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Länderinformationen USA
Länderinfos
Länderinfos: Informationen und wichtige Fakten für Ihre Reise in die USA von carpe diem Sprachreisen
Unsere Programme in den USA:
- Sprachreisen in die USA für Erwachsene
- Schülersprachreisen in die USA
- Sprachtraining in den USA für Firmenkunden
- Auslandspraktikum in den USA
Einreise und Fakten
Einreise für Deutsche
Im Rahmen des "U.S. Visa Waiver Program" visumfrei für maximal 90 Tage mit "non-immigrant visa waiver arrival form" (Flug- oder Schifffahrtsgesellschaft). Notwendig sind: Für die Aufenthaltsdauer gültiger maschinenlesbarer Reisepass (kein vorläufiger maschinenlesbarer Reisepass! - bei Reisen mit Kindern unter 16 Jahren siehe unten stehender Text), der die Voraussetzungen für die Teilnahme am Visa Waiver Verfahren erfüllt - je nach Ausstellungsdatum ist zusätzlich digitales Foto bzw. zusätzlich noch intergrierter Chip mit biometrischen Daten notwendig), Rück- oder Weiterreisetickets sowie ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt.
Spätestens 72 Stunden vor der beabsichtigten Einreise muss via Internet unter https://esta.cbp.dhs.gov eine gebührenfreie elektronische Einreiseerlaubnis ("Electronic System for Travel Authorization" - ESTA) eingeholt werden. Nähere Informationen sind erhältlich unter http://german.germany.usembassy.gov/germany-ger/visa/esta.html und http://german.germany.usembassy.gov/germany-ger/visa/esta-faqs.html. Informationen in englischer Sprache sind unter http://cbp.gov/xp/cgov/travel/id_visa/esta/about_esta/ verfügbar.
EINREISEDOKUMENTE FÜR KINDER: Kinder mit einem maschinenlesbaren Kinderreisepass können ohne Visum in die USA einreisen, SOFERN der maschinenlesbare Kinderreisepass vor dem 26. Oktober 2006 ausgestellt oder verlängert wurde. Ab dem Stichtag 26. Oktober 2006 ausgestellte maschinenlesbare Kinderreisepässe berechtigen nicht mehr zu visafreien Ein- bzw. Durchreise in die USA, in diesem Fall muss für das betreffende Kind entweder ein normaler maschinenlesbarer ePass oder ein US-Visum beantragt werden.
Landesdaten
Lage
Die USA umfassen fast die Hälfte des nordamerikanischen Kontinents zwischen dem Atlantischen und dem Pazifischen Ozean sowie Alaska und Hawaii. Die nördliche Grenze bildet Kanada, die südliche Mexiko.
Die USA (amtlich: United States of America) sind eine präsidiale Republik mit bundesstaatlicher Verwaltung. Das Gebiet zerfällt in 50 Bundesstaaten und den District of Columbia.
Zu den USA gehören noch zahlreiche Besitzungen: Amerikanisch Samoa, Guam, Amerikanische Jungferninseln (Virgin Islands), Marianen, Midway-Inseln, Puerto-Rico, Wake-Inseln.
Fläche: 7.827.620 km², mit Alaska und Hawaii 9.529.063 km².
Verwaltungsstruktur: 50 Bundesstaaten und der District of Columbia/DC mit der Hauptstadt Washington.
Einwohner
Bevölkerung: ca. 296,4 Millionen.
Städte (Metropol-Gebiete): Washington D.C. (Hauptstadt) ca. 554.000 (ca. 3,9 Millionen), New York ca. 8,1 (ca. 18,0) Millionen, Los Angeles ca. 3,8 (ca. 14,5) Millionen, Chicago ca. 3 (ca. 8,1) Millionen, Houston ca. 2 (ca. 3,7) Millionen, Philadelphia ca. 1,5 (ca. 5,9) Millionen, Phoenix ca. 1,5 Millionen, Dallas ca. 1,2 Millionen, San Diego ca. 1,2 Millionen, San Antonio ca. 1,2 Millionen, Detroit ca. 900.200 (ca. 4,6) Millionen, San Francisco-Oakland ca. 744.000 (ca. 6,25) Millionen, Boston ca. 570.000 (ca. 4,1 Millionen), St. Louis ca. 556.000 (ca. 2,4 Millionen), New Orleans ca. 462.300 (ca. 1,3 Millionen), Minneapolis-St. Paul ca. 366.000 (ca. 2,4 Millionen).
Sprache
Die Landessprache ist Englisch. Auch bei Besuchern aus dem Ausland werden in der Regel englische Sprachkenntnisse vorausgesetzt. Selbst in Hotels, Fremdenverkehrsbüros, Restaurants, Kaufhäusern und auf den Flugplätzen an der Ost- und Westküste steht nur selten fremdsprachiges Personal zur Verfügung. In Florida sowie dem gesamten Südteil des Landes wird auch häufig Spanisch gesprochen oder verstanden. In Alaska, Hawaii sowie in den Indianer-Reservaten haben sich zum Teil noch Sprachen der Ureinwohner erhalten.
Zeitverschiebung
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden (New York) bzw. -9 Stunden (Kalifornien) bzw. -10 Stunden (Alaska) bzw. - 11 Stunden (Hawaii).
In den USA gilt vom ersten Sonntag im April bis zum letzten Sonntag im Oktober die Daylight Saving Time, d.h. die Uhr wird um 1 Stunde vorgestellt.
Da auch in Europa für den größten Teil dieses Zeitraums Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied erhalten (nur für wenige Tage im März/April ist der Zeitunterschied z.B. in New York -7 Stunden bzw. im Oktober -5 Stunden).
Telefon/Post
Post
Da es in den USA relativ wenige Postämter gibt, sollte man Briefmarken in größeren Mengen kaufen. Hotels und Geschäfte haben Briefmarkenautomaten, die aber 25 Prozent teurer sind.
Luftpost nach Europa ist bis zu einer Woche unterwegs.
Telefon
Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz in die USA ist 001, die Ländervorwahl von den USA nach Deutschland 01149, nach Österreich 01143 und in die Schweiz 01141. Die 1-800-er-Nummern sind kostenlose Servicenummern, die von den meisten Unternehmen angeboten werden. Die Nummer der Auskunft für den Bereich, in dem man sich befindet, ist gegen eine Gebühr von 35-85 Cent unter der Nummer 411 zu erfahren. Die Notrufnummer ist die 911. Für Fragen und Probleme ist der "operator" zuständig, den man mit der 0 erreichen kann. "R-Gespräche", bei denen der Angerufene die Kosten übernimmt, werden über kostenfreie Nummern der US-Gesellschaften vermittelt.
Viele öffentliche Telefonapparate können nur noch mit Telefonkarten benutzt werden, die die verschiedenen Telefongesellschaften anbieten. Sehr unkompliziert ist eine "prepaid telephone card", eine Karte mit vorausbezahlten Einheiten. Karten können in Supermärkten oder an Tankstellen gekauft werden. Hier wählt man nach einer auf der Karte angegebenen Vorwahl und einer ebenfalls angegebenen Codezahl die gewünschte Nummer. Die Karten werden von verschiedenen Telefongesellschaften angeboten, ein Gebührenvergleich lohnt sich. Möglich ist auch eine "calling card", bei der die Gespräche über die heimische Kreditkarte abgewickelt werden. Die Karten sind erheblich günstiger als Anrufe von den Hotels aus nach Europa.
NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 911 im Stadtbereich, anderswo Tel. 0 ("Operator").
Mobilfunk
Netztechnik: GSM 850/1900 und iDEN.
Derzeit bestehen Roaming-Verträge mit Anbietern in den USA von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.
Für die Netztechnik GSM 850 wird ein Quadband-Handy benötigt. GSM 1900-fähig sind Triband- und Quadband-Handys. Für die Netztechnik iDEN wird ein spezielles iDEN-Mobiltelefon benötigt.
Internet
Länderkürzel: .us
Feiertage
1. Januar (Neujahr), 18. Januar (Martin Luther King Jr's. Geburtstag), 15. Februar (President's Day), 31. Mai (Memorial Day), 4. und 5. Juli (Unabhängigkeitstag), 6. September (Labour Day), 11. Oktober (Columbus Day), 11. November (Veteran's Day), 25. November (Thanksgiving Day), 25. Dezember (Weihnachten). Für Geschäftsbesuche nicht geeignet sind die Sommermonate und vor einem Feiertag die Freitagnachmittage, der zweite Montag im Februar (Lincoln's Geburtstag), der Karfreitag, sowie der Freitag nach Erntedank (letzter Donnerstag im November).
Die Hauptferienzeit geht von Mitte/Ende Juni bis Anfang September.
Öffnungszeiten
Banken: Mo bis Fr 9-15 Uhr;
Büros: Mo bis Fr 9-17/17.30 Uhr;
Geschäfte: Mo bis Sa meist 9/9.30 - 17.30/18 Uhr; Einkaufszentren bis 21 Uhr, vielfach sind Shopping Malls auch an Wochenenden geöffnet; kleine Lebensmittel- und Alkoholgeschäfte auch 24 Stunden;
Post: Mo bis Sa 9-17 Uhr. In den Großstädten sind die Hauptpostämter 24 Stunden lang geöffnet.
Kleidung
Ganz allgemein wird die gleiche Bekleidung wie in Mitteleuropa benötigt. In den meisten Gegenden ist das Klima im Frühling (April bis Anfang Juni) und im Herbst (September bis Oktober) gemäßigt. Für diese Zeit sollte man Sommerkleidung, aber auch einen leichten Übergangsmantel für morgens und abends dabeihaben. Für die Sommermonate ist leichte Sommerkleidung ausreichend. Leichte Wollsachen sind nur für Gebirgsgegenden erforderlich. An der Ostküste, speziell in New York und Washington, ist die Luftfeuchtigkeit in den Sommermonaten sehr hoch. Da viele Bürogebäude, Läden, öffentliche Gebäude und Hotels mit Klimaanlagen ausgestattet sind, sollte man immer ein leichtes Jackett oder eine Jacke dabeihaben. Regenschutz ist immer empfehlenswert. Im Winter muss, außer im Süden und im südlicheren Teil von Kalifornien und in Hawaii, mit Schnee gerechnet werden. Im Geschäftsleben ist konservative Kleidung üblich; in guten Restaurants sollten Männer mit Krawatte und Jackett bekleidet erscheinen.
