Reisen in Peru

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Länderinformationen Peru

Länderinfos

Länderinfos: Informationen und wichtige Fakten für Ihre Reise nach Peru von carpe diem Sprachreisen

Einreise und Fakten

Einreise für Deutsche

Visumfrei als Tourist für max. 183 Tage. Notwendig sind: Bei Ankunft mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass sowie Rück- oder Weiterreisetickets.

Landesdaten

Lage

Die Republik Peru liegt im nordwestlichen Teil Südamerikas, südlich des Äquators. Sie grenzt im Norden an Ecuador und Kolumbien, im Osten an Brasilien und Bolivien, im Süden an Chile und im Westen an den Pazifischen Ozean.

Fläche: 1.285.216 km².

Verwaltungsstruktur: 25 Departments (departamentos).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 28 Millionen.

Städte: Lima (Hauptstadt, 203 m ü. M.) ca. 8,4 Millionen, Arequipa (2.353 m) ca. 749.300, Trujillo (61 m) ca. 682.800,

Chiclayo (59 m) ca. 524.400, Callao (0 m) ca. 512.000, Iquitos (106 m) ca. 371.000, Piura ca. 308.000,

Huancayo (3.271 m) ca. 305.000, Chimbote (6 m) ca. 300.000, Cuzco (3.430 m) ca. 280.000.

Sprache

Amtssprachen sind Spanisch und Quechua, außerdem wird vor allem in der Umgebung des Titicacasees noch Aymará gesprochen. Englisch wird in den größeren Hotels und auch von Geschäftsleuten gesprochen, Deutsch dagegen nur selten.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden.

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -7 Stunden.

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 60 Hertz; in Arequipa 220 Volt, 50 Hertz und Iquitos 110 Volt, 50 Hertz;

In Peru sind amerikanische Stecker üblich. Es empfiehlt sich daher, einen Adapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Post

Auslieferung der Briefe und Karten bei der Post. Es gibt keine öffentlichen Briefkästen, jedoch eine Postzustellung. Luftpost nach Europa ist ein bis zwei Wochen unterwegs.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Peru ist 0051, von Peru nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Internationale Ferngespräche sind von allen Telefonzellen aus mit Telefonkarte möglich. Telefonkarten verkaufen die Fernsprechgesellschaften TELEFONICA und ENTEL in ihren Büros (preiswerter als vom Hotel aus). Bei Ortsgesprächen können auch Münzen verwendet werden

NOTRUFNUMMERN: Polizei 105, Unfallrettung 117 (SAMU - Sistema de Atención Médica Urgente) und Feuerwehr 116 oder 222 02 22 (in Lima);

Informationen und Hilfeleistung für Touristen bietet der 24-Stunden-Service "iperú" (von "Comisión de Promoción del Perú para la Exportación y el Turismo") unter Telefon (01) 574 80 00, E-Mail: iperu@promperu.gob.pe.

In Problemfällen steht die "Touristen- und Umweltpolizei" (Policía de Turismo y Ecología) zur Verfügung (Hilfestellung wird bei vermeintlichen Übervorteilungen durch Hotels oder Fluglinien geboten): Policía de Turismo y Ecología, Jr. Moore 268, Magdalena, Lima 17, Tel. (0051 1) 460 09 21, Fax (0051 1) 460 08 44.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/1900 und iDEN.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Peru von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.

GSM 1900-fähig sind Triband- und Quadband-Handys. GSM 850-fähig sind Quadband-Handys. Für die Netztechnik iDEN wird ein spezielles iDEN-Mobiltelefon benötigt.

Die Erreichbarkeit des Mobilfunknetzes beschränkt sich auf die Umgebung der größeren Städte.

Internet

Länderkürzel: .pe

Internetcafés sind weitverbreitet, vereinzelt gibt es in ländlichen Gegenden auch öffentliche Internetkabinen.

Feiertage

1. Januar (Neujahr), Gründonnerstag, Karfreitag, 1. Mai (Tag der Arbeit), 29. Juni (St. Peter und St. Paul), 28./29. Juli (Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag), 30. August (St. Rosa de Lima), 8. Oktober (Schlacht bei Angamos), 1. November (Allerheiligen), Mariä Empfängnis, 25. Dezember (Weihnachten).

Darüber hinaus gibt es noch Feiertage, die regional begangen werden.

Die Hauptferienzeit geht von Januar bis März. Aber auch im Juli muss mit urlaubsbedingter Abwesenheit gerechnet werden.

