteckige Wasserbecken mit dem Springbrunnen. Im Garten verstreut finden sich auch Büsten und Statuen von Schriftstellern und Dichtern. Freiluftkonzerte finden unter einem Musikpavillon beim Haupteingang am Place Edmond Rostand statt.

Internet: www.senat.fr/visite/jardin/.

Parc Andre Citroen

75, rue Leblanc, Quai André Citroën, 75015 Paris. Geöffnet: täglich ab 8/9 Uhr bis Sonnenuntergang. Eintritt frei. Métro: Javel oder Place Balard.

Der von vier verschiedenen Architekten und Landschaftsgärtnern, darunter der berühmte Gilles Clément gestaltete Park, ist ein Stadtpark der Superlative. Er wurde auf 14 Hektar auf dem ehemaligen Gelände der Citroën-Automobilfabrik im Jahr 1992 angelegt. Zwei gigantische, futuristische Glashäuser (15 Meter hoch und 45 lang) mit einer Orangerie und einem mediterranen Garten stellen den Haupteingang dar. Den großzügigen Mittelpunkt bilden Wasserflächen, Wiesen sowie Themengärten wie der Weiße Garten, der Wilde Garten und der Schwarze Garten. Weitere Anziehungspunkte sind der hier installierte Helium-Ballon, der als schwebende Aussichtsplattform genutzt werden kann, sowie im Park befindliche postmoderne Wasserspiele.

Internet: www.ballondeparis.com.

Parc de la Villette

211, avenue Jean Jaurès, 75019 Paris. Tel.: 01 40 03 75 75. Geöffnet: täglich 6-1 Uhr. Métro: Porte-de-Pantin.

Mit 55 Hektar Fläche ist der Parc de la Villette der größte Park der Stadt und zugleich Kultur- und Erholungsgebiet. In der Anlage befinden sich elf thematische Gärten (unter anderem Spiegel-, Wind-, Nebel-, Bambus-, Insel- und Drachengarten), große Grünflächen sowie die von Bernard Tschumi entworfenen roten kubenförmigen Türme, die als Orte der Belebung, des Spieles und der Entspannung dienen sollen. Beliebt ist bei den Parisern der Besuch der Fontaine aux Lions oder eine Bootsfahrt auf dem Canal de l'Ourcq, der das Areal durchfließt. Nachts bietet sich dem Besucher ein besonderes Schauspiel, wenn die Anlage durch zahlreiche Lichteffekte illuminiert wird. Im Sommer finden Open-Air-Kinovorstellungen, Shows, Theater und Festivals statt. Der Parc de la Villette empfängt jährlich rund zehn Millionen Besucher.

Internet: www.villette.com.

Zoo

Disneyland Paris

Marne la Vallée, 77777 Chessy. Tel.: 0180 100 30 04 (0,04 Euro/Min. aus dem dt. Festnetz). Geöffnet: täglich 10-18/19 Uhr; in den Sommermonaten und bei Events erweiterte Öffnungszeiten. RER: Linie A ab Paris (Auber, Châtelet-Les-Halles, Gare de Lyon) bis Marne La Vallée/Chessy (40 Minuten), dann zwei Minuten Fußweg bis Disneyland.

32 Kilometer außerhalb von Paris kann man in die magische Welt von Walt Disney eintauchen. Über 40 Attraktionen, spektakuläre Shows, Live-Musik und tägliche Paraden in verschiedenen Themenbereichen machen einen Besuch für Groß und Klein zu einem Erlebnis. Im Park stehen mehrere Themenhotels sowie ein Golfplatz zur Verfügung. Im Walt Disney Studios Park erlebt man die faszinierende Welt des Kinos, der Unterhaltung und des Fernsehens ganz "Hollywood like". Disneyland Paris verzeichnet jährlich rund 13 Millionen Besucher.

Eintrittskarten kann man am Eingang der Disney Themenparks, in Paris bei den FNAC-Geschäften, an Hauptschaltern der RATP (Metro), im Virgin-Megastore auf der Champs-Elysées, in einigen Hotels sowie online erwerben.

Hinweise für behinderte Besucher:

Ein ausführlicher Parkführer für behinderte Gäste liegt in der "City Hall" am Eingang zum Disneyland Park, bei den "Studio Services" am Eingang zum Walt Disney Studios Park sowie an den Rezeptionen der sich vor Ort befindenden Hotels aus. Im Internet gibt es einen Online-Leitfaden für behinderte Besucher zum herunterladen. Im Geschäft "Stroller Wheelchair Rental" können Rollstühle gemietet werden. Blindenhunde sind im Park zugelassen.

Internet: www.disneylandparis.com.

France Miniature

Boulevard André Malraux, 78990 Elancourt. Tel.: 01 30 16 16 30. Geöffnet: Ende Februar bis Juni und September/Oktober nur an bestimmten Tagen 10-18 Uhr, Juli und August täglich 10-19 Uhr. Züge ab La Défense oder Montparnasse bis La Verriere, dann Bus Nr. 411.

Europas größter Miniatur-Park präsentiert rund 170 bekannte französische Baudenkmäler, 20 typische Dörfer sowie Landschaften und Szenen aus dem Alltag im Miniaturformat 1/30. Auf einer überdachten Fläche wird das Innere der Sehenswürdigkeiten detailliert dargestellt. Ein vier Kilometer langer Rundweg führt an den Miniatur-Modellen vorbei. Die Anlage umfasst Restaurants sowie einen Picknickbereich.

An allen Pariser Bahnhöfen sind Tickets für France Miniature, die den Transport (Hin- und Rückfahrt) sowie den Eintritt beinhalten, zu erwerben.

Internet: www.franceminiature.com.

Parc Zoologique de Paris

53, avenue de Saint-Maurice, Bois de Vincennes, 75012 Paris. Tel.: 01 44 75 20 00. Geöffnet: seit Dezember 2008 aufgrund von Renovierungsarbeiten komplett geschlossen; voraussichtliche Wiedereröffnung 2011. Métro: Porte Dorée.

Der anlässlich der Kolonialausstellung 1931 angelegte Zoo, inmitten des Bois de Vincennes, gilt als einer der schönsten Frankreichs. Auf rund 14 Hektar sind 1.200 Tierarten zu bewundern - vom kleinsten Zwergmaki Madagaskars bis hin zum asiatischen Elefantenweibchen. Wahrzeichen ist ein 72 Meter hoher, künstlicher Affenfelsen. Im Jahr 2002 wurde eine Lemurenanlage eröffnet, die den natürlichen Lebensraum der Lemuren in Madagaskar zeigt. In der Voliere erleben die Besucher diese Halbaffen hautnah.

Internet: www.mnhn.fr und www.boisdevincennes.com.

Kurioses

Catacombes de Paris

1, avenue du Colonel Henri Rol-Tanguy, 75014 Paris. Tel.: 01 43 22 47 63. Geöffnet: Di bis So 10-17 Uhr (Kassenschluss um 16 Uhr). Métro: Denfert-Rochereau.

Als Ende des 18. Jahrhunderts zahlreiche innerstädtische Friedhöfe in Paris wegen Überfüllung und Seuchen geschlossen werden mussten, überführte man die Gebeine von rund sechs Millionen Pariser Bürgern in die unterirdischen Steinbrüche von Paris (carrières), die fortan Katakomben hießen. Die dekorativ aufgeschichteten Knochen und Schädel entwickelten sich schnell zu einer vielbesuchten Touristenattraktion, deren Eingang im Zentrum der französischen Hauptstadt liegt. Ist man die 130 Stufen in das Reich der Toten hinabgestiegen findet man sich in einem Labyrinth von finsteren Gängen und Gewölben wieder. Doch nur ein kleiner Abschnitt der Katakomben ist für Touristen zu besichtigen. Der Hauptteil bleibt unzugänglich, zum Teil sind dort Versorgungsleitungen verlegt. Ein Trakt der Katakomben gehört der "Banque de France", sie hat dort den Goldschatz der französischen Nationalbank untergebracht.

Für den Besuch der Katakomben sollte man festes Schuhwerk haben und eventuell auch einen Pullover oder ähnliches mitnehmen. Der Besuch der Katakomben wird Menschen mit Herz- oder Atemproblemen nicht empfohlen. Es gibt keine Toiletten unter Tage. Selbstverständlicherweise ist es verboten diverse "Souvenirs" aus den Grabanlagen mitzunehmen, zumal am Ausgang die Taschen der Besucher kontrolliert werden. An den Wochenenden und während der Schulferien ist mit einer Wartezeit von 1-2 Stunden zu rechnen.

Internet: www.catacombes.paris.fr, www.catacombes.explographies.com, www.catacombes-de-paris.fr.

Le Rendez-Vous Toyota

79, avenue des Champs-Elysées, 75008 Paris. Tel.: (01) 156 89 29 79. Geöffnet: täglich 10.30-20 Uhr. Metro: George V.

Mit dem Automobil-Showroom von Toyota wurde eine Erlebniswelt geschaffen, die radikal mit dem bricht, was man üblicherweise mit Showrooms im Automobilbereich verbindet. Der zweistöckige Bau von Stardesinger Ora Ito, mit insgesamt 1.100 Quadratmeter Ausstellungsfläche, dient der Inszenierung des Markenerlebnisses und bietet fünf Erlebniszonen. Neben den neuesten Produkten werden hier die Konzeptautos, die neuesten Technologien und Formel-1-Wagen von Toyota vorgestellt. Daneben kann man im Internetcafé surfen oder sich in der Kaiseki Bento Bar stärken.

Internet: www.toyota-europe.com/rendezvous/index.aspx.

Ausflüge

Chateau de Fontainebleau

77300 Fontainebleau. Tel.: 01 60 71 50 70. Geöffnet: April bis September täglich außer Di 9.30-18 Uhr; Oktober bis März täglich außer Di 9.30-17 Uhr. SNCF-Zug ab Paris Gare de Lyon bis Fontainebleau-Avon, dann weiter mit dem Bus bis Fontainebleau-Château.

Das wunderbare Renaissanceschloss, in dem auch Napoleon Bonaparte oft verweilte, wurde unter Franz I. und Heinrich II. zwischen 1528 und 1560 erbaut. Als Architekten engagierten sie den bereits öfter vom Königshaus beauftragen Philibert Delorme. Er schuf ein Schloss mit fünf Höfen und prunkvollen Räumen, die noch heute einen Einblick in das Leben des Hochadels geben. Besonders sehenswert sind die Renaissancegalerie "Francois I" mit allegorischen Fresken und großartigen Holzschnitzereien, der Ballsaal, der Thronsaal sowie das Schlafzimmer der Kaiserin. Berühmt wurde das Schloss durch die Abdankung von Napoleon, die hier im April 1814 stattfand. Den Tisch, an dem er die Urkunde unterschrieb, kann man noch sehen. Aber nicht nur politisch, sondern auch künstlerisch ging vom Schloss ein großer Einfluss aus. Die italienischen Künstler, die im 16. Jahrhundert am Schloss arbeiteten, gründeten in Fontainebleau zwei Schulen, die einen enormen Einfluss auf die Entwicklung der französischen Kunst hatten. In der Neuzeit wurde im Schloss dann das Amerikanische Konservatorium eingerichtet, eine Art Sommerakademie für bedeutende Künstler und Architekten.

Die UNESCO erklärte das Schloss und die zugehörige Parkanlage 1981 zum Weltkulturerbe.

Internet: www.musee-chateau-fontainebleau.fr.

