Reisen in Südafrika

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Länderinformationen Südafrika

Länderinfos

Länderinfos: Informationen und wichtige Fakten für Ihre Reise nach Südafrika von carpe diem Sprachreisen

Unsere Programme in Südafrika:

Einreise und Fakten

Einreise für Deutsche

Als Touristen visumfrei für 90 Tage. Notwendig sind: Mindestens noch 30 Tage über das Ausreisedatum gültiger Reisepass oder maschinenlesbarer Kinderreisepass, Rück- oder Weiterreisetickets, ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt. Alle Pässe sollten mindestens noch zwei freie Seiten für Ein- und Ausreisestempel haben.

Landesdaten

Lage

Die Republik Südafrika liegt an der Südspitze des afrikanischen Kontinents zwischen dem 22. und 35. südlichen Breitengrad. Sie besteht aus den Provinzen Northern Cape, Western Cape, Eastern Cape, KwaZulu/Natal, Free State, Mpumalanga, Limpopo (Northern Province), Gauteng, North West.

Fläche: 1.219.090 km².

Verwaltungsstruktur: 9 Provinzen (Eastern Cape, Free State, Gauteng, KwaZulu-Natal, Limpopo, Mpumalanga, North-West, Northern Cape, Western Cape).

Einwohner

Bevölkerung: Ca. 46,88 Millionen

Städte: Pretoria (Hauptstadt - Regierungssitz, 1.362 m hoch) ca. 2 Millionen, Johannesburg (1.735 m hoch) ca. 3,2 Mio, Durban ca. 3 Mio, Kapstadt ca. 2,9 Mio, Port Elizabeth ca. 1 Millionen, Soweto ca. 858.600, Benoni ca. 365.000, Vereeniging ca. 347.000, Pietermaritzburg (684 m hoch) ca. 223.500, Bloemfontein (1.390 m hoch) ca. 112.000.

Weitere Städte über 100.000 Einwohner: Alberton, Boksburg, Botshabelo, Brakpan, Carletonville, East London, Kimberley, Klerksdorp, Krugersdorp, Mdantsane, Midrand, Newcastle, Paarl, Potchefstroom, Rustenburg, Somerset West, Springs, Tembisa, Uitenhage, Vanderbijlpark, Verwoerdburg, Welkom, Westonaria, Witbank.

Sprache

Amtssprachen sind Englisch, Afrikaans, Zulu, Xhosa, Tswana, Nordsotho, Südsotho, Tsonga, Swazi, Ndebele, Venda.

Französisch, Italienisch und Deutsch wird von den Angestellten vieler größerer Hotels und Geschäfte gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Stunde

Während der europäischen Sommerzeit besteht kein Zeitunterschied.

Telefon/Post

Post

Luftpostsendungen nach Europa sind bis zu 7 Tage unterwegs. Die Postämter im ganzen Land nehmen postlagernde Sendungen entgegen.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Südafrika ist 0027, von Südafrika nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Die öffentlichen Telefonzellen haben für alle Gespräche Selbstwähleinrichtungen. Die Münz-Telefonzellen sind blau, Telefonzellen, die mit Telefonkarten funktionieren, grün. Telefonkarten (phonecards) mit Guthaben zwischen 10 und 200 R sind erhältlich in Postämtern oder Einkaufszentren, man kann mit ihnen in der Regel sowohl innerhalb Südafrikas als auch ins Ausland telefonieren. Nur von einigen wenigen Karten-Telefonzellen aus ist das Telefonieren ins Ausland nicht möglich. In öffentlichen Telefonzellen gibt es meist einen Hinweis, wo die nächste Verkaufsstelle liegt. Möglich ist außerdem die Vermittlung in einem Postamt und das Telefonieren in einem Telefonladen. Vom Hotel aus zu telefonieren ist sehr teuer.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 10111, Unfallrettung 10177, Feuerwehr 10111.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Südafrika von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone. An den Flughäfen in Johannesburg und Kapstadt können auch südafrikanische Mobiltelefone gemietet werden.

Internet

Länderkürzel: .za

Feiertage

1. Januar (Neujahr), 21. März (Tag der Menschenrechte), 22. März (Öffentlicher Feiertag), Karfreitag, Ostermontag (Familientag), 27. April (Freiheitstag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 16. Juni (Tag der Jugend), 9. August (Frauentag), 24. September (Tag des Erbes), 16. (Tag der Versöhnung), 25. Dezember (Weihnachten), 26. Dezember (Tag des guten Willens). Fällt ein gesetzlicher Feiertag auf einen Sonntag, ist der folgende Montag Feiertag.

Die Hauptferienzeiten sind Anfang/Mitte Dezember bis Anfang/Mitte Januar (während dieser Zeit viele Betriebsschließungen) und Mitte Juli bis Mitte August.