Öffnungszeiten

Geschäfte: Mo bis Sa 10-13 und 16-20 Uhr, viele Geschäfte haben durchgehend geöffnet; einige wenige Läden öffnen auch sonn- und feiertags;

Post: Mo bis Sa 8-18 Uhr;

Banken: im Normalfall Mo bis Fr 9-17 Uhr, oft auch samstags 9-13 Uhr;

Behörden: Öffnung für Publikumsverkehr unterschiedlich, häufig Mo bis Fr 9-14 Uhr; andere Büros in der Regel durchgehend von 9-17 Uhr.

Kleidung

Für die warmen Monate von Dezember bis April ist Sommerkleidung ausreichend, für kühle Abende ein leichter Mantel nützlich. Zu formellen Anlässen ist entsprechende Kleidung notwendig. Im dortigen Winter ist warme Kleidung erforderlich.

Bereist man das Amazonasgebiet ist ganzjährig leichte Sommerkleidung aus atmungsaktiven Materialien zu empfehlen. Außerdem braucht man Regenschutz und gutes Schuhwerk. Im Hochland ist für den Winter (Mai bis September) warme Kleidung notwendig. In den übrigen Monaten sollte man für den Tag leichtere Kleidung und für die doch recht kühlen Abende Wollsachen mitnehmen. Die Mitnahme eines Sonnenhuts gegen starke Sonneneinstrahlung ist auf jeden Fall zu empfehlen. Für Aufenthalte im Hochland sollten auch Medikamente gegen die Höhenkrankheit (Soroche) mitgeführt werden. Gute Sonnenbrillen und gutes Schuhwerk sind überall erforderlich.

Land und Leute

Geschichte/Politik

Schon 1.500 Jahre vor der Ankunft spanischer Conquistadores erlebte Peru eine Reihe von glanzvollen Kulturen, deren steinerne Zeugen bis heute erhalten geblieben sind. Das Inka-Volk, das durch seine straffe Organisation bis heute fasziniert und unter anderem die beeindruckende Ruinenstadt Machu Picchu hinterließ, stellt nur die letzte Entwicklungsstufe altperuanischer Kulturen dar.

Der Inka-Staat war das mächtigste Reich jener Zeit in Amerika, und umfasste - perfekt organisiert - rund zwölf Millionen Menschen. Doch das Riesenreich zerfiel, als die Spanier 1532 in Peru landeten.

1542 wurde Peru eine spanische Kronkolonie, dann ein Vizekönigreich, zu dem anfänglich ganz Südamerika gehörte. Zwischen 1739 und 1797 trennten sich Kolumbien, Venezuela, Bolivien, Paraguay, Nordargentinien und Chile von Peru.

Die Spanier verloren 1824 ihre Macht in Peru. Das Land gewann politische Stabilität, der die wirtschaftliche folgte: Peru wurde durch Kautschuk, Erdöl und Kupfer wohlhabend. Es folgten Jahre politischer und wirtschaftlicher Instabilität. 1980 gab es die ersten demokratischen Wahlen.

1993 war die innere Ordnung wieder einigermaßen stabil. Der Terrorismus ist weitgehend verschwunden. Heute ist Peru eine Präsidial-Demokratie.

Wirtschaft

Peru ist nach wie vor ein Agrarland. Rund 50 Prozent der Berufstätigen arbeiten in der Land-, Forstwirtschaft und der Fischerei. In den tiefen Flusstälern der Cordilleren wird jeder Quadratmeter fruchtbaren Bodens kultiviert. Selbst an den steilsten Hängen werden die bereits von den Inkas angelegten Terrassenfelder für Mais- und Kartoffelanbau genutzt.

Am Ostabfall der Anden erlaubt das günstige Klima den Anbau von Kaffee, Kakao und Tee. Peru besitzt weite Wälder. Über die Hälfte des Landes sind mit wertvollen Hölzern bewaldet. Die Viehzucht konzentriert sich in den Hochlagen der Anden auf Lamas, Alpakas und Schafe. Rinder findet man in tieferen Lagen.

Die Küstengewässer von Peru stellen eins der fischreichsten Gebiete der Welt dar. In guten Fangjahren ist die Produktion von Fischmehl die größte der Welt.

Das Land hat eine stabile Grundstoffindustrie mit Hütten, Erdölraffinerien und Zementherstellung. Auf dem Gebiet der Verarbeitung spielen Nahrungsmittel und Textilien die wichtigste Rolle.

Der Tourismus hat als Devisenquelle einen hohen Stellenwert in der peruanischen Volkswirtschaft und wird seit einiger Zeit vom Staat mit Nachdruck gefördert.

Religion

In Peru sind 89 Prozent der Bevölkerung Katholiken, wobei die praktizierte Religion häufig Elemente der polytheistischen Vergangenheit enthält. Daneben gibt es noch Protestanten (3 Prozent) und Anhänger von Naturreligionen.