Château de Saint-Germain-en-Laye

Place Charles de Gaulle, 78105 Saint-Germain-en-Laye. Museum d'Archeologie National, Tel.: 01 39 10 13 00. Geöffnet: täglich außer Di 10-17.15 Uhr. RER-Linie A ab Paris (Gare de Lyon, Charles-de-Gaulle Etoile, La Défense) bis Saint-Germain-en-Laye.

Saint-Germain-en-Laye liegt zwanzig Kilometer westlich von Paris oberhalb der Seineschleife. Es zählt zu den sieben königlichen Stätten der Île-de-France und beheimatet eines ihrer bedeutendsten Schlösser, das Château de Saint-Germain-en-Laye. Ludwig XIV. schätzte dieses Schloss sehr und beauftragte Le Nôtre mit der Neugestaltung der Gartenanlage und einer weitläufigen Terrasse. Im Jahre 1919 wurde hier der Vertrag von Saint-Germain unterzeichnet, der Friedensvertrag mit Österreich, in dessen Folge das Kaiserreich Österreich-Ungarn aufgelöst wird. Das Schloss beherbergt heute das Musée d'Archéologie Nationale mit einer bedeutenden archäologischen Sammlung, die das Leben des Menschen von seiner Entstehung bis zur Zeit Karls des Großen illustriert.

Die Stadt Saint-Germain-en-Laye selbst ist ein Ort der Künste und der Kultur. Claude Debussy wurde hier 1862 geboren, und sein Geburtshaus dient heute als Museum zu Ehren des berühmten Komponisten.

Internet: www.ville-st-germain-en-laye.fr und www.musee-antiquitesnationales.fr.

Chateau de Versailles

Place d'Armes, 78000 Versailles. Tel.: 01 30 83 78 00; E-Mail: accueil.public@chateauversailles.fr. Geöffnet: Schloss: 1. April bis 31. Oktober Di bis So 9-18.30 Uhr, 1. November bis 31. März Di bis So 9-17.30 Uhr; Gärten: täglich ab 8 Uhr bis Sonnenuntergang. RER-Linie C ab Paris bis Versailles-Rive-Gauche-Château; SNCF-Zug ab Gare Saint-Lazare bis Versailles-Rive Droite.

Das Schloss von Versailles gehört zu den schönsten, aber auch geschichtsträchtigsten Sehenswürdigkeiten Europas. Ursprünglich handelte es sich um ein kleines Jagdschloss, das der Sonnenkönig Ludwig XIV. ab dem Jahr 1661 zu einem der prächtigsten Paläste Europas und zu seinem Regierungssitz ausbauen ließ. Versailles galt damals wie heute als Symbol der absolutistischen Monarchie. In Ludwigs Schloss lebten 1.000 Adlige und 4.000 Bedienstete. Nach Ludwigs Entmachtung 1789 verfiel das Schloss und viele Kunstschätze verschwanden oder wurden geplündert. Erst im 19. Jahrhundert wurde das Schloss restauriert und in ein "Museum über die Geschichte Frankreichs" verwandelt. Die sogenannten Prunk- und Wohnräume des Königs und der Königin sowie die königliche Kapelle und die königliche Oper sind heute noch zu besichtigen. Der touristische Höhepunkt auf dem Rundgang ist der berühmte, 73 Meter lange Spiegelsaal mit seinen 357 Spiegeln, Marmorsäulen und Deckengemälden. In diesem Spiegelsaal rief Otto von Bismarck am 18. Januar 1871 das neue Deutsche Reich aus. Dort wurde ebenfalls am 26. Juni 1919 der Vertrag von Versailles unterzeichnet.

Ebenso berühmt wie das Schloss selbst ist die prachtvolle Gartenanlage in seinem Umfeld, die von André Le Nôtre konzipiert wurde und noch heute als ein Vorzeigeobjekt für barocke künstlerische Gartengestaltung gilt. In ihr eingebettet sind die Lustschlösser Grand und Petit Trianon. Von April bis Oktober finden jeden Samstag und Sonntag Wasserspiele im Schlosspark statt, hinzu kommen alljährlich im Sommer große Abendveranstaltungen mit Feuerwerk. Internet: www.chateauversailles-spectacles.fr.

Das prunkvolle Schloss und die weitläufige und kunstvoll gestaltete Gartenanlage wurden 1979 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Versailles ist heute das meistbesuchte Schloss Frankreichs.

Achtung: Gäste müssen unter Umständen mit langen Warteschlangen an den Kassen, besonders im Sommer und an den Wochenenden, rechnen. Daher empfiehlt sich ein Besuch entweder gleich am Morgen oder am späteren Nachmittag.

Hinweise für behinderte Besucher:

Der Schlossvorplatz mit Kopfsteinpflaster ist für Rollstuhlfahrer schwer zu befahren. Der Zugang zum Schloss erfolgt über den Eingang A. Eine Rampe bietet einfachen Zugang für Menschen mit Behinderung. Direkt gegenüber dem Ausgang gibt es ein Behinderten-WC. Infos für Behinderte zum Besuch unter Tel.: 01 30 83 75 05; E-Mail: handicap@chateauversailles.fr.

Internet: www.chateauversailles.fr oder www.versailles-tourisme.com.

Fondation Claude Monet

84, rue Claude Monet, 27620 Giverny. Tel.: 02 32 51 28 21; E-Mail: contact@fondation-monet.com. Geöffnet: Haus und Garten: 1. April bis 1. November täglich 9.30-18 Uhr. SNCF-Zug ab Paris Gare Saint-Lazare nach Vernon, dann Bus Nr. 240 nach Giverny.

Das kleine Dörfchen Giverny, 88 Kilometer von Paris entfernt, entwickelte sich zum Mekka des Impressionismus, denn kein Geringerer als Claude Monet lebte hier 43 Jahre bis zu seinem Tod im Jahr 1926. Hier entstanden seine schönsten Bilder, hier pflanzte er Rosen und Lilien in allen Größen, Formen und Farben, legte üppig blühende Beete an, pflanzte Bäume und Sträucher - und malte. Zu besichtigen sind sein farbenfrohes Haus und sein wunderbarer Garten, der hauptsächlich durch seine Bilder wie etwa die "Seerosen" bekannt wurde. Leider ist das Dorf und der Garten im Sommer ziemlich überlaufen.

Internet: www.fondation-monet.com.

Parc Asterix

60128 Plailly. Tel.: 08 26 30 10 40 (0,15 Euro/Min). Geöffnet: April bis Dezember (saisonal schwankende Öffnungszeiten, Interessierte sollten sich vor dem Besuch des Parks informieren). Parc Astérix Shuttle ab Paris Metro-Station "Palais Royal" oder RER-Linie B ab Paris bis "Aéroport Charles de Gaulle 1", dann Busshuttle "Parc Astérix" (ab Plattform A3).

Der über 20 Hektar große Themenpark liegt eine halbe Autostunde von Paris entfernt und ist Asterix und seinen Galliern gewidmet. Herzstück des Parks ist "Le Village Gaulois" das gallische Dorf. Zu den vielen Attraktion gehört die 1997 eröffnete Holzachterbahn Tonnerre de Zeus (Donner des Zeus). Im Park werden auch attraktive Shows präsentiert, zum Beispiel die Delfin- und Seelöwen-Schau im Poséidon Theatre.

Internet: www.parcasterix.fr.

Essen, Trinken

Die regionale Küche

Eine eigene Pariser Küche gibt es nicht. In Paris bekommt man Spezialitäten aus ganz Frankreich - sei es rustikale Kost aus der Auvergne, deftiges Elsässer Sauerkraut, frischer Fisch von der bretonischen Küste, Trüffel aus dem Pèrigord oder Glasaal aus der Mündung der Gironde.

Zu den typischen französischen Gerichten zählen Bouillabaisse (Fischeintopf), Foie Gras (Gänsestopfleber), Boeuf Bourguignon (Rindfleisch in Rotweinsauce), Cassoulet (Eintopf aus weißen Bohnen, Kräutern, Speck und Fleisch), Ratatouille (Gemüseeintopf) und Coq au vin (Hahn an Wein). Zwiebelsuppe mit in Butter gerösteten Brotwürfeln und Käse, die bereits im 18. Jahrhundert in den Pariser Markthallen als Imbiss für Händler gereicht wurde, ist das einzige Gericht, das die Pariser ihr Eigen nennen können.

Als Dessert sind nicht nur die weit über die Landesgrenzen bekannten Crépes beliebt, sondern auch Mousse au Chocolat, Tarte Tatin (Apfelkuchen) und Crème Brulée.

Zu jedem Essen gehört das typische französische Baguette. Stangenweißbrot wird aber auch in jeder Bäckerei und an Straßenständen als Snack pur, reich belegt oder mit Käse überbacken angeboten.

Beim Käse sind in erster Linie verschiedene Sorten Ziegenkäse zu nennen; angeboten wird natürlich auch die beispiellose Auswahl anderer französischer Käsespezialitäten.

Zu den Mahlzeiten trinkt man im Land der Weinliebhaber einen der regionalen Weiß- und Rotweine (z.B. Bordeaux, Beaujolais, Chardonnay). Aber auch die elsässischen Biere sind sehr beliebt. Daneben wird viel Wasser zum Essen getrunken, entweder Mineralwasser (eau minérale), Wasser mit Kohlensäure (eau gazeuse) oder Wasser mit (wenig) natürlicher Kohlensäure (eau naturelle). Auch kostenloses Leitungswasser (une carafe d'eau) wird häufig geordert.

Nach dem Essen genehmigt man sich einen "express", eine kleine Tasse starken Kaffee und eventuell einen Marc (Tresterschnaps), einen Armagnac oder einen Cognac.

Französische Essgewohnheiten

In der Regel wird in Frankreich morgens ein leichtes Frühstück (Petit Déjeuner) eingenommen, das aus Croissants oder Baguette und Milchkaffee (Café au lait) bzw. heißer Schokolade besteht. Das Mittagessen (Déjeuner) stellte früher die Hauptmahlzeit des Tages dar, doch heutzutage nehmen viele Franzosen, besonders in städtischen Gebieten, ein leichtes Mittagessen zu sich und verlegen stattdessen ihre Hauptmahlzeit, die häufig sehr üppig ausfällt, auf den Abend.

In Frankreich nimmt man sich viel Zeit für das Essen. Mittag- und Abendessen bei formellen Anlässen können über zwei Stunden dauern. Gesellschaftsessen werden in verschiedenen Gängen serviert: Sie beginnen mit einer Vorspeise, dann folgen ein Gang mit Fisch oder Teigwaren, danach das Hauptgericht mit Gemüse als Beilage, dann Salat, Käse, Früchte, eventuell noch ein Dessert und schließlich Kaffee.

Gastronomie

7.2.1 Allgemeine Beschreibung

Paris ist die kulinarische Metropole der Welt und ein Wallfahrtsort für Gourmets. Die Stadt verfügt über mehr als 8.000 Lokale von hochdekorierten Sterne-Häusern, deren Starköche einen regelrechten Kultstatus besitzen, bis hin zu kleinen exotischen Restaurants und Fast-Food-Ketten. Auch Lunch- und Dinnerkreuzfahrten werden in Paris angeboten. Bei mehrgängigen Menus an festlich eingedeckten Tischen, untermalt durch Livemusik, geht es die Seine rauf und runter.

