Italienisch in Rom lernen

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Italienisch in Rom lernen: Erfahren Sie mehr über die ewige Stadt

"Die ewige Stadt", seit Jahrtausenden Anziehungspunkt der Reisenden. Nicht ohne Grund: Rom ist nicht eine Stadt, es ist die Stadt schlechthin. Mit ihrer fast 3000 jährigen Geschichte ist sie eine monumentale City und doch, Rom ist kein Museum! Rom ist eine Großstadt, in der nahezu 3 Millionen Menschen leben. Diese Stadt ist ein Kessel voller Leben, war es immer und wird es wohl immer bleiben.

Rom: Italienisch lernen Sie hier in Italien am besten!
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In Rom Italienisch zu lernen ist einfach toll: Reisen Sie gut informiert!

Italienisch lernen in Rom - gut vorbereitet

Ob Sie Rom bereisen und mehrere Wochen Zeit haben oder für den Besuch der ewigen Stadt ein paar Tage Zeit haben spielt keine Rolle. Um alle Ecken und Winkel zu entdecken, werden Sie nicht genug Zeit haben. Informieren Sie sich hier, bevor Sie abreisen kurz über das Wichtigste oder / und lesen Sie danach die ganz ausführlichen Informationen auf dieser Seite.

So können Sie sich auf dieser Seite einen Überblick verschaffen, zu Themen wie Anreise, Fremdenverkehrsämter, Nahverkehr in Rom, finden Sie aber auch detaillierte Angaben. Diese sind hilfreich, wenn Sie Italienisch in Rom lernen, um einen schönen Aufenthalt zu planen.

Weiterhin werden auf dieser Seite praktische Tipps für Sie bereitgehalten: Hinweise, wie Sie sich in Rom am besten verhalten und wie die allgemeinen Sitten und Gebräuche sind und unter anderem sehr umfangreiche Hinweise zu Sehenswürdigkeiten - Kirchen, Museen, historische Gebäude und mehr - stehen Ihnen hier zur Verfügung.

Steigern Sie Ihre Vorfreude mit der Planung - und genießen Sie dann einen wunderbaren Aufenthalt in Rom!

carpe diem Reisetipp: Rom

Rom Reisebericht

Meine Reise

4 Tage im November 2007
Freizeit/Urlaub
Sonja Trefzger, E-Commerce

Mein Eindruck von Rom:

In kaum einer anderen Stadt lässt sich Geschichte so lebendig erleben wie in Rom. Antike und Moderne leben hier so unmittelbar nebeneinander, als würden sie nicht knapp 2000 Jahre trennen.

Das Sightseeing-Programm lässt sich immer wieder prima durch einen cremigen Cappuccino oder eine leckere Pizza unterbrechen, bis man dann abends vollends in Pasta und anderen Köstlichkeiten der italienischen Küchen schwelgen darf. Und nach langen Fußmärschen hat man sich diese und den passenden Rotwein dazu wahrlich verdient. Wenn man nicht gerade Versace, Gucci & Co. sucht, kommt das Shopping in Rom jedoch leider etwas zu kurz.

Das sollten Sie nicht verpassen:

Neben dem Sightseeing-Pflichtprogramm, sollten Sie bei schönem Wetter unbedingt einen Erkundungs-Spaziergang auf dem Palatin einplanen. Tipp: Der Eintritt zum Palatin beinhaltet auch den Eintritt ins Kolosseum, daher erst zum Palatin, dann ins Kollosseum, so sparen Sie sich lange Wartezeiten.

Abends unbedingt das Viertel Trastevere erkunden: Die Straßen sind bevölkert von jungen Leuten, die es sich in den etlichen Restaurants und Bars gut gehen lassen.

Ihr Reiseziel

Italienisch lernen in Rom mit carpe diem Sprachreisen

Italienisch lernen in Rom - leben Sie Ihren Traum & genießen Sie die tausendjährige Stadt!

City Info

Kurz das Wichtigste

Rom, die Hauptstadt der Republik Italien und der Region Latium, etwa 20 Kilometer vom Tyrrhenischen Meer landeinwärts gelegen, ist die klassische Städtereise-Metropole. Die römische Lebensart und das Interesse an Kunst, Geschichte und Religion sind wohl die wichtigsten Gründe für einen Besuch der "Ewigen Stadt". Eine Münze in die Fontana di Trevi werfen, das Kolosseum und das Kapitol besichtigen, die Rast auf der Spanischen Treppe, die Vatikanstadt mit Petersplatz, Petersdom, Vatikanischen Museen und Sixtinischer Kapelle besuchen, die Katakomben an der Via Appia Antica ansehen - all das gehört seit Generationen zu einem Rombesuch wie das abendliche Essen im Restaurant oder der Einkaufsbummel in den Boutiquen und auf den Straßenmärkten.

Rom war Jahrtausende lang der kulturelle Mittelpunkt Europas und Schauplatz bedeutender geschichtlicher Ereignisse. Nach der Gründungssage wurde Rom am 21. April 753 v. Chr. von Romulus und Remus gegründet. Romulus brachte später seinen Zwillingsbruder Remus um. Die Zwillinge waren nach der Sage die Kinder von einer Verbindung zwischen Mars und einer Vestalin. Sie seien auf dem Tiber ausgesetzt, von einer Wölfin gesäugt und dann von dem Hirten Faustulus am Velabrum unterhalb des Palatin gefunden und aufgezogen worden. Das sind aber Legenden. Die historisch nachweisbare Besiedlung der römischen Hügel lässt sich aber bis in das 14. Jahrhundert v. Chr. zurückverfolgen.

Die Entwicklung Roms zur Hauptstadt der größten und perfektesten politischen Organisation der Antike erreichte ihren Höhepunkt unter Kaiser Augustus (27 v.Chr. bis 14 n.Chr.). Die wechselvolle Geschichte, die in einer Verwüstung der Stadt zur Zeit der Völkerwanderung und späterer Ereignisse endete (im 14. Jahrhundert hatte die Stadt noch 20.000 Einwohner), ist heute noch in den zahllosen Bauwerken der Stadt sichtbar. Rom gleicht einem einzigen Freilichtmuseum. Das historische Zentrum, die Vatikanstadt und die Kirche "San Paolo fuori le Mura" wurden in die Liste der schützenswerten Kulturgüter der Unesco aufgenommen. In den kleinen Gassen und Straßen der Innenstadt kann man tagelang untertauchen und das römische Leben abseits der Touristenströme studieren.

Der Tiber (Tevere) ist mit 405 Kilometern Länge nach dem Po der zweitlängste Fluss des Landes und durchzieht Rom von Norden nach Süden in drei Windungen. Am linken Ufer erheben sich die sieben Hügel, auf denen das alte Rom erbaut wurde. Am Stadtrand liegt der mit 0,44 Quadratkilometern kleinste eigenständige Staat der Welt, die Vatikanstadt, die der Sitz des Papstes und der Kurie ist.

Heute ist Rom ein wichtiges Wirtschafts- und Handelszentrum mit regem kulturellem, künstlerischem und politisch-administrativem Leben. Die zahllosen sehenswerten Museen und Sammlungen spiegeln die Geschichte der "Ewigen Stadt" und Italiens eindrucksvoll wider. Das Nachtleben spielt sich weitgehend im Freien ab. Nur in den Wintermonaten sind Kneipen und Musikclubs begehrte Anziehungspunkte. Im Sommer finden zahlreiche Festivals und Open-Air-Veranstaltungen statt.

Es empfiehlt sich, vor dem Rombesuch einige italienische Wörter zu lernen, denn mit Englisch oder Deutsch kommt man oft nicht sehr weit.

Tourismussteuer

Seit Ende Dezember 2010 wird in Rom eine Tourismussteuer erhoben. Jeder, der in der italienischen Hauptstadt übernachtet muss nun bis zu drei Euro pro Nacht an die Kommune abführen. In einem Luxushotel werden drei Euron pro Nacht fällig, in einem Drei-Sterne-Hotel zwei Euro pro Person und Bett.

Dazu kommt eine Erhöhung der Museumspreise für alle, die nicht in Rom wohnen, um etwa einen Euro pro Ticket. Außerdem wird die Tourismussteuer auch bei Stadtrundfahrten mit Bussen und Bootsfahrten auf dem Tiber fällig.

Die Taxifahrer haben ihre Tarife ebenfalls angehoben. Wer sich beispielsweise von und zum Flughafen fahren lässt, muss insgesamt zehn Euro mehr zahlen. Auf eine Familie mit Eltern und einem Kind kommen so bei einem Wochenendaufenthalt schnell 35 Euro mehr zu.

Rom hat circa 2,8 Millionen Einwohner.

Anreise und Verkehr

Einreise

Für Deutsche besteht für einen unbegrenzten Aufenthalt keine Visumpflicht. Sie benötigen zur Einreise nach Italien einen gültigen Reisepass. Für einen Aufenthalt von bis zu drei Monaten ist auch der gültige Personalausweis ausreichend.

Fremdenverkehrsämter

Azienda di Promozione Turistica di Roma (APT)

Generaldirektion: Via Parigi 11, 00185 Rom. Tel.: 06 48 89 91, Fax: 06 481 93 16, E-Mail: info@aptroma.com.

APT-Informationsbüros in Rom:

- Via Parigi 5 (Piazza della Repubblica), geöffnet: Mo bis Sa 9-19 Uhr.

- Flughafen Leonardo da Vinci, Internationale Ankunft, Terminal B, geöffnet: täglich 8.15-19 Uhr.

- Stazione Termini bei Gleis 20, Tel.: 06 699 10 00.

Internet: www.aptroma.com, www.romaturismo.it.

Detaillierte Informationen bekommt man auch an den zahlreichen Informationspunkten der Stadt Rom (Punti Informazione Turistica, PIT), die über das Innenstadtgebiet verteilt sind u.a. :

- Castel S. Angelo, Piazza Pia, geöffnet: täglich 9-18 Uhr.

- Fori Imperiali, Piazza Tempio della Pace, geöffnet: täglich 9-18 Uhr.

- Fontana di Trevi, Via Minghetti, geöffnet: täglich 9-18 Uhr.

- Navona, Piazza delle Cinque Lune, geöffnet: täglich 9-18 Uhr.

- Trastevere, Piazza Sonnino, geöffnet: täglich 9-18 Uhr.

Centro Pastorale Pellegrini di Lingua Tedesca - Deutsches Pilgerzentrum

Via della Conciliazione 51, 00193 Rom. Tel.: 06 689 71 97, Fax: 06 686 94 90, E-Mail: pilgerzentrum@libero.it. Geöffnet: Mo bis Fr 8.30-18 Uhr, Sa 8.30-12.30 Uhr (es kann zu kurzfristigen Änderungen kommen).

Das Pilgerzentrum ist in der Prachtstraße, die zum Petersplatz führt, zu finden. Das Zentrum existiert seit dem Heiligen Jahr 1975 und ist behindertengerecht eingerichtet. Es hilft mit Rat und Tat weiter und gibt Informationen über kulturelle Veranstaltungen, Eintrittspreise der Museen und über die sieben Pilgerkirchen. Die Bestellung von Audienzkarten sowie die Anmeldung zu den Ausgrabungen unter St. Peter, zur Führung durch die Vatikanischen Gärten und die Sixtinische Kapelle erfolgen hier. Eine Datenbank für Touristen und ein Multimediaführer stehen ebenfalls zur Verfügung. Im Informationszentrum ist auch ein Informationsschalter des Zentralen Heiligen Stuhls eingerichtet.

Internet: www.pilgerzentrum.de.

Enjoy Rome

Via Marghera 8a, 00185 Rom. Tel.: 06 445 18 43, Fax: 06 445 07 34, E-Mail: info@enjoyrome.com. Geöffnet: Mo bis Fr 8.30-19 Uhr, Sa 8.30-14 Uhr.

Eine Alternative zu den offiziellen Infostellen bietet das unabhängige Tourismusbüro von Enjoy Rome, nur wenige Fußminuten vom Hauptbahnhof Termini entfernt. Die Mitarbeiter sprechen Englisch.

Internet: www.enjoyrome.com.

Italienische Zentrale für Tourismus - ENIT

Direktion für die deutschsprachigen Länder

Barckhausstraße 10, 5. Stock, 60325 Frankfurt/Main. Tel.: (069) 23 74 34, Fax: (069) 23 28 94, E-Mail: frankfurt@enit.it. Geöffnet: Mo bis Fr 9.15-17 Uhr.

Internet: www.enit-italia.de.

PIT - Punto di informazione turistica

Im August 2009 eröffneter Informationsstand am Flughafen von Fiumicino. Auf einer Fläche von rund 80 Quadratmetern können sich Reisende über touristische Sehenswürdigkeiten sowie Aktuelles informieren, erhalten Broschüren und Tipps aus erster Hand. Der Informationsstand befindet sich in der Ankunftshalle zwischen dem Terminal B und C.

Easy Italia - Linea Amica per il Turismo

Tel.: 039 039.

Seit Mai 2010 neu landesweit bestehender Telefonservice für Touristen in Italien. Der Service wird in sechs Sprachen angeboten - Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Chinesisch und Russisch. Zum Tarif eines Ortsgespräches können nicht nur Reiseinformationen eingeholt, sondern auch echte Betreuungsleistungen angefordert werden.

Anreise

Wer mit dem Flugzeug nach Rom reist, landet auf dem internationalen Flughafen mit dem wohlklingenden Namen " Leonardo da Vinci di Fiumicino " oder auf dem kleineren Flughafen "Roma Ciampino", der vor allem von Billigairlines angeflogen wird. Ab Deutschland gibt es Direktflüge u.a. ab Frankfurt/Main, Düsseldorf, Köln, Stuttgart, Nürnberg und München. Die Flugzeit beträgt etwa eine Stunde und 50 Minuten.

Mit dem Auto verläuft die Hauptroute aus dem Norden- und Südosten Deutschlands über Innsbruck, den ganzjährig geöffneten Brenner, Bozen und Verona in Richtung Süden. Die Anreise aus dem Nord- und Südwesten Deutschlands führt über Zürich, St. Gotthard oder S. Bernardino, Bellinzona, Chiasso und Como nach Mailand. Man gelangt aus Richtung Norden über die Autostrada del Sole (A1) in die italienische Hauptstadt.

Die Autobahnbenutzung in Österreich, der Schweiz und Italien ist in der Regel mautpflichtig.

Besser ist es das Auto zu Hause zu lassen, denn der Verkehr in Rom ist chaotisch und hektisch. Die Innenstadt gilt als verkehrsberuhigte Zone (Zona traffico limitato ZTL). Das heißt, Privatautos dürfen diese montags bis freitags von 6.30-18 Uhr, samstags von 14-18 Uhr und Freitag- und Samstagnacht von 21-3 Uhr nur mit einer speziellen Ausnahmegenehmigung befahren. Auch die beiden Stadtteile Trastevere und San Lorenzo wurden verkehrsberuhigt. Bei Nichtbeachtung droht ein Bußgeld von etwa 70 Euro. Kommunale Vize-Polizisten fahnden in der Stadt nach Parksündern. Man sollte daher die Kosten der Tiefgarage oder eines bewachten Parkplatzes nicht scheuen, vor allem wenn das Fahrzeug teuer oder voll bepackt ist. Die größte Parkgarage befindet sich unter dem Park der Villa Borghese (ParkSì, Viale del Galoppatoio 33). Kosten: 1 bis 3 Stunden je Stunde circa 1,30 Euro; 4 bis 15 Stunden je Stunde circa 1,00 Euro. Von der Parkgarage unter der Villa Borghese kommt man direkt zur Metro-Station Spagna an der Spanischen Treppe.

Von München, Basel, Genf, Innsbruck und Wien fahren mehrmals täglich mehrere Direktzüge in die Ewige Stadt. Rom ist wichtiger Knotenpunkt für den nationalen Eisenbahnverkehr zwischen Nord- und Süditalien. Es gibt zehn Bahnhöfe in der Stadt - auch der Vatikan hat seinen eigenen. Internationale Bahnreisende kommen in der Regel am Hauptbahnhof Stazione Termini an. Züge, die nach Süditalien weiterfahren, halten meist am Bahnhof Tiburtina. Von beiden Bahnhöfen gibt es Taxi, U-Bahn- und Busverbindungen ins Stadtzentrum.

Achtung

An den Bahnhöfen warten oft falsche Taxifahrer, "Hotelschlepper" und "Nepper" auf die Touristen.

Von vielen Städten Deutschlands aus gibt es auch Direktverbindungen mit dem Bus. Infos erteilt die Touring GmbH, Am Römerhof 17, 60486 Frankfurt/Main, Tel.: (069) 790 35 01, E-Mail: service@touring.de.

Internet: www. touring.de.

Flughafen

Aeroporto G.B. Pastine di Roma Ciampino (CIA)

Via Appia Nuova, 00040 Rom (Ciampino). Tel.: 06 659 51; E-Mail: info@adr.it.

Der kleine Flughafen liegt 18 Kilometer südöstlich von Rom. Er wird für Charterflüge sowie für nationale Flüge (Militärbetrieb) genutzt.

Anbindung an die City:

Busverbindungen mit dem COTRAL/Schaffini-Bus bestehen täglich von etwa 6 bis 22.40 Uhr, alle 20 bis 40 Minuten, zur Metrostation Anagnina (Linie A). Mit der Metro gelangt man von dort schnell und ohne umsteigen in die Innenstadt von Rom. Fahrkarten können im Bus gekauft werden und kosten 1,20 Euro. Ein U-Bahn-Ticket kostet ebenfalls 1,20 Euro. Die Fahrtzeit beträgt etwa 15 Minuten mit dem Bus bis zur Metrostation Anagnina und 25 Minuten mit der U-Bahn bis in die Innenstadt von Rom. Internet: www.cotralspa.it.

Eine andere Möglichkeit um zur Stazione Roma Termini zu gelangen ist der Busshuttle von ATRAL. Die Busse verkehren täglich in unregelmäßigen Abständen zwischen 9.30 Uhr und 23.45 Uhr. Tickets für 3,90 Euro sind im Bus erhältlich. Internet: www.atral-lazio.com.

Linienbusse fahren für einen Euro, zwischen 6.40 Uhr und 22.40 Uhr, vom Flughafen zum Bahnhof von Ciampino. Von dort erreicht man in 15 Minuten mit der Regionalbahn FM4/FR4 die Stazione Termini in Rom. Bahnticket: 1,30 Euro. Internet: www.trenitalia.com.

Der Busshuttle von "SIT" fährt täglich, zwischen 8.30 Uhr und 24 Uhr, vom Flughafen in 45 Minuten zur Stazione Termini in Rom. Das Ticket zu circa 6 Euro gibt es direkt im Bus. Internet: www.sitbusshuttle.it.

Eine Taxifahrt ins Stadtzentrum dauert 20 Minuten. Den Fahrpreis sollte man aber auf alle Fälle vorher aushandeln. Seit Ende September 2006 können Touristen auch auf einen Einheitspreis von 30 Euro (max. 4 Fahrgäste und Gepäck) vom Flughafen Ciampino ins Zentrum (innerhalb der aurelianischen Mauer) bestehen. Dies wurde eingeführt, da sich die Beschwerden über Taxi-Abzocker und illegale Taxifahrer, die für eine Fahrt in die Innenstadt bis zum Zehnfachen des normalen Fahrpreises verlangten, stark vermehrt hatten. Für Ziele außerhalb des aurelianischen Mauerrings gelten die üblichen Taxi-Tarife.

Hinweise für behinderte Reisende

Behinderte Reisende sollten ihre Fluggesellschaft im Voraus über ihre speziellen Bedürfnisse informieren. Reservierte Behindertenparkplätze befinden sich von der Ankunfts-/Abflughalle. Behindertentoiletten sowie Aufzüge sind vorhanden.

Internet: www.adr.it.

Aeroporto Leonardo da Vinci di Fiumicino (FCO)

Via dell'Aeroporto di Fiumicino 320, 00050 Rom (Fiumicino). Tel.: 06 659 51 (Zentrale und Fluginformation); E-Mail: info@adr.it und aeroportidiroma@adr.it.

Der Flughafen liegt 36 Kilometer südwestlich von Rom. Leonardo da Vinci hat drei Terminals: A für Inlandflüge, B für innereuropäische Flüge und C für internationale und interkontinentale Flüge. Ein kostenloser Shuttlebus verbindet die inländischen und internationalen Terminals rund um die Uhr mit dem Langzeitparkplatz.

Anbindung an die City:

Zwei Bahnverbindungen führen ins Stadtzentrum. Im 30-Minuten-Takt verkehrt der "Leonardo Express", täglich von 6.36 bis 23.36 Uhr, in 31 Minuten nonstop zur Stazione Roma Termini. Der Zug verfügt nur über Erste-Klasse-Wagen und bietet damit einen relativ bequemen Komfort, die Fahrkarte kostet 15 Euro.

Die Regionalbahn der Linie FM1/FR1 fährt alle 15 bzw. 30 Minuten nach Fara Sabina/Orte und hält in Rom an den Bahnhöfen Trastevere, Ostiense (Metrostation Piramide), Tuscolana und Tiburtina; Abfahrt zwischen etwa 6 Uhr und 23.30 Uhr; Fahrzeit bis Tiburtina 45 Minuten. Fahrpreis: 8,00 Euro. Die Fahrkarten für beide Züge müssen vorher am Schalter am Bahnsteig oder Automaten gelöst und am Gleis-Automaten entwertet werden. Kurzfristige Fahrplanänderungen sind nie auszuschließen - die Transferzeiten sollten daher nicht zu knapp bemessen sein. Internet: www.trenitalia.com.

Ein SIT BusShuttle fährt vom Flughafen nach Rom/Termini und zur Piazza Cavour, täglich zwischen 8.30 Uhr und 0.30 Uhr. Kosten 8,00 Euro bzw. 15 Euro retur. Internet: www.sitbusshuttle.it.

Nachts übernimmt ein Nachtbus (COTRAL) den Service vom Flughafen zur Stazione Roma Termini. Abfahrt um 1.15 Uhr, 2.15 Uhr, 3.30 Uhr und 5 Uhr vor den Ankunftshallen. Die Tickets für 5 Euro gibt es im Bus. Internet: www.cotralspa.it.

Eine Taxifahrt vom Flughafen in die Innenstadt dauert etwa 30 Minuten und kostet zwischen 40 Euro und 50 Euro. Nur zugelassene gelbe und weiße Taxis nutzen. Oftmals wird pro Person verrechnet, vor Beginn der Fahrt sollte man genau nachfragen. Touristen können auch auf einen Festpreis von 60 Euro (max. 4 Fahrgäste und Gepäck) vom Flughafen Leonardo da Vinci ins Zentrum (innerhalb des aurelianischen Mauerrings) bestehen. Dies wurde eingeführt, da sich die Beschwerden über Taxi-Abzocker und illegale Taxifahrer, die für eine Fahrt in die Innenstadt bis zum Zehnfachen des normalen Fahrpreises verlangten, stark vermehrt hatten. Für Ziele außerhalb des aurelianischen Mauerrings gelten die üblichen Taxi-Tarife.

Hinweise für behinderte Reisende:

Warteräume für behinderte Reisende liegen im Internationalen Terminal, in der Nähe der Flugsteige C12 und B1 (geöffnet: 7-23 Uhr) und im Inländischen Terminal in der Ankunftshalle. Behinderte Reisende sollten ihre Fluggesellschaft im Voraus über ihre speziellen Bedürfnisse informieren. Behindertenparkplätze stehen auf dem Langzeitparkplatz sowie auf der ersten Etage der Parkhäuser B, C und D sowie auf der vierten Etage des Parkhauses D zur Verfügung. Behindertentoiletten und Aufzüge sind im Flughafengebäude vorhanden.

Internet: www.adr.it.

Bahnhöfe

Stazione Roma Termini - Hauptbahnhof

Piazza dei Cinquecento, 00185 Rom. Trenitalia Call Center (Reservierung und Info, 24 Stunden), Tel.: 89 20 21; von außerhalb Italien Tel.: (0039) 06 68 47 54 75.

Mitten in Rom liegt die Stazione Roma Termini, einer der schönsten und modernsten Bahnhöfe Europas. Das Gebäude wurde im Jahr 2000 renoviert und weist eine eigenwillige Bauart mit viel Stahl und Glas auf. Täglich verkehren hier mehr als 800 Züge - unter anderem nach Paris, München und Basel. Außerdem ist der Hauptbahnhof Drehkreuz für die öffentlichen Verkehrsmittel. Unter der Vorhalle liegt der Zugang zur U-Bahn (Linie A und B). ATAC-Busse und reguläre Taxen halten am Bahnhofsvorplatz. Der Direktzug "Leonardo Express" fährt in circa 30 Minuten vom Bahnsteig 24 zum Flughafen Leonardo da Vinci di Fiumicino.

Tipp

Beim Kauf von Zugtickets empfiehlt es sich, rechtzeitig ein Ticket zu besorgen, da vor den Fahrkartenschaltern oft lange Menschschlangen anzutreffen sind.

Internet: www.trenitalia.com.