Öffnungszeiten

Banken: in den Städten Mo bis Fr 8.30/9-15/15.30 Uhr, Sa 8-11/12 Uhr, in der Provinz kürzere Öffnungszeiten;

Postämter: Mo bis Fr 8-16.30 Uhr (kleinere Postämter geschlossen von 13-14 Uhr), Sa 8-12 Uhr; manche Schalter schließen Mo bis Fr bereits um 15.30 Uhr und Sa bereits um 11 Uhr.

Geschäfte: Mo bis Fr 8/9-17/18 Uhr, Sa 9-14/16 Uhr, einige auch am Sonntagvormittag; Supermärkte Mo bis Fr 9-19 Uhr, Sa 817/18 Uhr, So 9-14/17 Uhr.

Büros: Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr.

Kleidung

SOMMERHALBJAHR (europäischer Winter): Leichte Kleidung. Für die höheren Gebiete sowie in Herbst und Frühjahr sollte Übergangskleidung mit Pullover mitgenommen werden. Die Mitnahme eines Regenschutzes ist notwendig, da häufig zwar kurze, aber heftige Regenschauer auftreten können.

WINTERHALBJAHR (europäischer Sommer): Das Wetter ist zu dieser Zeit vorwiegend sonnig. Daher ist auch leichtere Kleidung angebracht; vor allem in der Provinz KwaZulu/Natal. Wärmere Kleidung braucht man nur am Kap und in höhergelegenen Gebieten sowie für die doch im Allgemeinen recht kühlen Abende. Regenschutz sollte man auf jeden Fall dabeihaben.

Festes Schuhwerk ist grundsätzlich notwendig. In den besseren Hotels und Restaurants ist formelle Kleidung mittags teilweise, abends aber unbedingt erforderlich. Eine gute Sonnenbrille ist unerlässlich.

Land und Leute

Geschichte/Politik

Die eigentlichen Ureinwohner Südafrikas sind die Khoikhoi (auch Hottentotten) und die San (Buschmänner), die häufig unter dem Begriff Khoisan zusammengefasst werden. Bantu-sprachige Völker drangen seit dem zwölften Jahrhundert südwärts und Mitte des 17. Jahrhunderts stießen die von Süden her kommenden holländischen Siedler im Gebiet der Transkei mit ihnen zusammen. Zusammen mit den später auftauchenden britischen Siedlern gab es in Südafrika genügend Konfliktstoff, um bis in die heutige Zeit die Rassenfrage zu einem Problem des Landes zu machen. Anfang des 20. Jahrhunderts mit Gründung der Südafrikanischen Union 1910 schrieben die Südafrikaner die Grundregeln der Apartheid fest (Wahlberechtigung nur für Weiße, Schwarze sollten in den Reservaten "homelands" wohnen). Eine Vermischung der Rassen war bei Strafe verboten. Durch diese Praktiken wurde Südafrika jedoch zunehmend in der Weltöffentlichkeit diskriminiert und begann Ende der 80er Jahre damit, die Schwarzen in die Politik des Landes mit einzubeziehen. Erst 1994 fanden die ersten allgemeinen Wahlen statt. Heute sind die Homelands aufgelöst und es sind neun neue Provinzen gebildet worden. Der herausragende Staatsmann Nelson Mandela hat große Veränderungen in seinem Land bewirkt. Seit 1999 ist sein Nachfolger Thabo Mbeki im Amt.

Wirtschaft

Südafrika hat von allen afrikanischen Ländern den höchsten Industrialisierungsgrad. Industrie und Bergbau sind die bedeutendsten Zweige. Südafrikas Tourismusindustrie trägt mit rund 5 Prozent zum Bruttosozialprodukt bei. Ziel dieser Wachstumsindustrie ist ein Beitrag von 10 Prozent. Mit den jährlichen Steigerungsraten von bis zu 20 Prozent wird dies wohl bald gelingen.

Religion

78 Prozent der Bevölkerung gehören dem Christentum an. Davon sind die am stärksten vertretenen Strömungen unabhängige afrikanische Kirchen (etwa sieben Millionen), die Niederländisch-Reformierte Kirche mit rund 4 Millionen Anhängern und die Katholische Kirche mit knapp 3 Millionen Gläubigen. Weitere in Südafrika vertretene Religionen sind der Hinduismus, der Islam , das Judentum und mehrere Naturreligionen.

Vegetation

Die Symbolblume Südafikas ist die Protea, die sich nur in diesem Land in zahlreichen Arten findet. Die Proteen blühen in den kühleren Monaten. Südafrika ist reich an Pflanzenarten und für Botaniker ist eine Reise ein außergewöhnliches Vergnügen. Der Baobab, der Affenbrotbaum, ist mit seiner Silhouette charakteristisch für die Savannenlandschaft. Von den Akazienarten ist der Süßdorn in Südafrika stark verbreitet. Die dunkelbraune Rinde gibt beim Gerben dem Leder eine rötliche Farbe.