Die Pariser selbst essen am liebsten in Bistros mit lockerer Atmosphäre. Bistros sind dabei aber nicht in jedem Fall preiswerter als Restaurants. Stets gut besucht sind auch die traditionellen Brasserien (Brauhäuser), in denen es deftige Gerichte, häufig mit elsässischem Einschlag gibt. Cafés sind in ganz Frankreich ein beliebter Treffpunkt. Hier bekommt man neben einem einfachen Frühstück auch kleine Gerichte und warme Snacks serviert: Sandwiches mit gekochtem Schinken, Omelette mit frischen Kräutern oder Muscheln.

Bei der Auswahl des Lokals sollte man sich darüber im Klaren sein, dass legendäre Namen in der Regel nicht durch gute Leistung zu glänzen brauchen. Wo mit "Menu Touristic", viersprachigen Speisekarten oder noch schlimmer mit Schleppern geworben wird, sollte man von der Küche nichts Besonderes erwarten. Auch wird man an touristisch interessanten Plätzen immer stärker zur Kasse gebeten, als andernorts. Je näher das Arrondissement am Stadtrand ist, desto ursprünglicher, französischer und preiswerter sind die Lokale. In der Regel lohnt es sich ein Menü (oft auch "formule" genannt) zu nehmen. Es ist wesentlich billiger als eine Auswahl aus der Karte. Ein vernünftiges Menü ohne Getränke ist in Paris ab etwa 30 Euro zu bekommen. Deutlich günstiger sind die Preise für ein Mittagsmenü.

Abendessen (dîner) gibt es in Restaurants meist erst ab 19.30 Uhr bis etwa 23 Uhr. Nachmittags haben Restaurants in der Regel geschlossen, aber die Cafés, Bistros und Brasserien sind geöffnet. Genauso wird man sonntags bei Restaurants meist vor geschlossenen Türen stehen.

Französische Tischsitten:

Wer ein Pariser Restaurant betritt sollte nicht einfach Platz nehmen sondern warten, bis man vom Oberkellner zum Tisch geführt wird. In fast jedem Restaurant erwartet der Wirt vom Gast, dass er mindestens ein kleines Menü (Vorspeise, Hauptgericht, Dessert) verzehrt. Mittags kann man allerdings - falls angeboten - problemlos nur das Tagesgericht (plat du jour) bestellen. Tischreservierungen sind am Wochenende und in beliebten Restaurants immer empfehlenswert. Getrennte Rechnungen gibt es nicht. Das Trinkgeld wird erst beim Verlassen des Lokals auf dem Tisch zurückgelassen.

7.2.2 Gastro-Tipps

In den universitären Restaurants (den so genannten "Restos U") in der Nähe der großen Pariser Universitäten bekommt man als Student mit gültigem Studentenausweis eine komplette Mahlzeit (Vorspeise, Hauptgericht, Dessert) für 2,90 Euro. Der Internationale Stundentenausweis wird ebenfalls akzeptiert. Der Preis für das Menü ist dann etwas höher. Internet: www.crous-paris.fr.

Tipps rund ums Essen und Trinken in Paris findet man auf den Internetseiten: www.bestrestaurantsparis.com und www.restoaparis.com.

Restaurants

Anahi

49, rue Volta, 75003 Paris. Tel.: 01 48 87 88 24. Geöffnet: täglich ab 20 Uhr. Métro: Arts et Métiers.

Trendy Restaurant in einer ehemaligen Metzgerei im Viertel Marais, in dem Fleischliebhaber auf ihre Kosten kommen. Die hervorragenden argentinischen Steaks isst man zwischen gekachelten Wänden und hölzernen Schneidebrettern.

Au Pied de Cochon

Aux Halles, 6, rue Coquillière, 75001 Paris. Tel.: 01 40 13 77 00. Geöffnet: täglich 24 Stunden. Métro: Châtelet Les Halles.

Ein Klassiker unter den Restaurants in Paris. Spezialitäten sind die berühmte Zwiebelsuppe und die namensgebenden Schweinefüße. Beliebt auch bei den Nachtschwärmern.

Internet: www.pieddecochon.com.

Brasserie Bofinger

5-7, rue de la Bastille, 75004 Paris. Tel.: 01 42 72 87 82. Geöffnet: täglich 12-15 Uhr und 19-23 Uhr. Métro: Bastille.

Mit der Gründung des legendären Bofinger im Jahr 1864 wurde die Pariser Brasserie praktisch erfunden. Die "Choucroutes", die traditionellen Sauerkrautgerichte, haben heute noch ihren festen Platz auf der Speisekarte. Daneben finden Gourmets inzwischen alles andere, was ihr Herz begehrt. Eine der reizvollsten Restaurant-Adressen der Seine-Metropole.

Internet: www.bofingerparis.com.

Buddha-Bar

8/12, rue Boissy d'Anglas, 75008 Paris. Tel.: 01 53 05 90 00; E-Mail: buddhabar@buddhabar.com. Geöffnet: Mo bis Fr 12 bis spät, Sa/So nur abends. Métro: Concorde.

Das Restaurant mit Bar genießt Kultstatus. Hier treffen sich die Reichen und Schönen zu anspruchsvoller asiatisch-westlicher Küche und in außergewöhnlichem Ambiente. Der Eyecatcher der Location ist eine gewaltige, goldene Buddha-Statue. Für die richtige Stimmung beim Essen sorgen Frankreichs angesagteste DJs mit den unverwechselbaren orientalischen Soundmixes.

Internet: www.buddha-bar.com.

Chez Omar

47, rue de Bretagne, 75003 Paris. Tel.: 01 42 72 36 26. Geöffnet: Mo bis Sa 12-14.30 Uhr, Mo bis So 19-23.30 Uhr. Métro: Filles du Calvaire.

Szenelokal mir ausgezeichneter nordafrikanischer Küche zu fairen Preisen. Hier gibt es das beste Couscous der Stadt. Reservierungen sind nicht möglich.

Georges

Centre Pompidou, 1, place Beaubourg, 75004 Paris. Tel.: 01 44 78 47 99. Geöffnet: täglich außer Di 12-2 Uhr. Métro: Les Halles.

Künstler- und Szenetreff mit hochmoderner Atmosphäre im 6. Stock des Centre Pompidou. Die Speisekarte mit einer Auswahl französischer und internationaler Gerichte wechselt häufig. Die Terrasse bietet einen fantastischen Ausblick über die Stadt.

Internet: www.centrepompidou.fr.

Le Train Bleu

Gare de Lyon, Place Louis Armand, 75012 Paris. Tel.: 01 43 43 09 06; E-Mail: reservation.trainbleu@ssp.fr. Geöffnet: täglich 11.30-15 Uhr und 19-23 Uhr. Métro: Gare de Lyon.

Dieses im 1. Stock des Bahnhof "Gare de Lyon" gelegene Restaurant sollte man gesehen haben - man speist unter hohen Decken, goldschimmernden Spiegeln, Wandmalereien und Kristall-Lüstern. Man hat das Gefühl, hier ist die Zeit stehen geblieben. Die Speisen entstammen vornehmlich der südfranzösischen Küche. Wem die Preise für das Essen zu gehoben sind, der kann die Pracht auch mit einem Cocktail in der Hand von einem Ledersessel in der Bar aus genießen.

Internet: www.le-train-bleu.com.

Chartier

7, rue du Faubourg, 75009 Paris. Tel.: 01 47 70 86 29. Geöffnet: täglich 12-15 Uhr und 19-22 Uhr. Métro: Grands Boulevards.

Im legendären Chartier, ausgestattet wie ein Ballsaal, werden pro Tag bis zu 1.300 Mahlzeiten serviert. Als Feinschmecker sollte man keinen Gourmet-Tempel erwarten, das Lokal serviert französische Hausmannskost. Es besteht seit 1896 in fast unveränderter Form und ist ein Ort, an dem preisbewusste Pariser und vor allem Studenten billig essen können. Allerdings ist die Atmosphäre immer hektisch und laut und die Kellner in ihren weißen Schürzen meist gestresst. Trotzdem sollte man sich dieses "Esserlebnis" nicht entgehen lassen.

Etwas gewöhnungsbedürftig, aber kommunikativ ist es, dass man als Gast einen Platz zugewiesen bekommt und es passieren kann, dass man mit wildfremden Menschen an einem Tisch sitzt. Man kann nicht reservieren.

Internet: www.restaurant-chartier.com.

Guy Savoy

18, Rue Troyon, 75017 Paris. Tel.: 01 43 80 40 61. Geöffnet: Di bis Fr 12-14 Uhr und 19-22.30 Uhr, Sa 19-22.30 Uhr. Métro: Charles de Gaulle/Etoile.

Die ungewöhnlichen Kombinationen von Guy Savoy, einem der größten Küchenchefs in Frankreich, sind kulinarische Offenbarungen. Wer möglichst viel durchprobieren will, dem sei das "Menu degustation" empfohlen: Acht Gänge werden nur als halbe Portionen serviert, so dass man die ganze Bandbreite seiner Kochkunst kennen lernen kann. Das ist nicht ganz billig, aber ohne Zweifel lohnenswert.

Internet: www.guysavoy.com.

Le petit prince de Paris

12, rue de Lanneau, 75005 Paris. Tel.: 01 43 54 77 26. Geöffnet: Mo bis Do 19.30-24 Uhr, Fr/Sa 19.30-0.30 Uhr. Métro: Maubert-Mutualite.

Gewürzkisten und alte Plakate des Orientexpress geben diesem kleinen Restaurant in der Nähe des Panthéon seine gemütliche Atmosphäre. Interessante, französische Gerichte, die nie enttäuschen. Und alles zu zivilen Preisen.

Internet: www.lepetitprincedeparis.fr.

Curieux Spaghetti Bar

14, rue Saint Merri, 75004 Paris. Tel.: 01 42 72 75 97. Geöffnet: So bis Mi 12-2 Uhr, Do bis Sa 12-4 Uhr. Métro: Hôtel de Ville oder Rambuteau.

Neben dem Centre Pompidou gibt es leckere Vorspeisen und Pasta im psychedelischem Ambiente. Momentan ziemlich angesagt, ab 22 Uhr lange Wartezeiten garantiert - dafür zwischen 17 Uhr und 20 Uhr Happy Hour. Gute House-Musik den ganzen Tag. Am Wochenende Brunch.

Internet: www.curieuxspag.com.

Dans le Noir

51, rue Quincampoix, 75004 Paris. Tel.: 01 42 77 98 04; E-Mail: info@danslenoir.fr. Geöffnet: Mittagessen: Sa ab 12.30 Uhr; Abendessen: Mo bis Sa um 19.45 oder 20.15 Uhr, 22 oder 22.30 Uhr; So 19.45 und 21.15 Uhr. Métro: Les Halles oder Hôtel de Ville.

Essen in absoluter Finsternis. Die Speisen werden gerochen, geschmeckt und getastet. Was man letztendlich auf dem Teller hat, bleibt bis zum ersten Bissen im Dunkeln. Geführt und bedient werden die Gäste von blindem Personal, ohne dessen Hilfe sie sich nicht im Raum bewegen dürfen. Reservierung erbeten.

Internet: www.danslenoir.com.

La Poule au Pot

9, rue Vauvilliers, 75001 Paris. Tel.: 01 42 36 32 96. Geöffnet: Di bis So 19-5 Uhr. Métro: Louvre oder Les Halles.

Im La Poule au Pot wird sehr traditionelle französische Küche geboten. König Heinrich IV. wünschte sich für die Bürger des Landes jeden Sonntag ein Huhn im Topf. Hier kann man es bestellen.