Vegetation

In Peru haben Botaniker 83 von 103 in der Welt denkbaren ökologischen Zonen festgestellt - und 28 verschiedene Klimaarten. Damit zählt Peru zu den fünf Ländern mit der größten biologischen Vielfalt. Im östlichen Tiefland herrscht artenreicher tropischer Regenwald vor. Es folgt eine Zone von Laubbäumen und Säulenkakteen, an die sich zwischen 2.000 und 4.000 m Höhe immergrüner Wald anschließt. Darüber trifft man dann auf die Hochgebirgsvegetation mit Büschelgräsern, Stauden und kleinen Bäumen. Am Westhang der Cordilleren wachsen auch Sukkulenten und Dornsträucher.

Der landwirtschaftlich genutzte Ostabfall der Anden senkt sich ab in die grüne Wildnis des von Flüssen durchzogenen Amazonas-Tieflandes. Das Tiefland nimmt die Hälfte der gesamten Landfläche Perus ein. Der tropische Regenwald ist so dicht, dass er nur wenigen Menschen Lebensraum bietet.

Tierwelt

Besonders im Hochland ist der Reichtum der Fauna groß. Man findet hier seltene Tiere wie den Andenbär und den Kondor, aber auch Lamas und Alpakas. Im östlichen Tiefland haben Jaguare und Pumas ihre Heimat, aber auch Affen, Tapire und Faultiere. Man kann auch viele Vogelarten beobachten. An den Küstengewässern, die sehr fischreich sind, kann man Pelikane, Kormorane und Tölpel entdecken.

Gebräuche, Kulinarisches

Kulinarische

Kulinarisches

Perus kreolische Küche ist das Ergebnis der Verschmelzung einheimischer mit europäischen Rezepten. Man schätzt auch die chinesische Küche, die, mit guten peruanischen Gewürzen angereichert, in den "Chifas" angeboten wird.

Peru hat das vermutlich weltweit reichste Angebot an Meeresfrüchten auf der Speisekarte. Dazu gehört der "Ceviche", roher Fisch mit Zitronensaft und Zwiebeln. Aber auch die "Anticuchos" (Fleischspieße mit Rinderherz) sind typisch. "La Ocopa" sind gekochte Kartoffeln, die mit einer Soße aus Käse und Nüssen übergossen wurden, "Rocoto Relleno" würzig gefüllte Paprikaschoten. Kartoffeln gibt es in vielen Sorten. Sie haben ja ihre Heimat in Peru, in den Anden. Eine gute Art, die kreolische Küche auszuprobieren, ist das "Piqueo", eine Reihe kleiner Vorspeisen. Beliebte Süßspeisen sind die "Mazamorra morada" (ein Pudding aus Mais) und die "Picarones" (in Fett gebratene Teigwaren mit Zuckersirup).

Sitten und Gebräuche

Die meisten Feste sind kirchlich inspiriert (katholisch), gehen jedoch auf die indianische Vergangenheit zurück. So hat man die Fronleichnamsprozession örtlich mit dem heidnischen Sonnenfest zusammengelegt, in Lima feiert man im Oktober das Fest des "Herrn der Wunder" und trägt dazu ein silbernes Christus-Standbild durch die Straßen. Vor allem im Hochland haben die Bewohner ihre rituellen Bräuche nie aufgegeben. Dort ist auch der Karneval besonders faszinierend. Die Tänzer, die sich zum Klang der Trommeln bewegen, tragen bunte Gewänder, zuweilen Masken und oft Kriegsbemalung.

Souvenirs

Die Vermischung von Rassen und Kulturen hat auch das Kunsthandwerk beeinflusst. Zum besonderen handwerklichen Geschick der Inkas bei Töpferwaren, Textilien und in der Metallverarbeitung kamen die Traditionen der Spanier. So entstehen interessante und ideenreiche Kunstgegenstände -beispielsweise exquisiter Schmuck aus Gold und Silber, dekorative Ponchos und handgewobene Gürtel mit regionalen Mustern. Man findet Schals aus feiner Alpaka-Wolle, Kissen oder Hausschuhe aus Alpaka-Fell. Billiger sind die Anden-Pullover aus Lama-Wolle. Daneben sieht man sehr schöne Weberei-Waren (dieses Kunsthandwerk ist in Peru uralt): Decken, Wandteppiche und Taschen. Silberwaren sind preiswert, für Keramik ist Peru berühmt. Am besten kauft man solche Stücke auf einem der volkstümlichen Märkte.

