Spanisch in Madrid lernen

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Die zwei Trumpfkarten Madrids heißen Gemälde und Lebensfreude! Während erstere überwiegend im Prado hängen, finden Sie letzteres in den Straßen der spanischen Hauptstadt und das 24 Stunden am Tag. Madrid zählt zu den glamourösesten und pulsierendsten Städten Europas und ist für Nachtschwärmer ein Paradies.

Länderinfos

Länderinfos Spanien von carpe diem Sprachreisen

Bevor Sie Spanisch in Madrid lernen möchten Sie sich auch über das Land Spanien informieren? Dann lesen Sie unsere Länderinfos zu Spanien!

City Info

Kurz das Wichtigste

Madrid, seit 1561 die Hauptstadt Spaniens, ist eine dynamische und moderne Metropole. Als Handels- und Finanzzentrum hat sie nationale und internationale Bedeutung, als Regierungs- und Parlamentssitz sowie Residenz des spanischen Königs ist Madrid politischer Mittelpunkt. Auf das spanische Volk wirkte die Stadt wie ein Magnet; es wanderte aus allen Regionen des Landes zu und ließ Madrid zur heutigen drei Millionen Stadt expandieren. Die Einwohner Madrids werden Madrileños (Madrilenen) genannt, obwohl wenige hier geboren werden. Die Comunidad de Madrid ist die Provinz Spaniens mit den meisten Einwohnern, die in anderen Landesteilen bzw. im Ausland geboren wurden.

Geografisch gesehen liegt Madrid fast genau in der Mitte der Iberischen Halbinsel auf einem zentralen Hochplateau am Rio Manzanares und gehört zur historischen Landschaft Kastilien. Mit einer Höhenlage von 667 Metern ist Madrid die höchst gelegene Hauptstadt Europas. Dieses wirkt sich auch im Klima aus, das zwischen 0° C im Winter und bis zu 40° C in den trockenen Sommern schwankt.

Madrid hat eine bewegte Geschichte, die von der mittelalterlichen Epoche über die Habsburger und Bourbonen bis ins Isabellinische Zeitalter und ins zeitgenössische Madrid reicht. Das Stadtbild spiegelt die Geschichte und Kultur aller dieser Epochen eindrucksvoll wider. Beeindruckend ist der Reichtum an Palästen, Kirchen, Museen und einzigartigen Bauwerken. Mit dem Museumsdreieck Prado, dem Thyssen-Bornemisza-Museum und dem Rheina-Sofia-Museum ist Madrid auch Hauptstadt der Kunst. Daneben bilden über 30 Theater und das Konzerthaus den Mittelpunkt des spanischen Musik- und Theatergeschehens. Große Grünflächen wie Retiro und Parque del Oeste fungieren als grüne Lungen der Stadt.

Außer dem regen Kulturleben und Kunstschaffen wird auch ein intensives Nachtleben geboten, das sich mit wenigen anderen europäischen Hauptstädten vergleichen lässt. Mehr als 100 Kinos, Diskotheken und ein riesiges Angebot an Restaurants, Bars und Kneipen sorgen für einen interessanten Aufenthalt. Bereits nach kurzer Zeit fühlt man sich in Madrid sehr wohl.

Die Bewerbung Madrids für die Olympischen Spiele 2012 und 2016 - bei der die Stadt London und Paris bzw. Rio de Janeiro unterlegen war - hat der Metropole dennoch einen Boom beschert. Hotels wurden gebaut und die U-Bahn modernisiert. Rund acht Millionen Gäste besuchen jährlich die spanische Hauptstadt.

Madrid hat circa 3,2 Millionen Einwohner. Der Bevölkerungsboom, der auf berufsbedingte Migrationsströme und auch auf den Zuzug von Ausländern zurückzuführen ist, setzte erst in der Mitte der 1950er Jahre ein. Davor hatte Madrid nicht mehr als 500.000 Bewohner.

Anreise und Verkehr

Einreise

Für Deutsche besteht auch für einen unbegrenzten Aufenthalt keine Visumpflicht.

Notwendig zur Einreise nach Spanien ist der gültige Reisepass der Bundesrepublik Deutschland, für einen Aufenthalt von bis zu drei Monaten ist auch der gültige Personalausweis ausreichend.

Fremdenverkehrsämter

Spanisches Fremdenverkehrsamt

Regionalbüros:

- Berlin und Neue Bundesländer:

Kurfürstendamm 63, 10707 Berlin. Tel.: (030) 882 65 43, E-Mail: berlin@tourspain.es. Öffnungszeiten für Besucher: Mo bis Do 10-15 Uhr, Freitag 9-13 Uhr.

- Hessen, Bremen, Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein:

Myliusstraße 14, 60323 Frankfurt/Main. Tel.: (069) 72 50 38, E-Mail: frankfurt@tourspain.es. Öffnungszeiten für Besucher: Mo bis Do 9-17 Uhr, Fr 9-14 Uhr.

- Bayern und Baden-Württemberg:

Postfach 15 19 40, 80051 München. Tel.: (089) 530 74 60, E-Mail: munich@tourspain.es. Kein Publikumsverkehr.

- Rheinland-Pfalz, NRW und Saarland:

Grafenberger Allee 100, 40237 Düsseldorf. Tel.: (0221) 680 39 81, E-Mail: duesseldorf@tourspain.es. Öffnungszeiten für Besucher: Mo bis Fr 9-13 Uhr.

Für Prospektbestellungen aus ganz Deutschland gilt folgende Telefonnummer: 0180 300 26 47 (unter dieser Nummer werden keine weiteren Auskünfte erteilt).

Internet: www.spain.info.

Centro de Turismo de Madrid

- Casa de la Panadería, Plaza Mayor 27, 28012 Madrid. Tel.: 91 588 16 36, E-Mail: turismoptm@munimadrid.es. Geöffnet: täglich 9.30-20.30 Uhr. Metro: Puerta del Sol oder Ópera.

- Pasadizo Plaza de Colón (Eingang: Paseo de la Castellana), 28046 Madrid. Tel.: 91 588 16 36, E-Mail: turismoptm@munimadrid.es. Geöffnet: täglich 9.30-20.30 Uhr. Metro: Colón.

Die modernen Touristenbüros (mehrsprachiges Personal) halten alle für Besucher Nützliches bereit: Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Kulturveranstaltungen, Stadtpläne, Verkauf der "Madrid Card", Tickets für Stadtführungen usw. Internetplätze ermöglichen den kostenlosen Zugang zur Website von esmadrid.com, die von der Stadtverwaltung und der Tourismusbehörde ins Leben gerufen wurde, sowie Zugang zum Wireless-Netzwerk.

Internet: www.munimadrid.es und www.esmadrid.com.

Touristische Hotline der Stadtverwaltung

Tel.: 010, nur innerhalb Madrids wählbar.

Bietet Auskünfte, die vom öffentlichen Nahverkehr bis hin zu Veranstaltungen reichen (in Englisch und Spanisch).

Tourist Information Points

Informationsschalter des Ayuntamiento de Madrid (Stadt Madrid):

- Plaza de Cibeles, 28014 Madrid, Tel.: 91 588 16 36. Geöffnet: täglich 9.30-20.30 Uhr. Metro: Banco de España.

- Plaza de Callao, 28013 Madrid, Tel.: 91 588 16 36. Geöffnet: täglich 9.30-20.30 Uhr. Metro: Callao.

- Paseo del Arte, Glorieta del Emperador Carlos V, 28012 Madrid, Tel.: 91 588 16 36. Geöffnet: täglich 9.30-20.30 Uhr. Metro: Atocha.

- Aeropuerto Barajas (Terminal 4), 28042 Madrid. Tel.: 91 588 16 36. Geöffnet: täglich 9-20 Uhr. Metro: Aeropuerto.

Anreise

2.4.1 Allgemeine Beschreibung

Madrid ist mit dem Flugzeug, per Bahn, Bus und mit dem Auto erreichbar.

2.4.2 Flug

Nonstopflüge nach Madrid bestehen von mehreren deutschen Städten aus, zum Beispiel mit der Deutschen Lufthansa oder Iberia, bzw. mit Umstieg bei anderen Fluggesellschaften. Durchschnittliche Flugdauer Frankfurt/Main - Madrid etwa zwei Stunden, 30 Minuten.

2.4.3 Bahn

Wer nicht fliegen will, kann Madrid auf dem Schienenweg erreichen. Bei der Anreise mit der Bahn muss man allerdings mit 20 bis 30 Stunden Reisezeit rechnen. Die Hauptrouten führen entweder über Portbou (Grenzstadt in den Pyrenäen) mit Anschlusszug nach Barcelona oder über Paris. Ein großer Nachteil bei der Anreise via Paris ist, dass die Züge aus Deutschland an den Bahnhöfen Gare de l'Est und Gare du Nord eintreffen, die Züge nach Spanien aber an den Bahnhöfen Gare d'Austerlitz oder Montparnasse abfahren. Internet: www.bahn.de.

Seit dem 20. Februar 2008 ist Spaniens Hauptstadt mit der katalanischen Metropole Barcelona durch den Hochgeschwindigkeitszug AVE verbunden. Die Reise dauert nur noch 2 Stunden und 38 Minuten. Die Züge fahren mehrmals täglich. Die Tickets können mit 15 Tagen Vorlauf über das Internet vorbestellt werden. Die Normalpreise kosten zwischen 100 und 120 Euro für die einfache Fahrt und zwischen 163 und 192 Euro für das Return-Ticket. Internet: www.renfe.es.

2.4.4 Bus

Busse der Deutschen Touring GmbH starten von vielen deutschen Städten, unter anderem von Aachen, Hamburg, Frankfurt/Main, Stuttgart und München nach Madrid. Die zweitägigen Busfahrten sind recht anstrengend. Informationen über: Deutsche Touring GmbH, Am Römerhof 17, 60486 Frankfurt/Main, Tel.: (069) 790 35 01, E-Mail: service@touring.de, Internet: www.touring.de oder im Reisebüro.

2.4.6 Auto

Mit dem Auto fährt man vom Westen oder Norden Deutschlands am besten über Paris und Bordeaux bis nach San Sebastián und dann die Carretera de Burgos bis nach Madrid. Für alle Süddeutschen ist eher die Route über Mulhouse, Lyon und Narbonne zu empfehlen. Vorbei an Barcelona fährt man über Zaragoza bis nach Madrid. Die spanischen Autobahnen sind überwiegend gebührenpflichtig, die Benutzung vieler Autovías, die oft autobahnähnlich sind, kosten dagegen nichts.

Achtung

In den vergangenen Jahren ist es immer wieder zu Überfällen auf der spanischen Autobahn A7 gekommen. Mit freundlichen Handzeichen weisen die Autobahnräuber auf gestellte oder tatsächlich (inszenierte) Unfälle hin. Damit versuchen sie die Fahrer zum Anhalten zu bringen. In einem solchen Fall die nächste Autobahnraststätte anfahren und die Polizei (Guardia Civil) unter Tel.: 062 über diesen Unfall informieren. In keinem Fall anhalten! Übrigens, die meisten Überfälle (90 Prozent) ereignen sich tagsüber.

2.4.7 Parken

Verkehrsstaus, aggressive Fahrer und wenig Parkmöglichkeiten machen Autofahren in Madrid zu einer stressigen Angelegenheit. Nicht selten kommt es vor, dass man Samstagnachts um 3 Uhr mitten in einen Stau gerät (was auch auf die Lebendigkeit der Stadt hinweist).

In allen Teilen der Stadt ist parken schwierig, einige Bereiche im Zentrum dürfen sogar nur von Anliegern befahren werden. Wer dennoch die Fahrt im Pkw wagt, sollte die zentral gelegenen Parkplätze benutzen. In den blau markierten Zonen darf maximal zwei Stunden geparkt werden. Die grün gekennzeichneten Bereiche sind für Anwohner reserviert, nicht ortsansässige Personen dürfen dort maximal eine Stunde parken. Ab 20 Uhr (im August ab 15 Uhr) und an Sonn- und Feiertagen sind die Parkplätze der blauen und grünen Zone allgemein verfügbar und gratis. Parkscheine sind an den blauen (1 Stunde = 2,70-2,80 Euro) bzw. grünen (1 Stunde = 2-2,10 Euro) Parkautomaten erhältlich. Einige öffentliche Parkhäuser stehen ebenfalls zur Verfügung. Langzeitparkern empfiehlt sich das Auto in ein Parkhaus zu bringen und pro Tag zu bezahlen (ca. 25 Euro/Tag). Das Parkhaus an der Estación de Chamartín hat täglich 24 Stunden rund um die Uhr geöffnet. Eine Alternative besteht darin, kostenlos außerhalb der M30 (Stadtautobahn) zu parken und dann mit der Metro oder dem Bus in die Innenstadt zu fahren. Dieses sollte man mit ausländischem Kennzeichen aber nur tagsüber tun. Falsch geparkte Wagen auf der Straße werden abgeschleppt und sollten so schnell wie möglich abgeholt werden, da die Strafgebühr mit jeder Stunde steigt.

Flughafen

Aeropuerto de Madrid-Barajas (MAD)

28042 Madrid. Fluginformation und Kundenservise, Tel.: 902 40 47 04 (täglich 24 Stunden), Tel.: 91 321 10 00, E-Mail: servicios-aeroportuarios@aena.es.

Der hypermoderne Flughafen Barajas liegt zwölf Kilometer nordöstlich von Madrid und ist mit circa 400.000 Flugbewegungen jährlich Spaniens größter internationaler Flughafen. Mit der Eröffnung des Terminals 4 von Stararchitekten Richard Rogers im Februar 2006 wurde Madrid-Barajas zum flächenmäßig zweitgrößten zivilen Flughafen der Welt. Kostenlose Shuttlebusse zwischen den vier Terminals sind 24 Stunden rund um die Uhr im Einsatz.

Anbindung an die City

Unter dem Terminal 4 des Flughafens wurde im September 2011 der neue Flughafenbahnhof eingeweiht. Er wird vorerst mit Zügen der Madrider Stadtbahn im Zuge der Route C3 bedient. Damit können Reisende mit schnellen Stadtbahnzügen in elf Minuten zum Bahnhof Chamartín, in 18 Minuten nach Nuevos Ministerios und in 25 Minuten zum Bahnhof Atocha fahren. Das Ticket für die einfache Fahrt kostet 2,15 Euro. Inhaber von Fernverkehrstickets mit Hochgeschwindigkeitszügen der Renfe müssen für die Bahnfahrt von den Madrider Bahnhöfen zum Airport nichts bezahlen. Von der 8,8 km langen Strecke sind 4,7 km vollkommen neu gebaut und unterirdisch geführt. Wenn der noch im Bau befindliche Abschnitt der Schnellstrecke von Chamartín nach Hortaleza fertig ist, hat der Airport direkten Anschluss an das spanische Hochgeschwindigkeitsnetz.

Die Metro-Linie 8 der Madrider U-Bahn verbindet die Terminals 2 und 4 des Flughafens mit der Innenstadt. Die Züge fahren täglich von 6 Uhr bis 2 Uhr nachts, je nach Tageszeit in Abständen von vier bis 15 Minuten. Die Fahrtdauer beträgt wenig mehr als 20 Minuten. An mehreren Haltestellen sowie an der Endstation "Nuevos Ministerios" im Finanzzentrum von Madrid bestehen Umsteigemöglichkeiten zu weiteren U-Bahn-Linien oder anderen Verkehrsmitteln. Für die Metro-Fahrt ins Zentrum oder vom Zentrum zum Flughafen muss ein Zuschlag ("suplemento") von einem Euro zusätzlich zum Metroticket bezahlt werden. Das zugehörige Ticket ist an den jeweiligen Automaten in den Metrostationen der entsprechenden Terminals zu lösen.

Internet: www.metromadrid.es.

Die Verkehrsbetriebe Madrid (EMT) unterhalten mehrere Flughafenlinien:

- Airport Express Line ("Exprés del Aeropuerto"), Abfahrt T1, T2 und T4 täglich 24 Stunden, alle alle 15-30 Minuten. Haltestellen: Doctor Esquerdo, Cibeles und Bahnhof Atocha. Das Busticket kostet 2 Euro.

- Nr. 101, Abfahrt Terminal 1 und 2: zur Avenida de Logroño (Cannillejas) täglich etwa von 6/6.30 Uhr bis 23.25 Uhr. Von dort Weiterfahrt mit der Metro.

- Nr. 200, Abfahrt Terminal 1 und 2: zur Avenida de América, täglich zwischen etwa 5.30 Uhr und 23.30 Uhr. Von dort Weiterfahrt mit der Metro.

- Nr. 204, Abfahrt Terminal 4: zur Avenida de América, täglich zwischen etwa 6 Uhr und 23.30 Uhr. Von dort Weiterfahrt mit der Metro.

Die Bustickets kosten 1,50 Euro. Es gibt sie direkt beim Fahrer. Von Vorteil ist das "Metrobus Ticket" für 9,30 Euro; es gilt für zehn Fahrten in der U-Bahn und in den Bussen des EMT und kann auch noch für den weiteren Aufenthalt genutzt werden. Man kann dieses Ticket auch mit den Mitreisenden teilen. Internet: www.emtmadrid.es.

Besucher, die mit dem Taxi ins Stadtzentrum gelangen wollen, sollten unbedingt ein offizielles Taxi nehmen und auf das Einschalten des Taxameters bestehen. Man muss mit 30 bis 35 Euro rechnen. Fahrzeit in die City rund 30 Minuten.

Hinweise für behinderte Reisende

Der Flughafen ist gut zugänglich für Rollstuhlfahrer und alle Fluggesellschaften stellen auf Anfrage Rollstühle zur Verfügung. Behindertenparkplätze sind vorhanden. E-Mail: sinbarreras@aena.es, Tel.: Menschen mit eingeschränktem Hören Tel.: 91 321 10 00.

Internet: www.aena.es.

Bahnhöfe

Estacion Madrid - Chamartin

Calle Agustín de Foxa, 28036 Madrid. Tel.: 902 43 23 43 (24 Stunden). Metro: Chamartín.

Der Bahnhof Chamartín im Norden des Stadtzentrums ist neben dem Bahnhof Atocha einer der großen Bahnhöfe von Madrid. Von hier aus fahren neben den Nahverkehrszügen auch die Hochgeschwindigkeitsverbindungen in Richtung Nordspanien.

Hinweise für behinderte Reisende

Infos unter Tel.: 902 24 05 05 (24 Stunden).

Tickets gibt es an den Schaltern oder im Internet unter www.renfe.es.

Estacion Madrid - Puerta de Atocha

Glorieta del Emperador Carlos V, 28045 Madrid. Tel.: 902 43 23 43 (24 Stunden). Metro: Atocha Renfe.

Der Atocha Bahnhof, Madrids größter und wichtigster Bahnhof, befindet sich im Zentrum der Stadt. Tausende Pendler und Touristen steigen dort täglich um. Herzstück des Baus ist die riesige Jugendstil-Wartehalle, in die Stararchitekt Rafael Moneo einen tropischen Palmengarten pflanzen ließ.