Internet: http://lapouleaupot.com/.

Chez Eugene

17, place du Tertre, Montmartre, 75018 Paris. Tel.: 01 46 06 73 49. Geöffnet: täglich 8-2 Uhr. Métro: Abbesses.

Chez Eugene ist eines der traditionellen französischen Restaurants auf dem Place Tertre, gleich hinter Sacre Coeur. Das Menü ist schon ab 16 Euro zu bekommen. Als speziellen Bonus gibt es häufig Livemusik direkt im Restaurant. Überdachte Terrasse.

Internet: www.chezeugene.fr.

Kong

1, rue du Pont Neuf, 75001 Paris. Tel.: 01 40 39 09 00. Geöffnet: täglich 10.30-2 Uhr. Métro: Pont Neuf.

Das futuristische japanische Restaurant mit angesagter Lounge befindet sich in der obersten Etage des Kenzo-Gebäudes. Von hier aus hat man einen wundervollen Ausblick auf Pont Neuf und die Seine. Das Restaurant verteilt sich über zwei Etagen, von denen die obere die wirklich spektakuläre ist. Überdacht mit einer riesigen Glaskuppel kann man hier buchstäblich im Schein der Sterne zu Abend essen. Ab 22.30 Uhr übernimmt ein DJ die Musik. Empfehlenswert auch nur für einen Drink.

Internet: www.kong.fr.

Cafes und Bistros

Berthillon

29-31, rue Saint-Louis-en-l'Ile, 75004 Paris. Tel.: 01 43 54 31 61. Geöffnet: Mi bis So 10-20 Uhr. Métro: Pont Marie oder Saint Paul.

Seit Jahrzehnten eine der besten Eisdielen der Stadt. Die göttlichen Eis-Kreationen gibt es zu teuflischen Preisen. Empfehlenswert ist das Preiselbeer-Sorbet oder das Kaffee-Whisky-Eis. Daneben werden auch andere Köstlichkeiten wie beispielsweise die Tarte Tatin (Apfelkuchen), Konfitüren und Torten angeboten.

Internet: www.berthillon-glacier.fr.

Cafe de Flore

172, boulevard Saint-Germain, 75006 Paris. Tel.: 01 45 48 55 26. Geöffnet: täglich 7-1.30 Uhr. Métro: Saint-Germain-des-Prés.

Seit Generationen das bekannteste Café der Stadt. Viele große Schriftsteller des Jahrhunderts schrieben hier ihre Beobachtungen nieder. Die Pariser gehen zum Frühstücken in die erste Etage, schon wegen der Diskretion, und überlassen den Touristen die Terrasse.

Internet: www.cafe-de-flore.com.

Cafe de La Paix

Grand InterContinental Paris, 5, place de l'Opéra, 75009 Paris. Tel.: 01 40 07 36 36. Geöffnet: täglich 12-15 Uhr und 18-23.30 Uhr. Métro: Opéra.

Im legendären Café de La Paix galten Persönlichkeiten wie die Schriftsteller Oskar Wilde und Arthur Conan Doyle als Stammgäste. Hier feierte 1944 auch General de Gaulle die Befreiung von Paris. Ab 10 Uhr morgens ist die Terrasse geöffnet - ein Platz, um zu sehen und gesehen zu werden. Stilvolles Frühstück.

Internet: www.cafedelapaix.fr.

Cafe de Marly

Cour Napoléon, 93, rue de Rivoli, 75001 Paris. Tel.: 01 49 26 06 60. Geöffnet: täglich 8-2 Uhr. Métro: Palais Royal-Musée du Louvre.

Man könnte sich keinen zauberhafteren Ort für ein Café/Restaurant vorstellen, als die Arkaden im Innenhof des Louvre. Von hier blickt man direkt auf die berühmte Glaspyramide des Architekten Pei. Besonders während der Pariser Modenschauen ist es hier voll - mit jungem, internationalem Publikum.

Cafe La Palette

43, rue de Seine, 75006 Paris. Tel.: 01 43 26 68 15. Geöffnet: Mo bis Sa 9-2 Uhr. Métro: Mabillon oder St.-Germain-des-Prés.

Das Pariser Café-Bistro, direkt bei der Kunstakademie, ist Treffpunkt von Galeristen, Künstlern und Studenten. Die Einrichtung aus dem Jahr 1935 gilt seit 1984 als historisches Monument. Action gibt es auf der schönen Terrasse, wo man im Sommer die Welt vorbeiziehen lässt. Der Service ist liebenswürdig schrullig, was als Markenzeichen des Cafés gilt. Zur Essenszeit gibt es eine kleine Auswahl an Toasts und Salaten sowie ein Tagesgericht.

La Pause Cafe

41, rue de Charonne, 75011 Paris. Tel.: 01 48 06 80 33. Geöffnet: Mo bis Sa 8-2 Uhr, So 9-20 Uhr. Métro: Ledru Rollin.

Gehört zu den beliebtesten Adressen im östlichen Paris, dem neuen In-Viertel der Szene-Stadt. Ein hoher Saal mit vielen Tischen, an denen freundliches Personal bedient. Große, sonnige Terrasse gleich hinter der Bastille.

Les Deux Magots - Cafe Litteraire

6, place Saint-Germain-des-Prés, 75006 Paris. Tel.: 01 45 48 55 25. Geöffnet: täglich 7.30-1 Uhr. Métro: Saint-Germain-des-Prés.

Das ursprünglich als Geschäft entstandene Lokal wurde zu Beginn des letzten Jahrhunderts zum Treffpunkt weltberühmter Künstler und Literaten, darunter Verlaine, Rimbaud, Picasso, Simone de Beauvoir und Ernest Hemingway. Ob im internen Garten oder auf der Terrasse: Damals wie heute genießt man hier den ganzen Zauber von Paris.

Internet: www.lesdeuxmagots.fr.

Angelina

226, rue de Rivoli, 75001 Paris. Tel.: 01 42 60 82 00. Geöffnet: täglich 8-19 Uhr. Métro: Tuileries.

Angelina unter den Arkaden der rue de Rivoli ist eines der letzten klassischen Kaffeehäuser der Stadt mit einem gemütlichen Salon de Thé. Versuchen sollte man einen "Mont Blanc", einen süßen Berg aus Maronencreme und Schaumgebäck oder die Trinkschokolade mit extra Schlagsahne. Die Preise entsprechen dem gehobenen Ambiente.

Internet: www.groupe-bertrand.com/gb/angelina.php.

Schwartzs Deli

16, rue des Ecouffes, 75004 Paris. Tel.: 01 48 87 31 29. Geöffnet: täglich. Métro: St. Paul.

Jüdisches Café mit Delikatessenladen im Herzen des historischen Marais-Viertel. Neben den bekannten Pastrami-Sandwiches gibt es Burger, Frühstück oder den unvermeidlichen Cheescake. Am Wochenende Brunch.

Internet: www.schwartzsdeli.fr.

Bars und Kneipen

Barrio Latino

46-48, rue du Faubourg Saint-Antoine, 75011 Paris. Tel.: 01 55 78 84 75. Geöffnet: täglich 12-2 Uhr. Métro: Bastille.

Eine der trendigsten Locations der Stadt - sowohl Gaststätte, als auch Bar und Diskothek. Gute Cocktails, lateinamerikanische Musik und samtbezogene Sofas bringen tolle Stimmung. Am Wochenende kann es sehr voll werden. Sonntags Brunch und Salsakurse.

Internet: www.buddha-bar.com.

Cafe Oz

18, rue Saint Denis, 75001 Paris. Tel.: 01 40 39 00 18. Geöffnet: So bis Do 17-3 Uhr, Fr 17-6 Uhr, Sa 13-6 Uhr. Métro: Châtelet.

Australische Outback-Bar mit kosmopolitischer Kundschaft und einer großen Auswahl an frisch gezapften Bieren und Flaschenbieren. Am Wochenende darf auf die heißen Rhythmen des DJs getanzt werden.

Internet: www.australian-bar.com.

Hemingway Bar

15, place Vendôme, Hôtel Ritz, 75001 Paris. Tel.: 01 43 16 33 65. Geöffnet: Mo bis Sa 18.30-2 Uhr. Métro: Concorde oder Opéra.

Die weltberühmte Bar im noblen Hôtel Ritz ist benannt nach Stammgast Ernest Hemingway, dessen Fotos auch die Wände schmücken. Die Cocktails von einem der besten Bartender Colin Field sind exzellent aber teuer - rund 30 Euro pro Drink.

Internet: www.ritzparis.com.

La Fabrique

53, rue du Faubourg St.-Antoine, 75011 Paris. Tel.: 01 43 07 67 07. Geöffnet: So bis Do 10-2 Uhr, Fr/Sa 10-5 Uhr. Métro: Bastille.

Der Hotspot ist ein "Allround-Talent". Tagsüber Café und Restaurant, abends Bar und dann Nachtclub. Manchmal wird ein Eintrittspreis verlangt. Nicht zu früh hingehen.

Les Costes

239, rue Saint Honoré, 75001 Paris. Tel.: 01 42 44 50 25. Geöffnet: täglich 19-2 Uhr. Métro: Tuileries.

Die Bar zum Design-Hôtel. Etwas gezwungen chic und teuer, jedoch unwiderstehlich gute House- und Trip-Hop-Musik.

Internet: www.hotelcostes.com.

Man Ray

32-34, rue Marbeuf, 75008 Paris. Tel.: 01 56 88 36 36. Geöffnet: So 19-24 Uhr, Mo bis Do 18-2 Uhr, Fr/Sa 18-5 Uhr. Métro: Franklin D. Roosevelt oder George V.

Die buddhistisch angehauchte Bar mit Restaurant ist wohl einer der attraktivsten Plätze des Pariser Nachtlebens. Das außergewöhnliche Design mit schweren Ledersesseln, asiatischen Figuren und Deckenmalereien vermittelt einen luxuriösen und extravaganten Look. Hier gilt: je später die Stunde, desto heißer der Sound.

Internet: www.worldplace.fr.

Bar des Plaza Athénée

25, Avenue Montaigne, 75008 Paris. Tel.: 01 53 67 66 00. Geöffnet: täglich 18-2 Uhr. Métro: Alma/Marceau oder Franklin D. Roosevelt.

Total angesagt und supercool: Die Hotelbar mit einem Tresen in Form eines bläulich leuchtenden, riesigen Eiswürfels ist Treffpunkt von Prominenten, Mode- und Geschäftsleuten.

Internet: www.plaza-athenee-paris.com.

Café Charbon

109, rue Oberkampf, 75011 Paris. Tel.: 01 43 57 55 13. Geöffnet: Fr/Sa 9-4 Uhr, So bis Do 9-2 Uhr. Métro: Parmentier oder Rue Saint Maur.

In der "undergroundigen" Rue Oberkampf ist das Charbon ein fester Ankerplatz im Nachtleben des Viertels. Es hat das schönste Innendekor der zahlreichen Bars der Straße - altmodische Lampen, Spiegel, antike Kronleuchter - und ist bis spät in die Nacht immer voll. Ein Frühstück oder Brunch am Wochenende sind hier verlockend. An schönen Tagen öffnet das Charbon seine Terrasse.

Au Petit Fer a Cheval

30, rue Vieille du Temple, 75004 Paris. Tel.: 01 42 72 47 47. Geöffnet: täglich 9-2 Uhr. Métro: Hôtel de Ville oder Pont Marie.

