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Länderinformationen Kuba
Länderinfos
Länderinfos: Informationen und wichtige Fakten für Ihre Reise nach Kuba von carpe diem Sprachreisen
Unsere Programme in Kuba:
Einreise und Fakten
Einreise für Deutsche
Zur Einreise ist eine Touristenkarte notwendig. Besorgung bei einer Vertretung von Kuba ca. 3 Wochen vor Abreise, eventuell auch über Reisebüros. Mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass, Unterkunftsnachweis, Rück- oder Weiterreisetickets, ausreichende Geldmittel sind notwendig. Die Touristenkarte berechtigt zu einem Aufenthalt von maximal 30 Tagen.
Geschäftsreisende benötigen ein Visum.
Landesdaten
Lage
Die Republik Kuba setzt sich aus der Insel Kuba, der Isla de la Juventud und weiteren kleineren Inseln zusammen. Sie ist die Hauptinsel der Großen Antillen und liegt zwischen dem 20. und 24. Grad nördlicher Breite im Karibischen Meer, nördlich Mittelamerikas.
Auf Kuba befindet sich der US-Marine-Stützpunkt Guantánamo, 111,9 km².
Fläche: 110.860 km².
Verwaltungsstruktur: 14 Provinzen und das Sonderverwaltungsgebiet "Isla de la Juventud".
Einwohner
Bevölkerung: ca. 11,3 Millionen.
STÄDTE: La Habana (Havanna, Hauptstadt) ca. 2,2 Millionen, Santiago de Cuba ca. 423.400, Camaguey ca. 302.000, Holguin ca. 270.000, Santa Clara ca. 210.000, Guantánamo ca. 208.000, Bayamo ca. 145.000, Las Tunas ca. 144.000, Cienfuegos ca. 142.400, Pinar del Rio ca. 138.000, Matanzas ca. 130.000.
Sprache
Die Landessprache ist Spanisch. In den Städten wird teilweise Englisch verstanden und gesprochen.
Zeitverschiebung
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden
Der Zeitunterschied bleibt normalerweise auch während der kubanischen Sommerzeit erhalten. In den letzten Jahren wurde allerdings auf die Rückumstellung auf Winterzeit verzichtet, so dass in diesem Fall während der europäischen Winterzeit nur noch fünf Stunden Differenz sind.
Stromspannung
110-120 Volt Wechselstrom, 60 Hertz. Manche neuere Hotels sind auch mit 220 Volt, 60 Hz ausgestattet.
Die meisten Hotels haben amerikanische zweipolige Flachstecker; Adapter sind erforderlich. Das Stromnetz ist weitgehend stabilisiert, gelegentliche Stromausfälle kommen dennoch vor.
Telefon/Post
Post
Luftpost von und nach Europa ist oft bis zu 6 Wochen unterwegs, ist oft auch unzuverlässig. Zu bevorzugen sind private Kurierdienste.
Telefon
Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Kuba ist 0053. Die Vorwahl von Kuba nach Deutschland ist 11949, nach Österreich 11943 und in die Schweiz 11941. Von den größeren Hotels kann man direkt bzw. über einen Operator (Ziffern 00 oder 110) nach Europa telefonieren.
Der Ortsvorwahl muss in Kuba noch eine 0 vorangestellt werden (außerhalb Havannas eine 01).
Je nach Telefon muss in kubanischen Pesos CUP oder in konvertiblen Pesos CUC bezahlt werden. Auslandsgespräche kann man etwas günstiger mit den öffentlichen blauen Kartentelefonen führen (muss in konvertiblen Pesos CUC bezahlt werden, Telefonkarten sind in vielen Hotels erhältlich).
Telefonieren in Kuba macht meist häufiges Anwählen erforderlich. Das System soll in naher Zukunft verbessert werden.
NOTRUFNUMMERN: sind von Ort zu Ort verschieden. Polizei 116, in Havanna: 867 77 77; Unfallrettung 40 53 45 und 40 71 13, Feuerwehr 115, in Havanna: 81 11 15.
Mobilfunk
Netztechnik: GSM 900 und TDMA.
Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Kuba von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone (sehr teure Verbindungen). Insbesondere das GSM-Netz wird weiter ausgebaut, so dass in den meisten Gegenden Kubas Empfang besteht.
Handies können auch vor Ort gemietet werden (recht teuer).
Internet
Länderkürzel: .cu
Internetzugang (immer sehr teuer) wird von einigen Hotels und einigen Internetcafés in Havanna angeboten. Auch die Telefongesellschaft ETECSA bietet Internetverbindungen an. Da die Zugänge über reguläre Telefonleitungen gehen, ist ein Zugang nicht so einfach und langsam; ein neues Untersee-Breitbandkabel soll Verbesserungen bringen. Einige Internet-Seiten werden staatlich blockiert, auch E-Mail-Überwachung kann vorkommen.
Feiertage
1. Januar (Tag der Revolution), 1. Mai (Tag der Arbeit), 20. Mai (Unabhängigkeitstag), 26. Juli (Moncada-Gedenktag/Nationalfeiertag), 10. Oktober (Beginn des Unabhängigkeitskrieges 1868), 25. Dezember (Weihnachten). Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, ist der darauf folgende Montag arbeitsfrei.
Karneval ist in Havanna und Santiago de Cuba im Juli, in Matanzas und Pinar del Rio im August, in Varadero im Januar.
Es gibt keine ausgeprägte Urlaubssaison.
Öffnungszeiten
Banken und Wechselstellen: Mo bis Fr 8.30-12, 13.30-15 Uhr, Sa 8-10.30 Uhr (zum Teil durchgehend, z.B. in größeren Hotels);
Geschäfte: Mo bis Fr 9-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr; größere Geschäfte und Touristenshops täglich 10-20/21 Uhr (manche auch 24 Stunden);
Behörden: Mo bis Fr 8.30-12.30, 13.30-16.30 Uhr;
Büros: Mo bis Fr 9-17 Uhr mit einer Stunde Mittag von 12-14 Uhr;
Postämter: Mo bis Sa 8.30-17 Uhr.
Kleidung
Das ganze Jahr über sollte man leichte, gut waschbare Sommerkleidung mitnehmen. Da viele Hotels klimatisiert sind, empfiehlt es sich, einen Pullover oder eine Jacke mitzunehmen. Im Winter sollte man zusätzlich für kühle Abende leichte Wollsachen dabeihaben. Shorts und freizügige Kleidung sollten nur innerhalb der Hotels oder am Strand getragen werden. Sonnenbrille und Kopfbedeckung gegen die starke Sonneneinstrahlung sowie Regenschutz sind erforderlich.
Land und Leute
Geschichte/Politik
Die Insel wurde 1492 von Christoph Kolumbus entdeckt und Fernandina genannt. 1511 begann die Besiedlung durch die Spanier. Von einer kurzen britischen Unterbrechung abgesehen (1762/63) blieb Kuba bis 1898 unter spanischer Herrschaft. Im 18. Jahrhundert kam es durch intensiven Zuckerrohranbau und Sklavenhandel zu einem erheblichen wirtschaftlichen Aufschwung. Im Jahr 1898, nach dem spanisch-amerikanischen Krieg, wurde Kuba von Spanien an die USA abgetreten. 1902 wurde Kuba offiziell unabhängig, die USA behielten sich aber bis 1934 ein Interventionsrecht in die inneren Angelegenheiten vor und stützten die jeweiligen Regierungen. 1959 stürzten Guerillatruppen unter Fidel Castro und Che Guevara das Regime von General Batista, der das Land seit 1933 diktatorisch geführt hatte. Castro übernahm das Amt des Ministerpräsidenten. Kubas Bekenntnis zum Kommunismus, die Annäherung an die Sowjetunion und die Stationierung sowjetischer Raketen auf Kuba führten 1962 zwischen den USA und der Sowjetunion zur Kuba-Krise. Seit 1976 vereinigte Castro in seiner Person die Ämter des Staats- und Regierungschefs. Der Zusammenbruch der UdSSR und des Kommunismus in Osteuropa verschärfte die Wirtschaftsprobleme erheblich, da die Unterstützung ausblieb. 1992 wurden mit einer Verfassungsrevision erste Reformen, wie die direkte und geheime Wahl der Parlamentsabgeordneten und die Garantie der Religionsfreiheit, vorgenommen. Das Machtmonopol der Kommunistischen Partei blieb aber unangetastet. Im Februar 2008 legte Fidel Casto alle Ämter nieder.