Duty Free

Reisegut

Reisegut, das ein Reisender im persönlichen Gepäck mit sich führt, sowie unbegleitetes Reisegepäck (wenn es 1 Monat vor oder 4 Monate nach Ankunft des Passagiers in Peru eintrifft) können abgabenfrei eingeführt werden, wenn es für den persönlichen Bedarf während der Reise und des Aufenthalts bestimmt ist. Alle Reisenden erhalten bei Einreise von der Zollbehörde ein Formblatt, auf das die steuerpflichtigen Güter eingetragen werden müssen.

Zum persönlichen (steuerfreien) Gepäck zählen:

Persönliche Kleidung, Wäsche, Schuhe, Toilettenartikel, Schmuck, Medikamente, kleine Elektrogeräte (wie Rasierer, Haartrockner, Reisebügeleisen u.Ä.);

1 Fotoapparat mit bis zu 5 Filmen,

1 Schmalfilmkamera mit Filmen oder 1 Videokamera mit bis zu 5 Leerkassetten

1 Reiseschreibmaschine,

1 Radioapparat oder 1 Kassettengerät oder 1 Radio mit Kassettengerät oder 1 CD-Player oder 1 anderes tragbares Multifunktionsgerät mit Batteriebetrieb,

1 Laptop, mit Batteriebetrieb, wenn dieser sich im begleiteten Gepäck des Reisenden befindet,

bis zu 10 Schallplatten, Kassetten CDs oder Tonbänder,

bis zu 5 Videokassetten,

1 Taschenrechner,

Medikamente für den persönlichen Gebrauch,

Bücher, Zeitschriften und Dokumente,

1 tragbares Blas- oder Saiteninstrument,

Kinderspielzeug,

persönliche Sportgeräte.

Abgabenfrei sind ferner für Reisende über 18 Jahren:

400 Zigaretten (oder 2 Stangen) oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak,

3 Flaschen alkoholische Getränke, jedoch maximal insgesamt bis zu 3 Liter;

Geschenke im Gesamtgegenwert von maximal 300 US-$ (der Wert jedes einzelnen Artikels darf 100 US-$ nicht überschreiten);

Lebensmittel bis zu maximal 2 kg.

Die Zoll- und Abgabenfreiheit gilt einmal pro Jahr; sie entfällt (mit Ausnahme der persönlichen Kleidung, Wäsche und Toilettenartikel) bei Minderjährigen unter 18 Jahren. Falls für das unbegleitete Reisegepäck nicht innerhalb von zwei Monaten nach dem Eintreffen die Zollabfertigung beantragt wird oder, sofern ein Zollbescheid zur Zahlung vorliegt, die Zahlung nicht innerhalb eines Monats nach Ausstellung des Zollbescheids erfolgt, gilt es als rechtmäßig zur Versteigerung preisgegeben.

Künstler von Theater, Zirkus usw. dürfen ihre Künstlergarderobe mit vorheriger Zustimmung der zuständigen Zollbehörde vorübergehend bis zu einem Jahr zollfrei einführen.

AUSFUHR

Gegenstände, die künstlerisches oder kulturelles Gut des Landes sind (sämtliche Gegenstände der präkolumbianischen Kultur, künstlerische Gegenstände der Kolonialepoche, wie Bilder, Silberwaren, Tongefäße usw.) dürfen nicht ausgeführt werden bzw. können nur mit einer besonderen Genehmigung der obersten Zollbehörde ausgeführt werden. Verstöße werden strafrechtlich verfolgt und können die Einziehung der Kulturgüter zur Folge haben.

Klima und Wetter

Klimainformationen

Das Klima von Peru wird vom kalten Humboldtstrom beeinflusst, der an der peruanischen Küste vorbeifließt und die vom Meer kommenden Winde abkühlt.

LIMA hat eine mittlere Jahrestemperatur von 18°C. Die höchsten Temperaturen werden in den Monaten Januar und Februar erreicht und liegen bei 31°C. Am kältesten ist es üblicherweise in den Monaten von Juli bis September. In dieser Zeit kann das Thermometer auf 11°C fallen.

DIE COSTA/Küste ist regenarm. Die durchschnittlichen Niederschlagsmengen betragen hier nur 40 mm jährlich (Lima 40-50 mm, Lobitos 10 mm, Tacna 30 mm). Von Mai bis November tritt starke Nebel- und Wolkenbildung auf, die sogenannte "Garua" (Nebelregen). In der übrigen Zeit des Jahres ist das Wetter warm und sonnig. Im Februar beträgt die durchschnittliche Temperatur an der Costa 23,5°C, im August 16°C.