Ein verrücktes Lokal in Marais, in dem sich ein buntes Völkchen aus Stammgästen und Touristen trifft. Tagsüber gibt es Bistro-Food, abends verwandelt sich das "kleine Hufeisen" in eine Bar.

Internet: www.cafeine.com.

La Dame de Canton

11, Quai François Mauriac, 75013 Paris. Tel.: 01 45 84 41 71. Geöffnet: Di bis Do 19-2 Uhr, Fr/Sa bis open end; So/Mo nach Programm. Métro: Bibliothèque F. Mitterrand oder Quai de la Gare.

Das "Piraten-Lokal" ist eines der Kneipen-Schiffe, die vor der Bibliothèque Nationale am linken Seine-Ufer ankern. Auf der chinesischen Dschunke gibt es vor allem im Sommer immer wieder tolle Konzerte in großartiger Atmosphäre. Danach gestalten DJ's die Nacht.

Internet: www.damedecanton.com.

Andy Wahloo

69, rue des Gravilliers, 75003 Paris. Tel.: 01 42 71 20 38. Geöffnet: Di bis Sa 18-2 Uhr. Métro: Arts et Métiers.

Die coole Bar im Szeneviertel Marais besticht durch orientalischen Pop-Art-Stil, süße Cocktails und immer gut gelauntem Service. Zur Happy Hour von 18-20 Uhr gibt es Cocktails zu 5 Euro. DJs sorgen für den Supersound.

Internet: http://andywahloo-bar.com/.

Louis Vuitton

101, avenue des Champs-Elysées/60, rue de Bassano, 70008 Paris. Tel. (01) 53 57 52 00. Geöffnet: Mo bis Sa 10-20 Uhr, So 11-19 Uhr. Métro: George V.

Weltweit größtes Geschäft der französischen Luxusmarke Louis Vuitton mit allen Kollektionen der Marke: Lederwaren, Konfektionskleidung, Schmuckwaren und Accessoires. Von der Reisegepäck-Abteilung führt eine eindrucksvolle Aufzug-Installtion des dänischen Künstlers Olafur Eliasson in den eigenen Ausstellungsraum "Espace Louis Vuitton" im siebten Stock, wo regelmäßig Kunstausstellungen statt finden. Die eigentlich Attraktion hier ist jedoch der Blick auf Paris.

Internet: www.louisvuitton.com.

Shopping

7.7.1 Allgemeine Beschreibung

Paris bietet alles was das Konsumentenherz begehrt. Besonders für Luxusgüter ist die französische Hauptstadt ein el Dorado. Aber gute Einkaufsmöglichkeiten gibt es auch für günstigere Mode, Bücher, Antiquitäten und Delikatessen.

Modebegeisterte finden fast alle großen Namen der Haute Couture im 8. Arrondissement im so genannten "Goldenen Dreieck", das durch die Champs-Elysées, die Avenue Montaigne und die Rue Franois 1er gebildet wird, und entlang der Rue de Faubourg St. Honoré. Marken von Chanel bis Jean Paul Gaultier haben hier ihre Stammhäuser. Auf der Champs-Elysées gibt es aber auch andere Geschäfte mit großen Namen, wie Montblanc oder Guerlain. Die Rue de Rivoli, hinter dem Louvre, bietet alle großen Marken von HM über Mango und Zara bis hin zu Ouiksilver. Die Straße ist so lang, dass manche Marken sogar zwei Geschäfte haben. Kleine Boutiquen und die junge Designer-Avantgarde dagegen haben sich abseits der großen Boulevards angesiedelt, zum Beispiel rund um die Places des Victoires im 1. Arrondissement oder im Bezirk Marais im 4. Arrondissement. Das Marais ist eines der wenigen Pariser Viertel in dem man auch sonntags shoppen kann. Daneben sind in Saint-Germain-des-Prés viele gute Modeboutiquen, das Hallenviertel ist für Modefreaks immer verlockend und vielseitig.

Zum Schlussverkauf, im Juni/Juli (Sommer) und im Januar/Februar (Winter), ist die Mode in Paris am günstigsten. Die Jagd auf edle Schnäppchen wird zur Eröffnung des Schlussverkaufs (Solds), unter anderem im Modehaus Hermès, besonders unerbittlich geführt.

Gelegenheit zu einem Einkaufsbummel mit dem Charme längst vergangener Zeiten bieten die zwanzig überdachten, liebevoll restaurierten Passagen aus dem 19. Jahrhundert. Zu ihnen gehört in der Rue des Petits Champs/Rue Vivienne die elegante Galerie Vivienne mit der Boutique von Jean-Paul Gaultier sowie die Passage Jouffroy auf dem Boulevard Montmartre, mit originellen, ausgefallenen Geschäften. Für Antiquitäten, Trödelware und Nippes sind die vielen kleinen Antiquitätengeschäfte (vornehmlich im 6. und 7. Arrondissement) sowie die Floh- und Trödelmärkte der Stadt eine wahre Fundgrube. Bücherfreunde sollten den Bouquinisten, deren Stände sich dem Seineufer entlang bis in die Gegend um das Quartier Saint-Michel ziehen, einen Besuch abstatten.

Für Gourmets locken in den Auslagen der Feinkostläden Spezialitäten aus ganz Frankreich. Auf den etwa 80 Märkten gibt es stets eine bunte Auswahl frischer Lebensmittel und Blumen.

7.7.2 Shopping-Tipps

Ein Shopping-Erlebnis bieten die geführten Shoppingtouren und thematischen Besichtigungen in mehreren Sprachen durch die französische Hauptstadt. Insider führen durch die bedeutendsten Quartiers der Mode, der Haute Couture oder des Prêt-à-porter, in Ateliers von Designern, zu privaten Modeschauen oder zu Make-Up- und Frisierkursen.

Anbieter sind unter anderem:

- La Mode Le Club, 111, avenue Victor Hugo, 75116 Paris. Tel.: 01 45 05 17 29, E-Mail: jsablayrolles@lamode-leclub.com, Internet: www.lamode-leclub.com.

- Shopping Plus, 99-103, rue de Sèvres, 75006 Paris. Tel.: 01 47 53 91 17, E-Mail: irene.adamian@frenchforaday.com, Internet: www.frenchforaday.com.

Zu empfehlen ist der Reise- und Einkaufsführer "Paris Pas cher" (auf deutsch: Paris nicht teuer), der einmal jährlich erscheint und in allen Pariser Buchhandlungen erhältlich ist. Er gibt Tipps zu erschwinglichen Preisen in allen Lebenslagen. Internet: www.guideparispascher.com.

7.7.3 Geschäftsöffnungszeiten

Es gibt kein Ladenschlussgesetz in Frankreich. Die Geschäfte sind im Allgemeinen montags bis samstags ab circa 9.30 bis 19 Uhr geöffnet, große Kaufhäuser ein- bis zweimal die Woche auch bis 21/22 Uhr. Bäckereien und große Supermärkte öffnen häufig auch sonntags.

In ganz Paris haben aber auch viele - vor allem afrikanische und arabische Geschäfte - fast rund um die Uhr geöffnet. Im Viertel Marais (rue des Francs Bourgeois) laden auch sonntags die Boutiquen und Geschäfte zum Shoppen ein.

Shopping Adressen

Centre Commercial International Val Europe

14, cours du Danube, 77711 Marne le Vallée. Tel.: 01 60 42 35 00. Geöffnet: Val d'Europe: Mo bis Sa 10-21 Uhr; La Vallée Village: Mo bis Fr und So 10-19 Uhr, Sa 10-20 Uhr. RER: Linie A4 bis Station Val d'Europe-Serris-Montevrain.

40 Kilometer außerhalb von Paris und fünf Minuten vom Park Disneyland entfernt, liegt die überdachte Einkaufsmeile mit rund 100 verschiedenen Läden und Boutiquen sowie 20 Restaurants. Angrenzend an das Einkaufszentrum befindet sich das "La Vallée Village" mit 70 kleinen Outlet-Stores, die zu Fabrikpreisen Produkte namhafter Hersteller (Armani, Diesel, Kenzo, Missoni, Pepe Jeans, Max Mara, Tommy Hilfiger, DG etc.) verkaufen.

Internet: www.valdeurope.fr und www.lavalleevillage.com.

Colette

213, rue du Faubourg-Saint-Honorè, 75001 Paris. Tel.: 01 55 35 33 90. Geöffnet: Mo bis Sa 11-19 Uhr. Métro: Tuileries.

In diesem Concept Store regieren auf drei Etagen die neuesten Trends in Sachen Style - Wohn-Accessoires, Kunst, Bücher, Schmuck und Mode von aufstrebenden Designern und Künstlern. Besonders spannend sind die hauseigenen CD-Sondereditionen. Im Kellergeschoss an der "Wasser-Bar" gibt es 80 verschiedene Mineralwasser im Angebot.

Internet: www.colette.fr.

Forum des Halles

101 Porte Berger, 75001 Paris. Tel.: 01 44 76 96 56. Geöffnet: Shops: Mo bis Sa 10-20 Uhr, Restaurants täglich. Métro: Châtelet oder Les Halles.

Die ehemaligen Markthallen der Stadt beherbergen heute eine gigantische Shopping-Mall mit sechs unterirdischen Etagen. Rund 220 Läden und Boutiquen, circa 30 Cafés und Restaurants, Kinos, der Espace Photographique de Paris mit Bibliothek und Videothek, in der man nach Belieben Spiel- und Dokumentarfilme über Paris sehen kann, und sogar ein tropisches Gewächshaus befinden sich hier.

Internet: www.forum-des-halles.com.

Hediard

21, place de la Madeleine, 75008 Paris. Tel.: 01 43 12 88 88. Geöffnet: Mo bis Sa 9-22 Uhr. Métro: Madeleine.

Für Feinkost-Experten empfiehlt sich ein Besuch bei Hédiard. Seit 1854 wird hier eine große Auswahl an Delikatessen höchster Qualität angeboten: Konfitüren, Früchtepasten, Gewürze, iranischer Kaviar etc. Nicht zu vergessen die 35 verschiedenen Kaffeesorten und die 240 Teesorten, von denen einige nur hier erhältlich sind.

Filialen u.a.:

31, avenue George V., 75008 Paris. Tel.: 01 47 20 44 44.

106, boulevard de Courcelles, 75017 Paris. Tel.: 01 47 63 32 14.

70, avenue Paul Doumer, 75016 Paris. Tel.: 01 45 04 51 92.

Internet: www.hediard.fr.

Le Louvre des Antiquaires

2, place du Palais-Royal, 75001 Paris. Tel.: 01 42 97 27 27. Geöffnet: Di bis So 11-19 Uhr (an Sonntagen im Juli und August geschlossen). Métro: Palais-Royal-Musèe du Louvre.

Rund 250 Kunst- und Antiquitätengeschäfte bieten unter dem Dach eines ehemaligen Kaufhauses ein luxuriöses Sortiment an Gemälden, Möbeln, Teppichen, Schmuck, Spielzeug und Gebrauchsgegenständen aus aller Herren Länder und allen Jahrhunderten. Ein Besuch lohnt in jedem Fall, auch wenn man nicht das nötige "Kleingeld" für einen Kauf dabei hat.

Internet: www.louvre-antiquaires.com.

Les Galeries Lafayette

40, boulevard Haussmann, 75009 Paris. Kundenservice Tel.: 01 44 54 44 54. Geöffnet: Mo bis Sa 9.30-20 Uhr, Do 9.30-21 Uhr. Métro: Chaussée d'Antin-La Fayette.

