Französisch in Montréal lernen

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Französisch in Montréal lernen: City Infos

Die zweitgrößte Stadt Kanadas ist zugleich auch die zweitgrößte französischsprachige Stadt der Welt. Zweitklassig ist Montréal dennoch keineswegs, denn wer die einzigartige Natur Kanadas erleben und dabei nicht auf die Vorzüge der Großstadt verzichten möchte, für den gibt es keinen geeigneteren Ort!

Aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage auf einer Insel zwischen dem Fluss Ottawa und dem Sankt-Lorenz-Strom wird Montréal gelegentlich auch als “Gibraltar des Nordens” bezeichnet.

Länderinfos

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City Info

Kurz das Wichtigste

Montreal, die nach Paris zweitgrößte französischsprachige Stadt der Welt und zweitgrößte Stadt Kanadas, liegt in der Provinz Quebec im Südwesten Kanadas auf einer Insel am Zusammenlauf der Flüsse Saint Lawrence und Ottawa. Die Stadt zeigt sich mit ihrem bunten Völkergemisch multikulturell. Das Zusammenspiel aus "Savoir Vivre", "American Way of Life" und den Einflüssen der späten Einwanderer wie Chinesen, Italiener, orientalischen Juden und Indern macht den besonderen Reiz der Stadt aus. Im Jahre 1642 als Zentrum des Pelzhandels auf einer der zwei großen Inseln im St. Lorenz-Strom gegründet, gehört sie zu den ältesten Städten auf dem amerikanischen Kontinent. Ihr architektonisches Erbe umfasst eine vierhundertjährige Geschichte - vom französischen Regime bis in die heutige Zeit. Die von Wasser umgebene Stadt weist heute mehr als 650 Parks und Grünflächen auf.

Montreal ist eine Welt- und Wirtschaftsmetropole. Neben dem größten Binnenhafen der Welt am Sankt-Lorenz-Seeweg ist die Stadt Sitz führender kanadischer Kreditinstitute und Handelsunternehmen. Ins internationale Rampenlicht kam Montreal erstmals 1967 durch die Weltausstellung, die Anlass für eine radikale Erneuerung bot. Die Stadt genehmigte sich ein modernes U-Bahn-System. Mit dem anfallenden Erdreich wurde eine künstliche Insel im Fluss und damit Platz für das Expo-Areal geschaffen. Darüber hinaus sorgten 1976 die Olympischen Sommerspiele für einen Boom in der Stadt.

Obwohl Montreal Großstadtcharakter aufweist, ist es bis heute übersichtlich und besucherfreundlich geblieben. Die Stadt verbindet dabei den Charme der "Alten Welt" mit dem pulsierenden Leben einer nordamerikanischen Metropole. Viele Sehenswürdigkeiten sind gut zu Fuß zu erreichen. Montreal ist lebhaft, wirkt aber nicht gehetzt. Eine gesunde Mischung aus anglo-amerikanischer Geschäftigkeit und gelassener, frankophiler Lebensart sorgt dafür, dass man sich als Tourist wohl fühlt. Unvergleichliche Ausblicke bieten der Mount Royal und der Olympiaturm.

Dem Besucher zeigt sich Montreal besonders als Einkaufs- und Gourmetstadt mit einer erstklassigen Restaurantszene. Riesige Geschäftspassagen, Warenhäuser und Boutiquen wechseln sich ab mit Cafés und Restaurants. Dazwischen gibt es Museen, Theater und Kinosäle für die kulturellen Unternehmungen. Auch im Winter braucht man Dank der "Ville Souterraine" beim Einkaufen und Bummeln nicht zu frieren. Fast die gesamte Downtown wurde unterkellert. Auf 30 Kilometer Länge lässt die unterirdische Stadt mit rund 2.000 Geschäften und 200 Restaurants die Kälte von draußen vergessen.

Aber auch als Geschäftsreisedestination ist Montreal zu empfehlen. Das Convention Center und eine gute Hotellerie mit zahlreichen Tagungskapazitäten haben die Stadt nach New York und Washington D. C. zum drittgrößten Konferenzziel Nordamerikas werden lassen.

Kultur wird in Montreal groß geschrieben. Kunst, Musik und Theater sind zahlreich vertreten und die Stadt ist auch eine Filmproduktionsstätte von Weltformat. In Montreal wird viel gefeiert. Der Veranstaltungskalender ist voll mit Festivals, Feten und Events und das ganze Jahr über stehen viele Outdooraktivitäten auf dem Programm.

Montreal hat circa 1,6 Millionen Einwohner (Metropolregion 3,6 Millionen). 68 Prozent der Einwohner geben als Muttersprache Französisch an. Ein Fünftel der Bewohner spricht English. Daneben gibt es eine große Zuwanderungsgemeinde, die keine der beiden Sprachen als Muttersprache spricht.

Anreise und Verkehr

Einreise

Für deutsche Touristen besteht keine Visumpflicht. Die Einreise nach Kanada ist in der Regel für maximal sechs Monate visumsfrei. Deutsche Touristen und Geschäftsreisende benötigen zur Einreise einen mindestens noch über den geplanten Aufenthalt hinaus gültigen Reisepass, Rück- bzw. Weiterreiseticket sowie ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen, daher ist eine Auslandskrankenversicherung dringend anzuraten.

Fremdenverkehrsämter

Canada Tourism Commission

Schwarzbachstraße 32, 40822 Mettmann bei Düsseldorf. Tel.: (02104) 952 41 12, E-Mail: canada@travelmarketing.de.

Internet: www.de.canada.travel.

Destination Quebec

c/o Merks GmbH Marketing Consulting Communication, Plögereistraße 14, 32602 Vlotho. Tel.: (05733) 96 22 40, Fax: (05733) 96 22 45, E-Mail: info@meks-marketing.de.

Internet: www.bonjourquebec.com/de.

Infotouriste Centre

1255 Peel Street (Ecke Rue Sainte-Catherine), H3B 4V4 Montreal. Tel.: (514) 873 20 15, gebührenfrei Tel.: 1 877 266 56 87 (innerhalb Kanadas). Geöffnet: April bis Mitte Juni und September/Oktober täglich 9-18, Mitte Juni bis Ende August 9-19 Uhr, November bis Ende März 9-17 Uhr. Metro: Peel.

Informationen zu Montreal und der Provinz Québec, Hotel- und Mietwagenreservierungen, Ticket-Service und Stadtführungen. Im Touristenbüro befindet sich auch eine Wechselstube sowie ein Internet-Café.

Hinweise für behinderte Personen

Teilweise barrierefrei für Körperbehinderte.

Internet: www.bonjourquebec.com.

Tourist Information Centre of Old Montreal

174 Notre-Dame Street East, H2Y 1C2 Montreal. Tel.: (514) 873 20 15, gebührenfrei Tel.: 1 877 266 56 87 (innerhalb Kanadas), E-Mail: info@bonjourquebec.com. Geöffnet: April bis Mitte Juni und September/Oktober 9-18, Mitte Juni bis Ende August 9-19 Uhr, 1. September bis 31. Oktober 9-18 Uhr, November bis Ende März 9-17 Uhr. Metro: Champ-de-Mars.

Infos zu Montreal sowie Bus- und Stadtpläne, Telefonkarten und Verkauf von Museumspässen.

Internet: www.tourism-montreal.org.

Anreise

Von mehr als 110 Städten auf der ganzen Welt werden Direkt- oder Umsteigeverbindungen nach Montreal angeboten. Von Frankfurt/Main und München zum Beispiel, gibt es direkte Flugverbindungen zum Montréal-Pierre Elliott Trudeau International Airport.

Die kanadische Metropole ist auch mit dem Schiff zu erreichen. Neben Québec City ist Montreal die größte kanadische Hafenstadt am St.-Lorenz-Strom. Mehrere internationale Reedereien sowie Passagierschiffe aus Europa legen im Hafen von Montreal an.

Flughafen

Montreal Pierre Elliot Trudeau International Airport (YUL)

975 Roméo-Vachon Boulevard North, Dorval, Québec H4Y 1H1. Tel.: (514) 394 73 77, gebührenfrei Tel.: 1 800 465 12 13.

Der Flughafen liegt etwa 25 Kilometer westlich von Montreal im Vorort Dorval und ist die Drehscheibe für alle internationalen Flugverbindungen sowie tägliche Flüge aus und in die USA.

Die Express-Buslinie 747 verkehrt täglich 24 Stunden lang zwischen dem Flughafen und Downtown. Das Ziel ist die Lionel-Groulx Metro Station. Der Preis beträgt 8 kan$. Infos: Tel.: (514) 786 46 36.

Ein kostenloser Bus-Shuttle verbindet den Flughafen mit dem zwei Kilometer entfernten VIA-Bahnhof von Dorval. Von hier bestehen Zugverbindungen u.a. nach Montreal (Fahrzeit 18 Minuten). Infos: Tel.: (514) 989 26 26, toll free 1 888 842 72 45, Internet: www.viarail.ca.

Zudem fährt der Linienbus Nr. 204 (Richtung Montréal Centre Ville) der Société de transport de Montréal (STM) täglich zwischen 6 Uhr und 23.30 Uhr ins Stadtzentrum (Pointe-Claire). Die Haltestelle befindet sich vor der Ankunftshalle. Die Tickets zu 3 kan$ (Geld muss passend sein) gibt es beim Busfahrer. Internet: www.stm.info.

Taxis verlangen eine Mindestgebühr von 16,25 kan$. Eine Taxifahrt in die Stadt kostet circa 38 kan$ (Festpreis). Infos: Tel.: (514) 394 73 77.

Hinweise für behinderte Reisende

Behindertenparkplätze stehen zur Verfügung. Rollstühle werden auf Anfrage bereitgestellt. Behinderte Reisende sollten ihre Fluglinie im Voraus über spezielle Bedürfnisse informieren. Taxis stehen für Behinderte zur Verfügung.

Internet: www.admtl.com.

Bahnhöfe

Central Station (Gare Centrale)

895 Gauchetiére Street West, Montreal H3B 4G1. An- und Abfahrtszeiten, Tel.: 188 88 42 72 45; Reservierung und Info, Tel.: (514) 989 26 26. Ticketschalter: täglich 6-21 Uhr, Amtrak-Tickets: täglich 7-17 Uhr. Metro: Bonaventura, McGill.

Der Hauptbahnhof unter dem Queen Elizabeth Hotel ist Endstation für alle Züge aus den USA und den übrigen kanadischen Provinzen. Die Bahngesellschaft VIA Rail verbindet Montreal mit allen größeren Städten in Kanada, darunter Québec City, Halifax, Ottawa, Toronto, Calgary und Vancouver. Die US-Eisenbahngesellschaft Amtrak schließt Montreal an die Ostküste (New York) an.

Internet: www.viarail.ca.

Windsor Station

1160 de la Gauchetière Street West, Montreal H3B2S2. Metro: Bonaventure.

Wenige Straßenzüge von der Central Station entfernt liegt die Windsor Station, ein sehenswerter Bahnhof aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Architekt Bruce Price entwarf das schlossartige Gebäude im romanischen Baustil. Der Bahnhof war einst Mittelpunkt des kanadischen Eisenbahnsystems; ist heute aber nicht mehr an das Schienennetz angeschlossen. Das Gebäude wurde saniert und beherbergt nun Büros, Restaurants und wird für Events genutzt. Die Innere Halle ist für die Öffentlichkeit zugänglich und verbindet die U-Bahn-Station mit der S-Bahn-Station.

Internet: www.amt.qc.ca.

Öffentlicher Nahverkehr

Montreal besitzt ein gut ausgebautes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln das von der STM (Société des transports de Montréal) betrieben wird. Neben dem Metro-System (4 Linien, 68 Stationen) gibt es circa 170 Tages- und 20 Nachtrouten per Bus und fünf Pendlerzüge, sodass man in der Stadt gut ohne Auto auskommt.

Die Metro ist ein sicherer, sauberer und schneller Weg, die Stadt zu erkunden. Die Linie 1 (grün) führt von Angrignon nach Honoré Beaugrand, die Linie 2 (orange) von Cote Vertu nach Montmorency, die Linie 4 (gelb) von Berri UQAM nach Longueuil Université de Sherbrooke und die Linie 5 (blau) von Snowdon nach Saint Michel. Die ehemals geplante Linie 3 wurde aufgegeben. Haltestellen sind oberirdisch mit einem blauen Schild mit einem weißen, nach unten gerichteten Pfeil, gekennzeichnet. Die Metro verkehrt in hoher Taktfrequenz von 5.30 Uhr bis teilweise 1.30 Uhr. Eine Übersichtskarte des U-Bahnnetzes ist an jedem Schalter erhältlich.

Busse der STM bedienen die ganze Stadt und bieten Touristen den deutlichen Vorteil oberirdisch zu fahren. Allerdings verkehren sie nicht so häufig und sind nicht so schnell wie die Metro. Sie sind zwischen etwa 6 Uhr und 1 Uhr in Betrieb, danach übernehmen Nachtbusse den Transport.

Die Tickets für Metro und Bus sind identisch. Ein Einzelticket kostet 3 kan$ egal wie weit man fährt. Daneben sind Streifen für sechs Fahrten für 14,25 kan$, Wochenkarten für 22 kan$ und Monatskarten für 72,75 kan$ erhältlich. Beim Umsteigen von Bahn auf Bus oder umgekehrt muss ein Transfer Ticket (correspondance) gelöst werden. Diese werden an den Fahrscheinautomaten in jeder Metro-Station sowie von den Busfahrern verkauft. In den Bussen muss das Fahrgeld abgezählt sein.

Hinweise für behinderte Personen

Einige Nahverkehrsunternehmen bieten für Menschen mit Behinderungen gesonderte Nahverkehrsangebote.

Internet: www.stm.info.

Günstige Tickets

Für die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die "Tourist Card" von Vorteil. Für 8 kan$ kann man einen Tag oder für 16 kan$ drei Tage lang unbegrenzt mit der Metro oder dem Bus fahren. Die "Tourist Card" ist im Infotouriste Centre Montreal oder an allen Metro-Stationen erhältlich.

Internet: www.stm.info.

Für einen ausgedehnten Aufenthalt empfiehlt sich der "Montreal Museums Pass" für 65 kan$. Er ist an drei aufeinanderfolgenden Tagen gültig und berechtigt zum freien Eintritt in rund 30 Museen und Attraktionen in Montreal sowie zur unbegrenzten Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel der Société des transports de Montréal (STM). Für 60 kan$ ist dieser Museumspass auch ohne Zugang zum Transportsystem erhältlich. Zu beziehen beim Infotouriste Centre Montreal, in allen teilnehmenden Museen sowie in einigen Hotels.

Internet: www.museesmontreal.org/site/museumspass.htm.