DIE SIERRA mit ihren hochgelegenen und dicht bevölkerten Tälern hat ein teils gemäßigtes, teils kaltes Gebirgsklima. Die mittlere Jahrestemperatur liegt in den westlichen Anden bei 14°C (Arequipa 2.353 m), im Hochland (Cuzco 3.450 m ) bei 11°C. Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind erheblich. Niederschläge gibt es häufig in hohen Lagen und im Norden. Die Regenzeit, die die wärmste Zeit des Jahres ist, dauert von Dezember bis April. Die Schneegrenze liegt hier bei etwa 5.000 m.

In der SELVA liegt die Durchschnittstemperatur bei 26°C (Maximum 32°C, Minimum 19°C). Die Niederschlagsmenge beträgt in der Amazonas-Ebene bis zu 3.000 mm jährlich. Die Regenzeit dauert von Oktober bis April. Das feuchttropische Klima wird durch den Urwald bestimmt.

Beste Reisezeit

Von Juni bis Oktober.

Gesundheit

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, Gelbfieber (regional), zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine .

Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria mitführen.

Verbreitung

Es gibt kein Übertragungsrisiko in Lima und in den Küstengebieten südlich der Hauptstadt sowie im Hochland oberhalb 1.500 Meter (Cuzco, Machu Picchu, Titicaca-See). Ein Malariarisiko besteht ganzjährig in ländlichen Gebieten unterhalb 1.500 Meter, vor allem entlang der Flussläufe in den Grenzgebieten zu Brasilien, Ecuador und Kolumbien sowie in den Küstenregionen nördlich von Lima.

Ein erhöhtes Risiko ist in der Region Ucayali und Lambayeque zu verzeichnen.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

LIMA: Clinica San Borja, Dr. Ricardo Losno, , (spricht Deutsch), Av. Guardia Civil 337,, Lima, Tel. (01) 475 40 00, (01) 436 11 95 privat; Clinica Anglo-Americana, Alfredo Salazar 350, 3rd block,, Lima, Tel. (01) 12 21 36 56.

Geld und Umtausch

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Neuer Sol (S/.)

1 Neuer Sol = 100 Cèntimos.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 3,15 S/.

1 US-$ = ca. 2,47 S/.

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt, US-$ in Noten oder Reiseschecks empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei der Ein- und Ausfuhr von Beträgen über 10.000 US-$.

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtausch: US-Dollar in Banknoten oder Reiseschecks können generell in Peru in Wechselstuben umgetauscht werden; ebenso Euro-Scheine, jedoch nur in Lima, Arequipa. Puno und Cusco. Außerhalb größerer Orte ist der Umtausch von Euro und gelegentlich auch von US-Dollar in peruanische Sol problematisch. Mit US-Dollar kann vielerorts direkt gezahlt werden. Bei Problemen mit der Geldversorgung kann man sich zeitnah auch durch die Western Union Bank, die in allen größeren Städten vertreten ist, aus dem Ausland Geld überweisen lassen.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden teilweise akzeptiert (bei Hotelbuchung abklären).

Geldautomat: Ja - Zunehmend ist eine Barabhebung von Landeswährung sowie von US-Dollar an Bankomaten mit Kreditkarten sowie mit EC-/GiroCard mit Maestro-Logo möglich.

Reiseschecks: Ja - in US-$ ausgestellte Reiseschecks werden in Banken und Wechselbüros oft akzeptiert. Außerhalb größerer Städte sollte aber ausreichend Bargeld mitgeführt werden.

Rücktausch: Wechsel- und Einlösebelege für den Rückumtausch sind aufbewahren.

Wichtige Adressen

Auskunftstellen

Im Reiseland

In Problemfällen steht die "Touristenpolizei" (Policía de Turismo) zur Verfügung (Hilfestellung wird bei Übervorteilungen durch Hotels oder Fluglinien geboten). Die Kontaktdaten sind abrufbar auf der Homepage der Tourismusorganisation "PromPeru" unter http://www.turismoperu.info" target="_blank">www.turismoperu.info.

Botschaften und Konsulate

In Deutschland

FRANKFURT/M. siehe Offenbach

Ärztliche Hilfe

LIMA: Clinica San Borja, Dr. Ricardo Losno, , (spricht Deutsch), Av. Guardia Civil 337,, Lima, Tel. (01) 475 40 00, (01) 436 11 95 privat; Clinica Anglo-Americana, Alfredo Salazar 350, 3rd block,, Lima, Tel. (01) 12 21 36 56.