Land und Leute
Geschichte/Politik
Der amerikanische Kontinent ist seit etwa 30.000 bis 40.000 Jahren von Indianern besiedelt, die während der Eiszeit über die Landbrücke der Alëuten einwanderten. Ende des 15. Jahrhundert lebten noch schätzungsweise drei bis fünf Millionen Indianer in Nordamerika. Die Spanier drangen in der ersten Hälfte des 16. Jahrhundert nach Florida und an den Mississippi vor. Im 17. Jahrhundert nahmen die Franzosen das Binnentiefland von den Großen Seen im Norden bis zur Mündung des Mississippi in Besitz. Die englische Besiedlung Nordamerikas begann 1607. Bis zum Jahr 1733 gab es entlang der Atlantikküste 13 eigenständige Kolonien, die sich im Juli 1776 ihre Unabhängigkeit vom Mutterland Großbritannien erklärten. 1853 hatte das Staatsgebiet (mit Ausnahme von Alaska) im Wesentlichen seine heutigen Grenzen erreicht. Der amerikanische Sezessionskrieg entfachte sich vorwiegend an der Frage der Sklaverei, die besonders im Süden verbreitet war und vom Norden abgelehnt wurde. Der Krieg endete 1865 mit der Kapitulation der Südstaaten und der nationalen Einigung, die Sklaverei wurde abgeschafft. In Folge des Bürgerkrieges erlebte die Industrie einen raschen Aufstieg. Die USA entwickelten sich bis zum Ende des 19. Jahrhundert zu einer führenden Industriemacht in der Welt, die sie bis zur Gegenwart geblieben ist.
Die Vereinigten Staaten beteiligten sich ab 1917 am Ersten Weltkrieg und kämpften nach dem Angriff der Japaner auf den Pazifikstützpunkt Pearl Harbour auch im Zweiten Weltkrieg. Zuvor hatten sie die Alliierten bereits finanziell unterstützt.
Wachsende Spannungen in den amerikanisch- sowjetischen Beziehungen traten bereits im Juli 1945 auf der Potsdamer Konferenz zutage, wo die endgültigen Teilungspläne für Deutschland beschlossen wurden. Der "kalte Krieg" zwischen den USA und der Sowjetunion begann. Nach der Unterbrechung des Verkehrs zwischen Berlin und Westdeutschland wurde 1948 die Berliner Luftbrücke zur Versorgung der Westsektoren Berlins eingerichtet. Im April des gleichen Jahres gründeten die USA, Kanada und zehn weitere westliche Staaten die Nordatlantische Vertragsorganisation (NATO = North Atlantic Treaty Organization). Das drängendste innenpolitische Problem der 50er Jahre war der Kampf der schwarzen Amerikaner gegen die Rassentrennung und für die Durchsetzung ihrer vollen Bürgerrechte.
Politische Attentate erschütterten das Land. Es folgten neue Wellen schwerer Rassenkrawalle, zuletzt im April 1992 in Los Angeles. Außenpolitisch setzte Ende der 80er Jahre ein Dialog mit der Sowjetunion ein, der im November 1990 formell den Ost-West-Konflikt beendete.
In den 1990er-Jahren kam es zu einem länger anhaltenden wirtschaftlichen Aufschwung ("New Economy"). Die amerikanische Außenpolitik in diesen Jahren wurde geprägt von dem erfolglosen Engagement in Somalia gegen die sog. "War Lords" und die Invasion in Haiti im Jahr 1994. Nach dem Zerfall Jugoslawiens griffen US-Truppen 1995 und 1999 im Rahmen der NATO in Bosnien, Kroatien und Serbien ein, was den Sturz des Diktators Slobodan Milosevic zur Folge hatte. Versuche, im Nahen Osten einen Frieden zwischen Israel und Palästina zu erreichen, erlitten mit dem Anschlag auf Jitzhak Rabin einen schweren Rückschlag. Auf die Provokationen des irakischen Diktators Saddam Hussein reagierten die USA mit sporadischen Luftangriffen, ebenso wie im Sudan und Afghanistan nach Terroranschlägen auf die US-Botschaft in Nairobi und ein US-Kriegsschiff im Jemen. Diese Anschläge wurden bereits dem Al-Qaida-Netzwerk von Osama bin Laden zur Last gelegt. Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 auf das World Trade Center in New York sowie das Pentagon in Washington wurden von den USA ein weltweiter "Krieg gegen den Terrorismus" geführt, zur sog. "Achse des Bösen", die es zu bekämpfen galt, zählten die sog. "Schurkenstaaten" Iran, Irak, Kuba und Korea-Nord. Im Oktober 2001 wurde durch einen Feldzug in Afghanistan das radikal-islamische Taliban-Regime gestürzt, das Osama bin Laden beherbergt hatte. Ebenfalls im Namen des "Krieges gegen den Terrorismus" begannen die USA im März 2003 den Krieg (Dritter Golfkrieg) gegen den Irak mit dem Ziel, den Diktator Saddam Hussein zu stürzen. Trotz eines schnellen Sieges gelang es nicht, im Irak Frieden herzustellen. Im Juni 2004 wurde die Regierungsgewalt an eine irakische Übergangsregierung übergeben. In der Zeit von 2001 bis 2008 änderten die USA ihre bisherige Außen- und Sicherheitspolitik, die auf Abschreckung, Eindämmung sowie der Einwirkung der sog. "soft power" (das heißt der Attraktivität ökonomischer und kultureller Einflüsse) basiert hatte, hin zu einem strategischen Konzeption der "Präemption" (Vorbeugung). Der Verteidigungsetat erreichte seinen höchsten Stand. Seit dem Regierungswechsel vom Januar 2009 setzt die US-Regierung außenpolitisch wieder eher auf Diplomatie als auf Konfrontation. Wirtschaftspolitisch orientiert sie sich an den Rezepten der Ära Clinton, setzt aber stärker auf erneuerbare Energien und auf Sparsamkeit, um die natürlichen Ressourcen zu schonen, aber auch, um außenpolitisch unabhängiger zu werden. Das Problem der fehlenden Sozialversicherung, insbesondere der Krankenversicherung, soll gelöst werden, indem jeder Zugang dazu erhalten soll.
Wirtschaft
Seit Anfang des 19. Jahrhunderts sind die USA die führende Industrienation der Erde. In der Landwirtschaft erwirtschaften weniger als drei Prozent der US-Arbeitskräfte circa zwei Prozent des jährlichen Bruttosozialprodukts. Vieh und Viehprodukte machten ca. die Hälfte aller Produkte auf dem Agrar- und Lebensmittelmarkt aus. Die wichtigsten Ernteprodukte sind Weizen und Tabak, Zitrusfrüchte, Kartoffeln, Zucker, Rüben, Reis und Trauben. Auch Sojabohnen und Mais sind von Bedeutung. Im Fischfang liegen die USA weltweit, gemessen am Fanggewicht, an sechster Stelle hinter Russland, China, Japan, Peru und Chile. Die Vereinigten Staaten liegen mit an der Weltspitze der Rohstoffförderung; die drei wichtigsten Rohstoffe des Landes sind Rohöl, Erdgas und Kohle. Die wichtigsten Industriezweige sind die chemische, metallverarbeitende, Kraftfahrzeug-, Rüstungs-, Textil- und Bekleidungsindustrie sowie die Papier- und Zelluloseherstellung.
In den letzten Jahrzehnten sind Touristen aus Übersee für die Tourismusindustrie immer wichtiger geworden.
Religion
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war die Bevölkerung überwiegend protestantisch, es gab relativ wenige Katholiken und Juden. Ab etwa 1820 wuchs die Zahl der Katholiken mit der Ankunft irischer, deutscher und osteuropäischer Einwanderer stark an. Im 19. Jahrhundert wurden verschiedene andere Kirchen und Glaubensgemeinschaften gegründet wie etwa die Mormonen, die Church of Christ, Scientist, die Siebenten-Tags-Adventisten und die Zeugen Jehovas. Heute ist die katholische Kirche mit rund 25 Prozent die größte Einzelkirche der USA. Zu den großen protestantischen Kirchen gehören die Baptisten, Methodisten, Presbyterianer, die Pfingstbewegung und Episkopalisten. Größte nichtchristliche Religion in den USA ist das Judentum. Auch der Islam, Buddhismus und Hinduismus sind vertreten.
Vegetation
Gegenwärtig ist noch ein Drittel der Landesfläche bewaldet. Im nördlichen Alaska herrscht eine Tundrenvegetation mit Flechten und Moosen vor, im Yukonbecken dominiert borealer Nadelwald. Im niederschlagsreichen Gebieten der Rocky Mountains kommen Fichten, Douglasien, Mammutbäume Küstensequoias und Ponderosakiefern vor. In den Wäldern im Nordosten und Osten sind Tannen, Fichten, Eichen, Buchen, Ahorn und Kiefern zu finden. In den feuchten Regionen Floridas und Louisianas wachsen Farne, Lianen und Epiphyten. Nach Westen folgt die baumarme Prärie. Im heißen Texas gedeiht die Dornstrauchsavanne. Ein großer Teil Kaliforniens wird von einer Hartlaubstrauchformation eingenommen, dem sogenannten Chaparral. Das Klima Hawaiis begünstigt das Wachstum von Regenwäldern.
Tierwelt
Zu den bekanntesten Tierarten der Vereinigten Staaten gehören Bisons, Braunbären, Grizzlybären, Pumas, Wapitihirsche und Elche.
In Alaska leben Kodiakbären, Weißkopfseeadler und Wölfe. Diese Tierarten wurden in den vergangenen hundert Jahren stark dezimiert. Heute erhalten sie Schutz in Nationalparks und -reservaten. Daneben bietet die zerklüftete Küste Alaskas zahlreichen Meeressäugetieren Lebensraum und Schutz. Die größte Seelöwenkolonie der Welt mit etwa einer Million Tieren kann ungestört auf den Pribilof Inseln ihren Nachwuchs heranziehen. Auch Walrosse tummeln sich in den Gewässern Alaskas. Etwa 16 Walarten wurden vor der Küste Alaskas beobachtet, darunter Buckelwale, Killerwale und schneeweiße Belugawale.
Die Tierwelt Floridas ist durch Reiher, Ibise und rund eine Million frei lebende Alligatoren vertreten. Krokodile dagegen gibt es nur auf den Alligator- und Krokodilfarmen.
Gebräuche, Kulinarisches
Kulinarische
Kulinarisches
Zum amerikanischen "Breakfast" gehören "Pancakes with maple syrup" (Pfannkuchen mit Ahornsiyrup) und "Muffins" (Rührteig-Mini-Kuchen).
Amerikaner trinken vor dem Essen gerne ein bis zwei Cocktails. Zur Hauptmahlzeit, dem "Dinner" (zwischen 17 und 21 Uhr), gibt es unter anderem "Rib-eye steak" , "BBQ spare ribs" (gegrillte Rippchen), "Chicken wings hot or mild" (kleine, gegrillte Hühnerflügel, scharf oder mild gewürzt), "Potato skins" (gegrillte Kartoffelhälften mit Schinken, Käse und "Sour cream" überbacken). Besonders hervorzuheben ist das "Prime rib" (dicke Scheibe Roastbeef aus der Hochrippe) mit einer "Baked potato" als Beilage.