Tierwelt

Der Krüger-Nationalpark sowie die angrenzenden privaten Wildparks bieten das ganze Spektrum der afrikanischen Tierwelt. In Südafrika gibt es eine Überpopulation an Elefanten - der Staat plädiert für eine Freigabe des Elfenbeinhandels. Auch Breitmaulnashorn und Leoparden haben gesicherte Bestände. Alle typischen Safari-Tiere können in Südafrika beobachtet werden: Löwen, Geparden, Hyänen, Gnus und Büffel, Antilopen wie Impalas, Springböcke, Kudu, Wasserböcke, Oryx, und die kleinen Duiker, aber auch Flusspferde, Krokodile, Paviane, Warzenschweine und über 300 Vogelarten.

Gebräuche, Kulinarisches

Kulinarische

Kulinarisches

In die südafrikanische Küche hat jede Volksgruppe des Landes ihre Eigenheiten eingebracht. Indische Curries (Reis, Fladenbrot, Fleisch mit scharfen Beilagen) sind besonders in der Provinz Natal alltäglich. Es gibt in Südafrika viele Eintöpfe aus Fleisch und Gemüse, die im typischen "Potje", einem dreibeinigen gusseisernen Topf, zubereitet werden. Mariniertes Fleisch mit Folienkartoffeln, gut gewürzte Würste mit Maismehlbrei und Tomatensauce und natürlich Biltong (Trockenfleisch) sind weitere südafrikanische Spezialitäten.

Die südafrikanischen Weine sind sehr gut und vermehrt auch in Europa zu erhalten.

Souvenirs

Beliebte Souvenire aus Südafrika sind kunsthandwerkliche Gegenstände der schwarzafrikanischen Bevölkerung wie Schnitzereien aus Holz, Flechtarbeiten, Decken und Töpferarbeiten. Der bunte Perlenschmuck der Zulu und Ndebele ist besonders berühmt. Kunsthandwerk kann man sehr gut in sogenannten "Curio Shops" oder auf Märkten kaufen, z.B. auf dem Pan African Market in Kapstadt. Da Diamanten und Gold preiswerter als in Deutschland sind, wird Schmuck ebenfalls sehr gern gekauft.

Duty Free

Reisegut

Gegenstände, die für den persönlichen Bedarf des Reisenden bestimmt sind, können zollfrei eingeführt werden.

Dazu zählen auch touristisches Zubehör, wie

1 Filmkamera oder Videokamera einschließlich Filmen,

1 Tonbandgerät,

1 Laptop,

1 Fernglas,

Sportgeräte usw.

Im persönlichen Reisegepäck dürfen noch zollfrei mitgeführt werden (Tabakwaren und Alkohol nur von Reisenden ab 18 Jahren):

400 Zigaretten, 50 Zigarren und 250 g Tabak;

1 Liter Spirituosen;

2 Liter Wein;

50 ml Parfüm und 250 ml Eau de Toilette;

Geschenke im Gesamtwert von 3.000 Rand (keine Fernsehgeräte).

Die Freigrenzen gelten einmal innerhalb von 30 Tagen, d.h. bei Besuchen in den Ländern der südafrikanischen Zollunion (Botsuana, Lesotho, Namibia, Swasiland); innerhalb dieses Zeitraums dürfen die obigen Freigrenzen nicht erneut in Anspruch genommen werden.

Zurückreisende Einwohner der Republik Südafrika, die sich weniger als 6 Monate im Ausland aufgehalten haben, müssen Golfausrüstung, Waffen, Munition, Fernseher, Uhren und Pelzgegenstände, die sie im Ausland oder in einem "duty-free-shop" in der Republik Südafrika gekauft haben, deklarieren und dafür die vorgesehenen Einfuhrabgaben entrichten.

SONDERGENEHMIGUNGEN werden verlangt für die Einfuhr von Pflanzen, pflanzlichem Material, Fleisch Fleischprodukten und Molkereiprodukten. Ein EINFUHRVERBOT besteht für Psychopharmaka, Klappmesser, Munition, Sprengstoff sowie Kinder- und Tierpornografie.

AUSFUHR: Geschenke bis zum Wert von 3.000 Rand.

Klima und Wetter

Klimainformationen

Südafrika liegt südlich des Äquators und hat daher zur nördlichen Halbkugel entgegengesetzte Jahreszeiten.

Es herrscht subtropisches, für Europäer allgemein gut verträgliches Klima vor. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer zählt zu der höchsten der Erde. Die Regenfälle sind über das Jahr verteilt, es gibt keine ausgesprochenen Regenperioden. An der Ostküste sind Niederschläge jedoch häufig.

Von Bedeutung für das Klima Südafrikas ist auch, dass 40 Prozent des Landes über 1.200 m hoch liegen. Nur die Küstenebene kann als Tiefland bezeichnet werden.

DURCHSCHNITTLICHE TEMPERATUREN im Sommer (im Winter):

Durban 24 (16,5)°C, am Meer,

Johannesburg 21 (10)°C, 1.735 m hoch,

Kapstadt 21,5 (13)°C, am Meer,

Bloemfontein 22,5 (10,5)°C, 1.390 m hoch,

Port Elizabeth 21 (13,5)°C, am Meer,

Pretoria 22,5 (11,5)°C, 1.362 m hoch.