Wirtschaft
Die 1959 an die Macht gekommene Revolutionsregierung verstaatlichte über 90 Prozent der Industrie und rund 70 Prozent des Agrarlands. Nach der erheblichen Finanzhilfe durch die Sowjetunion war deren Zusammenbruch für die Wirtschaft Kubas ein verheerender Schlag. Kuba gehört zu den führenden Zuckerproduzenten der Welt. Der Zucker bringt dem Land 75 bis 90 Prozent der Exportwerte. Zweites wichtiges Agrarerzeugnis ist der Tabak, der besonders in der Provinz Pinar del Río angebaut wird. Weitere landwirtschaftliche Erzeugnisse sind Kaffee, Zitrusfrüchte, Ananas, Reis, Kakao, Bohnen, Bananen, Mais, Baumwolle, Kartoffeln und Tomaten. Kuba verfügt über bedeutende Bodenschätze wie Nickel und Kupfererze, Chrom, Rohöl und Erdgas. Kubas Industrie ist hauptsächlich auf die Verarbeitung des Zuckerrohres ausgerichtet. Weitere industriell verarbeitete Produkte sind Tabak, Fleisch und Obst.
Religion
Rund 50 Prozent der Kubaner gehören keiner Religion an. Die Zahl der bekennenden römisch-katholischen Christen ist seit der Revolution um etwa die Hälfte gesunken. Rund ein Prozent der Bevölkerung ist protestantisch.
Vegetation
Die Savannen und der tropische Regenwald sind durch Rodung fast vollständig verschwunden. Immergrüner Feuchtwald wächst noch in den südöstlichen Gebirgen. Auf der Halbinsel Zapata kommen große Mangroven- und Sumpfwälder vor. Auf Kuba gibt es über 50 Palmenarten, darunter die Königspalme. Weitere einheimische Baumarten sind Mahagoni, Guajakbaum, Rosenholz und Zeder.
Tierwelt
Kubas Tierwelt hat über 300 Vogelarten. Der Kuba-Trogon ist der Nationalvogel der Insel. Krokodile gibt es nur noch in einigen Reservaten und Zuchtstationen auf der Halbinsel Zapata. In dem tropischen Klima finden viele Insektenarten einen idealen Lebensraum.
Gebräuche, Kulinarisches
Kulinarische
Kulinarisches
Die typische kubanische, d.h. kreolische Küche vereint indische, afrikanische und spanische Einflüsse. Grundlage der Gerichte sind Reis, Bohnen und Kochbananen. Daneben wird Yuca (Maniok), Süßkartoffel und Kürbis verwendet. Hühner- und Schweinefleisch sind mehr anzutreffen als Rindfleisch. In guten Restaurants erhält man auch kreolische Fischgerichte und Meeresfrüchte. Beliebte Nachspeise ist Flan, ein von den Spaniern übernommener Karamelpudding. Neben guten Säften gibt es auch Hochprozentiges. Das Nationalgetränk Kubas ist Rum, der in vielen Qualitäten pur oder als Cocktail angeboten wird. Gern getrunken wird auch Bier.
Sitten und Gebräuche
Auf angemessene Kleidung wird auf Kuba viel Wert gelegt. Shorts und Badekleidung sollte man außerhalb des Hotels und der Badestrände nicht tragen. FKK ist verboten.
Souvenirs
Beliebtestes Mitbringsel aus Kuba ist Rum. Zu empfehlen ist der Havanna Club, der sich gut für Mixgetränke eignet. Auch Zigarren aus dem guten Kuba-Tabak und Kaffee werden gern als Souvenir mitgenommen. Darüber hinaus gibt es für die Freunde der kubanischen Musik (Salsa, Rumba) Kassetten oder CD´s, Puppen mit typisch kubanischer Tracht, Keramik und Schmuck.