Das Gericht "Turkey" (Truthahnbraten) mit "Stuffing" (Füllung), "Mashed potatoes" (Kartoffelbrei), "Yam" (süße Kartoffeln) und "Cranberries" (Preiselbeeren) isst man traditionell zu Thanksgiving - und sonst zu jeder Jahreszeit.
Als Nachtisch darf "Apple pie" oder "Pumpkin pie" (Apfel- oder Kürbiskuchen) nicht fehlen. Zu den beliebtesten Süßspeisen gehören "Cheese cake", "Key Lime Pie" und "Doughnuts" (Schmalzkringel).
Das amerikanische Bier enthält deutlich weniger Alkohol als die deutschen Biere. Importiertes Bier ist teurer als US-Marken. Amerikanische Weine, besonders aus Kalifornien, sind von ausgezeichneter Qualität.
Sitten und Gebräuche
Amerikaner sind herzlich, hilfsbereit, ungezwungen und sehr kontaktfreudig. Sie grüßen mit festem Handschlag und direktem Augenkontakt, stehen aber bei der Unterhaltung um eine Armeslänge (Comfort Zone) auseinander. Kennt man den Namen nicht, sind die Anredeformen Sir und Madam ausreichend und höflich. Man legt keinen allzu großen Wert auf Titel. Viele Amerikaner sprechen sich mit dem Vornamen an; als Ausländer sollte man abwarten, bis man dazu aufgefordert wird. Im Geschäftsleben kommt man ohne große Umschweife schnell und direkt zum Punkt.
Gutes Benehmen und Pünktlichkeit haben trotz der lockeren Umgangsformen einen hohen Stellenwert. Gedränge oder Ungeduld gibt es nicht - man stellt sich in einer Reihe an und wartet auf die Frage "Who's next?" (Wer ist der Nächste?). In einem Restaurant wartet man am Eingang neben dem Schild "Please wait to be seated" (Sie werden plaziert!), bis man vom Personal an den Tisch geführt wird. Schnell ausgesprochene Einladungen wie "Come and see me" oder "Give me a call" sind zumeist als Floskeln zu verstehen. Rauchen ist in öffentlichen Gebäuden, Büros und fast allen Restaurant gesetzlich verboten.
Souvenirs
Sehr beliebt als Mitbringsel sind Erinnerungen an die großen Vergnügungsparks z.B. Mickey-Mouse-Kleidung oder an die Nationalparks z.B. Kappen oder Sweatshirts. Preisgünstig in den USA sind Oberbekleidung wie Jeans, Wäsche und Lederwaren sowie Sportbekleidung, wo man für Markenkleidung viel weniger ausgeben muss als in Europa. Indianisches Kunsthandwerk kann man in den Reservaten kaufen.
Duty Free
Reisegut
Ausländische Reisende, sog. non-residents (Personen, die keine zurückkehrenden Einwohner der USA sind), können abgabenfrei einführen:
Gegenstände, die für den persönlichen Bedarf des Reisenden bestimmt sind, wie
Kleidung, Wäsche, Schuhe, Toilettenartikel, Schmuck, Sportgeräte, Foto-, Film- oder Videoausrüstung einschließlich Filmen bzw. Leerkassetten, Laptop, Handy usw.
Außerdem sind zollfrei
für Personen ab 21 Jahren:
200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 4,4 lbs. (ca. 2 kg) Rauchtabak oder eine entsprechende anteilige Menge;
1 Liter alkoholische Getränke (zusätzlich zu den amerikanischen Bundesgesetzen müssen je nach Reiseziel auch die eventuell restriktiveren Gesetze der Bundesstaaten beachtet werden);
Für alle Reisenden ohne Altersbeschränkung:
Geschenke (keine Tabakwaren, keine Alkoholika) im Gesamtwert bis zu 100 US-Dollar. Diese Geschenkfreigrenze von 100 US-$ gilt auch für Minderjährige.
Voraussetzung ist jedoch, dass der Reisende die Abgabenbefreiung nicht schon einmal innerhalb der letzten 6 Monate beantragt hat und dass er sich mindestens 72 Stunden in den USA aufhalten wird (werden diese Voraussetzungen nicht erfüllt, bleiben nur Waren im Gesamtwert bis zu 50 US-Dollar abgabenfrei).
Für zurückkehrende Einwohner der USA (sog. residents) gelten für die Einfuhr abweichende Regelungen. Näheres durch die US-Botschaft und die US-Konsulate.
EINFUHRVERBOT besteht für Fleisch und Fleischprodukte (egal ob frisch, getrocknet oder in Dosen), Gemüse, Früchte, Absinth, mit Alkohol gefüllte Süßigkeiten, Betäubungsmittel und gefährliche Arzneimittel, obszöne Gegenstände und Publikationen, Feuerwerksartikel, gefährliches Spielzeug, Gifte, Klappmesser.
Reisende, die Medikamente benötigen, die abhängig machende Stoffe oder Betäubungsmittel enthalten (z.B. Hustenmedikamente, harntreibende Mittel, Herzmittel, Beruhigungsmittel, Schlafmittel, Antidepressiva, Aufputschmittel usw.), sollten nur die tatsächlich für den Aufenthalt benötigte Menge und ein entsprechendes englischsprachiges ärztliches Attest mitführen.
AUSFUHRVERBOT besteht für die Mitnahme von Pflanzen, Samen, Gemüse, Früchten.
Klima und Wetter
Klimainformationen
Die Vereinigten Staaten gliedern sich in fünf Klimazonen:
Die Atlantikküste ohne Golfküste und Florida wird gekennzeichnet durch kalte Winter und warme Sommer sowie starke Niederschläge, die im allgemeinen gleichmäßig über das ganze Jahr verteilt sind. Im Sommer ist in New York und Washington, DC. die Luftfeuchtigkeit hoch.
Das Golfgebiet hat heiße Sommer und meist sehr milde Winter. Das ganze Jahr über kommt es immer wieder zu teils auch heftigen Niederschlägen. Der Herbst, jedoch, ist am regenreichsten.
Das Gebiet der Großen Ebenen (die Prärien) westlich vom 100. Grad westlicher Länge liegt hoch, ist trocken und hat starke Temperaturgegensätze.
Die Plateau- und Gebirgszone ist ebenfalls trocken, jedoch wechseln die Temperaturen und die Niederschlagsmengen stark mit der Höhenlage. Im Süden dieser Zone liegt der heißeste und trockenste Teil der USA.
Das Gebiet entlang der Pazifikküste hat ozeanisches Klima mit geringem Temperaturgefälle von Norden nach Süden. Die Niederschläge fallen meist im Winter. In Kalifornien ist der Sommer fast regenlos.
Hawaii hat subtropisches Klima.
Beste Reisezeit
Der Herbst - mit Beginn der Verfärbung Indian Summer genannt - dauert von September bis November und wird von vielen europäischen Reisenden als angenehmste Reisezeit bevorzugt; für Reisen nach Florida empfiehlt sich auch der Winter; in Kalifornien und Hawaii herrscht das ganze Jahr über ein für Reisende angenehmes Klima.
Gesundheit
Vorgeschriebene Impfungen
Keine.
Empfohlene Impfungen
Keine.
Informationen zur Malaria
Malaria
Keine.
Verbreitung
Die USA sind malaria-frei.
Geld und Umtausch
Währung
Währungseinheit
Währungseinheit: US-Dollar (US-$)
1 US-Dollar = 100 Cents.
Derzeitiger Kurs:
1 Euro = ca. 1,18 US-$
Hinweise
Werden bei der Ein- oder Ausreise Zahlungsmittel (Bargeld, Reiseschecks u.ä.) im Wert von mehr als 10.000 US-$ mitgeführt, ist die Deklaration auf Zollformular 790 "Currency Report" erforderlich.
Unbedingt beachten: Gemeinsam reisende Ehepaare gelten in diesem Fall als eine Person (Eine Deklaration ist notwendig, auch wenn jeder weniger als 10.000 US-$ mitführt, die Gesamtsumme jedoch darüber hinausgeht! Dies gilt auch für Reisende mit Schwiegereltern oder ähnlichen Verwandten.) Wichtig zu wissen ist, dass in Bezug auf Devisenfragen der Zoll "miteinander Verwandte" juristisch als eine Person betrachtet.
Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um reine "Geldkurse" für den Bargeldtausch am Bankschalter, d.h. sie nennen den aktuellen Wert, den der Reisende beim Umtausch am Bankschalter (Schalterkurse in Deutschland) erhält. Hinzu kommen dann noch die von der jeweiligen Bank abhängigen Umtauschgebühren. Die Kurse sind nicht geeignet zur Umrechnung von Rechnungen etc., da hierfür meist "Devisenkurse" zugrunde gelegt werden.
Devisenbestimmungen/Umtausch
Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt
Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt
Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremd- oder Landeswährung im Gegenwert von über 10.000 US-$ (Zollformular 790 "Currency Report"). In Bezug auf Devisenfragen gelten "miteinander Verwandte" juristisch als eine Person!
Ausfuhr Fremdwährung: unbeschänkt
Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt
Umtausch: Nur wenige Banken tauschen Fremdwährungen um. Empfohlen wird die Mitnahme von US-$, Reiseschecks oder Kreditkarten.
Internationale Kreditkarten: Ja - werden überall akzeptiert (oft Voraussetzung für Kreditwürdigkeit). Barzahler müssen in Hotels oder bei Autovermietern ohne Kreditkarte Vorauszahlungen leisten. Besonderheit in Florida: Von kleineren Hotels und von Autovermietern kann auch Barzahlung gefordert werden.
Geldautomat: Ja - Mit Kreditkarten oder der EC-Karte (Maestro) kann Geld abgehoben werden.
Reiseschecks: Ja - Werden nur in US-$ empfohlen. Nicht alle Banken können Reiseschecks einlösen (Gebühren).
Wichtige Adressen
Auskunftstellen
Im Reiseland
Deutsch-Amerikanische Handelskammern:
Botschaften und Konsulate
Von Deutschland
DES MOINES siehe Indianola
DETROIT siehe Waterford
Von Deutschland
KANSAS CITY siehe Leawood
Von Deutschland
SEATTLE siehe Mercer Island
ST. LOUIS siehe Chesterfield
Reisetipps
Sehenswertes
Washington D.C.
Als einziger Stadtstaat der Vereinigten Staaten und Hauptstadt der Nation hat Washington D.C. ein ganz besonderes Flair. Die Stadt zählt neben Paris, Rom und London mit ihren monumentalen Bauten, großzügig angelegten Plätzen und grünen Parks zu den schönsten Metropolen der Welt. Das Zentrum der Weltmacht USA ist wegen der Überschaubarkeit gleichzeitig ein Weltdorf geblieben. Keine Wolkenkratzer stören die Silhouette der Stadt, die vom Capitol überragt wird. In anmutige Landschaft an die Hügel von Virginia angelehnt und nach Nordosten offen zum Meer, das sich in der Chesapeake Bay fast bis an die Pforten der Hauptstadt drängt, kommt es nicht von ungefähr, dass Washington D.C. zu den Top-Destinationen für Geschäftsreisende und Touristen gehört. Die Stadt am Potomac River ist um einen großen Platz, die National Mall, herumgruppiert von wo aus viele der Sehenswürdigkeiten in Fußdistanz zu erreichen sind.