Hotels

Unterkunft

An Unterkünften herrscht in Montreal kein Mangel. Viele große internationale Hotelketten sind in der Stadt vertreten. Allein die 100 größten Hotels stellen 23.000 Hotelzimmer zur Verfügung. Für Geschäfts- und Kongressreisen steht ein großes Angebot an Hotels mit entsprechenden Tagungsräumen bereit. Für Individualtouristen und Besucher mit kleiner Geldbörse gibt es aber auch günstige Bed and Breakfast Unterkünfte ab etwa 40 kan$ pro Person.

Hotelpreise im Doppelzimmer ca.:

Standardhotels: 70 - 150 kan$.

Gehobene Hotels: 150 - 300 kan$.

Luxushotels: 300 kan$.

Hotelreservierungen

Bed and Breakfast Downtown Network

3458 Laval Avenue at Sherbrooke Street, Montreal. Tel.: (514) 289 97 49; innerhalb Nordamerikas, Tel.: (1) 800 267 51 80, Fax: (514) 287 73 86, E-Mail: info@bbmontreal.ca.

Vermittlung von privaten Unterkünften, hauptsächlich in Downtown, Old Montreal und im Latin Quartier. Das Angebot reicht von einfachen bis zu luxuriösen Zimmern.

Internet: www.bbmontreal.qc.ca.

Youth Hostel Montreal

1030 Macaky Street, Montreal. Tel.: (514) 843 33 17, gebührenfrei Tel.: 1 866 843 33 17, Fax: (514) 934 32 51. Metro: Lucien L´ Allier.

Internet: www.hostellingmontreal.com.

Praktische Tipps

Sicherheit

Montreal hat eine geringe Verbrechensrate. Dennoch ist es eine große Stadt und man sollte zu jeder Tages- und Nachtzeit umsichtig sein und einige Viertel meiden. Hierzu zählen die östlich des Boulevard Pie-IX verlaufende Pascal Street sowie die Ontario Street East, die man nur bei Tag besuchen sollte. Gleiches gilt für das Viertel Côtes-des-Neiges und dort vor allem für die Barclay Avenue. Des Weiteren ist es ratsam, nachts nicht allein im Mont Royal oder in anderen großen Parks spazieren zu gehen. In der Metro und in Bussen sollte auf Taschendiebe geachtet werden. Vor allem am Nachmittag sind diese am Werk.

Am Montreal International Airport sind organisierte Diebesbanden unterwegs. Deshalb sollte man stets sein Gepäck im Auge behalten und Vorsicht walten lassen. Ein beliebter Trick ist es, ein potenzielles Opfer abzulenken und so unbemerkt zu bestehlen.

Opfern eines Verbrechens wird geraten, sofort die Polizei zu kontaktieren. Bei Crime Stoppers kann man telefonisch und anonym Verbrechen melden. Das International Centre for the Prevention of Crime (ICPC) ist unter Tel.: (514) 228 67 31, E-Mail: cipc@crime-prevention-intl.org erreichbar. Info Crime Quebec hat die kostenlose Rufnummer 1800 222 84 77. Internet: www.crime-prevention.intl.org und www.canadiancrimestoppers.org.

Geld

Währungseinheit ist der Kanadische Dollar (kan$). Ein Kanadischer Dollar = 100 Cents. Der kanadische Dollar wird im Volksmund "Loonie" genannt, weil auf der Münze ein "Loon" (Seevogel) abgebildet ist.

Für die Ein- und Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung bestehen keine Beschränkungen. Eine Deklaration ist ab einem Betrag im Gegenwert von 10.000 US$ erforderlich. Möglichst Reiseschecks in kanadischen Dollars (nicht Euro) mitnehmen. Geldwechsel ist in Banken und Wechselstuben (Bureaux de Change) möglich. Wer in Wechselstuben Geld umtauschen will, muss sich ausweisen können. Geschäfte, Hotels und Restaurants tauschen auch Geld, jedoch gewöhnlich zu einem schlechteren Kurs als Geldinstitute. Geldautomaten findet man überall (Banken, Einkaufszentren, Supermärkte, Tankstellen etc.). An den meisten kann man mit Kreditkarte oder Euroscheckkarte und PIN-Nummer Geld abheben. Internationale Kreditkarten werden überall akzeptiert. Beim Mieten von Fahrzeugen oder dem Buchen eines Hotelzimmers benötigt man im Normalfall immer eine Kreditkarte.

Kaufkraft

Die Kaufkraft für einen Euro beträgt für den deutschen Urlauber in Kanada 0,95 Euro (Stand: Mai 2011).

Banköffnungszeiten

Montag bis Freitag 10-15/16 Uhr. Manche Banken haben auch am Samstagmorgen geöffnet.

Kommunikation

Die internationale Vorwahl für Kanada ist die 001. Die Vorwahl von Montreal Island ist die 514 bzw. 438, für die Umgebung 450 (zukünftig auch 579). Innerhalb Nordamerikas muss vor der dreistelligen Vorwahl eine 1 vorgewählt werden. Um nach Europa zu telefonieren, wählt man 011 und die Vorwahl des Landes, nach Deutschland 49, dann die Ortsvorwahl ohne Null und die Teilnehmernummer.

Das Telefonwesen in Kanada ist privatisiert. Ortsgespräche von Privatanschlüssen sind gratis und bereits in der Grundgebühr enthalten. Der Nachteil besteht darin, dass die Grundgebühr auch bezahlt werden muss, wenn gar keine Ortsgespräche geführt werden. Von öffentlichen Telefonzellen aus kosten sie 50 Cent. Für Ferngespräche braucht man eine "Tüte mit Quarters" (25-Cent-Münzen). Praktisch für Ferngespräche sind Fernsprecher, die Kreditkarten oder Telefonkarten akzeptieren. Telefonkarten sind bei Zeitungskiosken, Postämtern, Hotels, Tankstellen oder Supermärkten erhältlich. Telefonieren vom Hotelzimmer aus ist bequemer, aber ungefähr dreimal so teuer als von öffentlichen Fernsprechzellen.

Gebührenfreie Rufnummern (toll free numbers) 1-800, 1-888, 1-877 und 1-866 sind von fast allen Telefonen kostenlos. 1-900 Nummern sind gebührenpflichtig. Telefonauskunft "Operator": 0 (der Operator hilft bei R-Gesprächen oder bei Anrufen mit der Kreditkarte).

Mobilfunk

Deutsche Mobiltelefone funktionieren in Kanada nur, wenn sie mit Mehrband-Technologie (Triband) ausgerüstet sind. Die Gesprächsgebühren sind allerdings oft sehr viel höher, als in Deutschland. Derzeit gibt es Roaming-Verträge mit Anbietern in Kanada von T-Mobile, E-Plus, O2 und Vodafone. Wenn man länger in Kanada ist, lohnt sich der Kauf einer lokalen Prepaid-Karte.

Internet

Internetcafés sind weit verbreitet. Darüber hinaus bieten auch Copy-Shops immer häufiger Internetzugänge an. In manchen Cafés oder Restaurants gibt es Hot Spots. Hier kann man sich kabellos einwählen, falls man ein Wireless LAN (WLAN) fähiges Notebook besitzt.

Post

Postämter haben in der Regel montags bis freitags von 8.30-17.30 Uhr und samstags bis 14 Uhr geöffnet. Briefmarken bekommt man in jedem Kiosk, Schreibwarenladen und oft auch in Supermärkten. Postkarten und Briefe brauchen per Luftpost mit Canada Post nach Deutschland etwa vier bis sechs Tage.

Hauptpost in Montreal: 1250 University Street (south of Ste-Catherine). Tel.: (514) 395 49 09. Geöffnet: Montag bis Freitag 7-19 Uhr, Samstag 10-17 Uhr, Sonntag 11-17 Uhr.

Notdienste

Notruf allgemein (Polizei, Ambulanz, Feuerwehr), Tel.: 911.

Montreal General Hospital (MUHC) McGill University Health Centre

1650 Cedar Avenue, Montreal. Tel.: (514) 934 19 34. Internet: www.muhc.ca.

Pharmaprix - Apotheke

- 901 Ste-Catherine Street East, Montreal. Tel.:(514) 842 49 15. Geöffnet: täglich 8-24 Uhr.

- 5122 Chemin de la Côte-des-Neiges, Montreal. Tel.: (514) 738 84 64. Geöffnet: täglich 24 Stunden.

Internet: www.pharmaprix.ca.

CAA - Canadian Automobile Association, Pannenhilfe Montreal, Tel.: 1 800 222 43 57. Internet: www.caa.ca.

ADAC-Notruf-Station USA/Kanada, Pannenhilfe, Tel.: 188 82 22 13 73.

Sperr-Notruf

Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.

Hinweise für Behinderte

Kéroul

4545 Pierre-De-Coubertin Avenue, C.P. 1000, Succursale M, Montreal. Tel.: (514) 252 31 04, E-Mail: infos@keroul.qc.ca.

Touristischer Service für Rollstuhlfahrer: Informationen zu behindertengerechten Attraktionen, Hotels und Restaurants in Montreal.

Internet: www.keroul.qc.ca.

Access Guide Canada

Verzeichnis barrierefrei zugänglicher Gebäude und Einrichtungen in Kanada. Infos: Tel.: (416) 923 18 85, E-Mail: agc@abilities.ca

Internet: www.abilities.ca/agc/.

Fundbüros

STM-Customer Services Centre (Metro und Bus)

Berri-UQAM Metro-Station, Mezzanine Level (bei den Drehkreuzen), Montreal. Tel.: (514) 78 64 63 68 42. Geöffnet: Mo bis Fr 8-18 Uhr.

Lokale Zeit

Kanada erstreckt sich über sechs Zeitzonen. Montréal/Québec befindet sich in der Eastern Standard Time (EST): Mitteleuropäische Zeit (MEZ) minus sechs Stunden. Beginn der kanadischen Sommerzeit am ersten Sonntag im April, Ende am letzten Sonntag im Oktober.

Feiertage

New Year's Day - Neujahr: 1. Januar 2012.

Good Friday - Karfreitag: 6. April 2012.

Easter Monday - Ostermontag: 9. April 2012.

Victoria Day - Viktoria Tag: Letzten Montag vor dem 25. Mai.

National Day - Saint-Jean-Baptiste: 24. Juni 2012.

Canada Day - Nationalfeiertag: 1. Juli 2012.

Labour Day - Tag der Arbeit: Erster Montag im September.

Thanksgiving Day - Erntedank: Zweiter Montag im Oktober.

Remembrance Day - Heldengedenktag: 11. November 2011.

Christmas - Weihnachten: 25. Dezember 2011.

Boxing Day - Zweiter Weihnachtsfeiertag: 26. Dezember 2011.

Strom

110/120 Volt Wechselstrom, 60 Hertz, Flachstecker. Ohne umschaltbares Netzteil und Adapter funktioniert nichts.

Maße und Gewichte

Kanada hat seit 1980 seine Maße und Gewichte vom britischen Imperial System auf das metrische System umgestellt.

Kleidung (Nordamerikanische Größen in Klammern):

Kleidergrößen: 34 (6), 36 (8), 38 (10), 40 (12), 42 (14), 44 (16)

Herrenoberbekleidung: 46 (36), 48 (38), 50 (40), 52 (42), 54 (44), 56 (46), 58 (48)

Herrenhemden: 36 (14), 37 (14,5), 38 (15), 39/40 (15,5), 41 (16), 42 (16,5), 43 (17).

Herrenschuhe: 41 (8), 42 (8,5), 43 (9,5), 44 (10,5), 45 (11,5), 46 (12).

Damenschuhe: 38 (6), 39 (7), 40 (8), 41 (8,5).

Ansonsten werden auch die Größen S, M, L, XL, XXL verwendet.

Trinkgeld

Bedienungsgeld ist nicht im Preis inbegriffen. Daher ist Trinkgeld in Kanada eine feste Einrichtung und hilft den in der Regel schlecht bezahlten Bedienungskräften über die Runden. Mit 15 Prozent liegt man richtig. Taxifahrer erhalten rund zehn bis 15 Prozent.

Gesellschaftliche Verhaltensformen

Gutes Benehmen und Pünktlichkeit haben trotz der lockeren Umgangsformen in Kanada einen hohen Stellenwert. Gedränge oder Ungeduld gibt es nicht - man stellt sich in einer Reihe an und wartet auf die Frage "Who´s next?" (Wer ist der Nächste?).

Im Restaurant wird der Tisch durch die Bedienung zugewiesen. Niemals sollte man sich an einen halbbesetzten Tisch setzen. Wenn Essen übrig bleibt, ist es auch in besseren Restaurants völlig normal, den Rest einpacken zu lassen.

Trinken in der Öffentlichkeit, selbst in parkenden Autos, ist streng verboten. Alkohol gibt es nur in staatlichen Läden den so genannten "Government Stores" zu kaufen. Auch wird Alkohol nur in lizenzierten Restaurants angeboten.

In den Restaurants gibt es separate Zonen für Raucher und Nichtraucher. In vielen Restaurants darf gar nicht geraucht werden. In öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln ist das Rauchen grundsätzlich untersagt, dazu zählen auch Flughäfen.

An Stränden ist FKK nur in ausgewiesenen Zonen (Schild mit der Aufschrift "clothing optional") erlaubt. Wer sich nicht dran hält, kann schnell Ärger mit der Polizei bekommen.

Bei Einladungen sind kleine Geschenke für den Gastgeber durchaus üblich. Mit Blumen, die auch verpackt übergeben werden können, liegt man immer richtig. Mit einem Mitbringsel aus Europa kann man jedoch richtig punkten.

Bei einer Unterhaltung sollte man Kanadier nicht mit US-Amerikanern gleichsetzen und kritische Themen wie die Situation der Ureinwohner oder die Abholzpolitik vermeiden.

Kleidung

Im Allgemeinen kommt man mit legerer Freizeitbekleidung gut aus. In besseren Restaurants ist eine Krawatte jedoch unumgänglich. Im Winter auf alle Fälle warme Wollsachen und einen warmen Mantel/eine warme Jacke mitnehmen. Temperaturen bis minus 20 °C sind keine Seltenheit. Gute und bequeme Schuhe für die Stadtspaziergänge nicht vergessen, denn die kopfsteingepflasterten Straßen der Altstadt haben es in sich.

Beste Reisezeit

Montreal ist im Frühjahr und im Herbst am schönsten, da die Sommer oft schwül-heiß und die Winter sehr kalt sind. Ein Einkaufsbesuch ist Dank der "Ville Souterraine" auch im Winter, bei viel Schnee und kräftigen Minusgraden, sehr angenehm.