Von Atocha fahren Züge nach Andalusien, Extremadura und Portugal sowie der Hochgeschwindigkeitszug AVE nach Sevilla. Daneben ist die Estación Atocha Ausgangspunkt für den Nahverkehr Madrids - sämtliche S-Bahn-Linien (Cercanías) der Region sowie die Linie 1 der Metro halten hier. Zugtickets können entweder am Schalter oder im Internet gelöst werden.

Hinweise für behinderte Reisende

Infos unter Tel.: 902 24 05 05 (24 Stunden)

Internet: www.renfe.es, www.adif.es/en_US/index.shtml.

Estacion Sur de Autobuses

Calle Méndez Álvaro 83, 28045 Madrid. Tel.: 91 468 42 00, E-Mail: info@estaciondeautobuses.com. Metro: Méndez Álvaro; Bus 102 ab Atocha.

Vom Fern-Busbahnhof, nicht weit vom Atocha-Bahnhof entfernt, fahren Busse ins Ausland sowie in alle Teile des Landes. Zu den Zielorten gehören unter anderem Albacete, Avila, Alicante, Toledo, Barcelona, Benidorm und Santiago. Die Bustickets müssen in den meisten Fällen direkt am Schalter gelöst werden. Der Fahrplan der Busse kann unter www.alsa.es abgefragt werden.

Internet: www.estaciondeautobuses.com.

Öffentlicher Nahverkehr

2.7.1 Allgemeine Beschreibung

Die Stadt Madrid verfügt über ein dicht geknüpftes, effizientes öffentliches Nahverkehrsnetz, das aus U-Bahn (Metro), Bussen und teilweise durch das Stadtzentrum verlaufenden S-Bahn-Linien (Cercanías) besteht. Am schnellsten ist die U-Bahn, die als eine der besten und modernsten in Europa gilt. Der Öffentliche Personennahverkehr der Stadt Madrid ist in mehrere Zonen gegliedert. Für den innerstädtischen Bereich ist die Zone A ausreichend. Die Umgebung der Stadt ist in sieben weitere Zonen unterteilt, die sich ringförmig um den Stadtkern erstrecken (B1/2/3, C1/2, E1/2).

An den U-Bahn-Schaltern oder in den Zentren für Fahrgastbetreuung kann man kostenlose U-Bahn-Pläne erhalten. Die Pläne des Busnetzes werden in den meisten Pressekiosken verkauft. Das "Consorcio Regional de Transportes de Madrid", das den öffentlichen Verkehr in der Stadt koordiniert, hat eine Website, die Auskunft über die Strecken des öffentlichen Verkehrsnetzes vermittelt und auch Information über die Fahrtzeit, die empfohlenen Linien oder die Umsteigmöglichkeiten gibt.

2.7.2 Metro/S-Bahn/Straßenbahn

Die Metro besitzt 13 Linien, die man durch Farben und Nummern (1-12, R) unterscheiden kann, und 293 Stationen. Sie ist täglich von 6 bis 1.30 Uhr in Betrieb, die Züge fahren tagsüber im zwei bis sechs Minuten-Takt. Allerdings ist es nicht empfehlenswert die Metro zu Stoßzeiten (zwischen 7.30 und 9 Uhr) zu benutzen, da dies auf Grund des Gedränges unangenehm werden kann.

Die wichtigsten Tickets sind die Einzelfahrkarte für die Stadt Madrid (Sencillo MetroMadrid) für 1,50 Euro, die für eine Fahrt zwischen zwei Metrostationen der Zone A an allen Wochentagen gültig ist sowie die Zehnerkarte (Metrobus 10 viajes) für 9,30 Euro. Daneben gibt es Tickets für die Netzwerke MetroSur, MetroNorte, MetroEste und TFM sowie für das Gesamtnetz (Sencillo Combinado), die teurer sind. Die Fahrkarten können an Zeitungskiosken, Schaltern oder an den Fahrscheinautomaten in der Vorhalle der Metrostationen erworben werden.

Um Zugang zur U-Bahn zu haben, muss man die Fahrkarte in die Entwerter stecken, die sich in den Eingangshallen befinden.

Internet: www.metromadrid.es.

Ergänzt wird die Metro durch die S-Bahn (Cercanías), die von der spanischen Eisenbahngesellschaft Renfe betrieben wird. Die Züge sind teilweise die einzige Möglichkeit um aus den Vorstädten in die Innenstadt zu kommen. Sie verkehren zwischen 6 Uhr und 24 Uhr im Abstand von drei bis fünf Minuten. Cercanías-Bahnhöfe innerhalb Madrids: Atocha, Recoletos, Nuevos Ministerios, Chamartín, Principe Pio, Pirámides, Sol/Gran Vía. Einzelfahrkarten (Billete Sencillo) kosten ab 1,35 Euro (Zone 1/2).

2.7.4 Bus

Das Busnetz der Städtischen Verkehrsbetriebe EMT erstreckt sich über die gesamte Stadt und ihre Randbezirke. Da es insgesamt fast 200 Buslinien gibt und das Streckennetz recht verwirrend ist, kann das Busfahren anfangs Probleme machen. Mit der Zeit legt sich das aber.

Betriebszeiten der Busse: etwa 6 Uhr bis 23.30 Uhr. Die Intervalle hängen von der Tageszeit und der Buslinie ab; sie liegen aber normalerweise zwischen fünf und 15 Minuten. Ab 23.30 Uhr sind Nachtbusse (Búhos) ab der Plaza Cibeles in alle Richtungen im Einsatz. Gekennzeichnet sind die Fahrzeuge durch ein großes "N". Freitags, samstags und an Feiertagen gibt es den so genannten "Buho-Metro-Service", Nachtbusse, die oberirdisch auf den üblichen Strecken der U-Bahn verkehren. Sie sind mit einem "L" und der Zahl der entsprechenden U-Bahn gekennzeichnet und verkehren zwischen 0.45 und 5.45 Uhr. Die Haltestellen befinden sich in der Nähe der U-Bahn-Stationen.

Alle Busse halten grundsätzlich nur an Stationen und auch nur auf Handzeichen. An großen Bushaltestellen stellt man sich beim Warten in einer Reihe an.

Die Fahrpreise sind die gleichen wie die der Metro. So kostet eine einfache Fahrt 1,50 Euro, ein Zehnerticket 9,30 Euro. Allerdings muss beim Umsteigen ein neues Ticket gelöst werden. Einzelfahrscheine gibt es direkt beim Busfahrer, Zehnertickets bei Pressekiosken und bei den Informationsstellen des EMT, die sich in der Nähe der wichtigsten Busabfahrthaltestellen befinden.

Internet: www.emtmadrid.es.

2.7.6 Sonstiges

Eine originelle Alternative bietet die Seilbahn, die vom Paseo del Pintor Rosales bis in den Park Casa de Campo führt. Die Preise liegen zwischen 3,60 und 5,20 Euro.

Günstige Tickets

Abono Turistico

Eine Ergänzung zur "Madrid Card" ist das Besucher-Ticket (Abono Turístico), mit dem während seiner Gültigkeitsdauer alle öffentlichen Nahverkehrsmittel der Region Madrid, innerhalb der gewählten Zone, beliebig oft benutzt werden können. Es gibt fünf verschiedene Besucher-Tickets mit einer entsprechenden Gültigkeitsdauer von 1, 2, 3, 5 oder 7 Kalendertagen. Wählbar sind die Zone A (Zone A stimmt mit der gleichnamigen Tarifzone des öffentlichen Nahverkehrs überein und umfasst praktisch das gesamte Madrider Stadtgebiet) oder Zone T (Zone T umfasst das gesamte Gebiet der autonomen Region Madrid). Die Preise liegen zwischen 6 Euro für ein 1-Tages-Abo für Zone A und 50 Euro für ein 7-Tage-Abo für Zone T. Kinder unter 11 Jahre zahlen die Hälfte.

Kauf in Madrid

Bei der Verkehrsgemeinschaft (Consorcio de Transportes), in U-Bahnhöfen, in Tabakläden und an Zeitungskiosken, an bestimmten touristisch interessanten Orten sowie im Internet unter www.madridcard.com.

Madrid Card

Die "Madrid Card", die die Größe einer Kreditkarte hat, berechtigt zum kostenfreien Besuch der über 40 wichtigsten Museen und Baudenkmäler der Stadt. Daneben gewährt die Karte unbegrenzte Benutzung der Stadtrundfahrtsbusse von "Madrid Visión" sowie Preisnachlässe in Geschäften, Discos, Freizeitzentren und bei Veranstaltungen. Mit der Madrid Card erhält man zusätzliche einen Guide mit Informationen über die Museen und andere Mitglieder des Programms sowie einen Stadtplan.

Die "Madrid Card" kostet mit einer Gültigkeit von 24 Stunden 59 Euro. 48 Stunden kosten 73 Euro. Die "Madrid Card" ist in den Touristen-Büros in Madrid, in vielen Hotels und Reisebüros sowie über das Internet unter www.madridcard.com erhältlich.

Madrid Card Ninos

Die "Madrid Card Niños" ist für Madrid-Besucher mit Kindern im Alter bis zu zwölf Jahren zu empfehlen. Sie gewährt freien Eintritt in alle für Kinder geeigneten Museen wie das Museum für Naturwissenschaften, das Planetarium, das Eisenbahnmuseum, das Wachsmuseum, das Museum für Wissenschaft und Technologie oder das Luftfahrtmuseum. Daneben ist der Eintritt in 36 weitere Museen und Baudenkmäler, die sowohl für Kinder als auch für Erwachsene interessant sind, frei (u.a. Prado, Thyssen-Bornemisza, Reina Sofia, Palacio Real). Auch der Besuch des Zoos und des Bernabéu Stadions ist kostenlos. Daneben werden in Spielzeugwarengeschäften, Kinderparks, Restaurants mit Kindermenus, im Imax Madrid, Faunia und im CosmoCaixa Rabatte gewährt. Die Karte ist bei den Touristen-Büros in Madrid sowie über das Internet unter www.madridcard.com erhältlich.

Hotels

Unterkunft

In der spanischen Hauptstadt stehen insgesamt etwa 50.000 Hotelbetten zur Verfügung. Davon entfallen rund die Hälfte auf vier- und fünf-Sterne-Häuser. Daneben gibt es Touristenklassehotels und Pensionen. Die Hotelpreise liegen in Madrid über dem landesüblichen Durchschnitt. Achtung: In vielen Hotels ist die Mehrwertsteuer von sieben bzw. 16 Prozent (in fünf-Sterne Hotels) nicht im Preis enthalten.

Hotelpreise im Doppelzimmer circa:

Standardhotels: 60 - 120 Euro.

Gehobene Hotels: 120 - 180 Euro.

Luxushotels: 180 Euro.

Praktische Tipps

Sicherheit

Das schnelle und rasche Wachstum der Stadt hat die Kriminalität erhöht. Dennoch ist Madrid eine relativ sichere Stadt, vor allem, wenn man einige wichtige Tipps beherzigt:

Man sollte keine wertvollen Gegenstände sichtbar tragen, keine Wertsachen oder Gepäck in geparkten Fahrzeugen liegen lassen und wichtige Unterlagen im Hotelsafe deponieren.

Taschendiebe lauern hauptsächlich auf dem Rastro (Flohmarkt), um die Puerta del Sol, auf der Plaza Mayor und auf der Gran Via Touristen auf. Ein beliebter Trick ist es dabei Touristen mit einem Stadtplan um Rat zu fragen und sie dabei zu bestehlen. Aber auch in der Metro und am Flughafen sind diese am Werk.

Besonders achtsam sollte man frühmorgens sein, dann leeren sich einige Ausgehbezirke und die Straßen werden recht einsam. So zum Beispiel in Malasaña um die Plaza dos de Mayo, aber auch die Straßen in La Latina, Lavapies und um die Gran Via.

Falls man doch bestohlen wurde, findet man eine Polizeistation direkt im Zentrum der Stadt in der Metrostation Sol. Die Beamten sind freundlich und zuvorkommend. Außerdem hilft Reisenden der Betreuungsdienst "Servicio de Atención al Turista Extranjero" (Betreuungsdienst für ausländische Touristen), kurz SATE genannt, weiter. Er ist dann der richtige Ansprechpartner, wenn die Reisenden das Opfer von Straftaten geworden sind und beispielsweise Anzeige erstatten wollen. Ferner bietet der Informationsdienst seine Hilfe bei psychologischen, sprachlichen oder rechtlichen Konflikten an. Der Betreuungsdienst wurde im Polizeirevier der Calle Leganitos 19, in der Nähe der Plaza de España, eingerichtet. Telefonisch ist der Dienst unter Tel.: 902 101 112 (24 Stunden), Tel.: 915 48 85 37 und Tel.: 915 48 80 08 zu erreichen.

Geld

4.2.2 Währungseinheit

Währungseinheit ist der Euro. Ein Euro = 100 Cents.

Spanische Euromünzen - nationale Rückseite

Die Spanier ehren ihren König Juan Carlos I. auf ihren 1- und 2- Euro-Münzen.

Der Schriftsteller Miguel de Cervantes ist auf den 10-, 20- und 50-Cent-Stücken zu sehen.

Die Kathedrale von Santiago de Compostela ist auf den drei kleinsten Werten abgebildet.

4.2.3 Zahlungsverkehr

EC-Geldautomaten sind weit verbreitet. Kreditkarten werden in größeren Hotels, zahlreichen Restaurants und Geschäften sowie von Autovermietern akzeptiert.

4.2.4 Kaufkraft

Die Kaufkraft für einen Euro beträgt für den deutschen Urlauber in Spanien 0,96 Euro (Stand: Mai 2011).

4.2.5 Banköffnungszeiten

Mo bis Fr 8.15-14/14.30 Uhr, Sa 9-13 Uhr (im Sommer am Sa geschlossen). Einige Zweigstellen sind auch nachmittags geöffnet, meistens dann von 17-19.30 Uhr.

Kommunikation

4.3.1 Allgemeine Beschreibung

Die internationale Vorwahl für Spanien ist 0034. Von Deutschland aus wählt man nach Spanien 0034 und zusätzlich die nationale Vorwahl, für Madrid 91. Auch bei Ortsgesprächen muss die Vorwahl gewählt werden. Von Spanien nach Deutschland wählt man die 0049, die Ortsvorwahl ohne die 0 und dann die Teilnehmernummer.

4.3.2 Telefon

In ganz Madrid gibt es öffentliche Telefone, die mit Münzen und Telefonkarten funktionieren. Telefonkarten "tarjetas telefonicas" werden üblicherweise in den Tabakläden, an Kiosken und in den Postämtern verkauft.

Die staatliche Gesellschaft Telefonica unterhält in den größeren Städten und Urlaubsmetropolen spezielle Telefongeschäfte mit geschlossenen Zellen, gekennzeichnet mit einem großen gepunkteten "T" in grüner Farbe, in denen man zu den jeweiligen Öffnungszeiten bequemer als von den öffentlichen Münzfernsprechern aus telefonieren kann.

4.3.3 Mobilfunk

Telefonieren im T-Mobile-, O2-, Vodafone- und E-Plus-Netz ist möglich.

4.3.4 Post

Briefmarken erhält man in allen Postämtern, aber auch in den Tabakläden, erkennbar an den braunen Schildern mit gelbem Schriftzug "Tabacos".

Das Hauptpostamt in Madrid befindet sich am Paseo del Prado 1. Tel.: 91 523 06 94. Geöffnet: Mo bis Fr 8.30-21.30 Uhr, Sa 8.30-14 Uhr. Metro: Banco de España. Internet: www.correos.es.

4.3.5 Mail/Internet

Internet- Cafés sind in Madrid recht häufig zu finden, oft in Verbindung mit Locutorios (Telefonämtern), in denen man für circa 1 bis 2 Euro die Stunde surfen kann.

Notdienste

Polizei (Policía National), Tel.: 091.

Feuerwehr (Bomberos), Tel.: 080.

Ambulanz (Ambulancia), Tel.: 061.

Allgemeiner Notruf (Polizei, Notfälle, Feuerwehr), Tel.: 112.

Betreuungsservice für Touristen aus dem Ausland (SATE)

Comisaría de Centro (Polizei), Calle Leganitos 19, 28013 Madrid. Tel.: 902 10 21 12 (24 Stunden) Tel.: 91 548 85 37 oder 91 548 80 08, E-Mail: satemadrid@munimadrid.es. Geöffnet: täglich 9.30-22 Uhr. Metro: Plaza de España oder Santo Domingo.

Hospital Universitario la Paz

Paseo de la Castellana 261, Madrid, Tel.: 91 727 70 00 (Zentrale), Tel.: 91 727 73 39 (Notfälle). Metro: Begoña. Internet: http://proveedores.hulp.es/.

Hospital General Universitario Gregorio Marañón

Calle Doctor Esquerdo 46, 28007 Madrid. Tel.: 91 586 80 00 (Zentrale); Tel.: 91 586 85 00 (Notfälle). Metro: O'Donnell. Internet: www.hggm.es.

Clínica Dental Cisne (Zahnärztliche Klinik mit englischsprachigen Ärzten)

Calle Magallanes 18, 28015 Madrid. Tel.: 91 446 32 21. Metro: Quevedo. Internet: www.clinicadentalcisne.com.

Farmacia Paloma (24 Stunden-Apotheke)

Calle Toledo 46, 28005 Madrid, Tel.: 91 365 34 58. Metro: Latina oder Tirso de Molina. Internet: www.farmaciadelapaloma.com.

ADAC-Notruf-Station Spanien (Madrid), Pannenhilfe, Tel.: 935 08 28 28.

RACE - Spanischer Automobilclub, Pannenhilfe, Tel.: 915 94 74 00 und 902 30 00 34.

Sperr-Notruf

Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.

Fundbüros

Oficina de Objetos Perdidos Ayuntamiento de Madrid - Städtisches Fundbüro

Paseo Molino 7, 28045 Madrid. Tel.: 91 527 95 90. Geöffnet: Mo bis Fr 9-14 Uhr, Mitte Juli bis Mitte September Mo bis Fr 9-13.30 Uhr. Metro: Legazpi.

Oficina de Objetos Perdidos EMT - Fundbüro Städtische Busgesellschaft EMT

Calle Cerro de la Plata 4, 28007 Madrid. Tel.: 902 50 78 50. Geöffnet: Mo bis Fr 8-14 Uhr.

Lokale Zeit

MEZ, auch in Spanien gilt die europäische Sommerzeit.

Feiertage

Año Nuevo (Neujahr): 1. Januar 2012.

Dia de los Reyes (Dreikönigsfest): 6. Januar 2012.

Traslado de festividad de San José (St. Josef): 20. März 2012.

Jueves Santo (Gründonnerstag): 5. April 2012.

Viernes Santo (Karfreitag): 6. April 2012.

Dia del Trabajo (Tag der Arbeit): 1. Mai 2012.

Fiesta de la Asunción (Mariä Himmelfahrt): 15. August 2012.

Dia de la Hispanidad (Nationalfeiertag): 12. Oktober 2012.

Todos los Santos (Allerheiligen): 1. November 2011.

Nuestra Señora de la Almudena (Fest der Stadtpatronin): 9. November 2011.

Dia de la Constitucion (Tag der Verfassung): 6. Dezember 2011.