Ein Besuch von Washington D.C. ist auch eine Reise in die Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika. Man kann das original Star-Spangled-Banner und die Emancipation Proclamation (Unabhängigkeitserklärung) besichtigen oder auf den Stufen des Lincoln Memorial stehen, wo Martin Luther King Jr. in seiner berühmte Rede "I have a dream" seine Vision einer friedvollen Welt vorstellte. Die jährlich über 20 Millionen Besucher können auch nach dem Präsidenten Ausschau. Washington D. C. hat aber auch sonst für Touristen eine Menge zu bieten. Muntere Stadtviertel wie Georgetown, Dupont Circle oder Adams Morgan laden mit ihren Straßencafés, originellen Geschäften und Restaurants zum Bummeln und Entspannen ein. Mit der Smithsonian Institution, dem größtem Museumskomplex der Welt, ist Washington D.C. die Stadt der Museen und gilt mit Theater-Produktionen, Symphonie- und Ballettveranstaltungen auch als City der darstellenden Kunst. Die Stellung Washingtons als Kongressstadt wurde durch den Bau eines hochmodernen Kongresszentrums, dem Washington Convention Center, gestärkt. Darüber hinaus bietet die Stadt ein umfangreiches Ausflugsprogramm. Man kann von der Stadt aus Tagestouren in die umliegenden Nationalparks unternehmen. Der Potomac River bietet Besuchern eine gute Gelegenheit, sich per Boot einen Überblick über die Stadt zu verschaffen oder eine Tour zum Mount Vernon, dem ehemaligen Landsitz des ersten Präsidenten der USA, George Washington, zu unternehmen.
Los Angeles
Los Angeles ist die zweitgrößte Stadt der USA und befindet sich im Süden von Kalifornien. Ein breites kulinarisches Spektrum bietet sich dem Besucher dar, von afrikanischer über fernöstliche und europäische Küche bis hin zu zentral-asiatischer und natürlich mexikanischer Küche. Hollywood, ein Vorort von Los Angeles, ist Zentrum der US-amerikanischen Filmindustrie. Führungen durch die Filmwelt und die Shows in den Studios sind interessant und mitunter spektakulär.
Ein weiterer Touristenmagnet ist Disneyland südöstlich von Los Angeles bei Anaheim. Unterschiedlichste künstliche Welten begeistern Jung und Alt auf über 32 Hektar Grund.
Ganz neu ist der Legolandpark ganz im Süden Kaliforniens bei Carlsbad. Legoland ist mit seinem Nachbau berühmter Gebäude vor allem für Familien mit kleinen Kindern interessant.
New York
Das nach den schrecklichen Terroranschlägen vom 11. September 2001 stark erschütterte New York hat zur Normalität zurückgefunden. Ja sogar mehr. Es erlebt zurzeit ein großes Comeback. Die Wirtschaft in New York wächst schneller als im Rest des Landes, die Immobilienpreise explodieren und der Tourismus boomt. Die Stadt hat nichts von ihrem Zauber verloren und die Besucher strömen wieder in den "Big Apple" - im Jahr 2007 waren es 46 Millionen Touristen.
Die Aufräumungsarbeiten am "Ground Zero" sind abgeschlossen und bis im Jahr 2013 soll der heutige "Ground Zero" wieder ins Stadtbild des Finanzdistrikts passen. An Stelle des World Trade Centers wird mit dem 541 Meter hohen Freedom Tower von Daniel Libeskind der höchste Turm der Welt gebaut, an den eine Gedenkstätte für die Opfer des Terroranschlags sowie ein Kulturzentrum angeschlossen werden soll.
Manhattan ist das Aushängeschild der Stadt und zugleich das bedeutendste Wirtschafts- und das größte Industriezentrum der USA. Hier, im Herzen New Yorks, findet man die meisten Sehenswürdigkeiten, die man mit der Metropole assoziiert, wie zum Beispiel den Central Park, das Künstlerviertel Greenwich Village, Chinatown oder Little Italy. An der südlichen Spitze von Manhattan (Lower Manhattan oder Downtown genannt) liegen das Finanzviertel mit der Wall Street, der legendäre Broadway mit dem Times Square sowie auf einer kleinen Insel die berühmte "Statue of Liberty", die Freiheitsstatue. Im Osten des Central Parks bildet die Fifth Avenue die Museumsmeile. Hier befinden sich zum Beispiel das Metropolitan Museum of Art, eines der größten Kunstmuseen der Welt, sowie das berühmte Solomon R. Guggenheim Museum.
Die Stadt hat neben Manhattan noch weitere vier Stadtbezirke, die Boroughs. Die Bronx, im Norden Manhattans, liegt als Einziger auf dem Festland. Brooklyn im Süden, Queens im Osten und Staten Island im Südwesten befinden sich wie Manhattan auf Inseln, wodurch New York eine Küstenlänge von 720 Kilometern aufweist. Die Inseln sind untereinander und mit dem Festland durch Brücken und Tunnel verbunden.
Wer sich nach dem Besuch von New York etwas erholen möchte, der kann dies im angrenzenden New York State tun. Neben historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten bieten sich beispielsweise auf Long Island kilometerlange Strände und eine einladende ländliche Umgebung, im Hudson Valley stattliche Herrenhäuser und das schöne Catshill-Gebirge, im Central State die Wintersportgebiete um Lake Placid und im Upstate die weltberühmten Niagara-Wasserfälle zu einem Besuch an. Für Aktivurlauber stehen zahlreiche Sport- und Freizeitmöglichkeiten zur Verfügung.
Für New York Besucher ist eine Touristenkarte, der sog. "Explorer Pass", erhältlich. Mit ihm haben Reisende wahlweise Zutritt zu drei, fünf, sieben oder 10 Attraktionen, die aus einem Angebot von über 40 Vorschlägen ausgewählt werden können. Für drei ausgewählte Attraktionen zahlen Erwachsene 69,99 US-$ (ca. 49 Euro), für fünf 109,99 US-$ (ca. 77 Euro), für sieben 144,99 Euro (ca. 102 Euro) und für zehn Attraktionen 188,99 US-$ (ca. 133 Euro). Für Kinder gibt es ermäßigte Preise. Erhältlich ist der 30 Tage gültige "Explorer Pass" in New York im NBC Experience Store (30 Rockefeller Plaza), bei NY Waterway Tours (Pier 79, 12th Avenue) sowie bei NY Water Taxi (South Street Seaport, Pier 17). Bei Online-Bestellung erhält man eventuell auch ermäßigte Preise.
San Francisco
San Francisco, die Golden Gate City im Sonnenstaat Kalifornien, ist für viele die Stadt mit dem größten europäischen Flair in den Vereinigten Staaten. Sie erinnert mit ihrem maritimen Klima und ihrem "way of live" an den europäischen Mittelmeerraum und besitzt mit ihrer Kunst und Kultur eine überdurchschnittlich hohe Lebensqualität. Die Sehenswürdigkeiten sind dank ihrer Kompaktheit, die untypisch für amerikanische Städte ist, in einem Spaziergang zu entdecken. San Francisco liegt aber auch an einem Punkt, an dem man so lange nach Westen gefahren ist, dass man den Osten schon wieder spüren kann. Die große chinesische und japanische Gemeinde der Stadt mit ihren jeweiligen "-towns" und Festen laden zur Entdeckung östlicher Lebensart ein - das geschäftige Chinatown ist die größte asiatische Ansiedlung außerhalb Asiens. Und auch sonst haben die übrigen ethnisch geprägten Stadtteile wie das Viertel der Italiener oder der Latino District Mission bis heute ihren individuellen Charakter bewahrt.
San Francisco, das sich erst nach der späten Entdeckung der Bucht im Jahre 1775 vor allem wegen der Gold- und später der Silberfunde zu einem wirtschaftlichen Zentrum mit rund 400.000 Einwohnern an der Westküste entwickelte, erlebte im Jahr 1906, als ein Erdbeben die Stadt zerstörte, einen herben Einbruch. Jahre waren nötig um San Francisco wieder aufzubauen. Die jüngste Blüte erlebt die Stadt durch das Silicon Valley am Südende der Bucht, das sich seit den 60er Jahren zum Zentrum der Computerindustrie entwickelt hat.
Kalifornien und San Francisco sind heute das Traumziel von Millionen von Reiselustigen. Mit schöner Regelmäßigkeit wird das Gebiet zur beliebtesten Destination der Vereinigten Staaten von Amerika gekürt. Die Cable Cars und die Lombard Street Serpentinen sind in Dutzenden von Filmen verewigt. Symbol der Stadt ist die Golden Gate Bridge, die San Francisco mit dem sehenswerten Künstlerort Sausalito verbindet.
Die Stadt wird im Westen durch den Pazifischen Ozean und im Norden durch die Golden Gate-Meeresstraße und im Osten durch die Bucht von San Francisco eingefasst. Segeln, Surfen, Jogging, Spazierengehen und Radfahren sind die bevorzugten Aktivitäten entlang der Küste.
Das kulturelle Angebot ist groß und vielseitig. Die Theater- und Musikszene San Franciscos gilt nicht zu unrecht als äußerst kreativ - die City ist ein Hort geistigen Schaffens. Das hat Tradition, denn bereits zur Jahrhundertwende gehörten die Theater- und Musikbühnen der Stadt zur ersten Garde des amerikanischen Kulturbetriebes. Und auch wer nicht intensiv ins Nightlife einsteigt, bekommt bereits in den Shopping Malls, der Fisherman´s Wharf, dem Pier 39, der Jahr für Jahr neue Unterhaltungsangebote bietet und einem Freiluft-Vergnügungspark gleicht, einen Vorgeschmack auf das kulturelle Leben San Franciscos.
Auch die Umgebung der Stadt lädt zu Entdeckungstouren ein. Die Stadtlandschaft geht im Vergleich zu vielen anderen amerikanischen Städten relativ schnell in sanftes Grün über. Im Norden der Stadt locken Napa County und Sonoma County mit gutem Essen, Wein und smaragdgrünen Weingärten.120 Kilometer südlich liegt das beschauliche Küstenstädtchen Santa Cruz. Daneben sind die kalifornischen Höhepunkte wie der Lake Tahoe in der Nevada und der Yosemite Nationalpark touristische Anziehungspunkte, die sich gut mit einem San Francisco-Besuch verbinden lassen.