Sightseeing

Die Stadt kennenlernen

Das Stadtzentrum und die Altstadt von Montreal lassen sich gut zu Fuß erkunden. Mit einem Stadtplan in der Hand kann man sich kaum verlaufen, da die Straßen schachbrettartig angelegt sind. Die Hausnummern der Straßen nach Nordosten beginnen bei Null am Hafen und enden in den Siebentausendern am Nordostufer der Insel. Die Ost-West-Nummerierung beginnt beim Boulevard Saint-Laurent. Man kann also systematisch einen Stadtrundgang planen, oder sich einfach treiben lassen.

Ein idealer Ausgangspunkt für die Erkundung der Stadt ist die bezaubernde Altstadt (Vieux-Montreal), in der sich alter europäischer Charme und Hightech verbinden. Downtown Montreal ist mit seinen Einkaufsstraßen und der Ville Souterraine das Einkaufsviertel der Stadt. Hier findet jeder ein passendes Souvenir. Lohnenswert ist auch das Quartier Latin mit seinen vielen Bars, Straßencafés und Restaurants. Das weitläufige Gebiet vom Mont-Royal bis Hochelaga-Maisonneuve ist die "grüne Lunge" Montreals. Östlich des Quartier erstreckt sich der innovative Parc Olympique mit dem Stade Olympique, Jardin Botanique, Biodôme und Insectarium.

Stadtbesichtigungen

Bateau-Mouche au Vieux-Port de Montreal

55 Saint-Paul Street West, Montreal. Tel.: (514) 849 99 52, gebührenfrei Tel.: 1800 361 99 52. Metro: Champ-de-Mars/Place d'Armes.

Sightseeingtour mit einem Flussboot mit Glasdach auf dem St.-Lorenz-Strom. Die Boote verkehren von Mitte Mai bis Mitte Oktober. Abfahrt ist am Jacques-Cartier Pier, Old Port um 11.30 Uhr, 12.30 Uhr, 14.30 Uhr und 16 Uhr. Die Touren dauern 90 Minuten. Die Dinner-Kreuzfahrt startet um 19, sie dauern 3 Stunden und 30 Minuten. Tickets gibt es am Pier.

Internet: www.bateau-mouche.com.

Gray Line of Montreal

5550 Monk Boulevard, Montreal. Tel.: Tel.: (514) 398 97 69, E-Mail: sales@graylinemontreal.com.

Gray Line bietet eine dreistündige kommentierte Stadtrundfahrt an Bord von Oldtimerbussen zu den Sehenswürdigkeiten in Montreal. Außerdem werden Tagestouren nach Québec City und zu den Montmorency Falls veranstaltet. Alle Busse fahren am Montréal Infotouriste Centre (1255 Peel Street) ab. Abhängig von der Jahreszeit gibt es täglich zwei bis vier Abfahrtstermine.

Internet: www.grayline.com.

Guidatour

477 Saint-Francois-Xavier Street, Suite 400, Montreal. Tel.: (514) 844 40 21, gebührenfrei Tel.: 1800 363 40 21, E-Mail: info@guidatour.qc.ca.

Old Montreal Tour zu Fuß. Der 90-minütige Rundgang führt vom Place d'Armes zum Place Jacques-Cartier.

Termine: Mai bis Juni Samstag und Sonntag, Juli bis Mitte Oktober täglich: auf Englisch 11 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 15 Uhr, auf Französisch 11 bis 12.30 Uhr. Treffpunkt ist vor der Notre-Dame Basilica. Tickets können 15 Minuten vor Abmarsch am Treffpunkt erworben werden.

Internet: www.guidatour.qc.ca.

Lucky Lucs Caleches

Wer die Altstadt ganz besonders erkunden will, kann mit einer der alten Pferdekutschen, so genannten Calèches, fahren und Montreal aus einer ganz anderen Perspektive erleben. Standplätze: Square Dorchester, Place Jacques-Cartier und Place d'Armes. Die Kutschen sind das ganze Jahr über unterwegs, eine Stunde kostet etwa 80 kan$.

L autre Montréal

3680 Jeanne-Mance, Suite 331, Montreal. Tel.: (514) 521 78 02, E-Mail: info@autremontreal.com.

Diese Non-Profit-Organisation bietet von Mai bis Oktober thematische Stadtrundgänge und -fahrten durch Montreal an, unter anderem zu den vielfältigen ethischen Gemeinschaften, aber auch unter künstlerischen Gesichtspunkten.

Internet: www.autremontreal.com.

Montreal Amphi-bus Tours

2 De La Commune Street, Montreal. Tel.: (514) 849 51 81, E-Mail: info@amphitours.ca.

Sowohl über Land als auch auf dem Wasser des St. Lawrence Rivers fährt der witzige Amphibienbus von Mai bis Oktober durch Montreal. So kann man die Wahrzeichen der Stadt und das Hafenviertel aus allen Perspektiven kennen lernen. Ein Fremdenführer an Bord erklärt Näheres über die jeweiligen Sehenswürdigkeiten. Der Bus startet an der Kreuzung De La Commune Street /St.-Laurent Boulevard. Reservierung notwendig.

Internet: www.montreal-amphibus-tour.com.

Museen

Canadian Centre for Architecture

1920 Baile Street, Montreal. Reservierung Tel.: (514) 939 70 26, E-Mail: info@cca.qc.ca, Führungen Tel.: (514) 939 70 02. Metro: Guy-Concordia. Geöffnet: Mi bis So 11-18 Uhr, Do 11-21 Uhr. Do nach 17.30 Uhr freier Eintritt.

Die Ausstellungen im Kanadischen Zentrum für Architektur sind der Architektur gestern und heute gewidmet. Die einzigartige Sammlung an Kunst und Dokumenten wurde aus der ganzen Welt zusammengetragen. Schon allein das preisgekrönte Design des CCA-Gebäudes ist sehenswert. Es wurde in das historisch eingestufte Shaughnessy House von 1874 integriert. Zum Museum gehört auch ein 4.000 Quadratmeter großer fantastischer Skulpturengarten, in dem Kunst, Architektur und Landschaft überraschende Verbindungen eingehen.

Internet: http://cca.qc.ca.

Chateau Ramezay Museum

280 Notre-Dame Street East, Montreal. Tel.: (514) 861 37 08, E-Mail: info@chateauramezay.gc.ca. Metro: Champ-de-Mars. Geöffnet: 1. Juni bis Thanksgiving Day täglich 10-18 Uhr; sonst Di bis So 10-16.30 Uhr.

Mitten in der Altstadt liegt das historische Museum Chateau Ramezay, eines der schönsten Bauwerke des französischen Vermächtnisses in der Stadt. Das Museum wurde 1895 gegründet und zeigt eine Sammlung von Exponaten der Geschichte Montreals und der Provinz Québec, darunter eine üppige Sammlung an Antiquitäten, Gemälden und Gewändern. Auf der Rückseite des Hauses liegt ein wunderschöner Garten im Stil der französischen Kolonialzeit.

Internet: www.chateauramezay.qc.ca.

Ecomusee du Fier Monde

2050 Amherst Street, Montreal. Tel.: (514) 528 84 44, E-Mail: ecomusee@globetrotter.net. Metro: Sherbrooke/Berri-UQAM. Geöffnet: Mi 11-20 Uhr, Do/Fr 9.30-16 Uhr, Sa/So 10.30-17 Uhr.

Dieses ungewöhnliche Museum erforscht die Geschichte der Industriellen Revolution im 19. Jahrhundert im Centre-Sud, einem der ältesten Viertel der Stadt. Die Dauerausstellung "Triumphs and Tragedies of a Working-Class Neighbourhood" stellt sowohl die kleinsten Details aus dem Alltagsleben der Arbeiter, wie auch die gewaltige soziale Entwicklung dieser Zeit dar. Das Gebäude im Art-Déco-Stil stammt aus dem Jahr 1927 und war ehemals ein öffentliches Badehaus. Die meisten Wohnungen hatten damals noch kein eigenes Bad oder keine eigene Dusche.

Internet: www.ecomusee.qc.ca.

La Biosphere

160 Chemin Tour-de-Île, Île Sainte-Hélène, Montreal. Tel.: (514) 283 50 00, E-Mail: info.biosphere@ec.gc.ca. Metro: Jean Drapeau. Geöffnet: 1. Juni bis 31. Oktober täglich 10-18 Uhr, sonst Di bis So 10-17 Uhr.

Der ehemalige "Amerikanische Pavillon" der Expo 1967 ist seit 1995 ein hypermodernes Museum mit den Schwerpunkten Wasser und Ökologie. In vier großen Hallen, mitten im Sankt-Lorenz-Strom, setzt sich das Museum mit Hilfe von Multimediapräsentationen, interaktiven Technologien und thematischen Ausstellungen mit allerlei Umweltfragen auseinander. Den Besuchern stehen ein Informationszentrum sowie erfahrene Führer zur Seite.

Internet: http://biosphere.ec.gc.ca.

Maison Saint-Gabriel

2146 Place Dublin, Pointe-Saint-Charles, Montreal. Tel.: (514) 935 81 36, E-Mail: msgrcip@globetrotter.gc.ca. Metro: Charlevoix, dann Bus 57 East. Geöffnet: Januar bis Juni und September bis Dezember geführte Touren Di bis So 13-17 Uhr, Sommer geführte Touren Di bis So 11-18 Uhr, saisonale Verschiebungen möglich.

Das älteste Farmhaus in Montreal ist eines der besten Beispiele für die Architektur des "neuen Frankreich". 1660 für die Congregation de Notre-Dame gebaut, war es als Unterkunft für junge, heiratswillige Frauen aus Frankreich gedacht, die in der "Neuen Welt" einen Ehemann finden und das Bevölkerungswachstum der Kolonie sichern sollten. Von dem einst großen Anwesen ist heute nur noch ein kleiner Teil erhalten. 1966 wurde das Farmhaus mit Scheune restauriert und in ein Museum umgewandelt. Bei einer geführten Tour durch die original möblierten Räume erfährt man faszinierende Details und Anekdoten aus der Geschichte des Hauses. Im Sommer zeigen Künstler in historischen Kostümen im Garten Vorführungen traditioneller Handwerkskunst.

Internet: www.maisonsaint-gabriel.qc.ca.

McCord Museum of Canadian History

690 Sherbrooke Street West, Montreal. Tel.: (514) 398 71 00, E-Mail: webmaster@mccord.mcgill.ca. Metro: McGill. Geöffnet: Di bis Fr 10-18 Uhr, Sa/So 10-17 Uhr. Am ersten Samstag im Monat und mittwochs von 17-21 Uhr freier Eintritt.

In der Nähe der McGill University liegt das McCord Museum of Canadian History - ein öffentliches Forschungs- und Lehrmuseum, das der Erhaltung, dem Studium, der Verbreitung und dem Verständnis der kanadischen Geschichte gewidmet ist. Es beherbergt die bedeutendste kulturhistorische Sammlung der First Nations in Québec mit über einer Million Dokumenten und Artefakten, die jedoch nicht alle auf einmal gezeigt werden können. Hervorzuheben sind die weltweit umfassendste Sammlung an Kleidung und Accessoires aus Kanada aus den letzten drei Jahrhunderten, eine umfangreiche Sammlung zur Kunst und Geschichte der Aborigines sowie das renommierte Notman Fotoarchiv. Workshops, Vorträge, Führungen und Aktivitäten für die ganze Familie runden das Angebot ab. In der Boutique des Museums gibt es kanadische Handwerkskunst, Schmuckstücke, Poster, Ausstellungskataloge und Grußkarten.

Internet: www.mccord-museum.qc.ca.

Montreal History Center

335 Place d'Youville, Montreal. Tel.: (514) 872 32 07, E-Mail: chm@ville.montreal.gc.ca. Metro: Square Victoria. Geöffnet: 31. Mai bis 20. Dezember Di bis So 10-17 Uhr.

Das Centre d'Histoire de Montréal in einer alten Feuerwehrstation ist eines der Geschichtsmuseen der Stadt. Es bietet mit zahlreichen Artefakten einen Einblick in die historische, architektonische, soziale und kulturelle Geschichte Montreals. Vom ersten Kontakt mit der amerikanisch-indianischen Bevölkerung 1535 bis zum kulturellen Aufschwung in den 1960er und 1970er in Montreal - die fünf Bereiche des Museums laden zu einem echten historischen, städtischen Abenteuer ein.

Hinweis für behinderte Besucher

Das Museum ist für einen Besuch mit Rollstuhl geeignet. Einrichtungen für Behinderte stehen zur Verfügung.

Internet: www.ville.montreal.qc.ca/chm/.

Montreal Museum of Contemporary Arts

185 Sainte-Cathérine Street West, Montreal. Tel.: (514) 847 62 26, E-Mail: info@macm.org. Metro: Place-des-Arts (Ausgang: Jeanne-Mance). Geöffnet: Di bis So 11-18 Uhr, Mi 11-21 Uhr. City Bus 15, 55, 80, 129, 535.

Kanadas einzigstes Museum für zeitgenössische Kunst präsentiert in acht Räumen Kunst nach 1940 von kanadischen, aber auch von internationalen Künstlern. Darunter finden sich Arbeiten von Jean Dubuffet, Max Ernst, Jean Amp sowie von Ansel Adams und Robert Mapplethorpe. Ein Highlight des Museums ist die größte Sammlung von Werken des kanadischen Malers Paul-Émile Borduas. Die Bilder wurden 1973 vom National Museums of Canada gestiftet und sind in einer eigenen Halle installiert. Videodisplays und Multimedia-Events runden das Angebot ab.

Internet: www.macm.org.

Montreal Museum of Fine Arts

1379-1380 Sherbrooke Street West, Montreal. Tel.: (514) 285 20 00, toll free 1 800 899 68 73. Metro: Guy-Concordia oder Bus 24. Geöffnet: Di 11-17 Uhr, Mi, Do, Fr 11-21 Uhr, Sa/So 10-17 Uhr.

Das zu den wichtigsten Museen in Kanada gehörende Museum of Fine Arts residiert zu beiden Seiten der Prachtstraße Sherbrooke Street West. Seit 140 Jahren wird hier ausgestellt - die Sammlung umfasst mittlerweile über 30.000 Objekte: Gemälde europäischer Meister wie Rembrandt, Picasso, Dali, Monet und Matisse, zeitgenössische Kunst von Rauschenberg, Calder und anderen, dekorative Kunst von der Renaissance bis heute, inklusive Industriedesign, altägyptische und altgriechische Objekte sowie Keramik, Skulpturen und Textilien aus der Tang-Dynastie. Wechselnde Ausstellungen. Der Eintritt zur permanenten Ausstellung ist frei.

Internet: www.mbam.qc.ca.

Sir George-Etienne Cartier House

458 Notre-Dame Street East, Montreal. Tel.: (514) 283 22 82. Metro: Champ-de-Mars. Geöffnet: April bis Mitte Juni und September bis Dezember Mi bis So 10-12 Uhr und 13-17 Uhr; Mitte Juni bis 4. September täglich 10-17.30 Uhr.