Immaculada Concepción (Maria Empfängnis): 8. Dezember 2011.

Natividad del Señor (Weihnachten): 25. Dezember 2011.

Strom

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Trinkgeld

In Spanien ist es üblich, Trinkgeld zu geben. Obwohl in beinahe allen Lokalen und Restaurants ein Aufschlag für die Bedienung mit eingerechnet wird, wird dennoch ein kleines Trinkgeld, etwa fünf Prozent, gern gesehen. Das trifft auch für Taxifahrer, Gepäckträger und Hotelboys zu.

Gesellschaftliche Verhaltensformen

Die Spanier sind gastfreundlich. Als Besucher sollte man sich an einige Regeln halten, um die Freundlichkeit nicht übermäßig zu strapazieren:

In Restaurants ist es üblich im Eingangsbereich zu warten, bis der Kellner einen Tisch zuweist. Man sollte sich nie eigenmächtig zu einem freien Tisch begeben oder sich als Fremder ungefragt zu Einheimischen an einen Tisch setzen. Dies wird als unhöflich und aufdringlich empfunden. Die Rechnung im Restaurant wird für den gesamten Tisch ausgestellt. Der Rechnungsbetrag wird anschließend, wenn nötig, von den Gästen geteilt.

Bei privaten Einladungen darf man den vereinbarten Zeitpunkt ruhig überziehen, in Spanien ist bis zu einer halben Stunde üblich. Im Geschäftsleben hingegen ist Pünktlichkeit gerade bei den Spaniern ein Muss.

Frauen werden mit "Senorita" angesprochen. Mit dem Wort "Senora" macht man sich nicht unbedingt Freunde, denn das gilt als Anrede für sehr alte Damen.

Während der Siesta von 14 bis 16/17 Uhr sollten keine Telefonate durchgeführt oder Verabredungen vereinbart werden.

Rauchen ist seit dem 1. Januar 2006 in öffentlichen und kulturellen Einrichtungen, Einkaufszentren und öffentlichen Verkehrsmitteln in Spanien verboten. Das Gesetz schränkt auch das Rauchen in Kneipen und Restaurants ein, sieht aber kein volles Rauchverbot vor. Große Lokale dürfen eine Ecke für Raucher abtrennen.

Kleidung

In den Sommermonaten sollte leichte Kleidung im Gepäck sein. Tagestemperaturen von 40 Grad Celsius sind keine Seltenheit. Im Winter ist warme Kleidung erforderlich, da es in Madrid bei einer Höhe von 665 Metern über dem Meeresspiegel empfindlich kalt werden kann.

In Kirchen und Klöstern gilt keine Shorts und blanke Schultern für beide Geschlechter, in der Stadt keine Strandkleidung oder Boxer-Shorts.

Spanier legen beim Essen und Ausgehen Wert auf stilvolle Kleidung.

Beste Reisezeit

Das späte Frühjahr oder der Herbst sind die besten Reisezeiten, da es im Sommer sehr heiß ist und die Sonne gnadenlos brennt. Im Juli und August ist die Stadt tagsüber wie ausgestorben und viele Restaurants, Bars und Geschäfte sind geschlossen.

Sightseeing

Die Stadt kennenlernen

Auf dem Stadtplan von Madrid sind drei große Zonen erkennbar: Die Altstadt mit engen, unregelmäßig verlaufenden Straßen und dichter Bebauung, daran anschließend die Stadterweiterungen mit gradlinigen, sich im rechten Winkel schneidenden Straßen und schließlich die Außenbezirke, die durch die starke Bautätigkeit im 20. Jahrhundert geprägt sind.

Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen im Stadtzentrum, im so genannten Centro, dessen Mittelpunkt die Plaza Puerta del Sol ist. Im Zentrum findet man auch die Kunsttempel Museo del Prado, Museo Thyssen-Bornemisza und Centro de Arte Reina Sofia. Von der Puerta del Sol Richtung Westen konzentrieren sich im "Madrid der Habsburger" die meisten historischen Gebäude der Stadt, zum Beispiel der Palacio Real und die Catedral de Nuestra Señora de la Almudena. Zu den elegantesten Gegenden gehören Retiro, zwischen dem gleichnamigen Stadtpark und dem Paseo del Prado sowie das Barrio de Salamanca mit zahlreichen Boutiquen und exklusiven Läden. Huertas, nördlich der Calle Atocha, gilt mit einigen bekannten Theatern und vielen antiquarischen Buchhandlungen als "Kulturviertel". Das Uni-Viertel Madrids schlechthin ist Moncloa mit vielen Shops, Bars und Cafés. Hier liegt auch Madrids weitläufigster Park, der Casa de Campo.

Um sich einen ersten Überblick über die spanische Hauptstadt zu verschaffen, lohnt sich eine Rundfahrt mit den offenen Doppeldeckerbussen.

Stadtbesichtigungen

Madrid Vision

Avenida Manoteras 22, 28050 Madrid. Kundenberatung Tel.: 91 779 18 88 (Mo bis Fr 9-14 und 16-19 Uhr).

Madrid Vision bietet Stadtrundfahrten mit offenen Doppeldeckerbussen auf zwei Routen durch die spanische Hauptstadt (Historisches Madrid und Modernes Madrid). Dabei können die Fahrgäste nach Belieben und so oft sie möchten an den Umsteigehaltestellen zwischen den verschiedenen Touren wechseln. Die Erklärung der Sehenswürdigkeiten erfolgt in mehreren Sprachen über Kopfhörer. Die Stadtrundfahrten finden ganzjährig statt; Abfahrt täglich ab 10 Uhr, Juli bis September täglich ab 9.30 Uhr. Die Tickets können direkt im Bus, in vielen Hotels und Reisebüros oder an der Madrid Vision Informations- und Verkaufsstelle in der Calle Felipe IV (zwischen dem Prado-Museum und dem Hotel Ritz) gekauft werden.

Internet: www.madridvision.es.

Stadtrundgänge Entdecke Madrid

Madrid Tourism Centre, Plaza Mayor 27, 28012 Madrid. Tel.: 91 588 29 06, E-Mail: descubremadridptm@munimadrid.es. Geöffnet: Mo bis Fr 9.30-20.30 Uhr.

Das organisierte Programm des Fremdenverkehrspatronats bietet weit mehr als zehn Stadtrundgänge zu den unterschiedlichsten Themen. Zur Auswahl stehen zum Beispiel Führungen durch "Das Madrid der Habsburger", durch "Das mittelalterliche Madrid" oder zu "Traditionellen Tavernen in Madrid". Auch eine Sightseeing-Tour mit dem Fahrrad wird veranstaltet. Die Touren werden in Spanisch und Englisch von Montag bis Samstag angeboten.

Internet: www.esmadrid.com.

Madrid a tu aire

Calle Hermanos García 127, 28018 Madrid. Tel.: 610 22 84 27, E-Mail: info@madridatuaire.com.

Madrid a tu aire bietet eine Auswahl an geführten Museumsbesuchen und Spaziergängen durch die Stadt mit offiziellen Fremdenführer an. Zum Beispiel: Führung durch das Pradomuseum.

Internet: www.madridatuaire.com.

Mit dem Segway durch Madrid

UrbanMóvil, Plaza de Santiago 2, 28013 Madrid. Tel.: 91 542 77 71, E-Mail: info@urbanmovil.com.

Wer flott und luftig durch Madrid rollen möchte, für den sind die geführten Segway Elektroroller-Touren der Firma UrbanMóvil genau richtig. Die Touren mit dem selbst balancierenden Steh-Roller passieren die Sehenswürdigkeiten der Altstadt und bieten einen wundervolle Möglichkeit Madrid kennen zu lernen. Den Auftakt zu der Tour bildet ein Segway-Fahrsicherheitstraining. Auf Grund einer limitierten Teilnehmerzahl pro Tour empfiehlt sich eine Reservierung im Voraus.

Internet: http://urbanmovil.com/.

Museen

Museo Arqueologico Nacional

Calle Serrano 13, 28001 Madrid. Tel.: 91 577 79 12, E-Mail: sugerencias.man@mcu.es. Geöffnet: Di bis Sa 9.30-20 Uhr, Sonn- und Feiertage 9.30-15 Uhr. Metro: Retiro oder Serrano.

Die hervorragende Sammlung des Archäologischen Nationalmuseum zeigt die Kulturgeschichte Spaniens von der Steinzeit bis in die Neuzeit. Einen Besuch beginnt man am besten im Untergeschoss, wo sich Exponate aus prähistorischer Zeit und aus der Zeit der Griechen und Römer befinden. Im Erdgeschoss erfährt man daraufhin alles über die Epoche des iberischen und römischen Spaniens und über die Entwicklung bis zur Gotik. In einer künstlichen Höhle im Garten des Museums kann man die Reproduktion der über 15.000 Jahre alten Wandgemälde der Höhlen von Altamira bewundern. Das Original ist dem Publikum wegen seines schlechten Zustandes nicht zugänglich.

Internet: http://man.mcu.es.

Museo Cerralbo

Calle Ventura Rodríguez 17, 28008 Madrid. Tel.: 91 547 36 46, E-Mail: museo.cerralbo@mcu.es. Geöffnet: Di bis Sa 9.30-15 Uhr, Do 17-20 Uhr, So 10-15 Uhr zweitweilig wegen Renovierung geschlossen. Metro: Plaza de España oder Ventura Rodríguez.

Die einstige Privatsammlung des vermögenden Enrique de Aguilera y Bamboa, auch Marquis de Cerralbo genannt, gehört schon seit dessen Tod im Jahr 1922 dem spanischen Staat. Aguilera y Bamboa verfügte in seinem Testament, dass jedes Stück an seinem angestammten Ort bleiben müsse. Neben der Gemäldesammlung überwiegend spanischer Meister (El Greco Goya, Zurbarán) lassen Möbel, Keramik, Porzellan aus Meißen und Wedgwood, Stoffe, Tapisserien, Fächer und Waffen erahnen, wie spanischer Adel im ausgehenden 19. Jahrhundert lebte. Den Höhepunkt der Besichtigung bildet der verspiegelte Ballsaal von 1891/92.

Internet: http://museocerralbo.mcu.es.

Museo de America

Avenida Reyes Católicos 6, 28040 Madrid. Tel.: 91 549 26 41, E-Mail: museo@mamerica.mcu.es. Geöffnet: 1. Mai bis 31. Oktober Di bis Sa 9.30-20.30 Uhr, So 10-15 Uhr, 1. November bis 30. April Mo bis Sa 9.30-18.30 Uhr, So 10-15 Uhr. Metro: Moncloa oder Islas Filipinas.

Die vorzüglich präsentierte Sammlung des Amerika Museums vermittelt eine lebendige Vorstellung der bedeutendsten Kulturen Amerikas; von den ersten Spuren der Besiedelung dieses Kontinents bis zur Machtübergabe des spanischen Imperiums an die Oligarchie der Kreolen. Besondere Anziehungspunkte sind die 62 Objekte aus purem Gold aus dem berühmten "Goldschatz der Quimbaya-Indios" aus Kolumbien (aus dem 2. bis 10. Jahrhundert nach Christus) sowie ein 112-seitiger Maya-Kodex, der aus der präkolumbianischen Zeit stammt.

Internet: http://museodeamerica.mcu.es.

Museo de Cera de Madrid

Paseo Recoletos 41, 28004 Madrid. Tel.: 91 319 26 49; E-Mail: info@museoceramadrid.es. Geöffnet: Mo bis Fr 10-14.30 Uhr und 16.30-20.30 Uhr, Sa/So 10-20.30 Uhr. Metro: Colón.

Madrids Wachsfigurenmuseum lohnt sich für diejenigen, die die spanische Geschichte auf kuriose Weise kennen lernen möchten. Die Galerie der Wachsfiguren reicht über Fernando el Católico, Carlos III. und Franco bis zum heutigen Kronprinzen Felipe. Daneben gibt es zahlreiche Intellektuelle und Künstler in Wachs sowie ein "Horrorkabinett" zu bestaunen.

Hinweis für behinderte Besucher

Bis auf die Crime Gallery ist der Zugang mit dem Rollstuhl möglich.

Internet: www.museoceramadrid.com.

Museo Lazaro Galdiano

Calle de Serrano 122, 28006 Madrid. Tel.: 91 561 60 84, E-Mail: difusion@flg.es. Geöffnet: 10-16.30 Uhr, So bis 15 Uhr. Metro: Rubén Darío oder Gregorio Marañón.

Erst vor kurzem fand die Wiedereröffnung des Museo Lázaro Galdiano statt. Über drei Jahre hinweg waren Verbesserungs- und Erweiterungsarbeiten vorgenommen worden, die rund neun Millionen Euro kosteten. Nun ist die umfangreiche Sammlung von Schmuckstücken, Möbeln, Gemälden und Büchern, die der Journalist, Herausgeber und Sammler José Lázaro Galdiano (1862-1947) im Laufe seines Lebens zusammengetragen hat, wieder der Öffentlichkeit zugänglich. Zu den rund 3.000 ausgestellten Objekten zählen auch Werke von Hieronymus Bosch, Zurbarán, Velázques, Goya und Murillo.

Internet: www.flg.es.

Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia

Plaza Santa Isabel 52, 28012 Madrid. Tel.: 91 774 10 00, E-Mail: info@museoreinasofia.es. Geöffnet: Mo, Mi bis Sa 10-21 Uhr, So 10-14.30 Uhr. Freier Eintritt: Mo, Mi, Do, Fr 19-21 Uhr, Sa 14.30-21 Uhr, So 10-14.30 Uhr. Metro: Atocha.

Der südliche Scheitel des Museumsdreiecks auf dem Kunstboulevard wird vom Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía gebildet. Mit seiner Sammlung neuerer spanischer Kunst ersetzt es das frühere Museo Español de Arte Contemporaneo und ergänzt die berühmte Sammlung des Prado. Herzstück der Gemäldegalerie ist das berühmte Guernica Gemälde Picassos von 1937. Das Museum beherbergt nicht nur eine permanente Kollektion sondern besitzt auch mehrere Säle, die für Wechselausstellungen reserviert sind. Interessant sind auch die Bibliothek sowie die Fotografie- und Grafiksammlung. Die Gegenwartskunst wird im so genannten "Espacio UNO" im Erdgeschoss des Hauptgebäudes präsentiert.

Das Reina Sofía verfügt außerdem über eine sehr gut sortierte Kunstbuchhandlung sowie einen Museumsladen mit originellen Designartikeln.

Hinweise für behinderte Besucher

Der Zugang für Behinderte ist möglich. Rollstühle können ausgeliehen werden. Reservierung unter Tel.: 91 774 10 00, E-Mail: accesibilidad.mncars@mcu.es. Eine Behindertentoilette ist vorhanden.

Internet: http://museoreinasofia.es/index.html.

Museo Nacional del Prado

Paseo del Prado, Eingänge: Puerta de Velázquez und Puerta de los Jerónimos, 28014 Madrid. Tel.: 91 330 28 00, Besucherzentrum Tel.: 902 10 70 77, E-Mail: museo.nacional@museodelprado.es. Geöffnet: Di bis So und Feiertage 9-20 Uhr. Freier Eintritt: Di bis Sa 18-20 Uhr und So 17-20 Uhr. Metro: Banco de España oder Atocha.

Das Museo del Prado zählt zu den bedeutendsten Kunstmuseen der Welt und ist zugleich einer der kulturellen Höhepunkte der Stadt. Selbst wer kein Kunsthistoriker oder Kenner ist, sollte dem Prado einen Besuch abstatten. Die Sammlung umfasst rund 7.600 Gemälde, 1.000 Skulpturen, 2.400 Drucke und 6.300 Zeichnungen - viele von unschätzbarem Wert. Nicht nur die größten spanischen Meister (Velázques, Goya, El Greco) sind zu sehen, sondern auch eine umfassende Dokumentation anderer europäischer Künstler wie zum Beispiel Rembrandt, Hieronymus Bosch, Lucas Cranach, van Dyck, Tizian, Dürer, Brueghel, Rubens und Tintoretto.

Daneben werden Sonderausstellungen im 2007 eröffneten Erweiterungsbau des spanischen Architekten Rafael Moneo gezeigt. Das Kernstück der Erweiterung bildet die Einbeziehung des angrenzenden Sankt-Hieronymus-Klosters in das Museum. Der Kreuzgang des Klosters aus dem 17. Jahrhundert wurde Stein für Stein abgetragen und unter einem Kubus wieder aufgebaut. Im Erdgeschoss des Erweiterungsbau sind das Auditorium, ein Buchladen sowie die Cafeteria untergebracht.

In Anbetracht der überwältigenden Zahl von Kunstwerken ist es zu empfehlen, sich bei einem kurzen Besuch auf bestimmte Maler und Epochen zu konzentrieren. Über das Besucherzentrum, das Call-Center unter der Tel. 902 10 70 77 oder die Website können Eintrittskarten vorab reserviert werden. Zwischen 11 Uhr und 13.30 Uhr ist mit dem größten Besucherandrang zu rechnen.

Hinweise für behinderte Besucher

Der Prado verfügt über behindertengerechte Aufzüge, Rampen, Plattformen und WC-Anlagen. Auf Wunsch werden Rollstühle zur Verfügung gestellt, die in allen Schließfachbereichen erhältlich sind. Nach vorheriger Anmeldung unter Tel.: 91 330 28 00 können Fahrzeuge von Behinderten bis zum Eingang des Museums fahren.

Internet: www.museoprado.es.

Museo Nacional del Traje

Avenida de Juan de Herrera 2, 28040 Madrid. Tel.: 91 550 47 00, E-Mail: museodeltraje@mcu.es. Metro: Moncloa. Geöffnet: Di bis Sa 9.30-19 Uhr, Sonn- und Feiertage 10-15 Uhr; im Juli und August Do 9.30-22.30 Uhr. Metro: Moncloa.

Das Modemuseum von Madrid ist eine junge und moderne Institution, die innerhalb ihrer Ausstellungen eine großartige Reise durch die Geschichte der Mode und der Trachten bietet. Über 500 Kleidungsstücke - von Gehröcken aus dem 17. Jahrhundert bis hin zu Anzügen der Stierkämpfer - werden nebst Chanel-Modellen und einem Metallkleid, das Paco Rabanne in den Sechzigern schuf, präsentiert. Neben vielen Kleidungsstücken sind auch Schuhe, Schmuck, Accessoires und Stoffe zu bewundern. Filmszenen zeigen Mode, einschließlich Audrey Hepburn im Givenchykleid in "Ein süßer Fratz".

Internet: http://museodeltraje.mcu.es/.

Museo Romantico

Calle de San Mateo 13, 28004 Madrid. Tel.: 91 448 01 63, E-Mail: informacion.romanticismo@mcu.es. Geöffnet: 1. Mai bis 31. Oktober Di bis Sa 9.30-20.30 Uhr, So 10-15 Uhr, 1. November bis 30. April Di bis Sa 9.30-18.30 Uhr, Sa 10-15 Uhr. Metro: Tribunal oder Alonso Martínez.