Alabama
Alabama liegt im Südosten der USA. Die Hauptstadt Montgomery war Regierungssitz im Sezessionskrieg. Die größte Stadt Alabamas ist Birmingham, eine typische Südstaatenstadt. Mobile ist ein beliebtes Urlaubsziel an der Golfküste. Im Norden des ländlichen Alabama liegt ein kleines Seengebiet, in dem bergigen Land am Fuße der Appalachen findet man weiträumige Wälder, Schluchten, Höhlen und ein alpines Skigebiet in der Nähe von Mentone. Die Landwirtschaft wird nach wie vor vom Baumwollanbau bestimmt, aber nicht zuletzt die Raumfahrtindustrie in Huntsville zeugt von der Entwicklung vom Agrar- zum Industriestaat.
Alaska
Alaska ist der größte Bundesstaat der USA und liegt im Nord-Westen des amerikanischen Kontinentes, durch Kanada fast völlig von den anderen US-Staaten getrennt. Mit einer Bevölkerungsdichte von nur 0,4 Einwohnern pro km² kann man eine überwältigende Landschaft und Tierwelt erleben. Die Landschaft Alaskas ist durch Gletscher, Flüsse, Seen, Fjorde, Wälder, Wiesen und Steppen geprägt. In diesem äußersten Norden des Kontinents sind über 400 Vogelarten heimisch; der Weißkopfadler gehört zu den beeindruckendsten unter ihnen. An den Küsten kann man Wale, Seelöwen und Tümmler beobachten. In der Wildnis der Wälder und Steppen leben Wölfe und Bären, Karibus, Elche und Moschusochsen.
Im Denali National Park in Alaska, der sich im Nordteil der Alaska Range erstreckt, sind Tundragebiete und hochalpine Bergketten charakteristisch. Im Südwesten des zweitgrößten Nationalparks der USA liegt der Mount McKinley, mit 6.193 Metern der höchste Berg der USA. Grizzlybären, Wölfe, Rentiere, Elche und viele andere Tiere sind hier beheimatet.
Die Einwohner Alaskas sprechen außer Englisch zum Teil noch Dialekte und Sprachen der Ureinwohner. Die Hauptstadt Alaskas ist Juneau, die größte Stadt hingegen Anchorage. Fairbanks ist die zweitgrößte Stadt Alakas und wurde durch den legendären Goldrausch bekannt.
Arizona
Der Bundesstaat Arizona an der Grenze zu Mexiko besteht hauptsächlich aus kargen Felsformationen und Wüstenebenen. Die Hauptstadt Phoenix liegt in der Mitte des Staates. Die stark wachsende Stadt Tuscon ist ein beliebter Wintersportort. Der mexikanische Einfluss ist hier im Süden sowohl in der Architektur als auch an dem lebendigen Alltag erkennbar. Die Nationalparks Grand Canyon, Painted Desert und Petrified Forest liegen in diesem Staat.
Der Grand Canyon Nationalpark im Nordwesten Arizonas, dessen größte Attraktion der Grand Canyon ist, schließt sich an den Canyonland Nationalpark (Utah) an. Der Park ist ganzjährig geöffnet, die beste Besuchszeit ist aber von April bis Juni sowie von September bis Mitte November. Von hier aus können Rundflüge, Autobusausflüge, Maultier-Ausritte und Wildwasserfahrten auf dem Colorado River unternommen werden. Für Wanderfreunde stehen über 600 Kilometer ausgewiesene Wanderwege zur Verfügung.
Arkansas
Dieser Staat im Süden der USA beeindruckt durch seine Seen. Weite Ebenen, Berge, Flüsse und Wälder bestimmen die Landschaft. Die Hauptstadt Little Rock ist die einzige größere Stadt in Arkansas. Das historische Viertel lädt zum Bummeln ein. Touristische Attraktionen im Kurort Hot Springs sind neben Sportanlagen vor allem die Thermalquellen.
Colorado
Colorado liegt in den Rocky Mountains im Mittleren Westen. Berge und Wälder bestimmen das Landschaftsbild. Aus der Goldgräberzeit stehen hier noch so manche Geisterstädte. Viele Orte in den Rocky Mountains, wie etwa Aspen oder Vail, liegen in ausgezeichneten Wintersportgebieten und sind international bekannt.
Der Rocky Mountain National Park mit seiner beeindruckenden Gebirgslandschaft gehört zu den bekanntesten Nationalparks der USA. Er umfasst den Hauptkamm der Rocky Mountains und ist besonders im Frühling oder auch im farbenprächtigen Herbst einen Besuch wert. Berge, Wälder, Gletscher und Seen bestimmen das Landschaftsbild. Flora und Fauna ziehen jedes Jahr über zwei Millionen Besucher an.
Im Mesa Verde National Park bekommt man einen guten Eindruck von der frühen indianischen Besiedlung.
Die Hauptstadt Denver ist ein wichtiges Geschäftszentrum. Durch über 200 Parks und Grünanlagen sowie durch seine Nähe zu den bedeutenden Skigebieten hat Denver eine bevorzugte Lage.
In unmittelbarer Nähe von Colorado Springs liegen viele Sehenswürdigkeiten, darunter der Garden of the Gods und Pikes Peak. Eine weitere Attraktion sind die Mineralquellen von Colorado Springs.
Connecticut
Die Landschaft in diesem Neu-England-Staat an der Ostküste der USA ist sehr malerisch. Von den Anfangszeiten der Besiedlung zeugen noch die alten Kolonialbauten, die man dort findet. Viele New Yorker Pendler wohnen in Connecticut. Zum Erholen gibt es breite Sandstrände. In New Haven befindet sich die Universität Yale. In Mystic wurde ein Freilichtmuseum errichtet, in dem alte Schiffe und Kolonialhäuser auf einem weitläufigen Areal stehen. Menschen in Kolonialtracht und Kutschen der damaligen Zeit beleben die Szene. Die Hauptstadt Connecticuts ist Hartford.
Delaware
Delaware liegt an der Ostküste südlich von New York und ist einer der kleinsten Staaten der USA. Hauptstadt dieses Staates ist Dover, als Wirtschaftszentrum fungiert Wilmington.
Florida
Der "Sunshine State" Florida im Südosten der USA ist eines der Zentren des US-amerikanischen und internationalen Tourismus. Weite Sandstrände, Sumpfgebiete mit Alligatoren, Korallenriffs mit ihrer farbenprächtigen Unterwasserwelt, riesige Vergnügungsparks (etwa Walt Disney oder Universal Studios) und der Weltraumbahnhof am Kap Canaveral bieten für jeden Besucher etwas.
Das an der Golfküste gelegene Apalachicola ist heute Floridas Zentrum der Austernfischerei. Interessante Ausflugsziele in der Umgebung sind die Barrier Insel St. George Island mit ihren Badestränden sowie das als Naturschutzgebiet ausgewiesene St. Vincent Island mit Meeresschildkröten und einer reichen Vogelwelt.
Hauptstadt Floridas ist Tallahassee im Norden der Halbinsel. Orlando liegt im Zentrum der Halbinsel und ist ein optimaler Standort in der Nähe der verschiedenen Freizeitparks. Am bekanntesten ist Walt Disney World mit etwa 20 MillionenBesuchern pro Jahr. Weitere Parks sind Sea World (Meeresfreizeitpark), das EPCOT Center (wissenschaftliche Entdeckungen), Universal Studios (Filmstudio) sowie Vacation Kingdom (thematische Urlaubhotels) mit Magic Kingdom (Abenteuer mit Disney Themen).
Die drittgößte Stadt Floridas ist Tampa, das in Zentralflorida an der Westküste liegt. Im Stadtbild wird die Nähe zu Mexiko und der spanische Einfluss sehr deutlich. Fort Myers an der Golfküste und Sarasota sind weitere besuchenswerte Ziele. Westlich von Fort Myers befinden sich die beiden Inseln Sanibel und Captiva, die wegen ihrer Strände berühmt sind. Östlich außerhalb von Sarasota liegt der Myakka River State Park , ein noch weitgehend intaktes Ökosystem, in dem man noch die ursprüngliche Tier- und Pflanzenwelt Floridas findet.
Im Süden Floridas befindet sich Miami mit seinem großen internationalen Flughafen und dem größten Kreuzschiffhafen der Welt. Miami und die mit Brücken verbundene Insel Miami Beach sind spanisch bzw. kubanisch geprägt; vor allem die Küche und das Nachtleben. Die Florida Keys, eine über 180 Kilometer lange Kette verschiedener Koralleninseln, sind heute durch den Overseas Highway mit über 42 Brücken miteinander verbunden. Die bekannteste Insel ist Key West, doch auch Key Biscayne oder Virginia Key sind sehenswerte Inseln. In der artenreichen Unterwasserwelt der Keys finden Schnorchler und Taucher ihr Eldorado. Fort Lauderdale, nördlich von Miami, bietet viele Kanäle und Flüsse, dazu schöne Strände, den Ocean World Meerestierpark und einen Flamingo- und Schmetterlingsgarten.
Der Everglades Nationalpark nimmt die gesamte Südspitze Floridas ein. In dem subtropischen Feuchtgebiet kommen außer Alligatoren und wenigen Krokodilen viele Vogelarten vor. Das Parkgelände ist ganzjährig zugänglich, für einen Besuch empfiehlt sich aber das Winterhalbjahr. In den Sommermonaten ist ein Insektenschutzmittel unbedingt erforderlich.
Georgia
Georgia liegt im Südosten der USA, im Norden von Florida. Die Hauptstadt Atlanta ist eine moderne Industriestadt, in der neben modernen Hochhäusern auch noch malerische Südstaaten-Häuser zu finden sind. In der Baptistenkirche Ebenezer liegt Martin-Luther-King begraben. Östlich Atlantas sind im Stone Mountain die Figuren dreier Helden der Konföderierten in den Fels gemeißelt. Große Teile der Stadt Savannah an der Atlantikküste stehen heute unter Denkmalschutz mit hunderten noch erhaltener Gebäude aus dem 18. Jahrhundert. Landschaftlich und klimatisch ist Georgia sehr abwechslungsreich; es reicht von subtropischen Ebenen im Süden bis zu den gemäßigten Ausläufern der Appalachen im Norden.
Hawaii
Die Inselkette des Bundesstaates Hawaii besteht aus 20 Inseln. Die Hauptstadt Honolulu liegt auf der Insel Oahu. Der bekannte Strand, Waikiki Beach, ist das Urlaubszentrum von Honolulu. Sowohl die Stadt als auch der berühmte Strand werden von dem regen Leben der Hauptstadt geprägt. Ruhe und das "typische" Hawaii findet man außerhalb des Stadtgebietes. Auf der ganzen Insel gibt es Buchten mit klarem Wasser, ideal zum Surfen oder Tauchen. Der Strand von Wakaha gilt als Wellenreiter-Paradies. Die Berge mit Wäldern und Ananas-Plantagen machen die Landschaft sehr abwechslungsreich.
Die größte Insel ist Hawaii. Hier ist die Stadt Hilo im Osten sehenswert. Die berühmten Berge Mauna Kea (4.205 m) und Mauna Loa im Hawaii Volcanoes National Park bieten eine imposante Kulisse. Die Insel ist die landschaftlich abwechslungsreichste des gesamten Archipels.