Duty Free
Reisegut
Gegenstände, die für den persönlichen Bedarf des Reisenden bestimmt sind, wie Kleidung, Wäsche, Schuhe, Toilettenartikel usw., können zollfrei eingeführt werden.
Dazu zählen auch, unter der Maßgabe der Wiederausfuhr, die üblichen Reisegegenstände wie
1 Fotoapparat,
1 Film- oder Videokamera, jeweils mit Filmen oder Kassetten,
1 Fernglas,
1 Tonbandgerät,
1 Laptop oder 1 Reiseschreibmaschine,
1 Musikinstrument
Angelgerät, Sportartikel.
Da in Kuba vieles rationiert oder nicht immer vorhanden ist, sollten alle für den Eigenbedarf benötigten Gegenstände (Toilettenartikel, Filme, Batterien für Fotoapparat usw.) sowie Medikamente/medizinische Artikel (bis zu 10 kg zollfrei bei mitgeführter Bestätigung der medizinischen Notwendigkeit), Rollstuhl und Prothesen mitgeführt werden.
Zollfrei sind für Reisende über 18 Jahre außerdem:
200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak,
3 Liter Wein oder andere alkoholische Getränke,
eine angemessene Menge Eau de Toilette oder Parfüm,
Geschenke bis zu einem Wert von 50 US-$ pro Jahr. (Darüber hinaus dürfen Gegenstände, die in Kuba verbleiben, bis zu einem Wert von 250 US-$ pro Jahr eingeführt werden, sie müssen allerdings mit 100-200 Prozent verzollt werden).
Eine EINFUHRGENEHMIGUNG ist notwenig für Geräte mit einem hohen Stromverbrauch (werden sonst evtl. bei der Einreise einbehalten und bei der Ausreise zurückgegeben): Reisebügeleisen, Wasserkocher, Kühlgeräte, Klimaanlagen, Elektroherde, etc.. Video- und DVD-Player, Laptop und Ähnliches dürfen NUR eingeführt werden, wenn sie für den eigenen Gebrauch während der Reise ZU URLAUBSZWECKEN bestimmt sind und auch wieder ausgeführt werden.
Eine EINFUHRGENEHMIGUNG ist ebenfalls notwendig für Funksprechgeräte, Satellitentelefone und GPS-Geräte (auch Smartphones mit GPS-Funktion).
EINFUHRVERBOT besteht für Früchte, Milch, Gemüseprodukte, Fleisch- und Wurstwaren sowie pornografische Artikel. Einfuhr und Besitz von Drogen u.Ä. wird streng bestraft.
INSGESAMT darf das Reisegepäck 30 kg nicht überschreiten (hohe Zoll-Gebühren für Übergepäck)!
HINWEISE ZUR AUSFUHR von Artikeln:
Gelegentlich kam es zur Beschlagnahme von eigentlich wertlosen kunsthandwerklichen Gegenständen mit dem Hinweis, es handle sich um kubanisches Kulturgut. Auskünfte und Ausfuhrgenehmigungen gibt es gegen eine geringe Gebühr bei Bienes Culturales, Calle #1009, entre 10 y 12, Vedado, Tel. 3 96 58. Größere Muscheln egal welcher Herkunft werden ebenfalls oft einbehalten.
Bis zu 20 Zigarren können lose ausgeführt werden, ohne Nachweise über Herkunft und Kauf vorzulegen. Bei der Ausfuhr von mehr als 50 Zigarren (nur für Touristen möglich, maximal bis zu 2.000 US-$) benötigt man eine entsprechende Quittung der staatlichen Tabakläden, die Zigarren müssen sich in der geschlossenen Originalverpackung befinden, die außerdem versiegelt und mit dem fälschungssicheren offiziellen Hologramm versehen sein muss. Jede Ausfuhr von Zigarren (egal ob unter oder über 50 Stück) muss dem Zoll mündlich gemeldet werden. Nicht gemeldete Zigarren werden vom Zoll einbehalten. Weitere Auskünfte sind auf der Website des kubanischen Zolls unter http://www.aduana.co.cu" target="_blank">www.aduana.co.cu erhältlich.