Das Romantische Museum beherbergt in einem herrschaftlichen Palast aus dem 18. Jahrhundert Möbel, Gemälde und Gebrauchsgegenstände aus der romantischen Epoche, darunter ein Portrait des spanischen Schriftstellers Mariano José de Larra und die Pistole, mit der er sich erschoss.

Die Architektur und die Einrichtung der einzelnen Räume, welche auf die Regentschaft Ferdinands VII. und Isabellas II. zurückgehen, versetzen den Besucher in die Zeit von Aristokraten und Großbürgern.

Internet: http://museoromantico.mcu.es.

Museo Sorolla

Paseo del General Martínez Compos 37, 28010 Madrid. Tel.: 91 310 15 84, E-Mail: museo@msorolla.mcu.es. Geöffnet: Di bis Sa 9.30-20 Uhr, Sonn- und Feiertage 10-15 Uhr. Metro: Rubén Darío oder Iglesia.

Das vergleichsweise wenig besuchte und doch wunderschöne kleine Museum ist in der einstigen Privatvilla des spanischen Malers Joaquín Sorolla Bastida (1863-1923) untergebracht. Hier kann man sich an seinen Werken erfreuen, die eine Mischung des Post-Impressionismus und der spanischen Kunstschule sind. Die Art der Ausstellungsräume ist etwas ungewöhnlich, denn man betrachtet die Bilder nicht in sachlichen Räumen, sondern in teilweise mit Originalmöbeln eingerichteten Salons.

Internet: http://museosorolla.mcu.es/.

Museo Thyssen Bornemisza

Palacio de Villahermosa, Paseo del Prado 8, 28014 Madrid. Tel.: 91 369 01 51, E-Mail: mtb@museothyssen.org. Geöffnet: Di bis So 10-19 Uhr. Geführte Touren werden angeboten. Metro: Banco de España.

Die Privatsammlung des deutschen Barons Hans Heinrich Thyssen-Bornemisza, die der spanische Staat 1993 für rund 350 Millionen Dollar kaufte, reicht von frühen flämischen Werken bis zur PopArt des 20. Jahrhunderts. Knapp 1.000 großartige Gemälde und Skulpturen werden präsentiert. Publikumsmagneten sind die impressionistischen und spätimpressionistischen Gemälde von Manet, Renoir, Dégas, Van Gogh, Gauguin und Cézanne.

Seit der Erweiterung des Museums besitzt das Museo Thyssen Bornemisza 18 neue Ausstellungsräume sowie eine Cafeteria/Restaurant und einen Museumsshop. Mit 8.000 Quadratmetern hat das Museum seine Fläche um 50 Prozent vergrößert.

Hinweise für behinderte Besucher

Im Museum stehen spezielle Aufzüge, Telefone und Toiletten für Behinderte zur Verfügung. An der Garderobe können Rollstühle ausgeliehen werden. Broschüren und Ausschilderung in Brailleschrift für Sehbehinderte stehen bereit. Auch für Hörgeschädigte werden Führungen angeboten.

Internet: www.museothyssen.org.

Real Academia de Bellas Artes de San Fernando

Calle de Alcalá 13, 28014 Madrid. Tel.: 91 524 08 64, E-Mail: museo.visitas@rabasf.org. Metro: Sol oder Sevilla. Geöffnet: Di bis Fr 9-19 Uhr, Sa , Sonn- und Feiertage 9-14.30 Uhr.

Die Königliche Akademie für Malerei, Bildhauerei und Architektur spielt von jeher eine große Rolle für das Kunstleben Spaniens. Viele berühmte Künstler, darunter Picasso und Dalí, studierten hier in den Ateliers. Hauptattraktion der Academia de Bellas Artes ist die Pinakothek mit rund 1.300 Gemälden und 12.000 Zeichnungen. Zu den Besitztümern zählen auch 13 Werke von Goya, der eine wichtige Rolle in den frühen Jahren der Akademie spielte und zeitweise sogar ihr Präsident war.

Internet: http://rabasf.insde.es/.

Museo de Escultura al Aire Libre

Paseo de la Castellana 40, 28046 Madrid. Tel.: 91 701 18 63, E-Mail: smuseosm@madrid.es. Geöffnet: rund um die Uhr. Metro: Rubén Darío.

Das Projekt, das 1968 von José Antonio Fernández Ordóñez, Julio Martínez Calzón und Eusebio Sempere ins Leben gerufen wurde, widmet sich auf 4.000 Quadratmetern, mitten in der spanischen Hauptstadt, der zeitgenössischen Kunst. Das Freiluft-Skulpturmuseum befindet sich unter einer Brücke und zeigt Werke bedeutender Künstler wie Joan Miró, Martín Chirrino und Pablo Serrano. Besonders interessant sind die Arbeiten von Eduardo Chillida.

Internet: www.munimadrid.es/museoairelibre/.

Museo de Historia

Calle Fuencarral 78, 28004 Madrid. Tel.: 91 701 18 63, E-Mail: smuseosm@madrid.es. Geöffnet: Di bis Fr 9.30-20 Uhr, Sa/So 10-14 Uhr. Metro: Tribunal.

Das Städtische Museum ist im Hospicio de San Fernando (Armenhaus) aus dem 17. Jahrhundert eingerichtet, das ein Meisterwerk des Architekten Piedro de Ribera ist. Im Gebäude findet der interessierte Besucher Dokumente und Kunstwerke, die sich auf die Stadtgeschichte Madrids von der Frühzeit bis hin zu den Habsburgern, Bourbonen und Stadtvätern des 19. und 20. Jahrhunderts beziehen. Die Gärten des Museums sollten bei einer Besichtigung unbedingt aufgesucht werden - dort wartet der zweifellos schönste Brunnen der Stadt, der Fuente de la Fama, der klar die Handschrift Riberas trägt.

Internet: www.madrid.es/museohistoria.

Museo Naval de Madrid

Paseo de Prado 5, 28014 Madrid. Tel.: 91 523 87 89. Geöffnet: Di bis So 10-18 Uhr. Metro: Banco de España.

Das Museo Naval, das Marinemuseum Madrids, befindet sich im Hauptquartier der spanischen Marine und hat eine lange Geschichte hinter sich. Bereits im Jahr 1792 begannen zwei Sekretäre der königlichen Marine Ausstellungsstücke aus allen Teilen des Landes zusammenzutragen. Heute bietet das Museum einen fantastischen Einblick in die Geschichte der spanischen Entdeckungsreisen und die Kolonialisierung Südamerikas. Ausgestellt sind viele alte Seefahrtsreliquien, vom Original-Säbel bis zur historischen Seekarte. Unter den Beständen ist vor allem auf das Flaggschiff der spanischen Armada hinzuweisen, der Flugzeugträger "Príncipe de Asturias".

Internet: www.armada.mde.es/ArmadaPortal/page/Portal/ArmadaEspannola/ciencia_museo/.

Kirchen

Basilica San Francisco el Grande

Calle San Buenaventura 1/Plaza de San Francisco, 28005 Madrid. Tel.: 91 365 38 00. Geöffnet: Di bis Fr 11-12.30 und 16-18.30 Uhr, Sa 11-13.30 Uhr. Geführte Touren sind möglich. Metro: La Latina oder Puerta de Toledo.

Der Heilige Franz von Assisi errichtete der Legende nach im 13. Jahrhundert ein bescheidenes Kloster an der Stelle der heutigen Kirche. Als dieses zu klein wurde, baute Francisco Sabatini 1785 ein imposantes Gotteshaus, das mit einer Kuppel von 33 Metern Durchmesser Madrids größte Kirche ist. Im Inneren der Basilika ist besonders auf die Dekoration mit wertvollen Gemälden und Figuren von renommierten Künstlern hinzuweisen. So befinden hier etwa Malereien von Diego Velázquez und Francisco de Zurbarán und eine einmalige Deckenbemalung von Bayeu. Besonders hervorgehoben wird oft das Frühwerk Goyas "Die Predigt des heiligen Bernhardin" von 1781, das sich auf der linken Seite der ersten Kapelle befindet.

Direkt neben der Kirche liegt die barocke Kapelle, die dem Christus der Schmerzen des Ehrwürdigen Dritten Ordens geweiht ist.

Iglesia de San Isidro el Real (Colegiata)

Calle Toledo 37, 28005 Madrid. Tel.: 91 369 20 37. Geöffnet: September bis Juli Mo bis Sa 7.30-13 Uhr und 18.30-20.30 Uhr, So 9-14 Uhr und 17.30-20.30 Uhr; August Mo bis Sa 7.30-20.30 Uhr, So 8.30-13.30 Uhr und 19.15-20.30 Uhr. Metro: Tirso de Molina.

Im Herzen der Altstadt erhebt sich die Stiftskirche Colegiata de San Isidoro, die bis zur Weihe der Catedral de la Almudena die provisorische Kathedrale Madrids war. Die Kirche wurde bis 1664 auf Initiative des Jesuitenordens erbaut und nach dem Vorbild von Il Gesú in Rom, der Mutterkirche der Jesuiten, gestaltet. Als die Jesuiten zur Zeit der Aufklärung (1767) aus Spanien vertrieben wurden, weihte man die Kirche dem Schutzheiligen der Stadt, dem heiligen Isidro. Seine Gebeine und auch die seiner Frau, der heiligen Maria de la Cabeza, werden in einer silbernen Urne am Hauptaltar aufbewahrt. Der einst prachtvolle Innenraum wurde leider 1936 während des Bürgerkrieges völlig zerstört.

An die Kirche grenzt das berühmte Instituto de San Isidro, das durch Schüler wie Calderón de la Barca, Lope de Vega und Gómez de Quevedo zu Ruhm gelangte.

Internet: www.congregacionsanisidro.org.

Iglesia de San Nicolas

Plaza de San Nicolás 1, 28013 Madrid. Tel.: 91 559 40 64. Geöffnet: Mo 8.30-13 Uhr, Di bis Sa 9-9.30 Uhr und 18.30-20.30 Uhr, So 10-14 Uhr und 18.30-20.30 Uhr. Metro: Ópera.

Durch ein Gewirr von engen Gassen kommt man zu der ältesten Kirche Madrids, von der man vermutet, das sie um das Jahr 1200 über einer Moschee erbaut wurde. Die bescheidene Einrichtung lässt sie überaus heimisch wirken und eine einzigartige Ruhe ausstrahlen. Beindruckend ist die Kassettendecke, ebenso wie Skulpturen und Gemälde von Pedro de Mena, Salvatierra und Nicolas de Busy in den Kapellen.

Monasterio de la Encarnacion

Plaza de la Encarnación 1, 28013 Madrid. Tel.: 91 454 88 00, E-Mail: info@patrimonionacional.es. Geöffnet: Di bis Sa10-18.30 Uhr So 10-15 Uhr. Metro: Ópera.

An der Plaza de la Encarnación steht das im 17. Jahrhundert von Margarethe von Habsburg, der Gattin König Philips III. in Auftrag gegebene Augustinerinnen-Kloster, welches dazu diente adelige Damen zu beherbergen. Ein Teil des Konvents, in dem nur noch wenige Nonnen leben, ist seit den 1960er-Jahren der Öffentlichkeit zugänglich. Das Kloster besitzt eine hervorragende Pinakothek mit Werken von Luca Giordano, Francisco Bayeu, José Ribera, Gregorio Fernández und Pedro de Mena. Hervorzuheben ist das riesige Gemälde des Künstlers Vicente Carducho, das den Hauptaltar schmückt. Im Reliquiensaal wird eine Karaffe mit geronnenem Blut des heiligen Pantaleón aufbewahrt, das sich der Tradition zufolge an jedem 27. Juli auf wundersame Weise verflüssigt.

Internet: www.patrimonionacional.es.

Catedral Santa Maria la Real de la Almudena

Calle Bailén 8, 28013 Madrid. Tel.: 91 542 22 00, E-Mail: catedralalmudena@planalfa.es. Geöffnet: täglich 9-20.30 Uhr, Juli und August täglich 10-14 Uhr und 17-21 Uhr, Museum: Mo bis Sa 10-14.30 Uhr. Metro: Ópera.

Die neugotische Kathedrale an der Südseite des Palacio Real ist der Madrider Stadtpatronin, der Jungfrau von Almudena, geweiht. Um 1883 wurde mit dem Bau des Gotteshauses begonnen, das erst 1993 nach vielen Pausen von Papst Johannes Paul II. höchstpersönlich eingeweiht und zugleich zur Bischofskirche des Erzbistums Madrid erhoben wurde. Am 22. Mai 2004 heiratete hier der spanische Kronprinz Felipe seine Auserwählte Letizia Ortiz Rocasolano. Im Inneren des Bauwerks findet man die Hauptsehenswürdigkeit der Kathedrale, den Altar der Almudena-Jungfrau, in der Vierung des rechten Schiffes. Die Jungfrau befindet sich in der zentralen Nische eines eindrucksvollen Altarretabels von 18 Tafeln, die mit Szenen aus dem Leben Christi von Juan de Borgoña im 16. Jahrhundert gemalt wurde.

Die Almudena kann das ganze Jahr über kostenlos besichtigt werden. Während der Messen sollte man allerdings auf eine Besichtigung verzichten.

Internet: www.archimadrid.es/catedral/default.htm.

Iglesia de San Jerónimo el Real

Calle Moreto 4, 28014 Madrid. Tel.: 91 420 35 78. Geöffnet: Nur zu Zeiten der Messe geöffnet Mo bis Sa 10-12 und 19 Uhr, So 10-12, 13-14 und 18-20 Uhr Metro: Cibeles.

Gleich neben den Gärten des Prado steht Madrids berühmteste Hochzeitskirche. Winzig, aber wunderschön, präsentiert sich das Gotteshaus aus dem 16. Jahrhundert den Besuchern. Als ältester Sakralbau Madrids ist sie die wichtigste Kirche für das spanische Königshaus und seine Nachkommen. Im Laufe der Zeit wurde das Gotteshaus jedoch zahlreichen Umgestaltungen unterzogen. Nach dem Unabhängigkeitskrieg gegen die Truppen Napoleons war es praktisch bis auf die Grundmauern zerstört. So wurden im 19. Jahrhundert mehrere Restaurierungen im neugotischen Stil vorgenommen. Im Innern befinden sich Werke von großem künstlerischen Wert wie Skulpturen von Benlliure und Juan Pascual de Mena. Der restaurierte Kreuzgang des Klosters wurde in den Prado integriert und fungiert nun als Galerie.

Sehenswerte Gebäude

Monasterio de las Descalzas Reales

Plaza de las Descalzas 3, 28013 Madrid. Tel.: 91 454 88 00. Geöffnet: Mo bis Sa 9.30-17 Uhr, So 9-14 Uhr. Metro: Estación Ópera.

Direkt im Zentrum von Madrid liegt das "Kloster der königlichen Barfüßerinnen". Es wurde 1554 von Johanna von Österreich, Schwester von Philip II., gegründet. Dabei handelt es sich um ein Bauwerk zur religiösen Klausur. Viele Damen des habsburgischen Hochadels zogen sich in dieses Kloster zurück und nahmen dabei ihre Aussteuer mit. Aus diesem Grund besitzt das Kloster auch heute noch eine große Kollektion an Gemälden, Wandteppichen und religiöser Bildhauerkunst. Zu bestaunen sind unter anderem Bilder von Tizian, Rubens, Pieter Brueghel der Ältere und Luini. Eine besondere Erwähnung verdient das kunstvoll verzierte Treppenhaus, das in die obere Galerie mit Kreuzgang führt. Nahezu jeder freie Raum an Wand und Decke wurde hier kunstvoll und farbenfroh mit Fresken von Künstlern der Madrider Schule des 17. Jahrhunderts ausgefüllt.

Internet: www.patrimonionacional.es.

Palacio Real

Calle Bailén, 28071 Madrid. Tel.: 91 454 87 00, E-Mail: info@patrimonionacional.es. Geöffnet: Oktober bis März täglich 10-18 Uhr, April bis September täglich 10-20 Uhr. Jardines del Campo del Moro Oktober bis März Mo bis Fr, So 10-18 Uhr, April bis September Mo bis Fr, So 10-20 Uhr. (bei Staatsakten geschlossen). Wachablösung der Königlichen Garde vor dem Königspalast: am ersten Mittwoch im Monat um 12 Uhr. Metro: Ópera.

Der Königspalast von Madrid stellt einen der kulturellen Höhepunkte der spanischen Hauptstadt dar. Seine Entstehung geht auf ein weniger erfreuliches Ereignis zurück: Der Alcázar, ein maurisches Burgschloss, brannte im Jahr 1734 zum größten Teil nieder. So wurde die jetzige Residenz in der Zeit von 1738 bis 1764 im Auftrag König Felipes V. vom spanischen Architekten Ventura Rodriguez errichtet. Heute dient der barocke Prunkbau der Königsfamilie nur noch zu Repräsentationszwecken und - für Touristen - als Museum. Rund 50 der 2.800 Räume und Säle sind für die Öffentlichkeit zugänglich. Hier dokumentieren zahlreiche Gemälde (u.a. von Goya, Rubens und Hieronymus Bosch), Wandteppiche, Deckenmalereien, Kronleuchter, Möbel und die luxuriös ausgestatten Privaträume Carlos III. den einstigen Reichtum Spaniens. Die königliche Waffensammlung zeigt mehr als 3.000 einzigartige Sammlerstücke aus dem 16. und 17. Jahrhundert und die königliche Hofapotheke gibt einen Einblick in die Heilmittelchen der Adeligen von anno dazumal. Besonders bemerkenswert sind auch die Gartenanlagen, Jardines de Sabatini und Campo del Moro. Der gegenwärtige König Spaniens, Juan Carlos, residiert im wesentlich kleineren Palacio de la Zarzuela außerhalb von Madrid.

Internet: www.patrimonionacional.es.

Palacio Real de El Pardo

Calle Manuel Alonso, 28048 Madrid. Tel.: 91 376 15 00. Geöffnet: April bis September täglich 10-20 Uhr, Oktober bis März täglich 10-18 Uhr (bei Visiten von Staats- und Regierungschefs sind das Schloss und der Park nicht zugänglich). Bus Nr. 601 ab Calle Princesa (Moncloa) bis El Pardo.

Der Königspalast liegt etwas außerhalb der Stadt in einem ökologisch sehr interessanten Gebiet, das Monte de El Pardo genannt wird. König Carlos III. beauftragte im 18. Jahrhundert seinen Hofarchitekten Francisco Sabatini mit dem Umbau der Residenz, die vorher Carlos I. hatte errichten lassen. Die Einrichtung ist, wie alle Residenzen des Königshauses, überaus kostbar. So ist der Thronsaal mit einem Fresko von Giovanni Battista Tiepolo geschmückt und das Schloss beherbergt 200 kostbare Gobelins sowie eine große Sammlung bedeutender Gemälde von Goya. Von 1939 an diente der Palast für mehr als 30 Jahre als Wohnsitz von General Franco. Heute nutzt die spanische Regierung das malerische Anwesen für feierliche Anlässe und als Gästehaus. Teile des Palastes, der Schlosspark, die Kapelle und das Arbeitszimmer von Franco, sowie sein Schlafzimmer sind im Rahmen von Führungen zugänglich.