Die Sommer in den Kapprovinzen sind sonnig und trocken, die meisten Niederschläge fallen im Winter.

Für das übrige Südafrika gilt, dass die Sommer warm, jedoch nicht zu heiß sind, und dass die meisten Niederschläge in dieser Zeit fallen (meist in Form von Schauern am Spätnachmittag). Die Winter sind trocken, mit sonnigen und warmen Tagen und teilweise sehr kühlen Nächten im Binnenland.

Beste Reisezeit

Südafrika bietet das ganze Jahr über gute klimatische Bedingungen. Für die Kap-Provinzen sind September bis Mai zum Reisen besonders geeignet. Für die subtropische Küste KwaZulu/Natals sind jedoch die Wintermonate Juni bis August die Hochsaison.

Gesundheit

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus und Sambia.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine sowie medikamentöse Prophylaxe . Bei Aufenthalten in Gebieten mit geringerem Risiko Medikament (Standby-Therapie) zur Behandlung von Malaria mitführen.

Verbreitung

Ein erhöhtes Malariarisiko besteht von September bis Juni in tiefergelegenen Regionen der nördlichen Provinz Mpumalanga (einschließlich Krüger-Nationalpark und benachbarte Wildreservate), ebenso von November bis Juni in Nord-Ost Kwazulu/Natal bis zum Tugela Fluss. Alle übrigen Regionen Südafrikas sind malaria-frei.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

JOHANNESBURG: Dr. Klaus Brenner (spricht Deutsch), The Village, 18 Crieff Road, Parkview,, Johannesburg, Tel. (011) 646 19 14.

KAPSTADT:Dr. Jens U. Pieper (spricht Deutsch), 22 Kloofnek Road,, Tamboerskloof/Kapstadt 8001, Tel. (021) 24 42 57.

Geld und Umtausch

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Rand ( R)

1 Rand = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 9,27 R

1 US-$ = ca. 7,28 R

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um reine Sortenkurse für den Bargeldtausch am Bankschalter, d.h. sie nennen den aktuellen Wert, den der Reisende beim Umtausch am Bankschalter (Schalterkurse in Deutschland) erhält. Hinzu kommen dann noch die von der jeweiligen Bank abhängigen Umtauschgebühren. Die Kurse sind nicht geeignet zur Umrechnung von Rechnungen etc., da hierfür meist "Devisenkurse" zugrunde gelegt werden.

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: bis zu 5.000 Rand. Bei höher liegenden Beträgen muss eine Genehmigung der South African Reserve Bank vorliegen.

Deklaration: Ja - Die Ausfuhr von Rand und Fremdwährungen ist deklarierungspflichtig.

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge.

Ausfuhr Landeswährung: in Höhe der Einfuhr, maximal jedoch bis 5.000 Rand. Es ist möglich, dass bei Ausreise Umtauschbelege vorgewiesen werden müssen.

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: Bargeld (Euro oder US-$) kann in den Großstädten überall gewechselt werden, sollte aber wegen der hohen Kriminalität nur in begrenztem Maße mitgeführt werden.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden weitgehend akzeptiert. In kleinen Orten und in ländlichen Gebieten sowie in kleineren Geschäften und an Tankstellen ist nur Barzahlung möglich.

Euroschecks: Nein

Geldautomat: Ja - mit Kreditkarte oder EC-Karte, die dem Maestro-System angeschlossen sind, an internationalen Geldautomaten, die in den größeren Städten ausreichend vorhanden sind sowie am Flughafen.

ACHTUNG: An Geldautomaten wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Neben einfachem Raub und Trickdiebstahl nehmen Manipulationen der Geldautomaten und Missbrauch der Kartendaten zu.

Reiseschecks: Ja - in Euro oder US-$

Rücktausch: Der ursprüngliche Umtauschbeleg der Bank ist vorzulegen.

Wichtige Adressen

Auskunftstellen

Botschaften und Konsulate

Ärztliche Hilfe

JOHANNESBURG: Dr. Klaus Brenner (spricht Deutsch), The Village, 18 Crieff Road, Parkview,, Johannesburg, Tel. (011) 646 19 14.

KAPSTADT:Dr. Jens U. Pieper (spricht Deutsch), 22 Kloofnek Road,, Tamboerskloof/Kapstadt 8001, Tel. (021) 24 42 57.