Sir George-Étienne Cartier, Rechtsanwalt, Geschäftsmann und einer der Väter des kanadischen Staatenbundes, lebte mit seiner Familie von 1848 bis 1855 im "East House" und von 1862 bis 1871 im "West House". Nach seinem Tod wurden die beiden Häuser zu einem Museum umgewandelt. Heute wird im "East House" eine permanente Ausstellung über Cartiers Erfolge und Leistungen gezeigt; das "West House" wurde liebevoll restauriert und gibt einen guten Einblick in das Leben der oberen Mittelschicht im 19. Jahrhundert. Tonbandaufzeichnungen in den meisten Räumen enthüllen intime Geheimnisse der Cartier-Familie.

Internet: www.pc.gc.ca/lhn-nhs/qc/etiennecartier/index.aspx

Stewart Museum at the Fort Ile Sainte-Helene

20 Chemin Tour-de-Île, Île Sainte-Hélène, Montreal. Tel.: (514) 861 67 01, E-Mail: info@stewart-museum.org. Metro: Île Sainte-Hélène. Geöffnet: zur Zeit wegen Renovierung geschlossen, geplante Wiedereröffnung Winter 2011.

In diesem Museum im Fort der Île Ste-Hélène findet man faszinierende Sammlungen und Militärausstellungen, die sich auf die Kolonialgeschichte Montreals ab 1955 beziehen. Als das Museum eröffnet wurde gab es nur wenige Kunstgegenstände in einem kleinen Lagerraum; heute besetzt es das ganze Waffenlager des Forts. Es gibt eine lebendige Nachahmung einer französischen Truppendivision aus dem 18. Jahrhundert sowie besondere Ausstellungen, in denen zum Beispiel Küchenutensilien, wissenschaftliche Instrumente, Waffen, alte Karten, alte Bücher und Inschriften, Seefahrerinstrumente und Archivmaterial aus dem 16. bis 18. Jahrhundert gezeigt wird. Zudem werden zahlreiche Aktivitäten sowie Führungen das ganze Jahr hindurch angeboten.

Internet: www.stewart-museum.org.

Kirchen

Cathedrale Marie-Reine-du-Monde

1085 La Cathédrale Street, Montreal. Tel.: (514) 866 16 61. Metro: Bonaventure. Geöffnet: Mo bis Fr 8-18 Uhr, Sa 7.30-18 Uhr, So 8.30-18 Uhr.

Mit der 1870 begonnenen und 1894 eingeweihten Basilika brachte sich die katholische Kirche in dieser traditionell protestantischen Gegend unübersehbar in Erinnerung. Als Vorbild diente der Petersdom in Rom, dem sie exakt im Maßstab 1:3 nachempfunden wurde. Am eindrucksvollsten ist ihre 76 Meter hohe Kuppel. Die 13 mächtigen Statuen an der Dachkante stellen die Schutzheiligen der Gemeinden von Montréal dar. Im Inneren sticht eine vergoldete, neobarocke Kopie von Berninis Baldachin über dem Hochaltar ins Auge. In der Mortuary-Kapelle befindet sich die letzte Ruhestätte der Bischöfe und Erzbischöfe von Montreal.

Internet: www.cathedralecatholiquedemontreal.org.

Christ Church Cathedral

1444 Union Avenue, Montreal. Tel.: (514) 843 65 77. Metro: McGill. Geöffnet: So bis Fr 10-17.30 Uhr, Sa 11-17.30 Uhr.

Ein schönes Beispiel der neo-gotischen Architektur stellt die Christ Church Kathedrale aus dem 19. Jahrhundert dar. Sie liegt nun über einem unterirdischen Einkaufszentrum. Mit ihren zierlichen Ornamenten und dem riesigen Glaspalast "Tour KPMG" im Rücken wirkt sie wie ein Relikt aus der guten alten Zeit. Der Platz zwischen der Kathedrale und dem Büroturm, ist Raoul Wallenberg gewidmet, der im Zweiten Weltkrieg Tausende von Juden vor den Konzentrationslagern gerettet hat.

Internet: www.montrealcathedral.ca.

Notre-Dame Basilica

110 Notre-Dame Street West, Montreal. Tel.: (514) 842 29 25, E-Mail: info@basiliquenddm.org. Metro: Place d'Armes. Geöffnet: Mo bis Fr 8-16.30 Uhr, Sa 8-16 Uhr, So 12.30-16 Uhr.

Die Basilika Notre-Dame in der Altstadt von Montreal wurde in den Jahren 1824 bis 1843 erbaut und galt bei Fertigstellung als größte Kirche in Nordamerika. Noch heute prägen die beiden 69 Meter hohen Türme der Basilika das Stadtbild Montreals. Von außen wirkt die Kirche eher unscheinbar, betritt man jedoch das Innere des Gotteshauses, ist man erstaunt über die mächtigen Dimensionen. Über dem Mittelschiff spannt sich ein schwerelos wirkender blauer Himmel mit 24 Karat Goldsternen. Auch die zahlreichen Emporen und Holzbänke sowie die bunt bemalten Kirchenfenster sind sehenswert. Die in der Basilika befindliche Orgel gilt als eine der größten weltweit. Wegen der hervorragenden Akustik gibt das Montrealer Symphonie Orchester gerne Konzerte in der Basilika. Besonderes Highlight ist die 35-minütige Lichtshow, die hier von Dienstag bis Samstag stattfindet.

Tipp

Der Eintrittspreis beinhaltet eine 20-minütige Führung (Englisch und Französisch) während der Öffnungszeiten der Basilika.

Internet: www.basiliquenddm.org.

Notre-Dame-De-Bon-Secours Chapel / Marguerite-Bourgeoys Museum

400 Saint-Paul Street East, Montreal. Tel.: (514) 282 86 70, E-Mail: info@marquerite-bourgeoys.com. Metro: Champ-de-Mars. Geöffnet: Mai bis Oktober Di bis So 10-17.30 Uhr, November bis Mitte Januar und März bis April Di bis So 11-15.30 Uhr.

Diese kleine Kappelle ist ein wichtiger religiöser Schatz in Montreal. Marguerite Bourgeoys, die die erste katholische Gemeinschaft, die Congrégation de Notre Dame, auf amerikanischen Boden gründete, veranlasste den Bau 1655. Eine Statue der Heiligen Jungfrau machte die Kapelle im 19. Jahrhundert zum Wallfahrtsort für Seefahrer. Diese dankten der Jungfrau für eine sichere Überfahrt, indem sie Votivgaben in Form von handgeschnitzten Schiffchen unter die Decke hängten. Noch heute errinnen die Schiffchen an diese Zeit.

Von Kirchturm (100 Stufen) hat man eine hervorragende Sicht auf den St.-Lorenz-Strom und die Altstadt. In der restaurierten Krypta befindet sich das Marguerite-Bourgeoys-Museum, das dem Leben und dem Werk von Marguerite Bourgeoys gewidmet ist und die frühe Geschichte der Kapelle dokumentiert.

Internet: www.marguerite-bourgeoys.com.

Saint Josephs Oratory of Mont Royal

3800 Queen Mary Road, Montreal. Tel.: (514) 733 82 11. Metro: Côte-des-Neiges. Geöffnet: Kirche und Votivkapelle: täglich 6-21.30 Uhr; Basilika: täglich 7-17.30 Uhr, z. T. länger; Kapelle von Bruder André: täglich 7.30-16.30 Uhr.

Das Saint Joseph's Oratory steht an exponierter Stelle südwestlich des Mont Royal und bildet den höchsten Punkte der Stadt. Die eindrucksvolle Basilika mit einer 97 Meter hohen Kuppel zählt zu den großen spirituellen Zentren der Welt und zieht jährlich mehr als zwei Millionen Besucher an. Viele kommen hierher um von ihren Krankheiten erlöst zu werden. Die Wallfahrer bewältigen den Weg mit 283 Stufen zur Basilika auf Knien. Das Heiligtum umfasst die Basilika, eine Krypta, eine Votivkapelle, einen Kreuzweg sowie die Kapelle und das Grab von Bruder André (1845-1937), dem der Bau des Gotteshauses zu verdanken ist. Die Kirche ist auch ein berühmter Ort für liturgische Konzerte, die das ganze Jahr über stattfinden.

Internet: www.saint-joseph.org.

Saint Patricks Basilica

460 Renè-Lèvesque Boulevard West, Montreal. Tel.: (514) 866 73 79, E-Mail: info@stpatricksmtl.ca. Metro: Square Victoria. Geöffnet: täglich 9-18 Uhr.

Ein Kleinod in Montreal stellt die Saint Patrick's Basilica dar, auch bekannt unter dem Namen "Irische Kirche", die für die zahllosen Einwanderer aus Irland zwischen 1843 und 1847 erbaut wurde. Von außen wirkt das Gotteshaus fast abweisend, doch beim Betreten des Gebäudes kann man nicht anders, als von der Ausstattung überwältigt zu sein. Der Autor Brian Moore bezeichnete den Raum einmal als "eine braun-goldene gotische Welt sich erhebender Schönheit". Praktisch jeden Zentimeter des Innenraumes ist geschmückt und lange, schmale Glasfenster bringen gedämpftes bernsteinfarbenes Licht in das Kirchenschiff.

Saint Patrick's wurde von der Regierung von Quebec als historisches Monument ausgewiesen und 1996 zur National Historic Site of Canada ernannt.

Internet: www.stpatricksmtl.ca.

Sehenswerte Gebäude

City Hall (Hotel de Ville)

275 Notre-Dame Street East, Montreal. Tel.: (514) 872 03 11 (Mo bis Fr 8.30-20.30 Uhr, Sa/So 8.30-17), E-Mail: presidenceaduconseil@ville.montreal.qc. Metro: Champ-de-Mars. Geöffnet: Mo bis Fr 8-17 Uhr.

Architekt Henri-Maurice Perreaults großartiges Bauwerk im französischen Empirestil von 1878 ist eines der bekanntesten der Stadt. Im März 1922 brannte es fast völlig ab, wurde jedoch nach Originalplänen wieder aufgebaut. 1967 rief der französische Staatspräsident Charles de Gaulle bei einem Besuch in Kanada sein berühmt-berüchtigtes "Vive le Québec libre" (lang lebe das freie Québec) vom Balkon dieses Gebäudes. Im Inneren finden Besucher eine Fülle von Marmor und Bronze. Die Ehrenhalle ist besonders auffällig und beherbergt Porträts der Montrealer Bürgermeister. Besonders abends bietet das Rathaus einen prächtigen Anblick, wenn es illuminiert wird.

Geführte, kostenlose Touren in Französisch und Englisch: Ende August bis Ende Juni Montag bis Freitag 9-16 Uhr (Reservierung nötig unter Tel.: (514) 872 00 77).

Internet: http://ville.montreal.qc.ca/.

Pierre du Calvet House

401 Bonsecours Street, Montreal. Tel.: (514) 282 17 25. Metro: Champ-de-Mars.

Das Pierre du Calvet House, 1770 erbaut und 1966 restauriert, ist ein beeindruckender Anblick. Mit dem abfallenden Dach, den massiven Steinwänden, Flügelfenstern und Kaminen ist es typisch für diese Periode. Sein berühmter Besitzer, Pierre du Calvet, war ein hugenottischer Kaufmann, Befürworter der amerikanischen Revolution und hielt in den Jahren 1775 bis 1776 Treffen mit Benjamin Franklin in diesem Gebäude ab. Heute ist das Calvet House ein erstklassiges Inn.

Internet: www.pierreducalvet.ca.

Saint-Sulpice Seminary

130 Notre-Dame Street West, Montreal. Metro: Place d'Armes. Tel.: (514) 849 65 61, E-Mail: seminare.stsulpice@sulp.org.

Neben der Basilika Notre-Dame steht das älteste Gebäude der Stadt, das Vieux Séminaire de Saint-Sulpice. Es wurde 1663 vom katholischen Sulpizianer-Orden erbaut und wird auch heute noch von diesem genutzt. Deshalb ist es der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Das schlichte Äußere des Hauses weist Elemente des französischen Klassizismus des 17. Jahrhundert auf. Die angebrachte Uhr von 1701 ist die älteste ihrer Art in Nordamerika.

Internet: www.sulc.org/sulpc_residences_sssm_en.ph.

Habitat

2600, Pierre Dupuy Avenue (Nähe Pont de la Concorde), Montreal. Tel.: (514) 866 59 71. Bus: 168 Cité-du-Havre (Dir. Sud) bis Moulins Ouest/Pierre-Dupuy, dann 20 Minuten Fußweg.

Die Hauptattraktion der Cité du Havre ist der seltsame Wohnhauskomplex "Habitat 67", eine Schöpfung des Architekten Moshe Safdie. Die waghalsig anmutende, hochgetürmte Wohnsiedlung gleicht einer Würfel-Pyramide und wurde 1967 im Rahmen der Expo in Montreal erbaut. Moshe Safdie lehnte sich thematisch an Antoine de Saint Exupérys Memoiren "Wind, Sand und Sterne" an und wollte mit seinem utopischen Siedlungsbau ein Beispiel für günstiges Wohnen in der Stadt schaffen. Die Anlage ist aus 354 genormten Betonboxen konstruiert und beherbergt 158 Wohneinheiten von unterschiedlichster Größe. Außer kompletten Kücheneinrichtungen enthalten die Wohnungen Einbauschränke und werden auf Wunsch per Klimaanlage das ganze Jahr belüftet. Zudem wurden die Betonquader nach einem komplexen Plan so höhen- und tiefengestaffelt, dass es gelang, jede der 158 Wohnboxen mit einem eigenen Dachgarten auszustatten.

Internet: www.habitat67.com.

La Gauchetière

1000 de la Gauchetière Street West, Montreal. Tel.: (514) 395 05 55. Metro: Bonaventure. Geöffnet: Eisbahn Mo 11.30-18 Uhr, Di bis Fr 11.30-21 Uhr, Sa/So 10.30-21 Uhr.

Das 51 Stockwerke hohe Bürogebäude "Le 1000 de la Gauchetière" ist das höchste Bauwerk in der Provinz Quebec und eines der herausragendsten Wahrzeichen Montreals. Höher als 205 Meter durfte der moderne Glaspalast nicht gebaut werden, da kein Gebäude in der Stadt den Mont Royal überragen soll. Der untere Teil des Komplexes ist als Sockel konzipiert und beherbergt Geschäfte und Restaurants. Eine Kuppel aus Glas bildet das Dachtragwerk über einer fünf Millionen Dollar teuren Eislaufhalle. Anfänger und Fortgeschrittene können hier das ganze Jahr über zu beschwingter Musik Eislaufen.

Internet: www.le1000.com.

Plätze und Stadtviertel

Chinatown

Saint-Laurent Boulevard/La Gauchetiére Street, Montreal. Metro: Place d'Armes.