Internet: www.patrimonionacional.es.

Plaza de Toros de las Ventas

Calle Alcalá 237, 28028 Madrid. Tel.: 91 356 22 00. Metro: Las Ventas.

Die Plaza de Toros de las Ventas gilt als das Mekka des Stierkampfs. Die Arena mit Platz für 23.000 Zuschauer, nach Mexiko-City die zweitgrößte der Welt, wurde 1931 eingeweiht. Der große Rundbau im Neumudejarstil ist schon allein einen Besuch wert. Die Stierkampf-Saison läuft von Anfang März bis Ende Oktober. Jeden Sonntag finden dann um 19 Uhr "Corridas" statt. Während der Feria de San Isidro (Stadtfest) werden täglich Kämpfe aufgeführt. Im Sommer gibt es in der riesigen Arena Rock- und Popkonzerte bekannter Bands.

Tickets für die Stierkämpfe können freitags von 10-14 Uhr und 16-19 Uhr am Ticketstand "Taquillas" an der Plaza, telefonisch unter Tel.: 902 15 00 25 oder per Internet unter www.taquillatoros.com erworben werden. Die Preise für Stierkampf-Tickets liegen zwischen 3 Euro und 130 Euro, je nach Rang und Sonnen- (sol) oder Schattenplatz (sombra).

Zur Stierkampfarena gehört ebenso das Museo Taurino, in dem man Einblicke in den Bereich des Stierkampfes erhält (geöffnet: März bis Oktober Di bis Fr 9.30-14.30 Uhr, Sonn- und Feiertage 10-13 Uhr; November bis Februar Mo bis Fr 9.30-14.30 Uhr).

Internet: www.las-ventas.com.

Monumente

Ermita de San Antonio de la Florida - Panteon de Goya

Glorieta San Antonio de la Florida 5, 28008 Madrid. Tel.: 91 542 07 22, E-Mail: sanantonio@madrid.es. Geöffnet: Di bis Fr 9.30-20 Uhr, Sa/So 10-14 Uhr. Metro: Príncipe Pío.

Die freskenverzierte Decke der Einsiedelei ist ein Geheimtipp in Madrid und einer der wenigen Orte, an denen Francisco de Goyas Werk an einem Originalschauplatz bestaunt werden kann. Der Meister schmückte 1798 im Auftrag von Karl IV. die Kuppel des bescheidenen klassizistischen Baus mit Fresken aus, die eines der Wunder des Heiligen Antonius von Padua darstellen. Um das Kunstwerk nicht zu beschädigen baute man neben der eigentlichen Kirche eine weitere, identische Kirche, die heute für die Gottesdienste genutzt wird. 1919 wurden die sterblichen Überreste Francisco de Goyas in die Ermita de San Antonio de la Florida überführt - allerdings ohne Kopf, der wurde vor der Überführung aus Frankreich gestohlen.

Internet: www.munimadrid.es/ermita/.

Faro de la Moncloa

Avenida Reyes Católicos, 28040 Madrid. Tel.: 91 544 81 04. Geöffnet: Der Turm ist z. Zt. geschlossen, ein Termin für die Wiedereröffnung steht nicht fest.. Metro: Moncloa.

Der einzige echte Aussichtsturm Madrids liegt gegenüber dem Museo de América. Wenn man einen guten Blick von oben herab auf die spanische Hauptstadt genießen möchte, ist ein Besuch empfehlenswert. In Sekundenschnelle bringt ein Außenaufzug die Besucher zur Aussichtsplattform in 92 Meter Höhe. Architekt war Salvador Perez Arroyo.

Puente de Segovia

Calle de Segovia, 28005 Madrid. Metro: Puerta del Angel.

Die älteste Brücke der Stadt führt am Ende der Calle Segovia über den Manzanares. Sie wurde im Jahre 1582 im Auftrag von Felipe II. von Juan de Herrera, dem Architekten des Escorial Klosters, erbaut. Auf diese Weise sollte eine bequeme Verbindung zwischen der Hauptstadt und dem Escorial geschaffen werden. Die Steinbrücke setzt sich aus neun Rundbögen zusammen, mit einem Tor auf der Stirnseite, das gebaut wurde, um den Eingang zum königlichen Hof zu verherrlichen. Im November 1936, während des Spanischen Bürgerkriegs, sprengten die republikanischen Truppen die Brücke zum Teil in die Luft, um den Einmarsch von Generals Francos Truppen in die Stadt zu verhindern. Im Lauf der Jahre wurde sie wieder aufgebaut und mehrmals verändert. Es lohnt sich auf die Brücke zu gehen, allein schon wegen des Ausblicks auf den königlichen Palast und die Gärten.

Puerta de Alcala

Plaza de la Independencia, 28001 Madrid. Metro: Retiro.

Ganz in der Nähe des Retiro Parks befindet sich die Puerta de Alcalá, eines der Wahrzeichen Madrids. Durch die fünf Bögen des Stadttors gelangte man früher auf die Straße nach Alcalá de Henares, was dem Tor den Namen Puerta de Alcalá bescherte. Von Carlos III. in Auftrag gegeben und von Francisco Sabatini entworfen, wurde die Puerta 1778 eingeweiht. Die umgebende Stadtmauer ist Ende des 19. Jahrhunderts zerstört worden. Seither steht der Triumphbogen aus Kalkstein als eine Art Monument mitten auf der Plaza de la Independencia und wird tagsüber von einem nicht abreißende Verkehr umflossen.

Torre de Picasso

Plaza Pablo Ruíz Picasso 1, 28020 Madrid. Metro: Nuevos Ministerios.

Glanzstück in der Alta Zona de la Castellana ist der aus Glas und Aluminium gestaltete Torre Picasso, benannt nach dem Maler Pablo Picasso. Mit seinen 157 Metern Höhe überragt er alle anderen Wolkenkratzer in Madrid. Rund 6.000 Menschen arbeiten in dem 43-stöckigen Bürokomplex, der besonders nachts spektakulär wirkt. Architekt des Turms ist der Japaner Minoru Yamasaki, der auch das World Trade Center in New York schuf. Gleich daneben befindet sich der 113 Meter hohe Torre de Europa.

Internet: www.per-gestora.com.

Plätze und Stadtviertel

Gran Via

Metro: Gran Via oder Callao.

Die eineinhalb Kilometer lange Gran Vía ist die Hauptstraße der Stadt. Sie führt mitten durch das Zentrum von der Plaza de Cibeles im Osten bis zur Plaza de España im Westen. Hotels, Kaufhäuser, Restaurants, Kinos und einige der besten Theater Spaniens säumen die ab 1910 in drei Etappen angelegte Prachtstraße. Wahrzeichen der Gran Via ist das mächtige Bürogebäude der spanischen Telefongesellschaft Telefónica. Aber auch das Edificio Metrópolis, an der Ecke zur Calle de Alcalá, mit seiner imposanten Kuppel und der geflügelten Siegesgöttin ist imposant. Leider ist die Prachtstraße stark befahren und überfüllt mit Touristen. Dennoch lohnt sich ein Bummel, denn die Gebäude sind größtenteils wunderschön - ihre Fassaden zeigen alle Stile vom Neubarock bis zum Art Deco.

Paseo de Arte

Metro: Banco de España oder Atocha.

Die drei weltberühmten Museen Museo Nacional del Prado, Museo Nacional Centro Arte Reina Sofía und Museo Tyssen-Bornemisza, die nicht einmal zehn Minuten Fußweg voneinander entfernt liegen, bilden zusammen den "Paseo del Arte" - den Boulevard der Kunst. Alle drei Gemäldesammlungen haben in den letzten Jahren durch bedeutende Erweiterungs- und Modernisierungsarbeiten ihre Ausstellungsflächen um 64.000 Quadratmeter vergrößert. Außerdem wurde die Museumsmeile, die auch Standort der Kunsthalle Caixa Forum ist, zur Fußgängerzone umgestaltet.

Plaza de la Cibeles

Metro: Banco de España.

Einen zentralen Knotenpunkt im Zentrum bildet die Plaza de la Cibeles, die den Paseo de Recoletos, die Calle Alcalá und den Paseo del Prado miteinander verbindet. In der Mitte des Platzes befindet sich der berühmte Brunnen Fuente de Cibeles. Er ist der griechischen Göttin Kybele gewidmet, welche für die Erde, die Landwirtschaft und die Fruchtbarkeit steht. Die Göttin steht auf einem Zugwagen und wird von Löwen gezogen. Äußerst beeindruckend sind auch die repräsentativen Bauwerke rund um den Platz, unter anderem die Spanische Staatsbank (Banco de España), das Palacio de Buenavista (Hauptquartier des spanischen Heeres), der Palacio de Linares (Sitz der Casa de América) sowie das Palacio de Communicaciones (ehemaliges Hauptpostamt, heute Rathaus).

Plaza Mayor

Metro: Puerta del Sol.

Im Jahr 1617 gab Felipe III. den Auftrag, anstelle des alten Marktplatzes einen neuen, schöneren anlegen zu lassen. So entstand ein rechteckiger, einheitlich geschlossener Platz mit Ausmaßen von 120 x 90 Metern, auf dem sich das städtische Leben abspielte. Veranstaltungen und Versammlungen - von Märkten, Stierkämpfen und Volksfesten bis hin zu Heiligsprechungen und Ketzerprozessen waren hier unter freiem Himmel Gang und Gebe. Bis heute ist die Plaza Mayor der lebendigste Platz der Stadt geblieben. Touristen aus aller Welt treffen sich in den Bars und Cafés unter den eleganten Arkaden oder sehen den Portraitzeichnern bei der Arbeit zu. Das auffallendste Gebäude am Platz ist die Casa de la Panadería (Bäckerei) mit ihrer farbenfrohen, mit Fresken verzierten Fassade. Auf der anderen Seite liegt die Casa de la Carnicería; in dieser alten Schlachterei befinden sich jetzt öffentliche Büros.

Puerta del Sol

Metro: Puerta del Sol.

Ihren Namen bekam die ovale Plaza, die von den Madrilenen nur "sol" genannt wird, von einem bereits im 16. Jahrhundert abgerissenen Stadttor, über dem morgens die Sonne aufging. Die Plaza markiert die Mitte Madrids und ist der zentrale Platz Spaniens. Bis zu zehn Straßen münden in den Platz, den das Volk als "Kilometer Null" bestimmte und dessen genaue Lage mit einem Stein zu Füßen des Regierungssitzes der Comunidad Madrid im Gebäude des ehemaligen Königlichen Postamtes markiert ist. Wahrzeichen der Puerta del Sol ist die vier Meter hohe Bronzestatue des Bären und des Erdbeerbäumchens "Oso y el Madroño" von Antonio Navarro Santa Fe. Die Statue, die die Einigkeit von Klerus und Adel, als Baum und Bär dargestellt, zeigen soll, ist auch im Stadtwappen verewigt worden.

Parks und Anlagen

Parque Casa de Campo

Avenida de Portugal, 28011 Madrid. Metro: Casa de Campo oder Lago.

Das größte Naherholungsgebiet Madrids liegt vor den Toren der Stadt und umfasst eine Gesamtfläche von 1.722 Hektar. Der Park, der einst das königliche Jagdgebiet war, ist größtenteils natürlich belassen und ebenso, wie der angrenzende See, beliebtes Ausflugsziel der Madrilenen. Hauptanziehungspunkt ist neben dem Parque Zoológico der Parque de Atracciones, ein großer Vergnügungspark im Süden des Gebietes.

Der Casa de Campo ist durch die Teleférico (Kabinenseilbahn) mit dem Paseo del Pintor Rosales (Metro: Argüelles) verbunden. Auf der Fahrt in 40 Metern Höhe zeigt sich eine fantastische Aussicht auf Madrid. Die Teleférico fährt täglich von April bis Anfang September, im Winter nur an den Wochenenden.

Internet: www.teleferico.com.

Parque del Oeste

Paseo del Pintor Rosales/Avenida de Séneca, 28008 Madrid. Metro: Moncloa, Plaza de España oder Príncipe Pío.

Der wunderschöne Westpark wurde durch den Gartenarchitekten Cecilio Rodriguez um die Jahrhundertwende im englischen Stil angelegt. Die Bürgerkriegskämpfe zwischen 1936 und 1939 zerstörten die Anlage jedoch völlig und erst 1945 konnte sie nach alten Plänen wieder hergestellt werden. Im Zuge des Neuaufbaus legte man neben Grünflächen und Bäumen auch einen Rosengarten an, der heute einen besonderen Anziehungspunkt darstellt. Im "La Rosaleda" gedeihen über 10.000 Sorten. Sehr beliebt ist auch die Promenade Paseo del Pintor Rosales mit ihren Terrassencafés, die sich entlang des Parks zieht.

Parque del Retiro

Haupteingang: Plaza de la Independencia, 28001 Madrid. Tel.: 914 20 11 54. Geöffnet: Mai bis Oktober täglich 7-24 Uhr, November bis April täglich 7-22 Uhr. Metro: Retiro, Príncipe de Vergara oder Atocha.

Der 120 Hektar große Park ist die grüne Lunge der Hauptstadt. Er wurde im 17. Jahrhundert auf Anordnung von Felipe IV. als Erholungsgebiet für die königliche Familie angelegt. Nicht weit vom Bahnhof Atocha und vom Prado, kann man hier als Tourist etwas entspannen und im Sommer der Hitze entfliehen. Breite Wege und Bachläufe teilen die große Anlage. Vorbei an Gärten, plätschernden Brunnen und Monumenten bummeln Besucher und Madrilenen. Die Hauptwege sind breit wie Straßen und laden zum Radfahren, Joggen und Skaten ein. Am See, auf dem früher Gondelfahrten für Gäste des Königs veranstaltet wurden, kann man Ruderboote ausleihen oder einfach gemütlich in den Cafés sitzen. An Sonn- und Feiertagen herrscht Jahrmarktatmosphäre - Musikanten, Puppenspieler, Kunstmaler und Wahrsager unterhalten die Besucher. Die herausragenden Gebäude der Anlage sind der "Palacio de Velázquez" und der "Palacio de Cristal", zwei Ausstellungspavillons aus dem 19. Jahrhundert, in denen heute zeitgenössische Kunst zu sehen ist. Im Süden steht die Fuente del Ángel Caído - wahrscheinlich das einzige Luzifermonument auf der Welt. An dessen Fuß bewachen acht Drachenköpfe symbolisch die Hölle, die der gefallene Engel nie mehr verlassen wird.

Internet: www.parquedelretiro.es.

Real Jardin Botanico de Madrid

Plaza de Murillo 2, 28028 Madrid. Tel.: 91 420 30 17, E-Mail: prensa@rjb.csic.es. Geöffnet: Januar/Februar/November/Dezember 10-18 Uhr, März/Oktober 10-19 Uhr, Mai bis August 10-21 Uhr, April/September 10-20 Uhr. Metro: Atocha.

Der Anstoß zu dieser botanischen Anlage ging von Karl III. aus, der im Jahre 1781 wissenschaftliche Expeditionen in die ganze Welt schickte. Die 30.000 Pflanzenarten, die man von den Expeditionen mitbrachte, wurden in diesem Park angepflanzt und mittlerweile über 200 Jahre erhalten. Auch heute noch wird hier intensive Forschung betrieben. Besonders erwähnenswert ist das Archiv von 6.000 Drucken über die Flora Kolumbiens, das hier verwahrt wird.

Internet: www.rjb.csic.es.

Zoo

Faunia

Avenida de las Comunidades 28, 28032 Madrid. Tel.: 91 301 62 10. Geöffnet: ab 10 Uhr, die Schließung erfolgt je nach Jahreszeit zwischen 16 und 21 Uhr (an bestimmten Tagen geschlossen). Metro: Valdebernardo.

In diesem Themenpark dreht sich alles um die Natur. Auf einem 140.000 Quadratmeter großen Gelände bietet der Park den Besuchern die Möglichkeit, in zehn naturgetreu dargestellten Ökosystemen, Flora und Fauna hautnah und interaktiv zu erleben: von der Feuchtigkeit eines tropischen Regensturms bis zur Kälte des polaren Lebensraumes der Pinguine.

Internet: www.faunia.es.

Parque de Atracciones

Carretera del Batan, Casa de Campo, 28011 Madrid. Tel.: 902 34 50 09, E-Mail: parque@grpr.com. Geöffnet: täglich ab 12 Uhr, die Schließung erfolgt je nach Jahreszeit zwischen 19 und 24 Uhr. Metro: Batàn.

Der riesige Vergnügungspark, nur wenige Minuten von der Madrider Stadtmitte entfernt, hat fünf große eigenständige Bereiche. Jeder von ihnen kreist um ein anderes Thema und ist an einem unterschiedlichen Publikum ausgerichtet. Insgesamt warten über 40 Attraktionen und Shows sowie zahlreiche Lokale auf die ganze Familie.

Internet: www.parquedeatracciones.es.

Warner Brothers Movie World

San Martín de la Vega, 28330 Madrid. Tel.: 90 28 24 10, E-Mail: parquewarner.com. Mit dem Zug ab Madrid Atocha direkt zum Park. Geöffnet: März bis November Juli und August täglich 11-22/23/24/1 Uhr, Oktober bis Dezember z.T ab 12 Uhr. Kinder unter 90 cm Eintritt frei.

Der größte Park Europas zum Thema "Kino" liegt rund 22 Kilometer außerhalb Madrids. Er ist in fünf Themenbereiche aufgeteilt und bietet Spaß für die ganze Familie: Hollywood Boulevard, Cartoon Village, Old West Territory, DC Super Heroes World und Warner Bros. Studios. Jeder einzelne Themenbereich hat seine eigene Achterbahn und seine eigenen Shows.

Internet: www.parquewarner.com/es.

Zoo Aquarium de Madrid

Casa de Campo, 28011 Madrid. Tel.: 902 34 50 14. Geöffnet: Je nach Saison zwischen 10/10.30 Uhr und 20.30 Uhr. Metro: Casa de Campo.

Im Zoo Aquarium Madrid leben auf über 20 Hektar 6.000 Vertreter aus 500 Tierarten in ihrem nachgestellten natürlichen Lebensraum. Zu den attraktivsten Tierarten des Parks zählen die Bengaltiger die in ihrem natürlichen Lebensraum in Indien bereits ausgestorben sind, Pandabären aus China sowie die Koalas. Daneben verfügt der Zoo über ein großes Aquarium, das sich auf die tropischen Meerestiere spezialisiert hat sowie ein Delphinarium und ein Vogelhaus mit großartigen Freiflug-Vorführungen von Greifvögeln und exotischen Vögeln.

Internet: www.zoomadrid.com.

Strände

Hammam - Banos Arabes Medina Mayrit

Calle Atocha 14, 28012 Madrid. Tel.: 902 33 33 34, E-Mail: madridreservas@hammam.es. Geöffnet: täglich 10-24 Uhr. Metro: Sol, Tirso de Molina.

Das arabische Bad liegt in den jahrhundertealten Kammern einer unterirdischen Zisterne, die neu renoviert und im Mudéjar-Stil verschönert wurde. Auf einer Fläche von 500 Quadratmetern befinden sich Türkische Bäder und ein Teesalon. Bauchtänzerinnen unterhalten die Gäste.