Stazione Roma Tiburtina

Piazzale Tiburtina, 00162 Rom. Trenitalia Call Center (Reservierung und Info, 24 Stunden), Tel.: 89 20 21, von außerhalb Italien Tel.: (0039) 06 68 47 54 75.

Roma Tiburtina, im Nordosten der Stadt gelegen, ist der zweitgrößte Bahnhof in Rom. Hauptsächlich Züge die nach Süditalien weiterfahren und Nachtzüge halten hier an. Roma Tiburtina hat Anschluss an die Linie B der Metro und ist Station der Regionalbahn (Linie FR1) vom Flughafen Leonardo da Vinci di Fiumicino. Am Bahnhof befindet sich außerdem eine großer Busterminal.

Internet: www.trenitalia.com.

Öffentlicher Nahverkehr

Roms Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln ist gut und relativ günstig. Zwei U-Bahnlinien, jede Menge Busse sowie Straßenbahnlinien verkehren in der Stadt.

Die U-Bahn (Metropolitana) besteht aus der Linie A, die zwischen Battistini (nördlich des Vatikans) und der Stazione Anagnina (nahe Cinecittà) verkehrt, und der Linie B, die von Rebibbia, einem Vorort im Nordosten, zur Stazione Laurentina im Süden fährt. Die beiden Linien kreuzen sich unter dem Hauptbahnhof Stazione Termini. Die Züge verkehren täglich von etwa 5.30 Uhr bis 23.30 Uhr (Freitag und Samstag bis 0.30 Uhr), alle drei bis zehn Minuten. Zu Stoßzeiten muss man mit überfüllten Zügen rechnen. Das römische Metro-Netz wird durch die Ferrovia Regionale ergänzt, ein S-Bahn-ähnlicher Bahnverkehr, der ins Umland fährt - zum Beispiel nach Ostia Antica und Tivoli.

Busse der Städtischen Verkehrsbetriebe (ATAC) fahren überall in der Ewigen Stadt. Der zentrale Busbahnhof liegt neben dem Hauptbahnhof Stazione Termini, wo sich auch das wichtigste ATAC-Informationsbüro befindet. Die Bushaltestellen sind an dem Schild "Fermata" zu erkennen. Man steigt hinten oder vorne ein und in der Mitte aus.

Die Bus-Linien lassen sich in folgende Kategorien unterteilen:

Linea Urbana (blau bzw. orange) - Stadtverkehr, an den Haltestellen werden keine festen Abfahrtszeiten angegeben, die Busse fahren in einem sehr dichten Takt von wenigen Minuten.

Linea Esatta (rot) - Stadtverkehr mit Aushangfahrplänen.

Linea Espressa (grün) - Express-Linien, halten nicht an allen Haltestellen und verbinden besonders wichtige Ziele miteinander, z.B. die Linie 40 Termini-Vatikan.

Linea Notturne (schwarz) - Nachtverkehr, diese Linien bilden das Liniennetz des nächtlichen Stadtverkehrs.

Daneben Fahren noch viele Buslinien, die nicht ins Schema passen.

Die Busse fahren von etwa 5.30 bis 24 Uhr, im Zentrum normalerweise im Abstand von wenigen Minuten. Danach sind Nachtbusse (Zusatz "N" hinter der Liniennummer) im Einsatz. Auf den Haltestellenschildern ist eine Art "Linienplan" angegeben, der alle Haltestellen auflistet, die von der jeweiligen Linie bedient werden. Die Haltestelle, an der man sich gerade befindet, ist durch eine rote Umrandung markiert. Am Ende der Säule wird die Uhrzeit der ersten und letzten Abfahrt der Linie angegeben.

Darüber hinaus wird das historische Zentrum mit seinen engen Gassen von drei Elektrobuslinien versorgt (Linie 116, 117, 119).

Die blauen Busse der regionalen Verkehrsbehörde COTRAL verkehren in der gesamten Region Lazio. Internet: www.cotralspa.it.

In den Bussen selbst können keine Fahrkarten gekauft werden. Von den in der Regel drei Türen sollte man die vordere und die hintere Tür zum Einsteigen benutzen. Die Mittlere ist zum Aussteigen gedacht. Übervolle Busse sind in Rom keine Seltenheit. In Bussen, die oft von Touristen genutzt werden, sollte man sich vor Taschendieben in Acht nehmen.

Sechs Straßenbahnlinien unterstützen den U-Bahn- und Busverkehr zusätzlich von etwa 5 bis 24 Uhr. Zentraler Umsteigepunkt ist die Porta Maggiore. Empfehlenswert ist eine Fahrt mit der Linie 3 (wer möchte auch in Verbindung mit Linie 19), die viele Sehenswürdigkeiten passiert. Die Tour beginnt vor dem Etruskischen Nationalmuseum in der Villa Giulia und führt am Kolosseum und am Circus Maximus vorbei, bis nach Trastevere.

Der Fahrscheinverkauf für Metro, Bus (ATAC und COTRAL), Straßenbahn und Regionalbahnen (FR/FM) erfolgt in den Servicecentern der ATAC, an Fahrkartenautomaten an den Stationen, in Tabakläden (Tabacchi), Bars und an Zeitschriftenständen mit ATAC-Aufkleber. Die Aufschrift Metrobus auf den Fahrscheinen bedeutet, dass diese in allen öffentlichen Verkehrsmitteln benutzt werden können: im Bus, in der Straßenbahn, der Metro und in den Zügen der staatliche Bahngesellschaft Ferrovie dello Stato, allerdings nur in der 2. Klasse, in einer einzigen Richtung. Sie müssen zu Beginn der Fahrt in gelben Automaten entwertet werden, sonst droht eine Strafe.

Ein Einzelticket (Biglietto Integrato a Tempo - BIT), das bis zu 75 Minuten nach dem Entwerten gilt, kostet 1,00 Euro (umsteigen erlaubt, bei der Metro nur für eine Richtung). Kinder bis zur Vollendung des 10. Lebensjahres fahren gratis, wenn sie von einem Erwachsenen begleitet werden.

Daneben gibt es Tageskarten (BIG) für vier Euro (gültig für die Stadt Rom einschließlich Ostia, nicht Tivoli und Flughafen; verliert seine Gültigkeit um Mitternacht) und 3-Tages-Touristen-Tickets (BTI - Biglietto Turistico Integrato) für elf Euro (gültig ab Entwertung). Das Wochenticket Carta Integrata Settimanale (CIS) kostet 16 Euro. Internet: www.atac.roma.it.

Die Fahrkarte sollte man unbedingt bis zum Verlassen der Metrostation aufbewahren. Kontrolliert wird in der Metro durchaus regelmäßig und normalerweise nicht in den Zügen, sondern beim Verlassen des Bahnsteiges. Wer ohne gültiges Metro-, Bus- oder Straßenbahnticket erwischt wird zahlt bis zu 100 Euro Strafe.

Als Stadtplan mit allen öffentlichen Verkehrslinien (Metro, Straßenbahn, Bus) ist der "Strada Roma Bus" von Editrice Lozzi zu empfehlen, der für 10 Euro an jedem Zeitungsstand erhältlich ist und vierteljährlich aktualisiert wird.

Weitere Infos zu den öffentlichen Verkehrsmitteln erteilen die Städtischen Verkehrsbetriebe (ATAC), Via Ostiense 131L (1. Stock, Aufzug C), 00154 Rom. Geöffnet: Montag bis Freitag 8.30-16.30 Uhr. Tel.: 06 570 03, Servicenummer für Behinderte Tel.: 800 15 44 51. Internet: www.atac.roma.it.

Günstige Tickets

Die Städtischen Verkehrsbetriebe (ATAC) verkaufen für die öffentlichen Verkehrsmittel neben Einzelfahrscheinen (BIT) auch Tageskarten (BIG) für vier Euro (gültig für die Stadt Rom einschließlich Ostia, nicht Tivoli und Flughafen; verliert seine Gültigkeit um Mitternacht) und 3-Tages-Touristen-Tickets (BTI - Biglietto Turistico Integrato) für elf Euro (gültig ab Entwertung). Das Wochenticket Carta Integrata Settimanale (CIS) kostet 16 Euro. Internet: www.atac.roma.it.

Mit der "Roma Archeologia Card" können folgende römische Museen und Ausgrabungsstätten je einmal besucht werden: alle Standorte des Museo Nazionale Romano, Kolosseum, Palatinum Museum, Terme di Caracalla, Grab der Cecilia Metella und Villa dei Quintili. Die "Roma Archeologia Card" ist sieben Tage gültig und kostet etwa 23,50 Euro. Alle zwischen 18 und 25 Jahren zahlen circa 13,50 Euro, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie Personen über 65 Jahren haben freien Eintritt (ein entsprechendes Ticket ist an der Kasse des jeweiligen Museums bzw. der Ausgrabungsstätte zu lösen).

Die "Capitolini Card" ist eine Kombikarte mit der die Kapitolinischen Museen und das Museo Centrale Montemartini besucht werden können. Gültigkeit sieben Tage, Preis circa 11 Euro.

Die Terme di Caracalla, das Grab der Cecilia Metella und die Villa dei Quintili kann man mit der "Appia Antica Card" für etwa 7,50 Euro besichtigten.

Alle Karten sind im Fremdenverkehrsamt der Stadt Rom (Via Parigi 5), an allen Kassen der genannten Attraktionen, außer Cecilia Metella und Villa dei Quintili, sowie über die Website www.ticketclic.it erhältlich.

Romreisenden steht der "Roma Pass" zur Verfügung, eine Citycard, die einen reibungslosen, bequemen und vor allem kostengünstigeren Aufenthalt in Italiens Hauptstadt ermöglicht. Rund vierzig Museen und archäologische Ausgrabungsstätten beteiligen sich an dem Projekt, das beim Besuch der ersten beiden Museen freier Wahl kostenlosen Eintritt gewährt. Bei den übrigen Museen, Ausgrabungsstätten sowie bei zahlreichen Ausstellungen gibt es einen Preisnachlass. Darüber hinaus berechtigt der "Roma Pass" zur kostenlosen Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel ATAC und der beiden U-Bahn-Linien und erspart das Schlangestehen an den Kassen. Die Karte ist für drei Tage gültig und kostet circa 25 Euro. Sie ist am Flughafen Fiumicino, im Hauptbahnhof Termini, in Reisebüros, Hotels, Verkaufsstellen der ATAC sowie in den angeschlossenen Museen erhältlich. Beim Erwerb des "Roma Pass" erhalten Reisende ein Verzeichnis sowohl der Museen, die sich an dem Projekt beteiligen, als auch der Veranstaltungen, die zu reduzierten Preisen besucht werden können.

Internet: www.romapass.it.

Die Romekeycard zu etwa 19 Euro enthält neben Plänen und Informationen vier Nahverkehrstickets. Darüber hinaus gibt es gratis Stadtrundfahrten, eine Tiberfahrt, kostenlosen Eintritt in das Musei Capitolini sowie weitere Ermäßigungen und Rabatte.

Ermäßigten Eintritt in den Park der Villa Borghese und seine Sehenswürdigkeiten ermöglicht die "Villa Borghese Card". Mit dem Ticket der Stadtverwaltung können Reisende eine der Sehenswürdigkeiten nach Wahl zum Nulltarif (unter anderem die Galleria Borghese, das Museo Nazionale Etrusco di Villa Giulia sowie die Galleria Nazionale d'Arte Moderna) und alle anderen mit einem Preisnachlass besuchen. Außerdem gewähren beteiligte Cafés, Bücherläden der Museen, das Cinema dei Piccoli und das Teatro Stabile dei Burattini San Carlino einen Preisnachlass. Die "Villa Borghese Card" ist an Touristen-Informationspunkten zum Beispiel im Hauptbahnhof Termini, am Flughafen Fiumicino und in der Villa Borghese selbst erhältlich. Sie kostet 10 Euro und ist ein Jahr lang gültig.

Hotels

Unterkunft

In Rom sind Hotels reichlich vorhanden, doch die Zahl der Touristen und Geschäftsreisenden, die alle eine Unterkunft suchen, ebenfalls. Die stolzen Preise der Hotellerie bewirken, dass gerade die günstig gelegenen und bezahlbaren Hotels oft lange im Voraus ausgebucht sind. Vor allem natürlich während der Hauptsaison und an den großen kirchlichen Feiertagen. Wer also ohne Hotelreservierung nach Rom reist und sich eine bezahlbare, einigermaßen komfortable Unterkunft vorstellt, braucht viel Zeit und auch Glück.

Die Übernachtungspreise sind in Italien zwar staatlich festgelegt, allerdings ist die Schwankungsbreite vom Minimal- und Maximalpreis erheblich. Bei der Buchung sollte man sich nach Zuschlägen (zum Beispiel Mehrwertsteuer, Frühstück) erkundigen. In kleineren Hotels wird in der Regel bar bezahlt. Beim Frühstück sollte man sich mit Kaffee und Brot oder Hörnchen mit Marmelade anfreunden. Mehr gibt es meistens nicht. Wer billig übernachten möchte, für den gibt es die Möglichkeit, in Pilgerheimen und Klöstern unterzukommen. Dort muss man mit circa 26 Euro pro Nacht und Person inklusive Frühstück rechnen. Eine Liste der religiösen Häuser und Pensionen versendet das Staatliche Italienische Fremdenverkehrsamt (ENIT) oder das Pilgerzentrum in Rom (Via della Conciliazione 51, 00193 Rom).

An Weihnachten, Ostern und Pfingsten ist Rom erwartungsgemäß überfüllt mit Pilgertouristen. Zu diesen Zeiten sollte man sich rechtzeitig um eine Unterkunft kümmern.

Hotelpreise im Doppelzimmer (Circa-Angaben):

Standardhotels: 80 - 150 Euro

Gehobene Hotels: 150 - 260 Euro

Luxushotels: 260 Euro

Praktische Tipps

Sicherheit

Rom ist in Sachen Diebstahl ein heißes Pflaster. Der größte Fehler aber wäre es, furchtsam und misstrauisch durch die Stadt zu gehen, denn die meisten Römer sind in der Regel aufgeschlossen, ehrlich und hilfsbereit.

Hier ein paar allgemeine Ratschläge: Aufmerksamkeit ist immer dort angebracht, wo sich viele Menschen drängeln. In Rom ist das besonders in der Metro und in den Bussen der Fall. Hier sollte man besondere Vorsicht walten lassen. Die U-Bahn-Stationen an der Piazza de Spagna, Termini und Barberini sowie die Buslinien 40, 46, 64 und 492 (zum Vatikan) sind besonders beliebte Tatorte der Taschendiebe. Aber auch auf dem Campo de Fiori sind diese am Werk.

Auf der Straße ist vor bettelnden Zigeunerkindern und organisierten Banden zu warnen, die einzeln oder zu zweit ahnungslose Touristen nach einem Stadtplan oder Ähnlichem fragen. Während sich die Touristen um Hilfe bemühen, werden sie bestohlen. Fußgänger sollten insbesondere auf der Via di Coronari und um die Via Margutta auch auf Mopeds und Vespa-Roller achten. Während sich die Zweiräder durch den Verkehr schlängeln, wird den Passanten vom Hintermann die Handtasche entrissen. Schützen kann man sich, indem man die Tasche und den Fotoapparat mit sicherem Griff auf der straßenabgewandten Seite trägt und die Augen offen hält.

Weitere Maßnahmen, um sich vor unliebsamen Überraschungen zu bewahren, können darin bestehen, keinen auffälligen Schmuck zu tragen, Geld und Werte in Brustbeuteln zu verstauen und auch das Auto auf einem bewachten Parkplatz, am besten in der Garage des Hotels, abzustellen. Es ist ratsam sich Kopien von den wichtigsten Dokumenten zu machen und die Originale im Hotelsafe zu lassen. Nachts ist der Park der Villa Borghese zu meiden.

Wer Probleme mit seiner Unterkunft oder verloren gegangenen Dokumenten hat, kann von einem Servicebüro der Stadtverwaltung Rom Hilfe erwarten. Dort sind unter anderem englisch-, französisch- und spanischsprachige Mitarbeiter am Telefon, die montags, donnerstags und freitags von 9-13 Uhr und dienstags und mittwochs von 9 bis 13 Uhr und 14.30 bis 17 Uhr unter Tel.: 06 67 10 62 93 zur Verfügung stehen. Internet: www.commune.roma.it.

Geld

Währungseinheit ist der Euro. Ein Euro = 100 Cents.

Italienische Euromünzen - nationale Rückseite

In Italien ist auf der 2-Euro-Münze Dante, einer der größten Dichter Italiens, auf dem 1-Euro-Stück Leonardo da Vincis Zeichnung "Vitruvianischer Mann" abgebildet.

Die Rückseiten der Cent-Münzen zeigen das Bildnis des römischen Kaisers Marc Aurel (50 Cent), die Skulptur "Das Symbol" (20 Cent), Boticellis Venus (10 Cent), das Kolosseum in Rom (5 Cent), den Turm der Mole Antonelliane in Turin (2 Cent) und das Castel del Monte (1 Cent).

Vatikan

Der Vatikan kann aufgrund einer Vereinbarung mit der EU selber EU-Münzen herausgeben. Er hat bereits drei Serien herausgegeben.

1. Mit dem Porträt von Johannes Paul II.

2. Mit dem Kennzeichen der Apostolischen Kammer und dem Wappen des Kardinalkämmerers.

3. Mit dem Portrait von Papst Benedikt XIV.

An Geldautomaten kann mit der EC-Karte und mit Kreditkarten Bargeld abgehoben werden. Kreditkarten werden in nahezu jedem Geschäft, Restaurant oder Hotel akzeptiert.

Für sämtliche Dienstleistungen muss man sich in Italien eine Quittung mit Ausweis der Mehrwertsteuer geben lassen, die man aufbewahren sollte, um sie bei Kontrollen der Steuerbehörde vorweisen zu können.

Kaufkraft

Die Kaufkraft für einen Euro beträgt für den deutschen Urlauber in Italien 0,90 Euro (Stand: Mai 2011).

Banköffnungszeiten

Mo bis Fr 8.30-13/13.30 Uhr und 14/15-16 Uhr, oft auch Samstagvormittag.

Kommunikation

Die Ländervorwahl für Italien ist die 0039, die Vorwahl für Rom die 06. Für alle Gespräche nach Italien muss nach der Landesvorwahl immer auch die Null der Ortsvorwahl mitgewählt werden (für Rom von Deutschland aus 0039 06). Auch bei Ortsgesprächen innerhalb Roms muss die Vorwahl 06 mitgewählt werden. Dies gilt auch für Faxe. Nur bei Handynummern ist keine 0 vorzuwählen. Deutschland ist von Italien unter der Vorwahlnummer 0049 zu erreichen. Dann wählt man die Vorwahl ohne "0" und die Teilnehmernummer.

Die öffentlichen Telefonzellen in Rom funktionieren mit Münzen, mit Telefonkarten (carta telefonica) oder mit Kreditkarten. Eine Direktwahl nach Deutschland ist nur aus Telefonzellen mit orange-rotem Hörersymbol möglich. Telefonkarten sind in Zeitschriftenläden, an Automaten, in Bars, in der Post, an Tankstellen und manchmal auch an den Rezeptionen von Hotels und Campingplätzen erhältlich. Vor dem Gebrauch muss die vorgestanzte Ecke abgebrochen werden. Billigtarife gelten werktags von 22 bis 8 Uhr sowie an Sonntagen. Es gibt auch internationale Telefonkarten, die etwa 15 Euro kosten und mit denen man bis zu sechs Stunden in Europa telefonieren kann.

Achtung

Das Telefonieren vom Hotelzimmer aus ist in Rom unverschämt teuer.

Mobilfunk

Derzeit bestehen Roaming-Verträge mit T-Mobile, E-Plus, O2 und Vodafone.

E-Mail/Internet

In Rom gibt es ein großes Angebot an Internet-Cafés, besonders in der Nähe der Stazione Termini. Allerdings muss jeder der in Italien in einem Internet-Café surfen will, seinen Personalausweis vorlegen. Diese Maßnahme gilt wegen der Terrorgefahr in ganz Italien.

Post

In Rom sind die Postämter gewöhnlich montags bis freitags von 8.30-14 Uhr und samstags bis 12 Uhr geöffnet. Einige Postämter, die zentral gelegen sind, haben längere Öffnungszeiten: Normalerweise schließen sie zwischen 18 und 19 Uhr. Das Hauptpostamt in Rom befindet sich an der Piazza San Silvestro, zwischen Via del Corso und Piazza di Spagna. Sie ist durchgehend geöffnet.

Die Briefkästen sind in Italien rot, im Vatikanstaat gelb (früher blau). Auch in den Patriarchalbasiliken San Giovanni in Laterano, Santa Maria Maggiore und San Paolo Fuori le Mura gibt es Briefkästen des Vatikans. Briefmarken erhält man außer auf den Postämtern auch in Tabakgeschäften, die mit einem "T"-Schild (Tabacchi) gekennzeichnet sind. Die Vatikanpost hat eigene Briefmarken.

Notdienste

Polizei, Krankenwagen und Carabinieri, Tel.: 112 oder 113.

Feuerwehr (Vigili del fuoco), Tel.: 115.

Ambulanz, Tel.: 118.

Rotes Kreuz, Tel.: 06 55 10.

Rome American Hospital, Via Emilio Longoni 69, 00155 Rom. Tel.: 06 225 51, kostenfrei 800 74 60 09. Internet: www.rah.it. Privates Krankenhaus mit 24-Stunden-Notfall-Service.

International Hospital Salvator Mundi, Viale delle Mura Gianicolense 67, 00152 Rom. Tel.: 06 58 89 61. Privates Krankenhaus; Sprachen: Deutsch, Englisch.

Policlinico A. Gemelli, Largo Agostino Gemelli 8, 00168 Rom. Tel.: 06 301 51. Öffentliches Krankenhaus, Universitätsklinikum.

Internet: www.policlinicogemelli.it.

Alphamed Clinic, Via Zanardelli 36, 00186 Roma, Tel.: 06 68 30 94 93. Privates, internationales Ärztehaus für Patienten mit allen medizinischen Problemen. Die Ärzte sprechen Italienisch, Englisch und einige Ärzte sind Deutsche.

Farmacia Internazionale (24-Stunden-Apotheke), Piazza Barberini 49, Via Veneto, 00187 Rom. Tel.: 06 482 54 56.

ACI - Italienischer Automobilclub, Pannenhilfe, Tel.: 116.

ADAC-Notruf-Station Italien (Mailand), Tel.: 02 66 15 91.

Sperr-Notruf

Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.

Hinweise für Behinderte

Anreise

Flug

Die Flughäfen Leonardo da Vinci und Ciampino sind behindertengerecht ausgestattet. Nähere Informationen findet man auf den Internetseiten der Airports - siehe TIP-Rubik "Flughafen".

Bahn

An über 250 Stationen unterhält die Italienische Staatsbahn so genannte Assistance Centres (CAD), die Spezialauskünfte sowie Ein- und Ausstiegshilfen für behinderte Menschen geben. Italienweite Hotline für behinderte Fahrgäste Tel.: 199 30 30 60 (täglich auch an Feiertagen von 7-21 Uhr). Internet: www.trenitalia.com.

Aufenthalt

Unterwegs in der Stadt

Die öffentlichen Verkehrsmittel Roms lassen für mobilitätseingeschränkte Menschen leider zu Wünschen übrig.

Für Rollstuhlfahrer ist das gesamte Netz der Metro nicht entsprechend ausgestattet, nicht alle Stationen verfügen über behindertengerechte Einrichtungen. Bei der Linie B sind ausgerechnet die beiden wichtigen Stationen Colosseo und Cavour nicht behindertengerecht ausgestattet. Die Linie A hat im Zentrum keine einzige behindertengerechte Station.

Eine Alternative ist der Bus Nr. 590, der speziell für Rollstuhlfahrer eingerichtet wurde. Er folgt der gleichen Route wie die Linie A von der Piazza Cinecittà bis zur Piazza Risorgimento.

Auskünfte über den öffentlichen Nahverkehr erhalten Behinderte unter der kostenlosen Service-Nummer der Städtischen Verkehrsbetriebe ATAC: Tel.: 800 15 44 51 (Mo bis Sa 8-20 Uhr). Internet: www.atac.roma.it.

Sightseeing

Da die Altstadt Roms eben ist, lässt sie sich durchaus mit dem Rollstuhl erkunden. Wenn man langsam fährt, dürfte auch das kleinsteinige Kopfsteinpflaster zu meistern sein. Oft abgesenkte Bordsteine, viele für den Verkehr gesperrte Gassen und die mit zwei mal vier Kilometern Ausdehnung relative Überschaubarkeit der Innenstadt laden zu einer Besichtigung ein.

Angenehmerweise ist man im Vatikan vorbildlich auf behinderte Menschen eingestellt. Die hohen Bordsteine haben alle Rampen, es gibt mehrere kostenlose Behindertentoiletten, sogar ein sehr gutes Blindenleitsystem mit Infotafeln in Brailleschrift ist vorhanden und auch der Petersdom, inklusive der Museen, ist ziemlich rolligerecht.