Montreals Chinatown entwickelte sich ab 1860 als chinesische Einwanderer (vor allem aus Hongkong) auf der Suche nach Arbeit und Wohlstand in die Stadt kamen. Sie ließen sich hauptsächlich rund um die La Gauchetiére Street und den Lower Saint-Laurent Boulevard nieder. Heute ist Chinatown eine lebhafte Gemeinde die sich von einer reinen Wohnsiedlung zur Geschäftsgegend gewandelt hat. Für Liebhaber von exotischen Speisen ist ein Besuch hier ein "Muss". Am besten man erkundet Chinatown zu Fuß. Bei einem Spaziergang über die autofreie La Gauchetiére Street erlebt man aus erster Hand das geschäftige Treiben der asiatischen Kultur. Die Atmosphäre ist quirlig mit authentischen und frischen Produkten, Märkten und unterhaltsamen Straßenhändlern. Man kann alles kaufen von Naturmedizin, über verlockende Süßigkeiten bis hin zu chinesischen Kimonos und Teekannen.

Gay Village

Zwischen Berri Street, Papineau Street, Sherbrooke Street und Notre-Dame Street, Montreal. Metro: Beaudry.

Das sogenannte "Village" ist eines der größten Schwulen-Viertel in der Welt. Unzählige Restaurants, freche Boutiquen, exzentrische Bars, Diskotheken und Cafés geben der Gegend ihr charakteristisches Flair. Sogar die lokale U-Bahn-Haltestelle ist in Regenbogenfarben gestaltet. Um ein Gefühl für das Viertel zu bekommen, sollte man entlang den Straßen zwischen Sherbrooke Street und René-Lévesque Boulevard schlendern. Im Sommer ist am meisten los, wenn sich Hunderttausende aus aller Welt zur gigantischen Schwulenparade "Divers/Cité" einfinden. Eine Besonderheit im "Dorf" ist die Saint-Pierre-Apôtre Church (1201 de la Visitation Street), dort speziell die "Chapel of Hope", die einzige Kapelle weltweit, die AIDS-Opfern gewidmet ist.

Little Italy

Zwischen Jean Talon Street, Drolet Street, Marconi Street und Saint-Zotique Street, Montreal. Metro: Jean-Talon.

Little Italy entstand am Ende des 19. Jahrhunderts als viele italienische Auswanderer in Montreal ankamen und erlebte einen weiteren großen Zustrom nach dem Zweiten Weltkrieg. Heute ist das Stadtviertel wegen seiner heiteren, lebhaften Atmosphäre und den kleinen Trattorias, Boutiquen und Espresso-Bars sehr beliebt. Sehenswert ist die Kirche der Madonna della Difesa, deren beeindruckende Fresken ein Werk des Florentiner Künstlers Guido Nincheri (1885-1973) sind. Ein besonders bekanntes Fresko zeigt Benito Mussolini zu Pferd in einer Gruppe von Gläubigen. Die eigentliche Attraktion des Viertels ist jedoch der Jean-Talon Market (7075 Casprain Avenue), den es in dieser Form seit 1934 gibt. Er ist der größte Markt in Montreal und bietet eine riesige Vielfalt an frischen Früchten und Gemüse.

McGill College Avenue

Metro: McGill.

Die McGill College Avenue ist Montreals kleine Champs Èlysèes. Begrenzt von modernen Gebäuden kann man auf den großzügigen Fußgängerwegen bummeln, im Straßencafé sitzen und die vielen Skulpturen zu beiden Seiten bewundern. Besonders die Glasfiber-Skulptur "Die Erleuchteten" (La foule illuminée) des Engländers Raymond Mason vor der hoch aufragenden Glasfassade der Banque Nazionale de Paris zieht die Blicke auf sich. Geht man die McGill Avenue hügelaufwärts kommt man zum grünen Campus der McGill Universität, die 1813 vom schottischen Pelzhändler James McGill gegründet wurde und somit die älteste Universität Kanadas ist. Der Campus umfasst mehr als 80 Gebäude, auf 32 Hektar Land. Einen eindrucksvollen Blick auf die gesamte Prachtstraße bis zum Universitätsgelände und zum Mount Royal hat man vom modernen Place Ville Marie.

Old Port of Montreal

Commune Street West, Montreal. Metro: Champ-de-Mars, Place d'Armes oder Square-Victoria.

Montreals Alter Hafen, einst eine langweilige Werftgegend, wurde 1992 in eine 2,5 Kilometer lange Freizeitmeile mit vielen Unterhaltungsmöglichkeiten umgestaltet. Sieben Millionen Besucher kommen jährlich hierher um die Hauptsehenswürdigkeiten, u.a. das Montreal Science Centre zu besuchen, einem der vielen kulturellen Events beizuwohnen oder einfach nur, um entlang der Promenade des Sankt-Lorenz-Stroms zu bummeln. Von den Terrassen der Cafés und Restaurants lässt sich das lebhafte Treiben wunderbar beobachten. An den Piers legen Jet-Boats zu den Lachine Rapids und Boote zu Bootsausflügen ab. Vom historischen Clocktower hat man einen schönen Blick auf den Hafen. Der Informationsstand am Jacques Cartier Pier ist täglich von Mai bis Oktober geöffnet.

Internet: www.quaysoftheoldport.com.

Place de Armes

Metro: Place d'Armes.

Einer der wichtigsten Plätze in Montreal ist der Place d'Armes. Während der französischen Herrschaft war der Platz das Herz der Stadt. Er wurde für militärische Manöver genauso genutzt, wie für religiöse Prozessionen. In seiner Mitte erhebt sich das Denkmal für Paul Chomedey, Sieur de Maisonneuve (1612-1676), Gründer von Montreal. Es markiert die Stelle, an der die frühen Siedler in einer blutigen Schlacht die Krieger der Irokesen niederschlugen und Maisonneuve selbst, den Irokesen-Häuptling erschoss. Der Place d'Armes ist ein guter Ausgangspunkt für Besichtigungstouren.

Saint-Laurent Boulevard

Metro: St.-Laurent.

Der große Saint-Lawrence Boulevard, den die Montrealer liebevoll "The Main" nennen, ist die Nord-Süd-Achse der Stadt. Er bildete früher die Trennlinie zwischen dem englisch-sprachigen und dem französisch-sprachigen Teil Montreals. Im 18. und 19. Jahrhundert war die Straße aufgrund der ansässigen Fabriken und bezahlbaren Wohnungen die erste Anlaufstelle für Einwanderer aus der ganzen Welt. Zwischen 1900 und 1930 lebten im Bezirk überwiegend Juden, danach kamen Italiener, Griechen, Osteuropäer, Lateinamerikaner, Afrikaner und in jüngster Zeit Unternehmer, die mit Ideenreichtum leerstehende Lagerhallen in schicke Apartments, Boutiquen, Galerien und Cafés verwandelt haben. Die Straße ist voller Leben und bei einem Bummel vernimmt man ein Wirrwarr unterschiedlicher Sprachen und den exotischen Essensduft den die ethnischen Restaurants verströmen. Die vielen kleinen Läden bieten Spezialitäten und Waren aus aller Herren Länder. Nachts verwandelt sich der Saint-Lawrence Boulevard zu einem Hot-Spot des Montrealer Nachtlebens. Kinos, Theater, Burlesque-Club, Bars und kulturelle Organisationen haben sich hier angesiedelt.

Im Jahr 1996 ernannte die Regierung Kanadas den Saint-Lawrence Boulevard offiziell zur nationalen historischen Stätte, da er ein wichtiges Stück Stadtgeschichte darstellt und einen einzigartigen Charakter aufweist. Für einen Spaziergang sollte man sich Zeit nehmen.

Internet: http://boulevardsaintlaurent.com/.

Quartier Latin

Metro: Berri-UQAM.

Zwischen Montreal Downtown und the Village breitet sich das kleine Quartier Latin aus, dessen Name eine Anspielung auf die Université du Québec à Montréal ist. Am Anfang des 19. Jahrhunderts ließ sich in der Gegend die französische Bourgeoisie nieder, was dem mittlerweile etwas heruntergekommenen Bezirk noch immer einen Schuss französisches Flair und einen gewissen Glamour verleiht. Die Rue St. Denis ist das Rückgrad des Bezirks und besitzt definitiv europäischen Charakter. In den zahlreichen Restaurants, Cafés, trendigen Bars und Musikclubs trifft sich ein buntes Völkchen aus Studenten, Künstlern und Touristen. In der Rue St. Denis liegt auch das CinéRobotheque (National Film Board of Canada) und das Théâtre Saint-Denis.

Parks und Anlagen

Mont Royal Park

Chemin Remembrance, Montreal. Smith House Tel.: (514) 843 82 40. Metro: Mont Royal, dann Bus 11.

Rund um den 234 Meter hohen Berggipfel "Mont Royal" liegt der gleichnamige Park, eine der größten Grünflächen Montreals. Der bewaldete Park wurde von Frederick Law Olmsted angelegt, der sich bereits durch den Entwurf des New Yorker Central Parks und des Golden Gate Parks in San Francisco einen Namen gemacht hat. Der Mont Royal Park wurde 1876 eröffnet. Vom Belvédère du Chalet, einer großzügig angelegten Aussichtsterrasse, liegen den Besuchern die Wolkenkratzer von Downtown Montreal zu Füßen. Neben vielen Wegen, Wiesen, Alleen und über 60.000 Zedern, Fichten und Ahornbäumen gibt es auch einen künstlich angelegten See (Lac aux Castors). Eine ständige Ausstellung über die Geschichte des Mont Royal ist im historischen Smith House am Eingang des Parks zu sehen. Auf dem nahe gelegenen Cimetière Mont-Royal wurden ein Dutzend Montrealer Opfer der "Titanic" bestattet.

Internet: www.lemontroyal.qc.ca.

Montreal Botanical Garden Insectarium

4101 Sherbrooke Street East, Montreal. Tel.: (514) 872 14 00, Führungen Tel.: (514) 872 18 23. Metro: Pie-IX. Geöffnet: Di bis So 9-17 Uhr, im Sommer bei Veranstaltungen auch länger. Geführte Touren werden kostenlos angeboten.

Der 748.600 Quadratmeter große Botanische Garten von Montreal ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert und lässt nicht nur die Herzen ausgemachter Pflanzenfreunde höher schlagen. Er verfügt über 22.000 Pflanzenarten, 30 kleinere Freiluftgärten sowie über ein großes Arboretum. In insgesamt zehn Gewächshäusern werden der Öffentlichkeit verschiedene Themenbereiche präsentiert - von tropischen Pflanzen über Kakteen und Sukkulenten bis hin zu Bonsais. Von den Freiluftgärten sind sicherlich der Chinesische Garten im Stil der Ming-Dynastie und der Japanische Garten mit einem Teehaus am sehenswertesten.

Das faszinierende Insectarium ist ein anderer Teil des Botanischen Gartens mit einem Schmetterlingshaus sowie einer Sammlung von mehr als 25.000 Insekten. Beide befinden sich in der Nähe des Marsh and Bog Garden (Eingang: Maisonneuve Park Parkplatz). Das riesige Gelände lässt sich am besten mit dem Mini-Zug erkunden, der im Sommer regelmäßig seine Runden dreht.

Hinweise für behinderte Besucher

Der Park ist mit Rollstuhl zugänglich. Rollstühle können gegen ein Pfand von 50 kan$ ausgeliehen werden.

Internet: www.ville.montreal.qc.ca/jardin/jardin.htm.

Park Jean-Drapeau (Ile Sainte-Helene und Ile Notre Dame)

Informationszentrum, Tel.: (514) 872 61 20. Metro: Jean-Drapeau.

Mitten im St.-Lorenz-Strom liegt der Parc Jean-Drapeau, Freizeitparadies und Ausstellungsgelände der Stadt. Er besteht aus den beiden Inseln Île Sainte-Hélène und Île Notre Dame, die 1967 Schauplatz der internationalen Weltausstellung waren. Der einzigartige Mix aus Grünflächen, Blumengärten, Wander- und Radwanderwegen, Swimmingpools, einem künstlich angelegten Strand, Museen, einem Kasino und einem Freizeitpark macht die Anlage zu einem Mekka für Outdoor-Enthusiasten und Spaß-Liebhaber aller Altersklassen. Sehr beliebt ist im Sommer mit dem Fahrrad oder den Rollerskates auf dem "Circuit Gilles Villeneuve" Runden zu drehen, auf dem bis 2008 die Formel-1-Weltmeisterschaft ausgetragen wurde. Das Park-Informationszentrum befindet sich am Ausgang der Jean-Drapeau Metro-Station. Vom Old Port in Montreal fahren Fähren zum Parc Jean-Drapeau (Île Sainte-Hélène).

Internet: www.parcjeandrapeau.com.

Zoo

Biodome de Montreal

4777 Pierre-De Coubertin Avenue, Montreal. Tel.: (514) 868 30 00. Metro: Viau. Geöffnet: Ende Juni bis Anfang September täglich 9-18 Uhr, Januasr/Februar und September bis Dezember Di bis So 9-17 Uhr, März bis Mai 9-17 Uhr.

Der Biodôme ist eine Oase im Herzen von Montreal, die die vier wichtigsten Lebensräume Amerikas nachbildet. Unter einem Glasdach führt ein Erkundungspfad durch den tropischen Regenwald Südamerikas, in das Feuchtgebiet des St.-Lorenz-Stroms, in die heimischen Wälder der Laurentides und in die Arktis und Antarktis. Jedes Ökosystem präsentiert nicht nur eine vielfältige Flora, sondern auch lebende Tiere - im tropischen Regenwald z.B. Aras und Brillenkaimane, in der Antarktis Pinguine. Ein kostenloser Shuttleservice verbindet in der Hauptsaison den Biodôme mit dem Botanischen Garten und dem Insektarium.

Internet: www.Ville.montreal.qc.ca/biodome/.

La Ronde

22 Macdonald Street, Île Sainte-Hélène, Montreal. Tel.: (514) 397 20 00, E-Mail: infolaronde@sixflags.com. Metro: Jean Drapeau, dann Bus 167. Geöffnet: Juni, Juli, August, in der Vor- und Nachsaison nur an den Wochenenden, November bis April geschlossen.

Québecs größter Vergnügungspark, direkt neben dem Parc Jean-Drapeau, zieht jährlich 1,2 Millionen Besucher an. 40 Fahrgeschäfte, zahlreiche Shows und Special-Events unterhalten die ganze Familie. Hauptattraktionen sind "Le Vampire", eine über 80 km/h schnelle Achterbahn mit fünf Überschlägen sowie die Stahlachterbahn "Goliath" mit einer Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h. Im Park findet jährlich im Sommer das internationale Feuerwerksfestival statt.

Internet: www.laronde.com.