Reisetipps

Sehenswertes

Pretoria

Die in der Provinz Gauteng gelegene Hauptstadt Südafrikas ist für ihre vielen Parkanlagen und farbenfrohen Gärten (z.B. Burgers Park, der älteste der Stadt) berühmt. Besonders reizvoll ist Pretoria im Oktober, wenn die vielen lila blühenden Jacaranda-Bäume das Stadtbild verzaubern. Am Church Square, dem zentralen Platz der Stadt, haben sich noch einige Gebäude von historischem und architektonischem Wert erhalten. In dem 1866 im viktorianischen Stil erbauten Melrose House ist ein Museum eingerichtet, das interessante Einrichtungsgegenstände aus der Zeit um die Jahrhundertwende ausstellt. Das Pretoria Art Museum zeigt eine eindrucksvolle Sammlung südafrikanischer Kunst sowie eine kleine Sammlung holländischer Meister des 17. Jahrhunderts. Einen großartigen Blick auf Pretoria und Umgebung hat man vom Vortrekker Monument im Süden der Stadt, das 1949 erbaut wurde und an den Großen Trek der Buren nach 1830 erinnert. Die Hauptstadt bietet durch erstklassige Einkaufszentren und mehrere regelmäßige Flohmärkte gute Einkaufsmöglichkeiten für jeden Geschmack.

Johannesburg

Die Wirtschaftsmetropole Südafrikas, die für ihre hohe Kriminalität im Zentrum bekannt ist, hat einiges zu bieten. Im Stadtzentrum, das man allerdings nur im Rahmen einer geführten Tour besichtigen sollte, beeindrucken vor allem schöne Kolonialhäuser und die vielen gut erhaltenen Art-déco-Häuser aus den 20er und 30er Jahren. Der interessante Komplex Museum Africa, in dem Themen wie South African Rock Art, Geologie und Fotografie versammelt sind sowie die Johannesburg Art Gallery im Joubert Park sind ebenfalls einen Besuch wert. Für einen sicheren Einkaufsbummel eignet sich Sandton, der neue Business-District im Norden der Stadt, wo es natürlich auch viele Restaurants und Freizeitmöglichkeiten gibt.

Viele Besucher wählen den Ausgangpunkt Johannesburg für eine Reise mit dem legendären "Blue Train" oder dem Auto in Richtung Kapstadt.

Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Johannesburg sind u.a. die fünf Kilometer südlich gelegene Gold Reef City, in der man sich ein Bild einer Goldminenstadt um die Jahrhundertwende machen kann und die ca. 45 Kilometer entfernte Heja Safari Ranch in traumhafter Umgebung.

Kapstadt

Mit dem majestätischen Tafelberg im Hintergrund gilt Kapstadt als eine der schönsten Städte der Welt. Am südwestlichsten Punkt Afrikas gelegen, wird es als die heimliche Hauptstadt von Südafrika gehandelt. In seinem Bild, das von sagenhaft schön bis ziemlich widersprüchlich reicht, spiegelt sich das ganze Land. Wer nach Südafrika fliegt und Kapstadt nicht besucht, war nicht in Südafrika. Johannesburg mag die Boomstadt sein, Kapstadt ist das Aushängeschild des Landes - ein lebendiger Schmelztiegel aller Rassen und Hautfarben. Und hier fand ein wichtiger Teil der Geschichte Südafrikas statt. Noch heute findet man in der Stadt zahlreiche historische Spuren aus vergangener Zeit. Ob das alte Castle of Good Hope oder der Grand-Parade-Platz, die historischen Spuren sind allgegenwärtig. Jeder auch nur halbwegs geschichtlich und politisch Interessierte wird die Gefängnisinsel Robben Island betreten wollen, auf der Nelson Mandela 18 Jahre seiner insgesamt 27 Jahre währenden Haft verbracht hat.

Die holländische Niederlassung an der Tafelbucht wurde 1652 gegründet, um die Flotte der Niederländischen Ostindien Kompanie auf ihren Reisen von Europa zu den Gewürzinseln des Ostens mit Agrarprodukten und frischem Fisch zu versorgen. Kapstadt ist damit die älteste Stadt Südafrikas. Von hier aus nahm die Geschichte des Landes ihren Anfang.

Die Niederlassung hatte bei den Seeleuten in der Welt den Ruf als "Taverne der Meere", und diese Gastfreundlichkeit hat Kapstadt bis heute behalten. Die Architektur besteht aus einer Mischung verschiedener Stile von aufragenden Bürohäusern, edwardianischen und viktorianischen Bauwerken bis zur kapholländischen Bauweise. Neben den vielen historischen Orten und Gebäuden ist es aber besonders die natürliche Schönheit und die beeindruckende Umgebung, die Kapstadt zu dem macht, was es heute ist. Im Mittelpunkt steht dabei natürlich der Tafelberg, der die Innenstadt gegen Wind und Wetter des Atlantiks abschirmt. Direkt zu seinen Füßen liegt Kapstadts Geschäftszentrum, das eine Fülle von Märkten und Geschäften, unterschiedlichen Restaurants und ein pulsierendes Nachtleben aufweist. Kapstadt lädt mit seinen eleganten Einkaufszentren, Märkten voller Kunsthandwerk und zahlreichen Kunstgalerien zum Shopping ein, auch wenn man nicht wegen des Einkaufens in die Stadt kommt. Ein Großteil des Warenangebots stammt aus Südafrika. Besonders interessant für die Besucher sind die Kollektionen südafrikanischer Designer.