Museen

Menschen mit Behinderungen haben per Gesetz freien Eintritt in staatliche Museen, Kunstsammlungen, Ausgrabungsstätten und Parks in Italien. Ebenfalls freien Zutritt erhält die Begleitperson, sofern sie zur Familie oder zu einer sozialen Einrichtung gehört.

Nützliche Adressen

Die Stadt Rom unterhält einen Service "Roma per Tutti" für Besucher mit Behinderung. Das Büro ist von Montag bis Freitag unter Tel.: 06 57 17 70 94 oder per E-Mail: info@romapertutti.it zu erreichen. Das englischsprechende Personal gibt Auskunft zur Zugänglichkeit von öffentlichen Gebäuden, Restaurants und Hotels in Rom. Internet: www.romapertutti.it.

Fundbüros

Oggetti Rinvenuti - Fundbüro der Stadtpolizei

Circonvallazione Ostiense, 00154 Rom. Tel.: 06 67 69 32 14; E-Mail: oggettismarriti@comune.roma.it. Geöffnet: Mo, Mi, Fr 8.30 bis 13 Uhr; Di 8.30-13 Uhr und 15-17 Uhr; Do 8.30-17 Uhr.

Auch Fundsachen der Städtischen Verkehrsbetriebe Rom (ATAC).

Lokale Zeit

Es gilt die MEZ mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

Feiertage

Capodanno (Neujahr): 1. Januar 2012.

Befana (Heilige Drei Könige): 6. Januar 2012.

Lunedì di Pasqua (Ostermontag): 9. April 2012.

Festa della Liberazione (Tag der Befreiung vom Faschismus): 25. April 2012.

Festa dei Lavoratori (Tag der Arbeit): 1. Mai 2012.

Festa della Repubblica (Fest der Republik): 2. Juni 2012.

San Pietro e San Paolo (Peter und Paul): 29. Juni 2012.

Ferragosto (Mariä Himmelfahrt): 15. August 2011.

Ognissanti (Allerheiligen): 1. November 2011.

Immacolata Concezione (Fest der Unbefleckten Empfängnis): 8. Dezember 2011.

Natale (Weihnachten): 25. Dezember 2011.

Santo Stefano (zweiter Weihnachtsfeiertag): 26. Dezember 2011.

Strom

Üblicherweise in Hotels 220 Volt, manchmal aber auch 125 Volt (an den Glühbirnen ablesbar). Die Mitnahme eines Adapters empfiehlt sich, in Hotels kann der Gast nach einem Zwischenstecker (spina) fragen.

Maße und Gewichte

Die italienischen Konfektionsgrößen fallen etwa zwei Nummern kleiner aus, als die deutschen - das heißt, die deutsche Größe 38 entspricht in Italien Größe 42.

Trinkgeld

Trinkgeld wird auch in Italien gern gesehen, ist aber nicht unbedingt nötig. In Bars oder Restaurants ist es allerdings noch üblich, obwohl Gedeck und Bedienung bereits im Preis inbegriffen sind (5-10 Prozent). Bei Taxifahrern rundet man auf.

Gesellschaftliche Verhaltensformen

In Italien ist die Begrüßung etwas ganz Besonderes: die Hände werden bis zu zehn Mal geschüttelt. Es erscheint als unhöflich, dies eigenmächtig abzukürzen. Im Gespräch legen Italiener großen Wert auf Titel. Jeder Studierte sollte mit "dottore", jeder Lehrer mit "professore" angesprochen werden.

Im gepflegten Restaurant ist es nicht üblich, lediglich eine Vorspeise und einen Pasta-Gang zu bestellen. Generell sind Pasta und Risotto in Italien kein Hauptgericht und kommen in kleineren Portionen auf den Tisch als beim hiesigen Italiener um die Ecke. Wein ist zu jeder Mahlzeit selbstverständlich, aber er wird nicht in rauen Mengen genossen. Wer sichtlich betrunken ist, fällt unangenehm auf.

Außerdem wird in Cafés oder Restaurants die Rechnung nicht getrennt beglichen. Das Aufsplitten der Rechnung geschieht (wenn nötig) im Nachhinein.

Kirchen und Klöster sollten nicht in freizügiger Kleidung betreten werden. Insbesondere im Petersdom müssen die Schultern bedeckt sein, keine Miniröcke. Auch sonst gilt sparsame Bekleidung als stillos. Italiener tragen selbst bei 30 Grad noch Anzug und Kostüm.

Keine Privattelefonate in der Zeit von 13-16 Uhr (Mittagsruhe).

Das Rauchen auf öffentlichen Plätzen, in allen italienischen Zügen, Büros sowie in öffentlichen Lokalen ist gesetzlich verboten. Nur in abgeschlossenen Raucherräumen mit einer separater Lüftung ist es Restaurant-Gästen in Italien noch gestattet zu rauchen. Wer das Rauchverbot nicht einhält, muss mit einer Geldbuße zwischen 220 und 2.200 Euro rechnen.

Kleidung

Italiener legen viel Wert auf Kleidung. Egal ob im Alltagsleben oder bei feierlichen Anlässen. Wer sich gut kleidet wird in Italien mehr beachtet und besser bedient. Vor allem in feinen Restaurants oder in Trattorias sind kurze Shorts, Gesundheitssandalen oder Badebekleidung verpönt. In angesagten Diskotheken kann es passieren, dass man mit Jeans nicht eingelassen wird.

Im Winter empfiehlt es sich, warme Kleidung, auch für drinnen mitzunehmen, das Zentralheizungen nicht überall vorhanden sind.

Im Gebiet des Vatikans sind kurze Shorts und Röcke sowie schulterfreie Oberteile tabu und für Männer werden lange Hosen verlangt.

Beste Reisezeit

In Rom herrscht das ganze Jahr über mediterranes Klima. April/Mai und September/Oktober gelten als beliebteste Reisemonate. An Ostern, Pfingsten und Weihnachten ist die Stadt überlaufen. Im Hochsommer sind viele Restaurants, Geschäfte und Einrichtungen geschlossen.

Sightseeing

Die Stadt kennenlernen

Rom lässt sich, trotz hektischen Verkehrs, am besten zu Fuß erkunden. Das Flair der Stadt genießt man so en passant und muss sich nicht in die oft überfüllten Busse zwängen oder in den Untergrund zur Metropolitana (U-Bahn) gehen. Oft zeigt bei einem Spaziergang der Blick in einen Innenhof, Hausaufgang oder Hinterhof mehr vom römischen Leben als die eigentlichen Sehenswürdigkeiten.

Bequeme Schuhe und eine gewisse Unempfindlichkeit gegenüber Verkehrslärm und Abgasen sind bei längeren Touren allerdings Voraussetzung. Stadtpläne für die Innenstadt gibt es kostenlos bei den APT-Informationsbüros in Rom.

Wer nicht zu Fuß gehen möchte, dem empfehlen sich die kommentierten Stadtrundfahrten mit dem Reisebus, die verschiedene Veranstalter in Rom anbieten. Diese passieren die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Ewigen Stadt.

Eine Alternative bietet eine Kreuzfahrt auf dem Tiber - die in verschiedenen Varianten am Tag und in der Nacht angeboten werden. Die Schifffahrt betrifft die Flussstrecke durch den reizvollsten und historisch interessantesten Teil der Stadt von der Brücke Ponte Risorgimento bis zur Tiberinsel.

Geübte können Roller und Vespas zur Stadterkundung ausleihen. Man bedenke aber die chaotischen Verkehrsverhältnisse in Rom. Die Leihgebühr beträgt ab etwa 30 Euro/Tag inklusive Versicherung, Helm und Schloss. Internet: www.scooterhire.it.

Stadtbesichtigungen

Archeobus

Trambus Open S.p.A, Via Urbano VIII 16/C, Terminal Gianicolo, 00165 Rom. Tel.: 06 684 09 01, Tel.: 800 281 281 (kostenlos), E-Mail: info@trambusopen.com.

Der Archeobus bringt den interessierten Besucher zu den vielen Sehenswürdigkeiten im Zentrum und entlang der Via Appia Antica. Das Ein- und Aussteigen an den Haltestellen um die Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, ist jederzeit erlaubt. Die Kommentare erfolgen per Kopfhörer in acht Sprachen. Das Ticket, das einen Tag lang gültig ist, kostet etwa 15 Euro und kann am Infopoint vor der Stazione Termini (Piazza dei Cinquecento) oder direkt im Bus erworben werden. Der Archeobus verkehrt täglich ab Stazione Termini zwischen 8.30 und 16.30 Uhr, alle 30 Minuten.

Internet: www.trambusopen.com

Autorisierte Fremdenführer in Rom

Autorisierte Fremdenführer sind unter den folgenden Adressen in Rom erreichbar:

- Sindacato Nazionale delle Guide Turistiche, Via Santa Maria alle Fornaci 8/d, 00165 Rom. Tel.: 06 639 04 09, Fax: 06 63 06 01, E-Mail: centroguideroma@libero.it. Internet: www.centroguideroma.net.

- Centro Guide Accompagnatori Turistici CAST, Via Cavour 184, 00184 Rom. Tel.: 06 482 56 98, Fax: 06 488 05 77, E-Mail: cast@uni.net. Internet: www.cast-turismo.it.

- O.S.I.T. Organizzazione Sindacale Interpreti Turistici, Via Luigi Gadola 1, 00155 Rom. Tel.: 06 230 41 01, Fax: 06 62 27 67 54, E-Mail: operativo@guideroma.com. Internet: www.guideroma.com.

Carrozzella - Kutschfahrten

Ein romantisches, aber nicht ganz billiges Vergnügen ist die Fahrt mit den in Rom scherzhaft "boticelle" (Fässchen) genannten Kutschen. Die Pferdedroschken haben ihren Standort auf der Piazza San Pietro, Piazza Venezia, Piazza di Spagna, Pizza Navona, am Kolosseum, am Fontana di Trevi, an der Villa Borghese und in der Via Veneto.

Für eine einstündige Fahrt muss mit einem Preis von rund 180 Euro gerechnet werden. Den Preis sollte man vor der Abfahrt mit dem Kutscher aushandeln.

Internet: www.romaincarrozza.it.

Stadtrundfahrt mit der Linie 110

Trambus Open S.p.A, Via Urbano VIII 16/C, Terminal Gianicolo, 00165 Rom. Tel.: 06 684 09 01, Tel.: 800 281 281 (kostenlos), E-Mail: info@trambusopen.com.

Wer die Attraktionen Roms spontan erkunden will, kann auf die touristische Buslinie 110 zurückgreifen. Die Abfahrt der roten, offenen Doppeldeckerbusse erfolgt an der Piazza di Cinquecento vor der Stazione Termini. Im Bus sind Audio-Guides in acht Sprachen erhältlich. Die Tagestickets zu 20 Euro sind am dortigen Infopoint oder direkt im Bus zu bekommen. Die Dauer der kompletten Rundfahrt beträgt etwa zwei Stunden. Während der Rundfahrt ist Zu- und Aussteigen an den vorgesehenen Haltepunkten jederzeit möglich. Die Linie 110 verkehrt täglich zwischen 8.30 und 20.30 Uhr, in der Hochsaison alle 10 Minuten.

Internet: www.trambusopen.com.

Sight Jogging

Tel.: 34 73 35 31 85, E-Mail: info@sightjogging.it.

Jogger kommen bei dieser Stadtbesichtigung auf ihre Kosten, wenn es in organisierten Touren im Laufschritt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Ewigen Stadt geht. Zehn verschiedene Routen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad stehen auf dem Programm. Einen Tag im Voraus kann die Strecke mit einem kompetenten Trainer besprochen und gebucht werden. Als Vorsichtsmaßnahme werden Pulsmesser beim Joggen benutzt. Preis pro Person/Stunde 70 Euro, zwei Personen/Stunde 100 Euro, drei Personen/Stunde 120 Euro.

Internet: www.sightjogging.it.

Bootstour auf dem Tiber

Battelli di Roma, Compagnia di Navigazione Ponte Sant'Angelo, Vicolo Margana 11/b, 00186 Rom. Tel.: 06 97 74 54 98, E-Mail: a.pica@battellidiroma.it.

Auf dem Tiber kann man eine Vielfalt von Schiffstouren unternehmen. Angeboten werden diverse Fahrten mit den unterschiedlichsten Themen:

- kommentierte Rundfahrt Hop-on Hop-off: Abfahrt: Anlegestelle Ponte Sant'Angelo täglich ab 10 Uhr.

- Kreuzfahrt mit Abendessen: Abfahrt: Anlegegestelle Ponte Sant'Angelo Donnerstag bis Samstag um 21 Uhr, in der Nachsaison Freitag und Samstag.

- Wine Bar Cruise: Abfahrt: Anlegestelle Sant'Angel, Donnerstag bis Samstag 21 Uhr. .

- Linienschifffahrt: Linie 1 von der Tiberinsel (Calata Anguillara) zum Ponte Duca d'Aosta, Linie 2 fährt wieder zurück. Die einfache Fahrt kostet einen Euro. Die Fahrkarten sind direkt an Bord der Schiffe erhältlich.

Hinweise für behinderte Besucher

Die beiden Endanlegestellen sind behindertengerecht und auch von Rollstuhlfahrern zu benutzen.

Internet: www.battellidiroma.it.

- Darkrome Tour

Dark Rome Tours Walks, Tel.: 06 45 55 00 15, Fax: 06 45 55 00 13, E-Mail: info@darkrome.com.

Der Veranstalter bietet "dunkle" Führungen durch Rom an: u.a. in die Unterwelt Roms (Krypten Katakomben) sowie einen nächtlichen Rundgang zu Fuß durch die Ewige Stadt.

Internet: www.darkrome.com.

Illuminati - Tour

Tel.: 32 71 61 56 04, E-Mail: info@illuminatitour.com.

Die literarische Stadtführung erweckt den weltweit erfolgreichen Roman "Illuminati" des Schriftstellers Dan Brown zum Leben. Den Lesern des Thrillers und Bestsellers werden dabei die Stationen des Illuminati-Pfades, wie die Kirche Santa Maria del Popolo, das Pantheon, der Petersplatz oder die Engelsburg, aus der Sicht des Romans erläutert. Die vierstündigen Touren finden in italienischer und englischer Sprache statt.

Internet: www.illuminatitour.com

Museen

Musei Capitolini - Kapitolinische Museen

Piazza del Campidoglio 1, 00186 Rom. Tel.: 06 06 08, E-Mail: info.museicapitolini@comune.roma.it. Geöffnet: Di bis So 9-20 Uhr. U-Bahn-Linie B: Colosseo.

Die Kapitolinischen Museen sind die älteste öffentlich zugängliche Museumssammlung der Welt, gegründet 1471 von Papst Sixtus IV. Sie enthalten eine Fülle von höchst bedeutenden Kunstwerken, wohl nur übertroffen von den Vatikanischen Museen in Rom. Die Musei Capitolini erstrecken sich teilweise über mehrere Bauwerke Michelangelos (Palazzo Nuovo und Palazzo dei Conservatori) sowie über das Museo Braccio Nuovo, die Pinakothek, den Palazzo Senatoria (Tabularium) und den nur zu Sonderausstellungen geöffneten Palazzo Caffarelli. Zu sehen sind zahlreiche berühmte Werke wie das Wahrzeichen der Ewigen Stadt, die berühmte Bronzestatue von Romulus und Remus mit der Wölfin, aus dem 5. Jahrhundert vor Christus sowie der kolossale Marmorkopf von Konstantin vom Trajansforum in Rom. In der Pinakothek hängen Meisterwerke von Van Dyck, Tiziano, Caravaggio, Rubens, Guercino, Veronese usw.

Für eine weitgehend chronologische Betrachtung der Exponate ist es sinnvoll mit dem Besuch der Sammlung im Palazzo dei Conservatori zu beginnen und sich von dort zum Tabularium und in den Palazzo Nuova vorzuarbeiten. Man kann in den Musei Capitolini leicht einen ganzen Tag zubringen. Für eine Verschnaufpause bietet sich das Capitoline Café mit Terrasse an.

Internet: www.museicapitolini.org.

Die Skulpturensammlung der Kapitolinischen Museen wurde ins Museo Montemartini im ehemaligen Kraftwerk Montemartini (Via Ostiense 106) ausgelagert. Stahlträger und riesige Maschinen, denen der Ölgeruch noch deutlich anhaftet, sowie Skulpturen und Fragmente, bilden eine einmalige Kombination aus antiker Kunst und industrieller Technik.

Internet: www.centralemontemartini.org.

Musei Vaticani - Vatikanische Museen

Viale Vaticano, Vatikanstadt, 00120 Rom. Tel.: 06 69 88 46 76, Führungen E-Mail: visiteguidagruppi.musei@scv.va. Geöffnet: Mo bis Sa 9-18 Uhr (letzter Einlass 16 Uhr), zusätzlich letzter So im Monat, wenn er nicht auf Ostern, den 29. Juni (St. Peter und Paul), oder den 25./26. Dezember (Weihnachten oder Stephanstag/zweiter Weihnachtstag) fällt. Am letzten Sonntag im Monat freier Eintritt. Nach der Schließzeit werden auch Privatführungen organisiert (E-Mail: visitespecuali.musei@scv.va. U-Bahn-Linie A: Ottaviano oder Cipro-Musei Vaticani.

Mit ihren berühmten Kunstsammlungen gehören die Vatikanischen Museen nicht nur zu den reichsten Museen der Welt, sondern mit 42.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche auch zu den größten.

Wer alle 14 Museen von der vatikanischen Bibliothek über die Pinakothek und die Stanze (Räume) Raffaels bis hin zur Sixtinischen Kapelle würdigen will, wird es nicht nur bei einem Besuch bewenden lassen können. Der Rundgang durch die verschiedenen Museen ist sieben Kilometer lang. Empfehlenswert ist der Rundgang D (gelbe Schilder), der alle zugänglichen Räumlichkeiten der Museen einschließt (ca. 4 Stunden). Ausgestellt sind Kunstschätze aus vielen Epochen und Ländern. Die meist vertretenen Kunstwerke sind Werke aus der Antike und der Renaissance. Ägyptische Sammlungen, antike Skulpturen und Statuen, Gobelins, Werke von Raffael, Michelangelo, Giotto, Fra Angelico und Tizian sind hier genauso zu bewundern wie christliche Altertümer oder etruskische Vasen. Höhepunkt ist sicherlich die Sixtinische Kapelle, das berühmteste Gebäude der Vatikanischen Museen, mit den weltbekannten Arbeiten Michelangelos, die man auf keinen Fall verpassen sollte.

Wissenswertes

Ein akustischer Museumsführer steht in acht Sprachen zur Verfügung, auch in Deutsch. Ein neuer Zutritt in die Vatikanische Museen wurde in Form eines vierstöckigen Eingangskomplexes fertig gestellt. Am jeweils letzten Sonntag im Monat, wenn der Zutritt gebührenfrei ist, ist dennoch mit langen Wartezeiten zu rechnen. In der neuen Einganghalle findet man auch verschiedene Services (Garderobe, Informationsbüro, Büro für Sonderführungen, Eintrittskartenverkauf, Geldwechsel, Verkauf von Publikationen, Erste Hilfe-Station).

Eintrittskarten

Die Eintrittskarte für die Vatikanischen Museen und die Sixtinische Kapelle berechtigt ausschließlich am Ausgabetag zur Besichtigung der Vatikanischen Museen und der Sixtinischen Kapelle. Sie ermöglicht auch den Eintritt in das Historische Museum und in den "Appartamento Nobile" im Apostolischen Palast der Lateranbasilika innerhalb der folgenden fünf Tage (einschließlich des Ausgabetags) und während deren Öffnungszeiten. Eine Vorbestellung ist nicht nötig.

Achtung

Das Tragen von langen Hosen und schulterbedeckenden Oberteilen ist obligatorisch.

Hinweise für behinderte Besucher

Rollstühle können vorbestellt werden unter Fax: 06 69 88 54 33. Die Museen sind mit WCs für Behinderte ausgestattet. Tast-Besichtigungen werden angeboten und können unter Fax: 06 69 88 15 73 geordert werden.

Internet: www.vatican.va.

Museo di Roma - Palazzo Braschi

Via di San Pantaleo (Piazza Navona), 00186 Rom. Tel.: 06 82 07 73 04, E-Mail: museodiroma@comune.roma.it. Geöffnet: Di bis So 9-19 Uhr. Geführte Touren werden angeboten. Bus 46, 62, 64, 70, 81, 87, 116, 492, 628.

Das Stadtmuseum im prächtigen Palazzo Braschi wurde nach 15 Jahren Restaurierungs- und Sanierungsarbeiten im Jahr 2002 wieder eröffnet. Die Sammlung bietet einen reizvollen Einblick in die Geschichte der Stadt zwischen dem Mittelalter und dem 20. Jahrhundert mit Sammlungen von Mosaiken, Gemälden, Textilien und Kostümen sowie Zeichnungen, Fotografien, Büchern, Möbeln, Skulpturen und Kutschen. Insgesamt verfügt das Museum über 100.000 Exponate, von denen rund 400 Objekte, aufgeteilt in vier Gebiete, zu sehen sind. Der Höhepunkt des Palazzos selbst ist die prunkvolle Freitreppe mit roten Marmorsäulen aus der Zeit Caligulas.

Internet: www.museodiroma.it.

Museo e Galleria Borghese

Piazzale del Museo Borghese 5, 00197 Rom. Info und Tickets, Tel.: 06 328 10, Gruppen Tel.: 06 32 65 13 29, E-Mail: tour@gebart.it. Geöffnet: Di bis So 8.30-18.30 Uhr. U-Bahn-Line A: Piazza di Spagna.

Die Villa Borghese, die von einer Zeit zeugt, als die reichen römischen Adelsfamilien eine Residenz im Grünen besaßen, präsentiert die prächtigste private Kunstsammlung der Welt. Die Sammlung geht auf Kardinal Scipione Caffarelli-Borghese (1576-1633) zurück, der nicht nur ein Förderer des jungen Gianlorenzo Bernini, sondern einer der größten Kunstmäzene der Welt war. Im Erdgeschoss befindet sich die Skulpturensammlung mit Statuen von Bernini und Canova, darunter auch Canovas berühmte Statue der Paolina, das Wahrzeichen der Galleria. Die prächtige Gemäldesammlung des Kardinals im ersten Stock umfasst etwa 350 bedeutende Werke, unter anderem von Botticelli, Caravaggio, Cranach, Raffael, Rubens und Veronese. Eines der berühmtesten der hier gezeigten Gemälde ist Tizians "Himmlische und irdische Liebe".

Eine Cafeteria sowie ein Buch- und Kunstshop sind angeschlossen.

Achtung

Karten müssen vorbestellt werden (Tel.: 06 328 10, online www.ticketeria.it), da der Eintritt aus konservatorischen Gründen auf 360 Personen für jeweils zwei Stunden limitiert ist.

Internet: www.galleriaborghese.it.

Museo Francescano dei Padri Cappuccini

Chiesa Santa Maria della Concezione, Via Vittorio Veneto 27, 00187 Rom. Tel.: 06 487 11 85, E-Mail: ricordo@virgilio.it. Geöffnet: täglich außer Do 9-12 Uhr und 15-18 Uhr. Eintritt frei, eine Spende wird erwartet. U-Bahn Linie A: Barberini.

Eine makabere und bizarre "Galerie" befindet sich hinter der unscheinbaren Fassade der Chiesa Santa Maria della Concezione in einer Ansammlung winziger Kapellen. Die dortigen Kunstwerke, wie Wandverkleidungen, Rosetten, Ornamente, Kandelaber und Lampen bestehen aus Rippen, Knochen und Totenschädeln von etwa 4.000, vorwiegend in der Zeit des Barock, verstorbenen Kapuzinerpatres. Bewacht wird die gesamte Szenerie von kompletten Skeletten, die in Mönchskutten gesteckt wurden. Die Mönche dokumentieren so ihre Einstellung zum hinfälligen Körper, der nur als sterbliche Hülle für den Geist angesehen wird. "Wir waren, was ihr seid, und ihr werdet sein was wir sind" steht am Eingang geschrieben. Nichts für schwache Nerven.

Internet: www.cappucciniviaveneto.it.

Museo Nazionale della Paste Alimentari - Nudelmuseum

Piazza Scanderberg 117, 00187 Rom. Tel.: 06 699 11 20, E-Mail: pastainmuseum@pastainmuseum.it. Geöffnet: täglich 9.30-17.30 Uhr, außer an Feiertagen. U-Bahn-Linie A: Barberini.

Im weltweit einzigartigen Pastamuseum im Palazzo Scanderberg erfährt man restlos alles über die Nudel. In elf Räumen wird ein Überblick über die 800jährige Geschichte der italienischen Nationalspeise Pasta gegeben. Die ausgestellten Exponate sind unterschiedlichster Natur. Sie reichen von alten Nudelmaschinen bis zu den traditionellen Geräten wie Nudelhölzern und Sieben und von den ersten Mühlsteinen bis hin zu den modernen Teigmaschinen. Auf der Erkundungsreise durch das Museum lernt man alles über die Herstellungsmethoden, das Ausrollen des Teiges, das Trocknen der Pasta und die vielen verschiedenen Nudelformen.