Montreal Science Center

King-Edward Pier, Old Port, Montreal. Tel.: (514) 496 47 24, E-Mail: information@oldportofmontreal.com. Metro: Place d'Armes. Geöffnet: Ticketschalter und Information: täglich ab 9.30 Uhr; Ausstellung: Mo bis Fr 9-16 Uhr, Sa/So 10-17 Uhr; IMAX-Theater: Shows täglich zwischen etwa 11-20 Uhr.

Montreals Wissenschafts- und Technologiezentrum bietet eine Vielzahl einzigartiger, unterhaltsamer und pädagogischer Aktivitäten. In drei interaktiven Ausstellungshallen können die Besucher die wissenschaftlichen und technischen Geheimnisse unserer Zeit anhand von Displays, Multimedia-Aufgaben, Geschicklichkeitsspielen und Vorführungen erleben. Man lernt beispielsweise einen Roboter zu programmieren oder mit einem Computervirus fertig zu werden. Im Center befinden sich auch ein IMAX 3D-Kino, Restaurants, Geschäfte und Tagungsräume.

Internet: www.centredessciencesdemontreal.com.

Kurioses

CineRobotheque

1564 Saint Denis Street, Montreal. Tel.: (514) 496 68 87. Metro: Berri-UQAM. Geöffnet: Di bis So 12-21 Uhr.

Dieses vom National Filmboard betriebene vollautomatisierte Filmarchiv für die Öffentliche Nutzung entstand nach dem Vorbild einer ähnlichen Einrichtung in Paris. Hier sind fast 10.000 Filme verfügbar (Animation, Dokumentation, Science Fiction, usw.), die man sich in kleinen abgeteilten Räumen ansehen kann (1 Stunde = 3 kan$, 2 Stunden = 5,50 kan$). Ein Roboter, den man von der Straße sieht, bringt die Filme wieder zurück. Daneben bietet das NFB eine Vielzahl von Aktivitäten für Jugendliche und Erwachsene, wie z.B. Workshops und Diskussionen zwischen Publikum und Filmemachern.

Underground City

Metro: McGill.

Underground City, offiziell RÉSO oder La Ville Souterraine, ist die weltgrößte unterirdische Fußgängerzone. Mehr als 30 Kilometer Fußwege - vom Mont Royal im Norden zum St. Lawrence River im Süden - verbinden unterhalb der Stadt die verschiedenen Haltestellen der Montrealer Metro, Außeneingänge und Hochhauskomplexe. In dieses unterirdische Labyrinth, mit teilweise mehrstöckigen Galerien, sind 2.000 Geschäfte und Kaufhäuser, 200 Restaurants und Cafés, Kinos und Theater, Bankfilialen usw. eingebunden. Selbst sieben Hotels sind mit der Underground City vernetzt. Vor allem in den schneereichen und kalten Wintern flüchten sich die Montrealer gerne in den warmen Bauch ihrer Ville Souterraine. Aber auch an Regentagen oder in der heißen Sommerzeit ist die Underground City sehr beliebt.

Internet: www.stm.info/English/info/souterrain2008.pdf.

Ausflüge

Canadian Railway Museum

110 Saint-Pierre Street, Saint-Constant (Québec). Tel.: (450) 632 24 10, E-Mail: info@exporail.org. Geöffnet: Die Öffnungszeiten sind saisonal sehr unterschiedlich und sollten vor dem Besuch erfragt werden. In der Saison Bus ab Montreal (1000 De La Gauchetière Busstation, Bucht 13). Busshuttle Tel.: (450) 638 20 31.

Das kanadische Eisenbahn-Museum liegt etwa 20 Minuten von Montreal-Downtown entfernt. Es zeigt eine der großen Eisenbahn-Sammlungen Amerikas mit ca. 140 Fahrzeugen. Besucher bekommen nicht nur Lokomotiven, S-Bahnen und Straßenbahnen zu sehen, sondern haben auch die Möglichkeit das Museumsgelände mit dem Garden Train zu erkunden oder sonntags mit dem Besucherzug zum Montée des Bouleaux zu fahren. Im Sommer ist die "John Molson", ein originalgetreuer Nachbau einer Dampflokomotive aus dem Jahr 1849, für Vorführungen und verschiedene Events im Einsatz. Des Weiteren werden viele Aktivitäten rund um das Thema "Eisenbahn" sowie Führungen veranstaltet.

Internet: www.exporail.org.

Granby Zoo Amazoo Water Park

1050 Boulevard David-Bouchard, Granby (Québec). (450) 372 91 13. Highway 10 Cantons-de-l'Est, Exit 68. Geöffnet: Die Öffnungszeiten sind saisonal sehr unterschiedlich und sollten vor dem Besuch erfragt werden.

Seit nahezu 60 Jahren gibt es den "Granby Zoo", der nur eine Fahrstunde von Montreal entfernt in der Region Cantons-de-l'Est liegt. Er beheimatet nicht nur mehr als 1.000 unterschiedliche Tiere aus über 200 Artenfamilien, sondern er bietet auch Spaß und Spiel für die ganze Familie. Jedes Jahr zählt der Zoo mehr als 500.000 Besucher. Viele von ihnen nutzen den Zoobesuch gleich für einen Abstecher in den angrenzenden "Amazoo-Wasserpark".

Internet: www.zoogranby.ca.

Lachine Canal

Lachine Canal National Historic Site, gebührenfrei Tel.: 1888 773 88 88. Metro: Square-Victoria, Lionel-Groulx oder Charlevoix. Geöffnet: Lachine Canal: täglich von Sonnenaufgang bis 23 Uhr; Fahrrad- und Spazierwege: täglich von Mitte April bis Ende Oktober.

Im Mai 2002 wurde der Lachine Canal nach 30-jähriger Schließung für die Sport- und Freizeitschifffahrt wieder geöffnet. Der 14,5 Kilometer lange Wasserweg windet sich westwärts und verbindet den Alten Hafen und den Lake Saint-Louis. Er wurde 1825 errichtet um die gefährlichen Lachine-Stromschnellen zu umschiffen. Heute stellt er ein nostalgisches Zeitdokument der einstigen Handelsmacht Montreal dar und ist bekannt für seine am Ufer gebauten Rad- und Wanderwege. Am besten beginnt man einen Besuch im Alten Hafen von Montreal und spaziert entlang der Stromschnellen, mit Blick auf die Wolkenkratzer Montreals. Eine Alternative ist der Kanal-Eingang Atwater, welcher sich in der Nähe von Downtown befindet. Bei "Ruban Bleu/H2O" vor dem Atwater Market können Ruder- und Motorboote zur Erkundung des Lachine Canal gemietet werden. Zwischen Mitte Mai und Mitte Oktober sind die Informationsstände an den Schleusen sowie am Atwater Market geöffnet.

Internet: www.pc.gc.ca/eng/lhn-nhs/qc/canallachine/index.aspx.

Laurentian Mountains

Um einmal aus der Stadt hinauszukommen bietet sich ein Ausflug in das wunderschöne, bis zu 1.000 Meter hohe Bergland der Laurentides, nördlich von Montreal, an. Die Laurentinischen Berge sind seit langem der Abenteuerspielplatz der outdoor-begeisterten Montrealer und ein Eldorado für Aktiv-Urlauber. Malerische Orte mit guten Restaurants und Ferienhotels, ruhige Seen und einsame Wälder lassen den Stress der Stadt schnell vergessen. Im Sommer vertreibt man sich die Zeit mit Wandern, Kanufahren, Mountainbiken, Golf spielen, Reiten und Schwimmen. Im Winter bieten sich aufgrund er Nähe zum Mont Tremblant, einem bekannten Skigebiet, viele Wintersportarten an. Wer die Laurentides im Frühjahr besucht, sollte es nicht versäumen eine "cabane à sucre", eine Zuckerhütte, aufzusuchen. In diesen Restaurants, die sich meistens auf Ahornsirup-Farmen inmitten der Ahornwälder befinden, kann man viele kanadische Spezialitäten und Ahornprodukte kennen lernen. Häufig werden dort auch Ahornsirup, Ahornbutter und Ahornkonfekt direkt zum Kauf angeboten.

Internet: www.laurentians.com.

Essen, Trinken

Die regionale Küche

In Montreal gehören gutes Essen und Trinken, besonders in Gesellschaft, zum Lifestyle.

Die Region Québec ist die einzige Provinz Ostkanadas mit einer eigenständigen, weit zurückreichenden Küchentradition, der "Belle Cuisine Quèbècoise". Die frühen Siedler mussten die Rezepte aus ihrer Heimat abwandeln, weil ihnen in der kanadischen Wildnis nicht alle Zutaten zur Verfügung standen. So wurden gewohnte Zutaten durch lokale - Fisch, Wild, Pilze und Blaubeeren - ersetzt, wobei vor allem der süße Ahornsirup als Zuckerersatz zu einem unentbehrlichen Bestandteil wurde. Die meisten dieser überlieferten Gerichte aus der Siedlerzeit sind deftig, schwer und kalorienreich. Aber auch die feine und leichte "Cuisine Française" (französische Küche) hat sich in den Restaurants durchgesetzt.

Einige traditionelle Gerichte sind Tourtière (Hackfleischpastete aus Schweinefleisch), Cipate (Rindfleischpastete), Soupe aux pois (deftige Erbsensuppe), Fèves au lard (Speckbohnen, oft mit Ahornsirup) sowie Poutine, ein ureigenes Fastfood-Gericht Québecs aus Pommes frites, Käse und Bratensoße.

Als Nachtisch wird typisch für Québec Tarte au sirop d'érable (Ahornsirup-Kuchen) oder Pouding chômeur (feuchtes Gebäck mit Ahornsirup) gereicht.

Zum Trinken empfehlen sich die guten kanadischen Weine. Ausländische Weine sind sehr teuer, besonders die französischen. Der kanadische Whisky ist durch Marken wie Canadian Club, Canadian Mist und Seagram's Crown Royal weltberühmt.

Kanadisches Bier hat eine lange Tradition. Die Marktführer in Kanada sind die Brauereien Molson und Labatt. Ihre beiden Hauptmarken sind "Molson Canadian" und "Labatt Blue". Bierfreunde sollten das in Québec hergestellte Starkbier "Maudite" (Verdammt) oder Fin Du Monde (Das Ende der Welt) probieren.

Gastronomie

Montreal als multikulturelle Stadt bietet Kulinarisches aus allen Erdteilen in einer Vielfalt, wie man sie sonst wohl nur in New York erlebt. Bei mehr als 4.000 Restaurants und den Küchen von über 80 Nationalitäten ist für jeden Besucher etwas dabei.

Die günstigste Art in Montreal in Restaurants essen zu gehen sind die Menüs. In der gesamten Provinz bieten Lokale ein "table d'hôte" genanntes Mittags- oder Abendmenü zum Festpreis an. Es umfasst Tagessuppe oder Salat als ersten Gang, einen zu wählenden Hauptgang, Nachspeise und Kaffee oder Tee.

In den Restaurants wartet man geduldig, bis die Empfangsdame oder der Lokalchef einen Platz anweist. Leute, die nicht zusammengehören, werden nie an einen Tisch gesetzt. Daher bilden sich oft lange Warteschlangen vor den Restaurants. Bei beliebten Restaurants empfiehlt sich daher eine telefonische Tischreservierung.

Nur in Restaurants mit einer Ausschankgenehmigung dürfen alkoholische Getränke angeboten werden. In Restaurants mit dem Hinweis "bring your own wine" oder "apportez votre vin" können alkoholische Getränke selbst mitgebracht werden. Der Kellner serviert dann die mitgebrachte Flasche, als stamme sie aus eigenen Beständen. Bars und Restaurants dürfen Alkohol zwischen 11 Uhr und 3 Uhr ausschenken, Bierhallen (Brasseries) von 8 bis 1 Uhr.

Ein Restaurantführer für Montreal kann im Internet unter http://restomontreal.ca/ abgefragt werden. Die Restaurants sind nach Namen, Angebot der Küche, Kategorie und Stadtbezirk abrufbar.

Restaurants

Altitude 737

1 Place Ville Marie-Niveau PH2, Montreal. Tel.: (514) 397 07 37, E-Mail: info@altitude737.com. Metro: Bonaventure. Geöffnet: Bar bis 3 Uhr.

Schickes Dinnerlokal im 45. Stockwerk mit fantastischem Blick auf Montreal; schöne Bar auf der Terrasse. Der französische Küchenchef zaubert tolle Menüs.

Internet: www.altitude737.com, www.promoclub737.com.

Auberge Le Saint-Gabriel

426 Saint-Gabriel Street, Montreal. Tel.: (514) 878 35 61, E-Mail: info@aubergesaint-gabriel.com. Metro: Place-d'Armes.

Französische Landküche im ältesten Gasthaus Nordamerikas, gegründet 1754. Das Restaurant im Herzen der Altstadt gilt als eines der besten Montreals. Große Terrasse.

Internet: www.lesaint-gabriel.com.

Chez Alexandre

1454 Peel Street, Montreal. Tel.: (514) 288 51 05. Metro: Peel. Geöffnet: 12-2 Uhr.

Chez Alexandre ist seit über 20 Jahren ein Liebling der Montrealer. Die klassische Pariser Brasserie serviert traditionelle französische Küche - oft auch Politikern und Prominenten. Im zweiten Stock schenkt der dazugehörige, gemütliche Pub englisches Bier aus.

Internet: www.chezalexandre.com.

La Binerie

367 Mont-Royal Avenue East, Montreal. Tel.: (514) 285 90 78. Metro: Mont-Royal.

Einfaches Lokal mit echter kanadischer Küche, speziell aus Quebec. Auf der Speisekarte stehen äußerst erschwingliche Optionen wie Tourtière, Fèves-au-Lard und andere leckere herzhafte Gerichte.

Internet: www.labineriemontroyal.com.

Milos

5357 Avenue du Parc, Montreal. Tel.: (514) 272 35 22, E-Mail: montreal@estiratoriomilos.com. Metro: Outremont.

Man wähnt sich in einem griechischen Fischerdorf. Milos hat alles, was die Weltmeere zum Essen hergeben - von Austern bis Tintenfisch.

Internet: www.milos.ca.

Restaurant Toque

900 Place Jean-Paul-Riopelle, Montreal. Tel.: (514) 499 20 84, E-Mail: info@restaurant-toque.com. Metro: Square Victoria. Geöffnet: 17.30-22.30 Uhr, z.T. auch mittags 12-14.30 Uhr.

Der Treffpunkt" der Feinschmecker in Montreal. Für die kalifornisch und asiatisch inspirierten Gerichte verwendet Spitzenkoch Normand Laprise nur die besten Produkte der Region - zum Teil in schwindelnden Kombinationen. Desserts und Weine sind hervorragend abgestimmt.

Internet: www.restaurant-toque.com.