Folgende Waren dürfen ausgeführt werden:
5 Flaschen Wein oder andere alkoholische Getränke (wenn über 18 Jahre alt),
Produkte aus offiziellen Läden (Nachweis erforderlich) im Wert bis zu 1.000 US-$.
Klima und Wetter
Klimainformationen
Auf Kuba herrscht das ganze Jahr über heißes, subtropisches Klima, das durch stetige Winde gemildert wird. Die Temperaturen im Sommer liegen bei etwa 25-30°C. Im Winter gibt es die geringsten Niederschläge und es werden Temperaturen von rund 20-25°C gemessen.
Beste Reisezeit
November bis April.
Gesundheit
Vorgeschriebene Impfungen
Keine.
Empfohlene Impfungen
Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.
Informationen zur Malaria
Malaria
Keine.
Verbreitung
Kuba ist malaria-frei.
Ärztliche Hilfe
HAVANNA: Clinica Central, Dr. A.G. Ferrandez (spricht Englisch), Calle 20 No. 4101 esq. Av. 41, Playa,, La Habana, Tel. (07) 33 26 73, 33 28 11/14;
VARADERO:Policlinica International, Dr. Maria Gomez Diaz de Rada (spricht Englisch), Varadero, Tel. 6 21 22, 6 37 80.
Geld und Umtausch
Währung
Währungseinheit
Währungseinheit: Kubanischer Peso (kub$)
1 Kubanischer Peso = 100 Centavos.
Neben der Landeswährung gibt es noch den konvertiblen kubanischen Peso, der offizielles Zahlungsmittel für ausländische Reisende ist (Kurs zum US-$ 1:1).
In Varadero sowie auf den Inseln Cayo Largo del Sur und Jardines del Rey (Cayo Coco/Cayo Guillermo) wird auch der Euro als Zahlungsmittel von großen Hotels, Mietwagenfirmen usw. akzeptiert. Da es aber bei kleineren Betrieben Probleme geben kann, sollte man unbedingt auch konvertible kubanische Pesos mitführen.
Derzeitiger Kurs:
1 Euro = ca. 1,27 kub$
Hinweise
US-Dollar sind nicht als Zahlungsmittel anerkannt. Der Zahlungsverkehr wird nur über konvertible kubanische Pesos (Peso Convertible) abgewickelt. Barzahlungen in Euro sind nur vereinzelt möglich.
Devisenbestimmungen/Umtausch
Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt (von US-$ wird abgeraten).
Einfuhr Landeswährung: nicht erlaubt. Der kubanische Peso ist im Ausland nicht erhältlich.
Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremdwährung ab einem Wert von 5.000 US-$ obligatorisch.
Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr.
Ausfuhr Landeswährung: nicht erlaubt
Umtauschempfehlung: im Reiseland
Umtausch: Für den Umtausch von US-$ fällt eine Gebühr von 10 Prozent an. Es ist ratsam, Bargeld in Euro mitzubringen, das bei allen Banken und Wechselstuben (CADECA) zum geltenden Tageskurs in Pesos Convertibles eingetauscht werden kann. In manchen Touristengebieten kann der Euro direkt als Zahlungsmittel eingesetzt werden.
Der Erwerb der neben dem Peso Convertible exisistierenden, nicht konvertiblen Landeswährung ("moneda nacional", "peso cubano") ist in der Regel nicht erforderlich. Der Wechselkurs des peso convertible zum peso cubano liegt bei 1:24; mit dem peso cubano werden z.B. die Waren an Bauernmärkten bezahlt.
Internationale Kreditkarten: Ja - ACHTUNG: Kreditkarten US-amerikanischer Institute (z.B. American Express, Diners) oder Kreditkarten von Tochtergesellschaften US-amerikanischer Banken werden nicht angenommen. Deutsche Kreditkarten (vor allem VISA) werden gegen erhebliche Aufschläge (über 11 Prozent) in größeren Hotels und Restaurants akzeptiert.
Eine Geldabhebung mit VISA-Kreditkarte und PIN ist inzwischen jedoch auch in einigen Banken (z.B. Banco Financiero oder Banco Metropolitano) möglich. Dies gilt jedoch nicht flächendeckend für das ganze Land und ist aufgrund technischer Probleme nicht immer gewährleistet.