Auch das kulturelle Angebot mit Museen und Theatern kann sich sehen lassen. Nicht zuletzt ist Kapstadt auch eine Stadt für Gourmets und Liebhaber feiner Weine. Die abwechslungsreiche Umgebung lädt zu unvergesslichen Ausflügen ein.

Durban

Die Lage Durbans, der drittgrößten Stadt Südafrikas, an mit Palmen gesäumten Stränden bietet ausgezeichnete Bedingungen für Wassersportler. Die kosmopolitische Metropole in der fast alle der etwa 1 Million südafrikanischen Inder leben, bietet entsprechend vielfältige Einkaufsmöglichkeiten, unter anderem auf orientalischen Bazars unweit des Stadtzentrums und in modernen Einkaufszentren an der Beachfront. Viele der Touristenattraktionen liegen direkt am Meer. So lädt z.B. das Seaworld/Dolphinarium zu Seehund- und Delphin-Shows ein, Haie können aus nächster Nähe beobachtet werden. Unweit davon findet man die phantasievoll gekleideten Zulu-Rikscha-Fahrer, die sich gern - allerdings gegen Bezahlung - fotografieren lassen.

Limpopo

Die oft nahezu unberührte Landschaft der Provinz Limpopo (vor 2002 Northern Province) beeindruckt durch ihren großen Bestand an alten Wäldern und durch ihren Wasserreichtum. So gibt es viele heiße Mineralquellen und spektakuläre Wasserfälle. Der nördliche Teil des Kruger-Nationalparks befindet sich hier. Die Kette der Soutpansberge zählt zu den schönsten Regionen des Landes, und ist durch Wanderwege sehr gut zu erschließen. Weite Ebenen, die von vielen Mopane- und gigantischen Baobab-Bäumen beherrscht werden, erstrecken sich nördlich dieser Berge bis hin zur Grenze Zimbabwes. Fantastische Aussichtspunkte (der bekannteste ist God´s Window) und viele bizarre Gesteinsformationen gibt es im Blyde River Canyon Nature Reserve.

In der Provinz Limpopo leben u.a. Angehörige der Venda und der Nord Sotho, deren kunsthandwerkliche Produkte (z.B. die kunstvoll bekleideten Venda-Puppen) sehr beliebt sind.

Mpumalanga

Die früher East Transvaal genannte Provinz zeichnet sich durch großartige Pässe, Wasserfälle, ausgedehnte Wälder und Savannen aus. Es gibt in der ganzen Region sehr gute Gelegenheiten zur Tierbeobachtung, zum Angeln, Reiten oder Wandern. Hier befindet sich auch der südliche Teil des Kruger-Nationalparks.

Die Ndebele leben in dieser Provinz, deren farbenfrohe Kleidung sowie die mit geometrischen Mustern in leuchtenden Farben dekorierten Gebäude beeindrucken. Ihr traditionelles Leben wird in der Bothshabelo Mission Station, einem wieder aufgebauten Dorf, auf Wunsch auch durch Führungen vermittelt.

In Pilgrim´s Rest wurde eine frühe Goldbergbau-Siedlung nachgebildet, die die Zeit des Goldrausches von 1873 wieder lebendig werden lässt. Auf arrangierten Touren kann man Gold waschen, gleichzeitig ist das Dorf aber auch ein idealer Ausgangspunkt für Touren in das nahegelegene Pilgrim´s Rest Nature Reserve, das u.a. gute Möglichkeiten für Angler bietet.

KwaZulu-Natal

Diese Provinz ist durch abwechslungsreiche Landschaften gekennzeichnet: Die Küstenregion mit weißen Sandstränden geht in die durch Weidelandschaft charakterisierten Midlands über, an die sich im Westen in der Thukela-Region die höchste Bergkette des Landes, die Drakensberge, anschließen. Ebenso vielfältig sind die Freizeitangebote in dieser Region. Die Metropole Durban liegt am Meer und bietet dort vielfältige Attraktionen.

Der im Norden KwaZulus gelegene Greater St. Lucia Wetland Park beeindruckt durch große Sumpfgebiete, Dünenwälder sowie durch seine weiten Waldgebiete und bietet eine artenreiche Fauna. So kann man hier auch die größte Nilpferd- und Krokodilpopulation Südafrikas finden.

Ein Erlebnis ganz besonderer Art ist ein Besuch in einem der authentischen Zulu-Dörfer (Kraals) nahe Eshowe, in denen das traditionsbewußte Leben dieses Volkes vorgeführt wird.

Die im Winter schneebedeckten spektakulären Drakensberge, Südafrikas größte Gebirgskette, sind ein Muss für Bergliebhaber. Sie sind durch komfortable Hotels und gepflegte Wanderwege erschlossen. Eine Möglichkeit, grandiose Ausblicke zu genießen, ist eine Fahrt auf den Sani Pass (2.874 Meter), bei der man die Grenze zu Lesotho überquert. Im Gebiet der Drakensberge liegen einige der beliebtesten Wandergebiete Südafrikas, z.B. der Royal Natal National Park mit dem beeindruckenden Amphitheater, oder Cathedral Peak, wo man in der Ndedema Gorge viele der weltberühmten Felsbilder findet, die von Buschmännern angefertigt wurden.