Auf Maui befindet sich die historische Plantagenstadt Lahaina und der Vulkankrater Mount Haleakala (3.000 m). Wanderwege mit bemerkenswerten Ausblicken finden sich in der Polipoli Spring State Recreation Area.
Lanai ist besonders wegen dem Ort Kaunolo bekannt. Man kann Felsmalereien bewundern und gut wandern.
Auf der Insel Molokai liegt die Hafenstadt Kaunakakai, die Wasserfälle und das Halawa-Tal sind weitere Touristenattraktionen.
Die nördlichste Insel Kauai ist eine außerordentlich grüne Insel, deren Landschaft zur Szenerie vieler Filme wurde. Die Plantagenstadt Lihee und der Tempel Haiau-Holo-Holo-Ku sind sehenswerte Ziele auf dieser Insel.
Idaho
Idaho liegt im Nordwesten der USA in den Rocky Mountains. Sun Valley ist ein bekanntes Wintersportgebiet. Im Urlaubsgebiet Twin Falls befindet sich einer der höchsten Wasserfälle der USA, Shoshone Falls. Die Hauptstadt des Staates ist Boise.
Illinois
Im Norden der USA an den Großen Seen gelegen, befinden sich in Chicago, einem der größten Handelzentren der Welt, neben Sandstränden und Parkanlagen die bekannten Wolkenkratzer. Die Hauptstadt von Illinois ist Springfield. Illinois liegt im Gebiet der Großen Ebenen, die vor allem landwirtschaftlich genutzt werden.
Indiana
Indiana liegt im Norden der USA an den Großen Seen. In Indianapolis findet eines der größten Autorennen statt. Darüber hinaus finden in der Stadt, die einst durch den Bau der Eisenbahnlinie Bedeutung bekam, heute größere kulturelle Veranstaltungen statt.
Iowa
Fast die gesamte Fläche des Staates wird landwirtschaftlich genutzt. Wichtige Verkehrslinien sind der Missouri und der Mississippi. Die Hauptstadt Iowas ist Des Moines.
Kalifornien
Der drittgrößte Bundesstaat der USA hat ein äußerst vielfältiges Landschaftsbild mit einem besonders reizvollen Küstensaum am Pazifik. Außer den zahlreichen interessanten Städten, den vielen Sehenswürdigkeiten, den Vergnügungsparks und den Nationalparks trägt auch das trockene und warme Klima im Sommer dazu bei, dass viele Touristen diesen Bundesstaat als Urlaubsziel bevorzugen.
Die Channel Islands (Santa Cruz, Santa Rosa und Santa Miguel) sowie Santa Barbara Island und die Inselgruppe Anacapa sind bei Tauchern und bei Naturfreunden sehr beliebt. Von den zum Channel Nationalpark zusammengefassten Inseln aus können diverse Robbenarten und in den Wintermonaten auch Wale beobachtet werden.
Das Colorado-Tal an der Ostgrenze Kaliforniens ist als Naturphänomen beliebt bei den Touristen. Der Colorado River ist unterhalb von Blythe ein gutes und deshalb auch sehr beliebtes Rafting-Gebiet.
Die Halbinsel Point Reyes nordwestlich von San Francisco, bietet wunderschöne Strände, üppige Vegetation und ein gut ausgebautes, 200 Kilometer langes Wanderwegenetz.
Mendocino in Nordkalifornien ist ein reizvolles kleines Städtchen, das im 18. Jahrhundert gegründet wurde.
In schöner Umgebung liegt das von spanischem Flair geprägte Seebad Santa Barbara. Sehenswert ist hier die Franziskanermission, die 1786 gegründet wurde. In der Umgebung Santa Barbaras laden rund 50 Kilometer Sandstrand zum Schwimmen, Surfen, Tauchen und Segeln ein.
Die beiden Nationalparks Sequoia Kings Canyon National Parks weisen eine eindrucksvolle Hochgebirgslandschaft im südlichen Teil der Sierra Nevada auf. Neben anderen Pflanzen und Tieren kann man hier auch Riesen-Mammutbäume bewundern. Mit viel Glück sieht man Füchse, Luchse oder auch Pumas.
Der im Osten Kaliforniens gelegene Yosemite Nationalpark (mit jährlich über vier Millionen Besuchern) umfasst einen besonders wald- und gewässerreichen Abchnitt der westlichen Sierra Nevada. Das Charakteristikum des Parks sind die fast senkrecht aufragenden Granitwände, das Yosemite Valley, imposante Wasserfälle, Bergseen und eine Riesen-Mammutbaumgruppe (Redwood-Bestände). Hier findet man eine artenreiche Pflanzen- und Tierwelt vor. Beste Besuchszeit ist der Frühling. Da die Übernachtungsmöglichkeiten im Park beschränkt sind, empfiehlt sich eine rechtzeitige Reservierung.
Kansas
Kansas ist ein landwirtschaftlich geprägter Staat in der Mitte der USA. Die Hauptstadt ist Topeka.
Kentucky
Der Pferdestaat Kentucky bietet landschaftlich vor allem Wiesen und Weideland. Hauptstadt ist Frankfort. Auf dem Ohio River in Louiville verkehrt noch ein alter Raddampfer.
Louisiana
Bekannter als die Hauptstadt Baton Rouge ist die quirlige Südstaaten-Stadt New Orleans. Der Jazz klingt durch die Straßen des French Quarters, in dem es außer alten Kolonialgebäuden auch viele Restaurants gibt. Die unterschiedlichen Kulturen, die New Orleans geprägt haben, haben eine einzigartige kulturelle und künstlerische Mischung hervorgebracht. Der Karneval, Mardi Gras, wird hier ausgelassen gefeiert.
Die gesamte Mündung des Mississippi liegt im Staat Louisiana und gehört zu den interessantesten Landschaften der USA. Allerdings ist das Gebiet auch reich an Mücken.
Maine
Die Hauptstadt dieses Neu-England-Staates ist Augusta. Maine ist ein Küstenstaat ganz im Norden der USA, der an Kanada grenzt. Vor allem die Stadt Portland mit seinem schönen Hafenviertel aber auch die kleine Stadt Kittery werden von Touristen besucht. Ausgedehnte Waldflächen und Seen prägen die Landschaft Maines.
Maryland
Der Staat Maryland ist, abgesehen vom äußersten Norden, durch die breite Chesapeake Bay quasi in zwei Hälften geteilt. Im Norden liegt die geschäftige Hafenstadt Baltimore, deren Innenstadt eine schöne Atmosphäre hat. Entlang des Bays sind an Sandstränden zum Teil große Urlaubsorte entstanden, so zum Beispiel Ocean City mit seinem feinen Sandstrand und einem lebendigem Freitzeitleben.
Gleich westlich davon befindet sich im District of Columbia die Hauptstadt der USA, Washington, die jedoch auf eigenem Territorium steht und nicht zu Maryland zählt.
Massachusetts
Massachusetts ist ein Neu-England-Staat mit der Hauptstadt Boston. Boston ist eine ihre englische Herkunft nicht verleugnende Stadt, in der noch viele alte Kolonialgebäude und Straßenzüge erhalten sind. Daneben stehen Hochhausviertel, deren Skyline man bei einer Hafenrundfahrt bewundern kann. Die Universität Harvard steht in Cambridge, das direkt im Norden an Boston anschließt.
Im Südosten von Massachusetts liegt die Halbinsel Cape Cod mit dem Städtchen Provincetown. Mit vielen Kilometern Sandstrand, gemütlichen Fischerdörfern und der Möglichkeit, zur küstennahen Walbeobachtung auszulaufen, gehört Cape Cod zu den beliebtesten Urlaubsregionen an der Ostküste der USA.
Michigan
Die bedeutendste Stadt des Staates ist Detroit, Hauptstadt ist Lansing. Detroit liegt auf der südlichen Halbinsel, die von Lake Michigan, Lake Huron und Lake Erie eingerahmt wird. Der Lake Michigan trennt den südlichen Landesteil komplett von der nördlichen Halbinsel, die mit Wäldern, Bächen und Skigebieten landschaftlich an Skandinavien erinnert. Eine der längsten Hängebrücken der Welt verbindet die beiden Landesteile.
Minnesota
Minnesota liegt an den Großen Seen im Norden der USA und grenzt an Kanada. Als Land in den Großen Ebenen weist Minnesota viel Wald und eine große Anzahl von Seen auf. Mit kontinentalem Klima ist es im Sommer heiß und trocken (mit Hitzewellen), im Winter beträgt die durchschnittliche Temperatur minus 15 °C. Die beiden bedeutendsten Städte liegen einander an den Ufern des Mississippi gegenüber: St. Paul (Hauptstadt) und Minneapolis.
Mississippi
Dieser Südstaat mit der Hauptstadt Jackson besitzt schöne Sandstrände und im Landesinneren viele Wälder.
Missouri
Missouri liegt in der Mitte des Landes und grenzt an den Mississippi. St. Louis ist der größte Binnenhafen der USA. Früher brachen von hier die Siedlertrecks in den Wilden Westen auf, heute ist die Stadt ein moderner Verkehrsknotenpunkt. Die Geschichten Mark Twains spielen in dieser Flusslandschaft. Im heißen Sommer gibt es regelmäßig Hitzewellen.
Montana
In Montana liegen ein Teil des Yellowstone Nationalpark und der Glacier National Park. Der Staat ist wegen seiner abwechslungsreichen Landschaft bei Wanderern sehr beliebt.
Nevada
Nevada grenzt im Westen an Kalifornien. An der Grenze liegt in der Bergwelt der Sierra Nevada der Lake Tahoe, ein landschaftlich äußerst reizvolles Freizeitgebiet, das das ganze Jahr über einen Besuch wert ist. Die Casinostadt Reno liegt ganz in der Nähe. Im Wüstenstaat Nevada kann man auch durch das Death Valley fahren, wobei im Sommer von einem Besuch bei mitunter 50 °C abzuraten ist. Von der Goldgräberzeit zeugen noch manche verlassene "Geisterstädte".
Las Vegas liegt im Süden des Staates und ist bekannt durch die Glücksspielindustrie, luxuriöse Hotelbauten und aufwendig gestalteten Shows.
New Hampshire
Dieser Neu-England-Staat ist vor allem für seine unberührte Landschaft bekannt. Im Herbst kann man hier die Farbenpracht des Indian Summers genießen. Der Mount Washington ist mit 1.917 Metern die höchste Erhebung der White Mountains.
New Jersey
Der kleine Staat New Jersey liegt im Osten der USA. Die größte Stadt des Staates ist Newark, das zusammen mit der Stadt Jersey an den Hudson River und damit an Manhattan Island / New York grenzt. Die Hauptstadt Trenton liegt am Delaware-Fluss. Originalgetreue Soldaten-Quartiere aus dem Unabhängigkeitskrieg können besichtigt werden. Die Universität von Princeton liegt knapp außerhalb der Stadt. Der Norden des Bundesstaates birgt trotz seiner Nähe zu Newark und New York unberührte Natur und viele Freizeitgebiete mit Sommer- und Winterattraktionen.