Internet: www.pastainmuseum.com.

Museo Nazionale di Palazzo Venezia

Via del Plebiscito 118, 00186 Rom. Tel.: 06 328 10, E-Mail: servizimusei@gebart.it, Gruppenbuchung Tel.: 06 32 65 13 29, Führungen Tel.: 06 855 59 52. Geöffnet: Di bis So 8.30-19 Uhr. Bus 40, 63, 70.

Kardinal Pietro Barbo, der zukünftige Papst Paul II., gab diesen Renaissancepalast, in dem sich heute das Museum des Staatlichen Instituts für Archäologie und Kunstgeschichte befindet, im Jahr 1455 in Auftrag. Von 1922 bis 1943 residierte hier Mussolini, der vom mittleren Balkon des Palastes seine pathetischen Reden an die auf der Piazza Venezia versammelte Menschenmenge zu halten pflegte.

In 58 Sälen präsentieren sich verschiedenste Exponate, darunter Marmorskulpturen, Büsten, Bronzen, Fayencen, Porzellan, Renaissance-Gemälde, Gobelins und mittelalterliche Tafelbilder. Highlight der Ausstellung ist die Sala di Mappamondo mit einer Weltkarte aus dem 16. Jahrhundert; hier hatte Mussolini sein Arbeitszimmer eingerichtet.

Internet: www.galleriaborghese.it/nuove/evenezia.htm.

Museo Nazionale Etrusco di Villa Giulia - Etruskisches Museum

Piazzale di Villa Giulia 9, 00196 Rom. Tel.: 06 322 65 71. Geöffnet: Di bis So 8.30-19.30 Uhr. Straßenbahn 3, 19 bis Museo Etrusco Villa Giulia.

In der ehemaligen Papstvilla von Papst Paul III. befinden sich heute unzählige Funde aus dem Latium, der Toskana und Umbrien aus der Zeit der Etrusker (800 bis 100 v. Chr.): Vasen, Sarkophage, Goldschmuck und die maßstabsgetreue Rekonstruktion eines Etruskertempels. Besondere Beachtung verdienen die Funde aus den Nekropolen von Cerveteri wie die Aschenurnen und eine rekonstruierte Grabanlage. Auch die wunderschöne Architektur der Villa Giulia, ein Höhepunkte der römischen Spätrenaissance, ist beachtenswert.

In der Cafeteria mit Sitzgelegenheiten unter schattigen Bäumen kann man sich erfrischen.

Internet: www.archeologia.beniculturali.it/pages/atlante/575.html.

Museo Nazionale Romano - Palazzo Massimo alle Terme

Largo di Villa Peretti 1, 00185 Rom. Tel.: 06 39 96 77 00. Geöffnet: Di bis So 9-19.45 Uhr. U-Bahn-Linie A und B: Termini.

Das Museum im Palazzo Massimo ist Hauptsitz der römischen Nationalmuseen und eines der wichtigsten archäologischen Museen der Welt. Nach 30-jähriger Renovierungsarbeit sind seit Ostern 1995 einige der größten Schätze der Antike wieder zu sehen. Die Hauptattraktion bilden die wunderbaren Wandmalereien aus der frühen Kaiserzeit. Das herausragendste Fresko kommt aus dem Haus der Livia bei Prima Porta.

Zum Museum gehört neben dem Palazzo Massimo auch die Sammlung im Palazzo Altemps mit der altrömischen Statuensammlung Boncampagni-Ludovisi. Auch im Thermenmuseum an den Piazza della Finanze sind wichtige Exponate aus römischen Ausgrabungsstätten aufbewahrt.

Museo dell Ara Pacis

Via Lungotevere in Augusta, 00100 Rom. Tel.: 06 06 06 08, E-Mail: info@arapacis.it. Geöffnet: Di bis So 9-19 Uhr. U-Bahn-Linie A: Flaminio.

Das moderne, lichtdurchflutete Gebäude von Star Architekt Richard Meier dient als "Schutzhülle" für den außerordentlich schönen und (kunst)geschichtlich sehr bedeutsamen Ara Pacis Augustae (Friedensaltar des Augustus). Dieser wurde 13 v. Chr. vom römischen Senat in Auftrag gegeben und 9. v. Christus dem Frieden gewidmet, der nach Augustus Sieg über Spanien und Gallien im Mittelmeerraum eingekehrt war. Ursprünglich befand sich der fünf Meter hohe und mit Reliefs geschmückte Altar an der Via Flaminia (heute Via del Corso) im Marsfeld und bildete dort mit dem Augustusmausoleum und dem Solarium Augusti eine Einheit. Im Laufe der Zeit wurde er jedoch von Hochwässern heimgesucht und geriet - unter Schlamm begraben - schließlich in Vergessenheit. Erst im 16. Jahrhundert entdeckte man einzelne Reliefstücke und fand bei systematischen Grabungen 1903 und 1937/38 große Teile des Altars wieder. Heute gilt er als eines der wichtigsten antiken Monumente der Stadt Rom.

Internet: www.arapacis.it.

MACRO - Museum für zeitgenössische Kunst

Via Reggio Emilia 54, 00198 Rom. Tel.: 06 06 08. Geöffnet: Di bis So 9-19 Uhr, an Feiertagen 9-14 Uhr. U-Bahn-Linie B: Castro Pretorio.

In der ehemaligen Fabrikhalle der Brauerei Peroni widmet sich das MACRO der zeitgenössischen Kunst Italiens von 1960 bis heute. Es umfasst eine Sammlung mit Werken von Künstlern wie Carla Accardi, Antonio Sanfilippo, Achille Perilli, Piero Dorazio, Leoncillo, Ettore Colla, sowie der Künstlergruppe Scuola di Piazza del Popolo. Neben der festen Ausstellung finden auch Wechselausstellungen und diverse Veranstaltungen statt.

Ergänzt wird das Museum durch das MACRO al Mattatoio, wo im ehemaligen Schlachthof Roms bis 24 Uhr Happenings und Installationen zu sehen sind.

Internet: www.macro.roma.museum.

Maxxi Museum - Museo di arte contemporanea

Via Guido Reni 4A, 00196 Roma. Tel.: 06 39 96 73 50, E-Mail: info@fondazionemaxxi.it.

Das erste Architekturmuseum Italiens - Museum für Gegenwartskunst des 21. Jahrhunderts - wurde im Mai 2010 in Rom eröffnet. Das Gebäude von der Stararchitektin Hadid gilt dabei als erstes Kunstwerk.

Internet: www.fondazionemaxxi.it.

Galerien

Galleria Doria Pamphilj

Ingresso in Via del Corso 305, 00186 Rom. Tel.: 06 679 73 23, E-Mail: arti.rm@doriapamphilj.it. Geöffnet: Fr bis Mi 10-17 Uhr. Bus 40, 46, 62, 64, 70, 81, 186, 492, 628, 850.

Zwischen der Piazza del Collegio Romano und der Via del Corso liegt der Palazzo Doria, einer der größten römischen Stadtpaläste. In seinen Räumlichkeiten ist eine der bedeutendsten Privatsammlungen der italienischen Hauptstadt, die Galleria Doria Pamphilj, beheimatet. Extrem beengt hängen in den prächtig ausgestatteten Gemächern Meisterwerke hochkarätiger Maler wie Rubens, Tizian, Breughel und Velazquez. Besucher können auch die Privatgemächer der Fürstin Doria Pamphilj mit preziösen Werken, Malereien, Skulpturen und kostbaren Möbeln besichtigen. Im Erdgeschoss befindet sich ein stillvolles Café.

Internet: www.dopart.it

Galleria Nazionale d´Art Antica - Palazzo Barberini

Via delle Quattro Fontane 13, 00184 Rom. Tel.: 06 482 41 84, Tickets, Tel.: 06 328 10. Geöffnet: Di bis So 8.30-19.30 Uhr. U-Bahn-Linie A: Barberini.

Papst Urban VIII. ließ den Barockpalast in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts errichten. Nacheinander arbeiteten die Baumeister Carlo Maderno, Francesco Borromini und Gianlorenzo Bernini (Fassade) an dem Gebäude. Der Palazzo Barberini beherbergt heute die Nationalgalerie der Antiken Kunst mit einer exquisiten, breit gefächerten Gemäldesammlung mit Werken, die überwiegend aus dem 15. bis 18. Jahrhundert stammen. Die Hauptattraktionen sind Raffaels "Fornarina" und Hans Holbeins Porträt von Heinrich VIII. mit seiner vierten Frau Anna von Kleve. Im großen Saal prangt ein grandioses Beispiel der illusionistischen Barockmalerei: das Deckenfresko "Triumph der Göttlichen Vorsehung" von Pietro da Cortona.

Internet: www.galleriaborghese.it.

Galleria Nazionale d´Art Antica - Palazzo Corsini

Via della Lungara 10, 00165 Rom. Tel.: 06 68 80 23 23, Tickets, Tel.: 06 328 10. Geöffnet: Di bis So 8.30-19.30 Uhr. Bus 23, 44, 60, 65, 170, 280.

Der Grundstein der Sammlung Corsini wurde im 17. Jahrhundert durch den Kardinal Neri Corsini Senior gelegt. 1883 wurde der Palast einschließlich seiner Sammlung von den Corsini an den Staat verkauft, der diesen zum Sitz der Accademia dei Lincei und der Galleria Nazionale d'Arte Antica machte. Neben den italienischen und nordeuropäischen Gemälden aus dem 18. Jahrhundert trifft man in den mit kostbaren Wandmalereien verzierten Räumen auch auf schöne Bronzeskulpturen und Gemälde von Caravaggio, Gentileschi, Van Dyck, Rubens, Murillo und anderer Künstler. Von großem Interesse ist auch das noch original erhaltene Schlafzimmer der Königin Christina von Schweden, die im Palazzo Corsini viele Jahre lebte.

Internet: www.galleriaborghese.it.

Galleria Nazionale d´Arte Moderna e Contemporanea

Via delle Belle Arti 131, 00196 Rom. Tel.: 06 32 29 81, Tickets Tel.: 06 32 29 82 21, E-Mail ss-gnam@beniculturali.it. Geöffnet: Di bis So 8.30-19.30 Uhr. U-Bahn-Linie A: Flaminio.

Mitten in einer der schönsten und größten Parkanlagen der Stadt, der Villa Borghese, liegt die älteste römische Institution für zeitgenössische Kunst, das "GNAM". Die Nationalgalerie der Modernen Kunst besitzt über 4.000 Gemälde und Plastiken sowie über 12.000 Zeichnungen und Druckgrafiken. Die Kunstwerke sind chronologisch gegliedert und führen von Neoklassizismus über die Romantik und den Jugendstil zum Impressionismus und Futurismus. Werke von Cézanne, Miró, Van Gogh, Degas, de Chirico und Modigliani sind zu bewundern. Interessante Wechselausstellungen moderner Kunst ergänzen die Sammlung. Mit Bookshop, Cafeteria und Mediathek.

Hinweise für Behinderte

Behinderte haben Zugang über die Via Gramsci 71.

Internet: www.gnam.arti.beniculturali.it.

Kirchen

Cappella Sistina - Sixtinische Kapelle

Zugang nur über die Vatikanischen Museen, Viale Vaticano, 00120 Rom. Tel.: 06 69 88 46 76. Geöffnet: 9-18 Uhr (letzter Einlass 16 Uhr). U-Bahn-Linie A: Ottaviano oder Cipro-Musei Vaticani.

Die Sixtinische Kapelle, die Privatkapelle der Päpste, ist das bekannteste Gebäude der Vatikanischen Museen. Ihr Name geht auf Papst Sixtus IV. Francesco della Rovere zurück, der die Kapelle zwischen 1477 und 1480, nach den in der Bibel beschriebenen Idealmaßen des Salomonischen Tempels, umbauen ließ. Er beauftragte einige der größten Künstler des 15. Jahrhunderts mit der Innendekoration, unter ihnen Sandro Botticelli, Cosimo Rosselli, Pietro Perugio und Domenico Ghirlandaio. Die Fresken kleiden den Innenraum fasst vollständig aus. Themen sind zum Beispiel das Leben Moses und das Leben Christi. Unter Papst Julius II. wurde erstmals von einer geplanten Erneuerung der Deckenbemalung gesprochen und Michelangelo damit beauftragt. Mit Michelangelos Darstellung der "Schöpfungsgeschichte" und des "Jüngsten Gerichts" erlangte die Kapelle Weltruhm.

Eine Besonderheit ist, dass die Papstwahl (Konklave) in der Sixtinischen Kapelle abgehalten wird.

Achtung

Kein Eintritt in Sommerbekleidung mit kurzer Hose, kurzen Röcken und schulterfreien Oberteilen.

Internet: www.vatican.va.

San Giovanni in Laterano

Piazza San Giovanni in Laterano, 00184 Rom. Sakristei Tel.: 06 69 88 64 33. Geöffnet: täglich 7-19 Uhr. Gottesdienste Winter 7, 8, 9, 10, 11, 12 und 17 Uhr, Sommer 7, 8, 9, 10, 11, 12 und 18 Uhr. U-Bahn-Linie A: San Giovanni.

Im Jahr 326 wurde mit dem Bau der ersten großen christlichen Kirche unter Kaiser Konstantin begonnen. Die Basilika wurde als erste Kirche Christus dem Erlöser geweiht und galt als Symbol für den Triumph des Christentums über das Heidentum. Deshalb darf sie den Titel "Mutter und Haupt aller Kirchen der Stadt und des Erdkreises" tragen. San Giovanni in Laterano ist auch die Kathedrale des Bischofs von Rom, also des Papstes.

Da die Kirche mehrere Male zerstört wurde oder gebrannt hat, sind alle möglichen Stilrichtungen vertreten, was ihrer Pracht keinen Abbruch tut.

Die sehr ausgewogene Fassade stammt von Alessandro Galilei, einem der großen Barockbaumeister Roms. Im Inneren befinden sich Apostelstatuen von Berninischülern, prachtvolle Fresken, Marmor und Gold. Sehenswert ist auch der bezaubernde Kreuzgang aus dem 13. Jahrhundert, eines der bedeutendsten Werke der Künstlerfamilie Vassalletto. Im kleinen Lateranmuseum (Museo Sacro) im rechten Schiff sind unter anderem Teile des Kirchenschatzes und prachtvolle Messegewänder zu sehen.

Auf dem Platz vor dem Eingang zum Querschiff der Basilika steht mit 31,5 Metern der höchste Obelisk der Welt. Er wurde von Konstantin 330 n.Chr. von Ägypten nach Rom gebracht.

San Paolo fuori le Mura

Via Ostiense 189, 00146 Rom. Sakristei Tel.: 06 45 43 41 85. Geöffnet: täglich 7-19 Uhr. Vesper der Mönche mit gregorianischen Gesang: täglich um 17 Uhr. Gottesdienste Winter 6.45, 8, 9, 10.30 und 17 Uhr, Sommer 7, 8, 9, 10.30, 12 und 18 Uhr. U-Bahn-Linie B: San Paolo.

Sankt Paul vor den Mauern erhebt sich über dem angeblichen Grab des heiligen Apostel Paulus inmitten eines antiken Friedhofes an der Straße nach Ostia. Die Kirche stammt aus dem 4. Jahrhundert und wurde nach einem Großbrand 1823 in ihrer heutigen neoklassizistischen Form wieder aufgebaut. Neben der Peterskirche, San Giovanni in Laterano und Santa Maria Maggiore gehört Sankt Paul vor den Mauern zu den Hauptkirchen Roms. Aufgrund der glanzvollen Geschichte wird die Kirche von Touristen aus aller Welt besucht. Zahlreiche Pilger verehren hier das Grab des "Heidenapostels".

Besonders beeindruckend ist der fünfschiffige Innenraum mit seinen 80 monolithischen Granitsäulen, in dem sich auch die Medaillons aller Päpste seit Petrus befinden. Zum reizvollen romanischen Kreuzgang gelangt man vom rechten Querschiff aus. Der Wechsel der Säulenformen und der bunten Steinmuster macht ihn zu einem der schönsten Italiens.

Internet: www.abbaziasanpaolo.net.

San Pietro in Vaticano - Petersdom

Piazza San Pietro, Vatikanstadt, 00120 Rom. Fax: 06 69 88 55 18, Pfarrgemeindebüro Tel.: 06 69 88 57 93. Geöffnet: Basilika: täglich 7-18 Uhr, im Sommer täglich 7-19 Uhr; Kuppel: April bis September 8-18 Uhr, Oktober bis März 8-16.45 Uhr; Grotten: täglich 7-17 Uhr. U-Bahn-Linie A: Ottaviano.

Der Petersdom ist Zentrum der Christenheit und Ziel der Pilger aus aller Welt. Er fasst bis zu 60.000 Besucher und gilt als einer der größten und prächtigsten Kirchen der Erde. Die Basilika wurde über einem Friedhof im Jahr 324 unter Kaiser Konstantin begonnen und 349 vollendet. Im Jahr 1503 veranlasste Papst Julius II. eine Instandsetzung der Kirche, die nach ihrem tausendjährigen Bestehen zu verfallen drohte. Der Grundstein für die heutige Basilika wurde 1506 gelegt. Nahezu alle bedeutenden Architekten und Künstler dieser Zeit waren am Bau des Doms beteiligt - von Michelangelo über Raffael bis Bernini.

Mittelpunkt des Petersdoms ist der 29 Meter hohe Bronzebaldachin über dem Papstaltar, 1624-1633 von Bernini gefertigt. Er steht exakt über dem Grab des Apostels Petrus. Im rechten Seitenschiff befindet sich Michelangelos berühmte "Pietà. Die Figurengruppe aus Carrara-Marmor, die Maria mit Christus nach der Kreuzabnahme zeigt, wurde 1972 bei einem Attentat beschädigt und ist seither hinter Panzerglas geschützt. Auf der rechten Seite im Mittelschiff steht die besonders verehrte Petrusstatue, die schon in der alten Peterskirche aufgestellt war. Seit Jahrhunderten berühren oder küssen Pilger ihren rechten Fuß.

Die 136,5 Meter hohe Kuppel des Petersdoms wurde nach Plänen von Michelangelo errichtet. Sie ist die größte freitragende Ziegelkonstruktion der Welt. 24 Meter Durchmesser haben allein die vier Pfeiler, die sie tragen. Von ihr hat man einen schönen Blick über den Vatikan und Rom. Um zum Dach der Peterskirche aufzusteigen, hat man die Wahl zwischen dem Treppenaufstieg mit 537 Stufen (5 Euro) und einem Aufzug + etwa 350 Stufen (7 Euro). Der Eingang befindet sich außerhalb des Domes.

Heiligen Messen: wochentags: 9, 10, 11, 12, 17 Uhr; feiertags: 9, 10.30, 11.30, 12.15, 13, 16, 17.30 Uhr.

Die Generalaudienz mit dem Heiligen Vater findet jeden Mittwoch um 10 Uhr statt (je nach Wetterlage auf dem Petersplatz oder in der Audienzhalle Paolo VI.). Zum Einlass ist ein kostenloses Ticket notwendig, das man im Pilgerzentrum erhalten kann (mindestens vier Wochen vor dem Audienzdatum beantragen). Weitere Informationen hierzu im Internet unter www.pilgerzentrum.de.

Unter der Basilika St. Peter kann man das Petrusgrab und einen Teil der antiken Gräberstadt des Vatikanhügels besichtigen. Der Besuch, der von einem spezialisierten Führer geleitet wird, dauert etwa eineinhalb Stunden. Anmeldungen müssen in schriftlicher Form mindestens 20 Tage vor dem Besichtigungstermin erfolgen an: Ufficio Visite Scavi, Fabbrica di San Pietro in Vaticano, 00120 Città del Vaticano, Fax: 06 69 87 30 17, E-Mail: scavi@fsp.va.

Achtung

Der Eintritt in den Petersdom wird nur "ordnungsgemäß gekleideten" Besuchern gestattet. Kurze Hosen, kurze Röcke oder schulterfreie Oberteile sind tabu. Auch müssen größere Taschen und Rucksäcke vor Betreten der Kirche bei einer Gepäckaufbewahrung abgegeben werden (kostenlos).

Hinweise für behinderte Besucher

Im Vatikan ist man vorbildlich auf behinderte Menschen eingestellt. Die hohen Bordsteine haben alle Rampen, es gibt kostenlose Behindertentoiletten und ein Blindenleitsystem mit Infotafeln in Brailleschrift ist vorhanden. Der Petersdom, inklusive der Museen, ist gut rollstuhlzugänglich. Geführte Touren für Behinderte werden angeboten.

Internet: www.vatican.va, www.vaticanstate.va, www.stpetersbasilica.org.

San Pietro in Vincoli

Piazza San Pietro in Vincoli 4/a, 00184 Rom. Tel.: 06 488 28 65. Geöffnet: täglich 7-12.30 Uhr und 15.30-18 Uhr. U-Bahn-Linie B: Cavour.

An der Stelle dieser berühmten Kirche am Esquilin-Hügel ließ bereits Kaiserin Eudoxia im 5. Jahrhundert ein Gotteshaus erbauen, um einen würdigen Aufbewahrungsort für die Ketten (Vincoli) zu schaffen, mit denen angeblich Petrus im Marmertinischen Kerker gefesselt wurde. Auf Befehl Papst Sixtus IV. wurde St. Peter in Ketten im 15. Jahrhundert grundlegend erneuert. Bedeutendstes Kunstwerk ist das Grabmal für Papst Julius II., das von Michelangelo begonnen, aber nicht fertiggestellt wurde. Vorgesehen waren insgesamt 40 Marmorstatuen, von denen heute sechs Statuen zu sehen sind. Der wichtigste Teil ist die gewaltige Statue des Moses aus carrarischem Marmor, die den Betrachter auf geheimnisvolle Art und Weise in den Bann zieht. Der Rest der Figuren ist von anderen Künstlern ausgeführt worden und im Vergleich zu Michelangelos Meisterwerken von deutlich schlechterer Qualität. In einem Seitenschiff liegt der deutsche Theologe und Kardinal Nikolaus von Kues (Cusanus) begraben, der als der bedeutendste Philosoph des 15. Jahrhunderts gilt.

Santa Maria del Popolo

Piazza del Popolo 12, 00187 Rom. Geöffnet: Mo bis Sa 7-12 Uhr und 16-19 Uhr, So 8-13.30 Uhr und 16.30-19 Uhr. U-Bahn-Linie A: Flaminio.

Auf Kosten des Volkes wurde diese Kirche Ende des 11. Jahrhunderts errichtet, einer Legende nach um den bösen Geist von Kaiser Nero zu bannen, der hier begraben sein sollte. Unter Papst Sixtus IV. wurde sie zu einem prächtigen und größeren Gotteshaus erweitert und um 1475 als erste Renaissancekirche Roms fertiggestellt. Hinter der nackten Fassade ist Santa Maria del Popolo, reich wie ein Museum, mit bedeutenden Kunstwerken namhafter Meister dieser Zeit ausgestattet. Die von Raffael entworfene prächtige Cappella Chigi, Meisterwerke Caravaggios in der Cerasi-Kapelle, Fresken Pinturicchios und Altarfiguren von Gianlorenzo Bernini machen sie besonders sehenswert.

Im ehemaligen Augustinerkloster bei der Kirche weilte Martin Luther bei seinem Romaufenthalt in den Jahren 1510 bis 1511.

Santa Maria Maggiore

Piazza di Santa Maria Maggiore, 00185 Rom. Tel.: 06 69 88 68 00 (Sakristei), Gemeindebüro Tel.: 06 446 58 36. Geöffnet: täglich 7-19 Uhr. Gottesdienste wektags 7, 8, 9, 10, 11, 12 und 12 und 18 Uhr. Feiertage: 7, 8, 9, 10, 12 und 18 Uhr. U-Bahn-Linie B: Cavour oder Termini.

Santa Maria Maggiore ist eine der vier Patriarchalbasiliken Roms, eine der sieben Pilgerkirchen der Ewigen Stadt und befindet sich im exterritorialen Besitz des Heiligen Stuhls. Sie ist als Gesamtkomplex und in ihren Einzelheiten ein herausragendes Kunstwerk. Ihre Entstehungsgeschichte ist mit einer Legende verbunden: In der Nacht zum 5. August 352 erschien Papst Liberius und dem Patrizier Johannes die Muttergottes, die ihnen aufgetragen habe, dort eine Kirche zu bauen, wo am nächsten Morgen Schnee läge. Am Morgen des 5. August war der Esquilinhügel auf wunderbare Weise von Schnee bedeckt.