Internet: www.medinamayrit.com.

Kurioses

Templo de Debod

Paseo del Pintor Rosales/Calle Ferraz 1, 28008 Madrid. Tel.: 366 74 15, E-Mail: templodebod@munimadrid.es. Geöffnet: April bis September Di bis Fr 10-14 Uhr und 18-20 Uhr, Sa/So 10-14 Uhr; Oktober bis März Di bis Fr 9.45-13.45 Uhr und 16.15-18.15 Uhr, Sa/So 10-14 Uhr. Metro: Plaza de España oder Ventura Rodríguez.

Eine der kuriosesten Attraktionen Madrids ist gar nicht spanisch. Der Debod-Tempel aus dem 2. Jahrhundert v. Chr steht am südlichen Ende des Parque del Oeste und ist dem ägyptischen Gott Ammon und der Himmels- und Muttergöttin Isis geweiht. Ägypten schenkte den Tempel 1968 dem spanischen Staat, da spanische Ingenieure und Architekten beim Bau des Assuan-Staudammes viele wertvolle Kunstschätze vor der Überflutung retteten. Der Tempel wurde am Ufer des Nils abgebaut und im Parque del Oeste wiedererrichtet. Seit 1972 kann er besichtigt werden.

Internet: www.munimadrid.es/templodebod/.

Ausflüge

Alcala de Henares

Cercanías täglich ab Madrid Chamartín oder Atocha (Linie C-2, C-7). Busse (Linie 223) täglich ab Avenida de América bis Alcalá de Henares.

Alcalá de Henares, 33 Kilometer von Madrid gelegen, wurde von der Unesco zum Welterbe erklärt. Die Stadt ist die erste Universitätsstadt der Geschichte, deren städtebauliches und die Bildung betreffendes Modell sich in Europa und Amerika ausbreitete. Die verschiedenen Fakultäten der über 700 Jahre alten Institution sind über den Stadtkern verteilt und geben Alcalá ein lebendiges, studentisches Flair. Sehenswert ist die Alte Universität (Colegio Mayor de San Ildefonso), und hier besonders die Kreuzgänge, Gärten und die Aula. Alcalá besitzt außerdem einige interessante Kirchenbauten, darunter die Iglesia Magistral, das Erzbischöfliche Palais, das Kloster Las Bernardos, die Jesuitenkirche und das Kloster der Filipenses. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das "Geburtshaus" des Dichters Miguel de Cervantes, ein großartiges Beispiel eines kastilischen Wohnhauses des 16. Jahrhunderts. Es wurde als Museum eingerichtet und dient Don Quijote-Fans aus der ganzen Welt als Pilgerstätte. Natürlich gibt es in Alcalá de Henares auch ein Cervantes Denkmal, das sich im Mittelpunkt der Stadt, auf der Plaza Cervantes befindet.

Tipp

Ab dem Atocha Bahnhof in Madrid fährt von Mitte April bis Mitte Juni und von Ende September bis Anfang Dezember an den Wochenenden der "Tren de Cervantes". Während der Zugfahrt werden die Gäste von Schauspielern unterhalten, die als Cervantes und dessen berühmtesten Protagonisten auftreten. Nach der Ankunft des Zuges in Alcalá de Henares beginnt eine Führung durch die Altstadt und durch das Cervantes-Museum. Infos gibt es beim Fremdenverkehrsamt am Bahnhof Atocha.

Internet: www.ayto-alcaladehenares.es, www.alcalaturismo.com, www.turismoalcala.com.

San Lorenzo el Real de El Escorial

Calle de Juan de Borbón y Battemberg, 28200 San Lorenzo de El Escorial. Interpretation Centre Tel.: 918 90 53 13 (Di bis Sa 10-14 Uhr, 15-18 Uhr, So 10-14 Uhr, E-Mail: info@sanlorenzoturismo.org. Geöffnet: Di bis Sa 10-14 Uhr, 15-18 Uhr, So 10-14 Uhr. Kloster und Palast: April bis September Di bis So 10-18 Uhr, Oktober bis März Di bis So 10-17 Uhr. Cercanías ab Madrid Atocha (C-8) oder Bus Nr. 661/664 (Autocares Herranz) ab Madrid Moncloa Busstation.

Der Klosterpalast San Lorenzo de El Escorial, rund 50 Kilometer von Madrid entfernt, ist der größte Renaissance-Palast der Erde. Der gewaltige Bau aus Granitgestein wurde im 16. Jahrhundert auf Initiative von König Philipp II. als Kloster, Kirche, Palast und Grabstädte der Könige errichtet. Auf einer Grundfläche von 33.000 Quadratmetern gibt es 2.000 Gemächer mit 3.000 Türen und 2.673 Fenstern, außerdem 16 Höfe, 12 Kreuzgänge, 88 Brunnen und 86 Treppenaufgänge. Von den einzelnen Gebäuden ist die monumentale Basilika hervorzuheben, die mit einer 92 Meter hohen Kuppel bedeckt ist. Die als Pantheon bezeichnete Krypta unter der Kirche, ein beeindruckender Kuppelbau aus schwarzem Marmor, ist die Grablege der meisten spanischen Herrscher, beginnend bei Karl V.

In den Kapitelsälen sind Werke von El Greco, Ribera, Tizian, Velázques, Van Bosch sowie Bilder aus der venezianischen Schule des 16. Jahrhunderts zu sehen. Besondere Erwähnung verdient außerdem die Bibliothek mit prunkvollen Deckenfresken, in der über 40.000 wertvolle Werke und 2.700 Manuskripte aufbewahrt werden.

1971 wurde San Lorenzo de El Escorial zum historisch-künstlerischen Baumonument erklärt, und 1984 zum Unesco-Weltkulturerbe. Außerhalb des Klosterbezirks empfiehlt sich der Besuch der Villa Casita de Príncipe, dem Prinzenschloss aus dem 18. Jahrhundert und der Casita del Infante, die bis 1966 Residenz des späteren spanischen Königs Juan Carlos I. war.

San Lorenzo de El Escorial ist einer der meistbesuchten Orte der Region Madrid.

Internet: www.sanlorenzoturismo.org.

Segovia

Mit dem Bus (La Sepulvedana) ab Busbahnhof Madrid (Paseo de la Florida) bis Segovia. Mit dem Zug ab Madrid Chamartín oder Atocha.

Segovia, wunderschön auf zwei Bergrücken gelegen, wurde von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannt. Das Wahrzeichen der Stadt ist das antike römische Aquädukt, das den Hauptzugang zu der mittelalterlichen Altstadt markiert. Es gilt als Meisterwerk der römischen Ingenieurskunst und war Teil der Wasserleitung, die Wasser von den 15 Kilometern entfernten Hügeln in die Stadt Segovia transportierte. Die berühmte spätgotische Kathedrale aus dem 16. Jahrhundert, eine weitere Sehenswürdigkeit, liegt ganz in seiner Nähe. Außer der Kathedrale besitzt Segovia auch noch eine ganze Reihe sehenswerter romanischer Kirchen, in deren Säulenhallen sich in früherer Zeit die Zünfte und Bruderschaften versammelten. Über der Stadt thront die märchenhafte Palastfestung Alcázar. Die Festung war einst der bevorzugte Aufenthaltsort der kastilischen Könige und kann heute besichtigt werden. Das moderne Parador-Hotel ist eine der besten Adressen zum Kosten des typischen Gerichts der Stadt: Gebratenes Spanferkel.

Internet: www.turismodesegovia.com, www.alcazardesegovia.com.

Tren de la Fresa - Erdbeerzug

Info, Tel.: 902 22 88 22 (Museo del Ferrocarril); Reservierung Renfe, Tel.: 902 32 03 20.

Die altmodische Dampfeisenbahn aus den 1920er Jahren verkehrt zwischen Madrid und der königlichen Sommerresidenz Aranjuez. Die Eisenbahnstrecke, auf der der "Erdbeerzug" fährt, wurde bereits 1851 angelegt, um die Hauptstadt Madrid mit Lebensmitteln aus der Umgebung zu beliefern und Ausflügler nach Aranjuez zu bringen. Die nostalgische Fahrt bietet nicht nur die Gelegenheit, im Rahmen eines Tagesausfluges die herrlichen Gartenanlagen und den Palast von Aranjuez, einem beliebten Wochenendziel der Madrileños kennen zu lernen. Auf der Fahrt probiert man die Spezialität der Region: frische Erdbeeren, die von Mädchen in historischen Kostümen angeboten werden.

Der "Erdbeerzug" verkehrt an den Wochenenden von Mai bis Juni und von September bis Oktober ab Museo del Ferrocarril (Paseo de las Delicias 61) in Madrid. Abfahrt um 10 Uhr in Madrid, Rückkehr in Madrid circa 19 Uhr.

Internet: www.museodelferrocarril.org, www.aranjuez.es, www.renfe.es.

Valle de los Caidos - Tal der Gefallenen

Carretera de Guadarrama/El Escorial, 28209 Valle de Cuelgamuros. Tel.: 91 890 56 11, E-Mail: info@cuelgamuros.com. Geöffnet: Oktober bis März Di bis So 10-17 Uhr, April bis September Di bis So 10-18.30 Uhr. Cercanías ab Madrid Atocha (C-8) bis El Escorial, dann Bus 660 oder 660A bis Valle de los Caídos.

Acht Kilometer von Escorial befindet sich am Fuße der Guardarrama-Bergkette das "Tal der Gefallenen" mit dem Mausoleum des Diktators Franco. Franco ließ das gigantische Monument zwischen 1940 und 1958 von 20.000 politischen Häftlingen als Gedenkstätte für tote Franco-Anhänger bauen. Es besteht aus einem 152,4 Meter hohen Betonkreuz (dem höchsten freistehenden Kreuz der Welt) auf dem Berggipfel Risco de la Nava, einem großen Aufmarschplatz, einem Benediktinerkloster (Abadía Benedictina de la Santa Cruz del Valle de los Caídos) und einer Basilika, deren Hauptschiff eine Länge von 262 Metern besitzt. Unter der 42 Meter hohen Kuppel befinden sich die Grabstätten Francos und des jüngeren José Antonio Primo de Rivera, Gründer der faschistischen Bewegung Falange Española. In einem angrenzenden Schrein ruhen die Gebeine von etwa 30.000 Gefallenen des spanischen Bürgerkriegs. Die Wände des Kirchenschiffs bedecken große Wandteppiche mit Szenen der Apokalypse des Johannes. Das Kreuz kann per Seilbahn erreicht werden.

Internet: www.cuelgamuros.com.

Essen, Trinken

Die regionale Küche

Die kastilische Küche verwendet in erster Linie die traditionellen Erzeugnisse der Meseta, des kastilischen Hochlands. Fast überall erhält man vorzügliche Fleischgerichte aus Lamm, Zicklein, Kaninchen oder Huhn sowie deftige Eintöpfe, die meist mit Kichererbsen (Garbanzos) oder weißen Bohnen (Alubias) zubereitet werden.

Zu den typisch madrilener Gerichten gehören "cocido madrileño" (Kichererbseneintopf), "callos a la madrileño" (Kutteln mit Weißwein) sowie "besugo al horno madrileño" (gebackener Barsch auf Madrider Art). Cochinillo asado (geröstetes Spanferkel) ist sehr typisch für die umliegenden Städte wie Segovia.

Süße Spezialitäten wie "torrijas" (eine Art Arme Ritter), "churros" (frittiertes und zu Kringeln gebogenes Ölgebäck) das in heiße, dickflüssige Schokolade eingetaucht wird, "natillas madrileñas" (Madrider Cremedessert) und "buñuelos" (Brandteigbällchen) mit Creme-, Schokoladen- oder Sahnefüllung sind kennzeichnend für Madrid.

Daneben werden in vielen Restaurants auch Spezialitäten aus ganz Spanien serviert, wie zum Beispiel "paella" (Reispfanne), asturische "fadaba" (deftiger Bohneneintopf mit Speck und Blutwurst) oder andalusische "gazpacho" (kalte Gemüsesuppe). Der Spargel von Aranjuez gilt als Spezialität.

Das Hauptgetränk der Madrilenen ist Bier. Es gibt Biere nationaler Brauereien, die recht ordentlich schmecken, aber auch Importbiere aller gängigen ausländischen Marken.

Zum Essen wird gerne Wein aus spanischen Anbaugebieten getrunken. In Madrid und ganz Kastilien werden Weinsorten wie Ribera del Duero, Penedes und der Wein aus La Mancha besonders geschätzt.

Den landesüblichen Abschluss einer Mahlzeit bildet der Kaffee und als Abrundung ein Glas Anisado de Chinchón (Anisschnaps).

Gastronomie

7.2.1 Allgemeine Beschreibung

Madrid ist die Hauptstadt der spanischen Küche und ein Paradies für Restaurantliebhaber. Neben der mediterranen landestypischen Küche fehlt es nicht an Restaurants mit Spezialitäten aus aller Welt.

Die Restaurants sind in Spanien in fünf Kategorien unterteilt, die durch Gabeln gekennzeichnet sind. Fast alle Restaurants schließen an einem Tag in der Woche, meistens Sonntag oder Montag.

Die Speisekarte, auf der alle Gerichte mit ihrem Preis aufgeführt sind, hängt üblicherweise am Eingang der Lokale. Sollte dies nicht der Fall sein, kann man sie verlangen, bevor man sich an einen Tisch setzt.

Die meisten guten Restaurants öffnen nicht vor 21 Uhr.

7.2.2 Gastro-Tipps

Wer im Restaurant kein komplettes Menü essen will, kommt auch mit Tapas, (köstliche Appetithappen), die in spezialisierten Bars (Tascas) serviert werden, gut über die Runden. Ein Rundgang durch mehrer Tapas Bars ist bei den Madrilenen sehr beliebt. "Ir de tapeo" (Tapas essen gehen) ist in Spanien ein Ritual. Dabei unterscheidet man "Raciones" (ein Teller voll), "Pinchos" (kleines Häppchen) und "Bocadillos" (Brötchen mit entsprechender Auflage).

Zur Mittagszeit bieten viele Restaurants ein Tagesmenü (menú del día) an. Dieses unterscheidet sich von der Speisekarte, ist ein festes Dreigänge-Menü mit verschieden Auswahlmöglichkeiten und kostet zwischen zehn Euro und 15 Euro. Internet: www.menudeldia.com.

Weitere Alternativen zu einem Restaurant sind die modernen Cafeterías und die Bar-Restaurants, in denen man zu jeder Tageszeit preiswerte Platos Combinados (einfache Tellergerichte) bekommt.

Restaurants

Casa Alberto

Calle Huertas 18, 28012 Madrid. Tel.: 91 429 93 56. Geöffnet: Di bis Sa 12-1.30 Uhr. Metro: Antón Martín.

Eine der besten, alten Tavernen Madrids. Hier werden seit 1827 lokale Spezialitäten serviert.

Internet: www.casaalberto.es.

Casa Ciriaco

Calle Mayor 84, 28013 Madrid. Tel.: 91 548 06 20. Metro: Puerta del Sol oder Ópera.

Die 1887 gegründete, urige Taverne zählt zu den traditionellen Adressen des Centro. Hier gibt es Madrider Hausmannskost zu vernünftigen Preisen.

El Botín

Calle Cuchilleros 17, 28005 Madrid. Tel.: 91 366 42 17, E-Mail: gesbotin@botin.es. Geöffnet: täglich 13-16 und 20-24 Uhr. Metro: Puerta del Sol oder Ópera.

Laut "Guinness Buch der Rekorde" ist das 1725 eröffnete Restaurant Botín das älteste Restaurant der Welt. Auf den Tisch kommt rein kastilische Küche. Spezialitäten sind Spanferkelbraten und gegrilltes Lamm. Reservierungen werden dringend empfohlen, da dieses Lokal extrem beliebt ist.

Internet: www.casabotin.com.

El Estragon Vegetarino

Plaza Paja 10, 28005 Madrid. Tel.: 91 365 89 82. Geöffnet: täglich 13-16.30 Uhr, 20-0.30 Uhr. Metro: La Latina.

Ein Restaurant wie gemacht für Vegetarier. Es wird vor allem klassische vegetarische Küche angeboten, aber auch kastilische Gerichte, die traditionell viel frisches Gemüse beinhalten, sind auf der Speisekarte zu finden. Besonders geeignet für alle, die etwas Abstand zum typisch spanischen Essen suchen.

Gula Gula

Gran Via 1, 28013 Madrid. Tel.: 91 522 87 64. Metro: Banco de España.

Der Name des Restaurants stammt von einer der sieben Todsünden, jener der Völlerei. Für rund 15 Euro darf man sich so oft und so viel vom Buffet nehmen, wie in den Magen passt. Abends unterhaltsame Travestieshows. Am Wochenende unbedingt reservieren.

Internet: www.gulagula.net.

Julian de Tolosa

Calle Cava Baja 18, 28005 Madrid. Tel.: 91 365 82 10. Geöffnet: täglich bis auf Sonntagabend. Metro: La Latina.

Eine gastronomische Legende der Cava Baja. Berühmt ist das stilvolle Restaurant für die baskischen Fleischgerichte.

Internet: www.casajuliandetolosa.com.

Lhardy

Carrera de San Jerónimo 8, 28014 Madrid. Tel.: 91 521 33 85, E-Mail: lhardy@lhardy.com. Geöffnet: täglich 10-15 Uhr. Metro: Puerta del Sol oder Ópera.

Eine gastronomische Institution der spanischen Hauptstadt. Internationale und madrilenische Küche, im Salon werden Tapas serviert. Das Lokal ist auch eine Delikatessenhandlung. Allerdings sind die Preise hoch.

Internet: http://lhardy.com.

Marechiaro

Calle Conde de Lemos 3, 28013 Madrid. Tel.: 91 547 00 42. Geöffnet: täglich 13-16 und 21-24 Uhr, Fr/Sa bis 1 Uhr. Metro: Ópera.

Zu Popmusik der 1970er gibt es im Marechiaro leckere Pizza, direkt aus dem Holzbackofen.

Internet: http://restaurantemarechiaro.restaurantesok.com.

Museo del Jamon

Carrera de San Jerónimo 6, 28014 Madrid. Tel.: 91 521 03 46. Metro: Sol oder Ópera.

"Schinkenmuseum" nennt sich diese Restaurant-Kette, die ihren Gästen nicht nur Schinken vom Feinsten, sondern auch Käse und andere typische Gerichte bis hin zu Süßigkeiten bietet. Blickfang sind die Schinken, die zum Fettabtropfen von der Decke hängen.

Filialen u.a. Almacen Central, P. del Prado, Calle Mayos, Plaza Mayor.

Internet: www.museodeljamon.com.

Restaurante Casa Lucio

Calle Cava Baja 35, 28005 Madrid. Tel.: 91 365 82 17, E-Mail: info@casalucio.es. Geöffnet: 13.15-16 Uhr und 21-23.30 Uhr, Samstagmittag und im August geschlossen. Metro: La Latina.

In diesem Traditionsrestaurant, in dem die "cocina madrileña" angeboten wird, haben außer dem spanischen König Juan Carlos schon viele andere Berühmtheiten gespeist. Man sollte auf jeden Fall einen Tisch im voraus reservieren (am besten schon ein paar Tage vorher).