Reisetipps

Sehenswertes

Lima

Perus Hauptstadt besitzt eine so große Zahl an Kunstschätzen, dass sie von der UNESCO zum "Kulturellen Erbe der Menschheit" erklärt wurde. In den dortigen Museen kann man man in sehr guten Ausstellungen sowohl etwas über die präkolumbianische Zeit als auch über die Kolonialzeit Perus erfahren. Im Goldmuseum vermitteln über 6.500 Statuen, Becher, Tassen und andere Gegenstände aus Gold einen Eindruck davon, wie reich das Volk der Inka einst war. Die Altstadt ist ein schachbrettartig angelegtes Viertel mit zahlreichen Kirchen, Klöstern und Palästen aus der Kolonialzeit. Rings um die Plaza de Armas, den zentralen Platz, ließ der spanische Eroberer Pizarro im 16. Jahrhundert prachtvolle Residenzen und eine mächtige Kathedrale erbauen. In ihr steht ein Glassarg mit dem einbalsamierten Leichnam Pizarros.

Cuzco

In einem fruchtbaren Becken der Anden, das sich auf einer Höhe von 3.470 m befindet, liegt diese Zweimillionenstadt, die bis 1533 Hauptstadt des peruanischen Inka-Reiches war. Es ist eine der interessantesten archäologischen Stätten Südamerikas. Hier lernt man die Vielfalt und den Zauber mehrerer peruanischer Kulturen kennen. Die Grundmauern der überaus prachtvollen Tempel und Paläste aus jener Zeit tragen spanische Bauten. Auf den Fundamenten des alten Inkapalastes erhebt sich die barocke Kathedrale.

Auf einem Plateau oberhalb von Cuzco liegen die eindrucksvollen Ruinen der Festung Sacsayhuaman. Bis zu 350 Tonnen schwere, präzise behauene Steinquader wurden von den Inkas in die drei 600 m langen und bis zu zwölf m hohen Mauern eingefügt. Nicht einmal eine Messerklinge kann man dazwischenschieben. Wie sie das bewerkstelligten, ist bis heute ein Rätsel, denn die Inka kannten weder Rad noch Rolle. Auf dem großen Platz dahinter wird an jedem 24. Juni das Inka-Sonnenfest "Inti Raymi" gefeiert, ein gewaltiges, farbenfrohes Folklorespektakel.

Nazca

Die Küstenstadt liegt, 590 m hoch, in einem fruchtbaren Tal, das einst Zentrum der bedeutenden Nazca-Kultur war. Hier wurden vor allem kunstvolle Keramiken produziert; im städtischen Museum sind besonders schöne Exemplare ausgestellt. Die in dem Zeitraum vom vierten bis zum achten Jahrhundert entwickelten Bewässerungsanlagen für den Ackerbau rufen heute noch Bewunderung hervor. Rätselhaft bleiben die über 1.000 km² in der Pampa Colorada verteilten Bodenzeichnungen aus der Zeit um 500 n. Chr. Die riesigen Scharrbilder stellen Tier- und Menschenfiguren sowie allerlei mysteriöse Quadrate, Rechtecke und Spiralen dar, die vermutlich astronomische Zeichen waren. Nur aus der Höhe können die Linienfiguren richtig erkannt werden; dort steht ein 11 m hoher Besichtigungsturm. Außerdem werden Flüge über das Gelände angeboten.

Trujillo

Die Universitäts- und Hafenstadt ist nach Lima die zweitgrößte Stadt Perus. Viele der schönen Gebäude im Zentrum stammen noch aus der Kolonialzeit im 17. und 18. Jahrhundert, darunter die stolze Kathedrale, das Erzbischöfliche Palais, das Rathaus sowie zahlreiche Kirchen.

Nahe bei Trujillo liegt Chan-Chan, das im 13. und 14. Jahrhundert die größte Stadt Südamerikas war, die Hauptstadt des damaligen Chimú-Reiches. Chan-Chan wurde um 1450 trotz riesiger Mauern und Schutzwälle von den Inkas zerstört. Die über acht km² große Anlage mit ihren unzähligen reliefverzierten Lehmziegelhäusern, ihren Tempeln, Pyramiden und Palästen sowie dem ausgeklügelten Bewässerungssystem ist aber immer noch äußerst faszinierend.

Machu Picchu

Perus berühmte präkolumbianische Stadt steht hoch oben im Urwald. Die spanischen Eroberer fanden sie nie, denn sie war so geschickt auf einem Bergsattel angelegt, dass man sie vom 500 m tieferen Tal nicht sehen konnte. Erst 1911 wurde die total überwucherte, aber nie geplünderte Wohnstätte für 5.000 Menschen zufällig entdeckt.

Tickets zur Besichtigung des Machu Picchu gibt es beim Kulturministerium online unter www.machupicchu.gob.pe.