Das Innere bildet den vielleicht schönsten Kirchenraum Roms. Er ist 86 Meter lang, dreischiffig und ist durch 36 Marmor- und vier Granitsäulen strukturiert. Die Mosaiken an der Hochschiffwand im Triumphbogen der Apsis sind die ältesten Roms aus dem 4. oder 5. Jahrhundert. Beachtung verdient auch die imposante Kassettendecke, sowie der cosmatische Fußboden mit prachtvollen Einlegearbeiten. Unter dem Hochaltar steht eine Reliquie, die diese Papstkirche zur wichtigsten der Weihnachtszeit macht: die angebliche Krippe Christi aus Bethlehem. Vorne rechts neben dem Altarraum befindet sich das Grab des Baumeisters und Bildhauers Bernini. Der Glockenturm von Santa Maria Maggiore ist mit 75 Metern der höchste in Rom.

Erwähnenswert ist auch der Platz vor der Kirche, hier befindet sich eine monumentale Säule aus der Maxentiusbasilika, die sich am Rand des Forum Romanum befand, und nun eine Marienstatue trägt.

Internet: www.vatican.va.

Santa Maria sopra Minerva

Piazza della Minerva 42, 00186 Rom. Geöffnet: täglich 8-19 Uhr. Bus 40, 46, 64, 119.

Die einzigste gotische Kirche Roms gehört aufgrund ihrer Kunstwerke zu den wichtigsten Kirchenmuseen der Stadt. Mit dem Bau der Marienkirche wurde um 1280 auf den Ruinen eines Tempels der Minerva begonnen, aber erst 1453 wurde das Gotteshaus fertiggestellt. Zu den Juwelen gehört die links vom Altar stehende, Marmorstatue "Christus mit dem Kreuz" von Michelangelo. Berühmt sind auch die Fresken Filippo Lippis über Thomas von Aquin, in der Cappella Caraffa im rechten Querschiff. Die Reliquien der Heiligen Katharina von Siena sowie von Fra Angelico werden in Santa Maria sopra Minerva aufbewahrt.

Berninis kleiner Elefant auf dem Vorplatz trägt einen Obelisken auf dem Rücken und wird von den Römern "Küken von Minerva" genannt.

Internet: www.basilicaminerva.it.

Sehenswerte Gebäude

Castel Sant´Angelo (Engelsburg)

Lungotevere di Castello 50, 00186 Rom. Tel.: 06 681 91 11. Geöffnet: Di bis So 9-19 Uhr. U-Bahn-Linie A: Lepanto.

Die Engelsburg gehört zu den markantesten Wahrzeichen der Ewigen Stadt.

Kaiser Hadrian (117-138) ließ das Castel als Mausoleum für sich und seine Familie erbauen. Als Rom durch die Einfälle der Germanen gefährdet war, wurde das Mausoleum gegen Ende des dritten Jahrhunderts zur stärksten Festung Roms ausgebaut. Ihren Namen erhielt die Engelsburg, als im Jahre 590 Papst Gregor der Große eine göttliche Vision hatte: Ein Engel erschien ihm über dem Mausoleum und kündigte das Ende der damals herrschenden Pest an, indem er sein Schwert in die Scheide steckte. So dargestellt in der bronzenen Engelsstatue auf der Spitze des Kastells.

1277 veranlasste Papst Nikolaus III., die Burg mit dem Vatikan durch einen unterirdischen Gang zu verbinden. In bedrohlichen Situationen konnten die Päpste so immer wieder Schutz in der Engelsburg suchen, die zeitweise auch die päpstliche Schatzkammer und das Geheimarchiv beherbergte. Später wurde das Gebäude immer wieder umgewandelt, diente als kriegerische Schutzwehr, Kaserne, Gefängnis und für Repräsentationszwecke - seit 1901 ist die Engelsburg Museum. In 58 Sälen, einige davon reich mit Fresken ausgeschmückt, kann man unter anderem eine Waffensammlung, Modelle zur Baugeschichte und die Schatzkammer begutachten. Von der oberen Plattform der Engelsburg, von der sich die "Tosca" in Puccinis Oper zu Tode stürzt, hat man einen der schönsten Ausblicke auf Rom.

Internet: www.castelsantangelo.com.

Colosseo - Kolosseum

Piazza del Colosseo, 00186 Rom. Infos und Tickets, Tel.: 06 39 96 77 00. Geöffnet: täglich 9 Uhr bis eine Stunde vor Sonnenuntergang. U-Bahn-Linie B: Colosseo.

Gleich neben dem Forum Romanum thront die größte, noch existierende "Vergnügungshalle" des Römischen Reichs (im Jahre 80 unserer Zeitrechnung eröffnet) und beeindruckt täglich Tausende von Besucher. Das kommt nicht von ungefähr, denn das ovale Kolosseum ist eines der großartigsten und imposantesten Bauwerke der Antike, welches auch heute noch in größeren Teilen erhalten ist. Die römischen Kaiser ergötzten sich hier köstlich, wenn Kriegsgefangene, Gladiatoren, Sklaven und wilde Tiere um ihr Leben kämpften. Zur "Einweihung" im Jahr 81 n. Chr., nach nur acht Jahren Bauzeit, wurden 2.000 Gladiatoren und 9.000 Tiere niedergemetzelt. Die Gladiatorenkämpfe wurden 438 n. Chr. abgeschafft; bis 523 n. Chr. fanden noch Jagden auf wilde Tiere statt. Ob Christen den Löwen wirklich zum Fraß vorgeworfen wurden, ist heute umstritten. Dennoch weihte Papst Benedikt XIV. (1740-1758 n. Chr.) das Kolosseum den Leiden Christi, zum Gedenken an die Opfer der Christenverfolgungen.

Internet: www.pierreci.it.

Domus Aurea

Via della Domus Aurea, Giardini di Colle Oppio, 00184 Rom. Tel.: 06 39 97 77 00. Geöffnet: Besichtigung nur mit Führung - da das Goldene Haus immer wieder geschlossen wird, sollten sich Interessierte vor einem Besuch nach den Öffnungszeiten erkundigen. U-Bahn-Linie B: Colosseo.

Die Domus Aurea, das "Goldene Haus", war ein riesiger Palast, den der römische Kaiser Nero nach dem Brand der Stadt (64 n. Chr.) auf dem Gelände eines früheren Palastes, der Domus Transitoria, errichten ließ. Die Kaiservilla war äußerst prunkvoll - die rund 300 Räumen waren mit Mosaiken aus Perlmutt, Elfenbein und wertvollen Steinen verziert, und große Teile der Oberflächen waren vergoldet. Aus Düsen, die versteckt in Ritzen und Winkeln angebracht waren, konnten Schwaden duftenden Rosenwassers und andere Wohlgerüche in die Zimmer gesprüht werden. Die Bäder wurden mit Meer- und Schwefelwasser gespeist. Nero lebte allerdings nur etwa fünf Monate in diesem Luxuspalast, ehe er mit 31 Jahren Selbstmord beging. Schon kurz nach seinem Tod verfiel die mehr als 80 Hektar große Anlage, deren Ruinen erst Ende des 15. Jahrhunderts wieder entdeckt wurden.

Programm "Open for restoration"

Heute kann man besichtigen, was von dem einstigen Pomp übrig geblieben ist: "Open for restoration" heißt das Programm, bei dem auch die Arbeit an der Wiederherstellung von Neros Palast vorgestellt wird. Zu den geführten Touren muss man sich anmelden bei Cooperativa IL SOGNO, Viale Regina Margherita 192, 00198 Rom, Tel.: 06 85 30 17 58, Fax: 06 85 30 17 56, E-Mail: ilsogno@romeguide.it, Internet: romeguide.it.

Pantheon

Piazza della Rotonda, 00186 Rom. Tel.: 06 68 30 02 30. Geöffnet: Mo bis Sa 8.30-19.30 Uhr, So 9-18 Uhr, Feiertage 9-13 Uhr. Eintritt frei. Bus 116 bis Largo di Torre.

Das Pantheon (27 v. Chr. errichtet) ist eines der best erhaltenen Monumente der Antike. Vermutlich war der Rundbau ein allen Göttern geweihtes Heiligtum, möglicherweise aber auch zuerst eine Kaiseraula, ein säkularer Audienz- und Gerichtsraum, als Teil eines Kaiserforums. Der gute Zustand des Bauwerks ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass der Bau Anfang des 7. Jahrhunderts vom Christentum "adoptiert" und als Kirche entsprechend gepflegt wurde.

Das Pantheon hat die einfache Form eines Zylinders mit halbkugelförmiger Kuppel, die größte der Welt, die ohne Eisenträger auskommt. Durch diese Kuppel, deren besondere Monumentalität durch die vertieften Kassettenfelder noch verstärkt wird, wirkt das recht schlichte Innere besonders gut. Die einzige Lichtquelle ist ein neun Meter großes Loch in der Decke, das die Sonne symbolisiert. Das Loch ist nicht abgedeckt, der hereinfallende Regen wird durch ein noch intaktes Drainagesystem unter den Fußboden geleitet.

Als Grabstätte des Malers Raffael und der italienischen Könige hat die Tempel-Kirche nationale Bedeutung.

Palazzo del Quirinale - Quirinalspalast

Piazza del Quirinale, 00187 Rom. Geöffnet: So 8.30-12 Uhr, Ende Juni bis Anfang September geschlossen. Bus 40, 64 bis Via Nazionale.

Bevor man den Quirinalspalast betrachtet, sollte man zunächst den Blick von der Terrasse der Piazza del Quirinale genießen. Es ist einer der schönsten Aussichtspunkte über Rom, der Blick reicht über die Dächer der Stadt bis zum Vatikan. Mit dem Bau des Quirinalspalastes wurde 1574 unter Papst Gregor XII. begonnen, seine Vollendung fand er erst unter Papst Klemens XII. (1730-1740). Aber bereits seit 1592 diente der Palazzo als Sommerresidenz der Päpste. Nach 1870 residierten im Palazzo del Quirinale die italienischen Könige, seit 1946 hat hier der italienische Staatspräsident seinen Amtssitz.

Besucher haben die Möglichkeit den Palazzo del Quirinale von innen zu besichtigen. Die Zimmerflucht ist repräsentativ, besonders der Thronsaal mit Fresken von Giovanni Lanfranco und Carlo Saraceni. Die prächtigen Quirinalsgärten sind am Tag der Republik (2. Juni) für das Publikum geöffnet.

Tipp

Vor dem Quirinalspalast kann man zu bestimmten Zeiten den großen Wachwechsel miterleben. Am besten man informiert sich vorab über die Zeiten.

Internet: www.quirinale.it.

La Casa Museo Giorgio de Chirico

Piazza Di Spagna 31, 00187 Rom. Tel.: 06 679 65 46. Geöffnet: nur innerhalb einer reservierten Führung zu besichtigen: Di bis Sa und erster So im Monat 10 Uhr, 10.45 Uhr, 11.30 Uhr, 12.15 Uhr. U-Bahn-Linie A: Spagna.

An der Piazza di Spagna, wurde das Haus, das Giorgio De Chirico und seine Frau Isa bewohnten, wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In dem ehemaligen Wohnsitz des Künstlers werden auf zwei Stockwerken Bilder und Skulpturen aus seinen unterschiedlichen Schaffensphasen gezeigt. Die Räumlichkeiten, in denen De Chirico ab 1948 lebte, spiegeln dem Geschmack der 1950er Jahre wider und geben einen interessanten Einblick in das Privatleben des Malers und Grafikers.

Internet: www.fondazionedechirico.it.

Monumente

Fontana di Trevi - Trevibrunnen

Piazza di Trevi, 00187 Rom. U-Bahn-Linie A: Barberini.

Als Mitte des 18. Jahrhunderts die große Zeit der Päpste des Barocks im Wesentlichen vorbei war, ließ sich Papst Clemens XIII. von Nicola Salvi diesen Riesenbrunnen an der Rückseite des Palazzo Poli bauen. Der Brunnen, zeigt den Meeresgott Neptun auf einem von zwei Meerespferden gezogenen Wagen, umgeben von Muscheln und Tritonen. Das Wasser strömt über künstliche Felsen und umspielt die Figuren, bis es schließlich von einem halbrunden Becken aufgefangen wird und der Kreislauf aufs neue beginnt.

Seinen Bekanntheitsgrad erhielt die Fontana di Trevi mit dem Fellini-Film "La Dolce Vita" mit Anita Ekberg aus dem Jahr 1959. Der Brauch, Münzen zu werfen, kam durch den amerikanischen Film "Drei Münzen im Brunnen" von 1954. Seither harrt jeder Tourist auf seine Chance, die eigene Münze am Boden des bekanntesten Brunnen Roms blinken zu sehen. Die Stadt sammelt die Münzen regelmäßig ein und das Geld wird für den Unterhalt des Brunnens verwendet. Ein Bad im Trevibrunnen ist übrigens strengstens verboten. Ebenso verboten ist es, die Geldstücke aus dem Brunnen herauszuholen.

Foro Romano - Forum Romanum

Via dei Fori Imperiali, 00186 Rom. Tel.: 06 39 96 77 00. Geöffnet: täglich ab 9 Uhr bis eine Stunde vor Sonnenuntergang. U-Bahn-Linie B: Colosseo.

Von den Kaiserforen wurde nicht nur Rom, sondern das ganze Weltreich regiert, sieben Jahrhunderte lang. An einem Besuch des großen Ausgrabungsgebietes des Forum Romanum führt deshalb kein Weg vorbei. Nur wenige Orte Europas besitzen diese geschichtliche Bedeutung. Auch heute wirken die umgestürzten Säulen, verfallenen Basiliken und Triumphbögen, Foren und Mauerreste des Komplexes höchst eindrucksvoll.

Das römische Forum war der berühmteste Ort des alten Roms - hier war der Mittelpunkt des römischen Lebens. Es war während der ganzen Republik ein Zentrum der Religion, der Politik, der Rechtssprechung und des Handels. Große Opfer zu Ehren der Götter, Hinrichtungen und Gladiatorenspiele hatten das Forum zur Kulisse. Bereits um ca. 500 v. Chr. begann man das Gebiet zu entwässern und zu besiedeln. Im Jahre 283 n. Chr. wurde das Forum durch einen Brand beschädigt, von Kaiser Diokletian aber wieder restauriert. Im 4. bis 5. Jahrhundert begann jedoch sein Zerfall. Es teilte damit das Schicksal des Römischen Weltreichs.

Einige Besichtigungs-Höhepunkte des Forums sind der Septimius-Severus-Bogen, mit 21 Metern Höhe einer der größten Triumphbögen der Antike, die Basilica di Massenzio e Constantino sowie der Titusbogen, der älteste erhaltene römische Triumphbogen.

Durch das Forum Romanum verläuft der heilige Weg, die Via Sacra, die majestätischste Straße des antiken Rom. Die Via Sacra führt hinauf zum Kapitol auf den kapitolinischen Hügel. Von dort bietet sich dem Besucher ein fantastischer Blick über die historischen Überreste des Römischen Imperiums.

Weitere kaiserliche Foren in Rom:

Foro Augusto (Piazzetta del Grillo), Foro di Cesare (Via dei Fori Imperiali) und Foro Traiano (Via 4. Novembre 94).

Internet: www.capitolium.org.

Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II.

Piazza Venezia, 00186 Rom. Tel.: 06 699 17 18. Geöffnet: Di bis So 10-16 Uhr. Bus 40 bis Piazza Venezia.

An der Südseite der Piazza Venezia zieht das gigantische, schneeweiße Nationaldenkmal für König Viktor Emanuel II. die Aufmerksamkeit auf sich. Der Bau aus Brescianer Kalkstein ist das prunkvollste aller italienischen Denkmäler und schon von weitem zu sehen. Ab 1885 von Giuseppe Sacconi errichtet, protzt es mit wuchtigen Marmortreppen, einer 12 Meter hohen Bronzeskulptur des reitenden Königs, und einer gewaltigen Säulenreihe am oberen Ende. Wie bei vielen nationalen Denkmalen üblich, findet man hier auch das Grabmal des unbekannten Soldaten und den Altar des Vaterlandes. Die Schönheit des Bauwerks ist höchst umstritten - im Volksmund wird es wegen seiner Form auch oft als macchina da scrivere (Schreibmaschine) bezeichnet.

Von der Aussichtsplattform auf dem Dach hat man angeblich den besten Blick auf Rom (Aufzug circa 7 Euro). Böse Zungen sagen, weil man dann das Monumento selber nicht sieht.

Internet: www.ambienterm.arti.beniculturali.it/vittoriano/.

Scala Santa - Die Heilige Treppe

Piazza San Giovanni in Laterano 14, SS. Salvatore della Scala Santa, 00184 Rom. Tel.: 06 772 66 41, E-Mail: scala@scala.org. Geöffnet: Geöffnet: April bis September 6-12.30 und 15.30-18 Uhr, Oktober bis März 6-12.30 Uhr und 15-17 Uhr; Mittwochvormittags und sonntags geschlossen. U-Bahn-Linie A: San Giovanni.

Im Gebäude der Kirche SS. Salvatore della Scala Santa, schräg gegenüber der Lateransbasilika, wird die Treppe aus dem Jerusalemer Palast des Pontius Pilatus verehrt, die Jesus bei seinem Prozess beschritten haben soll. Ihre Marmorstufen werden seit 1723 mit einer Nussbaumholzverkleidung vor Abnutzungen geschützt. An der zweiten, elften und achtundzwanzigsten Stufe wurde jeweils ein Sichtfenster offen gelassen, durch die man auf angebliche Blutspuren Christi blicken kann. In Erinnerung an die Leiden Christi soll die Treppe nur kniend betreten werden.

Ursprünglich wurden die Stufen im 4. Jahrhundert von der heiligen Helena, der frommen Mutter Konstantins, als Reliquie nach Rom gebracht. Ihre Stufen führen zum Sancta Sanctorum, der schon im 8. Jahrhundert urkundlich erwähnten Privatkapelle der Päpste, die zu den bedeutendsten mittelalterlichen Schätzen Roms gehört. In ihr werden kostbare Reliquien aufbewahrt.

Internet: www.scalasanta.org.

Scalinata di Trinità dei Monti - Spanische Treppe

Piazza di Spagna, 00187 Rom. U-Bahn-Linie A: Spagna.

Im Herzen von Rom liegt die Spanische Treppe, eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Ewigen Stadt. Sie ist seit Jahrhunderten beliebter Treffpunkt der Römer und Ausländer aus aller Welt. Auf ihren Stufen wird geflirtet, geplaudert, musiziert, gemalt und beobachtet.

Ihre Stufen dürften zu den berühmtesten Europas gehören. Das Wort "spanisch" bezieht sich auf die Spanische Botschaft beim Heiligen Stuhl, die im 17. Jahrhundert im nahe gelegenen Palazzo die Spagna untergebracht war. Die wunderbare Treppe müsste eigentlich französische Treppe heißen, weil sie zwischen 1723 und 1726 mit einem Zuschuss des französischen Diplomaten Stephane Gouffier erbaut wurde, dem daran gelegen war, den steilen Weg zur Kirche Trinità dei Monti bequemer gestaltet zu sehen. Besonders schön ist die Prachttreppe im Frühjahr, wenn die bekannte Azaleenschau stattfindet und die Treppe in einem Blumenmeer erstrahlt. Außerdem sind ihre Stufen jedes Jahr im Sommer Podium für die Modeschau der berühmten italienischen Designer.

Achtung! Seit 1995 darf auf Anordnung des Bürgermeisters auf der Spanischen Treppe nicht mehr gegessen, getrunken und getanzt werden! Wer dagegen verstößt und von Ordnungshütern erwischt wird, muss mit einer Geldstrafe rechnen.

Terme di Caracalla - Caracalla Thermen

Via delle Terme di Caracalla 52, 00153 Rom. Tel.: 06 39 96 77 00. Geöffnet:

Mo 9-14 Uhr, Di bis So 9 Uhr bis eine Stunde vor Sonnenuntergang. U-Bahn-Linie B: Circo Massimo.

Die Caracalla Thermen liegen im Süden der Stadt. Mit ihrem Bau wurde unter Kaiser Septimus Severus schätzungsweise 207 n. Chr. begonnen; die Fertigstellung erfolgte unter Kaiser Caracalla (Kaiser Marcus Aurelius-Antonius) im Jahre 216 n. Chr. Der riesige Thermenkomplex war der luxuriöseste der Antike und konnte 1.600 Badegäste gleichzeitig aufnehmen. Wände und Fußböden waren reich verziert mit Mosaiken und Fresken. Für das Volk gab es in den Thermen auch ein vielfältiges Freizeitprogramm wie Ringen, Ballspiele, Räume für Geselligkeit und Restaurants. Die Badeanlage war bis ins 5. Jahrhundert hinein voll in Betrieb. Erst die Zerstörung der Aquädukte durch die Goten, die für die notwendige Wasserversorgung sorgten, führte zur endgültigen Schließung und zum langsamen Zerfall. Ein Erdbeben im 9. Jahrhundert brachte die Räume dann vollständig zum Einsturz. Systematische Ausgrabungen der Caracalla Thermen begannen im Jahr 1824.

Von den eigentlich gigantischen Badeanlagen sind heute einige sehr hohe Mauern erhalten, außerdem einige prächtige Bodenmosaike, die von der edlen Ausstattung dieser Thermen zeugen.

Internet: http://archeoroma.beniculturali.it/it/node/356.

Plätze und Stadtviertel

Piazza del Campidoglio - Kapitolsplatz

U-Bahn-Linie B: Colosseo.

Der trapezförmige Kapitolsplatz wird vom Senatorenpalast, dem Konservatorenpalast und den Kapitolinischen Museen begrenzt. Er liegt auf dem Hügel Colle Capitolino, welcher der Tradition nach der bevorzugte Sitz der Götter und Mächte war: im 6. Jahrhundert v. Chr. ragte hier der wichtigste Jupitertempel des Antiken Roms, il Tempio di Giove Capitolino, empor.

Mit der Planung des Kapitolsplatzes wurde Michelangelo von Papst Paul III. beauftragt, das Projekt zog sich aber über hundert Jahre hin. Zentraler Punkt, der mit einer sternenförmigen Pflasterung versehenen Piazza, ist die in der Mitte aufgestellte majestätische Reiterstatue des Marc Aurel. Allerdings ist es nur eine Bronzekopie - das restaurierte Original ist neben weiteren antiken Statuen in den am Platz liegenden Kapitolinischen Museen zu sehen. Nach vorn öffnet sich der Platz zur großen Freitreppe (der Cordonata), die von unten herauf führt und die oben rechts und links von den Statuen von Kastor und Pollux begrenzt wird.

Piazza del Popolo

U-Bahn-Linie A: Flaminio.

Die Piazza del Popolo stellte Jahrhunderte lang den Hauptzugang Roms für Kaufleute und Pilger von Norden her dar. Die Mitte des Platzes markiert ein 3.000 Jahre alter, 24 Meter hoher ägyptischer Obelisk, der einst im Circus Maximus stand. Gegenüber vom Stadttor "Porta del Popolo" verlaufen in schöner Symmetrie drei Straßen schnurgerade durch die Stadt. Dabei ist die mittlere, die Via del Corso, von den beiden Zwillingskirchen aus dem 17. Jahrhundert, Santa Maria dei Miracoli und Santa Maria in Monte Santo, eingerahmt. Den westlichen Abschluss des Platzes schuf in napoleonischer Zeit Giuseppe Valadier mit der spektakulären Auffahrt zum Pincio.

Piazza Navona

Bus 46, 62, 64, 70, 81, 87, 116, 492, 628.

Der Besuch der Piazza Navona ist ein "Muss" für jeden Rom-Touristen. Der lang gestreckte Platz gehört zu den schönsten barocken Platzanlagen Italiens. Zu allen Jahreszeiten treffen sich hier Straßenhändler, Selbstdarsteller, Jongleure, Musiker und - meist mäßige - Maler. An lauen Sommerabenden quillt die wunderschöne Piazza über von Touristen und Einheimischen, die flanieren, in den Straßencafés sitzen oder sich die ringsum gebotenen Shows anschauen.

Blickfang im Zentrum des Platzes ist der imposante Vier-Ströme-Brunnen (Fontana dei Fiumi) von Gianlorenzo Bernini von 1651. Die vier riesenhaften Flussgötter symbolisieren die Weltströme Donau, Nil, Ganges und Rio de la Plata aus den damals bekannten vier Erdteilen. Zwei weitere Brunnen - im südlichen Teil der Piazza die Fontana del Moro, im nördlichen Teil der Piazza die Fontana del Nettuno - ergänzen das Brunnen-Trio.

Piazza San Pietro - Petersplatz

U-Bahn-Linie A: Ottaviano San Pietro.

Vor der bereits fertig gestellten Basilika St. Peter legte Gianlorenzo Bernini von 1656 bis 1667 den Petersplatz an. Sein Ziel war es, Michelangelos geniale Kuppel des Doms wieder ins rechte Licht zu setzen, nachdem sie bis dahin von der Domfassade Carlo Madernos optisch erdrückt worden war. Das Oval umgab Bernini mit vierfach halbkreisförmigen Kolonnaden, auf deren Balustrade 140 Heiligenfiguren stehen. In der Mitte ragt ein 25,5 Meter hoher ägyptischer Obelisk auf. Kaiser Caligula ließ ihn im Jahr 37 n. Chr. aus Heliopolis nach Rom auf den nach ihm benannten Zirkus bringen. Papst Sixtus V. befahl 1586, ihn auf den Petersplatz zu stellen.