Das legendäre Pariser Nobelkaufhaus hat sich auf fünf Etagen der Mode und Schönheit verschrieben. Hier findet man alles aus den Bereichen Kosmetik, Mode, Haute Couture, Lingerie und Accessoires. Der halbjährliche Sale ist alleine schon ein Event für sich. Seit 2009 gibt es ein weiteres Highlight: im Untergeschoss liegt die weltgrößte Damenschuhabteilung - auf 3.200 Quadratmetern werden Schuhe in jeder Ausführung und Preisklasse angeboten. Nach dem Shopping ist ein Besuch im Cafe Lafayette im 6. Stock eine gelungene Belohnung. Oben erwartet die Besucher ein grandioser Ausblick auf die Stadt, inklusive Eiffelturm.

Internet: www.galerieslafayette.com.

Marche aux Puces de Saint-Ouen

Rue des Rosiers, rue Jules Vallès, rue Lecuyer, rue Paul Bert, 75011 Paris. Geöffnet: Sa bis Mo etwa 10-17.30 Uhr. Métro: Porte de Clignancourt oder Garibaldi.

Der größte Flohmarkt von Paris besteht eigentlich aus mehreren individuell gestalteten Märkten und hat sich zum absoluten Muss im Programm der Paris-Besucher als auch bei den Parisern selbst entwickelt. Elf Millionen Trödelfans zieht diese Verkaufmanege Jahr für Jahr an. Das Angebot reicht von teuren Antiquitäten über Kleidung, Nippes und Kuriositäten bis hin zu falschen Markenuhren und Schmuck. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, denn das bunte Treiben und Durcheinander hat einen ganz besonderen Reiz. Für Schnäppchen heißt es früh aufstehen. Feilschen ist Pflicht!

Internet: www.marchesauxpuces.fr, www.st-ouen-tourisme.com.

Viaduc des Arts

Avenue Daumesnil, 75012 Paris. Tel.: 01 44 75 80 66 33. Métro: Gare de Lyon oder Bastille.

Unter der grünen Promenade der "Coulee Verte" beherbergt das alte Eisenbahnviadukt zahlreiche Werkstätten und Ausstellungsräume von Künstlern und Handwerkern, Boutiquen, kunstgewerbliche Läden und Cafés. Der Clou: Oben, dort wo früher die Züge fuhren, kann man jetzt herrlich geschützt vom Straßenverkehr von der Bastille bis zum Bois de Vincennes bummeln.

Internet: www.viaducdesarts.fr.

Annexe des Créateurs

19, rue Godot de Mauroy 75009 Paris. Tel.: 01 42 65 46 40. Geöffnet: Di bis Sa 11-19 Uhr. Métro: Madeleine.

Hier kann die Dame von Welt in Designer-Kleidern von Gucci, Chanel, Dior, Galliano, Hermès, Dolce und Gabbana usw. wühlen - und das mit 40 bis 70 Prozent Preisnachlass.

Internet: www.annexedescreateurs.com.

Shakespeare and Company

37 rue de la Bûcherie, 75005 Paris. Tel.: 01 43 25 40 93. Geöffnet: Mo bis Fr 10-23 Uhr, Sa/So 11-23 Uhr. Métro: St.-Michel.

In der wohl bekanntesten Buchhandlung von Paris türmen sich neue, alte und wertvolle Bücher in schiefen Holzregalen bis unter die Decke. Die Buchhandlung des Amerikaners George Whitman ist zudem kulturelle Institution, Lesebühne und Bleibe für unbekannte Schreiber. Bereits zwischen 1920 und 1940 war das Geschäft wichtiger Treffpunkt für Schriftsteller wie Ernest Hemingway, James Joyce und T.S. Eliot, die der so genannten Lost Generation angehörten, und hier schliefen und Tee tranken.

Internet: http://shakespeareco.org.

Kultur und Nightlife

Kultur und Unterhaltung

Paris besitzt ein schier unerschöpfliches Unterhaltungs- und Kulturangebot. Doch wer die Wahl hat, hat die Qual. Es gibt immerhin rund 150 Museen und mehr als 350 Kunstgalerien, 150 Theater und 100 Kinos mit 350 Leinwänden. Dabei stehen renommierte Orte der klassischen Kunst wie die Opéra National de Paris und das Musée du Louvre, Zentren der modernen und zeitgenössischen Kunst wie der Cité de la Musique oder dem Centre Pompidou gegenüber. Besonders in den Sommermonaten werden zahlreiche Musikfestivals angeboten - so etwa Musique en Sorbonne mit klassischen Konzerten oder das Jazz-Festival in La Villette. Unter dem Motto "Paris - Quartier des Sommers" werden in den Monaten Juli und August verschiedene kulturelle Events wie Konzerte, Ballett, Flamenco und Theater veranstaltet. Die Tuilerien sind geliebte Kulisse der legendären Tuilerien-Feste, die alljährlich zwischen Juni und August für ausgelassene Stimmung sorgen. Zahlreiche Festivals in den einzelnen Stadtvierteln ergänzen das vielfältige Angebot.

Auch die Auswahl für Nachtschwärmer ist groß. Die besten und angesagtesten Ausgeh-Viertel sind Bastille sowie Belleville und Oberkampf im Osten der Stadt. Hier wird in den Cafés, Kneipen und Clubs die Nacht zum Tag. Allerdings ist es schwer den Überblick zu behalten, seit sich durchgesetzt hat, dass jeweils an einem Tag in der Woche in einem bestimmten Lokal etwas lost ist. Ein Club der sehr "à la mode" ist, kann einen Monat später schon wieder "out" sein. Wichtig für richtige "Nachtvögel" ist, dass vor Mitternacht nicht viel passiert, erst gegen zwei Uhr wird es in den Clubs in der Regel richtig voll.

Cabarets und große Revuen findet man vor allem auf dem Montmartre und in der Gegend der Champs-Elysées. Doch vor dem Viertel um das legendäre "Moulin Rouge" sei gewarnt. Denn die von Bill Ramsey so liebevoll besungene "Mausefalle" Pigalle besteht heute in erster Linie aus grell beleuchteten Sex-Shops und Peep-Shows, an denen allabendlich Hunderte Busse mit Touristen entlang fahren.

Karten für Theater, Oper oder Ballett sollte man rechtzeitig (circa drei Wochen vorher) bestellen. Der Kiosque Théâtre an der Place de la Madeleine und der Kiosque Montparnasse am Parvis de la Gare Montparnasse bieten Restkarten zum halben Preis an.

Aktuelle Tipps zum Pariser Kultur- und Nachtleben findet man in den Wochenprogrammen "Pariscope" (www.pariscope.fr) oder "L'officiel des Spectacles" (www.offi.fr), die jeweils mittwochs erscheinen und an Kiosken erhältlich sind. Informativ ist auch das "Nova Magazine", ein schrilles Monatsmagazin mit Trends, Szeneinfos und Tipps für Partys und Themennächte (www.novaplanet.com).

Ticketservice

Kiosque Theatre

15, place de Madeleine, 75008 Paris. Geöffnet: Di bis Sa 12.30-20 Uhr, So 12.30-16 Uhr. Métro: Madeleine (Ausgang: Rue Tronchet).

Restkartenverkauf zum halben Preis für Vorstellungen am gleichen Abend.

Ein weiterer Kiosk befindet sich in Montparnasse am Bahnhofsvorplatz (Métro: Montparnasse; geöffnet: Di bis Sa 12.30-20 Uhr, So 12.30-16 Uhr).

Internet: www.kiosquetheatre.com.

Paris-Spectacle Kartenservice

Willy-Brandt-Straße 23, 64646 Heppenheim. Tel.: (06252) 746 18, Fax: (06252) 98 21 04; E-Mail: ParisSpectacle@t-online.de.

Tickets für fast alle Veranstaltungen im Großraum Paris, auch für die Opéra National de Paris. Die Tickets können in Deutschland vor der Abreise bestellt und per Überweisung bezahlt werden. Eine Bearbeitungsgebühr pro Karte und die Portokosten kommen dazu.

Internet: www.paris-spectacle.de.

Ticketnet France

Tel.: 01 49 97 51 91.

Tickets für große Rock- und Popkonzerte, Shows, Musicals und Sportveranstaltungen in ganz Frankreich.

Ticketschalter von Ticketnet France in Paris u.a.:

- Virgin Megastore, 52-60, avenue des Champs-Elysées.

- Virgin Gare de Lyon, SNCF Gare de Lyon, Place Louis Armand.

- Virgin Louvre, Carrousel du Louvre, 99, rue de Rivoli.

- Virgin Grand Boulevards, 5, boulevard Montmartre.

- Virgin Montparnasse, Gare Montparnasse, Place Raoul Dautry.

Die Tickets können auch online über www.ticketnet.fr bestellt werden. Bezahlt wird per Kreditkarte, die Tickets werden anschließend zugeschickt.

Fnac Billeterie

Tel.: 08 92 68 36 22 (0,34 Euro/Min).

Karten für Veranstaltungen aller Art in Paris und ganz Frankreich.

Ticketschalter von Fnac in Paris u.a.:

- 74, avenue des Champs-Elysées. Geöffnet: Mo bis Sa 10-23.45 Uhr, So 12-23.45 Uhr.

- 77-81, boulevard St. Germain. Geöffnet: Mo bis Sa 10-20 Uhr.

- Forum des Halles, 1-7, rue Pierre Lescot. Geöffnet: Mo bis Sa 10-19.30 Uhr.

- 136, rue de Rennes, Montparnasse. Geöffnet: Mo bis Sa 10-19.30 Uhr.

Die Tickets können auch online über www.fnacspectacles.com bestellt werden.

Internet: www.fnacspectacles.com.

Ausstellungs- und Messegelände

Paris EXPO - Porte de Versailles

1, place Porte de Versailles, 75015 Paris. Tel.: 01 40 68 28 00 oder 01 40 68 22 22. Métro: Porte de Versailles.

Die Paris Expo wurde 1923 eröffnet und gehört zu den größten Ausstellungs- und Messezentren Europas. Auf etwa 220.000 Quadratmetern Fläche befinden sich acht Hallen, 32 Konferenzsäle und Restaurants. Jährlich finden etwa 200 Messen, Konferenzen und Events statt.

Anreise:

Vom Flughafen zum Messegelände:

Flughafen Charles-De-Gaulle/Roissy - Messe: RER B in Richtung St Rémy les Chevreuse bis Châtelet les Halles, dann Métro Line 4 in Richtung Porte d'Orléans bis Montparnasse Bienvenue, dann Métro Line 12 in Richtung Mairie d'Issy bis Porte de Versailles (Fahrzeit etwa eine Stunde).

Flughafen Orly - Messe: Métro Line ORV ab Orly-Ouest in Richtung Antony bis Antony, dann RER B in Richtung Rossy bis Defense-Rochereau, dann Métro Line 4 in Richtung Porte de Clignancourt bis Montparnasse-Bienvenue, dann Métro Line 12 in Richtung Mairie d'Issy bis Porte de Versailles (Fahrzeit etwa eine Stunde).

Ein Hubschrauberlandeplatz ist vorhanden und damit ein schneller Anschluss zum Flughafen möglich.

Vom Bahnhof zum Messegelände:

Gare d' Austerlitz - Messe: Métro Line 10 in Richtung Pont de Saint-Cloud bis Sèrves-Babylone, dann Métro Line 12 in Richtung Mairie d'Issy bis Porte de Versailles (Fahrzeit 30 Minuten).