Eastern Cape

Die Provinz Eastern Cape ist bekannt für ihre vielseitige Küstenregion, an der sich erschlossene und wilde Sandstrände mit felsigen Abschnitten abwechseln, den immergrünen Wald des wilden Tsitsikamma-Nationalparks und die karge Karoo-Landschaft, einer riesigen Halbwüste im Landesinnern. Eine besondere Attraktion ist die Frühjahrsblüte in der Karoo. Ende August/Anfang September stehen hier praktisch über Nacht alle wilden Blumen in prachtvoller Blüte. Die Fremdenverkehrsbüros haben in dieser Zeit einen Telefondienst, um über Ort und Zeitpunkt der Blüte zu informieren.

Beliebte Ferienorte an der Küste sind Port Elizabeth, East London und Port Alfred. Von ihnen aus kann man Ausflüge ins Landesinnere unternehmen. Von Port Elizabeth, beispielsweise, zum Addo Elephant National Park. Dieser beliebte Nationalpark wurde zum Schutz der seltenen Kap-Elefanten, deren Zahl mittlerweile auf etwa 300 angestiegen ist, gegründet. In dem immergrünen Bushveld leben aber auch Büffel, Nashörner, Kudu und andere Antilopenarten sowie viele seltene Vögel.

Der ebenfalls von Port Elizabeth erreichbare wilde Tsitsikamma National Park erstreckt sich über eine Länge von 80 Kilometern entlang der schmalen Küstenebene und ist eine Kombination von Küsten- und Meerespark. Hier findet man die mächtigen Gelbholzbäume, die bis zu 50 Meter hoch werden können. Neben dem Otter Trail (41 Kilometer lang), der an der spektakulären Küste entlang angelegt wurde und so beliebt ist, dass der Zugang beschränkt werden musste, gibt es u.a. einen Schnorchelpfad, der zu besonders interessanten Orten für Unterwassererlebnisse führt.

Western Cape

In dieser zwischen dem Atlantischen und dem Indischen Ozean gelegenen Provinz mit mediterranem Klima liegen die beliebten Weinanbaugebiete Südafrikas. Landschaftlich gesehen hat diese Region für jeden etwas zu bieten: Die zerklüfteten Felsformationen der Cedarberge sind gleichermaßen beliebt bei Wanderern, Bergsteigern und Gleitschirmfliegern, während an der wilden Agulhas-Küste einsame Strände zum Baden und Angeln einladen.

Berühmt ist die Garden Route (so genannt wegen ihrer landschaftlichen Schönheit und farbenprächtigen Vegetation), die parallel zur Küste zwischen dem idyllischen Hafenstädtchen Mossel und der Mündung des Storms River im Tsitsikamma National Park verläuft. Ein großer Teil dieser Route kann mit einer Dampfeisenbahn, dem Choo-Tjoe-Train, befahren werden, wobei man herrliche Ausblicke auf die Umgebung hat.

Eine weitere Attraktion ist der schon 1915 bis 1922 spektakulär in den Felsen gesprengte Chapman's Peak Drive, eine Panoramastraße, die von Nordhoek zur Hout Bay stellenweise bis zu 596 Meter hoch über dem Atlantik entlang führt. Ausblicke auf traumhafte Buchten, das Meer und seit kurzem auch wieder auf Wale belohnen die nicht ganz ungefährliche Fahrt auf der wegen Steinschlag und Erdrutschen immer wieder einmal gesperrten Küstenstraße.

Kapstadt, der ältesten Stadt Südafrikas, sollte man zusammen mit dem Tafelberg und der ehemaligen Gefängnisinsel Robben Island unbedingt einen Besuch abstatten.

Northern Cape

Diese größte und am dünnsten besiedelte Provinz Südafrikas, die im Norden an Namibia und Botswana angrenzt, beeindruckt durch unendliche Weite, Dürre und Stille. Der Oranje-Fluss beherrscht große Teile der ansonsten ausgedörrten Landschaft. Im Osten befindet sich die halbwüstenhafte Wildnis der Kalahari, auf deren rostrotem Sand nur wenige Gräser und süßwasserspeichernde Pflanzen gedeihen. Die durch Dünen und Trockenflusstäler gekennzeichnete Landschaft bildet den Lebensraum für die als Jäger und Sammler lebenden Buschmänner, die auch San genannt werden.

Hier befindet sich auch der riesige Kalahari Gemsbok National Park, der in Botsuana in den Gemsbok National Park übergeht. In diesem großen Wildschutzgebiet kann man Tausende von Antilopen auf roten Sanddünen und viele Raubvögel beobachten.