Von Cuzco fährt täglich ein Schmalspur-Zug durch das bildschöne Urubamba-Tal in knapp vier Stunden zum kleinen Bahnhof Machu Picchu. Dort warten kleine Busse, um die Besucher in Serpentinen hinaufzufahren. Man kann auch hinauf wandern. Die Inka hatten von Cuzco aus einen 43 km langen Weg aus Steinen, Treppen und Tunnels angelegt. Dieser "Alte Inkaweg", der heute noch eifrig benutzt wird, überwindet etwa 2.000 Höhenmeter; er beginnt bei 2.200 und endet bei 4.200 m.

Die Ruinenstadt wirkt bis auf die fehlenden Dächer noch fast intakt. Auf dem zuckerhutförmigen Hyayna Picchu, 360 m über der Ruinenstadt, liegen ebenfalls Reste von Inka-Behausungen und Ackerbau-Terrassen. Ein sehr steiler Pfad führt hinauf.

Titicaca-See

Er ist das höchste schiffbare Binnenmeer der Welt (3.827 m) und 15 Mal größer als der Genfer See. Knapp zwei Drittel gehören zu Peru, der Rest zu Bolivien. Die hervorstechendsten Merkmale des Titicaca-Sees sind sein glasklares Wasser und die zahlreichen Wasserpflanzen, vor allem die üppig wachsende Binse. Außerdem gibt es auch eine Vielzahl von Wasservögeln und Fischen.

Insgesamt gibt es 40 kleine schwimmende Binsen-Inseln, auf denen ihre Bewohner, die Uros, jahrhundertealte Sitten und Gebräuche, vor allem aber einen gemeinschaftlichen Lebensstil noch heute aufrechterhalten. Besonders groß ist ihre Geschicklichkeit im Flechten der für sie typischen Binsenboote - wie vor 2.000 Jahren. Es fahren aber auch würdige alte Dampfer und ein Tragflächenboot. Beliebt sind Bootsausflüge zu den schwimmenden Inseln der Uros.

Auch die Felsinseln Taquile und Amantani, auf denen man handgefertigte Strickwaren aus Lamawolle kaufen kann, werden gern besucht.

Nationalpark Huascarán

Der Park umfasst die Weißen Kordilleren, die höhere der peruanischen Andenketten. Sein höchster Gipfel ist der Huascarán (6.768 m), der zweithöchste südamerikanische Berg. Die UNESCO erklärte die Gegend zum Schutzgebiet der Biosphären und zum Naturdenkmal der Menschheit. Enge Schluchten, in denen wilde Orchideen gedeihen und riesige Kondore durch die Lüfte schweben, kristallklare Gletscherseen und schneebedeckte Gipfel, die zu den schönsten der Welt zählen, machen den Nationalpark zu einem Wanderparadies. Unterwegs kommt man an zahlreichen Zeugnissen aus präkolumbianischer Zeit vorbei. Ausgangspunkt für Wanderungen und Bergtouren ist Huaraz (3.090 m) im Santa-Tal.

Das Gebiet von Huaraz wurde viermal von Gletschereis-Lawinen überollt, um dann 1970 von einem gewaltigen Erdbeben zerstört zu werden. Doch die Lage zwischen mehreren Sechstausendern der Schwarzen und der Weißen Kordillere ist überwältigend. Bergsteiger aus aller Welt begegnen sich in Huaraz zwischen Mai und September. Die nahegelegene Ruinenstätte Willkawain und der Llanganuco-See (3.850 m) am Fuß des Huascarán sind leicht erreichbar.

Nationalpark Paracas

Die Halbinsel Paracas und die vorgelagerten, wildzerklüfteten Ballestas-Inseln werden von Seelöwenkolonien und unzähligen Seevögeln bevölkert: Kormorane, Flamingos, Tölpel und Pinguine. Auch Anden-Kondore lassen sich ab und zu blicken.

Nationalpark Manu

In diesem noch kaum berührten Naturschutzgebiet leben 800 verschiedene Vogelarten - mehr als irgendwo sonst auf der Welt. Dazu kommen zahllose Affen, Wildkatzen, Reptilien und Fische sowie tausende von Blumen-, Baum- und anderen Pflanzenarten. Der riesige Nationalpark, der von der UNESCO zum Welt-Biosphären-Reservat und Naturgeschichtlichen Denkmal erklärt wurde, ist nicht einfach zu erreichen. Er liegt im dichten Amazonas-Urwald am Fuß der östlichen Anden. Von Cuzco werden dorthin Reisen zu Land und zu Wasser angeboten.