Gare de l'Est - Messe: Métro Line 4 in Richtung Porte d'Orléans bis Montparnasse Bienvenue, dann Métro Line 12 in Richtung Mairie d'Issy bis Porte de Versailles (Fahrzeit etwa 35 Minuten).

Gare de Lyon - Messe: Métro Line 1 in Richtung Defense bis Concorde, dann Métro Line 12 in Richtung Mairie d'Issy bis Porte de Versailles (Fahrzeit etwa 40 Minuten).

Gare du Nord - Messe: Métro Line 4 in Richtung Porte d'Orléans bis Montparnasse Bienvenue, dann Métro Line 12 in Richtung Mairie d'Issy bis Porte de Versailles (Fahrzeit etwa 35 Minuten).

Gare Montparnasse - Messe: Métro Line 12 in Richtung Mairie d'Issy bis Porte de Versailles (Fahrzeit etwa 35 Minuten).

Gare St. Lazare - Messe: Métro Line 12 in Richtung Mairie d'Issy bis Porte de Versailles (Fahrzeit etwa 30 Minuten).

Mit dem Auto zum Messegelände:

A1/A4/A6/A10/A15: Périphérique Ouest, Ausfahrt Porte de Versailles.

A3/A13/A14: Périphérique Sud, Ausfahrt Porte de Versailles.

Internet: www.parisexpo.fr.

Ballett- und Opernhäuser

Opera Comique - Theatre Musical Populiare

51, place Boieldien, 75002 Paris. Tel.: 01 42 44 45 40, Tickets Tel.: 0825 01 01 23 (0,15 Euro/Min.). Métro: Richelieu-Drouot oder Quatre-Septembre.

In dem prachtvollen Theater der Opéra Comique aus dem 19. Jahrhundert wurde einst Bizets "Carmen" uraufgeführt. Das Theater ist auch unter dem Namen Salle Favart bekannt. Es ist in erster Linie eine Operettenbühne, aber es werden auch hervorragende Opern geboten.

Internet: www.opera-comique.com.

Opera National de Paris - Opera Bastille

Place de la Bastille, 75012 Paris. Info und Kartenreservierung, Tel.: 08 92 89 90 90 (0,34 Euro/Min.), aus dem Ausland Tel.: 0033 1 71 25 24 23. Métro: Bastille.

Das Opernhaus Opéra Bastille wurde von dem kanadischen Architekten Carlos Ott konzipiert. Am Vorabend des 200jährigen Jahrestags des Sturms auf die Bastille wurde es am 13. Juli 1989 eingeweiht. Auf dem Spielplan stehen jährlich rund 200 Aufführungen - vorwiegend klassische und moderne Opern.

Der Karten-Vorverkauf beginnt etwa vier Monate vor der ersten Aufführung.

Internet: www.operadeparis.fr.

Opera National de Paris - Palais Garnier

Place de l'Opéra, 75009 Paris. Info und Kartenreservierung, Tel.: 08 92 89 90 90 (0,34 Euro/Min.), aus dem Ausland Tel.: 0033 1 71 25 24 23. Métro: Opéra.

Ballett- und Lyrikvorführungen finden im Palais Garnier, einem Meisterwerk der Theaterarchitektur des 19. Jahrhunderts, statt. 1875 erstmalig eröffnet, erfreut der Anblick der Außenmauern, die vom Verkehrssmog leider stark in Mitleidenschaft gezogen wurden, durch zehn verschiedenfarbige Marmorarten, 24 Skulpturen und vergoldeten Dekor. Marc Chagall malte die gesamte Decke des Zuschauerraumes aus.

Tickets sollte man schriftlich vier bis sechs Wochen vor der Vorstellung reservieren.

Internet: www.operadeparis.fr.

Kino

Le Grand Rex

1, boulevard Poissonnière, 75002 Paris. Tel.: 08 92 68 05 96 (0,34 Euro/Min.). Geöffnet: Les Étoiles du Rex: Mi bis So 10-19 Uhr Métro: Bonne Nouvelle.

Mitten im Herzen von Paris zählt das 1932 eröffnete Kino zu den historischen Bauwerken der Stadt und ist zugleich ein Unikat aus einer längst vergangenen Kinoepoche. Es verfügt über eine hervorragende Ausstattung, wie eine 400 Quadratmeter große Leinwand, eine Konzertbeschallung, einen großen Vorführraum, der 2.750 Menschen Platz bietet, sowie zwei Säle für Empfänge von 260 bis 500 Personen. Ein Entdeckungsparcours "Les Étoiles du Rex" ist der Geschichte des Kinos gewidmet.

Internet: www.legrandrex.com.

Kongreßzentren

Carrousel du Louvre

99, rue de Rivoli, 75001 Paris. Tel.: 01 40 68 22 22. Métro: Palais-Royal.

In den Sälen der gläsernen Pyramide finden Konferenzen, Kongresse, Produktpräsentationen sowie Modeschauen und Gala-Abende statt.

Internet: www.viparis.com.

Palais de Congres de Paris

2, place de la Porte Maillot, 75017 Paris. Tickets Tel.: 01 40 68 22 22. Métro: Porte Maillot.

Das Kongresszentrum liegt im Herzen der Stadt. Neben Tagungen, Kongressen und Messen werden hier auch Shows und Konzerte veranstaltet.

Internet: www.viparis.com.

Konzerthäuser

Cite de la Musique

221, avenue Jean-Jaurès, Parc de la Villette, 75019 Paris. Tel.: 01 44 87 45 00. Geöffnet: Di bis Sa 12-18 Uhr, So 10-18 Uhr. Métro: Porte de Pantin.

Die zeitgenössische Musikarena, von Architekt Christian Portzamperc in Zusammenarbeit mit Komponist und Dirigent Pierre Boulez entworfen, spricht alle Musikliebhaber an. Im Konzertsaal finden Konzerte der Musikrichtungen Rock, Klassik oder Jazz statt. Im "Musée de la Musique" werden neben rund 4.500 Musikinstrumenten aus vier Jahrhunderten auch Wechselausstellungen von Artisten wie Lennon, Pink Floyd oder Wagner gezeigt. Das angrenzende "Café de la Musique" mit großer Terrasse gewährt einen guten Blick auf den gesamten Park.

Internet: www.cite-musique.fr.

Elysée Montmartre

72, boulevard Rochechouart, 75018 Paris. Tel.: 01 44 92 45 36. Métro: Anvers.

Live-Club für internationale Rock- und Popbands der 1. Klasse.

Internet: www.elyseemontmartre.com.

Le Zenith

211, avenue Jean-Jaurès, 75019 Paris. Tel.: 01 42 08 60 00. Métro: Porte de Pantin.

Renommierter Konzertsaal für große Rock- und Pop-Konzerte.

Internet: http://zenith-paris.com/.

Olympia

28, boulevard des Capucines, 75009 Paris. Tel.: 08 92 68 33 68 (0,34 Euro/Min.). Métro: Madeleine oder Opéra.

In der legendären Konzerthalle traten alle Größen des französischen Chansons auf: Edith Piaf, Maurice Chevalier, Gilbert Bécaud und Jacques Brel, um nur einige zu nennen.

Internet: www.olympiahall.com.

Salle Pleyel

252, rue de Faubourg Saint-Honoré, 75008 Paris. Tel.:01 42 56 13 13. Métro: Ternes.

Mit seinen rund tausend Sitzplätzen zählt der Konzertsaal Salle Pleyel zu den größten Auditorien internationalen Renommees für klassische Musik. Die Salle Pleyel steht unter der Leitung der Cité de la Musique und begrüßt die größten Symphonieorchester und Instrumentalisten, veranstaltet aber auch Konzerte mit Musik aus aller Welt, Chansons und Jazzmusikern. Am Rande der Konzerte begrüßt das Café und Restaurant "Le Bouche à Oreille" die Zuschauer vor und nach den Konzerten.

Internet: www.sallepleyel.fr.

Kulturzentren

Batofar

11, quai Francois Mauriac, 75013 Paris. Tel.: 09 71 25 50 61. Geöffnet: Do bis Sa 22-6 Uhr, So 6-12 Uhr. Métro: Bibliothèque François Mitterrand oder Quai-de-la-Gare.

DJ's und Bands aus ganz Europa treffen sich auf diesem Partyboot, welches vor der Bibliothèque National de France angelegt hat. Techno und experimentelle Musik bis in den frühen Morgen. Kühle Drinks gibt es an der im hinteren Teil des Bootes gelegenen Bar.

Internet: www.batofar.org.

Centre Georges Pompidou

Place Georges Pompidou, 75004 Paris. Tel.: 01 44 78 12 33. Geöffnet: Museen und Ausstellungen: Mi bis Mo 11-21 Uhr (letzter Einlass 20 Uhr); Bibliothek: Mo bis Fr 12-22 Uhr, Sa/So 11-22 Uhr. Métro: Rambuteau, Châtelet oder Hôtel de Ville.

Seit seiner Einweihung 1977 hat sich das Centre Pompidou neben dem Eiffelturm zu den bekanntesten Wahrzeichen von Paris entwickelt. Seine umstrittene Architektur wird oft als eine "Ölraffinerie im Zentrum der Stadt" beschrieben. Der gesamte Versorgungsapparat wurde in großen, bunten Röhren an der Außenfassade entlang geführt, was dem Centre Pompidou auch den Spitznamen Kulturfabrik einbrachte. Auch eine riesige Rolltreppe schlängelt sich an der gläsernen Fassade entlang. Das Centre Pompidou wurde als Informationsbasar für die französische Bevölkerung konzipiert, das freien Zugang zu Wissen garantieren soll. Es beherbergt die Bibliothèque Publique d'Information, in der man über eine Million französische und ausländische Publikationen studieren kann, das Musée National d'Art Moderne (siehe Kapitel Museen) mit einer hervorragenden Sammlung von Kunstwerken des 20. Jahrhunderts, ein Kino, Theater- und Vortragssäle, eine Buchhandlung sowie ein Restaurant und ein Café.

Abgesehen von Sonderausstellungen und dem Musée National d'Art Moderne ist der Eintritt in das Kulturzentrum kostenlos.

Vor dem Gebäude treten regelmäßig Feuerschlucker, Artisten und Musiker auf. Auf dem angrenzenden Igor-Strawinsky-Platz findet man den bekannten farbenfrohen Brunnen von Jean Tinguely und Niki de Saint Phalle.

Internet: www.cnac-gp.fr.

Musikclubs

Batofar

11, quai Francois Mauriac, 75013 Paris. Tel.: 09 71 25 50 61. Geöffnet: Do bis Sa 22-6 Uhr, So 6-12 Uhr. Métro: Bibliothèque François Mitterrand oder Quai-de-la-Gare.

DJ's und Bands aus ganz Europa treffen sich auf diesem Partyboot, welches vor der Bibliothèque National de France angelegt hat. Techno und experimentelle Musik bis in den frühen Morgen. Kühle Drinks gibt es an der im hinteren Teil des Bootes gelegenen Bar.

Internet: www.batofar.org.

Duc Des Lombards

42, rue des Lombards, 75001 Paris. Tel.: 01 42 33 22 88. Geöffnet: täglich ab 22 Uhr. Métro: Châtelet.

Jazz-Spot, der von renommierten Jazzgrößen vor allem wegen seiner exzellenten Akustik und der Qualität des Flügels geschätzt wird. Jazz-Konzerte täglich.

Internet: www.ducdeslombards.com.