Auf dem Petersplatz zelebriert der Papst an Hochfesten die Messe vor hunderttausend Menschen im Freien. Vom Balkon in der Mitte der Fassade der Peterskirche erteilt er danach den Segen "Urbi et Orbi". Der Heilige Vater betet jeden Sonntag um 12 Uhr das Angelus-Gebet mit allen Pilgern auf dem Petersplatz. Anschließend hält er eine kleine Ansprache und erteilt den Päpstlichen Segen. Zur Teilnahme ist kein Ticket notwendig. In der Sommerzeit, zu der sich der Papst in Castel Gandolfo aufhält, findet das Angelus-Gebet dort statt.

Trastevere

Bus 26, 28, 44, 60, 710, 718.

Das Stadtviertel Trastevere, jenseits des Tiber, hat seinen volkstümlichen Charakter über die Jahrhunderte hinweg bewahren können. Seine Bewohner nehmen für sich in Anspruch, die älteste Gemeinde Roms zu sein. In den Seitengassen der lärmenden Viale di Trastevere reihen sich kleine Werkstätten und Gemüseläden aneinander. An lauen Sommerabenden kann man hier die idyllischen Höfe, das römische Leben und die römische Küche in einem der vielen Lokale genießen. Allerdings wich in den letzten Jahren die dörfliche Atmosphäre immer mehr der Eleganz, da viele der alten Gebäude von wohlhabenden Eigentümern übernommen und restauriert werden. Trotzdem ist ein Besuch dieses Viertels sehr empfehlenswert. Der größte Teil des Stadtteils ist Fußgängerzone wie etwa an der Piazza di Santa Maria, dem Mittelpunkt des Viertels. Hier steht auch die früheste anerkannte christliche Kirche Roms, Santa Maria in Trastevere aus dem 3. Jahrhundert. In der Kirche Santa Cecilia in Trastevere ist das Fresko Jüngstes Gericht besonders sehenswert.

Parks und Anlagen

Catacombe di San Callisto - Calixtus-Katakombe

Via Appia Antica 110/126, 00179 Rom. Tel.: 06 513 01 51, E-Mail: scallisto@catacombe.roma.it. Geöffnet: täglich außer Mi 9-12 und 14-17 Uhr, im Februar geschlossen. Alle Besucher nehmen an einer Führung teil, die im Eintrittspreis enthalten ist. Die Führung dauert circa 30 Minuten. Bus 714 bis Piazza di S. Giovanni in Laterano, dann Bus 218 bis Fosse Ardeatine; ab Metrostation Piramide di Caio Cestio (Bahnhof Ostiense) mit Bus 118 bis Catacombe di S. Callisto.

Zwischen Via Appia Antica, Via Ardeatina und Vicolo delle Sette Chiese liegt die Calixtus-Katakombe, eines der rund 60 antiken unterirdischen Gräbersysteme in Rom. Nach kirchlicher Ansicht die bedeutendste Katakombe der italienischen Hauptstadt. Sie entstand um die Mitte des zweiten Jahrhunderts und bildet einen Beerdigungskomplex von 15 Hektar Ausdehnung; das Gangnetz von etwa 20 Kilometern Länge, verteilt auf mehrere unterirdische Stockwerke, reicht bis 20 Meter tief. Die Zahl der Gräber wird auf rund 170.000 geschätzt. Namentlich sind rund 100 Märtyrer, 16 Päpste und einige Bischöfe beigesetzt. Das bedeutendste Heiligtum der Katakomben ist die so genannte Krypta der Päpste, mit zwölf Loculi und vier Nischen für Sarkophage. Große Anziehungskraft üben auch die Cubicula der Sakramente aus, sechs kleine Grabkammern aus der ersten Hälfte des 3. Jahrhunderts mit ausdrucksvollen biblischen Szenen.

Achtung

In den Katakomben ist es feucht und moderig. Wer an Platzangst leidet, sollte sie nicht betreten. Internet: www.catacombe.roma.it.

In Rom gibt es noch vier weitere Katakomben:

- Domitilla-Katakombe, Via delle Sette Chiese 282/280. Tel.: 06 511 03 42. Geöffnet: Mi bis Mo 9-12 Uhr und 14-17 Uhr, im Januar geschlossen.

- Priscilla-Katakombe, Via Salaria 430. Tel.: 06 86 20 62 72. Geöffnet: Di bis So 9-12 Uhr und 14-17 Uhr, im Januar geschlossen.

- St. Agnes-Katakombe, Via Nomentana 349. Tel.: 06 861 08 40. Geöffnet: 9-12 Uhr und 16-18 Uhr, geschlossen Sonntagvormittag und Montagnachmittag. Internet: www.santagnese.org.

- St. Sebastians-Katakombe, Via Appia Antica 136. Tel.: 06 788 70 35. Geöffnet: Mo bis Sa 9-12 Uhr und 14-17 Uhr.

Giardini Vaticani - Gärten des Vatikan

Vatikanstadt, 00120 Rom. Geöffnet: Besichtigung nur im Rahmen einer Führung möglich (Anmeldung erforderlich). U-Bahn-Linie A: Cipro-Musei Vaticani.

Mitte des 9. Jahrhunderts entschied sich Papst Leo IV. eine Mauer um eine 23,5 Hektar große, öde Sumpflandschaft zu ziehen. Die Gestaltung der Anlage begann aber erst im 15. Jahrhundert unter Papst Nikolas V., wobei ihr Aussehen von den nachfolgenden Päpsten immer wieder verändert wurde. Heute nehmen die Vatikanischen Gärten mehr als die Hälfte der 44 Hektar des Staatsgebietes der Vatikanstadt ein und werden mit ihrer üppigen Pflanzenwelt, ihren Brunnen, Denkmälern und künstlich angelegten Grotten vielfach als ein "kleines Paradies" bezeichnet. Sie dienen zur persönlichen Entspannung der geistlichen Würdenträger und sind der einzige Ort, an dem sich das Oberhaupt der Christenheit ungestört im Freien aufhalten kann. Als das Schönste Bauwerk in der Gartenanlage gilt das kleine Schlösschen, das Pius IV. 1561 vollendet hat und nach ihm "Casina Pio IV." heißt.

Lange Jahre waren die Giardini Vaticani verschlossen gewesen, heute gibt es Führungen: März bis Oktober Dienstag, Donnerstag und Samstag um 11 Uhr, November bis Februar Samstag um 11 Uhr. Keine Führungen während einer Papstaudienz oder während eines Papstgottesdienstes, auch nicht an Sonn- und Feiertagen. Dauer der Führung: etwa zwei Stunden. Eine Voranmeldung ist notwendig (per Fax) bei: Direzione Generale dei Musei Vaticani, Ufficio Visite Guidate, 00120 Città del Vaticano, Tel.: 06 69 88 46 76, Fax: 06 69 88 51 00, E-Mail: visiteguidatesingoli.musei@scv.va (Einzelpersonen), visiteguidategruppi.musei@scv.va (Gruppen).

Internet: www.vatican.va.

Orto Botanico - Botanischer Garten

Largo Cristina di Svezia 24, Villa Corsini, 00165 Rom. Tel.: 06 49 91 71 35 und 06 686 41 93. Geöffnet: Di bis Sa 9.30-18.30 Uhr, im Winter bis 17.30 Uhr. Bus 115, 870, 280, 23, 271, 116.

Der Orto Botanico, der botanische Garten von Rom, liegt am Fuß des schönen Hügels Gianicolo, unweit von der Innenstadt und mitten in Trastevere. Sein Ursprung geht auf einen Garten für Heilpflanzen zurück, der von Papst Nikolaus III. Ende des 18. Jahrhunderts angelegt wurde. Über 8.000 verschiedene Pflanzenarten gedeihen hier in einer sehr gepflegten Atmosphäre. Acht Gewächshäuser laden zum Verweilen ein. Das macht einen Spaziergang durch diese wundervoll duftende Vielfalt an Flora zum einmaligen Erlebnis mitten in der frenetischen Metropole.

Hinweise für Behinderte

Behindertengerechter Zugang vorhanden.

Parco e Giardini Villa Borghese

Eingänge: Via Raimondi, Via Pinciana, Piazzale Flaminio, 00197 Rom. Geöffnet: täglich rund um die Uhr. U-Bahn-Linie A: Spagna oder Flaminio; Elektrobus 116.

Der prächtige Landsitz eines Papstneffen ist heute Roms zweitgrößter und schönster Park. Die Anlage wurde im Lauf der Jahrhunderte mehrfach verändert, 1902 von König Vittorio Emanuele III. angekauft und der Stadt Rom geschenkt. Seitdem ist die Gartenanlage öffentlich zugänglich und hat sich zu einem beliebten Ziel für die Sonntagsspaziergänge und sportlichen Aktivitäten der Römer entwickelt. Weit weg sind hier der Lärm und das Chaos Roms. Im Park liegt eine weltberühmte Kunstsammlung (siehe Museo und Galleria Borghese), ein kleiner zoologischer Garten, ein Reitplatz sowie eine Galopprennbahn. Der romantischste Winkel der riesigen Anlage ist sicherlich der See mit der kleinen Insel, auf welcher der verwunschene Tempel des Asklepios aus dem 18. Jahrhundert steht. Hier können Ruderboote gemietet werden. Großer Beliebtheit erfreuen sich auch die Fahrräder, die man an vielen Ecken im Park ausleihen kann.

Villa Doria Pamphilj

Eingänge: Via die San Pancrazio, Via Aurelia Antica, Via della Nocetta, Via Leone und Via Vitelia, 00164 Rom. Geöffnet: täglich Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Bus 31, 710, 791, 870.

Der größte Park Roms, mit 170 Hektar Fläche, ist ein ruhiger Ort, um sich zu Erholen. Die liebliche, hügelige Landschaft, die mächtigen Pinienbäume und die großen, freien Rasenflächen westlich des historischen Stadtteils Trastevere ziehen besonders in den frühen Abendstunden und am Wochenende Familien, Pärchen und viele Sportsüchtige an. Besonders sehenswert ist eine römische Gartenanlage, der Giardino del Teatro, in dem 600 Pflanzenarten gedeihen sowie die herrliche Villa, die Camillo Pamphilj 1644 im Palladio-Stil erbauen ließ. Für einen Ritt durch den Park können Ponys gemietet werden.

Aventin

U-Bahn-Linie B: Circo Massimo oder Piramide.

Der Aventin ist einer der klassischen sieben Hügel Roms. Hier befand sich ab dem 5. Jahrhundert v. Chr. ein dicht bevölkertes Wohn- und Geschäftsviertel der einfachen Leute. Später richtete sich die römische Oberschicht in prächtigen Villen häuslich ein - Trajan und Hadrian wohnten auf dem Aventin, bevor sie Kaiser wurden. Mit dem Einfall der Goten wurden die Gebäude allerdings geplündert und zerstört.

Heute ist der Aventin wieder eine der besten Wohngegenden der Stadt. Zu den Sehenswürdigkeiten des Hügels zählen die frühchristliche Kirche Santa Sabina sowie das berühmte Schlüsselloch im Tor des Malteser-Palazzo an der Piazza die Cavalieri di Malta. Von hier bietet sich ein ganz besonderer Ausblick direkt auf die Kuppel des Petersdoms.

Cimitero Protestante - Friedhof der Protestanten

Via Caio Cestio 6, 00153 Rom. Tel.: 06 574 19 00, E-Mail: mail@protestantcemetry.it. Geöffnet: Mo bis Sa 9-17 Uhr (letzter Einlass 16.30 Uhr), Sonn- und Feiertage 9-13 Uhr (letzter Einlass 12.30 Uhr). U-Bahn-Linie B: Piramide. Geführte Touren sind auf Anfrage möglich.

Hinter einer wuchtigen Ziegelmauer, an einem der Verkehrsknotenpunkte Roms, herrscht die Stille des ewigen Friedens. Die Hektik außerhalb der Friedhofsmauern vergisst man schnell, wenn man durch die alten Grabreihen reisender Adliger, Dichter, Künstler und Wissenschaftler schlendert. Zu den meistbesuchten Gräbern zählen die der beiden jungen englischen Dichter John Keats (1795-1821) und Percy B. Shelly (1792-1822). Als eines der schönsten Grabmale gilt das des amerikanischen Bildhauers W. W. Story und seiner Frau: über dem Grabsockel liegt ein Engel in bewegender Pose. Aber auch viele Deutsche fanden auf dem stimmungsvollen Kirchhof ihre letzte Ruhe, zum Beispiel der Sohn Goethes, August von Goethe (1789-1830) und der Architekt Gottfried Semper (1803-1879).

Internet: www.protestantcemetery.it.

Zoo

Bioparco - Giardino Zoologico di Roma

Viale del Giardino Zoologico 20, 00197 Rom. Tel.: 06 360 82 11. Geöffnet: April bis Oktober täglich 9.30-18 Uhr, November bis März täglich 9.30-17 Uhr (letzter Einlass jeweils eine Stunde früher). U-Bahn-Line A: Flaminio oder Spagna.

In der nördlichen Ecke der Villa Borghese liegt der im Jahr 1911 von Carl Hagenbeck konzipierte Zoo. In diesem wichtigsten Tiergarten Italiens sind rund 1.200 Tiere aus 220 Arten zu sehen. In einem neu eingerichteten Bereich werden die Abläufe auf einem Bauernhof erläutert. Schafe, Ziegen, Schweine, Kühe und Hühner können gestreichelt und gefüttert werden. Vor allem an Sonntagen herrscht im Zoo ein riesiger Andrang.

Internet: www.bioparco.it.

Kurioses

Bocca della Verità - Mund der Wahrheit

Santa Maria in Cosmedin, Piazza Bocca della Verità 18, 00186 Rom. Geöffnet: täglich 9-13 Uhr und 15-18 Uhr. U-Bahn-Linie: Circo Massimo.

In der Vorhalle der romanischen Kirche Santa Maria in Cosmedin sieht man an der linken Wand den berühmten "Bocca della Verità", den Mund der Wahrheit, ein aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. stammendes Marmorrelief mit dem Kopf des Flussgottes Triton. Der Volksglaube behauptet, die Götterdarstellung beiße Lügnern die Hand ab, wenn sie diese in den offenen Mund des Monsters legen. Im Mittelalter wurde manchmal mit dem Schwert nachgeholfen. Heute lockt die steinerne Maske viele Besucher zur Mutprobe an, die Hand in das Loch zu stecken.

Internet: www.dpsusa.com/bdv.html.

Time Elevator Roma

Via die SS. Apostoli 20, 00187 Rom. Tel.: 06 97 74 62 43, E-Mail: info@time-elevator.it. Geöffnet: täglich 10.30-20.30 Uhr (letzte Vorstellung). U-Bahn-Linie A: Barberini oder Spagna.

Mit Spezialeffekten und Panoramaprojektoren wird die 3.000-jährige Geschichte der Stadt Rom, von Romulus und Remus bis zur heutigen Zeit, in einer 45-minütigen Multimediashow neu erzählt. Audioguide auch in Deutsch erhältlich. Nicht geeignet für Kinder unter fünf Jahren.

Internet: www.timeelevator.it.

Necropoli di Santa Rosa

Vatikanstadt, 00120 Rom. U-Bahn-Linie A: Ottaviano oder Cipro-Musei Vaticani. Der Besuch der Nekropole muss beim Ufficio Visite Speziali schriftlich angemeldet werden - Tel.: 06 69 88 49 47, E-Mail: visitespeciali.musei@scv.va. Die Führungen finden freitags und samstags jeweils um 9 Uhr, 10.30 Uhr und 12 Uhr in englischer und italienischer Sprache statt.

Die römische Totenstadt Necropoli di Santa Rosa aus der Zeit von Kaiser Augustus (27 vor bis 14 nach Christus), die bei Bauarbeiten für einen Parkplatz entdeckt wurde, ist seit Oktober 2006 im Vatikan zugänglich. Besucher können etwa 250 Gräber besichtigen und bekommen durch die Begräbnisstätte einen faszinierenden Einblick in das Alltagsleben der römischen Mittelschicht der damaligen Zeit. Zu sehen ist zum Beispiel die letzte Ruhestätte eines Künstlers, der Theaterkulissen gebaut hat, weiterhin die eines Postboten und eines Archivars, der den Privatbesitz von Kaiser Nero verwaltet hat. Internet: www.radiovaticana.org.

Ausflüge

Colli Albani - Albaner Berge

Mit dem Auto über die Via Tuscolana oder die Via Appia, mit der Vorortbahn (FM4/FR4) ab Stazione Termini in Rom.

Erholung von Gedränge, Luft und Lärm der Großstadt bietet ein Ausflug in die anmutigen Hügel der Albaner Berge, rund 20 bis 30 Kilometer südöstlich von Rom gelegen, mit ihren steilen Kraterseen Lago Albano und Lago di Nemi. In der reizvollen Landschaft liegen winzige Ortschaften, zum Teil älter als Rom selbst. Aus der Ferne sehen diese Dörfer wie Burgen aus, daher ihr Name "Castelli".

Die größte und bekannteste Stadt der Castelli ist Frascati, das seine Berühmtheit dem gleichnamigen Weißwein verdankt. Sehenswert sind hier die Bauten meist aus dem 16. und 17. Jahrhundert, die wertvolle Kunstschätze beherbergen. Als die bekannteste gilt die Villa Aldobrandini, die von 1598 bis 1603 für Papst Clemens VIII. aus dem Hause Aldobrandini erbaut wurde. Daneben sollte man die Villa Falconieri und die Villa Mondragone gesehen haben.

Genauso bekannt wie Frascati ist der kleine Ort Castel Gandolfo am Albanersee, wo oberhalb des See die Sommerresidenz des Papstes steht. In den berühmten Papstpalast flüchtet der heilige Vater während der Sommermonate. Die päpstliche Residenz ist allerdings für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Die Villa samt ihren Nebengebäuden gehört zum Vatikanstaat.

Internet: www.castelgandolfo.org.

Lago di Bracciano

Mit dem Auto vom Zentrum Roms den Autobahnring bei der Via Cassia verlassen (Ausfahrt Nr. 5) und der Via Cassia Richtung Viterbo bis Abzweig Bracciano folgen; mit der U-Bahn-Linie B bis Piramide (Bahnhof Ostiense), dann Ferrovia Urbana (Stadtbahn) FM3 (Richtung Bracciano).

Der Bracciano See, ein See vulkanischen Ursprungs, befindet sich circa 35 Kilometer nordwestlich von Rom. Die Ortschaften Bracciano, Trevignano Romano und Anguillara, die am Ufer liegen, laden stadtmüde Touristen und Römer vor allem an Wochentagen zur Entspannung ein.

Der Ort Anguillara liegt auf einem steilen Felsvorsprung am Südufer des Sees. Die gut erhaltene Altstadt ist von mächtigen Mauern aus dem 15. Jahrhundert umgeben. Die reizvolle Strandpromenade ist sonntags oft überfüllt. Von Anguillara aus kann man über einen besseren Feldweg zum Martignano See, einem kleinen vulkanischen Badesee, gelangen.

Bracciano selbst ist vor allem wegen des Schlosses Orsini sehenswert, das oft als Filmkulisse diente. Die Burg geht aus einer mittelalterlichen Festung der Prefetti di Vico hervor und wurde im Jahr 1470 von Napoleone Orsini zu einem Palast ausgebaut. Lohnend ist ein Spaziergang durch die engen Gassen der Altstadt mit schmalen Durchgängen, Plätzen und Brunnen.

Trevignano Romano ist ein typisches, kleines, malerisches Dorf, das sich an einem Basaltfelsen ausdehnt. An der reizvollen Uferpromenade findet man zahlreiche Restaurants. Im Sommer verkehren zwischen den drei Seeorten Fährschiffe.

Internet: www.lakebracciano.com.

Ostia Antica

Viale dei Romagnoli 717, 00119 Ostia Antica. Tel.: 06 56 35 80 99. Geöffnet: März Di bis So 8.30-17 Uhr, April bis Oktober Di bis So 8.30-18 Uhr, November bis Februar Di bis So 8.30-16 Uhr. Mit dem Auto über die Schnellstraße Via del Mare oder Via Ostiense; mit der U-Bahn-Linie B bis zur Station Piramide. Gegenüber ab Bahnhof Ostiense weiter mit der Ferrovia Urbana (Stadtbahn) bis Ostia Antica.

Die antike Hafenstadt Ostia Antica liegt rund 25 Kilometer von Rom entfernt am Tiber. Sie ist nach Pompeji und Herkulaneum die ausgedehnteste und eindrucksvollste Grabungsstätte Italiens. Ostia Antica wurde im 4. Jahrhundert v. Chr. gegründet und diente lange Zeit als Hafen zur Versorgung Roms mit Waren aus allen Teilen des Imperiums. Möglicherweise lebten hier zeitweise bis zu 100.000 Menschen. Mit der Teilung des Reiches durch Kaiser Konstantin ging dieser Rang mehr und mehr zurück, zumal Ostia mehr und mehr verlandete.

Heute vermittelt der begrünte, archäologische Park einen ausgezeichneten Einblick in das frühe römische Leben. Etwa zwei Drittel des antiken Stadtgebietes sind bislang ausgegraben. Man kann die überdurchschnittlich gut erhaltenen Reste des Forums sowie des Theaters, von Thermen, Latrinen, Gräbern, mehrstöckigen Mietshäusern, Handelsvertretungen, Färbereien, Tavernen und Bordellen und der Stadtmauer sowie einen Friedhof vor dem Stadttor an der Via Ostiense nach Rom besichtigen. Das Museum im Ausgrabungsgelände zeigt bedeutende Funde.

Im Sommer ist das Theater in Ostia Antica Schauplatz eines vielfältigen Programms mit Opern, antiken Tragödien, Konzerten und Filmvorführungen.

Da das Gelände sehr weitläufig ist, sollte man viel Zeit mitbringen. Die Hauptstraße "Decumanus Maximus" ist fast zwei Kilometer lang, überall gibt es kleine Abzweigungen, jedes Haus und jeder Platz kann betreten und begutachtet werden.

Tipp

Abgesehen von einer Cafeteria am Eingang gibt es auf dem weitläufigen Gelände keine Verpflegungsmöglichkeit. Der Park eignet sich aber hervorragend für ein Picknick.

Internet: www.ostiantica.info, www.ostiaantica.net und www.ostia-antica.org.

Tivoli

Mit dem Auto auf der Via Tiburtina; mit der U-Bahn-Linie B bis Ponte Mammolo, dort COTRAL-Bus nach Tivoli; mit dem Zug ab Stazione Termini in Rom bis Tivoli.

Das lebendige Städtchen Tivoli, etwa 30 Kilometer östlich von Rom, war einst der Ort für die Sommerfrische der alten Römer. Heutzutage ist Tivoli wegen dreier Sommerresidenzen der Superlative - der "Villa Adriana" (Hadriansvilla), der "Villa d'Este" und der "Villa Gregoriana" - berühmt.

Die Villa Adriana wird als die "Königin der kaiserlichen Villen der antiken Welt" bezeichnet und wurde unter Kaiser Hadrian 117 n. Chr. erbaut. Wie weit sich die Villa wirklich erstreckte, ist nicht bekannt. Sie umfasste wahrscheinlich 120 Hektar an bebautem Gebiet (Kaiserpalast, Thermen, Bibliothek, Theater) und Grünflächen. Das heute zugängliche Gebiet von 40 Hektar vermittelt noch immer eine Vorstellung vom prachtvollen Luxus der weitläufigen Anlage. Via di Villa Adriana, Tel.: (0774) 38 27 33. Geöffnet: täglich ab 9 Uhr bis eine Stunde vor Sonnenuntergang. Internet: www.villa-adriana.net.

Die Villa d' Este ist eine Prunkvilla aus dem 16. Jahrhundert, deren Renaissance-Gärten mit über 500 kunstvollen Brunnen und Fontänen seinerzeit zu den schönsten Italiens zählten. Heute gehören die berühmten Wasserspiele zu den meist bewunderten Attraktionen des Latiums (Piazza Trento 1, Tel.: 199 766 166 oder (0445) 23 03 10, E-Mail: info@destetivoli.info. Geöffnet: Di bis So 8.30 Uhr bis eine Stunde vor Sonnenuntergang). Internet: www.villadestetivoli.info.

Im Park der Villa Gregoriana sind die berühmten Aniene-Wasserfälle (Grande Cascata, Cascata Bernini, Cascate delle Sirene e di Nettuno), die über 160 Meter in die Tiefe stürzen, zu sehen. Auch der Sibyllen-Rundtempel, eines der meistgemalten Bauwerke der Antike sowie der Vestatempel, sind beachtenswert. Piazza Tempio di Vesta. Geöffnet: März, 16. Oktober bis 30. November Di bis So 10-14.30 Uhr, April bis 15. Oktober Di bis So 10-18.30 Uhr. Internet: www.villagregoriana.it.