Bar-B-Barn

1201 Rue Guy, Montreal. Tel.: (0514) 931 38 11. Metro: Guy-Concordia.

Dieses in Montreal berühmte Hähnchen- und Bratrippchen-Lokal hat schon viele Stars bei sich begrüßen dürfen. Zentral mitten in Downtown gelegen, ist es das beste BBQ der Stadt und ein guter Ort für ein zwangloses Essen. Wenn es auch zuweilen laut zugeht und überfüllt ist, ist der Service flink.

Internet: www.barbbarn.ca.

Chez Chine

99 Viger Street West, Holiday Inn Select Hotel, Montreal. Tel.: (514) 878 98 88. Mero: Place-d'Armes.

Ähnlich beeindruckend wie die Einrichtung mit Wasserfällen und Pflanzen ist die Kantonesische Küche im Chez Chine. Das Dim Sum Mittagessen ist besonders beliebt. In der Lotus Bleu-Bar gibt es Cocktails - ideal für einen Drink vor oder nach dem Essen.

Internet: www.yul-downtown.hiselect.com und www.ichotelsgroup.com.

El Meson

1678 St. Joseph, Lachine, Montreal. Tel.: (514) 634 04 42. Geöffnet: Sommer täglich ab 11.30 Uhr, Winter Mo bis Fr ab 12 Uhr, Sa/So ab 15 Uhr. Bus 90.

Victor Lopez und seine Frau Elena bereiten authentische mexikanische Köstlichkeiten in einem bunt eingerichteten Backsteinhaus am Lachine Kanal. Spezialität sind Meeresfrüchte. Große Terrasse.

Med Bar and Grill

3500 Saint-Laurent Boulevard, Montreal. Tel.: (514) 844 00 27. Metro: Saint-Laurent.

Sehen und Gesehen werden heißt es im Med, einem stylischen Restaurant im 1970er-Jahre Design auf dem Plateau Mont-Royal. Die Küche ist mediterran inspiriert und kombiniert Zutaten frisch vom Markt mit Gewürzen aus der ganzen Welt. Zu später Stunde werden die Tische beiseite geräumt und das Lokal verwandelt sich in einen Club.

Internet: http://medgrill.com/.

Pizzédélic

9 Notre-Dame West Street, Montreal. Tel.: (514) 286 12 00, E-Mail: info@lovepizzedelic.com.

Was einst als schlichte Designer-Pizzeria begann, breitet sich inzwischen mit mehreren Filialen in Montreal aus. Das Erfolgsrezept: die beste Pizza der Stadt von freundlichen Kellnern serviert und dazu noch preiswert. Man kann aus vielen verschiedenen Belägen wählen. Auch Pasta und Grillgerichte.

Internet: www.pizzedelic-montreal.com.

Schwartzs

3895 Saint-Laurent Boulevard, Montreal. Tel.: (514) 842 48 13. Metro: Saint-Laurent, dann Bus 55 (north bound).

Schwartz's serviert seit 1928 jüdische Spezialitäten. Legendär sind die hervorragenden Smoked Meat-Sandwiches mit Pommes Frites, Gewürzgurken und viel Senf als Beilage. Eine Montrealer Institution und so beliebt, dass sich vor der Tür oft lange Schlangen bilden.

Internet: www.schwartzsdeli.com.

Stash Café

200 rue St.-Paul Ouest, Montreal. Tel.: (514) 845 66 11. Metro: Place d'Armes.

Mächtige Portionen zu niedrigen Preisen gibt es im Stash Cafe, einem kleinen bistroartigen Restaurant mit polnischer Küche. Egal ob Wildschweinbraten, Borschtsch oder Piroggen - das Essen ist herzhaft, lecker und authentisch.

Internet: www.stashcafe.com.

Trattoria Dai Baffoni

6859 Boulevard Saint-Laurent. Montreal. Tel.: (514) 270 37 f15, E-Mail: trattonioria-baffoni@restobaffoni.com.

In Little Italy. An Holztischen mit weißen Tischdecken speist man Pizza, hausgemachte Pasta oder Seafood. Der Trumpf ist die Terrasse im zweiten Stock mit Blick auf Little Italys Hauptboulevard.

Internet: www.restobaffoni.com.

Cafes und Bistros

St.-Viateur Bagel Cafe

1127 Mont-Royal Avenue East, Montreal. Tel.: (514) 528 63 61. Metro: Mont-Royal.

Hier gibt es die besten Bagels Montreals - ofenwarm. Aber auch die Salate sind sehr beliebt.

Internet: www.stviateurbagel.com.

Café Olympico

124, St.-Viateur Street West, Montreal. Tel.: (514) 495 07 46. Metro: Laurier.

"The place to be" im ultra-hippen Stadtviertel Mile End, bekannt für exzellente Latté, exzellenten Espresso und die entspannte Atmosphäre. Das Publikum ist eine Mischung aus Künstlern, Intellektuellen, Studenten und Fußball-Fans.

Café Véritas

480 Boulevard Saint-Laurent, Montreal. Tel.: (514) 510 77 75. Geöffnet: Mo bis Fr 7.30-19 Uhr, Sa/So 10-18 Uhr. Metro: Place-d'Armes.

Eine Alternative zu den vielen Fast-Food-Restaurants bietet das Veritas, das auf einem Konzept aus hervorragendem Kaffee und gesundem Essen basiert. Auf der Karte stehen Suppen, Salate, Sandwiches, Desserts und Frühstück - alles lecker und ohne Konservierungsmittel und künstliche Aromen. Das Café selbst ist sachlich, aber heiter eingerichtet und war früher eine Druckerei.

Internet: www.cafesanteveritas.com.

Caffé Italia

6840 Boulevard Saint-Laurent, Montreal. Tel.: (514) 495 00 59. Metro: De Castelneau.

Das Caffé Italia ist seit über 50 Jahren eine Institution in Montreal. Seit der Eröffnung hat sich hier nicht viel verändert - weder die einfache Dekoration noch die Kundschaft. Der italienische Kaffee und die Ciabatas sind nicht zu schlagen.

Juliette et Chocolat

1615, Saint-Denis Street, Montreal. Tel.: (514) 287 35 55. Metro: Berri-UQAM.

Das kleine Café ist ein Muss für Schokoladenliebhaber und serviert wunderbare heiße Schokolade in vier verschiedenen Sorten. Daneben gibt es Crepes, Schokoladenfondue, Brownies und Eis - natürlich alles mit oder aus Schokolade. Besonders schön: draußen auf der kleinen Terrasse sitzen.

Internet: www.julietteetchocolat.com.

Bars und Kneipen

Jello Bar

151 Ontario Street East, Montreal. Tel.: (514) 285 20 09. Metro: St. Laurent.

Die Mutter der Lounges in Montreal. Spezialität sind die Martinis, die es in mehr als 65 Varianten gibt. Ab und an taucht der eine oder andere Promi auf - Nick Nolte und Pierce Brosnan wurden hier schon gesichtet. Jeden Abend wird Live-Musik von Latin bis Techno geboten.

Internet: www.jellobar.com.

Le Cheval Blanc

809 Ontario Street, Montreal. Tel.: (514) 522 02 11. Metro: Berri-UQAM.

Diese bekannte Brauereikneipe ist eine gute Adresse für alle, die im Latin Quarter in Ruhe ein Bierchen trinken möchten. Zur Auswahl stehen fünf verschiedene Arten von Ale: Pale, Red, White, Amber und Black. Zu den monatlichen Spezialitäten gehören Erdbeer-, Preiselbeer- und Ahorn-Ale.

Internet: www.lechevalblanc.ca.

Old Dublin

636 Cathcart Street, Montreal. Tel.: (514) 861 44 48. Metro: McGill.

Der älteste Irish-Pub in Montreal. Täglich live Celtic- und Folk-Musik.

Internet: http://dublinpub.ca/.

Pub Quartier-Latin

318 Ontario Street East, Montreal. Tel.: (514) 845 33 01. Metro: Berri-UQAM.

Gemütliche, dunkle Bar mit hübscher Terrasse und einer fabelhaften Auswahl an Import- und einheimischen Biersorten. Im zweiten Raum treten regelmäßig Live-Bands auf; hier kann man auch eine gepflegte Runde Billard spielen.

Internet: www.pubquartierlatin.com.

Tokyo

3709 St.-Laurent Boulevard, Montreal. Tel.: (514) 842 68 38. Metro: Sherbrooke.

Angesagte Club-Bar mit asiatisch angehauchtem Ambiente. Im Sommer schöne Dachterrasse.

Internet: www.tokyobar.com.

Whisky Cafe

5800 Saint-Laurent Boulevard, Montreal. Tel.: (514) 278 26 46. Metro: Saint-Laurent, dann Bus 55 bis Bernard Street.

Ein Paradies für Whiskytrinker (150 Single Malts) und Zigarrenfans. Ledersofas und Mahagoni-Tische schaffen ein luxuriöses Ambiente.

Internet: www.whiskycafe.ca.

Suite

701, Côte de la Place d'Armes, Montreal. Tel.: (514) 904 12 01, E-Mail: info@suite701.com. Metro: Place d'Armes. Geöffnet: 365 Tage im Jahr.

Die Lounge-Bar des Jet-Sets. Gut aussehende und wohlhabende Gäste trinken hier Cocktails und tanzen zu den Beats der coolsten DJ's. Von der Terrasse im achten Stock blickt man auf ganz Montreal.

Internet: www.suite701.com.

Shopping

Montreal ist ein "Shopping Paradies". In riesigen Einkaufszentren und Malls sowie in Läden und Boutiquen gibt es alles zu kaufen, was das Herz begehrt. Montreals einmalige Untergrund-Einkaufsstadt, die "Ville Souterraine" allein hat über 2.000 Läden, Restaurants, Kinos, Theater und Ausstellungsräume sowie sieben große Hotels, die alle in der Nähe einer Metro-Station liegen.

Die Boutiquen der bekannten Modedesigner und die großen Kaufhäuser befinden sich in der Saint-Catherine Street, der Hauptgeschäftsstraße, oder in der Sherbrooke Street. Notre-Dame West, zwischen Guy Street und Atwater Street, ist das Antiquitätenmekka der Stadt. Ein abwechslungsreiches Gewirr ethnischer Läden findet man auf dem Saint-Laurent-Boulevard. Die Gegend Outremont, zwischen Avenue du Mont-Royal und Saint-Viateur Street gelegen, ist Montreals Pendant zu New Yorks Soho. Die Läden sind chic, trendig, teuer und sehr französisch. Günstiges Einkaufen ermöglichen die "Friperies" genannten Secondhand-Läden. Dort erhält man preiswerte Mode aller Stilrichtungen. Die besten Straßen mit "Friperies" sind die Saint Denise Street, die Avenue Mont-Royal sowie die Sainte-Cathérine Street East. Im Innenstadtbereich gibt es auch vier Märkte: Atwater Market, Marché de Maisonneuve, Jean Talon Market und Bonsecours Market.

Besondere Spezialitäten und Andenken aus Montreal sind Ahornprodukte (z.B. Ahornsirup), kanadischer Wein, Räucherlachs sowie indianisches Kunsthandwerk und Textilien (z.B. Speckstein-Schnitzereien, Nassak-Mützen, Handschuhe, Mokassins). Relativ günstig sind Outdoor-Artikel wie Parkas, Zelte und Wanderschuhe.

Geschäftsöffnungszeiten

Vorgeschrieben Öffnungszeiten gibt es nicht. Viele Geschäfte haben von Mo bis Fr 9/9.30-18 Uhr, häufig auch bis 21 Uhr, Sa 9-17 Uhr geöffnet. Immer mehr Geschäfte öffnen auch sonntags.

Shopping Adressen

Bonsecours Market - Marche Bonsecours

350 Saint Paul-Street East, Montreal. Tel.: (514) 872 77 30. Metro: Champ-de-Mars.

Der Bonsecours Market diente im 19. Jahrhundert, wie der Name schon vermuten lässt, hauptsächlich als Markthalle. Er wurde aber auch als Konzerthalle und sogar als Rathaus genutzt. Nach Renovierung ist der Bonsecours Market heute wieder ein geschäftiger Markt in dem Cafés, Galerien und Boutiquen angesiedelt sind. Man kann hier alles finden - von Postkarten bis hin zu Indianerkunst.

Internet: www.marchebonsecours.qc.ca.

Les Promenades de la Cathedrale

625 Staint-Cathérine Street West, Montreal. Tel.: (514) 854 82 30. Metro: McGill.

Die ungewöhnliche Lage unter der Christ-Church-Cathédrale macht die Prachtpassage zur Lieblings-Mall der Montrealer. Unter 60 Boutiquen und Läden befindet sich auch "The Linen Chest", Kanadas größtes Leinen-Outlet.

Internet: www.promenadescathedrale.com.

Montreal Eaton Centre

705 Sainte-Cathérine Street West, Montreal. Tel.: (514) 288 37 10. Metro: McGill.

Architektonisch sehenswertes Einkaufszentrum mit rund 175 Boutiquen und Geschäften. Hier kann man mehrere Tage verbringen. Man sollte sich einen Wegeplan mitnehmen, dieser ist an den Infoständen im Center kostenlos erhältlich.

Internet: www.centreeaton.com.

Place Montreal Trust

1500 McGill College Avenue, Montreal. Tel.: (514) 843 80 00. Metro: McGill.

Über 120 edle Boutiquen mit den neuesten Trends sowie zahlreiche Restaurants auf fünf Stockwerken bieten ein interessantes Shopping- und Genusserlebnis. Während der Weihnachtszeit verwandelt sich der große Springbrunnen im Innenhof in einen gigantischen animierten Weihnachtsbaum.

Atwater Market

138 Avenue Atwater, Montreal. Tel.: (514) 937 77 54. Metro: Lionel-Groulx.

Im Saint-Henri-Viertel gelegen ist der Atwater-Markt leicht an dem roten Backsteinturm zu erkennen. Beim Schlendern über den Markt locken zahlreiche Gaumenfreuden: Brot, Quiches und Gebäck, Fleisch- und Wurstwaren, Stände mit köstlichem Käse, frischem Fisch und Meeresfrüchten, Obst und Gemüse. Ein Tipp: Hier kaufen Montrealer ihren berühmten Ahornsirup ein.

Internet: www.marchespublics-mtl.com.

Canadian Maple Delights

84 St.-Paul Street East, Montreal. Tel.: (514) 765 34 56. Metro: Place d' Armes.

Ein Zusammenschluss von Ahornfarmern aus Québec verkauft Ahorn-Gebäck, Ahorn-Trüffel, Ahorn-Schokolade, Ahorn-Butter und natürlich jede Sorte Ahorn-Sirup. Ein kleines Café serviert Süßigkeiten und Eis.

Internet: http://mapledelights.com/.