New Mexico
Sowohl in der Hauptstadt Santa Fé als auch in der größten Stadt des Landes Albuquerque sind indianische Einflüsse in der Architektur und dem kulturellen Leben spürbar. Pueblo- und Navajo-Indianer und die Nähe zu Mexiko sind hierfür verantwortlich. New Mexiko ist landschaftlich äußerst vielseitig.
New York
Der Staat New York reicht von der Stadt New York im Südosten des Staates bis an die Kanadische Grenze im Norden und bis zu den Niagara-Fällen an den Großen Seen im Westen. Zahlreiche Flüsse und Berge prägen den weitläufigen Nordteil des Staates. Die Hauptstadt Albany liegt am Ufer des Hudson River nördlich der Stadt New York. Das Wahrzeichen der Stadt ist das Rockefeller Empire State Plaza. Im Adirondack Park gibt es zahlreiche Wintersportmöglichkeiten sowie Sommerurlaubsgebiete. Am Lake Erie im Nordwesten liegt die Industriestadt Buffalo. Von hier aus starten Ausflüge zu den berühmten Wasserfällen.
North Carolina
North Carolina liegt an der Ostküste der USA, zwischen den Neu-England-Staaten und den Südstaaten. Im Westen North Carolinas liegen die imposanten Bergketten der Appalachen, die bis zu einer Höhe von 1.850 Metern aufragen. Der Blue Ridge Parkway führt durch den Great Smoky Mountains Nationalpark, den meistbesuchten Nationalpark der USA. Diese Bergregion ist die Heimat der Cherokee-Indianer. Im heutigen Reservat "Qualla Boundary" leben rund 11.000 Indianer in sechs Dörfern. Ashville ist die wichtigste Stadt der Mountain-Region und liegt am Fuße der Appalachen.
Gegen Osten geht die Landschaft in bewaldetes Hügelland über. Hier liegen viele versteckte Seen und mehr als 400, zum Teil weltweit bekannte, Golfplätze. In dieser Region befinden sich die Hauptstadt Raleigh, die ein modernes Gesicht trägt, und die größte Stadt North Carolinas, Charlotte. Einer der größten Zoos der Welt befindet sich bei Asheboro.
Die Küstenregion bietet feinsandige Strände mit vielen kleinen Buchten. Für Familien sind die "outer banks" ein Paradies: hier lag das Versteck des berühmten Käpt'n Blaubart.
Der Great Smoky Mountains National Park befindet sich in North Carolina/Tennesse. Der mit jährlich über acht Millionen Besuchern gut besuchte Nationalpark zählt zu den schönsten Waldgebieten der USA. Reichliche Niederschläge und fruchtbare Böden ließen eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt entstehen. Ein besonderes Ereignis ist die Rhododendronblüte von Anfang Juni bis Mitte Juli. Über 1.500 Kilometer Wanderwege sind in dem ganzjährig geöffneten Park ausgewiesen.
North Dakota
In diesem sehr ländlichen Bundesstaat prägen Prärien und Weizenfelder das Landschaftsbild. An die Zeit des Wilden Westens erinnern höchstens noch die vielen Greifvögel; große Büffelherden gehören längst der Vergangenheit an. Hauptstadt von North Dakota ist Bismarck.
Ohio
Ohio grenzt im Norden an den Lake Erie mit seinen schönen Sandstränden. Columbus ist die Hauptstadt und zugleich die größte Stadt des Staates. In Cleveland spürt man den starken Einfluss der europäischen Einwanderer. Cincinatti besitzt einen internationalen Flughafen und liegt direkt am Fluss Ohio. Im ganzen Staat gibt es Flüsse und Kanäle, auf denen Ausflugsfahrten angeboten werden.
Oklahoma
In den Bergen, den Wäldern und dem offenen Land von Oklahoma leben die meisten Indianerstämme der USA. Die Hauptstadt Oklahoma City boomte nach Ölfunden und ist heute eine moderne Industriestadt.
Oregon
Oregon liegt im Nordwesten der USA. Die Hauptstadt Portland ist die einzige größere Stadt in diesem Staat. Der Kratersee im Crater Lake National Park ist ein beliebtes Ausflugsziel.
Pennsylvania
Dieser landschaftlich sehr abwechslungsreiche Staat liegt im Nordosten der USA. In Philadelphia, im Osten am Fluss Delaware gelegen, wurde 1776 die Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet.
Rhode Island
Der kleinste der US-Bundesstaaten gehört zu den Neu-England-Staaten. In der Hauptstadt Providence und in Newport stehen viele aufwendig restaurierte Kolonialbauten.
South Carolina
Die Hafenstadt Charleston besitzt viele Baudenkmäler aus der Zeit des Bürgerkrieges. Typische Südstaatenhäuser säumen die oft kopfsteingepflasterten Straßen.
South Dakota
Das Mount Rushore Memorial zeigt die in Stein gemeißelten Gesichter von vier amerikanischen Präsidenten. Im Custer State Park leben wilde Büffel. Beeindruckende Natur kann man im Badlands Nationalpark und im Wind-Cave-Nationalpark erleben.
Tennessee
Besonders Western- und Country-Musik kann man in Nashville genießen. Quer durch alle Stilrichtungen bietet die Hauptstadt Tennessees ein breites kulturelles Angebot. Memphis ist die bekannteste Stadt des Staates, die durch die sie umgebenden Baumwollplantagen geprägt wurde. In Memphis begegnet man sowohl dem Blues als Musikrichtung als auch dem Rock 'n' Roll. Einmal jährlich wird mit Veranstaltungen Elvis Presleys gedacht, der hier in Graceland wohnte.
Texas
Texas ist der zweitgrößte Staat der USA und grenzt an Mexiko. Houston ist eine bedeutende Hafenstadt und Zentrum der amerikanischen Erdölindustrie. In Dallas bestimmen architektonisch einfallsreiche Wolkenkratzer das Stadtbild. Im 50. Stock des Reunion Tower gibt es ein sich drehendes Restaurant.
Der Big Bend Nationalpark mit einer sehr abwechslungsreichen Landschaft liegt südlich der Stadt El Paso direkt an der mexikanischen Grenze.
Utah
Der Zion Nationalpark, der sich über die Canyonlandschaft des Colorado-Nebenflusses Virgin River erstreckt, bietet zahlreiche Wanderwege , wie etwa den Weeping Rock Trail, zur Erkundung der Umgebung an. Auch organisierte Reittouren werden angeboten. Der Capital Reef Nationalpark ist von Salt Lake City aus am schnellsten zu erreichen. Durch den Bryce Canyon Nationalpark führen schöne Wanderwege. Zahlreiche Wintersportgebiete liegen in den Wasatch Mountains. Die Hauptstadt Utahs ist Salt Lake City, die Mitte des 19. Jahrhunderts von Mormonen gegründet wurde. In Salt Lake City leben heute nur noch etwa 50 Prozent Mormonen, im gesamten Staat beträgt ihr Anteil jedoch noch rund 70 Prozent.
Vermont
Vermont ist der westlichste der Neu-England-Staaten und grenzt an den Lake Chaplain. Sehenswert ist in der Nähe von Burlington das Shelburne-Freilichtmuseum. Der gesamte Staat ist im Herbst, im Indian Summer, wenn sich die Blätter knallrot färben, besonders schön.
Virginia
Virginia liegt im Osten der USA. In der Hauptstadt Richmond befinden sich alte Kolonialbauten und historische Gebäude. In der Altstadt von Williamsburg spielen Bürger in damaliger Tracht das Leben im Alltag der Kolonialzeit vor.
Washington State
Der Staat Washington liegt ganz im Nordwesten der USA und grenzt an Kanada. Der gesamte Staat ist dicht bewaldet. Seattle ist die größte Stadt in Washington. Die Fischrestaurants am Hafen und die Aussichtsplattfom im Space Neadle gehören zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Ein Besuchermagnet ist der Olympic Nationalpark im Nordwesten des Staates. Auf der Halbinsel breitet sich einer der wenigen temperierten Regenwälder der westlichen Hemisphäre aus. Ausgangspunkt für Besichtigungstouren ist Port Angeles. In dem Regenwald sind Naturlehrpfade angelegt. In dem Park kommen außer Berglöwen, Schwarzbären auch Kojoten vor. Der Naturpark umschließt vier Indianerreservate.
Der Mount Rainier Nationalpark ist ein hervorragendes Wintersportgebiet. Der Vulkan Mount St. Helens brach erst in jüngster Zeit (1980) aus und hinterließ einen riesigen Krater an der Flanke des Berges. Heute kann man das Ausmaß der Verwüstung anhand einer guten Bilddokumentation im Gifford Pinchot Nationalpark nachvollziehen.
West Virginia
Dieser Staat im Gebirgszug der Appalachen liegt im Osten der USA. Die Hauptstadt ist Charleston.
Wisconsin
Die Hauptstadt von Wisconsin, einem der Staaten des Mittleren Westens, ist Madison. Am Ufer des Lake Michigan liegt die Stadt Milwaukee, die für ihr vielfältiges Kulturangebot bekannt ist.
Wyoming
Der älteste Nationalpark der USA, der Yellowstone National Park, liegt im Nordwesten des Bundesstaates Wyoming und reicht in die benachbarten Bundesstaaten Idaho und Montana hinein. Auf seinem Hochplateau ist eine abwechslungsreiche Pflanzenwelt zu finden. In der noch relativ unberührten Natur leben Bisons, Hirsche, Biber und Murmeltiere sowie Elche, Schwarzbären, Grizzlybären und Kojoten. Die Grand Loop Road führt auf etwa 230 Kilometern an den Naturphänomenen des Nationalparks wie den Mammoth Hot Springs, dem Yellowstone Lake und den Geysiren, insbesondere dem Old Faithful, vorbei.
Im Grand Teton Nationalpark kommen besonders Bergwanderer auf ihre Kosten: der Grand Teton ist 4.196 Meter hoch.
In der Hauptstadt Cheyenne findet in der letzten Juliwoche das größte Rodeo der Welt statt.
Reisehinweise
AKTUELLE HINWEISE:
HURRIKAN "ALEX" IM GRENZGEBIET ZWISCHEN DEN USA UND MEXIKO:
Für Donnerstag, den 1. Juli 2010 wird an der Golfküste im US-amerikanisch-mexikanischen Grenzgebiet der Hurrikan "Alex" erwartet. Er wird höchstwahrscheinlich in der Nacht zum Donnerstag mit Windgeschwindigkeiten bis zu 120 km/h südlich der amerikanisch/mexikanischen Grenze auf Land treffen. Bedroht ist vor allem die Küstenlinie zwischen Corpus Christi in Texas und Tampico im mexikanischen Bundesstaat Tamaulipas.