Via Appia Antica

Appia Antica Besucherzentrum, Via Appia Antica 42, 0179 Rom. Tel.: 06 512 63 14, E-Mail: info@parcoappiaantica.org. Geöffnet: 9.30-13.30 Uhr und 14.30-17.30 Uhr. Bus 118, 218 bis Via Appia Antica.

Das 3.400 Hektar große Schutzgebiet erstreckt sich in den südöstlichen Teil der Stadt Rom zwischen Via Appia Nuova und Via Ardeatina bis zum Gebiet von Ciampino und Marino. Die Achse des Parks ist die Via Appia Antica, die wohl bekannteste und besterhaltene römische Straße. Sie wurde schon im 4. Jahrhundert v. Chr. von Appius Claudius Caecus in Auftrag gegeben und verband das antike Rom über den Fährhafen Brindisi mit dem Osten des Reiches.

Heute sind die ersten 15 Kilometer, der 560 Kilometer langen Appica Antica, zwischen dem Forum Romanum und der Ringautobahn Gran Raccordo Annulare sonntags und an Feiertagen teilweise Fußgängerzone. Werktags ist sie verkehrsberuhigt, d. h., die Straße ist nur noch für Anlieger und Besucher von ansässigen Restaurants, Konsulaten und Gärtnereien befahrbar. Das sonntägliche Fahrverbot ist eine günstige Gelegenheit, die von Pinien und Zypressen gesäumte Via Appia mit der Quo Vadis Kirche zu besichtigen. Petrus, der wegen Nero aus der Stadt floh, soll an dieser Kirche Christus begegnet sein und dieser soll Petrus gefragt haben: "Quo vadis?". Daraufhin soll Petrus sein Fluchtvorhaben zugunsten des Märtyrertods aufgegeben haben.

Weiterhin bietet sich an, die Calixitus-Katakomben (siehe Kapitel Parks und Anlagen), die zu den wichtigsten unterirdischen Anlagen Roms zählen, das Grabmal der Caecilia Metella sowie zahlreiche weitere Gräber, Säulen und Stelen gefahrlos zu begehen.

Das schnellste Mittel um den Park zu besichtigen ist der umweltfreundliche Archeobus (siehe Kapitel Stadtbesichtigungen). An Mietstationen können auch Fahrräder ausgeliehen werden, zum Beispiel an der Via Appia Antica 58/60 (Sonn- und Feiertage 9.30-17.30 Uhr, im Winter bis 16.30 Uhr) oder an der Catacombe di San Sebastiano (täglich außer So).

Zur Stärkung nach einer Besichtigung bietet sich das Lokal "Qua Vadis" an der Via Appia Antica 38 an.

Internet: www.parcoappiaantica.org.

Essen, Trinken

Die regionale Küche

In der Regel besteht die Speisekarte eines Restaurants in Rom aus Spezialitäten, deren Herkunft von Nord- bis Süditalien variiert, wobei natürlich die unterschiedlichen Pastagerichte (Nudelgerichte) breiten Raum einnehmen.

Die traditionelle römische Küche entstammt einer einfachen Armeleuteküche. Bruschetta (Weißbrot in Öl, mit Knoblauch und Tomaten geröstet) wurde in letzter Zeit zum Modegericht. Andere Speisen der römischen Küche sind Saltimbocca (Kalbsschnitzel mit Schinken und Salbei), Trippa alla romana (Kutteln in Weißwein), Coda alla vaccinara (Ochsenschanz), Abbacchio (Milchlamm in Weißwein) und Porchetta (gefülltes Spanferkel). Charakteristisch für Rom sind auch die Gnocchi (kleine Kartoffelbällchen), die meist mit einer Tomatensoße serviert werden. Traditionell werden sie in echt römischen Lokalen grundsätzlich nur am Donnerstag frisch zubereitet.

Unter den Nachspeisen sind Zuppa inglese alla romana (kirschgetränkte Löffelbiskuits mit Creme, kandierten Früchten und Baiserhaube), Budino di ricotta (Ricottapudding) und Crostata di visciole (Schattenmorellenkuchen) zu erwähnen. Auch reichen die Römer gerne als Nachspeise die auch Grattacecca genannten Granite, halb gefrorene Limonade in allen Geschmacksrichtungen. Klassiker sind die Granita di Caffè und die Granita al Limone (Zitrone). Von den Eisspezialitäten sollte man sich das weltberühmte Tartufo - kakaogetrüffeltes Eis - nicht entgehen lassen.

Ein reichhaltiges Essen beendet man gewöhnlich mit einem caffè (Espresso).

Beim Trinken lieben es die Italiener traditionell. Der rustikale römische Hauswein (Vino della casa) stammt meist aus den Castelli, dem Gebiet südlich von Rom, und darf bei keinem Menü fehlen. Wem beim Wein etwas Besseres vorschwebt, dem sei der leichte Frascati aus dem benachbarten Anbaugebiet empfohlen. Natürlich werden im Restaurant oder in der Enoteca (Weinstube) auch Weinspezialitäten aus ganz Italien angeboten. Bier gibt es in der Flasche oder vom Fass (alla spina). Neben den heimischen Sorten gibt es auch Importbiere wie Amstel oder Heineken. Allerdings ist das Bier wesentlich teurer als in Deutschland. Als Verdauungsschnäpse werden Grappa oder Sambuca (Anislikör) getrunken.

Übrigens besteht ein Essen in Italien aus drei Gängen. Der erste Gang (primo piatto) umfasst meist Suppen oder Nudelgerichte. Nach dem primo folgt das Hauptgericht, der zweite Gang (secondo). In der Regel ist das Fleisch, aber auch Innereien und Fischgerichte. Zu den Hauptgerichten kann man noch Beilagen (Salat oder Gemüse) bestellen. Nach dem Hauptgericht, darf das Dessert nicht fehlen. Es besteht aus Süßigkeiten (dolce) oder Obst (frutta).

Gastronomie

Das gastronomische Angebot in Rom ist sehr abwechslungsreich und reicht von hochwertiger exklusiver Küche der berühmtesten Köche internationalen Niveaus bis zur typisch römischen Küche in all ihrer Vielfältigkeit. Die traditionellen Restaurants, Osterias und Trattorias, mit echten römischen Spezialitäten befinden sich in Trastevere und im Testaccio Viertel rund um den ehemaligen Schlachthof.

Essen gehen in Rom ist aber nicht günstig. Im Restaurant muss man mit mindestens 28 Euro pro Person rechnen, in einer Pizzeria kann man mit 18Euro davonkommen. Für das Coperto (Gedeck) und Brot (pane) werden etwa 0,50 bis zwei Euro pro Person berechnet. Auf die Rechnung werden nochmals 10 bis 15 Prozent Bedienung (servizio) aufgeschlagen, was jedoch mit dem Trinkgeld für den Kellner nichts zu tun hat. Sich über eine hohe Rechnung zu beschweren, hat keinen Sinn und gilt unter Römern als unschicklich.

Meiden sollte man Lokale die nach vermeintlichem Touristengeschmack eingerichtet sind - und dies besonders in der Nähe bedeutender Sehenswürdigkeiten. Indiz für eine Touristenfalle kann auch die mehrsprachige Speisekarte oder die am Eingang großformatig angepriesenen "Touristenmenüs" sein.

Den Kaffee zwischendurch trinkt man an der Bar stehend billiger, als wenn man sich sitzend vom Ober bedienen lässt. Man zahlt meist erst an der Kasse und geht dann mit dem Kassenbon zum Tressen.

Achtung

Der August ist der Urlaubsmonat der Römer. Viele Restaurants und Lokale haben geschlossen. Wenn man Pech hat steht man vor verschlossenen Türen. Daher vorher anrufen!

Restaurants

Acchiappafantasmi

Via dei Cappellari 66, 00186 Rom. Tel.: 06 687 34 62, E-Mail: info@acciappafantasmi.it. Geöffnet: Di bis Fr 19.30-23.30 Uhr, Sa/So 13-15.30 Uhr und 19.30-23.30 Uhr.

Exzellente Pizzen in der Nähe des Campo die Fiori. Einmalige Spezialitäten mit Gorgonzola und Lachs, mit Kürbisblüten und Anchovis, mit Trüffeln und Kartoffeln.

Internet: www.acchiappafantasmi.it.

Augusto

Piazza de Renzi 15, 00153 Rom. Tel.: 06 580 37 98. Geöffnet: Mo bis Fr.

Eine der guten alten Trattorien Trasteveres in der "la mamma" in der Küche steht. Hier gibt es das, was kleine Leute zu Hause essen. Man sollte allerdings früh da sein, sonst steht man Schlange. Die Gerichte sind allesamt angenehm preiswert.

Coriolano

Via Ancona 14, 00198 Rom. Tel.: 06 44 24 98 63. Geöffnet: täglich 12.30-15.30 Uhr und 19.30-23.30 Uhr.

Coriolano Mastrantonio ist seit Jahrzehnten eine Institution in Roms Gastroszene - im Jahr 2010 feiert er 60-jähriges Jubiläum. Bei ihm können Feinschmecker die feine italienische und römische Küche genießen: weiße oder schwarze Trüffel, Rinderroulade mit Schinken, Schweinebraten in Orangensauce, Rigatoni. Der Fisch wird täglich frisch von der Küste geliefert.

Da Baffetto

Via del Governo Vecchio 114, 00186 Rom. Tel.: 06 686 16 17. Geöffnet: täglich 18.30-1 Uhr.

Pizzeria in einer handvoll kleiner Räume. Jeden Abend stehen hier lange Menschenschlangen, denn die bei offenem Holzfeuer gebacken Pizzen sind großartig. Zu gemütlich darf man es sich allerdings nicht machen, nach der Pizza folgt auch gleich die Rechnung. Um den Massenandrang zu vermeiden, sollte man entweder sehr früh (vor 20 Uhr) oder sehr spät (nach Mitternacht) hierher kommen.

Eau Vive

Via Monterone 85 (Piazza S. Eustachio), 00186 Rom. Tel.: 06 68 80 10 95, E-Mail: info@restaurant-eauvive.it. Geöffnet: Mo bis Sa 12.30-14.30 Uhr und 19.30-22.30 Uhr.

Französische Missionsschwestern bieten französische Küche, aber auch Spezialitäten aus Afrika, Asien, Amerika und Ozeanien an. Was jeden Tag frisch auf den Tisch kommt, verraten die Schwestern allerdings erst kurz vor dem Essen. Gegen Mitternacht spielen die Nonnen Szenen aus der Bibelgeschichte mit Tanzeinlagen. Mit dem erwirtschafteten Geld werden Arme, Kranke, Prostituierte und Obdachlose in Rom unterstützt.

Die Schwestern haben täglich ein volles Haus - unter den Gästen sind Senatoren, Kardinäle und auch Botschafter. Eine Reservierung empfiehlt sich.

Internet: www.restaurant-eauvive.it.

F.I.S.H.

Via dei Serpenti 16, 00184 Rom. Tel.: 06 47 82 49 62, E-Mail: info@f-i-s-h.it. Geöffnet: Di bis So 13-15 Uhr und 20-24 Uhr.

Das trendige Fischrestaurant ist der neue Gastro-Hotspot in Rom. Hier wird mehr als nur Seafood geboten. Meeresfrüchte-Rezepte aus Down Under werden mit italienischer Kochkunst gemischt.

Internet: www.f-i-s-h.it.

Gusto

Piazza Augusto Imperatore 9, 00186 Rom. Tel.: 06 322 62 73. Geöffnet: Restaurant: täglich außer Mo 12.45-15 Uhr und 19.45-24 Uhr; Pizzeria: täglich 12.45-15 Uhr und 19.45-1 Uhr.

Die Mutter aller italienischen Designlokale. Unter einem Dach gibt es Restaurant, Pizzeria, Weinbar, Weinprobierstube, Buchhandlung und Haushaltswarengeschäft. Empfohlen werden die "interessanten Angebote" zum Mittagstisch und die hausgemachten Fettucine. Am Wochenende Brunch von 12 bis 15.30 Uhr. Schön auch zum Draußen-unter-Arkaden-Sitzen.

Internet: www.gusto.it.

La Campana

Vicolo della Campana 18, 00186 Rom. Tel.: 06 687 52 73. Geöffnet: Di bis So 12.30-15 Uhr und 19.30-23 Uhr.

Traditionsrestaurant in der Umgebung des Palazzo Borghese. Die Küche ist echt römisch, das Saltimbocca soll das beste der Stadt sein.

Internet: www.ristorantelacampana.com.

La Carbonara

Via Panisperna 214, 00184 Rom. Tel.: 06 482 51 76, E-Mail: info@lacarbonara.it. Geöffnet: Mo bis Sa.

Nette Trattoria seit 1906 im Familienbesitz, von der gesagt wird, dass hier die Spaghetti Carbonara erfunden worden seien. Es stehen aber noch jede Menge anderer Gerichte zur Auswahl. Reichhaltige Weinkarte.

Internet: www.lacarbonara.it.

Obika - Mozzarella Bar

Via die Prefetti 26a (Piazza di Firenze), 00184 Rom. Tel.: 06 683 26 30, E-Mail: roma@obika.it. Geöffnet: täglich 9-24 Uhr.

"Da ist es" - so die Übersetzung des Namens dieses Bar-Restaurants im Centro Storico von Rom. Der Inhaber serviert seinen Gäste Mozzarella-Delikatessen in der Art, wie man es in Sushi-Bars gewohnt ist. Im Òbikà gibt es fünf verschiedene Sorten von Mozzarella, die in der offenen Schauküche zubereitet werden. Pasta, Biosalate und andere kleine Gerichte vervollständigen die Karte. Samstags und sonntags italienischer Brunch.

Internet: www.obika.it.

Papa Giovanni

Via dei Sediari 4, 00186 Rom. Tel.: 06 686 53 08, E-Mail: info@ristorantepapagiovanni.it. Geöffnet: Mo bis Sa 12.30-14 Uhr und 20-22.30 Uhr.

Delikatessen der Region werden bei Papà Giovanni serviert. Für die Küche des Restaurants ist der Campo dei Fiori unentbehrlich, auf dem die Zutaten jeden Tag frisch eingekauft werden. Spezialitäten sind schwarze und weiße Trüffel. Alle Soßen, Kuchen und das Olivenöl werden selbstgemacht und können im Restaurant auch käuflich erworben werden.

Internet: www.ristorantepapagiovanni.it.

Pierluigi

Piazza dé Ricci 144, 00186 Rom. Tel.: 06 686 13 02. Geöffnet: Di bis So 12-15 und 19-24 Uhr.

Gemütliches Lokal in der Nähe der Piazza Campo dei Fiori mit guten Nudeln und Fischgerichten zu moderaten Preisen. Im Sommer Gelegenheit zum Draußen sitzen. Das Lokal ist extrem beliebt, eine Reservierung wird empfohlen.

Internet: www.pierluigi.it.

Taverna de´ Mercanti

Piazza de' Mercanti 3a, 00153 Rom. Tel.: 06 588 16 93, E-Mail: info@tavernademercanti.com. Geöffnet: Mo bis Sa.

Rustikale Taverne in Trastevere mit einmaliger Atmosphäre. Es gibt ein verführerisches Büffet mit Antipasti, eine große Auswahl an Pizzen, Bruschette und Crostini sowie Fleisch vom Holzkohlegrill. Im Sommer sitzt man an Tischen im Freien.

Internet: www.tavernademercanti.com.

Ketumbar

Via Galvani 24, 00153 Rom. Tel.: 06 573 053 38. Geöffnet: täglich 18.30-24 Uhr.

Modische Küche mit exotischen Zutaten im Herzen des Testaccio (Scherbenhaufen). Das gepflegte Ambiente unterstreichen internationale DJs mit Loungemusik. Eine Besonderheit in den orientalisch eingerichteten Räumen stellen die riesigen Fensterscheiben dar, die einen Blick auf das Innere des Berghangs gestatten.

Internet: www.ketumbar.it.

Cafes und Bistros

Antico Caffè della Pace

Via della Pace 3/7, 00186 Rom. Tel.: 06 686 12 16, E-Mail: mail@caffedellapace.it. Geöffnet: Mo 17-3 Uhr, Di bis So 9-2 Uhr.

Wunderschönes Jugendstil-Lokal in einem der alten Winkel Roms mit gemütlicher Einrichtung voller Antiquitäten. Abends wird das Café zum Treffpunkt der schicken Bohème, die sich hier auf dem Nachhauseweg einen Drink gönnt. Im Sommer ist jeder Platz unter dem wild wuchernden Wein im Freien heiß umkämpft - trotz der gesalzenen Preise

Internet: www.caffedellapace.it.

Antico Caffè Greco

Via Condotti 86, 00187 Rom. Tel.: 06 679 17 00. Geöffnet: So und Mo 10.30-19 Uhr, Di bis Sa 9-19 Uhr.

Dieses traditionsreiche, wunderschöne alte Kaffeehaus ist seit 1760 Magnet für Künstler, Intellektuelle, Adlige und sonstige Betuchte. Schon Goethe genoss hier 1786 auf seiner Italienreise den Kaffee. Und Wagner, Mendelssohn, Stendhal, Liszt und Casanova gingen unter den belebenden Einflüssen des Kaffees hier ihrer schöpferischen Arbeit nach. Heutzutage machen vor allem ausländische Touristen in diesem denkmalgeschützten Café Station. Die Einrichtung hat sich seit 1800 kaum verändert und ist stilvoll. Fellini-Anhänger lassen sich zu dem Tisch im rückwärtigen Bereich des Cafés führen (Omnibustisch), für den der Regisseur zu Lebzeiten eine Vorliebe hegte. Der Kaffee wird im Frack serviert.

Babington´s English Tea Room

Piazza di Spagna 23, 00187 Rom. Tel.: 06 678 60 27. Geöffnet: täglich 9-20.15 Uhr.

Perfekter "English Tearoom", benannt nach Lady Babington, die den Römern Ende des 19. Jahrhunderts das Teetrinken beibrachte. Neben unzähligen Teesorten gibt es feines Gebäck, Sandwiches und englisches Frühstück.

Internet: www.babingtons.com.

Caffè Rosati

Piazza del Popolo 4/5A, 00187 Rom. Tel.: 06 322 58 59. Geöffnet: täglich 7.30-23.30 Uhr.

In-Café mit Art-Nouveau-Interieur von 1922. Viele Künstler, Stars und Sternchen verkehren hier. Im Angebot Snacks, Torten und Eis. Von der schicken Terrasse hat man einen guten Blick über die Piazza del Popolo.

Caffè Sant´ Eustachio

Piazza Di Sant` Eustachio 82, 00186 Rom. Tel.: 06 68 80 20 48. Geöffnet: So bis Do 8.30-1 Uhr, Fr 8.30-1.30 Uhr, Sa 8.30-2 Uhr.

Beliebter Treff für junge Leute, Einheimische und Touristen am Pantheon. Hier gibt es zu bestem Kaffee frische Kuchen und kleine Gerichte. Spezialität des Hauses: der famose Gran Caffè Speciale, nach einem 50 Jahre alten Geheimrezept gemischt.

Internet: www.santeustachioilcaffe.it.

Gelateria Giolitti

Via Uffici del Vicario 40, 00186 Rom. Tel.: 06 699 12 43. Geöffnet: täglich 7-2 Uhr.

Die Gelateria - von Römern und Touristen gleichermaßen geliebt - produziert seit über 100 Jahren köstliche Eiscreme. Neueste Kreationen sind getrüffeltes Schokoladeneis oder Soya-Eiscreme. Im Winter sitzt man innen unter Kronleuchtern in nostalgischem Ambiente.

Internet: www.giolitti.it.

La Casa Del Caffè Tazza d´ Oro

Via degli Orfani 84 (Pantheon), 00186 Rom. Tel.: 06 678 27 68, E-Mail: info@tazzadorocoffeeshop.com. Geöffnet: Mo bis Sa 7-20 Uhr.

Stehbar am Pantheon, in der es einen der besten Cappuccino der Stadt geben soll. Für römische Verhältnisse preiswert. Den selbst gerösteten Kaffee kann man auch gleich säckeweise kaufen.

Internet: www.tazzadorocoffeeshop.com.

Cafe-Bar di Marzio

Piazza di Santa Maria in Trastevere 15, 00153 Rom. Tel.: 06 581 60 95.

In Trastevere, gleich bei der Kirche die Santa Maria di Trastevere, liegt die freundliche Cafe-Bar. Einheimische - vom Arbeiter bis zum Künstler - kommen vor allem in den Morgenstunden hierher, um bei Espresso und einem Cornetto (süßes Hörnchen) den Tag beginnen zu lassen. In der Hauptsaison bevölkern Touristen am Nachmittag das Marzio.

Bars und Kneipen

Abbey Theatre

Via del Governo Vecchio 51/53 (Piazza Navona), 00186 Rom. Tel.: 06 686 13 41, E-Mail: abbeypub@hotmail.com. Geöffnet: So bis Do 11-2 Uhr, Fr/Sa 11-3 Uhr.

Das Pub, das sich in einer der quirligsten Gegenden Roms befindet, ist ein Stück Irland. Das Programm reicht von Fernseh- und Musikvideoabenden, über Abende mit irischen Live-Bands bis hin zum jeden Sonntag übertragenen Fußballmatch.

Internet: www.abbey-rome.com.

Bar del Fico

Piazza del Fico 26-28, 00186 Rom. Tel.: 06 66 86 52 05. Geöffnet: 7.30-1.30 Uhr.

Mitten in der Innenstadt ist die Bar del Fico ein beliebter Anlaufpunkt, um ein paar Drinks zu nehmen und dann den Streifzug durch die nahen Nachtlokale zu starten. Besonders lauschig wird es, wenn die Terrasse auf der beschaulichen Piazza geöffnet ist. Außer klasse Drinks gibt es Kultur: mit Ausstellungen von Nachwuchskünstlern, Buchvorstellungen oder kleinen Film-Premieren. Schlangen vor dem Lokal sind keine Seltenheit.

Bar San Calisto

Piazza San Calisto 3-5, 00153 Rom. Tel.: 06 583 58 69. Geöffnet: Mo bis Sa 6-1.30 Uhr.

Kleine, unscheinbare Bar mitten in Trastevere. Abends tobt hier das Leben - Touristen feiern zusammen mit Einheimischen, Künstlern und Musikern. Die Theke, die Terrasse, selbst der kleine Platz vor der Bar, wimmeln nur so von Leuten. Besser als in jedem Kino und zu unschlagbar niedrigen Preisen.

Enoteca Cavour 313

Via Cavour 313, 00184 Rom. Tel.: 06 678 54 96. Geöffnet: Bar 18-2 Uhr, Restaurant 19.30-1.30 Uhr.

Über 1.000 Weine können in dieser gemütlichen Weinstube gekostet werden. Dazu gibt es Räucherfisch, Schinken und andere Köstlichkeiten. Im Cavour trifft sich fast ausschließlich einheimisches Publikum.

Harry´s Bar

Via Vittorio Veneto 150, 00187 Rom. Tel.: 06 474 21 03. Geöffnet: Mo bis Sa 11-2 Uhr.

In Harry's Bar lebt das Dolce Vita weiter - als ob es nie etwas anderes gegeben hätte. Plüschige Atmosphäre für einen exquisiten Abend. Das wussten auch schon Weltstars hier zu genießen. Harry's bietet auch ein Restaurant mit Leckerbissen wie Risotto mit schwarzen Trüffeln oder Kalbsroulade mit Kürbiscreme und Käse. Alles hat natürlich seinen Preis.

Internet: www.harrysbar.it.

Jonathan´s Angels

Via della Fossa 16, 00186 Rom. Tel.: 06 689 34 26. Geöffnet: täglich 16-3 Uhr.

Lokal mit kitschiger Einrichtung hinter der Piazza Navona, das einem ehemaligen Zirkusartisten gehört. Die Wände sind übervoll mit Bildern, Gemälden und sonderbarem Krimskrams. Im Nebenzimmer werden Schmachtfetzen gesungen - live! Absolutes Highlight ist die Toilette, die man sich nicht entgehen lassen sollte, auch wenn man nicht "muss".

Stravinskij Bar

Via del Babuino 9 (Piazza del Popolo), 00187 Rom. Tel.: 06 32 88 81. Geöffnet: täglich 9-1 Uhr.

Im Hinterhof des noblen Hotel de Russie liegt Roms schönste Bar - im Sommer mit Blick auf die hängenden Gärten der Villa Borghese. Auch wer nicht im Hotel Russie nächtigt, ist in der glamourösen Bar als Gast willkommen. Spezialität des Hauses sind preisgekrönte Martini Cocktails, wie zum Beispiel der "De Russie Martini", der zur Vollendung mit Kaviar serviert wird. Extrem hohe Promi-Dichte!

Internet: www.roccofortehotels.com.

Shopping

Im Gegensatz zu anderen Metropolen ist Rom - auch wegen der staatlichen Regulierung - eine Stadt der kleineren Läden geblieben, große Kaufhäuser spielen in Italiens Hauptstadt keine wesentliche Rolle.