Geldautomat: Nein - Scheckkarten (EC/Maestro) werden in Kuba nicht angenommen, auch eine Bargeldbeschaffung am Geldautomaten ist mit Maestro/EC-Karte nicht möglich.
Eine Geldabhebung mit VISA-Kreditkarte und PIN ist inzwischen auch in einigen Banken (z.B. Banco Financiero oder Banco Metropolitano) möglich. Dies gilt jedoch nicht flächendeckend für das ganze Land und ist aufgrund technischer Probleme nicht immer gewährleistet.
Reiseschecks: Ja - ACHTUNG: Nicht akzeptiert werden Schecks von US-amerikanischen Banken (keine American Express!; möglich sind Barclays, UBS). Empfehlenswert ist eine Ausstellung in Euro.
Rücktausch: Gegen Vorlage der Umtauschbescheinigung werden die Pesos Convertibles wieder in Fremdwährung zurückgetauscht.
Wichtige Adressen
Auskunftstellen
Botschaften und Konsulate
Ärztliche Hilfe
HAVANNA: Clinica Central, Dr. A.G. Ferrandez (spricht Englisch), Calle 20 No. 4101 esq. Av. 41, Playa,, La Habana, Tel. (07) 33 26 73, 33 28 11/14;
VARADERO:Policlinica International, Dr. Maria Gomez Diaz de Rada (spricht Englisch), Varadero, Tel. 621 22, 637 80.
Reisetipps
Sehenswertes
Havanna
Havanna, die "Alte Dame der Karibik", ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Mehrere Akademien und Institute sind hier angesiedelt. Verschiedene Theater, die Oper mit Ballett und mehrere sehenswerte Museen bereichern das kulturelle Leben. Die Film-Szene hat oberes Niveau in Lateinamerika. Im Stadtbild Havannas, das an einem Naturhafen an der Nordküste der Insel liegt, ist noch heute der vergangene Ruhm und Glanz der Kolonialzeit zu erkennen. Dem Verfall der schönsten Gebäude wird heute mit Unterstützung der UNESCO entgegengewirkt. Sehenswert sind die Altstadt mit ihrem kolonialen Stadtkern, wo im Bereich der Plaza de Armas und der Plaza de la Catedral die Hauptattraktionen wie verschiedene koloniale Paläste, die Kathedrale und das Museo de Art Colonial zu finden sind. In der südlichen Altstadt gibt es ebenfalls viele interessante Stätten zu besichtigen: das Casa de Àfrica, das sich mit dem afrikanischen Erbe Kubas befasst, das Museo de Autos, das Cadillacs und Roll Royces ausstellt, die Iglesia de la Merced, das Viertel Santo Cristo del Buen Viaje sowie das Museo Histórico de las Ciencias Carlos J. Finlay und das Museo de Finanzas im unteren Stockwerk der Nationalbank Kubas.
Das 144 Kilometer von Havanna gelegene Varadero mit seinem langen Sandstrand (Playa de Varadero) ist das Touristenziel Nummer eins in Kuba. Es liegt an der Nordküste der Insel zwischen Cárdenas und Matanzas. Das Ferienziel bietet mit seiner guten touristischen Infrastruktur alles von Sonne und Strand über Sport- und Spielmöglichkeiten bis zu nächtlichen Vergnügungsstätten. Hier gibt es auch einige kulturelle Attraktionen wie das Museo Municipal, der Parque Retino Josone sowie die Cueva de Ambrosio, in der Felszeichnungen gefunden wurden. Ein Ausflug von Varadero bietet sich z.B. in das Archipel von Sanana an, wo es Segel-, Angel- und Tauchmöglichkeiten gibt.
Santa Clara
In der Provinzstadt Santa Clara ist Che Guevara der Held, hat er doch die entscheidende Schlacht, die zum Sieg der Revolution führte, hier geschlagen. An der Carretera de Camajuani steht als Erinnerung an das Gefecht das Monumento al Tren Blindado (Denkmal des gepanzerten Zuges) und am östlichen Stadtrand wurde ein Platz (Plaza de la revolución) mit einer Che Guevara-Statue angelegt. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind der Parque Leoncio Vidal um den sich z. B. Theater, ein Kulturhaus und das Kolonialmuseum gruppieren sowie das Teatro de la Carida und das Museo de Artes Decorativas, eine Sammlung von Möbeln des 18. und 19. Jahrhunderts.