Touristen vor Ort wird geraten, die Empfehlungen und Anweisungen der Behörden unbedingt zu befolgen. Nähere Informationen zu "Alex" und seiner aktuellen Position sowie Prognosen über den weiteren Verlauf können auf der Website des "National Hurricane Centre" der USA unter "www.nhc.noaa.gov" abgerufen werden (in englischer Sprache).
ÖL-KATASTROPHE IM GOLF VON MEXIKO:
USA-Reisende, die einen Abstecher an die Küste des Golfes von Mexiko planen, müssen mit Einschränkungen bei ihrem Besuchsprogramm rechnen. Der Ölteppich, der von der gesunkenen Bohrinsel "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko ausgeht, bedroht die Küsten der Bundesstaaten Louisiana, Mississippi, Alabama und Florida. Besonders gefährdet ist das Naturschutzgebiet des Mississippi-Deltas. Einige südliche Abschnitte des Deltas sowie Strände in Alabama, Louisiana, Mississippi und Florida wurden bereits verschmutzt. In Gefahr ist auch der Badeort Pensacola. Vor der Küste treibt ein größerer Ölfilm.
Touristen, die eine Reise in die Krisenregion planen, wird geraten, sich bei ihrem Veranstalter nach der aktuellen Lage zu erkundigen. Wer bereits vor Ort ist, sollte die Empfehlungen und Anweisungen der Behörden unbedingt befolgen.
ALLGEMEINE HINWEISE:
Die US-Regierung bekräftigt ihre Warnung vor Attentaten und ruft zu besonderer Vorsicht auf. Für alle Flüge in die USA werden die Sicherheitsmaßnahmen nochmals verschärft.
Reisende sollten bei Reiseantritt ausreichend Zeit einplanen, mindestens 3 Stunden, um diese Kontrollen rechtzeitig vor dem Abflug passieren zu können. Reisende sollten sich rechtzeitig bei ihrer Fluggesellschaft erkundigen, welche Gegenstände im Handgepäck mitgeführt werden dürfen.
Weitere Informationen sind auf der Homepage des Department of Homeland Security unter "http://www.dhs.gov" und bei der nachgeordneten "Transportation Security Administration" unter"http://www.tsa.gov/travelers/index.shtm" erhältlich.
Reisende, bei denen während ihrer Einreise in die USA Probleme auftraten, können sich an das Department of Homeland Security (DHS) wenden, das ein sog. Traveler Redress Inquiry Program (DHS TRIP) unter www.dhs.gov eingerichtet hat. Dieses System ist die zentrale Anlaufstelle Fragen und Anträge bei Problemen im Zusammenhang mit Einreisen in die USA. Nutzer von TRIP müssen ein online-Formular ausfüllen und dort Angaben zur Person und Art der negativen Reiseerfahrung machen, wegen der sie Abhilfe erbitten.
SICHERHEITSMASSNAHMEN VOR/WÄHREND DER EINREISE
FINGERABDRÜCKE/DIGITALE PORTRAITFOTOS: Von jedem Reisenden, d.h., auch von nicht-visapflichtigen Besuchern, werden am Einreiseflughafen/Seehafen die Fingerabdrücke digital eingescannt und ein digitales Portraitfoto erstellt. Weitere Informationen können auf der Website des Department of Homeland Security unter "www.dhs.gov/us-visit" eingesehen werden.
Die Fluggesellschaften sind gesetzlich verpflichtet, den Einreisebehörden der USA Flug- und Reservierungsangaben ihrer Passagiere zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich zu diesen Reservierungsdaten wird bei der Einreise die Adresse (Straßenname und Hausnummer, Stadt, Bundesstaat, Postleitzahl) verlangt, an der sich der Passagier während seiner Reise in die USA aufhalten wird.
Urlauber, die keine feste Adresse angeben können, weil sie mit Mietwagen oder Wohnmobilen reisen, sollten die Adressen der Mietwagenstationen angeben.
Reisenden, die keine Adressenangaben machen, kann die Einreise verweigert werden. Ausgenommen von dieser Regelung sind US-Staatsbürger, Fluggäste, die im Besitz einer dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung für die USA sind und Reisende, die sich in den USA im Transit in ein Drittland befinden.
Das US-Ministerium für Heimatschutz verpflichtet sich, die übermittelten Daten nur zum Zweck der Terrorismusbekämpfung und zur Abwendung internationaler Verbrechen zu verwenden.
Seit dem 1. Januar 2008 dürfen Flugreisende in die USA keine losen Lithium-Batterien für den Laptop, das Handy oder den Fotoapparat mehr im aufgegebenen Gepäck mitnehmen. Weiterhin erlaubt ist die Mitnahme, wenn sich die Batterien in elektronischen Geräten befinden. Im Handgepäck dürfen künftig nur noch zwei Batterien mit ins Flugzeug genommen werden. Voraussetzung ist, dass sie sich in einem wieder verschließbaren Plastikbeutel befinden.
GEPÄCK: Die Gepäckstücke aller Flugpassagiere werden auf Explosivstoffe durchleuchtet. Die Transport Security Administration (TSA) weist Flugreisende darauf hin, die Koffer nicht abzuschließen, um manuelle Nachkontrollen zu ermöglichen. Die TSA hat das Recht, alle Gepäckstücke zu öffnen, verschlossene auch gewaltsam. In jedem Fall wird ein Hinweiszettel über die erfolgte Kontrolle im Koffer hinterlegt, in dem auf Haftungsausschluss bei Beschädigung oder Verlust einzelner Inhalte hingewiesen wird.
Aufgrund der Besonderheiten der eingesetzten Geräte empfiehlt die TSA einige Umstellungen beim Kofferpacken. So sollten Geschenke nicht verpackt und Bücher nur nebeneinander eingepackt werden. Lebensmittel sollten im Handgepäck verstaut werden. Die Einfuhr von Lebensmitteln unterliegt strengen Kontrollen und weit gehenden Einschränkungen. Im Rahmen der Gepäckkontrolle bei Ein- und Ausreise werden zudem Body Checks durchgeführt (z.B. durch Abtasten oder auch durch einen Ganzkörper-Scanner).
Nähere Informationen für Reisende über im Gepäck erlaubte und verbotene Gegenstände unter "www.tsa.gov".
HANDGEPÄCK: Bei Flugreisen in die USA können Flüssigkeiten, wachs- oder gelartige Stoffe in begrenzter Menge mit an Bord genommen werden. Erlaubt sind Behältnisse wie Flaschen oder Dosen bis zu einer Größe von jeweils 100 ml. Diese müssen in einem transparenten Plastikbeutel mit einem Volumen von maximal 1 Liter verstaut und an der Sicherheitskontrolle separat vorgezeigt werden (pro Passagier ein Plastikbeutel). Ausnahmen gelten für verschreibungspflichtige Medikamente sowie Babynahrung, die auch in größeren Mengen im Handgepäck mitgeführt werden dürfen, sofern sie für den Flug notwendig sind. Alle Flüssigkeiten wie Getränke oder Kosmetikartikel, die nach der USA-Sicherheitskontrolle gekauft werden, dürfen ebenfalls mit an Bord genommen werden. Nähere Informationen auf der Website der Transportation Security Administration (www.tsa.gov)
NOTEBOOKS/SPIELEKONSOLEN/DVD-PLAYER: Grundsätzlich sind die US-Behörden per Gesetz dazu berechtigt, unter bestimmten Voraussetzungen, die Laptop-Daten von Reisenden zu überprüfen. In Einzelfällen werden Daten kopiert und Laptops sogar beschlagnahmt. GESCHÄFTSREISENDE sollten deshalb sehr sorgsam mit ihren auf den mobilen Rechnern gespeicherten Informationen umgehen. Auch Videokameras, die Videokassetten nutzen, Spielekonsolen (Playstation, X-box, Nintendo) sowie DVD-Player, teilweise auch MP3-Player werden jetzt auf den US-Flughäfen separat kontrolliert. Damit Laptops bei der Überprüfung nicht zu Schaden kommen, dürfen sie bei der Kontrolle in Zukunft in der Schutztasche bleiben, vorausgesetzt, sie ist von der Transportation Security Administration (TSA) als "checkpoint friendly" zugelassen. Weitere Informationen unter www.tsa.gov.
Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen
Sicherheit: Vernünftige Vorsicht und gesundes Mißtrauen sind in fremder Umgebung, besonders in den Großstädten angebracht. Bei Dunkelheit sind abgelegene Gegenden (diese auch tagsüber), Parks und unbekannte Straßen zu meiden. Auch bei schwach besetzten U-Bahnen ist Vorsicht geboten. Slumgebiete sollte man nur im geschlossenen Wagen (d. h. Türen gesichert, Fenster geschlossen, Taschen nicht auf Beifahrersitz) durchqueren und nur, wenn es keinen anderen Weg gibt. Größere Mengen Bargeld sollten man nie bei sich haben.
Grundsätzlich sollte auf Wertgegenstände geachtet werden. Geld, Tickets und andere Wertgegenstände sollten an einem sicheren Ort, z.B. im Hotel Safe aufbewahrt werden. Wertsachen sollten nicht in einem geparkten Wagen zurückgelassen werden. Vor allem an Flugplätzen, Busbahnhöfen oder Bahnhöfen kommt Taschendiebstahl häufig vor. Für alle Fälle wird empfohlen, von allen wichtigen Dokumenten einschließlich Flugticket Kopien zu fertigen und getrennt von den Originalen aufzubewahren.
In den USA ist es vergleichsweise leicht, in den Besitz von Waffen zu gelangen. Sollten Reisende Opfer eines bewaffneten Überfalls werden, sollte man sich nicht versuchen, zu wehren.
RAUCHVERBOT: Es gilt ein Rauchverbot in allen öffentlichen Einrichtungen sowie bei Inlandsflügen. Besonders scharfe Rauchverbote für die gesamte Öffentlichkeit existieren in den Bundesstaaten New York und Kalifornien.
DROGEN: Bereits der Besitz geringster Mengen von Drogen zieht ausnahmslos eine lebenslange Einreisesperre nach sich und kann zu langjährigen Haftstrafen führen. Hinzu kommen sehr hohe Zollforderungen, schnell über Hunderttausende von US-Dollar. Bereits bei der Einreise in die USA (auch Transit) werden strenge Kontrollen durchgeführt.
Hinweis zur HURRIKAN-SAISON: In Zentralamerika, Mexiko, der Karibik und den südlichen Bundesstaaten der USA ist von Juni bis November Hurrikan-Saison. Es muss mit Tropenstürmen, starken Regenfällen und unter Umständen auch mit Erdrutschen gerechnet werden. Reisende sollten die regionalen Wettervorhersagen verfolgen und die Hinweise der lokalen Sicherheitsbehörden beachten. Aktuelle Hurrikan-Informationen sind im Internet u.a. unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical abrufbar.
SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.
Weitere Informationen über Kalifornien.