Internet: www.casalucio.es.

Teatriz

Calle Hermosilla 15, 28001 Madrid. Tel.: 91 577 53 79. Geöffnet: täglich 11.30-16 Uhr und 19-23.30 Uhr. Metro: Serrano.

Das schicke italienische Restaurant wurde von Designer Philippe Starck entworfen und befindet sich in der edlen Boutiquen- und Galerienstraße Claudio Coello. Allein die kuriose Einrichtung des ehemaligen Theaters ist einen Besuch wert. Abends Tischreservierung empfehlenswert.

La Finca de Susana

Calle Arlabán 4, 28014 Madrid. Tel.: 91 369 35 57. Geöffnet: täglich 1-16 Uhr, 20.30-23.45 Uhr. Metro: Sevilla oder Sol.

Vor dem Restaurant bilden sich immer wieder Schlangen - kein Wunder: So gut und in so elegantem Rahmen und für so wenig Geld kann man in Madrid sonst nirgendwo essen. Chefin Susana lehnt Tischreservierungen allerdings ab.

Internet: www.lafinca-restaurant.com.

Cuevas de Luis Candelas

Calle Cuchilleros 1, 28005 Madrid. Tel.: 91 366 54 28, E-Mail: reservas@lascuevasdeluiscandelas.com. Geöffnet: So bis Do 13-24 Uhr, Fr/Sa 13-0.30 Uhr. Metro: Sol.

Die "Höhlen von Luis Candelas" ist ein bekanntes Keller-Restaurant. Hier kann man es sich auf Holzbänken gemütlich machen und Tapas und Sangria genießen oder weiter zum Restaurant vordringen, wo man Spezialitäten vom Rost geboten bekommt.

Internet: www.lascuevasdeluiscandelas.es.

Cafes und Bistros

Cafe Comercial

Glorieta de Bilbao 7, 28004 Madrid. Tel.: 91 521 56 55. Geöffnet: So bis Do 8-1 Uhr, Fr/Sa 8-2 Uhr. Metro: Bilbao.

An die gute alte Zeit erinnert das Café Comercial an der Glorieta de Bilbao. Sein großer Salon mit den alten Spiegeln zieht täglich ein gemischtes Publikum an - vom Touristen bis hin zum Schriftsteller. Am besten nimmt man sich einen Platz an den großen Fenstern und versucht die feine Trinkschokolade.

Cafe de Oriente

Plaza de Oriente 2, 28013 Madrid. Tel.: 91 541 39 74, E-Mail: reservas@grupolezama.es. Geöffnet: Mo bis Do 8.30-1.30 Uhr, Fr/Sa 9-2.30 Uhr, So 9-1.30 Uhr. Metro: Ópera.

Das Café de Oriente ist das schönste Straßencafé im Centro und besitzt eine wunderschöne Terrasse mit Blick auf den Königspalast.

Cafe del Circulo de Bellas Artes

Calle Alcalá 42, 28001 Madrid. Tel.: 91 360 54 00, E-Mail: info@circulobellesartes.com. Geöffnet: täglich 9-1 Uhr, Fr/Sa bis 3 Uhr. Metro: Banco de España.

In einem Seitenflügel im Círculo de Bellas Artes (Kreis der Schönen Künste) liegt die Cafeteria im schönsten Jugendstil. Die etablierte Kunstszene Madrids, Intellektuelle und Studenten kommen zum Frühstück, zum Lunch oder zum Kuchenessen am Nachmittag. Ab und zu finden gute Ausstellungen und schicke Partys statt.

Internet: www.circulobellasartes.com.

Cafe del Espejo

Paseo de Recoletos 31, 28004 Madrid. Tel.: 91 308 23 47. Metro: Colón. Geöffnet: 9-1.30 Uhr.

Das "Spiegel"-Café glänzt zwar im Stile der Jahrhundertwende, ist aber gerade einmal ein Vierteljahrhundert alt. Besonders auffallend und beliebt ist der wunderbar verschnörkelte Pavillon aus Glas auf dem Paseo de Recoletos. Im Sommer auch Terrassencafé.

Cafe Gijon

Pasco Recoletos 21, 28001 Madrid. Tel.: 91 521 54 25. Geöffnet: täglich 7.30-1.30 Uhr. Metro: Banco de España.

Das 1888 eröffnete Kaffeehaus ist ein Madrider Mythos und zählt zu den großen Literaten-Kaffees Europas. Auch heute finden hier noch die traditionellen "tertulias" statt. Dabei handelt es sich um regelmäßige Gesprächskreise unter der Leitung eines Gastgebers, der meist schon zu literarischen oder politischen Ehren gekommen ist. Die angenehme Terrasse unter Bäumen ist von März bis November geöffnet.

Internet: www.cafegijon.com.

Nuevo Cafe Barbieri

Calle Ave María 45, 28012 Madrid. Tel.: 91 527 36 58. Geöffnet: Mo bis Do und So 15-2 Uhr, Fr/Sa 15-2.30 Uhr. Metro: Lavapiés.

Anders als der Name glauben machen will, handelt es sich hier um eines der ältesten Kaffeehäuser Madrids. Mit seinen halbblinden Spiegeln, Stuckdecken und abgeschabten Samtbänken ist es so stilecht, dass das Café mehrmals als Filmkulisse gedient hat. Nicht ganz billig.

Delic

Costanilla de San Andrés 14, 28005 Madrid. Tel.: 91 364 54 50. Geöffnet: Mo 20-1.30 Uhr, Di bis Do 11-1 Uhr, Fr/Sa 11-2.15 Uhr, So 11-24 Uhr. Metro: La Latina.

Im Delic kann man sich den ganzen Tag aufhalten. Dazu tragen die persönliche Atmosphäre, das beste Kuchenangebot Madrids und die guten Cocktails am Abend bei. Im Sommer sitzt man an der Plaza de la Paja auf roten Regiestühlen.

Bars und Kneipen

Cerveceria Alemana

Plaza Santa Ana 6, 28012 Madrid. Tel.: 91 429 70 33. Geöffnet: Mo, Mi, Do, So 10.30-0.30 Uhr, Fr/Sa 11.30-2 Uhr. Metro: Puerta del Sol, Sevilla oder Antón Martín.

Die Cervecería Alemana ist eine Traditionskneipe, die seit Jahrzehnten Spanier und Ausländer begeistert. An einem Tisch am Fester schrieb Ernest Hemingway seinen Bürgerkriegsroman "Wem die Stunde schlägt". Auf der Karte stehen Wein, Tapas und üppige Hors d'oeuvres.

La Via Lactea

Calle de Velarde 18, 28004 Madrid. Tel.: 91 446 75 81, E-Mail: info@lavialactea.net. Geöffnet: täglich 21-3 Uhr. Metro: Tribunal.

Anfang der 1980er Jahre war diese Bar in Malasaña der Treffpunkt der Movida, der "jungen Wilden" der Stadt. Auch Hollywood-Export Antonio Banderas und Regisseur Almodóvar waren Stammgäste. An den Wochenende bilden sich lange Menschschlangen vor dem Einlass, am besten früh hingehen.

Internet: www.lavialactea.net.

Museo Chicote

Gran Via 12, 28013 Madrid. Tel.: 91 532 67 37, E-Mail: info@museo-chicote.com. Geöffnet: Mo bis Do 16-2.30 Uhr, Fr/Sa 16-3.30 Uhr. Metro: Gran Via.

Die Cocktailbar im Art-Dèco-Stil ist ein Mythos. Von hier aus starteten schon Hollywoodstars wie Ava Gardner und Rita Hayworth oder Schriftsteller wie Ernest Hemingway ins Madrider Nachtleben. Auch heute noch ist die Chicote-Bar eine angesagte Location.

Internet: www.museo-chicote.com.

Taberna Los Gabrieles

Calle Echegaray 17, 28014 Madrid. Tel.: 91 429 62 61. Geöffnet: So bis Do 13-2.30 Uhr, Fr/Sa 13.30-3.30 Uhr. Metro: Anton Martín oder Sevilla.

Diese kleine Bar im Herzen von Madrid war ehemals der Treffpunkt von bekannten Stierkämpfern wie Manolete, Juan Belmonte und Domingo Ortega. Ihre Wände zieren wunderschön bemalte Kacheln und ein ausgestopfter Kopf eines berühmten Stieres. Ein- bis zweimal in der Woche treten Flamenco-Gruppen auf.

Tupperware

Corredera Alta de San Pablo 26, 28030 Madrid. Tel.: 914 46 42 04. Geöffnet: So bis Do 20-2.30 Uhr, Fr/Sa 20-3.30 Uhr. Metro: Tribunal.

Musikbar in Malasaña in fröhlichem Retro-Stilmix irgendwo zwischen Clockwork Orange, Star Wars und Grease. Gespielt wird, was Spaß macht: Pop Rock, Indie, Punk. Etwas älteres Publikum, lockere Atmosphäre.

Viva Madrid

Calle Manuel Fernández y González, 7, 28014 Madrid. Tel.: 91 429 36 40. Metro: Sol oder Antón Martín.

Eine wunderbar gekachelte, schön ausgestattete Bar direkt neben der Plaza Santa Ana. Nach 23 Uhr ist Viva Madrid voll von Spaniern und Touristen, die feiern und tanzen.

Cuatrobajocero

Calle Alcalá 90, 28009 Madrid. Tel.: 91 576 80 91. Geöffnet: Mi bis Sa 20-3 Uhr. Metro: Príncipe de Vergara oder Goya.

Der Name dieser Bar ist Programm: Das "Vierunternull" serviert coole Drinks in noch coolerem Ambiente. Musik: Funk, House, Jazz.

Penthouse

Plaza de Santa Ana 14, 28012 Madrid. Tel.: 902 14 44 40. Metro: Sol oder Sevilla.

Die Dachterrassen-Bar des "Me Madrid Hotel" erinnert an das Oberdeck einer Yacht. Bei wunderschönem Blick auf Madrid und einem leckeren Cocktail lässt es sich hier wunderbar "abhängen". Gehobene Preise, doch es lohnt sich. Tipp: vorher reservieren.

Internet: www.memadrid.com.

Shopping

7.7.1 Allgemeine Beschreibung

"In Madrid gibt es für jeden Geldbeutel etwas" sagte schon im 17. Jahrhundert der Schriftsteller Tirso de Molina, und dies trifft bis auf den heutigen Tag haargenau zu.

Die Stadt bündelt ein breites Angebot von traditionellen Läden bis hin zu exklusiven Boutiquen, Kaufhäusern und Freiluftmärkten, unter denen jeden Sonntag der Flohmarkt Rastro eine privilegierte Stellung genießt.

Das typischste Einkaufsgebiet von Madrid ist die Plaza Mayor, Gran Vía, Puerta del Sol und alle dazu gehörigen Nebenstraßen, in denen sich Laden an Laden reiht.

Couture, Schuhe und Accessoires findet man vor allem entlang der Calle de Alfonso XII. und der Calle Almirante im Viertel Chueca. Die High-Society, oder zumindest die, die sich dafür halten, kaufen bevorzugt im Salamanca-Viertel ein. Hier auf der "goldene Meile" der Mode haben sich die exklusivsten Modefirmen, sowohl spanische als auch internationale, Schmuckgeschäfte, Galerien und prestigereiche Läden niedergelassen. Für junge Leute gibt es zahlreiche avantgardistische Läden und Boutiquen mit Neuem und Angesagten entlang der Calle Princesa und der Calle Fuencarral. Antiquitätengeschäfte konzentrieren sich in der Ribera de Curtidores im Viertel Lavapiés. Wer sich für alte Bücher interessiert, sollte in der Straße der Buchantiquariate (Feria de los Libros) an der südlichen Begrenzung des Botanischen Gartens vorbei schauen.

Feinschmecker finden ihr Schlaraffenland im Mercado San Miguel oder einem der Märkte, die es in jedem Stadtviertel gibt.

7.7.2 Shopping-Tipps

Beliebte Mitbringsel aus Madrid sind spanischer Schinken (Jamon de Bellota), Knoblauch und Anis aus Chinchón, handbemalte Fächer aus Holz oder Elfenbein sowie Capa española, elegante spanische Capes. Modebewussten kommt es vor allem auf die Schuhe an, entweder die sündhaft teuren von Weltstar Manolo Blahnik oder maßgearbeitete Modelle.

7.7.3 Geschäftsöffnungszeiten

9/9.30-13.30/14 Uhr und 16.30/17-20/20.30 Uhr.

Da die Geschäftszeiten beliebig festgelegt werden können, sind die großen Kaufhäuser auch mittags, an manchen Sonn- und Feiertagen oder bis in die späten Abendstunden geöffnet. Im Juli und August gelten kürzere Sommeröffnungszeiten.

Shopping Adressen

ABC Serrano

Calle Serrano 61, 28006 Madrid. Tel.: 91 577 50 31. Metro: Serrano oder Rubén Darío.

Elegantes Einkaufszentrum auf vier Etagen mit rund 80 Shops im ehemaligen Verlagshaus ABC Blanco y Negro. Auf der Dachterrasse gibt es eine Bar und ein Restaurant.

Internet: www.abcserrano.com.

Capas Sesena

Calle de la Cruz 23, 28012 Madrid. Tel.: 91 531 68 40, E-Mail: info@sesena.com. Geöffnet: Mo bis Fr 10-14 Uhr und 16.30-20 Uhr, Sa 10-13 Uhr. Metro: Puerta del Sol.

Das einzigste Geschäft, das sich auf die traditionellen spanischen Woll-Umhänge, die "Capa" spezialisiert hat. Im Schaufenster stehen Fotos mit "becapten" Promis wie Hilary Clinton und Bruce Springsteen. Der außergewöhnliche Laden existiert seit 1901 und ist einzigartig in ganz Spanien.

Internet: www.sesena.com.

El Corte Ingles

Calle de Preciados 1-4, 28013 Madrid. Kundenservice Tel.: 901 12 21 22. Geöffnet: Mo bis Sa 10-22 Uhr, So 11-21 Uhr. Metro: Puerta del Sol.

El Corte Inglés ist die erste Warenhauskette Spaniens mit einer riesigen Auswahl. Selbst die Lebensmittelabteilung ist gigantisch, die Wein-Abteilung berühmt. Filialen sind in der ganzen Stadt verstreut.

Internet: www.elcorteingles.es.

El Rastro

Plaza del Cascorro und benachbarte Straßen und Gassen, 28005 Madrid. Geöffnet: Sonn- und Feiertage 9-14/15 Uhr. Metro: Tirso de Molina oder La Latina.

Mitten im Herzen der Altstadt, unweit der Puerta del Sol, ist der riesige Flohmarkt Treffpunkt der Madrileños und Institution mit Tradition, die bis ins Jahr 1861 zurückreicht. Jeden Sonntag ist er eine Fundgrube für Schnäppchenjäger - von antikem Mobiliar bis hin zu Fahrradreifen, Schallplatten, Schmuck und bedruckten T-Shirts - ist an den rund 3.000 Ständen alles zu finden. Handeln ist Pflicht.

Tipp

Man sollte so früh wie möglich vor Ort sein. Um 9.30 Uhr öffnen die ersten Geschäfte. Eine Stunde später beginnt bereits das erste Gedränge. Zur Mittagszeit zwängen sich dann bis zu 100.000 Menschen an den Ständen vorbei.

Achtung

Wegen des enormen Gedrängels sind immer auch Taschendiebe unterwegs!

Internet: www.elrastro.org.

Madrid Xanadu

Autovía A-5, salidas 22 y 25, Arroyomolinos, 28939 Madrid. Tel.: 902 26 30 26. Geöffnet: Shops: täglich 10-22 Uhr; Unterhaltungszone: Mo bis Do 10-2 Uhr, Fr bis So 10-4 Uhr. Mit dem Bus 528 oder 534 ab Estación Príncipe Pío.

Madrid Xanadú ist ein gewagtes, neues Konzept, das unter einem Dach eine erlesenen Auswahl an rund 200 Geschäften, 30 Restaurants, 15 Kinos und die größte Indoor-Skipiste Europas mit einem vollständigen Freizeitangebot kombiniert.

Internet: www.madridxanadu.com.

Mercado de Fuencarral

Calle Fuencarral 45, 28004 Madrid. Tel.: 91 521 41 52, E-Mail: oficinas@mdf.es. Metro: Tribunal oder Gran Via.

Ein Hauch von "Portobello Market" weht in der alten Markthalle, die eine bunte Mischung aus rund 50 einzelnen Boutiquen mit ausgefallenen Klamotten, Plattenläden, Tatoo-Shops sowie einem House-Club beherbergt. Im Sommer wird der Vorplatz des Mercado vom Café del Mercado in Anspruch genommen, das ein beliebter Treffpunkt vor dem abendlichen Weggehen ist.

Internet: www.mdf.es.

El Flamenco Vive

Conde de Lemos 7, 28013 Madrid. Tel.: 91 547 39 17. Geöffnet: täglich 10.30-14 Uhr und 17-21 Uhr. Metro: Ópera.

Der spanische Laden mit dem ausführlichsten Angebot an Flamencoplatten, -literatur, -gitarren, -schuhen und -kostümen.

Internet: www.elflamencovive.es.

Antigua Casa Crespo

Calle del Divino Pastor 29, 28004 Madrid. Tel.: 91 521 56 54. Geöffnet: September bis Juli Mo bis Fr 10-13.30 Uhr und 17-20.30 Uhr; August Mo bis Fr 10-13.30 Uhr und 17-20.30 Uhr, Sa 10-13.30 Uhr. Metro: Bilbao.

Der altmodische Laden verkauft seit 1836 klassische Alpargatas - auch als Espandrilles bekannt. Die Auswahl an Farben und Designs reicht vom einfachen Modell in schwarz bis zum Schuh mit Keilabsatz aus gestreifter Baumwolle. Außerdem Flechtwerk, Stricke und Seile aus Espartogras und Hanf.

Internet: www.alpargateriacrespo.com.

Convento de las Carboneras

Plaza Conde de Miranda 3/Calle del Codo, 28005 Madrid. Tel.: 91 548 37 01. Geöffnet: Mo bis Sa 9.30-13 Uhr und 16.30-18 Uhr. Metro: Sol.

Die Nonnen des Convento de las Carboneras stellen köstliches Gebäck her - Mandelkekse, Mantecados (Schmalzgebäck) und Naranjines (Orangenkekse) - eine Tradition die bis ins 16. Jahrhundert zurückgeht. Da das Kloster ein geschlossener Orden ist, erfolgt der Verkauf durch eine rotierende Klappe, wodurch man die Nonnen sprechen hören, aber nicht sehen kann. Am Schild "Monjas" klingeln.

Pepita is Dead

Doctor Fourquet 10, 28012 Madrid. Tel.: 91 528 87 88, E-Mail: info@pepitaisdead.es. Geöffnet: Mo bis Sa 11-14 Uhr und 17-20.30 Uhr. Metro: Atocha.

Für die Fans von ausgefallener Vintage-Mode der 1960er, 1970er und 1980er-Jahre.