Santiago des Cuba
Santiago de Cuba hat trotz ihrer Größe - sie ist die zweitgrößte Stadt Kubas - ihr eher provinzielles Aussehen behalten. Das Klima ist in der Gegend um Santiago viel wärmer als im übrigen Land. Im Sommer ist es zum Teil unerträglich heiß. Die Stadt gilt als "Wiege der Revolution", haben hier doch die Unabhängigkeitsbestrebungen ihren Anfang genommen. Die historischen Sehenswürdigkeiten konzentrieren sich zum großen Teil um den Parque Céspedes. Hier steht die Kathedrale, die Casa Diego Velázquez mit dem ältesten erhaltenen Haus Kubas, Ayuntamiento, das ehemalige Rathaus der Stadt, und das Museo de Arte Colonial. In der Calle Heridia kann man das Casa de Vino besuchen, wo man regionale Weine probieren kann, oder aber im Museo de Carnaval einen Blick auf die Geschichte des Karnevals in Santiago (der berühmteste in Kuba) werfen. Eine Ausstellung zeigt zahlreiche Kostüme und Masken. In der Nähe des Hafens haben Besucher die Möglichkeit bei der Produktion von Zigarren zuzusehen oder eine Rumfabrik zu besuchen. In der Moncada-Kaserne außerhalb des Stadtzentrums sind noch heute die Einschusslöcher zu sehen, die beim fehlgeschlagenen Sturm von Castro und seinen Leuten im Juli 1953 entstanden sind. Heute ist in der Kaserne ein historisches Museum untergebracht, das im besonderen die Revolutionszeit behandelt.
In der Umgebung Santiagos sind u.a. die Festung El Morro an der Bucht von Santiago mit dem Museo de la Pirateria, die Wallfahrtskirche von El Cobre mit drei gelben Türmen, der Parque Nacional de Baconao mit seinen verschiedenen Freizeiteinrichtungen und das Valle de la Prehistoria (auch Jurassic Park genannt) mit seinen Nachbildungen von Dinosauriern und Steinzeitmenschen sehenswert.
Isla de la Juventud
Die Isla de la Juventud (Insel der Jugend) ist die größte Insel des Korallenarchipels Canarreos. Die Insel wurde zunächst als Gefängnisinsel genutzt. In dem 1928 erbauten Gefängnis wurde u.a. Fidel Castro nach dem missglückten Angriff auf die Moncada-Kaserne gefangen gehalten. Nach der Revolution wurde die Insel durch Tausende von Jugendlichen urbar gemacht, was ihr auch den Namen gab. Neben der Inselhauptstadt Nueva Gerona mit dem naturgeschichtlichen Museum und dem Planetarium, sind das Museo del Presidio, das heute als Museum eingerichtete ehemalige Gefängnis, sowie La Fé, eine von amerikanischen Kolonisten gegründete Siedlung, zu besichtigen. Touristisch hat sich die Insel in den vergangenen Jahren zusehends weiterentwickelt. Ihre Korallenriffe gelten als Paradies für Taucher und Unterwasserfotografen.