Bahnfahrten

Peru besitzt neun voneinander unabhängige Eisenbahnstrecken verschiedener Spurweite. Drei sind besonders interessant und streckenweise geradezu abenteuerlich: die Strecke Lima - Huancayo, 3.273 m; die zweithöchste Eisenbahnlinie der Welt (die höchste steigt zwischen Golmud und Lhasa in China bis auf 5072 Meter) erreicht zwischen Matucana und La Oroya 4.780 m, die Strecke von Arequipa nach Cuzco und die Strecke von Cuzco nach Machu Picchu (Schmalspur). In der billigen zweiten Klasse hat man Kontakt zur Bevölkerung, die erste Klasse bietet etwas mehr Komfort, während die Buffet-Klasse durchaus bequem ist. Platzreservierungen sind ratsam.

Reisehinweise

Aktuelles:

* Wanderungen auf der Route Choquequirao - Machu Picchu sollten derzeit nur unter Beachtung größter Vorkehrungen vorgenommen werden, da dort im letzten Monat mehrmals Touristen überfallen worden sind. Die Beratung durch Ortskundige ist dringend zu empfehlen.

* Es besteht aktuell ein Flugverbot für Maschinen der "Peruvian Airlines", das am 19. August verhängt worden ist und drei Monate andauert. Grund dafür sind fehlende Sicherheitsstandards. Reisende, die bei "Peruvian Airlines" einen Flug gebucht haben, sollten sich dringend mit der Fluggesellschaft in Verbindung setzen. Die Passagiere haben in der Regel die Möglichkeit, auf andere Airlines auszuweichen. "Peruvian Airlines" bedient Flugstrecken innerhalb von Peru.

* Obwohl es aktuell keine Demonstrationen gibt, muss nach wie vor mit Kundgebungen rund um Puno, am Titicaca-See gelegen, gerechnet werden, die auch mit Gewaltbereitschaft verbunden sein können. Im Falle von Auseinandersetzungen können Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens sowie blockierte Straßen die Folgen sein, auch in Richtung Bolivien.

Die Mitarbeiter des Büros von "iPeru", der staatlichen Touristenauskunft, Esquina Jr. Deustua con Jr. Lima, Plaza de Armas de Puno, Puno, Tel. (01) 36 50 88, Mobiltel. (951) 97 36 82, E-Mail: iperu@promperu.gob.pe), helfen in der Regel weiter.

Eskalationen wegen sozialer Probleme können landesweit ebenso nicht ausgeschlossen werden.

Wegen hoher Kriminalität sollte man bei Dunkelheit keine Spaziergänge machen. Elendsquartiere sollten nicht besucht werden. Wird man Opfer eines Überfalls, sollte man die geforderten Gegenstände aushändigen, da Gewaltübergriffe nicht auszuschließen sind.

Es besteht Ausweispflicht in Peru. Da es zu großen Problemen führen kann, wenn der Reisepass abhanden gekommen ist, sollten in jedem Fall Kopien des Dokuments mitgeführt und an anderer Stelle als den Reisepass verwahrt werden. Bei Ausreise ist dann bei den Behörden durch ein Dokument (bei Anzeige bei Verlust erhältlich) nachzuweisen, dass der Pass während des Aufenthalts verloren gegangen bzw. gestohlen worden ist.

Drogen ein- oder auszuführen, damit zu handeln oder zu konsumieren ist strengstens verboten.

Flugzeuge, die man chartern kann, um die Touristen-Attraktion Nazca-Linien aus der Vogelperspektive anzuschauen, stellen aufgrund ihrer Technik ein hohes Risiko dar. Es kam schon zu mehreren Flugzeugabstürzen. Von diesen Flügen wird abgeraten.

Bei Angeboten zur Teilnahmen an Ritualen von Schamanen in Urwaldgebieten sollte man vorsichtig sein.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Bei Erkundungsreisen mit Mietwagen und Bussen entlang Küste bestehen vergleichsweise wenig Gefährdungen.

In LIMA besteht eine hohe Kleinkriminalitätsrate. Vor allem auf Märkten und Busbahnhöfen sollte man vorsichtig sein.

IQUITOS: Dorthin sollte nur mit dem Flugzeug gereist werden, nicht mit dem Schiff.

In AREQUIPA, CUZCO, LIMA sowie anderen Attraktionen stellen Taxis ein großes Sicherheitsrisiko dar. Überfälle und Entführungen, auch bei Fahrten vom und zum Flughafen Jorge Chavez bei Lima, kommen häufig vor. Deshalb sollten nur offizielle Taxis ausgewählt werden.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

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Tel: 02506 - 8303 - 300
Mo - Fr: 9 - 19 Uhr

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