Internet: www.pepitaisdead.es.

Kultur und Nightlife

Kultur und Unterhaltung

Madrid zeichnet sich durch ein intensives Kultur- und sehr aktives Nachtleben aus.

Die spanische Metropole ist eine Weltstadt der Kunst und hat neben dem goldenen Museumsdreieck, bestehend aus dem weltberühmten Prado, dem Centro de Arte Reina Sofía und dem Thyssen-Bornemisza-Museum, noch weitere 30 Museen zur Auswahl. In der Stadt gibt es die weltberühmte königliche Oper, Dutzende von Theatern und über 100 Kinos. Im Sommer finden die Theateraufführungen oft in den Straßen, auf den Plätzen und in den Parks statt. Madrid wartet außerdem mit neuzeitlichen Veranstaltungen und rebellischen Festivals auf. So wird zum Beispiel im Juli das "FestiMad" veranstaltet, ein großes Musikfestival mit international bekannten Bands.

Das Nachtleben Madrids ist mit wenigen anderen europäischen Hauptstädten vergleichbar. Sobald die Straßenbeleuchtung angeschaltet wird, beginnt die Luft zu vibrieren. Rund 30.000 Kneipen, Bars, Tavernen, Flamenco-tablaos sowie über 300 Clubs und Diskotheken besitzt die Stadt. Und wie überall in Spanien bleibt man in Madrid nicht lange im selben Lokal, sondern wechselt von einem zum anderen. Ganz besonders lebhaft geht es auf den Straßen um 4 Uhr morgens zu, und manche Vergnügungssüchtige feiern sogar bis zum folgenden Nachmittag durch. Das Nachtleben konzentriert sich hauptsächlich auf drei Bezirke: Chueca (Madrids auch bei Heteros beliebte Schwulengegend), Calle Huertas (traditionelle spanische Musik, schicke Clubs und Bars aller Stilrichtungen) und rund um die Plaza del Dos de Mayo im Bezirk Malasaña (unzählige Cafés und Bars mit Live Musik, besonders bei trendbewussten Jugendlichen beliebt).

Daneben sind im Sommer und dann besonders während der Abendstunden die vielen Terrassencafés am Paseo de la Castellana und am Parque del Oeste gut besucht.

Hinweise zu den kulturellen Veranstaltungen in Madrid und Umgebung findet man im spanischen Stadtmagazin "Guía de Ocio" (www.guiadelocio.com), das jeden Freitag erscheint und an Kiosken erhältlich ist sowie im englischsprachigen Veranstaltungsmagazin "In Madrid" (www.in-madrid.com), welches umfangreich über Ausstellungen, Kino und Konzerte informiert. Es liegt kostenlos in Hotels, englischen Buchgeschäften und Irish Pubs in Madrid aus. In der lokalen Presse findet man zudem täglich aktuelle Informationen zu Events in der spanischen Hauptstadt.

Die Website des Rathauses - www.munimadrid.es - hält praktische Details in Englisch für die Theater, Bühnen und Museen der Stadt bereit.

Ticketservice

Caixa de Catalunya - TELentrada

Tel.: 902 10 12 12 (mit Kreditkarte).

Ticketservice für Theater, Kino, Konzerte und Ausstellungen. Die Tickets können über das Internet oder auch bei jeder Niederlassung der Sparkasse Caixa Catalunya gekauft werden.

Internet: www.telentrada.com.

El Corte Ingles

Calle de Preciados 1-4, 28013 Madrid. Kundenservice Tel.: 901 12 21 22. Geöffnet: Mo bis Sa 10-22 Uhr, So 11-21 Uhr. Metro: Puerta del Sol.

El Corte Inglés ist die erste Warenhauskette Spaniens mit einer riesigen Auswahl. Selbst die Lebensmittelabteilung ist gigantisch, die Wein-Abteilung berühmt. Filialen sind in der ganzen Stadt verstreut.

Internet: www.elcorteingles.es.

FNAC Callao

Calle Preciados 28, 28013 Madrid. Tel.: 91 595 61 00, E-Mail: callao@fnac.es. Geöffnet: Mo bis Sa 10-21.30 Uhr, Sonn- und Feiertage 12-21.30 Uhr. Metro: Callao.

Ticketservice für Theater, Konzerte, Fußball und vieles mehr.

Internet: www.fnac.es.

TEYCI Tickets On-Line

Calle Goya 5-7, Pasaje Comercial Carlos III., 28001 Madrid. E-Mail: compras@ticketstoros.com.

Online-Tickets für Stierkämpfe in Madrid, Sevilla, Malaga und Valencia. Die reservierten Tickets sind am Tag der Stierkämpfe am TEYCI-Kiosk zwischen 13 Uhr und 16 Uhr hinterlegt.

Internet: www.ticketstoros.com.

Ausstellungs- und Messegelände

IFEMA - Feria de Madrid - Parque Ferial Juan Carlos I.

Avenida de Aragòn, 28042 Madrid. Tel.: 902 22 15 15, International, Tel.: ++34 91 722 30 00, Fax: ++34 91 722 58 01, E-Mail: infoifema@fema.es.

Internationales Messezentrum mit 200.000 Quadratmetern überdachter und mit zwölf Messehallen. Das Kongresszentrum hat eine Fläche von 10.000 Quadratmetern. Der Komplex umfasst Hotels, Firmensitze, Golfplätze, Parkanlagen sowie einen Hubschrauberlandeplatz. Das Auditorium kann 600 Teilnehmer aufnehmen.

Anreise

Vom Flughafen zum Messegelände

Mit der U-Bahn-Linie 8 in Richtung "Nuevos Ministerios" bis Haltestelle "Campo de las Naciones" (Fahrzeit 5 Minuten).

Vom Bahnhof zum Messegelände

Estación Madrid/Puerta de Atocha - Messe: mit der U-Bahn-Linie 1 Richtung "Plaza de Castilla" bis Haltestelle "Tribunal", dann U-Bahn-Linie 10 in Richtung "Fuencarral" bis Haltestelle "Nuevos Ministerios", anschließend U-Bahn-Linie 8 in Richtung "Barajas" bis Haltestelle "Campo de las Naciones" (Fahrzeit 37 Minuten).

Estación Madrid/Chamartín - Messe

Mit der U-Bahn-Linie 10 in Richtung "Puerta del Sur" bis Haltestelle "Nuevos Ministerios", dann U-Bahn-Linie 8 in Richtung "Barajas" bis Haltestelle "Campo de las Naciones" (Fahrzeit 20 Minuten).

Aus der Innenstadt zum Messegelände

Mit dem Bus Nr. 112 ab Mar de Cristal, mit dem Bus Nr. 122 ab Avenida Américas, mit dem Bus 828 ab Universidad Autónoma. Mit der U-Bahn-Linie 8 in Richtung "Barajas" bis Haltestelle "Campo de las Naciones".

Internet: www.ifema.es.

Sala de Exposiciones de Canal de Isabel II.

Mateo Inuri 2, Madrid. Tel.: 91 545 15 06, E-Mail: info@fundacioncanal.es. Metro: Ríos Rosas.

Der erste Wasserspeicher in Madrid, der von Königin Isabel II. im Jahr 1858 eingeweiht wurde, dient heute als Ausstellungshalle für Kunst.

Internet: www.fundacioncanal.com.

Ballett- und Opernhäuser

Teatro Real - Teatro de la Opera

Plaza Isabel II, 28013 Madrid. Tel.: 91 516 06 00, Tickets Tel.: 902 24 48 48, Geführte Touren Tel.: 91 516 06 96, E-Mail: info@teatro-real.com. Geöffnet: Theaterkasse: Mo bis Sa 10-13.30 und 17.30-20 Uhr und zwei Stunden vor jeder Vorstellung. Metro: Ópera.

Die königliche Oper von Madrid, erbaut von 1818 bis 1850, wurde 1997 nach Renovierungsarbeiten wiedereröffnet. Sie ist eines der schönsten und modernsten Opernhäuser Europas und bietet 1.750 Zuhörern Platz. Das Programm enthält neben Opernproduktionen auch pädagogische Vorstellungen für Kinder, Ballett und Konzerte.

Internet: www.teatro-real.com.

Casino

Casino Gran Madrid

Autovía A6 (Madrid - La Coruña), KM 29, 28250 Torrelodones-Madrid. Tel.: 900 90 08 10. Geöffnet: täglich ab 16 Uhr. Kostenloser Shuttlebus ab Plaza de Colón.

Alle bekannten Casino-Spiele (französisches und amerikanisches Roulette, Black Jack, Baccara, und Spielautomaten) werden hier angeboten. Verschiedene Restaurants stehen zur Verfügung.

Internet: www.casinogranmadrid.es.

Kino

IMAX Madrid

Calle Meneses, Parque Tierno Galvan Meneses, 28045 Madrid. Tel.: 91 467 48 00, E-Mail: info@imaxmadrid.com. Metro: Méndez Álvaro.

Das dreidimensionale IMAX Kino ist eines der modernsten der Welt.

Internet: www.imaxmadrid.com.

Kongreßzentren

Palacio Municipal de Congresos de Madrid

Campo de las Naciones, Avenida Capital de España Madrid 7, 28042 Madrid. Tel.: 91 722 04 00. Metro: Campo de las Naciones.

Das Kongresszentrum Palacio Municipal de Congresos ist die größte Tagungsstätte der Stadt. Das Avantgarde-Gebäude neben dem Messepark Juan Carlos I. wurde 1993 eingeweiht. Seit dem haben dort mehr als 3.000 Veranstaltungen stattgefunden.

Internet: www.madridespaciosycongresos.com.

Konzerthäuser

Auditorio Nacional de Musica

Calle Príncipe de Vergara 146, 28002 Madrid. Tickets, Tel.: 91 337 01 40 und 91 33 70 01 39. Metro: Cruz del Rayo.

Das Auditorium ist der "Stammsitz" des nationalen Symphonieorchesters und des spanischen Nationalchors. Es verfügt über zwei Konzertsäle, in denen hauptsächlich klassische Konzerte gegeben werden.

Internet: www.auditorionacional.mcu.es.

La Cubierta

Calle Maestro 4, Leganés, 28914 Madrid. Tel.: 91 689 87 15, E-Mail: info@la-cubierta.com. Metro: Aluche, Casa Del Reloj oder Oporto.

Multifunktions-Arena für Live-Shows, Konzerte und Sportveranstaltungen.

Internet: www.la-cubierta.com.

Sala Heineken Princesa

Calle Princesa 1, 28008 Madrid. Tel.: 91 547 57 11. Metro: Plaza España.

In diesem Musikclub finden Rock- und Popkonzerte mit international bekannten Bands und Solisten statt.

Internet: www.salarena.com und salaheineken.com.

Kulturzentren

Circulo de Bellas Artes - Zentrum der schönen Künste

Calle Alcalá 42, 28014 Madrid. Tel.: 91 360 54 00, E-Mail: info@circulobellasartes.com. Metro: Banco de España oder Sevilla.

Der Círculo de Bellas Artes ist eine etablierte Institution in Madrid. Neben einem Theater und einem netten Café gibt es auch mehrere Räume mit Ausstellungen von Malerei, Skulpturen und Fotografien. Eine der wichtigsten Adressen der Stadt.

Internet: www.circulobellasartes.com.

Fundacion Juan March - Juan March Stiftung

Calle Castelló 77, 28006 Madrid. Tel.: 91 435 42 40. Metro: Núñez de Balboa.

Eine der wichtigsten Kunst-Stiftungen Europas präsentiert über 100 Gemälde und Skulpturen in einzigartiger Umgebung. Jährlich finden hier bis zu 30 größere Ausstellungen statt.

Internet: www.march.es.

CaixaForum Madrid

Paseo del Prado 36, 28014 Madrid. Tel.: 330 73 00. Geöffnet: täglich 10-20 Uhr. Der Eintritt ist frei. Metro: Atocha.

Im Februar 2008 wurde im ehemaligen Elektrizitätswerk "Mediodia", im historischen Zentrum von Madrid, das Kulturzentrum CaixaForum Madrid eröffnet. Hier hat das Bankinstitut La Caixa seine Kunstsammlung u.a. mit Werken von Kiefer, Baselitz, Basquinat und Miquel Barceló untergebracht. Daneben werden Ausstellungen - von der alten bis zur zeitgenössischen Kunst - Musik- und Literaturfestivals, multimediale Kunst, Workshops für Kinder und Familien sowie Veranstaltungen für Senioren durchgeführt.

Musikclubs

Cafe Central

Plaza del Ángel 10, 28012 Madrid. Tel.: 91 369 41 43, E-Mail: info@cafecentralmadrid.com. Geöffnet: So bis Do 13.30-2.30 Uhr, Fr/Sa bis 3.30 Uhr. Metro: Sol.

Seit 1982 Madrids Tempel des Jazz. Hier tritt alles auf, was Rang und Namen hat. Live-Musik jede Nacht ab etwa 22 Uhr. Auch Essen kann man hier hervorragend.

Internet: www.cafecentralmadrid.com.

Cafe de Chinitas

Calle Torija 7, 28013 Madrid. Tel.: 91 559 51 35, E-Mail: chinitas@chinitas.com. Geöffnet: Mo bis Sa. Metro: Santo Domingo.

Die exklusivste und populärste Flamenco-Show in Madrid. Monatlich wechselndes Programm, Shows täglich außer Sonntag ab etwa 20 Uhr.

Internet: www.chinitas.com.

Cafe Jazz Populart

Calle Huertas 22, 28014 Madrid. Tel.: 91 429 84 07, E-Mail: populart@populart.es. Geöffnet: So bis Do 16-2.30 Uhr, Fr/Sa bis 3.30 Uhr. Metro: Antón Martín.

Sehr gutes Jazz-Café mit toller Stimmung. Live-Musik gibt es jede Nacht von lokalen und internationalen Blues- und Jazz-Musikern. Der Eintritt wird über die Getränkepreise einkassiert.

Internet: www.populart.es.

Casa Patas

Calle Cañizares 10, 28012 Madrid. Tel.: 91 369 04 96, E-Mail: info@casapatas.com. Geöffnet: Mo bis Fr 13.30-16.30 Uhr und 20-2 Uhr. Metro: Tirso de Molina oder Sol.

Die erste Adresse für puren Flamenco mit Gesang und Gitarre. Nur manchmal wird getanzt.

Internet: www.casapatas.com.

Pacha

Calle Barceló 11, 28004 Madrid. Tel.: 91 447 01 28 oder 91 593 87 69. Geöffnet: Do bis Sa ab 23.30 Uhr. Metro: Tribunal.

Die Location im ehemaligen Theater Barceló ist eine der beliebtesten Diskotheken der Madrider Nacht. Erst um 2 Uhr nachts geht's so richtig los.

Internet: www.pacha-madrid.com.

Palacio de Gaviria

Calle Arenal 9, 28013 Madrid. Tel.: 91 531 26 01, E-Mail: comercial@palaciogavira.com. Geöffnet: täglich 23-6 Uhr. Metro: Sol.

Diskothek in fürstlichem Ambiente. In 15 Barock-Salons tanzt die ältere Generation neben Teenies, aber immer schick. Die Musik reicht von Latino über Funk bis hin zum so genannten "Bacalao", der spanischen Version des Techno.

Internet: www.palaciogaviria.com.

Joy Eslava

Calle del Arenal 11 , 28013 Madrid. Tel.: 91 366 37 36. Geöffnet: Mo bis Do 23.30-6 Uhr, Fr/Sa 18.30-6 Uhr. Metro: Sol.

Hier feiern nationale und internationale Berühmtheiten wie Sportler, Schauspieler, Models bis morgens um 6 Uhr. Musikrichtung: von allem etwas. Aber Achtung: Dresscode!

Internet: www.joy-eslava.com.

Sportanlagen

Estadio Santiago Bernabeu

Avenida Concha Espina 1, 28036 Madrid. Tel.: 91 398 43 00. Metro: Santiago Bernabéu.

Heimstadion des spanischen Fußballclubs Real Madrid, einer der erfolgreichsten Fußballvereine der Welt. Seinen Namen erhielt das Stadion, das inmitten eines Banken- und Businessviertels steht, von dem Vereinsgründer Santiago Bernabéu. Es fasst nach Umbauten mittlerweile rund 85.000 Menschen.

Besichtigungen des Stadion sind Montag bis Samstag von 10-19.30 Uhr möglich, Sonn- und Feiertage 10.30-18.30 Uhr; an Spieltagen: beginnt die Tour fünf Stunden vor dem Anstoß. Tickets sind beim Ticketbüro (Paseo de la Castellana, Schalter 10, Tor 7) erhältlich. Der Eingang befindet sich am Tor 20 (Avenida Concha Espina). Weitere Infos unter Tel.: 91 398 43 70.

Internet: www.realmadrid.com.

Palacio Vista Alegre

Calle Utebo 1, 28025 Madrid. Tel.: 91 422 07 81. Metro: Oporto oder Vista Alegre.

Große Stierkampfarena, die auch für Konzerte und Shows mit internationalen Stars genutzt wird.

Internet: www.palaciovistalegre.com.

Theater

Compania Nacional de Teatro Clasico - Teatro Pavon

Calle Embajadores 9, 28012 Madrid. Tel.: 91 528 28 19. Metro: La Latina.

Spanische Klassiker in pompösen Aufführungen.

Internet: http://teatroclasico.mcu.es.

Teatro Albeniz

Calle de la Plaz 11, 28012 Madrid. Tel.: 91 531 83 11. Metro: Puerta del Sol.

Heimstatt des Teatro de Danza Española. Auf dem Programm stehen klassischer und moderner Tanz von nationalen und internationalen Ensembles. Daneben gibt es Theaterproduktionen und Konzerte.

Internet: www.madrid.org/clas_artes/teatros/albeniz/.

Teatro de la Zarzuela

Calle Jovellanos 4, 28014 Madrid. Tel.: 91 524 54 10. Metro: Banco de España.

Hier werden die für Madrid typischen Zarzuelas gegeben, eine spanische Form der Operette. Außerdem Ballett und Theaterveranstaltungen.

Internet: http://teatrodelazarzuela.mcu.es.

Teatro Espanol

Calle del Principe 25, 28012 Madrid. Tel.: 91 360 14 84. Metro: Puerta del Sol oder Sevilla.

Das Teatro Español gilt als eines der führenden Häuser der Welt. Schon im 16. Jahrhundert haben hier die Madrileños die ersten Theateraufführungen unter freiem Himmel gesehen.

Internet: www.esmadrid.com/teatroespanol.

Teatro Lope de Vega

Gran Vía 57, 28013 Madrid. Tel.: 91 547 20 11. Metro: Santo Domingo oder Callao.

Im Teatro Lope de Vega werden Musicals aufgeführt.

Teatro Maria Guerrero (Centro Dramatico Nacional)

Calle Tamayo y Baus 4, 28004 Madrid. Tel.: 91 310 94 29, E-Mail: cdn@inaem.mcu.es. Metro: Colón oder Banco de España.

Auf dem Spielplan des staatlichen Theaters stehen häufig Werke von Calderon, Lope de Vega und anderen spanischen Klassikern.

Internet: http://cdn.mcu.es/.


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