Le Bataclan

50, boulevard Voltaire, 75011 Paris. Tel.: 01 43 14 00 30. Geöffnet: täglich ab 20.30 Uhr. Métro: Oberkampf.

Hochwertige Konzerte aus den Bereichen Rock und World Music oder Comedy werden im Bataclan veranstaltet. Auch Theater ist geboten: Meist zeitgenössische französische Komödien, gerne mit einem Schuss Satire. Neben dem Saal ist ein hübsches Café, in dem gut Klönen ist.

Internet: www.le-bataclan.com.

Le Queen

102, avenue des Champs-Elysées, 75008 Paris. Tel.: 01 53 89 08 90. Geöffnet: täglich ab 23 Uhr. Métro: George V.

Die "Königin" bringt eine unglaubliche Varietät an die Nacht - von der Schlager-Party bis zur Ladies-Night. Fest steht jedoch, dass die Diskothek stets der "Schwulentempel" von Paris bleiben wird, allerdings kommen auch viele "Heteros" hierher um zu Techno und Housemusik zu tanzen und zu feiern.

Internet: www.queen.fr.

Les Bains Douches

7, rue du Bourg-l'Abbé, 75003 Paris. Tel.: 01 53 01 40 60. Métro: Etienne-Marcel.

Glamour-Diskothek und Treffpunkt der Schönen und Reichen in einer alten Badeanstalt. Regelmäßig gibt es Specialevents wie Modeschauen und Apéros. Auf schicke Kleidung wird Wert gelegt - also T-Shirts und Turnschuhe lieber im Kleiderschrank lassen.

Tipp: Wer der strengen Türkontrolle entgehen möchte, reserviert vor dem Besuch des Clubs einen Tisch im hauseigenen Restaurant und geht nach dem Essen einfach rüber.

Internet: www.lesbainsdouches.net.

New Morning

7/9, rue des Petites-Ecuries, 75010 Paris. Tel.: 01 45 23 51 41. Geöffnet: Mo bis Sa ab 20 Uhr, Konzerte ab 21 Uhr. Métro: Chateau d'Eau.

Das verrauchte Lokal macht seinem Namen alle Ehre, weil hier auch bis in die Morgenstunden die Post abgeht. Das Programm kann sich sehen lassen. Die größten Berühmtheiten des Jazz, Soul, Salsa oder der World Music gaben sich hier in den letzten Jahren die Klinke in die Hand. Für Jazz-Fans sehr zu empfehlen.

Internet: www.newmorning.com.

Rex Club

5, Boulevard Poissonniere, 75002 Paris. Tel.: 01 42 36 10 96. Geöffnet: Mi bis Sa 23.30-7 Uhr. Métro: Bonne-Nouvelle.

Seit Jahren ist der House/Techno-Club, welcher in einem Kino untergebracht ist, Kult. Hier legen die besten DJ's der Welt auf. Cooles und trendbeflissenes Publikum.

Internet: www.rexclub.com.

O.P.A.

9, rue Biscornet, 75012 Paris. Tel.: 01 46 28 12 90. Métro: Bastille.

Auf zwei Etagen eines ehemaligen E-Werkes geht die Post ab, wenn der DJ ab Mitternacht dem jungen Publikum einheizt. Zuvor gibt es oft Konzerte im Stil Rock, Pop und Electro-Pop. Was das karge Interieur nicht ahnen lässt: die denkmalgeschützte Fassade des Gebäudes schuf Turmbauer Gustave Eiffel.

Internet: www.opa-paris.com.

Point Ephémère

200, quai de Valmy, 75010 Paris. Tel.: 01 40 34 02 48. Geöffnet: Mo bis Sa 12-2 Uhr, So 13-21 Uhr. Métro: Jaurès oder Louis Blanc.

Die alten Docks am Kanal St. Martin wurden zum Szene-Treffpunkt in Sachen Tanz, Musik und Kunst. Neben guten Konzerten und DJ-Nächten mit Electrosounds gibt es Vernissagen, improvisierte Kunst und bezahlbare Drinks.

Internet: www.pointephemere.org.

Sportanlagen

Palais Omnisports de Paris Bercy

8, boulevard de Bercy, 75012 Paris. Infos und Tickets Tel.: 08 92 39 01 00 (0,34 Euro/Min.). Métro: Bercy.

Sporttempel für Sportereignisse von Hockey bis Judo. Außerdem finden regelmäßig große Rock- und Popkonzerte statt.

Internet: www.bercy.fr.

Stade de France

Rue Francis de Pressensé, 93210 Saint Denis. Tel.: 0892 70 09 00. Métro: Saint Denis-Porte de Paris.

Das zur Fußball-WM 1998 errichtete Stadion liegt rund vier Kilometer nördlich von Paris und ist der modernste und größte Veranstaltungsort der Stadt. Zwischen 70.000 und 100.000 Personen können hier aufgenommen werden.

Dank einer Führung kann man einen Blick hinter die Kulissen werfen, in die Umkleideräume der Spieler, auf die VIP-Tribüne usw. Geführte Touren werden in der Hauptsaison täglich (außer an Tagen mit Veranstaltungen) angeboten.

Internet: www.stadefrance.com.

Stade Roland-Garros

2, avenue Gordon-Bennett, 75016 Paris. Tel.: 01 47 43 48 00; Tickets Tel.: 08 26 65 00 00 (0,15 Euro/Min.). Métro: Porte d'Auteuil.

Das Tennis-Zentrum wurde 1928 eingeweiht und ist Austragungsort der großen französischen Turniere, wie z. B. der "French Open".

Internet: www.fft.fr.

Theater

La Comedie-Francaise

Place Colette, 75001 Paris. Tel.: 08 25 10 16 80 (0,15 Euro/Min.), aus dem Ausland, Tel.: 0033 1 44 58 15 15. Métro: Palais Royal-Musée du Louvre.

Aus der Schauspieltruppe Molières entstandenes Theater. Gespielt werden französische Klassiker wie Corneille, Molière und Racine. Zum Repertoire gehören auch Klassiker der Moderne von Claudel oder Anouilh. Weitere Spielorte: Théâtre du Vieux-Colombier (21, rue du Vieux-Colombier) und Studio-Théâtre (Galerie du Carrousel du Louvre, 99, rue de Rivoli).

Internet: www.comedie-francaise.fr.

Theatre Champs-Elysees

15, avenue Montaigne, 75008 Paris. Tel.: 01 49 52 50 50. Métro: Alma-Marceau.

Auf Initiative von Gabriel Astruc wurde das Théâtre des Champs-Elysées im Jahre 1913 von den Brüdern Perret erbaut. Seit seiner Eröffnung gehört es zu den weltweit anerkannten Konzert- und Opernhäusern, in dem sich die musikalische Spitzenklasse immer wieder versammelt: Komponisten und Dirigenten wie Benjamin Britten, Pierre Boulez, Claude Debussy, Kurt Masur, Seiji Ozawa, Sir Simon Rattle, Arturo Toscanini und Bruno Walter dirigierten weltberühmte Sänger wie Maria Callas, Cecilia Bartoli, Luciano Pavarotti, Elisabeth Schwarzkopf oder Jessy Norman. Aber auch Tanzaufführungen konnte und kann man im Theâtre des Champs-Elysées besuchen.

Internet: www.theatrechampselysees.fr.

Theatre de la Ville

2, place du Châtelet, 75004 Paris. Tel.: 01 42 74 22 77. Métro: Châtelet.

Das Theater ist die wichtigste Pariser Bühne für modernen Tanz. Auch Schauspiel und Musikaufführungen finden statt. Attraktion: Besucher können sich die Loge von Sarah Bernhardt, der großen Schauspielerin und ehemaligen Besitzerin des Hauses, zeigen lassen.

Internet: www.theatredelaville-paris.com.

Theatre des Bouffes du Nord

37 bis, boulevard de la Chapelle, 75010 Paris. Tel.: 01 46 07 34 50. Métro: La Chapelle.

Avantgardistisches Experimentiertheater des britischen Regisseurs Peter Brook. Man sitzt unter einer wunderbaren Kuppel, die einen leicht morbiden Charme versprüht.

Internet: www.bouffesdunord.com.

Theatre des Bouffes Parisiens

4, rue du Monsigny, 75002 Paris. Infos Tel.: 01 42 96 92 40, Tickets, Tel.: 01 42 96 92 42. Métro: Quatre Septembre.

Das Belle-Epoque-Theater war Wirkungsstätte Jacques Offenbachs. Auf dem Spielplan stehen hauptsächlich zeitgenössische Komödien.

Internet: www.bouffesparisiens.com.

Theatre du Chatelet

2, rue Edouard Colonne, 75001 Paris. Tel.: 01 40 28 28 40. Métro: Châtelet.

Die städtische Oper residiert im Théâtre Châtelet. Das Theater besitzt eines der schönsten Auditorien in Paris. Hier werden auch hervorragende klassische Konzerte veranstaltet.

Internet: www.chatelet-theatre.com.

Theatre du Palais Royal

38, rue de Montpensier, 75001 Paris. Tel.: 01 42 97 40 00. Métro: Palais Royal.

Populäres Boulevardtheater, das immer ein äußerst amüsantes Programm bietet. Hier wurde "Ein Käfig voller Narren" uraufgeführt. Das hauseigene Restaurant verfügt über eine Terrasse, auf der man im Sommer mitten zwischen den Gärten des Palais Royal speisen kann.

Internet: www.theatrepalaisroyal.com.

Theatre Mogador

25, rue de Mogador, 75009 Paris. Tel.: 01 53 32 32 32; Tickets Tel.: 820 88 87 86. Métro: Trinité oder Chaussée d'Antin.

Mit seinen 1.800 Plätzen ist das Mogador beeindruckend. Auf den Brettern dieses prächtigen und luxuriösen Theaters, das im Jahr 1919 eröffnet wurde, werden ausschließlich Stücke und Musicals die einen Erfolg garantieren aufgeführt.

Internet: www.mogador.net.

Theatre National de Chaillot

1, place du Trocadéro, 75116 Paris. Tel.: 01 53 65 30 00; E-Mail: contact@theatredelaville.com. Métro: Trocadéro.

Das imposante Art-Deco-Theater mit zwei Sälen hat klassische und moderne Stücke sowie Ballett auf dem Spielplan. Hier traten Jeanne Moreau und Gérard Philipe auf.

Internet: www.theatre-chaillot.fr.

Le Lido de Paris

116 bis, Avenue Champs-Elysées, 75008 Paris. Tel.: 01 40 76 56 10; E-Mail: reservation@lido.fr. Métro: George V.

Grandioses Spektakel mit aufwändigen Kostümen, Schlittschuhbahn und Lasereffekten in einem der berühmtesten Cabarets der Welt. Shows ab 80 Euro.

Internet: www.lido.fr.

Moulin-Rouge

82, boulevard de Clichy, 75018 Paris. Reservierungen, Tel.: 01 53 09 82 82; E-Mail: reservation@moulinrouge.fr. Métro: Blanche.

Das Moulin-Rouge ist der berühmteste Nachtclub der Welt. Jeden Abend werden ganze Busladungen Touristen zur "Wiege des French Cancan" gekarrt. Die Revue-Shows bestreiten leichtbekleidete, mit Strass und Federn geschmückte Mädchen. Verschiedene Menüarten begleiten die Vorstellungen. Das Vergnügen ist allerdings nicht ganz billig, etwa 170 Euro muss gerechnet werden.

Internet: www.moulinrouge.fr.

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