Mit dem Augrabies Fall National Park, in dem besonders die riesigen Wasserfälle und beeindruckende Granitschluchten sehenswert sind sowie dem entlegenen rauhen Richtersveld National Park mit einer außergewöhnlich reichen Vogelwelt und vielen seltenen Sukkulenten, gibt es in dieser Region zwei weitere interessante Nationalparks.

Die größte Stadt der Provinz, Kimberley, die nach den ersten Diamantenfunden 1871 gegründet wurde, liegt 473 Kilometer von Johannesburg entfernt. Kimberley weist schöne alte Gebäude und stilvolle Parkanlagen auf. Das "Big Hole" ist ein Loch mit 800 Metern Tiefe und einem Durchmesser von 500 Metern, welches bis auf 200 Meter mit Wasser gefüllt ist. Diese ehemalige Diamantenmine ist das größte von Menschenhand geschaffene Loch der Erde. Es ist heute Teil des Kimberley Mine Museums, das die Zeit des Diamantenbooms rekonstruiert.

Kruger-Nationalpark

Der nach dem ersten Präsidenten der Burenrepublik Paul Kruger benannte Nationalpark ist eines der größten Wildtierreservate der Welt und erstreckt sich über die Provinzen Limpopo und Mpumalanga. Seine Geschichte begann schon 1898 mit der Schaffung des Sabie Game Reserve am gleichnamigen Fluss. Das ausgezeichnete Wegenetz und unterschiedlich ausgestattete Camps (sie können teilweise bis zu 1.000 Gäste beherbergen) ermöglichen die individuelle Erkundung des hauptsächlich aus Grasland und Savanne bestehenden Parks. Hier sind neben den "Big Five", dem Löwen, dem Leopard, dem Büffel, dem Nashorn und dem Elefant, auch noch viele andere interessante Tiere zu Hause. Der südliche Teil ist bekannt für seinen Wildreichtum, während der nördliche, weniger erschlossene und besuchte Teil eher etwas für Liebhaber einsamer Natur ist. Im Letaba-Camp, das zu den schönsten des Nationalparks gehört, kann man in der Elephant Hall über 45 Kilogramm schwere Stoßzähne (tusks) bestaunen. Viele Eingänge sind leicht von Nelspruit aus zu erreichen, zum Hauptcamp Skukuza gibt es täglich Flüge.

Eisenbahnfahren in Südafrika

Der "Blue Train" ist der Inbegriff des Reisekomforts und verkehrt zwischen Pretoria/Johannesburg und Kapstadt. Noch luxuriöser ist "Rovos Rail", fahrende Luxushotels auf verschiedenen Strecken. Auf der Strecke Kapstadt-Pretoria wird ein Ausflug zum Big Hole organisiert. Die Reisenden sind an Bord des Zuges in Luxus-Suiten untergebracht. Zum Abendessen im Speisewagen aus dem Jahre 1924 wird Abendkleidung erwartet. Von der Küche kann höchstes Niveau erwartet werden. Am Ende des Zuges befindet sich ein Aussichtswagen mit Panoramascheiben.

Auch Fahrten mit Standardzügen werden in Südafrika zu einem Genuss, allein wegen der schönen Strecken und der stressfreien Reiseart.

Reisehinweise

Südafrika hat hohe Kriminalitätsraten, vor allem in den Großstädten. Dies schließt auch Gewaltkriminalität ein. Durch umsichtiges Verhalten lässt sich aber der Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Straftat zu werden, vorbeugen:

* Die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban, Port Elisabeth, Kapstadt und anderer großer Städte sollten nach Einbruch der Dunkelheit gemieden und am Wochenende nur in Gruppen besucht werden.

* Bei Ausflügen in Natur und Parks und zu bekannten Sehenswürdigkeiten sollte man keine abgelegenen Wanderwege benutzen.

* Abgeraten wird vom Benutzen der Vorortzüge in Johannesburg, Pretoria, Durban und in Kapstadt.

* Auf Fahrten per Anhalter und mit sogenannten Minibus-Taxis sollte verzichtet werden.

* An Geldautomaten wird zu Vorsicht geraten.

* Bei einem Überfall sollte auf Gegenwehr verzichtet werden.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Der Besitz, Konsum, die Ein- und Ausfuhr und der Handel von Drogen sind strafbar. Die gesetzlich vorgesehenen Strafen reichen von einer Geldstrafe bis hin zu 25 Jahren Haft, je nach Art und Schwere der Tat. In Kinos und Theaterhäusern ist das Rauchen grundsätzlich verboten. Prostitution ist in Südafrika strafbar. Mit besonders hohen Haftstrafen (bis zu 20 Jahren) sind Taten im Bereich der Kinderprostitution belegt. Auch Nacktbaden ist nicht erlaubt.

Das Pflücken geschützter Pflanzen und das Fangen von Tieren geschützter Art ist nicht gestattet und kann empfindliche Geld- und Haftstrafen zur Folge haben.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Südafrika

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