Rom ist die Bühne des guten, teuren Geschmacks. Im historischen Zentrum zwischen Via Babuino, Via del Corso und der Via del Tritone liegen die Boutiquen aller italienischer Mode-Zaren. Dabei hat jede dieser Mode-Straßen ihren eigenen Charakter. Die teuersten Adressen sind in der Via Condotti zu finden. Hinter unscheinbaren Fassaden befinden sich hier Geschäfte von Gucci, Bulgari, Versace, Armani, Salvatore Ferragamo und Prada, um nur einige zu nennen. Tonangebend in der Mode sind weiterhin die Via Borgognona, die Via delle Carrozze und die Bocca di Leone. Jeansläden und hippe Läden für Ragazzi liegen entlang der Via del Corso. Secondhandgeschäfte findet man in der malerischen Via del Governo Vecchio, ein paar verwinkelte Gassen von der Piazza Navona entfernt. Auf Antiquitäten spezialisiert ist man in der Via die Coronari unweit der Piazza Navona. Außerhalb des Zentrums sind die Viale Marconi (Piazza della Radio) und die Via Cola di Rienzo eine Fundgrube für schöne, günstige italienische Mode für Damen und Herren.

Frische Lebensmittel und Blumen werden auf den über 100 Märkten angeboten, die von Montag bis Samstag am Vormittag stattfinden.

Beste Einkaufsmonate für Kleidung sind Januar/Februar und Juni/Juli, in denen auch mal ein Designerstück zu erschwinglichen Preisen feilgeboten wird.

Beliebte Mitbringsel aus Rom sind Briefmarken, Verlagserzeugnisse und Souvenirs aus dem Vatikan sowie Designer-Mode, Lederwaren und Wein aus dem Latium.

Geschäftsöffnungszeiten

Es gibt in Italien keine allgemein verbindlichen Öffnungszeiten. In der Regel sind Geschäfte Mo bis Sa von 9-12.30/13 und 16-19.30/20 Uhr offen. Die größeren Geschäfte der Innenstadt haben meist durchgehend geöffnet, manche auch sonntags. Im Sommer sind viele Geschäfte am Samstagnachmittag und im Ferienmonat August geschlossen.

Shopping Adressen

Ai Monasteri

Corso del Rinascimento 72, 00186 Rom. Tel.: 06 68 80 27 83, E-Mail: info@monasteri.it. Geöffnet: Mi bis Mo 10-13 Uhr und 15-19.30 Uhr.

Honig, Marmelade, Grappa, Sambuca degli Olivetani, Schokolade und Kosmetik ohne künstliche Zusätze und von feinster Qualität - alles aus italienischen Klöstern.

Internet: www.aimonasteri.it.

Centro Cinecittà Due

Viale Palmiro Togliatti 2, 00173 Rom. Tel.: 06 722 09 10, E-Mail: direzione@cinecittadue.com. Geöffnet: Mo bis Fr und So 10-20 Uhr, Sa 9.30-20.30 Uhr.

Direkt neben dem römischen Hollywood, der Filmstadt Cinecittà (U-Bahn Linie A: Subaugusta-Cinecittà), liegt das wohl älteste Einkaufszentrum Roms. Neben einem großen Supermarkt beherbergt es rund 100 verschiedene Geschäfte, Cafés, Bars und Restaurants. In den Sommermonaten ist das Centro Cinecittà Due wegen seiner Klimaanlagen ein ideales Shopping-Ziel.

Internet: www.cinecittadue.com.

Discount dell´ Alta Moda

Via Gesù e Maria 16/a, 00187 Rom. Tel.: 06 361 37 96. Geöffnet: Mo 15.30-19.30 Uhr, Di bis Sa 9-13 Uhr und 15.30-19.30 Uhr.

Kleidung, Schuhe und Accessoires der namhaftesten Designer - von Versace über Dolce Gabbana bis zu Fendi. Alles aus der vergangenen Saison, deshalb bis zu 50 Prozent billiger.

Herder

Piazza di Montecitorio 117-120, 00186 Rom. Tel.: 06 679 46 28.

Traditionsreiche Buchhandlung vis-à-vis vom Parlament mit einem großen Bereich an deutscher Literatur, Reiseführern und Religiosa. Deutschsprechende Verkäufer.

Internet: www.herder.it.

La Rinascente

Piazza Colonna 1, 00187 Rom. Tel.: 06 679 76 91. Geöffnet: Mo bis Sa 10-21 Uhr, So 10.30-20 Uhr.

Eines der bekanntesten Kaufhäuser Italiens. Mode, Schmuck, Schuhe, Lederwaren, Kosmetik und Parfum werden in großzügigen Räumen präsentiert. Ein weitere Niederlassung befindet sich an der Piazza Fiume.

Internet: www.rinascenteshopping.com.

Loco

Via dei Baullari 22, 00186 Rom. Tel.: 06 68 80 82 16. Geöffnet: Winter 10-20 Uhr, Sommer 10.30-20.30 Uhr. So-/Mo-Vormittag geschlossen.

Einer der schrägsten Schuhshops in ganz Rom. Neben Avantgarde-Schuhen mit ungewöhnlichen Absätzen gibt es Accessoires aus Recycling-Material (Ex-Sicherheitsgurte, Ex-LKW-Anhänger-Stoff oder Ähnliches).

Mercato Campo de´ Fiori

Piazza Campo de` Fiori, 00186 Rom. Geöffnet: Mo bis Sa 6-13.30 Uhr.

Auf dem malerischen "Blumenfeld" in der Altstadt findet um das Denkmal des verbrannten Ketzers Giordano Bruno einer der größten und volkstümlichsten Märkte Roms statt. Alles was in Italiens Gärten wächst und gedeiht wird hier angeboten - Artischocken, tiefgrüner Spinat, dunkelrote Tomaten, geputztes Gemüse für die Minestrone usw. Daneben werden Fleisch, Fisch, Meeresfrüchten, Käse, Blumen und Haushaltwaren verkauft. Exzellente Delikatessenläden und Bäckereien am Platz ergänzen das Marktangebot.

Am östlichen Ende des Marktes befindet sich das Fundament des Pompeiustheaters, zu dem auch der Komplex Curia des Pompeius gehört. Dort wurde Caesar am 15. März 44 v.Chr. ermordet.

Mercato di Via Sannio

Via Sannio, Piazzale Appio (San Giovanni), 00183 Rom. Geöffnet: Mo bis Fr 8-13 Uhr, Sa 8-18 Uhr.

Bunter Kleider- und Schuhmarkt entlang der Aurelianischen Mauer, auf dem sich das Stöbern lohnt. Daneben gibt es günstig Haushaltswaren, Kosmetika und Schmuck.

Porta Portese

Viale Trastevere, Porta Portese, Via Portuense, Piazzale della Radio, 00153 Rom. Geöffnet: So 5-14 Uhr.

Der größte und bekannteste Flohmarkt in Rom, der in Trastevere stattfindet, ist eine Mischung aus Alt und Neu. Die Auswahl ist riesig - man findet alles von Taschen und Fahrrädern über Jacken bis hin zu Möbeln und Schmuck. Unbedingt feilschen. Man sollte sich vor Taschendieben in Acht nehmen.

TAD conceptstore

Via del Babuino 155a, 00187 Rom. Tel.: 06 32 69 51 31, E-Mail:rima@taditaly.com. Geöffnet: Mo 12-19.30 Uhr, Di bis Fr 10.30-19.30 Uhr, Sa 10.30-20 Uhr, So 12-20 Uhr.

Der ultramoderne TAD conceptsore, mit seinem futuristischen Milchglaseingang unter buntem Farblicht-Spektakel, gleicht eher einem Design-Museum als einem Kaufhaus. Spezialisiert ist man auf schicke Waren im Ethno-Look - von Parfüm bis Haushaltszubehör. Die Extravaganz spiegelt sich natürlich auch in den Preisen wider. Ein Friseur und ein Café sind dort ebenfalls vorhanden.

Internet: www.taditaly.com.

Kultur und Nightlife

Kultur und Unterhaltung

Roms Kunst- und Kulturszene hat viel zu bieten. Großer Beliebtheit erfreuen sich Opern und Konzerte, Theateraufführungen sowie Kinos, von denen es rund 80 Stück in der Stadt gibt. Im Sommer bieten die einzelnen Theater auf vielen Plätzen zusätzlich Freiluftveranstaltungen. Ein besonderes Erlebnis sind hierbei die Aufführungen im nahezu perfekt erhaltenen römischen Amphitheater von Ostia Antica.

Auch Feste und Feiern werden in Rom zahlreich begangen. Höhepunkte sind die Festa de Noantri in den letzen beiden Juliwochen sowie der Estate Romana (der "Römische Sommer") von Juli bis September mit einem hinreißenden Kulturspektakel. Sobald die Sonne untergeht bilden dann die beleuchteten antiken Tempel, Villengärten und Palastfassaden eine fantastische Kulisse für die zahlreichen Open-Air-Konzerte, Ausstellungen und anderen Veranstaltungen.

Das Nachtleben der italienischen Hauptstadt spielt sich fast ganzjährig hauptsächlich im Freien ab. Die Römer flanieren auf den Straßen und Plätzen der Innenstadt, besonders auf dem nördlichen Teil der Via del Corso, der Piazza della Rotonda, der Piazza Navona sowie um die Piazza di Spagna und den Trevi-Brunnen. Nachtschwärmer und Junge zieht es in den südlichen Stadtteil Testaccio, wo am Wochenende bis früh in den Morgen der Teufel los ist. Hier reihen sich Clubs, Bars und Restaurants aneinander. Aber auch in den anderen Stadtvierteln, wie in Trastevere und San Lorenzo, oder auf dem Campo de' Fiori ist die Szene lebendig.

Der Besuch von Discotheken vor Mitternacht ist in Rom aber kaum zu empfehlen. Im Hochsommer (Juli/August) sind viele Nachtclubs und Diskotheken geschlossen. Einige verlegen ihren Sitz an die Strände von Fregene und Ostia.

Infos über aktuelle Veranstaltungen in Rom findet man in der Donnerstagsbeilage "Trovaroma" der Tageszeitung "Repubblica" oder im Wochenführer "Romac'è" (www.romace.it). Stadtgeschichten samt Veranstaltungskalender liefert vierzehntägig das englischsprachige Magazin "Wanted in Rome" (www.wantedinrome.com). Im Internet erhält man weiterhin Auskunft unter www.divertiroma.it.

Das Programm von rund 50 Theatern in Rom und Umgebung ist unter www.spettacoloromano.it abrufbar.

Tipp

Die Eintrittskarten zu kulturellen Veranstaltungen sind sehr begehrt und oft nur im Abonnement erhältlich, deshalb sollten kulturbegeisterte Besucher sich so schnell wie möglich nach ihrer Ankunft, mindestens ein paar Tage vor der Vorstellung mit Bargeld (nicht Kreditkarte) zu den Verkaufsstellen aufmachen. Die Preise beginnen ab etwa 16 Euro.

Öffnungszeiten der Museen

Da sich die Öffnungszeiten der Museen in Italien außergewöhnlich oft ändern, sollte man sich über diese vor Ort erkundigen. Montags sind viele Museen geschlossen. An Sonn- und Feiertagen sind die Museen oft durchgehend geöffnet. Letzter Einlass ist meist eine halbe Stunde vor dem Schließen. Informationen über die betreffenden Museen sind im Internet auf der Seite des Kulturministeriums unter www.beniculturali.it (Rubrik "Luoghi della cultura/Ricerca") abrufbar.

Ticketservice

Hellò Ticket

Tel.: 06 48 07 84 00, kostenlose Rufnummer innerhalb Italiens, Tel.: 800 90 70 80, E-Mail: helloticket@helloticket.it.

Vorverkaufsstellen in Rom, unter anderem:

- Orbis Servizi, Piazza Esquilino 37, 00185 Rom, Tel.: 064 74 47 76.

- Fever Ticket, Centro Commerciale I Granai, Via M. Rigamonti 100, 00146 Rom, Tel. 06 51 95 76 06.

- Teatro de Servi, Via del Mortaro 22, 00187 Rom, Tel. 06 679 51 30.

Karten für Konzerte, Oper, Theater, Shows usw.

Internet: www.helloticket.it.

Ticket it

Tel.: (02) 542 71.

Die drei großen Ticketdienste Boxoffice Italia, Globaltickets und Prenoticket haben sich hier zusammengeschlossen. Tickets können für jeden Event in Italien erworben werden, auch online.

Vorverkaufsstellen in Rom:

- Box Office c/o LaFeltrinelli Libri e Musica, Largo Torre Argentina 11.

- Box Office c/o LaFeltrinelli Libri e Musica, Galleria Alberto Sordi 31/35.

- Box Office c/o LaFeltrinelli Libri e Musica, Viale Giulio Cesare 88.

-WIN c/o Centro Commerciale La Romanina, Via E. Ferri 8, Roma.

Internet: www.ticket.it.

Ausstellungs- und Messegelände

Fiera di Roma

Via Dell' Arcadia 2, 00147 Rom. Switchboard Tel.: 06 65 07 45 01, Tel.: 06 517 85 82, Fax: 06 517 85 85, E-Mail: commerciale@fierarama.

Internationales Messe- und Ausstellungszentrum.

Internet: www.fieradiroma.it.

Ballett- und Opernhäuser

Teatro dell´Opera di Roma

Piazza Beniamino Gigli 7, 00184 Rom. Tel.: 06 48 16 01.

Ballett- und Opernaufführungen sowie klassische Konzerte. Empfehlenswert sind die Freilichtaufführungen im Rahmen des Estate Romana im Juli/August. Karten sind leider schwer zu bekommen.

Theaterkasse/Kartenverkauf: Piazza Beniamino Gigli 1, Tel.: 06 481 70 03, E-Mail: ufficio.biglietteria@operaroma.it. Geöffnet: Di bis Sa 9-17 Uhr, So 9-13.30 Uhr.

Internet: www.operaroma.it.

Konzerthäuser

Accademia Filarmonica Romana

Via Flaminia 118, 00196 Rom. Tel.: 06 320 17 52, Scuola di Musica Tel.: 06 322 65 90, E-Mail: info@filarmonicaromana.org.

Traditionsreiche Philharmonische Akademie. Auf dem Programm stehen große Konzerte mit international renommierten Orchestern. Der Akademie gehörten bereits Gioachino Rossini und Giuseppe Verdi an.

Internet: www.filarmonicaromana.org.

Palalottomatica

Piazzale dello Sport, 00144 Rom. Infos zu Veranstaltungen, Tel.: 199 12 88 00, E-Mail: palalottomatica@forumnet.it.

Große Konzerthalle für Mega-Events. Die Halle wurde für die Olympischen Spiele 1960 gebaut und bietet Platz für 4.000 bis 5.000 Zuschauer. Die Kuppel hat einen Durchmesser von 60 Metern.

Internet: www.forumnet.it.

Parco della Musica

Viale Pietro de Coubertin 34 (Largo Luciano Berio), 00196 Rom. Fondazione Musica per Roma: Tel.: 06 80 24 11, E-Mail: info@musicaperroma.it.

Der "Musikpark" ist das größte und modernste Konzerthaus Europas und die feste Spielstätte der Philharmonie, die in Rom "Accademia Nazionale di Santa Cecilia" heißt. Der an eine alte Basilika erinnernde Komplex wurde von Renzo Piano entworfen und besteht aus drei Sälen (einer für 2.800, einer für 1.200 und einer für 700 Zuhörer) sowie einem großen Amphitheater im Freien, das 3.000 Zuschauer fasst. Zum Programm des Parco della Musica gehören neben Konzerten der "Accademia Nazionale di Santa Cecilia" auch Theater, Festivals, Kunstausstellungen und geführte Touren.

Mit Cafeteria und großem Musik- und Buchladen.

Kartenverkauf: Viale Pietro de Coubertin 30, Ausland Tel.: 06 46 07 84 00, Italien 800 90 70 80, Vorverkauf Di bis Di 11-18 Uhr.

Internet: www.autitorium.com und www.santacecilia.it.

Kulturzentren

Casa di Goethe - Goethe-Haus

Via del Corso 18, 00186 Rom. Tel.: 06 32 65 04 12, E-Mail: info@casadigoethe.it. Geöffnet: täglich außer Mo 10-18 Uhr. Führungen werden angeboten.

Seit Juni 1997 hat Rom - nach 15 Jahren Unterbrechung - wieder ein Goethe-Haus. Das Museum erinnert mit wechselnden Ausstellungen auf 600 Quadratmeter Fläche an den berühmten Gast, der von 1786 bis 1788 zwei Jahre in Rom bei seinem Malerfreund Johann Heinrich Tischbein verbrachte. Das Haus will aber auch eine Begegnungsstätte für den italienisch-deutschen Kulturaustausch und ein Ort der Wissenschaft sein. Jungen Forschern, Künstlern und Studenten wird die Möglichkeit gegeben, hier in einem Stipendiatenappartement vorübergehend zu leben.

Internet: www.casadigoethe.it.

Palazzo delle Esposizioni

Via Nazionale 194, 00184 Rom. Tel.: 06 39 96 75 00. Geöffnet: So, Di bis Do 10-20 Uhr, Fr/Sa 10-22.30 Uhr.

Der kürzlich renovierte Palazzo delle Esposizioni aus dem Jahr 1883 dient als Ausstellungshalle. Auf mehr als 10.000 Quadratmetern werden ausgezeichnete wechselnde Kunstausstellungen von alten Meistern über die Klassische Moderne bis hin zur jungen Avantgarde präsentiert. Daneben gibt es Filme, Theater- und Konzertaufführungen. Das gesamte Untergeschoss wird durch die Buchhandlung eingenommen, von der aus einen Zugang zum stylischen Bookàbar Café besteht.

Internet: www.palazzoesposizioni.it.

Scuderie del Quirinale

Via XXIV Maggio 16, 00187 Rom. Tel.: 06 39 96 75 00, E-Mail: ufficio.stampa@palaexpo.it. Geöffnet: So bis Do 10-20 Uhr, Fr und Sa 10-22.30 Uhr.

Gegenüber des Quirinalspalastes liegen die von der Architektin Gae Aulenti restaurierten Päpstlichen Stallungen, in denen große Wanderausstellungen stattfinden. Im Ausstellungsbereich wurde ein Café eingerichtet, von der großen Terrasse genießt man einen zauberhaften Ausblick auf die Stadt.

Internet: www.scuderiequirinale.it.

Musikclubs

Akab

Via di Monte Testaccio 69, 00153 Rom. Tel.: 06 57 25 05 85, E-Mail: Akab1976@Tiscali.it. Geöffnet: Di bis Sa ab 22.30 Uhr; So und Mo nur bei Events.

Die Menschenschlange vor der Tür weist den Weg in diesen Tempel der Live-Musik. Experimentierfreudige Gruppen sind in der umgebauten Industriehalle ebenso zu Hause wie etablierte Künstler. Im Anschluss an die Konzerte ist Disco.

Internet: www.akabcave.com.

Alexanderplatz Jazz Club

Via Ostia 9, 00192 Rom. Tel.: 06 58 33 57 81, E-Mail: info@alexanderplatz.it. Geöffnet: ab 20 Uhr, Livekonzerte ab 22 Uhr.

Roms führender Jazzclub mit internationalem Programm liegt beim Vatikan um die Ecke. Hier haben schon alle Größen des Jazz imporvisiert und gejazzt. Im Sommer zieht man in die Villa Celimontana um, wo auch Filme gezeigt werden. Der Eintritt ist nur mit Mitgliedskarte möglich, die man am Eingang für 10 Euro kaufen kann.

Internet: www.alexanderplatz.it.

Alibi

Via Monte Testaccio 40/44, 00153 Rom. Tel.: 06 574 34 48, E-Mail: info@lalibi.it. Geöffnet: Mi bis So 23-5 Uhr.

Roms schrillster Treffpunkt mit sehr ausgefallenem Publikum, auch Gay. In drei Sälen werden jeweils unterschiedliche Musikrichtungen gespielt. Im Sommer ist die riesige Dachterrasse geöffnet.

Internet: www.lalibi.it.

Big Mama

Vicolo San Francesco a Ripa 18, 00153 Rom. Tel.: 06 581 25 51. Geöffnet: 21-1.30 Uhr.

Renommierter Liverock- und Jazzclub im Viertel Trastevere. Immer gut besucht. Zum Einlass muss ein Mitgliedsausweis für 8 Euro gekauft werden.

Internet: www.bigmama.it.

Caffé Latino

Via di Monte Testaccio 96, 00153 Rom. Tel.: 06 572 85 56. Geöffnet: Di bis So ab 22.30 Uhr.

Leider muss man einen Mitgliedsausweis erstehen, um in diese Mischung aus Nachtcafé, Disco und Intellektuellenkneipe unter dem 40 Meter hohen Berg von Amphorenscherben eingelassen zu werden. Dafür gibt es fast jeden Abend Livemusik.

Gilda

Via Mario dei Fiori 97, 00187 Rom. Tel.: 06 678 48 38. Geöffnet: Di bis So 23.30-5 Uhr.

Roms Edeldiskothek, nahe der Spanischen Treppe, zieht vor allem reiferes Publikum an - auch VIPs aus Politik und Showbusiness. Gespielt wird R'n'B, Dance und House. Zum Gilda gehört auch ein gut geführtes Restaurant sowie eine Pianobar. Im Sommer zieht das Gilda nach Fregene an der Küste und nennt sich dann "Gilda on the Beach".

Internet: www.gildabar.it und www.gildaonthebeach.it.

Supperclub

Via de' Nari 14, 00186 Rom. Tel.: 06 68 80 72 07. Geöffnet: Do bis Di ab 20.30 Uhr.

Der Supperclub dominiert das Nightlife der schicken Römer. Nach einem opulenten Fünfgängemenü im Restaurant trinkt man gepflegt einen Supperitif an der Bar und feiert anschließend im edlen Ambiente des Clubs. Auf den vielen Kissen in den kuscheligen, komplett weißen Séparés lässt es sich elegant chillen. Kein günstiges Vergnügen. Reservierung ist Pflicht. Internet: www.supperclub.com.

Goa

Via Libetta 13, Ostiense, 00154 Rom. Tel.: 06 574 82 77. Geöffnet: Di bis Sa 23-5 Uhr, So 17-4 Uhr, Mitte Mai bis September geschlossen.

Einige der besten DJs Europas treten im Goa auf. House und Jungle sind die vorherrschenden Klänge in dieser Disko im Edel-Ethno-Look mit Kerzen, Spiegeln, Weihrauch und Blumen. Leonardo di Caprio hat sich hier ausgetobt als der Film "Gangs of New York" in Cinecitta gedreht wurde.

Sportanlagen

Stadio Olimpico - Olympiastadion

Via Foro Italico, 00194 Rom. Tel.: 06 368 51.

Das Olympiastadion von 1927 liegt im Nordwesten Roms. Zur den Olympischen Spielen 1960 und zur Fußballweltmeisterschaft 1990 wurde es renoviert und erweitert. Die beiden lokalen Fußballmannschaften AS Rom und SS Lazio Rom tragen hier ihre Spiele aus. Schwierig ist es allerdings, Karten zu ergattern, da außer Dauerkarten fast alle Karten über Beziehungen vergeben werden. An den Spieltagen blüht vor den Stadiontoren ein reger Schwarzmarkt, gerade wenn die Karten offiziell ausverkauft sind.

Internet: www.asroma.it und www.sslazio.it.

Theater

Teatro Argentina

Largo Torre Argentina 52, 00186 Rom. Tel.: 06 684 00 03 08, Tickets, Tel.: 06 684 00 03 11.

Das Teatro Argentina existiert bereits seit 1731 und ist über Teilen der Curia des Pompejus erbaut. Hier fand 1816 die Uraufführung von Rossinis "Barbier von Sevilla" statt. Heute werden vorwiegend klassische Stücke und Komödien aufgeführt.

Internet: www.teatrodiroma.net.

Teatro Olimpico

Piazza Gentile da Fabriano 17, 00196 Rom. Tel.: 06 326 59 91.

Großes, modernes Theater. Auf dem Spielplan stehen Musicals, Ballett, und zeitgenössischer Tanz. Während der Saison gibt hier die Accademia Filarmonia Romana klassische Konzerte.

Internet: www.teatroolimpico.it.

Teatro Sistina

Via Sistina 129, 00187 Rom. Tel.: 06 420 07 11, E-Mail: info@ilsistina.com.

Im modernen Teatro Sistina stehen hauptsächlich Musicals, aber auch Shows und Chansonabende auf dem Programm.

Internet: www.ilsistina.com.

Teatro Valle

Via del Teatro Valle 21, 00186 Rom. Tel.: 06 686 90 49, Tickets, Tel.: 06 68 80 37 94.

Das Theater Valle bevorzugt klassische Prosa. Das Herbstfestival (Festival d' autunno) in diesem ältesten Theater Roms ist für Theaterliebhaber eine wahre Wonne.

Internet: www.teatrovalle.it.

Teatro Vittoria

Piazza Santa Maria Liberatrice 8/10, 00153 Rom. Tel.: 06 574 01 70.

Das Theater im Viertel Testaccio ist ein Paradies für Komiker.

Internet: www.teatrovittoria.it.

Rom Infos