Trinidad/Valle de las Ingenios
Trinidad, eine der ältesten Städte Kubas, hatte ihre auf Sklavenhandel und Zuckerrohranbau gegründete Blütezeit im 17. und 18. Jahrhundert. Der Tourismus, insbesondere der Tagestourismus, ist heute eine der wichtigsten Einnahmequellen der Stadt. Beim Besuch der Stadt sollte man sich auch das angrenzende Valle de los Ingenios, wo heute noch Zuckerrohr angebaut wird, ansehen. Zu besichtigen sind hier der Torre de Iznaga, ein Turm, der zur Beaufsichtigung der Sklaven auf den Zuckerrohrfeldern gebaut wurde, und daneben die Hacienda der Familie Iznaga, in der heute ein Restaurant untergebracht ist. In Trinidad kann man besonders gut ein Souvenir kaufen, da hier das Kunsthandwerk noch gepflegt wird. Stickereien und Häkeleien sowie Holzarbeiten werden angeboten. Ansehen sollte man sich den Parque José Marti, um den sich sehenswerte Gebäude wie die Kathedrale und einige Museen, wie z. B. das Museo Romántico oder die Galeria de Arte Universal scharen. Das in einem der schönsten Gebäude Trinidads untergebrachte Stadtmuseum (Museo Municipal) zeigt Möbel und viele wertvolle Gegenstände aus der Kolonialzeit. Eine Ausstellung über die Geschichte des Zuckerrohranbaus behandelt auch die Sklaverei als Schattenseite des wirtschaftlichen Erfolges. Badeliebhaber sollten den zwölf Kilometer von Trinidad entfernten Sandstrand Playa Abcón besuchen. Von hier aus werden Touren in die karibische Unterwasserwelt angeboten.
Pinar del Rio
Mitten im besten Tabak-Anbaugebiet Kubas liegt die Stadt Pinar del Rio. Sie bietet wenig Sehenswürdigkeiten, liegt aber in einer einzigartig schönen Agrar- und Palmenlandschaft. Im Museo de las Ciencias Naturales kann man sich einen Überblick über die naturgeschichtliche Entwicklung der Region verschaffen. Interessenten an Kubas Zigarren können in einer Tabakfabrik in der Nähe der Plaza Independencia bei den verschiedenen Arbeitsvorgängen der Produktion zusehen und die ein oder andere Zigarre kaufen. In der Likörfabrik Casa Garay wird ein Likör aus Guaven, ein weiteres typisches Produkt der Region, hergestellt.
Reisehinweise
Kuba gilt als vergleichsweise sicheres Reiseland, aber auch hier werden Touristen gelegentlich Opfer von Diebstählen und selten auch von Gewaltverbrechen.
Touristen sollten gewisse Vorsichtsmaßnahmen ergreifen:
Man sollte nur geringe Bargeldbeträge mit sich führen und diese auf verschiedene Stellen am Körper verteilen. Das restliche Bargeld und Wertgegenstände sollten im Hotelsafe gelassen werden.
Auch wird empfohlen, Taschen niemals unbeaufsichtigt zu lassen, und Wertgegenstände im Handgepäck statt im Koffer zu transportieren, da es vorgekommen ist, dass letztere aufgebrochen wurden.
Weitere Informationen zur Sicherheitslage im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.
Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen
Es kommt immer wieder zu Stromengpässen, wobei der Strom dann aber meist nur außerhalb der Touristengebiete abgeschaltet wird.
Ausländer müssen sich jederzeit ausweisen können, wobei eine Reisepasskopie in der Regel ausreicht.
Vom Fotografieren von Käuferschlangen, verfallenden Häusern u.Ä., sollte am besten aus Respekt vor den betroffenen Personen abgesehen werden. Außerdem sollten keine militärische Gebäude und Einrichtungen fotografiert werden.
Das Rauchen ist in abgeschlossenen öffentlichen Räumen (z.B. Geschäfte, Kinos, Büros, Taxis, Busse) verboten. In Restaurants darf nur in speziell eingerichteten Raucherzonen geraucht werden.
Bei Verstöße gegen die Drogengesetzgebung drohen hohe Gefängnisstrafen bis hin zur Todesstrafe.
Bei einer Unterbringung in Privathaushalten sollte man sich vergewissern, dass hierfür ein behördliche Genehmigung vorliegt (Kubaner benötigen für jegliche Art privater Geschäfte eine solche), um Schwierigkeiten auf beiden Seiten, zu vermeiden.
* Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei Wettervorhersagen in den jeweiligen Ländern oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.
BESONDERE STRAFRECHTLICHE VORSCHRIFTEN: Bei Drogendelikten drohen langjährige Haftstrafen, bei besonders schweren Fällen die Todesstrafe. Besucher sollten außerdem auf eine politischer Betätigung verzichten, auch diese werden mit hohen Strafen geahndet.
SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.
Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.