The Bay

585 Sainte-Catherine Street West, Montreal. Tel.: (514) 281 44 22 (Mo bis Fr 9-17 Uhr). Metro: McGill.

Das achtstöckige Kaufhaus der Hudson Bay Company ist seit 100 Jahren die Einkaufsadresse in Montreal und ein perfekter Ort um Souvenirs und Kleidung kanadischer Labels zu erstehen.

Internet: www.hbc.com.

Kultur und Nightlife

Kultur und Unterhaltung

Montreal ist eine lebendige Stadt, in der man Kultur auf vielfältige Weise erleben kann. Zahlreiche Feste und Festivals finden über das Jahr verteilt statt. Es gibt allein ein Dutzend franko- und anglophoner Schauspieltruppen. Das bekannteste französischsprachige Ensemble ist im Théâtre du Nouveau Monde zu sehen. Englischsprachige und jiddische Produktionen gibt es im Saidye Bronfman Centre. Ein Klassiker ist der berühmte Cirque du Soleil, eine Mischung aus Circus Roncalli und Alice im Wunderland. Im Kulturzentrum Place des Arts ist das Orchestre Symphonique de Montreal zu Hause. Auch Ballett- und Opernaufführungen finden hier statt.

Bars, Clubs und Diskotheken konzentrieren sich in Downtown an der Crescent Street, im Quartier Latin an der Saint-Denis Street, südlich vom Boulevard Saint Laurent und in der Altstadt. Bars in Montreal haben bis 3 Uhr morgens geöffnet, länger als irgendwo anders in Kanada.

In den Tages- und Stadtzeitungen "Montreal Scope" (www.montrealscope.com), "The Mirror" (www.montrealmirror.com) und Hour (www.hour.ca), alle in Englisch, sowie Voir (www.voir.ca) in Französisch, sind Informationen zu fast jedem Kulturereignis der Stadt, wie auch lokale Nachrichten und Übersichten für ganz Montreal zu finden. Die Magazine liegen in Kaffeehäusern, Bars, kleinen Lebensmittelläden und an verschiedenen anderen Orten in Montreal aus. Auch die Internetseite von Tourisme Montreal - www.tourisme-montreal.org - hält Informationen zu Veranstaltungen in der Stadt bereit.

Ticketservice

Admission Network Inc.

Tel.: (514) 790 12 45 (Montreal, Customer Service Tel.: 1 877 528 07 86 (365 Tage 9-20 Uhr).

Tickets für Shows, Konzerte, Musicals etc. in Kanada und in den USA.

Ticket-Outlets in Montreal unter anderem:

- Montreal Casino, 1 Casino Avenue (täglich 13-19 Uhr).

- Place des Arts, La Vitrine Culturelle, 145 Saint-Catherine Street West (täglich 11-20 Uhr).

- Theater "Monument National", 1182 Saint-Laurent Boulevard (Mo bis Mi 12-18 Uhr, Do bis Sa 10-18 Uhr).

Internet: www.admission.com.

Tickets Montreal

Tel.: (514) 962 54 98, E-Mail: info@ticketsmontreal.com.

Tickets für alle kulturellen und sportlichen Veranstaltungen in Montreal und Kanada.

Internet: www.ticketsmontreal.com.

Ausstellungs- und Messegelände

Place Bonaventure

900 de la Gauchetière Street West, Montreal. Tel.: (514) 397 22 33, Fax: (514) 397 22 66. Metro: Bonaventure.

In diesem modernen Gebäudekomplex befinden sich Ausstellungsräume für internationale Messen sowie Räume für Kongresse, Büros und das 400-Zimmer-Hotel "Hilton Bonaventure".

Internet: www.placebonaventure.com.

Ballett- und Opernhäuser

Opera de Montreal

260 de Maisonneuve Boulevard West, Montreal. Tel.: 1 877 385 22 22, Tickets, Tel.: (514) 985 22 58 (Mo bis Fr 9-17 Uhr). Metro: Place-des-Arts.

Gegründet wurde die Oper Montreal 1980. Sie ist heute eines der wichtigsten Opernhäuser Nordamerikas. In jeder Saison präsentiert das Ensemble klassische aber auch unbekannte Opernstücke.

Tickets

Place des Arts Box Office: 175 Saint-Catherine Street West, Tel.: (514) 842 21 12 und 1 888 842 21 12. Geöffnet: Montag bis Freitag 9-20.30 Uhr.

Internet: www.operademontreal.com.

Casino

Casino de Montreal

1 Avenue du Casino, Montreal. Tel.: (514) 392 27 46, gebührenfrei Tel.: 1 800 665 22 74. Metro: Jean-Drapeau, dann Casinobus 167. Geöffnet: täglich 24 Stunden.

Das eindrucksvolle Casino besitzt rund 100 Spieltische und 3.000 Spielautomaten. Besucher können hier bei Blackjack, Roulette, Baccarat, Pai Gow Poker oder Sic Bo ihr Glück versuchen. Für das leibliche Wohl sorgen vier Restaurants und vier Bars. Das Cabaret im Casino präsentiert jede Nacht Entertainment vom Feinsten.

Internet: www.casino-de-montreal.com.

Kino

Planetarium de Montreal

1000 Saint-Jacques Street West, Montreal. Tel.: (514) 872 45 30, E-Mail: info@planetarium.montreal.qc.ca. Metro: Bonaventure. Geöffnet: Da es saisonal große Unterschiede bei den Öffnungszeiten gibt, empfiehlt sich vor dem Besuch eine Nachfrage. Shows täglich.

Das Zeiss-Planetarium zeigt faszinierende Multimedia-Shows zum Thema Weltraumforschung und Astronomie für Groß und Klein. Seit der Eröffnungsshow 1966 sind mehr als 200 Programme produziert worden und nahezu fünf Millionen Besucher haben sich in mehr als 43.000 Vorführungen in die Weiten des Universums entführen lassen.

Internet: www.planetarium.montreal.qc.ca..

Kongreßzentren

Le Palais des Congres de Montreal

1001 Place Jean-Paul-Riopelle, Montreal. Tel.: (514) 871 81 22, gebührenfreie Nummer: 1 800 268 81 22, E-Mail: info@congresmtl.com. Metro: Place d'Armes.

Das Kongresszentrum mit seiner außergewöhnlichen Architektur wurde 1983 eingeweiht und besteht aus 33 Hallen. Es kann mehr als 10.000 Menschen aufnehmen, 6.000 allein in einem Raum.

Internet: www.congresmtl.com.

Konzerthäuser

Metropolis

59 Sainte-Cathérine Street East, Montreal. Tel.: (514) 844 35 00, Box Office Tel.: (514) 790 12 45 und 1 800 361 45 95. Metro: Saint-Laurent.

Die Atmosphäre in diesem ehemaligen Art-Déco-Kino ist einmalig und macht das Metropolis zu einem beliebten Live-Club. International bekannte Bands und DJ's bringen das Publikum zum Kochen.

Internet: www.metropolismontreal.ca/metropolis.

Kulturzentren

Place des Arts

260 Boulevard de Maisonneuve West, Montreal. Tel.: (514) 285 42 00, E-Mail: info@pda.qc.ca. Metro: Place-des-Arts.

Kanadas einzigartiger Kulturkomplex umfasst auf 100.000 Quadratmetern fünf renommierte Veranstaltungsräume: Salle Wilfried Pelletier, Théâtre Maisonneuve, Théâtre Jaen-Duceppe, Studio-Théâtre Stella Artois sowie den Cinquieme Salle. Mit jährlich über 800 Konzerten und Shows, unter anderem des Orchestre Symphonique Montreal und des Grand Ballets Canadiens, ist der Place des Arts kultureller Hotspot Montreals.

Internet: www.pdarts.com.

Segal Centre for performing arts at Centre des Arts de la Scene

5170 Côte Sainte-Cathérine Street, Montreal. Tel.: (514) 739 23 01. Metro: Côte-Sainte-Catherine.

Das Segal Center for Performing Arts ist Montreals renommiertestes Kunstzentrum mit internationalem Ruf, das das ganze Jahr über Events und Aktivitäten für die ganze Familie bietet - von Theater bis zu Ausstellungen internationaler Kunst. Unter einem Dach befinden sich das Segal Theatre, das Studio Theatre, das Yiddish Theatre, ein Kino sowie The Academy, die Talente in den Bereichen Musik, Theater, Tanz und Zirkuskunst fördert.

Internet: www.segalcentre.org.

Musikclubs

Club Dome 2000

32 Saint-Cathérine Street West, Montreal. Tel.: (514) 875 57 57. Metro: Saint-Laurent. Geöffnet: Fr und Sa ab 22 Uhr.

Die größte Discothek der Stadt mit rund einem Dutzend Tanzbereichen. Laser-Shows und Live-Acts mit internationalen Hip-Hop-Stars und DJs.

Club Element

1106 Maisonneuve Street West, Montreal. Tel.: (514) 288 88 29. Metro: Place-des-Arts. Geöffnet: Fr und Sa ab 22 Uhr.

Einer der heißesten Tanzclubs der Stadt mit ultra-trendy Einrichtung - inspiriert von den vier Elementen Wasser, Luft, Feuer und Erde.

Upstairs Jazz Club

1254 Mackay Street, Montreal. Tel.: (514) 931 68 08, E-Mail: info@upstairsjazz.com. Metro: Guy-Concordia.

Montreals bester Jazz-Club. Hier spielen lokale und internationale Jazzformationen bis in den frühen Morgen. Ein Restaurant ist angeschlossen.

Internet: www.upstairsjazz.com.

Maison du Jazz

2060 Aylmer Street, Montreal. Tel.: (514) 842 86 56. Metro: McGill.

Legendärer Club mit täglich Live-Jazz. Internet: www.houseofjazz.ca.

Sportanlagen

Atrium (Amphitheatre Bell)

1000 de La Gauchetière Street West, Montreal. Tel.: (514) 395 05 55, E-Mail: atrium.le1000@sitg.com. Metro: Bonaventure. Geöffnet: Ostern bis Thanksgiving: Mo bis Fr, So und Feiertage 11.30-18 Uhr, Sa 11.30-21 Uhr; sonst Mo 11.30-18 Uhr, Di bis Fr und Feiertage 11.30-21 Uhr, Sa 12-21 Uhr, So 12-21 Uhr.

In der fünf Millionen Dollar teuren Eislaufhalle können Anfänger und Fortgeschrittene das ganze Jahr über zu beschwingter Musik Eislaufen.

Internet: www.le1000.com.

Bell Centre

1260 de la Gauchetière Street West, Montreal. Info und Tickets, Tel.: (514) 790 25 25 und 1 877 668 82 69, geführte Touren, Tel.: (514) 989 28 41 und 1 800 363 37 23. Metro: Bonaventure oder Lucien-L'Allier.

Das Centre Bell ist ein Eishockeystadion und Heim des Hockey Clubs "Montreal Canadiens". Neben Sportveranstaltungen finden hier auch große Rock- und Popkonzerte statt. Im Center befinden sich mehrere Restaurants. Geführte Touren hinter die Kulissen des Centre Bell werden täglich veranstaltet.

Internet: www.centrebell.ca.

Olympic Park - Montreal Tower

4141 Pierre-de-Coubertine Avenue, Montreal. Tel.: (514) 252 41 41, Tickets Tel.: (514) 790 12 45 und 1 800 361 45 95, E-Mail: rio@rio.qc.ca. Metro: Pie-IX (Eingang zum Olympia Stadion), Metro: Viau (Eingang zum Sportzentrum). Geöffnet: Montreal Tower: Mitte Juni bis Anfang September täglich 9-19 Uhr, sonst täglich 9-17 Uhr, Anfang Januar bis Mitte Februar geschlossen. Geführte Touren werden angeboten.

Seit den Olympischen Sommerspielen von 1976 ist der Olympische Park eine Touristenattraktion. Mittelpunkt stellt das Olympische Stadion mit seinem 175 Meter hohen, schrägen Turm dar. Es ist sowohl in Größe, als auch in Form sehr imposant und verfügt über eine Kapazität von 56.040 Sitzplätzen. Die Aussichtsplattform im Turm kann mittels Seilbahn bequem ereicht werden. Von oben gibt es einen faszinierenden Blick über das Gelände bis hin zur City von Montreal. Geführte Touren durch das Olympische Stadion in englischer Sprache werden täglich angeboten.

Hinweise für behinderte Besucher

Voll zugänglich für Rollstuhlfahrer. Behinderten WCs vorhanden.

Internet: www.rio.gouv.qc.ca.

Theater

Centaur Theatre

453 Saint-François-Xavier Street, Montreal. Tel.: (514) 288 12 29, Tickets Tel.: (514) 288 31 61. Metro: Place d'Armes.

Das englischsprachige Theater bietet ein breites Angebot an klassischen Stücken bis zum Broadway Theater.

Internet: www.centaurtheatre.com.

Theatre Denise-Pelletier

4353 Sainte-Cathérine Street East, Montreal. Tickets Tel.: (514) 253 89 74. Geöffnet: Mo bis Sa 12-17 Uhr. Metro: Pie-IX, dann Bus 139 Sud.

In einem frühern Kino präsentiert das Theater ein zeitloses Repertoire und begrüßt auch Theaterensembles und Künstler aus anderen Theatern in Québec.

Internet: www.denise-pelletier.qc.ca.

Theatre du Nouveau Monde

84 Sainte-Cathérine Street West, Montreal. Tel.: (514) 878 78 78, Tickets, Tel.: (514) 866 86 68, E-Mail: info@tnm.ca. Metro: Place-des-Arts.

Das beliebte Theater präsentiert erstklassige, großartige, bewegende, poetische sowie sozialkritische Produktionen. Angefangen bei Stücken von Shakespeare bis hin zu Stücken von Molière und Flaubert.

Internet: www.tnm.qc.ca.

Zirkus/Variete

Cirque du Soleil

Hauptsitz: 8400, 2nd Avenue, Montreal. Tel.: (514) 722 23 24.

Der weltbekannte Wanderzirkus wurde 1984 von den Straßenkünstlern Guy Laliberté und Daniel Gauthier in Québec gegründet und hat ein einzigartiges Konzept. Die Vorstellungen sind eine Mischung aus Zirkus und Märchen. Infos zum Programm und Tourdaten gibt es im Internet unter www.cirquedusoleil.com.

TOHU - Cite des Arts du Cirque

2345 Jarry Street East, Montreal. Tel.: 374 35 22, Tickets, Tel.: (514) 376-TOHU (86 48), E-Mail: info@tohu.ca. Metro: Jarry, dann Bus 193 Eastbound.

Der Zirkus-Pavillon "TOHU" ist eine der neuesten Attraktionen Montreals. Neben einer Dauerausstellung zur Zirkusgeschichte gibt es hier auch die erste permanente Zirkusarena Kanadas: 840 Zuschauer können die Vorführungen sehen.

Internet: www.tohu.ca.

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